Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2398 (26.10.1925)
- Date
- 1925-10-26
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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,GW» Men. Montag Mener Morgenzertting 26. Oktober 1925' nt. S898 Sie Probleme der > Von Hans AwM, Wien. DW8 GchlaMM ist neüMnsis in den Lei pM# DiSkussiön iN MM gesickt fotib vchu MvWkUÄet, pollitifche DdfMnjMMn KN schassen. Ich «will hier nicht UMrsüchen, ich Rr AlbeZrifs sogenannter nationaler Äan-esPMM iNnechallb -eS zionistischen Bereiches ulbechaupt als konsiiüüives Merkmal pvo- Hvammatischer SchattieMng herangezogen werden kann. Meine UnberMMtz geht dahin, -atz mit -er prinzipiellen PvKWbe -isftS Gestan-terles zionistischen Lebens auch der Zionismus bewußt Mr unbewußt ick MseNtlichDtt WhaN «rfMAS Kiii8. Doch keine noch so klare AMinäiöderfttzmitz Rests Getzrisies «un- 'keine «wie immer ausg-e führte Apologetik -er zionistischen Gvu-n-gedaniken, wellche schche LandespyLitik mit umschließen umßt-n, könnte diese Dis-- kuM stichML WM MV ihti MAW ist Mfe denzen bringen, div MudeSpolitÄ" sagen und anderes meinen..Denn es tfüch zwei Momente vochanden, die hier zu-nSW Geachtet -werden Msftn, Wenn' rttan äüs «Ariit ün- LeMMlst eiste Diskussion evttMii . üttin Mes gedandlichS Chaos voller MßpeMN-Msse die nötige Märheik lbriNgett will: Es Weht ein Mitztrallen tzegettü-ber der praktischen Han-hülöNttg &fe LattdespMik, nW -üs BovllMl, Hätz eine Mische ostet gär zionWM Minderheit z u schwach für dieses ÜnftvfüuM fei» Diese beideti Möüiente allein, Wesehen von all hetit vielen, das noch ganz prinzipiell zu dieser Frage zu sagen todtfc, Wen.W allgemeine itze eitl e DiMssiöN Äs W -ermÄen nicht zeitgemäße Mittel, erscheinen, die Streitfrage sachlich zu fot-örti -ün- M Klärung zu -ringen. Wo Mißtrauen besteht und -er Mauiöe all -ie eigene Kraft mangelt, mutz langsam ünzähe vorgeganM NNder Versuch unternommen werden, die Theorie zukonkretisieren und die Praxis für -ie -er G-km-e sM, theoretisch darzu stellen und damit eiMleben..' Es müßte also gezeigt werden: . i- Daß.gegestivbrr al-len uns angehenden ö ff e n t l i che n F r ag e n von einem durchdachten und doll erfaßen, aber eben darum nicht engherzigen Mischen Standpunkt eine klare Stellung eingenommen -werden kan» uneingenommen werden muß, 2. Daß Mer uns Juden alsIu - en foiteressiererrds FwgenßonDez a l l e L e b e n s g e b i e t e u m f^l ß.t. 3. Daß diese Stellungnahme, wenn sie von einem Karen MVischw Sta n dpunkt aus rrchlgt, gälltz unMwungen nach ter Wur der Siche, -as ß nach her. Ngtur -er Mischen Menschen, und Hier sozialen Verhältnisse. im weiteren Sinne, ein bestimmt gefärbtesuudsgmatisches, aber darum -och e rnheitLich es Programm von stöbst zionistischen Bewegung. DldstZ Aufzeigen politischer Praxis in theoretischenr twallste -Met ein n>ot«lve>Mges Nieuristrer ^Juft-. ruttKlbSli, mlt m wir ffl MstrM ysEKMsrM. stchlich ech-W.AttKllg siehe ü Ällß fllfc DitGin eiff ÜÜenWhvlichrr BsW zur lwechsilftitiW HßvsMöftunsi Md kt Präzis stG SeiM K^virKkMä.tzsM ich mft tkn Mhmien Wser Äs'kltfsion ist -ek /MSkker Morgellzeitung" vor, in -tt frei vom Drängen dss TWs und unkeischwevt vom Nachrichten-ienst und -er aktuellen tatti-. schen Erwägung hie Ereignisse der alhgelaustnen Wochen gLcssensörmig von einem freien Kreis ernster Mitarbeiter besprochen werden. Der Leitgedanke müßt-e sein: N-atio- P!