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Wiener Morgenzeitung · 1925-10-26 · Heft 2398 (26.10.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2398 (26.10.1925)
Date
1925-10-26
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Veite 4 Wien. Montag Wiener Msr-enMnns Wicht in der eigenen Frauenorganisation und durch diese in der Weltorganisation zionistischer Frauen zu erfüllen. Nicht durch gegenseitige Komplimente oder BöswillMten, durch Selbstdisziplin, duxch reftlost Erfüllung der übertragenen Aufgaben, durch Zuverlässigkeit wird die Zionistin den ihr gebührenden Platz behaupten. Es tue jede m diesem Jahre ihre Pflicht! ei» jidM« »MmIAftllch« Mimt. Wie bereits seinerzeit berichtet wurde, hat in der Zeit vom 7. bis 12. August in Berlin eine Konferenz von Vertretern verschiedener Länder getagt, die beschlossen hat, ein jiddisches wissenschaftliches Institut zu begründen. Angesichts des Ilmstandes, daß in allen Zentren mit jiddisch sprechender Bevölkerung ein weitverzweigtes jiddisches Schulwesen existiert und ansehnliche wissenschaftliche Arbeit in jiddischer Sprache geleistet wird, hat der Plan der Gründung eines jiddischen Wissenschaft-- lichen Instituts bei der erwähnten Konferenz starken An-- klang gefunden. Die Aufgaben eines solchen Instituts sollen darin bestehen, die K u l t u r a r b e i t z u vereinh e i t l i ch e n und die M e t h o d e n zu bestimmen, die der jüdischen Massenkultur im Zusammenhang mit der sozialen Entwicklung der Volksmassen und ihren nationalen Idealen am meisten entsprechen. Außerdem soll ben Trägern jüdischer Wissenschaft die materielle Möglichkeit für ihre Arbeit gegeben werden. Das Institut hat schließlich die Aufgabe, die Grundlagen der wissenschaftlichen Forschung zu festigen und ein Kontrolle r g a n für die wissenschaftliche Arbeit zu schaffen. . Die im August abgehaltene Vorkonferenz hat ein Organisationskomitee eingesetzt, das aus den Herren S. Reisen, N. Stif, E. Tscherikower und Dr. M. Weinreich besteht. Eine Reihe von zentralen und lokalen jiddischen Kulturorganisationen sind, wie das Organisationskomitee in einem von einer Reihe jüdischer Schriftsteller und Publizisten gezeichneten Aufruf mitteilt, für die Durchführung des Planes gewonnen worden, unter anderen die jiddische Schulorganisation in der polnischen Republik, die jiddische Bildungsgesellschaft in Wilna, die zentrale jiddische Bildungsorganisotion für Lettland, die jiddische Bildungsgesellschaft in Kowno, die jiddische Kulturföderation in Rumänien. In Paris hat sich eine Unterstützungsgruppe für das zu gründende jiddische Institut gebildet. Im F r ü h j a h r 1926 soll eine Zusammenkunft jiddischer Wissenschaftler und Vertreter zentraler jiddischer Kulturorgauisationen sämtlicher Länder stattfinpen, um den Plan der Gründung eines solchen Jnsti- * ttttS zu realisieren. Bis dahin beabsichtigt das von der erwähnten Konferenz eingesetzte Organisationskomitee eine Reihe von Vorarbeiten zu leisten; es sollen vier wissenschaftliche Sektionen, eine für jiddische Philologie (Zentralstelle Wilna), eine für jiddische Pädagogik (Zentralstelle Warschau), eine für jiddische Geschichte. (Zentralstelle Berlin) und eine sür Sozralokonomie (Zentralstelle Berlin) begründet werden, welche den Zweck haben, die