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Wiener Morgenzeitung · 1925-10-25 · Heft 2397 (25.10.1925) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2397 (25.10.1925)
Date
1925-10-25
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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/ Bk 2807 Men, Sonntag Jugoslawien wahrt strenge Neutralität. Belgrad, 24. Oktober. Der Stellvertreter des Ministers des Mechern Mart -o v i c, bei dem heute der englische -und der deutsche Gesandte sowie der bulgarische Geschäftsträger versprochen, um von chm den Standpunkt Jugoslawiens gegenüber dem griechisch-bulgarischen Konflikt zu erfahren, teilte den drei auswärtigen Vertretern mit, inafe die j u g o s l a w ische Regierung strenge Neutralität beobachten werde. Ein Protest der mazedonischen Studenten- . vereine. Wir erhalten die folgende Zuschrift: ,$nt Namen der WchtliM a u s d e in Gebiet e von Pet r itsch protestiert die nrazedonische Studenten^- schaft lim Ausland geg,en> die Bombardierung der unbeschützten anaMdonischerr >Städte und Dörfer seitens der^ griechischen Armee. Die mazedonischen Studentenvereine Wien, Paris, Berlin, Sofia, Graz und Leipzig." Locarno und Panemotza — gegen Amerika! Bon Alfred Thsser (London) Wie zu erwarten war, hat der anscheinend so gute Erfolg der Konferenz von Locarno Anlaß zu einer Hochflut von Artikeln, Reden und Diskussionen gegeben, die durchwegs dahin lauten, daß in dem Zusammengehen der Westmächte, - Deutschlands, Italiens und der Tschechoslowakei, der Beginn einer Entwicklung zu sehen sei, die eine schließliche Vereinigung der europäischen Staaten zu einem Block zum Endziel habe. Wenn darin vielleicht auch ein kleines Stück Wahrheit enthalten sein mag, so sind doch die ferneren Hoffnungen und Träume übertrieben. Die heutige Politik der europäischen Staaten, ihre vielfachen Strömungen und Gegenströmungen, entsprechen in keiner Weise dem Ziele, etwa einen Staatenblock im Sinne des Coudenhoveschen Paneuropa aufzubauen. Wie immer, vermutet man auch bei den Ereignissen, d.ie sich rund um Locarno gruppieren, mit Recht wirtschaftliche Gründe als die Triebfedern für Politische und diplomatische Schachzüge. Es schien offensichtlich, daß — besonders bei England, dem Faktor, der die Pakwerhanblnngen um jeden Preis erfolgreich gestalten wollte — die Angst vor dem wirtschaftlichen Einflüsse der Sowjetrepublik, insbesondere im fernen Osten, es war, die eine Sicherheitsallianz der ehemaligen Feinde bewirkte. In der solcherart orientierten öffentlichen Meinung Englands befremdete es daher auch sichtlich, daß Stresemann und Hindenburg den russischen Achentommissär in Berlin empfingen und daß angeblich auch feste Zusagen an Tschits che rin bezüglich des Paktes gemacht würben. Die absolute Ruhe jedoch, mit der sowohl die „eingeweihten" britischen Politiker als auch die französischen und italienischen zu den deutsch-russffchen Besprechungen fingen, die Tatsache, daß auf seiten der britischen Delegation durch ihren Führer und gleichzeitigen Leiter der Konferenz, C h a m b e r l a i n, alle möglichen Anstrengungen für den Abschluß des Paktes gemacht wurden, ki, daß angeblich von französischer und englischer Seite geheime Zusagen an Deutschland erfolgt sind, die wesentliche Interessen dieser Länder tangieren — das alles gibt zu denken. Re Geschichte eines Brisanten. Bon Claude Farrere. Es lebte in Marokko, nicht in Marokko Maghzen, das -er Majestät des Sultans untersteht . . . Gott verleihe ihm den Sieg. . . nicht in diesem glücklichen Streifen Landes, sondern in Marokko Siba, ein Gebiet ohne Obrigkeit, das sich uni keine Autorität kümmert und sich weigert, Steuern;n zahlen, ein. wirklich schreckliches Land — es lebte also dort in Marokko Siba ein Berbertzäuptl'mg, der sich klugerweise einen arabischen Namen zugelegt und sich so Kalis Abd el Mtl nannte.'Dieser Kalis, klug und