« StttWHMsWs DK ÄM'eMK. Leben, ohne Beschvänkurrg auf umgröM Sachgebiete. Da gibt es alleMnßZ keim MüotzMSKjöü Äs.g'SoaMich» Zollschranken, sondern nur Staatseinhesten Äs «wichtige unter vielen gegebenen stzialsu «GrWn, bei M allg«r- -llveinen Weite des jüdischen MwÄttSiM *>?&* hdgmätisch hemmende Schranken ill bek WM §ktiik skMön Bst deutung und Art in Betracht gezogen Mdsn» PaMinä Erscheint Äs das Mische Land, Oe sie Mich si-wa Äs der Staat, in dem die Juden ihre MindtvWWllUÄg Äs «formal gleichberechtigte Staatsbürger ill gegebener Art dinnehmen. Älfo keine stlider» nationale . Äs gleichsam Mektive Gssftinullg und prmzif Otientierüng öiestr thooretischell Praxis wären idrölogische üsttz prinMllL MKtze öie oWttischs KgänAll-ng solcher Diskussionen. 4. Daß hie tzuvtzü dich EtMtz ftkßst Mirehmeu .viüsssn, dv sie eben Misch ist Änd von üMten dcher gär nicht tzevtretell, sondeM M.,HoMSem Mische TätigMt verpastden UM» Mießlich Mlstkäribt werden tat.. t . . 1 . > i | D jt-ür . ö. Daß eMich Mche SteMntzckrhM, ditz Sus Um Lebert und daher mit Üeberzeugung und innerer Berechtigung hevvovtritt, den d«r Sache nach entsprechen» den Erfolg erringe» kann, wenn die Uelberzeugung $u mm entschloßenen Wollen umgefovmt wird: zur nationalen PolitiL sind urO s e i tf wölkken, bersuchett ihre ÄttiMrt fort Skllllä her fMschsn Ge'Melnschäft, der sie sich vor allem Mehörig zu geben. Das Ergöönis stll der Ueberzeügung enMechen. Au ansts-ren Äüchichfon Harts es nicht tzebundcn und -daher auch nicht -oa'MatlschvSra'llsbestimntt -werden. Ta ich ein nationales Dasein des Mischen Vo'lte's sehe, bangt mir nicht -Gor, öb dvs ErgMts ÄStz Bsttachtungen M Heö nätlMaler Politik ailKeßen Onüiö. Es stnll -NM Ms sickreM: AäruUg mstres Wolletts. Solches titimmfymn darf ckbsr auch -licht ait ällßereü ÜMsMM scheitern. Wenn M /Miensr Morgenzeitung" es. ÄNternc-WM trollte/ wäre her rtchti-Ks kJnltiäwr ttll- Äidirtmöstrator gMben> der Mr den .WstE, W Lsse-r und -die IllforMtioneU verfügt. W MO Wk m Entschluß, die Sache ztz beginnen» Schließlich mllß auch hervdrgehoben werden, daß die so llMisstne PrMeWsMung den schwebten Ittttun ist llnstM Reihen sttMäran geeignet tvätt^ Me Bejahung 'PÄäsiiNas ist nicht das Kriterium des KEmrts, dem mit ihr .ist -er FörM des M-ernsn PwMisMuS ist kein ..Tel. WMjt, sein MwU an das WW. Wk vsrsonderu bloß zeitgenläße Philanthrop^ gegeben, ^otzWe Gruu-lags des politischen iZroniÄMus äls Me WstMa dieses Volkes und s-elue'S nat-stnÄen t is mutz äM m bell BordargruNher ptakftscheu Diskussion geE weMst, um d'.e Grenzest des naiiionÄrn und des asimÄaiorsiHert Bereiches Nicht -re täuschende ÜebwsitzstrmÄitnH des beiden unteir Ä-mständLn glichen Hnketststs für. Palalstina Vertvischrn zu ^asstst, wie es immer eifriger getan >wivd. Tenn in -iestr! NscheN ProVlamWullg, M an diesem täuscheindsn Kriterium