Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2401 (29.10.1925)
- Date
- 1925-10-29
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. Ml * . Wien, Do.nnerZiay Sie Siatursefte PaiSstinas. < Feiern in der Galulh. ■ Im vorigen Jahre, hatte der Vorschlag des Keren Kajemeth, 'm Neujahrsfest der Bäume, ein Naturfest Palästinas, auch in den anderen Ländern zu feiern, lebhaften Widerhall gefunden. Dies führte dazu, daß dieser Versuch auch in diesem Jahre wiederholt werden wird. Der 16. Schwat fällt auf den 30. Jänner 1926: Es werden bereits umfassende Vorbereitungen getroffen, von Jerustlem aus in alle Länder größere Quantitäten P a l ä st i n amandeln zu versenden, die am Chamischaassarfest verteilt werden sollen. Jede jüdische Familie soll an diesem Tage, an dem in Grez Israel Bäume gepflanzt werden, von den Früchten des Landes genießen. Diese Gewohnheit soll als Symbol der Rückkehr der Juden zur Landwirtschaft in dem Lande ihrer Väter dienen. Kereu-Kaiemeth-Sviele. Der Keren Kajvmeth bringt seinen innigen Freunden ein schönes Geschenk. Dom Hauptibureau wurde eine Reihe besonders gelschmackvoller und smnreicher Spiele Herausgaben, die geeignet sind, den Gedankenkreis des jüdischen Kindes mit dem aufstrebenden jüdischen Lande zu verknüpfen. Die Verwandlung der Büchsenlßpende zu den blühenden Kolonien in Erez Israel zeigt das Keren-Kajemeth-Domino, ein Spiel zeitgemäßer und an-ichender als die sonst üblichen Quartette und Zusammensehfpiele. Ein künstlerisch ausgestattetes Heftchen mit biblischen Puppenspielen, die zur AnWhrung besonders geeignet sind, ift für die jüdische VoWschulsugend gedacht. Größere Anforderungen an Verständnis und GeschimichM stellen' die Ausschneid'bögen, die Knaben zwischen 8 bis 12 Jahren oie große Freude bereiten, unter ihren geschickten Fingern dje Kolonie Merchawia, die älteste und 'blühendste Ansiedlung ans Keren-Kafemeth-Boden, entstchen zu sehen. Alle jüdischen Eltern müssen den Keren Kajemech in seinen Bestrebungen, die Kinderseele 'der Auislban-idee. Erez Israels naher zu bringen, fördern und die Keren-Ka-jemeth-Spielle zu tkm\ in ksmsm Hause, in dem es Kinder gibt, schänden Ausstattungsstück machen. Chanukka steht vor der Türe, jüdische Eltern linden schwerlich passendere Geschenk für ihre Kinder, Lehrer für ihre Zöglinge, als die jüdischen Spiele. * Sämtliche Spiele sind zu billigen Preisen im Bure ru des Keren Kajemeth, 1. Bez., Kävntnerstraße 28, Buchhandlum L. Bels, 1. Beg., Rabenstelg, Bücherstube Rath und Präger, 2. Beg., Täborftraße 20a und Buchhandlung L. D. Hirschler, 1. Beg.. Rabensteig, zu haben. Irr liebe Aber und seine Konkurreuten. Budapest, 28. Oktober. (Ung. Tel^Korr.-Bur.) Die RatuoM'versaM'mlung hat heutf die Anmeldung des Mgwrdlre'ten Eckhardt, daß mehreve sozialdemokratische Mitglieder des Parlaments durch ihre Teilnahme am einer Beratung ausländischer sozialdemokratbscher Gewerkschaften in Wien und durch die Entgegennahme gewisser WeisMgen, das Jmmunitats recht der ungarischen Nationalversammlung verletzt hätten, ab» gewiesen, da die vom JrmnmntatSauLschuß «invernom-, menen Abgeordneten erklärt haben, daß ihnen in den Vierter Verhandlungen keiGerlei Weisungen erteilt worden seien. Auf die Tagesordnung der morgigen Sitzung der Natioiralversammlung wurden unter anderem die Begründung der von,den oppositionellen demokratische n Abgeordneten Baroß und Pakots eingebrachten Anfrage