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Wiener Morgenzeitung · 1925-10-25 · Heft 2397 (25.10.1925) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2397 (25.10.1925)
Date
1925-10-25
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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M. SM Men, Sonntag Wlemr Momemeitunst S6. Moher 1YS8 Sette» j* Pull oyers ’ ’ M. Holser Handschuhe VI.. Mariahtlferstraße 80 - U, Taborstraße 18 0!»» Das Wische Oien. Die jüdischen Vereine in Men?) Gines der interessantesten Kapitel des jüdischen Lebens in Wien ist das jüdische Vereins-Wesen. Die allerwenigsten haben einen Begriff von der Zahl der jüdischen Vereine in Wien und von der Art ihres Wirkens. Es gibt in Wien nicht weniger als über 300 jüdische -Vereine der verschiedensten RichMgen und Jnteressenfphärcu, von denen ein Teil freilich nur ein Scheindasein führt, ein Teil aber im Bereiche der Möglichkeit Fruchtbares leistet. Diese Zahl ist immerhin imposant, wenn man in Betracht zieht, daß die Zugehörigkeit zu Vereinen oft materielle Opferleistung bedeutet, insbesondere bei den Wo hltä tig k e itsunb Unterstützungsvereiiie u, die inehr als ein Drittel sämtlicher jüdischen Vereine umfassen, eine Tatsache, die den Beweis der Armut und Verarmung der jüdischen Niassen liefert, so daß die Notwendigkeit der sozialen Hilfeleistung unverhältnismäßig überragt und die der jüdisch-kulturellen Beeinflussung der jüdischen Massen überschattet. Tatsächlich ist die Zahl der Vereine, die die Verbreitung jüdischen Wissens und die Wege j ü d i 's ch e r Kultur zum Tätigkeitsgebiete haben» sehr gering. Ausgesprochene Kulturvereine gibt es im ganzen 9. Zählt man die jüdischen Studentenvereine und Verbindungen hinzu, deren Zahl über 20 beträgt, und die 8 existierenden Mittelschülerverbände, so ergibt Pas immer nach eine sehr unzureichende Zahl, da doch dev Wirkungskreis der einzelnen Vereine sehr eng ist, d. h. stch uur auf die Lereinsmitgliedschaft beschränkt, von den sporadischen Veranstaltungen für ein größeres Publikum abgesehen, die auch dann nur mehr dem ost stra t iv en Charakter tragen. ' Ebenso unzulänglich ist das jüdische Bercinswesen, das in dieser oder jener Form sich mit den praktischen Fragen der jüdischen Erziehung in Wien äbgibt. In Vieser Richtung leistet nur ein einziger Verein, der Jüdische Schulderei n, wirklich wertvolle Arbeit, die um so höher einzuschätzen ist, als nur er allein dauernde jüdische Erziehungsiilstitutionen zu schassen verstanden hat, während die anderen jeweils austauchenden und wieder verschwindenden dein voll ihnen Geschaffenen tcinc Dauer zu verleihen wußten. Am zahlreichsten > find die W o h l t ä t i g lei tsuiid 11 n terstützunasv erein,etwa 110 an der Zahl. Unter ihnen gibt es eine ganze Reihe solcher, die auf.dem Gebiete der Wohltätigkeit Md sogialen Fürsorge ganz Hervorragendes geleistet haben und leisten. Namentlich während des Krieges und unmittelbar nach dem Kriege war die von ihnen unter den schwierigsten Umständen geleistete Arbeit ein Segen für nahezu tausende völlig verzweifelter jüdischer Menschen.. Die jüdischen Wohltätigieitsvereine in Wien umfassen jeden Typus der sozialen Fürsorge. Es gibt Unterstützungsvereine, Kurfürsorgevereiiie, Bekleidungsvereine, HilssaktivnKvereine für