wißt, Sie Ms prinzipM Bötlräglichkesi diametral vuseirta-N-eHveben-ek Sphären dort soststMrt will, tvo das *miurnm—n ni i **—‘"T rf 1 “ snyrpre Ellens hsterogeno Element gerade%crbc(ft liegt, droht die Westnst liche Kraft der Be-iregrlng in di« Mchtung einer «Fata Morgana vSSsühr^Hn MkKtt. Bvwährllltg i«jt die msw Ue'bevzerlgrkttß rlD -S8 ehrlichste Mittel pMWst Kampfes; W P-kfchlag scheint mit geeignet, solcher MsiMWNg.zlt MW.ilMd die Diskussion vÄt ihren bstrüb- MSn FtrwWu Vits ihr geeignetes Gebiet zuMsichrert Zu Ser Kamps um Sas Siel. Von P. Hallet. 1. Ter anscheinend disharmonische Berkattf des 14. nistischen Kongresses hat Anlaß zur Besorgnis um die Mliiü^ des AomKMs gegeben. M Ausrollung der zionistischen Problenie im vollen U-urchrg ihrer Schärfe har die nach dem Erfolg der BÄsom-Deklarati-on Md dem Mandat sich Zusricdcngebendeil und schläfrig Gcwordgrtin in arge BwtvirWNg gestpt. Man hat sich darall gswdhllt, -iü zlsttisiische Bewegung als eine Maschine anzusShett, die mit der entsprechenden Kenntnis ihres tech< rtischm MchmstsMuS don sie bedienenden Fachleuten in permanenter Funktioll erhaltell lverden kann. Die von oststk Maschine zu leistende Arbeit schien einfür allemal ÄS wchl berrchtlet und konstruiert gcgchell. Die Mechanisierung der zionistischen Bewegung tvar eingetreten. Die Balstur-D-eklaration uild das Mandat sprachen: es werde die Realisierung des Zionismus! Und sie rvavd es. Und siche da: sie war gut. Dies die psychologische Wurzel der plötzlich alle umfässtlldell llrtd etschrockenmachendetr Besorgnis. Weil die Besinnn-ung aus Art, Weg, Ginn uttd Ziös des Zionismlts wieder eingetreten ist, weil Element iares, Integrales, ja die garzze Wesenhaftigkeit zionistischer Gestaltung, zum Zwecke liebet Bequemlichkeit aus der Bewegung gestoßen, wieder zurückstrebt, daher die Besorgnis. Eine billige Besorgnis, die einzige den Zionisten, ljrtv nicht nur die Dnrchschltittszwniftett, so kennzeichnende, sich lint ihr bescheidende Art der Aktivität. In Wirtlichkeit ist dieser Kongreß der erste der Nachkrtegstongresse, der in die zionistische Bewegung wieder Leben briilgt uneinen durchaus srllchtbaren Kampf'um die tzormnlierun-g der letzten Ziele des zionistischen Bestrebens, nm seinen Gehalt und seine Position auch NtachtpoMirst innerhalb des lttodernen Judentums, eine Formulierung, tun die eine lebendige Bewegung, eine vom Format des Zionismus, der .nach außen Welt-« Politischen Zusamitterchattg hat und nach innen in jeder Beziehung revolutionierend ist, nicht herum kann. " Der Kampf, kt auf diesem Kongreß ansgetragen zu werben begonnen hat, ist nicht neu, er war nut während der RaHkriegsperivde der Erfolgspsychose curgeschlasen. Es t]t der alte Kampf um das Endziel der zionistischen Bewegung, dem zwecköntspre^end die Mechodeu ‘ zur Erreichung dieses Endzieles a-dq«uat sein fomen. ßt ä t i ortalpolrtischer Staat oder bloß naiionalkulturolleS He/m, M völlige Uchsrwittdmtg der Galukh in allen ihMHorMett ober Mtz die Überwindung dev'Mtm aller Galuth? Das ist die potenzielle Essenz des Kampfes. Anfangs, wä-hrendes ersten raMÄen Austretens -des