betreffend die Erörterung der Lage der ungarischen nationalen Minderheiten m den abgetrennteu Gebieten gesetzt. Franziska Pruscha alr Reduerin. Bei dev Anarchisten. In der Volkshalle des Wiener Rathauses debütierte gestern eine ganz außergewöhnliche Rednerin: Franziska Pruscha, das bedauernswerte Opfer eines Justizirrtums, wurde von der Partei der Herrschaftslosen Sozialisten auf die Tribüne gezerrt, mußte ein eingelerntes Sprüche! gegen di« österreichische Justiz aufsagen und durfte dann, von Hoch-Rufen begleitet, in einem Auto davonfahren. Eine Geschmacklosigkeit, die wohl kaum zu überbieten ist. Man . lasse die alte, schwer geprüfte Frau doch, endlich in Ruhe und teile ihr nicht Rollen zu, denen sie ganz und gar nicht gewachsen ist. Den übrigen Teil des Programms bestritt der Edelanarchist Pierre Ramus. Irr Spartas. J-d-r 31. Oktober. Auf dem Ersten internationalen Spartasserttongreß in Mailand, welcher am 31. Oktober v. I. seinen Abschluß fand und an welchem die Vertreter der Sparinstitute aus 37 Kulturstaaten der ganzen Weilt anwesend waren, wurde, wie schon am Sonntag berichtet, der Dinstimmige Beschluß gefaßt, zur Propagierung des Spargedankens den 31. Oktober jeden Jahres in der ganzen Welt als Spartag zu ovgamsteven. An diiesm Tag soll, entsprechend den Verhältnissen und den Möglichkeiten in den einzelnen Ländern, durch vielseitige Propagandanlaßnahmeu der Spargedanke gefeiert werden. Der erste Weltspartag wird am 31. Oktober dieses Jahres stattfinden. Seine Durchführung ist ci-ne gvtneinsamö Angelegenheit alle r K r e d i t i n st i t u t e, an ihrer Spitze der Oesterreichischen Nationabbank, geworden. Die Politischen Parteien und die Regierung haben die Erkenntnis der großen volkswirtschaftlichen Bedeutung dieser Mion ihre nachdrückliche Unterstützung zugesichert, damit der Spargedanke in würdevoller und eindrucksvoller Weise am 31. Oktober gefeiert werden, kann. Geplant sind vor allem die Propagierung des Spargedankeus von der Kanzel,, in der Schule, durch die Presse und del-rch die Kreditinstitute MG . , " :;" " ' Mlenev Morgenzellitti- Wien, 29. Oktober. * Das. Wetter. Gestern herrschte wieder mildes Herbstwetter. Gegen' Abend setzte leichter Regen ein. Die Prognose kündigt für heute bei stärkerer Bewölkung wenig Veränderung an. *, Die Lebensmfttelmiirkle. Die verminderte1 Aufnahmsfähigkeit des Konsums hatte eine weitere rückgängige Bewegung der Fleischpreise bewirkt. In der Großmarkthalle, wo gestern neuerlich 18 Waggons mit 108 Tonnen verschiedener Fleischsorten emlangten, wurde Rindfleisch abermals um 10 Groschen pro Kilogramm im Pfeife herabgesetzt. Im Detailverkauf kamen die Auswirkungen der Verbilligung vorläufig noch nicht in vollem Ausmaß zum Ausdruck. — Der Naschmarkt wurde dürftig beliefert, auch Kartoffeln wurden in verringerten Mengen auf den Markt gebracht, doch genügten die Vorräte. Kohl wurde billiger ausgeboten, wogegen Kohlrüben mäßig im Preist anaezogen haben. Mit Kraut ist der Markt überfüllt. Karfiol uuo grüne Fisolen italienischer Herkunft find infolge der hohen Preise schwer verkäuflich. Obst war über Bedarf aus dem Markt. Preist anhaltend stabil. * Leichenfeier für Oberkantor Steiner. Aus Groß - Meserltf ch wird uns berichtet: Am 23. d. wurde unter Beteiligung der ganzen jüdischen und zahlreicher Vertreter der mchtjüdijchen Bevölkerung Groß-Meferitsch' in Anwesenheit von Vertretungen sämtlicher