Wöchnerinnen, Brautausstattungsvereine, Unterstiitznngsvereine für einzelne Stände, Vereine zur Unterstützung und Produktivierung Blinder, Taubstummer usw., Ausspeisungsvereine, Vereine zur Gründung und Erhaltung jüdischer Volks- und Mittelstandsküchen, Kranken-- pflegevereine, Vereine zur Versorgung von Waisen, Kinderheimvereine, Ferienheinwereine usw, usw. Ein großer Teil der bedeutendsten jüdischen Wohlsahrtsinstitutionen wird von einem Teil dieser Vereine erhalten. Nach den Wohltätiglkeitsvereinen sind bic Bethausu u b Tempelverelne am stärksten vertreten. Fast in jedent Bezirk gibt es einige solcher, die die verschiedenen jüdisch-religiösen Richtungen repräsentieren. Es sind in ganz Wien ungefähr 55 Vorhänden, darunter in der Lcopoidstadt auch solche der EhaWim (Sauser Klaus, Sadagores Klaus). 9!äsch augewachsen ist die Zahl der jüdischen Turnvereine und Sportklubs aller Art. Es gibt ihrer nicht weniger als über 20, die für d:e körperliche Erstarkung der jüdischen Jugend sehr Tüchtiges leisten. Die politischen Vereine sind hauptsächlich die der Z i o n i st i s ch e n O rga n l sat io N, die in jedem Bezirk eine Sektion und zumeist auch eine Jugendgruppe besitzt — die Israelitische Allianz Md die Union österreichischer Inden sind schwer unter einem Titel zu fassen, ebenso wie die Agndäh-Orgamsation sowie die zionistisch orientierten vevschiedenen Gruppierungen. Stark zurückgegangen ist die Zahl der Jugendv r -y a n i s a t i v n e n u n d -v e r e i n e, deren. Zahl nur 14 ■ beträgt, darunter 2 Mädchen v e r e i n e. Bemerkenswert ist die Ausbreitung der jüdischen Eiternde r e i n e, die bereits in vielen Bezirken vertreten sind.; Eine neue Erscheinung im Wiener jüdischen Vereinsiypns ist die der Landsmannschaften. Es gibt einstl Verband der östlichen Inden, einen Verein der Eisenstädter, der Brodher, der Jeipniker, der Buköwinaer, der' Tarnower, der Stanislauer Freunde, der Preßburger, ders Nik-olsbnrger, her Schafsaer, der Anspitzer, der Trebitscher, der Neutitscheiner, der Kostler u. v, ä. ’ *) Stlübe „Wiener Marge nzeitung" vom 9.. 11. und 24. d. Unter den Frauenver-einon•'■•nüx zwei Nicht Wohltätigkeitsvereine. Außerdem sind noch die vier B'n a i - B'r t t h -Loge» zu nennen. ' Die größte Zahl der Vereine hat ihren Sitz in der Leopoldstadt. Nicht weniger als 118 sind in diesem Bezirk vereinigt. Ihm folgt der 9. Bezirk, mit 62 Vereinen. Die geringste Zahl haben der 4. und 5. Bezirk (6 Vereine) und der 21. Bezirk (4 Vereine). Pi Ler Wische Sevutkertenrat in Mim. London, 22. Oktaler. (I. T?A.) In der gestrigen Sitzung des Deputiertenrates der britischen Juden (Jewish Board of Deputies) unterbreitete Mr. Bertram Jacobs eine Resolution, in der empfohlen wird, Methoden zur Verteidigung des jüdischen Volkes g e g e n antisemitische An würfe festzustellen. Lord Rothschild unterstützte diese Resolution. Mr. H. I. Lauda beantragte, ein Archiv antisemitischer Entfiellungenund V e r l e u m d ü n g e n anzulegen und zu diesem Zwecke ein Komitee einzusetzen. Die Angelegenheit wurde dem Presseausschnß überwiesen. Es wurde hieraus der Bericht der Joint Foreign Coinmittees (Ausschuß für Angelegenheiten der Juden im Ausland) verlesen. Das Komitee berichtete über die Betz a n d l u n g j ü d i s ch e r F r a g e n während der sechsten Session des V ö l k e r b n n d e s in Gens. Der S