jiddischen Wissenschaftler zur gemeinsamen Arbeit heranzuziehen und den Stoff für die wissenschaftliche Tätigkeit vorzubereiten. Der Sektion für Philologie sollen eine Zentrale für jiddische Bibliographie, eipe für j i d d i s ch e Folklore und eine für die B e r e i nheitlichung der jiddischen Orthographie, der sozialökonomischen Sektioneine Zentralstelle für Statistik angeschlössen werden. Die historische Sektion soll sofort an die Gründung eines Archivs schreiten. Von 1926 an werden die PuLlikatione n der erwähnten vier Sektionen als Schriften des jiddischen wissenschaftlichen Instituts erscheinen: für das erste Jahr sind Arbeiten im Umfang von etwa hundert Druckbogen vorgesehen. Ferner ist beabsichtigt, von 1926 an ein Z w e i* monats-Bulletin über die jiddische wissenschaftliche Arbeit sowie über die jiddische Kulturbewegung herelllszugeben. Das Organisationskomitee des jiddischen wissenschaftlichen Instituts (Berlin W 15, Uhlandstraße 148) ruft für' diese Arbeit alle Freunde der jiddischen Volkskultur,. Schriftsteller, Wissenschaftler, Lehrer und jedermann, der sich mit dem Kulturwerk verbunden fühlt, zur Mitarbeit aus. Ae amnikanMen 8vdm für den Keren Hajessod. Aus N e w - F o r k meldet, die Zito: Der Präsident des amerikanischen Keren Hajessod, Samuel Untermyer, weist darauf hin, daß in diesem Jahre für den Keren Hajessod 5 Millionen Dollar aufgebracht werden sollen. Man erwartet, daß von dieser Summe die amerikanischen Iuden im Laufe des Jahres 3 Millionen Dollar beitragen, um die vom Budget, das der Wiener Zionistenkongreß angenommen hat, vorgeselsenen Arbeiten durchführen zu können, damit die Entwicklung des Landes mit dem ständigen Anschwellen des jüdischen Einwanderungsstromes Schritt halten kann. Untermyer betont, daß das in Wien angenommene, bedeutend vergrößerte Budget und die angesichts der starken Immigration erwachsende Notwendigkeit einer erweiterten landwirtschaftlichen Kolonisation und industriellen Tätigkeit auch den amerikanischen Juden größere Verantwortlichkeit und schwerere Verpflichtungen auserlegen. Ebenso wie das Budget eine um ein Drittel höhere Aufgabe vorsieht als im vergangenen Jahre, müssen auch die amerikanischen Juden mindestens ein Drittel mehr geben als bisher, damit das Budget auch tatsächlich durchgeführt und unser Aufbauwerk in Palästina erhalten und erweitert werden kann. Für das reguläre Kolvnisationsprogramm des Keren Hajxfsod ist auf dem Kongreß das Jahresbudget mit 3 Millionen Dollar festgesetzt worden, eine Erhöhung um ein Drittel des vorjährigen Budgets. Die Steigerung hat sich durch das Anwachsen der jüdischen Palästinaeinwarider u n g während des letzten Jahres als notwendig erwiesen, die derzeit im Monat durchschnittlich 3000 beträgt. Um noch weiteren durch das Hereinströmen jüdischer Siedker entstehenden Bedürfnissen gerecht zu werden sowie auch um die Ausdehnung der ländlichen Siedlungen und die Gewährung von langsristigen Krediten für diejenigen Siedler, die etwas Kapital in Handel, Industrie und Baugewerbe zu investieren wünschen und dazu in der Lage sind, zu ermöglichen, soll daneben noch ein Zwei- Millionen-Dollar-Fonds außer dem regulären Budget aufgebracht werden. Dies macht 8 Millionen Dollar aus, die i n d i e s e m I a h r e zur erfolgreichen und