tapfer, hatte es verstanden, ans den schlechten Zeiten seinen Vorteil zu ziehen nnh sich Leiben und Wohlergehen durch die Ausübung eines durchaus einträglichen Gewerbes zu sichern. , Die ■ Vorfahren des Kalis Abd el Malek hatten im miltlcren Atlas ihre Zelte aufgebaut, unweit der Quelle eines reißenden Stromes, Oum-rer-Re-bbia genannt. Er selbst lebte dort stets zu Pferd, im Tale zu beiden Ufern des Flusses, die steil und abschüssig waren, er lebte dort so ungefähr wie . die alten Raubritter, die Vorfahren der guter,, friedlichen Fürsten von heute. Folglich war es selbstverständlich, daß kein Fremder, keine Karawane, kein Kaufmann, kein Answandererlstamm das Tal durchqueren, den Paß überschreiten, sich irgendwie in dys Gebiet wagen konnte, ohne sich Vergewaltigungen des Kalifen Md el Malek anszusetzen; denn ey hatte viele Schützen, die scharf schossen und gut zielten. Und anstatt ungleiche Kräfte zu messen, zogen die unglücklichen Reisenden es vor, dem Kalifen einen Tribut für den Durchgang zu zahlen. Wer würde sie auch darob 'tadeln? Sie zahlten also ein Wegegeld, um es genau und ordnungsgemäß auszudrücken. Und von diesem Wegegeld, das natürlich nicht zu knapp bemessen war, lebten der Kalif und. die Seinen in Wohlstand. Um so mchr, als es manchmal Reisende gab, die Unklug genug waren, das geforderte Wegegeld zu. verweigern, so daß der Kalif sich gezwungen'sah. sie festzuhalten und ihnen alles äbznnehmen, was dem Kalis mehr einbrachte, und ihnen nur zum Schaden gereichte. Kurz, der Ueberfluß, die. Mutter aller Tugenden, herrschte im Reiche Abd el Maloks. Wiener Morgenzeitung »Ick lasse mich mit Diana-Franzbranntwein massieren!« »Wmim gerade mit Diana-Franznranntwein?« »Weil ich mich überzeugt habe, dass nur Massage mit DIANA Franzbranntwein mit Menthol solche Schmerzen lindeit, welche von Ueberanstrengui g und schwerer Arbeit herrühren Ebendarum kaufe ich nur Diana - Franzbranntwein und nichts anderes.« UeberalB erhältlich DlmiD-“ ' ‘ -Produktion-Ges. WIEN, II. PRAQ, VIII. Engerthstrasse 169 Lieben, Drahobeljova 1073 Nur wer sich die äußerst vorsichtigen Vorbereitungsmethoden des britischen Reiches vor Augen hält, nur wer an die im Hause der Chamberlains traditionelle weitschauende Außenpolitik und an die Psyche des britischen Volkes denkt, wird es nicht ablchnen, den Gedankengängen einer gewissen Gruppe hier zu folgen, die in Locarno den Beginn einer Stellungnahme Europas gegen die Vereinigten Staaten, wie immer gelenkt hinter den Kulissen von kalt rechnenden Politikern des Jnselreiches, sieht. Es ist kein Geheimnis, daß in gewissen britischen Kreisen gewaltige Animosität gegen die N. S. A. herrscht, seit nach dem Kriege die englische Finanz ihre äußerliche Führerstellung verlor, nachdem sie die faktische schon lange vorher hatte abgeben müssen. Wallstreet hat Lombardstreet geschlagen und das war eine Niederlage, die gewisse englische Kreise für viel schwerer nehmen als jede andere. Einen 'Absatzmarkt nach dem andern mußte der Union- Jack an das Sternenbanner abtreten und die Unsummen Geldes, die nach den Schuldenvereinbarungen alljährlich über den Ozean wandern, werden den mit großen inneren Schwierigkeiten kämpfenden englischen Wirtschaftsfaktoren Letzte Kurie. New-Zork,24. Oktober. (Tel.-Komp.i Berlin 23.80, London Kabel 4.84'/„, London Scheck 4.801/,, Amsterdam 40.25, Packs 4.18. Brüssel 4.57. Rom 40—, Madckd 14.35. Zürich 19.26, Stockholm 26 77. Oslo 2023 Kopenhagen 24.66, Wien 14*/,«, Budapest 14%, Prag 2%%, Belgrad 1761/,, Athen 1.34, Buenos Aires 411/*. Rio de Janeiro IH^O. Bukarest 47V2. New-Norlr, 24. Oktober. lTel.-Komv.) Weizen rot Winter 161*/*. Weizen hart Winter 163V,. Mais 951/, Hafer 451/4, Roggen 87'/,. Ehikogv. 24. Oktober. ^Tel.-Komp.) Weizen per Dezember 143%, Mai 140% Juli 124%; Mats per Dezember 731/*, Mai 78V*. Juli 79%; Hafer per Dezember 38V* Mai 43h,. Ju l 43°/, Roggen ver Derember 80% Mai 86.