Behörden, Aemtern und Schulen der Stadt der im Alter von 83 Jahren verschiedene Oberkantor, Ehrenrabbiner und Religionsprofessor Josef Steiner zu Grabe getragen. Die Leichenfeier im Tempel war eine imposant« Trauermudgebung der Gemeinde. Landesoberrabbiner Dr. Levy (Brünn) und Oberkantor Heller würdigten die Verdienste des Verstorbenen, der 60 Jahre lang in der Gemeinde gewirkt hatte. Religionslehrer Fischer sprach, im Namen der Nachbargemeiirde Trebitsch. Namens der Stadt Groß-Meseritfch nahm Bürgermeister Doktor Rosendorf in bewegten Worten von dem Verblichenen Abschied. Nachdem noch die Vorstandsmitglieder Julius Blum und Herbert.Buchsbaum gesprochen hatten, setze sich ein endloser Leichenzug nach dem Friedhof in Bewegung. Der Sarg wurde in einer von der Gemeinde beigestellten Eorengruft bestattet. * Jugendgottesdienst. Samstag den 31. Oftotöcr, ,3 Uhr nachmittags, findet der Jugendgottesdienist für die jüdische SchuliMgend in den Gemeinde- und BeziMpnagogen des 1., 2., 9. und 20. Bezirkes statt. * Schüsse gegen flüchtende Einbrecher. Vorgestern „nachts sind drei Männer durch die Oberlichts in das Geschäft des Chaim Lrupkovsky, Taborstraße 59, gedrungen und haben Waren in großer Menge sunt Fortschaften bereitgelegt und Süßten Teil bereits verpackt. Sie wurden dabei von,Siitswacheboamten überrascht. Als sie trotz mehrmaliger e nicht stehen blieben, gaben die Wachebeamten auf sie e ab. Währenzwei der Täter flüchten konnten, wurde der dritte in der Person des Johann Srom verhaftet. * Nie wieder Krieg. Auf dem Zentralfriedhof wurde gestern von Bürgermeister Seitz das vom Bildhauer Anton Hanak entworfene Kriegerdenkmal in feierlicher Weist enthüllt. Das Denkmal stellt m allegorischer Weise eine hänoermgende Mutter dar. Die Einganasfront des wuchtigen Denkmals versinnbildlicht die Pforte des Tooes. Die Aufschrift lautet: „Nie wieder Krieg!" Bürgermeister Seitz erklärte, daß die Gräber für die 17.000 Krieger alle in gleicher Weise geschmückt werden. Die Unterschiede Mischen Offizieren und Mannschaft müssen wenigstens im Tode beseitigt werden. . * Selbstmord. Gestern früh 'wurde am ( Konstantinhügel in der Hauptallee ein Mann, der sich aus einer Pistole eine Kugel in den Kopf pejagt batte, tot aufgefunden. Es wurde festgeftellt, paß der Selbstmwvder -der jährige Kaufmann Karl Bissinger ist, der die Tat aus Not begangen hat. * Welcher Unfall ans -er Stadtbahn durch Anfspringen. Gestern um halb 6 Uhr wollte aus dem Favoritenplatz ein etwa Mjöhriger unbekannter Mann auf einen zum Ostbahtchof fahrenden Zug der Stadtbahn anfspringen. Er glitt dabei ab und wurde überfahren. Die Rettungsgesellschaft fand nur mehr eine arg zugerichtete Leiche vor. * Ein polittscher Schaffner. Ein Leser, dessen Namen und Adresse uns bekannt ist, schreibt uns, daß er gestern um halb 3 Uhr nachmittags beim Aussteigen aus einem vom Schottenring kommenden B-Wagen Nr. 2489 der Straßenbahn bei der Marienbrücke in eine an sich belanglose Auseinandersetzung geriet, die der Schaffner mit den Worten beendigen wollte: „Das können Sä» auf dem Hakoah-Platz tun!" Als sich der so Angvedete dies verbat, antwortete 'der Schaffner: ,Aas werde ich Ihnen nochmals sagen, das können. Sie am Hakoh- Platz tun!" — Die StraßmoahndivMon wird gebeten, dem Personal die Dienstvorschriften der'Neutralität nochmals zur Kenntnis zu bringen. Radioprograrnrir. Heute Donnerstag. 