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Wiener Morgenzeitung · 1925-10-17 · Heft 2389 (17.10.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2389 (17.10.1925)
Date
1925-10-17
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 2389 Mori, Samstag Wiener Morgenzeituttg 17. Oktober 1925 Acht Monate Sefängnls nnd LS Millionen Teioftrase. Das Urteil gegen Fenyes. Budapest, 16. Oktober. (Tel.-Komp.) Der bekannte raldiLrle Journalist und gewesene Staatssekretär im Kabinett KaMYi, Ladislaus Fenyes, hatte sich heute vor dem Strafgericht wegen des Verbrechens der B e r l e u mdung im Wege der Preffe zu verantworten. Fenyes behauptete in einem Artikel des sozialistischen Organs „Nepszava", daß Ministerpräsident Graf Bethlen in der Haupwerhandlung des Esküdt-Prozesses als Zeuge andereAussagen gemacht habe als in einem Priivatbrief, den er in der Angelegenheit der Ausfuhrbewilligungen im Juni 1921 an den damaligen Ackerbauminister Stephan Szabo-Nagyatad gerichtet hatte. Die StaatAanwaltschaft erblickte in diesem Aussatz eine Verlemitbung des Ministerpräsidenten und erhob gegen Ladislaus Fenyes die Anklage. In der heutigen Verhandlung verantwortete sich Ladislaus Fenyes damit, daß aus dem Briese des Grafen B e t h l e n an S z a b o klar hervorgolje, daß der Ministerpräsident über die Verwendung der Panama gelber des Ackerbauministeriums für parteipolitische Zwecke Kenntnis gehabt habe, da ja der Ministerpräsident in dem Briese sich die Disposition über die Verwendung der Gelder vorbehielt. Ms Zeuge im EsRdt-Prozeß habe jedoch Graf Bechlen erklärt, daß er von den Schwindeleien 'tat Ackerbauminisieriunr mit den Ausstchrbewilligungen ili ch 1S g e w u ß t habe. Der Verteidiger des angeklagtrn Journalisten, Doktoje Rustem Banbery, verlangte die Einleitung des Beweisvevfährens, namentlich die Vorlegung der Mten des EsMt-Prozefses, und die Verlesung des fraglichen Briefes des Ministerpräsidenten an den verstorbenen Ackerbaummister Szabo. Das Gericht gab' dem Antrag des Verteidigers Folge, woraus die Zeugenaussage des Ministerpräsidenten im EsMt-Pwzeß und der Brief an Szabo vorgelesen wurden. Der Gerichtshof stellte jedoch sost, daß der Brief den Passus über die Verwendung der Panamagelder für parteipolitische und nationale Zwecke nicht enthält und somit in Uebereinstimmung mit der Aussage des Ministerpräsidenten sicht. Auf Grund dieser Sachlage wurde Ladislaus Feliyes wegen des Verbrechens der VerleuntdMg im Wege der Presse zu acht Monaten Gefängnis und 20 Millionen Kronen Geldstrafe verurteilt. Staatsanwalt und Verteidiger legten gegen das Urteil Berufung ein. Das Gericht verhandelte sodann eine zweite Berleu ui dungsklage des Ministerpräsidenten gegen den Angestellten Ladislaus Strem der „Nepszava", der in einen: Artikel über den EMdt-HZrozeß behauptet hat, daß auch der S o h n des Grafen Bechlen Ausfuhrbewilligungen erhalten und daß sich der Ministerpräsident selbst in den Gang, des Gerichtsvechchvens eingemischt habe. Ueber Antrag des Verteidigers wurde die Einvernahme einer Reche von Zeugen, darunter des Ministerpräsidenten und des Ministers