Mitischen Zionismus, wurde dieser Kanrpf in äußerst extremen Formen geführt. Auf der einen Seite völlige BagatMsi'öMng des pMischen Moments, aus der anderen die ebenso radikale Ausschaltung der Frage -er Kultur >— Herzl und der ChoweweDonismus. Diese zwei Bewegungen, Chowewe-Zkouismus und mm ■**<*»** A« Siche des Gilboa MbSofch. Bon Sch» Tschernowiß, JerEaleM. MH Äm als Hast MÄ GilHba, zM siDechaarigeU Witti, auf -essen When -er König ScM seine Seckl«e äüAhauchte, -a er die Schande nicht evtragetti konnte, von den Philistern gtzschlägeN worden zu sein. Lange Zeit Sdartett er, der Mist G'kbckt, Äs wir Um% m D m Msttr. Dvtt NNten, KU stitttztt Wett, breitet sich Ut EMek äii#, -er EmÄ I-esttel, -er von allen so gMisjen Mbd wie Ku den Zeiten, als IftM noch aüf seinchn Bö-ßn E-üß. llttb -och war dos Land hier vor drei Jahnen nur ein TchnwüHchu. Mr Beduinen wut-en aus, ihren Streif zügen hierher vensichloge.», Mer sie setztest sich hier NieMls dauernd fest, denn daM hatten sie keine Gedulb und keine Lust. Seit jeher ist es -ie Gewohnheit -er ArMer, daß sie -as Tal, -as Neist aller Krankheiten und Epidemien in -en warmen Ländern, meiden und es verziehen, aus die Berge ßu steigen unsich dort niederzMssen. So gilbt es heute arabische Dörfer auif den Hohen.-eZ Gilboa. Seine Bewohner iw>ollten gileichisalls -niemals Opfer bringen zu Füßen der Berge unflüchteten immer aus dem Tal. lind «wirklich verlangt das Dal von Tsl-Iosef Opfer in gehöriger Zähl. Hunderte Quellen flössen vom Fuß «des Giikboa und ergossen sich ans -ie umliegende FÄder in einer Fläche von. 50 bis 60 Meter' unwurden zu Sümpfen, in -ie sich kein Menlsch zur Winte-rs^eit hine-inwagte. Das Fie-ber sandte seine PlagsgL-iister, di-e Mücken, um das Blut der Menschen in der U-mgegend z-u vergiften. Als die Juden beschlossen, sich im EMeik attzüsiedeln, ließen sie daher den Gilboa beiseite, machten ihn den ÄrMerN zum Geschenk und wandten ilhre ganze AuftnerksäMeit 'dem Emek zu, um ihn wieder zum Lcken zu' erwecken, Lotste es, was es wolle. Ms der Kauf -es Bodens in Ordnung gebracht wovden iwar, begann man vom Keren Kajemeilh aus mit der Ameliorierung -es Bodens, der Trocken^gung der Sümpfe, um so den Auch -es tzst elftem Segsn für die Gswchnar UMt.wv.MA. Es war -iss M HMkst -UN- Sbbitmtör'Kampf. Das Fiober böfiek Äe GslHim, die m zum Hüy -im Schlamm -et Sümpft sMtzen, ustd fraß an West. Sie MWW jedoch und siegten. UH stitdem fürchtet Leb-iFotsef nicht lBht, ftlne Mtc im Xät suWteAn und sich in der ga-tlzell Wötte ÜUA)Ubretm. Dem der Mensch wurde der Herr -es Ta-les n-nmacht« sich die Äümpfe viLNtsOar. Und der Ker-en Kajemeth Wpfts aus dm Mmpftn eine Fülle von Wasser und brachte U zu der Siedlung, um die Mer und Gärtm. M bKvässtm. Ungefähr IM Mbi'kmter Quellwasser würdest kö-nzeniriert und in B-etoNkauäle gleitet. So wurden die Sümpft getrocknet ustd -2s Wasser für Tal-Jofts aU-sgeMtzt. Aüf dem Wege von der Station Beth Schattah^wo ich den Zug verließ, fa,h ich eine,große Gtüppe von Burschest aus Tel-Ioftf, die auf -ett 'beackerM mck^bMtt Feldern ihrer Siedlung umih-ergingen, und die grünenden und hochragenden