— Juli-. 25. Oktober 1926 Sekte 8 immer deckender. Pie Hermlige KÄmie^.P.,bssm^WutjiKr- Ä&' tveit, 'WeftZW'-en Äöps gewachsen. Die,-Staaten" sind unendli ch mächtiger als das lose/brit ische Imperium. Es hat befremdet,? daß de r englische Kronprinz nach Antritt seiner Tour, die ihn nur nach Afrika führen sollte, plötzlich nach Südamerika zu den-drei dort führenden RepMiken „dirigiert" , wurde. Der Prinz von Wales,.der „größte Botschafter des Imperiums", wie ihn die. Engländer gerne nennen, hat jeden seiner Schritte ach einer solchen. Tour nach einem wohlerwogenen Plane zu machen, Md so wollte man nicht'recht daran glauben, daß dieser Besuch zu den südlichen Nachbarn der Vereinigten Staaten nur dazu diene, um dem Prinzen einen weiteren Ausblick gewinnen zu lassen oder nur „die Wirtschaftsbeziehungen zu fördern". Im Lichte der oben gezeichneten Stimmungen gewinnt dieser Besuch einen ganz anderen Aspekt. England weiß gar Wohl, was es lut. Japan im Rücken Amerikas sieht ja mit bekannt freundlichen Gefühlen auf diese Macht, die reicht nur sein stärkster Konkurrent im Handel des Ostens ist, sondern ihm auch die Emigration aus seinen übervölkerten Inseln in der demütigendsten Welse gesperrt hat. So gilt es denn, noch Sympathien im 'Süden und — in Europa zu werben. Das sollte nicht schwer sein, heißt es doch: „Wenn du dir jemand zum Todfeind machen willst, borge ihm Geld!" Nach diesem Wahrwort müssen die Amerikaner die europäischen Staaten mit gemachten Gefühlen betrachten. Denn insbesondere die öffentliche Meinung Frankreichs, die bekanntlich, einen gewaltigen Einfluß auf die Jntellektualität Europas ausübt, kennt seit dem Scheitern derCaillauxschenSchuldenverhandlungen, seit dem Rückzug Amerikas vom Völkerbund nichts als Haß ,ffür die Zwingherren über dem Atlantik, die uns zu Sklaven machen wollen". Die entsetzliche und unhaltbare wirtschaftliche Uebermacht der U. S. A. soll nach den Ideen jener Gruppe den Anstoß geben für einen Zusammenschluß von Kraftgruppen, deren Aufeinanderstoßen — sei es auch nur in Wirtschastskä'mpfen — die furchtbarsten Folgen für die Welt haben müßte. Nach ihrer Ansicht wartet England nur auf den Moment, wo die unnatürliche Wirtschaftslage der Vereinigten Staaten in deren Innern selbst Schwierigkeiten Hervorrufen wird. Mittlerweile will es seine Verbündeten gewinnen rund um den Anzugreifenden und in seinem eigenen Rücken — auf dem Kontinent. Dazu sollte Locarno den Anfang gemacht haben. So weit gehen die Hypothesen der erwähnten Gruppe. Vieles an ihnen ist übertrieben, einiges lächerlich, aber immerhin — sie geben zu denken. Ae Räumung der Kölner Zone. Die Engländer rücken nach WieK-aden ab, London, 24. Oktober. Das Reutersche Bureau meldet aus Köln, daß die britische Armee am Rhein den Befehl erhalten habe, . so bald wie möglich nach Wiesbaden abzurücken. Wie 'das Reutersche Bureau weiters erfährt, wird angenommen, daß vor Abschluß der demnächst beginnenden Beratungen der B o t s ch a f t e r k o n f e r e ir z über die in Paris überreichte deutsche Note zur'Entiwaffnungsfrage, in der von Deutschland kein Termin sür die Räumung‘ Kölns vorgeschlagm wird, ein endgültiger Zeitpunkt für den Be- Man begegnete dort Mr stämmigen Kriegern, arbeitsamen Frauen und einer Unmenge Kinder. Die Religion wurde in Ehren gehalten und der Name Allahs gepriesen. Dies alles begab sich im Jahre X, zur Zeit, als die Franzosen mit ihrem mächtigen Befehlshaber, heute Kalif- Marschall genannt, in Marokko einrückten, um dort ihre Macht, die groß ist, mit der des Sultans zu vereinen . . . Gott gebe ihm den Sieg! Der Sultan und die Franzosen, stets in gutem Einverständnis, hörten von dem Gewerbe, das der Kalif Abd el Malet in seinem Gebiet an den Quellen des Onm-rer-Nebbia betrieb. Zuerst waren sie voller Bewunderung, dann packte sie der Neid. So beschlossen sie, eine Expedition in den mittleren