11 Uhr: Konzert (nach Anlage). Mitwirkend: Valerie Grey «Rezitation). — 6 Uhr 2b Min.r Radiovolks- Hochschule. Vortragsreihe „Otter durch Oesterreich". RegierungSrat Adolf Jahn; Im Farbenrausch des Herbstes. (Von Mariazell auf Umwegen inch Admont.) — 7 Uhr 10 Min. r EjperontokurS. — 7 Uhr 40 Min.: Englischer Kurs (Anfänger). — 8 Uhr 15 Min. r Kammernmfikabend. Berelne, Vorträge und Versammlungen. ErsterWiener Esveranto-Verein. Morgen, ll,8 Uhr abends, 1. Bez . Weibburggasse 12 (Kasino), Vortrag Dr. E. S o S: „Madach, Tragedto de l'Homo". — Wiener Beth-Hamidrasch, 2. Bez., Ferdinandsstraße 23. Heute, 7 Uhr abends. Vortrag des Herrn Lektor Dr. G e l b h a u S r «Historische Psalmen". — Jüdisch-akademischer I u r i ft e n b e t c i n, 2. Bez.. Taborstraße 1. Heute, '/,8 Uhr abends, Vortrag des Henu Adolf Böhm: „Die völkerrechtlichen Grundlagen der PalästinamändatS". Gäste willkommen. — Z ionist is ch e I u g e n d g r u p p e Le o vo l d st r d t. Heute, */,8 Ut>r abends, im Lokale der VolkSbibliothek Zion, 3. Bez , Glockengasse 30, Plenarversammlung mit anschließendem Referat. — AkademischerLandeSverband. Heute,Vj9Ubr abends, Sitzung im Lokal der Zionistisch-akademischen Bereinigung Bar-Kochba. 2. Bez.. Große Mohrengasse 16/22, 1. Stiege (Hebräische Schule). — Zionistische Sektion Zwischenb r ü ck e n, 20. Bez., Leystraße 81. Einschreibungen für die hebräischen Kurse finden noch nächste Woche zwischen 7 und 9 Uhr abends statt. . L e o p o l d st ä d t e r BolkSbeim. 2. Bez. ZirkuSgasfe 48. 7 Uhr, Dr. P e r o u t k a r Bürgerliches Recht. B r i g i t t e n a u.e r B o l! S h e i m. 20. Bez., Sttom* ftraße 78. 7 Uhr: Staat' und Wirtschaft, Stenographie, Sttmmbildung und Chorgesang. Rechtschreiben, Etnfühlung in die Mechanik. 8 Uhr: Allgemeine Lehre vom Leben, Einführung in die Literaturgeschichte, Wasserkrastmaschinen. * Der Verband der zionistischen Mittelsckülervereme in der Tschechoslowakei hält vom 31. Oktober bis 2. November seinen V e r b a n d S r a g m Die Eröffnung sinder mit 31. d. um J 8 Uhr abends rat Sitzungssaale der Kultusgemeinde, B r ü n n> Koüste 57, statt. S?9. Oktober MS Gelle 5 vorm. MAL.OWAN & FRANZ Telephon 72-84 Opernring 23 Infolge äusserst günstigen Abschlusses bringen wir original englische Raglans aus allerfeinsten engl. Double-Stoffen, auf Seide gearbeitet, in den neuesten Fassons zum Preise von 195 Schilling und Seidenbinder in allerschwerster S Reinseide und neuesten Dessins zum Preise von v 9.50 Schilling sue | «•mOIOIOMNOCOO Bühne und Kunst. „Ae Geliebte." lRoland.GSH,,«.) .Friedrich Fe h e r.,hat als Spielleiter ernste künstlerische Intentionen und Magda- Sonja entwickelt sich, zur Tragödin großen Fimnats. Aber beiide Verschwenden auch diesmal ihre Kraft an ein untaugsiches, aber schon sehr untaugliches Objekt. Herr Feher an ein Schlüsf-ldranra von Alexander Br ody, das man cmschen könnte, wenn man's nicht anhören müßte, und die rotblonde Frau Sonja m eine unmögliche Rolle. Zunächst muß sie ein Jmrgmädchentumr zwitschern (also, für das Zwitschern ist ihr Medea-Organ nicht zu haben) und nachher ist chr auferlegt, mit echten Tränen, echter Empörung und lBniMcher. Würde fotgewden M zu mimen: Gin cbelig Mädchen läßt sich von einem Prinzen anshalten, dem sie nicht einmal ihre Fingerspitzen, gönnt, ist farchtbar entrüstet, wenn man ihr eine Abfertigung anbiete:, hat aber den geschenkten Schmuck heimlich verkitscht, täuschte den Verehrer, rüdem