EukaiWusbättme. Mir war alles wie ein Traum, und ich konnte nicht begr-eifeN, -aß noch vor kurzer Zeit der Fluch Gottes und der Menschen über diesem Orte gL'lastrt hatte. Früher lag er a^its und war von aller Welt adgoschnitten. Die Reift nach der nahen Station war eine sehr schwierige Sache, -a Mensch und Tier im Kote des Sumpfes verisastken. / Ich erreichte die Gruppe der jungen Leute um die Mittagszeit. Es war an einem Freitag mittags im Winter, Die Sonne wollte einen Spaß treiben, trat aus ihrer Hülle heraus und zeigte ihre ganze Heldenkraft so wie in der Mitte des Monats Juli. Sie mußte wohl vergessen haben, daß wir uns dem Kalender entsprechend mitten im Dezember befanden. Die Burschen hatten die TiM aus dem Eßzimmer herausgenommen und stelltest sie in Reihen unter dem blauen Himmel in der klaren Lust aus. In der Küche war es zu heiß und zu stickig. Rings herum Lebest und Bewegung. Tausende Hände hebest ustd senken sich' über den metallenen Tellern, Das Mahl beginnt mit Suppe. Aber es scheint, daß das zugleich der Ansang und das Ende ist. Freitag mittags wird ist der hoffnungsvollen Borfteude auf den Freitagabend die Mahlzeit „gekürzt", soweiL es nur irgendwie geht. Der Prozeß dauert ja ohnedies nie allzu lange. Und so blieben wir nach eistigen nütett allein, ein paar „Nichtstuer" und ein Opfer des „Gdstd", bin man nicht zur Arbeit kommen ließ. Wir blieben einsam mitten im Schlachtfeld der Teller. . Alles ging ist großer Eile stach allen Seiten auseinander. Die Zeit drangt und der Tag ist kurz, im jüdischen Dorf immer kurz. Die Kider im Kinderhaus, die Kühe, Pferde und Hühner in den' Ställen, alles wußtet. Alle fordern Rührung und Pflege nnd Hilfe. Alles lebt. IN jedem Geschöpf schlägt ein Herz und jedes einzelne ist asts Herz gewachsen. Auch die kleinen Baumsprößlinge, die unseren städtischen Augen unsichtbar sind, lassen sich hier mit einem kleinen Gebet hören; Wasser, ein wenig Wasser rdie Blumen sind in Ohnmacht gefallen. Hier ist der Mensch nicht sich selbst überlassen, er ist ein Knecht, ein treuer Knecht der Natur. Mit Bereitwilligkeit -beugt er seine. Schulter ustter das Joch. Denst er sieht mit seinen Augen das kleine Samenkorn, wie es sich entwickelt, zu einer großen Pflanze wird, wie es wachst und blüht; vor seinen Augen wird das neue geboren, das gestern noch nicht das Licht der Welt sah und das nichts anderes ist als das Werk seiner Hände. Und der Tag ist immer kurz, heute jedoch ist er doppelt kurz. Es ist Freitag. In der Tischlerei gibt es viel Ärbeit, um die notwendigen Werkzeuge sertigzustellen. Der Schmied bläst die weitzglühenden Eisenstäbe und auch er beeilt sich, den Wagen fertigzuwachen. Der Schuster, näht mit großem Eifer ohne Unterbrechung, als ob der Eigentümer der Schuhe hinter ihm stände und ihn antriebe. Wieviel Schuhe warten daraus, fertig zu werden. 600 Paar für alle Mitglieder des Gdud an den verschiedenen Orten, in Tel-Josef, Kfar Geleadi, Jerusal-enr, Haifa,'Tel-Awiw und Tel-Chaj. Und wer weiß, ob nicht der eine oder der andere der Genossen in diesen Tagen, wo der Regen kommt, schön nasse Füße bekommen hat, 6832