wirkungsvollen Durchführung des Kolonisationsprogramms erforderlich sind. Das Jahresbudget stellt 1,250.000 Dollar für die Erhaltung der 43 landwirtschaftlichen Keren-Hajessod- Siedlungen in Palästina auf. Daneben wird des weiteren geplant, die landwirtschaftliche Entwicklung des historischen R. Mover IW ' Kr. »M Tales Ie s r e el durch größere Landkäufe in diesem Jahre zu vergrößern, wo auf Boden, der noch vir'r wenige» Jahren wegen der Malaria übertragenden^Moskitos als unbewohnbar galt, der Keren Hajessod im vergangenen Jahre zwölf blühende Siedlungen angelegt hat. Die seit dem Krieg infolge des britischen Mandat- und der jüdischen Aufbauarbeit erzielte wirtschaftliche Stabilität im LanHe hat Palästina zu einem Gebiete der sicheren und substantiellen Jnvestierungsunternehmnilgen gemacht. Während des vorigen Jahres sind viele jüdische Kaufleute ausPoleujnoaS Land gekommen, um an seinem Ausbau mitzulvkkcn. Diese haben etwas Kapital mitgebracht, sie benötigen aber noch weiteres Geld und Kreditmöglichkeiten, damit sie sich geschäftlich sicher niederlassen können. * Mr. Untermyer hebt besonders hervor, daß sich in den: Budget der veränderte Charakter der jüdischen Palästina-, Wanderung widerspiegelt, die außer Tausenden verarmter Juden aus den Ghettos Osteuropas jetzt auch Kaufleute mit einigem eigenen Kapital umfaßt; denn zum erstenmal sieht dieses Budget größere Krediterleichterungen für die Mittelklasse vor. rz- Die erste größere Keren-Hajessod-Kampagne wurde in diesem Jahre in Cleveland eröffnet, wo als Hauptredner Abba HillelZilver vor einer 2000köpfigen Menge im Freimaurertempel überdenWienerKongreß und die Forderungen, die sich aus dem von ihm angenommenen Budget ergeben, sprach. Er appellierte für die Aufbringung des. Kontingentes van 125.000 Dollar durch die Juden Clevelands. Der Leiter der Cleveland-Kampagne, Isidor Kadis, teilte mit, daß 25.000 Dollar bereits im vorhinein garantiert seien. In Cleveland herrscht eine große Palästinabegeisterung, und die Kampagneleiter haben alle Veranlassung, aus einen Erfolg des ApPelleS rechnen zu dürfen. Im Freimaurertempel wurde auch die Kampagne des Keren Hajessod in R o ch e st e r am 22. September eröffnet. Hauptredner war Rabbi MiIiekowSkY. Gleichzeitig mit Cleveland eröffnete auch Can ton seinen Drive und brachte gleich bei der Eröffnung 1600 Dollar in bar auf. *Wie Bewohnerzahl der Erde: 1.8 Milliarden. Seit dem Kriege ist man völlig im unklaren darüber, wreviei Einwohner eigentlich die Erde gagenivä^ig hat. Bor dem Kriege wurden .verschiedentlich Versuche mMsteltt, die BevalkwniUSMer der Erde möglichst annähernd fastzustelleu Eine genaue Schätzung war aber noch nie möglich, weL gr.adr in Gettsten, die besonders große EintvohnerzOern aufweisem eine zuverlässige Statistik unmöglich war. Besonders aus China, Indien uw Teilen von UM waren brs jefc zuveAassige Nachrichten nicht zu erlangen, und die Einwohnerzahl dieser Gebiete IsmAt deshalb nur schätzungsweise angsqeben werden. Nach oberflächlichen Schätzungen betrug die Zahl der Erdbevölkering im Jchre 1924 etwa 1 Milliarde WO Milbonen Menschen gegen 1 Milliarde 660 Millionen im Fahre 1910: das betrag: also ein Mehr i-n 14 Jahren van rund 120 Millionen Menschen, trotz Krieg und Seuchen. Die VcoAkerungsv.