Atlas zu senden, den Kalifen und die Seinen gefangen zu nehmen und sein Land zu besetzen. Aber nicht der Wille allein genügt, die ungeheuren Schluchten des. Oum-rer-Rebbia und die Pässe des mittleren Atlas zu erobern, denn der Atlas ist ein großes wildes Gebirge. So löste sich denn auch die Expedition kläglich ans und die entsandten Truppen fomiteit keine Beute mit nach Hanse bringen. Sie nmßten im Gegenteil viele Tote, Verwundete und Gefangene zurücklasseu. Abd el Malek zog siegreich und friedfertig in sein schwer zugängliches Reich zurück ini'b war überzeugt, daß ihn fürderhin niemand mehr anzugreisen wage. Allah weiß, daß er mit seiner Ueberzeugung nicht -ganz im Unrecht war. In demselben Jahve griffen die Deutschen die Franzosen in ihrem Lande au. Die Franzosen riesen, darauf bedacht, nicht zu viele Streitkräfte jenseits des Ozeans zu belassen, fast alle früher dahin entsandten Regimenter und Bataillone zurück. Aber ihr mächtiger Befehlshaber, von dem ich schon sprach, der. Kal-ifMarschall, war nicht gewillt, auch nur eine der bisher gemachten Eroberungen aus der Hand zu geben. Und um ganz Marokko, Maghzen und Siba, zu beweisen, daß er auch weiterhin der Herr im Reiche bleibe, beschloß er kühn, Friedensarbeit. Verrichterl zu lassen. Er begann damit, eine Ausstellring zu bauen, die er noch in demselben Jahre in Dar-el-Beida, auch Casablanca genannt, eröffnete. Wissen Sie, ,was die Franzosen unter einer „Allgemeinen Ausstellung" verstehen? Das ist ein Riesenkomplex, der wahrscheinlich durch Zauberei, erbaut, mitten in der Landschaft stcht. Die einzelnen Gebäude sind seltsame Paläste, aus Zeder und Amrar, in den Farben des Regenbogens bemalt, geschnitzt und gemeißelt, daß selbst der Gläubigste unter den Gläubigen bei diesem Anblick die Besinnung verliert und verdutzt dasteht. Rund umher nichts wie Blumen, Rasen, Springbrunnen, Schatten, ttir.z: das Paradies Allahs. Im Innern der Paläste hunderttausend verschiedene Dinge, von der Flinte bis zum Spiegel, den Pflug nicht zu vergessen, also alles, was es zu kaufen, alles, was es zuverkaufen gibt. Im Freien hunderttausend Vergnügungsstätten, eine lustiger als die andere: Tänzerinnen, Sängerinnen, Kinos, russische Schaukel, Schießbuden, Holzpferde, die wie Schweine aussehen, alles in Moghreb bisher unbokannt-e Spiele. So viel schöne Dinge, daß ein Mensch, und .mag er noch so traurig sein, der eine solche Ausstellung besucht, lachen wird, tagelang aus vollem Halse lachen wird, bis endlich sein Zwerchfell erschüttert ist. Allah möge die Erfindung dieser schönen Dinge und die Wohltäter der Menschheit schützen! So eröffnete also, der mächtige französische Befehlshaber, der Kalif-Marschall in Dar->el-Beida eine allgemeine Ausstellung, märchenhaft schön. Das Gerücht hiervon verbreitete sich bald im ganzen Lande von Osten nach Westen, von Norden nach Süden. So verbreiten sich auf Gottes Befchl Heuschrecken! Und es dauerte nicht lange, da hörte Mch der Kalis Abd el Malek davon, obgleich er tief im Innern des Landes an den Qellen des Oum-rer-Rebbia hauste. Wunder über Wunder, das Wunder der Wunder, schrieb die Kaufteute voller Begeisterung! Bei Gott! — dachte im stillen der Kalif Wd el Malek -- ich glaube, es lchnt sich, das Wunder der Wunder anziffehen. Und kurz, enlschlvffen entsandte er einige seiner Leute gum französischen Chef in die Hauptstadt, um für sich selbst und sein Gefolge Pässe ausstellen zu lassen, mit der Erlaubnis, vom mittleren Atlas nach Dar-el-Beida reisen zu können, dort Hie Ausstellung in aller Ruhe besichtigen zu düLseu, um dann wieder ohne Hindernisse, Verzögerung und Wegegeld i« den Atlas zurückzuikchren. MeMvüvdigerweise wurden tte Pässe auf der Stelle genehmigt, unterzeichnet und gssie-gelt. Was j beweist, daß der französische Chef ein vernünftiger, ein sehr I vernünftiger Mann war. ^^4A

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