sie statt der echten Perlen falsche trug nnd hat mit dem. echten sowie mit dem Wirtschaftsgeld ein nettes Gütchen angekauf:. „Waaas?" ruft sie entrüstet, da man ihr's m der' großen Sizene vochält. ,^Jch halb mir's vom Munde abgespart!" — So konnte Venu wenigstens der Mrüsante Höhepunkt für die Unbilden des Abends — die auf das Konto, des Autors zu setzen sind — entschädigen. Aber interessant und begabt ist sie, diese schone, vornehme, temperamentvolle Magda Sonja, und es ist ein widriges Schicksal, das ihr solche Stücke aufeÄegt. , Einige beme-Äenstvette schauspielerische Leistungen sirch zu buchen: Der kranke Junge des Herrn Wirtmann, die Herzoginmutter der My Karoly, der man jetzt leider selten begegnet, und mit Szene des Herrn Kundert, ein brillantes Lachsolo, mit dem er das PMikum und auch die'mitw.irEenden Schauspieler ansteckte. O. A. Au» den Aeatm». Burgtheater. Morgen, 8 Uhr abends, und Dienstag. V«8 Uhr abends, „Der ewige Jüngling". Mittwoch. 7 Uhr abends, „DieRäuber". Akademietheater. Morgen, »/,8 Uhr abends, und 'Dienstag. */,8 Uhr abends. „Der Vulkan". Mittwoch. 8 Uhr abends, u n b u r y". S.t a a t S o p e r. Morgen, 7 Uhr abends, .W e r t h e r". Redoutensaat. Morgen, */,8 Uhr abends, Ballettsoirer Conperin-Ravel-Rameau-Johann Strauß. Samstag. x/a8 Uhr abends, in Abänderung des Repertoires statt „Der Ba r b i or v o n S e v i l l a" die Ballettkomödien „Le8 p etit.S rien 8". „Pulcinella", „B a l e o st u m e" und „T e d d y b ä r". Bolksoper. Heute Abschied Pietro M a S e a g u i s- Er dirigiert die Ouvettüre zu „F l e d e r m a u 8" nnd außerdem feine „Cav alleria rustie an a". Außerdem das gesamte Caeilie - Cerri -Ballett. MaScagni hat das g e s a m t e R e i n e r t r ä g n i S des A b e u d s, zu dem alle auswärtigen Gesandtschaften sowie die Spitzen der Behörden und der ersten Wiener Gesellschaft ihr Erscheinen zugesagt haben, der AcbeÜSgememschast der Wiener Volksoper zur Verfügung gestellt. Beginn V»8 Uhr abends. Deut, ches Volks theat er. Heute und Samstag sp'ell Mett B a s s e r m a n n in „T r a u m u l u s" um> Sonntag in „W a l l e n st e i n s Tod". Morgen „D a s w e i t «Land". Sonntag, r/,4.Uhr nachmittags „Jugend. Neues Wiener Stadttheater. Am Freitag den 6. November Premiere des dreiaktigen Lustspiels „E r will eine moderne Frau" von Hans Naderer. Raimund-Theater. Morgen „Der gläserne Pantoffel", cm allen übrigen Abenden Leon G o r d o n S Spiel „W e i ß e F r a ch t". Samstag. */,4 Ühr nachmittags, Erstaufführung des Märchens „Klei n - D ä u ml i n g". Sonntag und Montag, 3 Uhr nachmittags, Raup ach8 Drama „D e r M ü-l l e r u n d s e i n K i n d". Exl-Bühne. (Wiener K o m ö d i e n h a u S). Heute Anzengrubers „Das vierte Gebot. Johann-Strauß-The.ater. Heute „C l o e l o". Morgen unter persönlicher Leitung des Komponisten Franz Lehar Uraufführung.von „P a g a lt i n t", Operette in drei Akten von Paul K n e p l e r und Belr I e n b a ch. Sonntag nachm ttagS „D i e F ö r st e r ch r i st l". „Nickel und die 36 Gerechten", ein Schauspiel, von I. Nehfisch, vmrde. für das Theater in der J-Mstaüt erworben und soll noch im Laufe dieser Spiehzeit .in Szene gehen. Bon der Tagung der. Goethe-Äiinde. AnlüMch der jünDen Tagung der Goeche-Bünidc in.Bremen .fand iw Mittelpuivk: der' Beratungen die Besprechung'des R e ich sffchul>gesetzentwurses, der entschieden ' v'erurteilt wurde; ferner befaßte sich die Aussprache