Dr. V a ß, beschlossen und die Fortsetzung der Verhandlung bis zum 22. d. vertagt. Mitteilungen aus dem Publikum. Erna Choczner Michael Rechter Verlobte Wien, im Oktober 1926 Herr und Frau Dr. David Lewinter XX., Universumstrasse 40 zeigen hiermit die Geburt eines Sohnes Wien, II., Ollere Angartenstraese 70 Ecke Kleine Pfarrgasse-Taborstrasse, Telephon 42-4-87 Sorgfältigste Ausführung sämtlicher moderner Prisuren und Haararb?iten unter erstklassiger fachmännischer Leitung der Prau Rosa Weiss, früher Wien, II. Grosse Sperlgasse 40. Verwendung der neuesten technischen Errungenschaften auf dem Gebiete der* Haarkunst. Lager aller in- und ausländischen kosmetischen ArHkel. 10 KABINEN w daher &12 | P r ° m P *e Bedienung, k a S n a Wartezeit | Eröffnung Dienstag den 20. Oktober PER UM IN die Spezialselfe nach Prof UNNA, gegen trefflich. Ein Versuch überzeugt. ÜeberaÜ erhältlich v Hausfrauen vi <MMiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiii BRATET UND BACKET <iiiiiiiuiiiiiimiiiiiiiimiiimiiiiiimiiiiiiiiiiiuiiiitiuiiiiiiimMiiiiniiiiimiii,.iii II OHNE BRATROHRII IlMlIIIMi»"" ' tmmiiiiii..>iiiiiiiili!iiliititii!iiiiiiii!siiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Vorführung: Restaurant Zantralkaller, « , tabo straase 8, und in Restaurant „Zum grUnan Raum«, VI., Marlahllfarstrassa 56 von 9 bis 12 Uhr rormittsgs und 3 bis 6 Uhr nachnittsgs EINTRITT FREU KOSTPROBEN GRATIS) Die Kasserollen können gleich mitgenommen werden 89 Wien, 17. Oktober. * Das Wetter. Gestern vormittags Hab es blauen Himmel and Sonnenischem. Dann trat DewöÄung ein, die Temperatur sank. Die Voraussage lautet: Trockenes Wetter, ein wenig wärmer. * Pros. Zsigmondh gestorben. Mittwoch starb der Mathematiker Dr. Karl tzsigmondy, o. ö. Profesior an der Technischen Hochschule in Wien. Prof. Zsigmondy gehörte seit dem Jahre 1902 der Wiener Hochschule an, wurde wiederholt zum Dekan gewählt und stand im Krisenjahr 1918/1919 als Rektor an der Spitze der Hochschule. * Ein Grabdenkmal für Julius Ofner. Morgen Sonntag um halb 11 Uhr vormiitags findet auf der israeNtilschen Abteilung des Zentratstiedhoifes (erstes Tor) die feierliche Enthüllung des Grabdenkmals statt, welches anläßlich der ersten Wiederkehr des Todestages des verstorbenen Mg. Dr. Julius Ofner errichtet wurde. * Die bewährte, gute, echte und alie Marke branntwein mit Menthol wirkt wirklich verbWfend. Derselbe wirkt bei Rheumatismus. Gicht, Gliederschwäche, Kreuzschmevzen usw. großartig. Nach ein- bis zweimaliger Einreibung verschwinden die Schmeryen und Sic suhlen sich wie neugeboren. Nur achten Sie beim Embach, daß Sie den echten Löwen-Franzbramdttvein mit Menthol erhallen. * Das arabische Märchen wird morgen Sonntag, den .18. d., in einer sehenswerten, küchtlerisch äußerst geschmackvoll arrangierten Innendekoration im Warenhaus Brüder Schiffmann, 2. Bez., Taborstraße 18, zu scheu sein. Niemand versäume diese interessante Schau, welche besonders am Abend in feenhafter Beleuchtung besonders wirGam zur Geltung kommt. * Baczewski erobert England! Ach der Spirituchenausstellung in London nimmt, wie „Morning