chu tz d e r Minderheiten hat weitere Fortschritte gemacht. Der Kampf gegen den Numerus clausus wurde erfolgreich fortgesührt. Die Beschwerden der Juden in Polen, Rumänien :md Griechenland wurden mit den Vertretern dieser Staaten besprochen. Die rumänische Regierung hat die Deportierung der jüdischen Flüchtlinge aus Betzarabien eingestellt und eine Lösung der Nationalitätenfragen in Aussicht gestellt. Mit Bezug auf die Milderung der Zwangssonntagsrnhe und die Ermöglichung der Einhaltung der Sabbatruhe in Saloniki wurden gewisse Versprechungen gegeben. Die Klagen der litauischen Inden wurden vor den Völkerbundrat gebracht. Der Vertreter Litauens beim Völkerbund, der frühere Premierminister G a l v a n a ms k a s, gab. die Versicherung ab, daß die Rechte der Minoritäten hinfort geschützt werden würden. Zum Teil sind Einrichtungen, über die sich die Minderheiten beschwerten, bereits aufgehoben worden. Mr. Lucien Wolf berichtete auch über die Schaffung einer ständigen Konferenz privater Emigrationsgesellschaften, die zu dem Internationalen Arbeitsamt, des Völkerbundes einen ständigen Kontakt unterhalten wird. Dins jüdische Haus | as jüdische Blatt Der SOjährlge Bestand der Firma Teppichhaus Möbelhaus {.SCHEIN Wien, I.» (kei ne Bauernmarkt 12—14 Filialen in Wien) bietet für streng reelle, solide und fachmännische Bedienung der Kunden die beste Gewähr Bevor Sie Ihren Einkauf von Teppicien, lloiDinp, Decken, iMtofftii m. besorgen hslctllm Sit min 32 SttiMtr damit Sie sich von der Reichhaltigkeit der Lager, Billigkeit der Preise und Leistungsfähigkeit der Weltfirma überzeugen können. M ■ S Im redaktionellen Teile enthaltene entgeltliche Mitteilungei' sind durch ein vorangesetztes E gekennzeichnet. Wien, 26. Oktober. Das Weiter. Gestern herrschte anfangs warures Heckstwetter. Gegen Abend setzte leichter Regen ein. Die Prognose für heute lautet: Veränderliches, warmes Wetter. * Die LebensrMelmärkte. Die sinkende Kaufkraft cum bevorsteih-enden Monatsende und die großen Ausgaben in den meisten Haushaltungsn, die der Gräbevbef-uch in der -kommenden Woche verursacht, machte sich auf den meisten Marktgebieten 7'/' Die GroßmaÄthalle wies einen relativ guten Bchuch -auf, allein die erschienenen Käufer legten sich Einschränkungen beim Einkauf auf. R-inWeM wurde je nach Qualität u,m 16 bis 20 Grrffchen, KaWeffch uni 10 Groschen pro Kilogramm gegenüber der Vorwoche m Preise herabgesetzt. — Der NaschmarÄ wurde trotz des Regenwetters während der Nacht ziemlich gut dotiert, ftn den Geiniüssepreisen ist gegen die Vortage eine Borändemng von Belang nicht eingetreten.. Schwämme kommen, der Jahreszeit entsprechend, in a>aaiz geringen Mengen auf die Märkte. In Obst hält der U-eiberisluß weiter an, Absatz jedoch schwächer. Mr Butter und Mer sind die Preise anhaltend unverändert hoch. * Well Sie es jetzt so billig kriegen, gnädige Frau, werden Sie finden, daß Sie für Ihren Haushalt Zwirn, Nadeln usiv. brauchen. — Unser Inserat auf Seite 18 wird Ihnen genaueren Auiffchlutz gelben. A. Gernigroß A.