^r Europas wird auf etwa 450 Millionen Einwohner geschätzt * Fünfzig neue Rosenarien. Wie die Londoner Zeitungen melden, sind cmif der großen Rosenausstellung, die im königlichen Botanischen Garten tu L o n d o n abgchallten wurde, fünifzi g neu« Rvsenarien zur Ausstellung gslangt, von denen einige durch Farbe und Form besonderes Aussehen erregt halben. Allerdings seien einige der neuen Rasmarten vollkommen duftlos. Unter den Neuvmugen seien besonders ausgefallen, die schon bin Borjahr ausgezeichnete schwarze Teerose Mr. Artur Cooks, die weiterhin veredelt worden sei. Andere bsmevkenswerte Neuerungen seien Lady Helen Magion, eine Teerose von roter Farbe mW sattem Rosenduift, Margaret Me. Gredy» von besonders schöner Form und reichst Farbengebung. Copyright 1924 by 47 Fortfetz'Mg. Kurt Wolff Virlag A.-0 München Nachdruck verboten. Hm Fettwanst. Eine amerikanische Autobiographie von Samuel Ornih. Meine Leute follte-n in den ibetreissendru Distrikten unter diesen Namen ihre Stimmen abgeben, bei die eigentlichen Wähler entweder als Republikaner oder als laue Demokraten bekannt waren. Red Mike begleitete sie, zeigte Je den Aufpassern, und dann betraten meine Leute die WgWökale und wählten nach Herzenslust. Sie waren mit Totschlägern und Knüppeln ausgerüstet, um die zaghafte Opposition, die sich vielleicht bemerkbar .machen könnte, aus dem Felde ,zu räumen. Die Ludlow Streeters verbrachten einen herrlichen Tag, fuhren in Droschken in der Stadt herum, 'wählten ein Paa dutzendmal, stahlen mit Hilfe von Polizisten Kästen mit Stimmzetteln und ersetzten sie durch andere. Ich zählte ihnen zehn Dollar und steckte selbst hundert Dollar als wohlverdienten Ghrensold für meinen Generalsrang ein. ' Wie gewöhnlich siegte Tammany in der ganzen Stadt mit' fliegenden Fahnen. In der Wahlnacht wurde eine große Freudenfeier abgehalten, und ich führte die Ludlow Streeters und andere in eineni lokalen Facketzug an. Wir trugen Besen als Zeichen dafür, wie gründlich wir aufgeräumt 'hatten. Bor Big Jims Klub machte der Zug halt. Ich instruierte Maxie, bei den anderen zu bleiben und ihr Gebrüll/ zu stimulieren, während ich selbst in das Klubhaus ging, um Big Jim zu gratulieren. Er saß unter einer Menge trinkender Minner, und ich bemerkte, daß er der einzige war, der keinen Tropfen a »rührte. Ich schüttelte ihm die Hand, unsere Kapelle spielte „Jts a hot time in che old town to-niaht", und als die Musik zu Ende war, begannen unsere Leute, angeführt von Maxie, Hoch zu rufen. Mn ließ Big Jim hochleben, wohl ein dutzendmal. Daun wurde ein Hoch aus Meyer Hirsch ausgebracht. „Wer ist denn das da draußen?" fragte B:g Jim herablassend. „Das ist mein Klub, Boß", sagte ich. Dann erzählte Red Mtke dem Boß, welch ausgezeichnete Arbeit meine Leute tagsüber geleistet hatten, und Big Jim gab seiner Zufriedenheit Ausdruck. Kommen Sie ruhig zu mir, wenn ich irgend etwas für Sie tun kann", sagte er. Dann marschierten wir zu Lavelle hinunter, wo wir feierten. Am frühen Morgen kroch ich ins Bett. Ich war müde, konnte aber nicht einschlaisen. Ich brachte Stunden fc-cumt zu, mir die Ehren, Glorien mb Profite auszumalen, die sich aus meiner polittschen Laufbahn ergeben würden. Ich wußte nicht genau, wie es kam, daß in-meiner Stadt Gesindel das Ruder in b:: Hand hatte, und ich-sah