Post" berichtet, die Lemberger Firma A. BaezowSki eine geradem dourinierende Stellung ein. Sie hat einen herrlichen, 25 Fuß hrhen Pavillon erbaut, wo die verschiedenartigsten Schnäpse und Liköre in riesigen Pyramiden ausgestellt sind. Diese.Firma hat rin vorhinein an Zoll 600 engl. Pfund für die ausgestellten Waren bezahlt, deren Wert Viole tausend Pfund beträgt. Außer den polnischen Schnäpsen und Likören befinden sich auf dieser Ausstellung Weine und Kognae franMischer, spanischer und italienischer Provenienz sowie englische Whisky. Die polnischen Schnäpse und Wodka erfreuen sich großer Beliebtheit. * Bergers Restaurant Berlin erfreut sich als streng rituell geführtes Restaurant eines besonders guten Rufes. Man speist vorzüglich und billig, wird rasch und freundlich bedient und fühlt sich wohl und wie zu Hause. Frau Berger steht persönlich der Küche vor und daß sie vas vollauf versteiht» beweisen die schmnn^ zelndon Gesichter der speisenden Gäste. Herr Berger j-mi. führ: das Geschäftliche und trotz seiner Jugend mit größtem und verdienteU EOlg, HOTEL CENTRAL Wien, II. Taborstrasse 8 a Stadtzentrum » 150 neu eingerichtete Zimmer * Zentralheizung, kalt- und warmfliessendes Wasser, Telephone, Lift, Catd-Restaurant * Preise von 8 5.— aufw., t aufleute 10*/# Rabatt. 665 902 Mitesser und Wimmerln unUber- Mr. Blumenfeid, Wien, XVII., Hemalser Hauptmasse 79, Telephon 25-6 18. Bühne und Kunst. „Boris Godnnow" in der Staatsoper. Der Bundestheat«erprDdenl SÄtionsches Dr. P rüg er lud für gestern die Vertreter der Presse zu einer Mitteilung Wer die bevorstehende Nemnfzelnerung von „Boris God uin o w" ein. Die neu verpflichieten Herren Oberregisseur Hans Esdras Mutzenbecher vom Stadttheater in Hamburg und Prof. Dr. Emil P i v ch a n, Ausstattungschef der Berliner Staatscheaier, enttvickelten in Kürze ihr Arbeitsprogramni und die Grundgedanken, von denen sie sich bei ihrer Arbeit leiten ließen. Oberregissenr Mutzenbecher führte aus, daß es sein Bestreben war, eine harmonische Verquickung der Tradition, die den Rnhm der Wiener Staatsoper beinhaltet, mit den inodemen Kunstrichtungen. herZustellen. Dem neuen Geist einer verarmten Zeit entspricht nicht mehr der farbensvendige, überladene Barofftil, und deshalb neige er eher der einfachen Gotik zu. Er habe ein engeres Zusammenarbeiten Mischen Regisseur und Bühnenbildner angestrebt, um so den Eindruck eines Gesanitknnstwerkes im'Sinne Richard Wagners zu erwecken. Pros. Dr. Pirchan gab einen Ueber bl ick über sein Arbeitspensum, das er mit möglichst geringen Mitteln in einer äußerst kurzen Zeitspanne zu erledigen hatte. Auch er.ha'be sich für die einfachere Ansslattn»,gsmerhode entschieden. Die Kostüme, die nicht ans echten Beokarstoffen, sondern aus übermalten LeiMvandstosfen hergestellt sind, tragen wchl der historischen. Note Rechnung, doch ist, wie auch bei den Bühnenbildern, daraus Bedacht genommen, beim heutigen Publikum Wirkung zu erzielen. Bei der Aufführung werden 100 Per fouen Mitwirken, die sich einige Male nmz»kleiden haben. An diese Aussprache schloß sich eine Besichngnug der neuen Büh ncübikder und Kojlüme, deren eingehende Bchvrechung wir uns für die Premiere voubchalien. Aus den Aeatem. B u r g t h e a t e t. Morgen. 