-G. * 14. österreichische Klassenlotterie. Im amtlichen Teil der Miener Zeitung" vom 24. d. ist der Spielplan der im De- »endber dnses Jahres begiirneüderl 14. Klasseiilotterie vollmhMich kundgemacht. DeMbe weist gegentüber der Borlottevie äbermals eine bedeutende Erhöhung des SpiMatpitals von 7,M0.000 Schilling auf 10,640.600 Schilling — auf. Insbesondere wurden die HaupttrOe-r sämtlicher Klassen I)r deutend aufgebessert. In den PMassen werden diche 30.006, 46.000, 50.600 und 60.000 Schilling betragen; der Haupttreffer dn; fünften Klasse ist mit 350.000 Schilling und die Prämie mit 600.000 Schillmg aWeseht, so daß der gwütnMiche Gewinn drei ViertelWillionen Schilling ausmacht. Es wurden ä'ber auch die mittleren und Neineven Gewinn e chche-utend erhöht. Insgesamt wird die Halste der LosauGage mit Gewinnen gezogen. Der Preis vmrde für ein ganzes Los in jeder Klasse mit 82 Schilling Wgcseht. * Krieg in Marokko! Millmden verausgabt Frankreich flür den Krieg in MmcMo. Der österreichische Staat gibt sie als Prämie bei der 14. Klassenlotterie. Mit sjnem einzigen Los können Sie MiMarvrr .werden. Beachten Sie die Beilage unserer heutigen NHage der Geschäftsstelle,I. Prokopp, Los- 9m Schuhmoden in Paris und London. Von Ernst Jellinek. Eine Reise in die Hauptstadt Frankreichs, Paris, ermöglicht eine L-rientiemng in ber Schrchmode, die nicht nür lehrreich und interessant ist, sondern immer wieder bestätigt, daß Wiener Schu^werkstatten absolut in die gleiche Linie zu, stellen sind )vie jene von Paris und London. Das Wiener Publikum genießt nur den Vorteil der weitaus billigeren Preise der Wiener Handarbeit im Vergleich zu denen der Modeschuster in Paris wie Perugia,^ Greceo, Hellstern usw. oder in London bei Mc. Afec, Thonms usw., die für ihr Erzeugnisse mmdestens 300 bis 900 Franken, resp. 6 bis 9 Pfund erzielen. Die Pariser Modekünstler — vor allem jene Modzeichner, die sich ausschließlich mit dem Entwerfen neuer Schuhmodelle befassen — entwerfen Schuhmodelle mit einer solchen^ Audacität, daß man nicht glauben könnte, daß solche Sachen auch praktisch ausgeführt werden können. ' Ich erinnere mich eben an eine Sandals nach ältrömischem Schnitt aus Silberleder mit einer prachtvollen, aufgenähten Verzierung von Straß- , und schönsten Halbedelsteinen und einem Absatz gang ans nmffwem'Silber ntiit eingelegtem EMnteHaar oder einen Trotteur-Schnürhalbschuh kombiniert aus Krokodil mit Tigerfelleinla^en — zum passenden Pelzmantel zu tragen wird LMÄ. ÄfÄ SÄ’befe“ | m**m.**. DaS' Unnwglichste' ist ^ier möglich. Nur Helle Farben — alle 1 ^Md für die BuMrUaMe-r^Baden ber Wrm. Nuancen von beige, auch lichtes Gran, sehr viel Eidechsen-, Schlattyen- und Krokodilleder (die Reptilleder werden in England noch viel mehr getragen wie m Paris), aber nicht nur diese in grau und beige, nein auch rote Eidechsen, grüne und schwarze. Es geht so weit, daß genau nach der Färbung per Kleider Eidechsen und. auch KrokodiMe eingefärbt werden. In Aujeml findetnnan eine reiche Auswahl von exzentrischen Damenmoden, sowohl was Kleider, wie auch Scknhe und,Hüte anlangt, zum Beispiel ein Schuh, der ans vier bis fünf verschiedenen Farben zlstammengesetzt ist. Es werden jetzt Schuhe getragen, die ganz kaleidoskopisch aussehen; grüne, weiße, beige, rote, und schwarte Telle an einem Schuh — was uns gang nnglanb lich erscheint, hier aiber doch Taffache ist. Beim Five o'clock. Hotel Ritz. Place Vendome, sieht man die Färbung von beige, flaschengrüii, lis de bin, mauve (licht und dunkel), couleur Opera (mauve mit rot gemischt), so wie die Oper in Abmdbeleuchtung ist. Da dies streune