mich, gestützt auf meine Geisteegaben und mein Geschick, schwindelnde Höhen erklimme... Fünfte Periode. Und weh' auch euch Schriftgelehrten. Denn ihr beladet die Menschen mit unerträglichen Lasten, und ihr rühret sie nicht mit einem Finger an. . Evangelium Lucae Kap. 2, Vers 48. , 1. Wenn ich vorübergeihe, scheinen sich sogar 'die Häuser zu verneigen. Die Karrenschiaber ziehen hochachtungsvoll di« Hüte. Ich bin ihr Beschützer und Berater. Die Bande begrüßt mich als ihren Boß. Sogar Schimschin und seine Rohlinge sehen 'zu mir auf als zu ihrem Schutzengel. Geschäftsleute begrüßen mich ehrerbietig als ihren Berater in gewissen Angelegenheiten. Ue-berall stoße ich auf Respekt und Dankbarkeit. Die bärtigen orthodoxen Leute von der „Schul'" preisen meinen ständigen Besuch und die Art und Weise, wie ich der Synagoge und dert Armen in Rechtsfragen unentgeltlich zur Seite stche. Meine Politik ist, mir viele Leute zu Tank zu verpflichten, als nur immer möglich. Sie'sind das Stroh für die Ziegelsteine meines politischen Gebäudes. Wir sind also in der Welt in die Höhe gekommen! Ich'bin Advokat, Politiker, Beschützer des Judentums und Mitglied eines- Dutzends' Logen. Gefellscha-'ten und 'wohltätiger Organisationen. Ich - wurde professionell: r Jude in Nachahmung der erfolgreichen irischen Politiker, deren .Hauptkapital es ist, pvofestionelle Iren zu sein... Gleichzeitig steht jetzt Philipp als Fabrikant fest auf seinen Füßen. Keiner -weiß, wieviel Geld er gemackt hat. Auf alle Fälle hat er die größte „Schwitzkaserne" der ganzen Eastside. Mr wohnen an der Canal Street, mr oberen Stockwerk eines Privathauses, das sich heißen Wassers, der Zuleitung von Gas, einer Waschküche uno eines Badezimmers rühmen kann. Ich beginne auf meinen guten Ruf zu achten. Ich gebe mich nicht mehr mit Lillie ab. Sam macht ihr allen Ernstes den Hof. Aber Lillie versucht gar nicht, mich sestzuhalten. Sie ist leicht abgeschnttelt. Mt Grewl i,ft das ganz anders, sie scheint meine physische Ergänzung zu sein. Ich kann sie nicht aufgoben... Und ich schlage Mutter vor, daß wir uns ein Dienstmädchen anschaffen. Sie sagt, sie habe selbst kaum genug p schaffen, wisse nicht, was sie mit sich selbst ansangen solle, wenn sie keine Hausarbeit habe, und außerdem sei wirklich nicht so viel zu tun... Philipp kennt den Grund meines Vorschlages. Er besteht daraus, daß wir uns ein Dienstmädchen anfchafsen. Ich teile Mutter mit, daß Gvetel, das Mädchen für alle'S bei Weingrads, eine tüchtige Arbeiterin sei und bereit wäre, zu uns zu kommen. Mutter gilbt nach, da sie sich wie stets fürchtet, gegen ihren Bruder aufzutreten. Und an diesem Tage kommt Gretel zu uns, angeblich um unser Dienstmädchen zu werden. Am anderen Morgen wachte Mutter, wie eS ihre Gewohnheit war, zeitig auf. Sie ging in Gretels Keine Kammer, um sie aufzuwecken. Gvetel war verschwunden. Philipp bat Mutter, den Jvühstückstisch zu decken. Gretel blickte nervös -beobachtend aus Mutter und setzt« H mit au den Tisch. Dann folgte ich und versuchte allem' einen selbstverständlichen, mtürlichen Anstrich geben? Mutter.stand immer noch am Herd und starrte ms ver-- duzt und ärgerlich an. > Philipp bat noch einmal um sein Frühstück. -- Fortsetzung folgt.) v‘

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