Vorschrift ist, so treffen I AjüdeS Gleichzeitig eine G!'nlage"vön drei Schilling macheu. Ein obige Modefarben auch für die Modeschuhe zu. andleres Wiener Institut will wieder allen Kind v'' ' " - .... * Im altbekannten Tapezierermöbelhaus M. Weih, 2. Bez., Darwingasse 39 (Ecke Nordibchnstvatze), Laufen Sie erftKasstge Ottomanen, Eisen-, Messing-, PatentnMel iffw. in erstklassiger Ausführung zu -außerordentlich billigen Preistn. * Propaganda für das Sparen. Einer Anregung des inbernationialen GpaMssenLongresses enffprecherrld, wnd anr 31. d. ein Internat ion-aller Spart-ag veranlstaltet, an dem sich auch die österreichischen Institute beteiligen werden. An dieiseim Tage soll allülber-all eine g.roßgügige Propaganda für die Spartätigkeit entfaltet werden. Man Will die BevMerung durch P'läkate, Mugschvift-eu und Vorträge be-aäbeiten, doch sind auch noch aridere PropaganvciMittel in Mlslsicht genommen. So beMächtigt Ml Beiispieil ein Wiener Kreditinstünt, allen im Jahre 1926 geborenen Kindern ein Spark-aslsebnch -mit einer Einlage vom zwei Schilling ausMst-ellen, wenn die Mevn des Ein Bild von besonderer Schönheit und Pracht am Abend im „Floridas wo. sich die elegante Welt trifft, .dieschönsten undelegantesten Frauen bon Paris zu sehen sind, rtür mit schwerer Seide und Brokaten schmücke« sich die Damen. f ochgeschlosseNe Escarpins, reich bestickt mit Edelsteinen erlen, Spangenschuhe aus -schwarzem Brokat > mit' eingelegten Absätzen, die für das Paar 1 bis 2 Millionen Kronen kosten. Sehr wirkungsvoll sind Strümpfe aus echtem Silberuttd Goldfaden, auch bestickt'mit'färbigen' Edelsteinen .und Perlen. Sehr elegant sinv Schuhe aus jadegrünem, schwerem Brokat, durchwooen mit Silbersäden, verbrämt mit' Zobel. Auch Schuhe aus gelbem Brokat mit. einer.. Brillantschnalle,. die 'mindestens 10 Zentimeter mr Durchmesser hat, unfo Sllbe-rstöckel mit Brillanten. ' - : Als Richtlinien für die Formen sei . erwähnt, daß..die Schphkonjektion ganz runde Fornreü'bringt, währendem.^ die feinen Schuster bereits eine Zufuhrnn^dst Spitze-zur halbrunden, ovaien Form vorgenommen haben. Dai. hie-Böttiers in Paris'absolut tonangebend sind, so scheu wir, daß wUMr ür Wien heute die richtige Aiöde tragenff"^^- ern, die noch nicht das zehnte LÄensjahr übepschritten halben unid deren G eb u r t s t -a g aus den 31. Oktober fällig diejsellbe. Zckvenduug machen, wenn die Einlagen auf dielses Buch, sowchl die der Wern wie die des Instituts, bis zum 40. Lebensjahr des Kindes gesperrt bleiben. * Die Firma Schuhhaus Dorn, 2. Bez., Taborstraße 8, Hai die weltberühmten Schweizer „Bally"--Schu!l)e und die englifchen Hazelschuhe jn neuester FoM für den Herbst, erhalten, welche auch weiter für meine werten Kunden billigst abgegeben werden. ’ * Die moderne Kleidung. Die Bndapester orthodoxe ffrae- Rtffche' Kultusgemeinde hat sich den jüngjst verysfenÄichten Girtenbriejf -der kach-oWchen Bllchöst. der das Evschemen'Vim Damen-- in «dekolletierten Kleidern und mit nackten Armen in den Kirchen verbietet, zu eigen gemacht. In den Vochallen der Sym-gogen sind PlMte -angebracht, wanrit die tempÄbelsuchenden Frauen aufgef-ordert werden, in dezenten Kleidern M erscheinen, oa die Trägerinnen von Deik-olleteS schoMngsloS avS -dem Temp-eil enffernt würden. >>

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