8 Uhr nachmittag». „Flach»» m a n n a l S E r r i e h e x\ 1 Uhr abends, „Romeo und U 1 su a b e m t c‘t b c a t c t Morgen, 3 Uhr nachmtitägs, DerSchwa n*. Vs 8 Uhr abends, „U n v e r h o f ft". " Operntheater. Morgen, ^/,7 Uhr abends. „L o h e ng r i n". Deutiches Ä o l k S t'h eater. „D ie P t eeolo inini" mit dem Vorspiel „Wallensteins Lag er" und „Walten st eins To d" m t Albert B a i \ e rm a it n idangett abwechselnd in der nächsten Woche zur Auffühmng.SamSlag den 24.dl.zum erstenMale, „Traumulu8', tragische Komödie von Arno Holz und OSkar I e r s ch k e mit Albert B a s s e r m a n n. Raimund-Theater. Donnerstag den 22. d. findet in der Inszenierung durch Arnold K o r s f die deutsche Uronffübruug der Komödie „Weiße Fracht" von Leon Gorö 0!t f'tciti Neues Wiener S i a d t t h e a 1 e r. Am 28. d. fibet die Uranfführnna des Sckauw'els „F r e t h e t i sst ü r m e" laus den Revolutionstagen Rußlands) von Casar S e g a l o w statt. E x l - B ü h n e. (Wiener K o m ö d i e n h a n s). Heute zum ersten Male „D i e G e i e r - W a l l y", Schau- >viel von Wilhrlmtne von H i l l e r n. Johann-Strauß-Thrater. Morgen nachmittags „D e r F r a u e n f r e s s e r". Der erste Walzer von Johann Strauß, den der Walzerkömg im Alter von sechs Jahren schrieb, wird Samstag nachmittags im Bürgertheater im Rahmen des Johann- Strauß-NachNlAags von de.m Enkel des Mersters. Herrn Haars Epstein, und dem Klaviervirtuosen Otto Schulhos vierhändig zum Vortvag Macht. Dieser Walzer, „Jvisesrnentänze", wurde bisher weder gedruckt noch anMuhrt. Die Gedenktafel an Johann Strauß' Geburtshaus. Die Enthüllung der vom Wiener Männergesangverein gestlfteten JohaM-Dtraußdenktafel an dem Hause, LercheysMerstraße 15, in welchem Johann Strauß Schn geboren wurde eofolgt morgen Sonntag, vormittags 11 Uhr. Radioprogramm. Heute Samstag. 4 Uhr 10 Mn.: NachmittagÄoMU. - K U'-r r Märchen von Oekar Wilde. Gesprochen von Anna Kainz-Sckrötter und Jens Friedrich. - 7 K 10 Mim. Der Feuerschutz der Großstadt. 2. Vortrag. Die G-schichte der Feuerlöschwesens der Stadt Wien Brand-OberkommWr Ina. Prießnitz. — 8 Ubr r- Operettenaufführuna r „Das süße Mädel. Operette in drei Akten von A Landsberg und Leo Stein. Musik von H. Reinbardt. Mitwirkrnd Anton Matscheg, Vally Ernst, Franz Jenttch, Grete Holm, Ernst Arnold, Avny Rainer, Ernst Rolle, Oskar Old ngen, Josef Hauschulz, Grete Zimmermann, Ruth Hansen, Heinrich Pir'. Spielleitung: Viktor Flemming Dirigtznt: Robett Kurmann. — 10 Uhr: Heiter» Abendmufik. _ Vereine. BorttSge und Versammlungen. Lese-«nd Rede halle jüdischerHochf ch ü l e r r n W i e n. 9. Bez., Türkensttaße 9. Heute, Uhr abends. Konvent. Samstag den 24. d., vräzise ll$ Uhr abends, Generalkonvent. — Zionistische B e z i rt ss e k t ton Alsergrund. Montag. Vs8 Uhr abends, im Casö Metropole, 9. Bez., Berggasse 33, Vorttag des Herrn Dr. I. S a d g e r Über .Psychoanalyse und Judentum". - Zionistische Kultnrgrupve Brigittenau, 20. Bez., Karl- Melßl-Stratze 5. Heute, */,7 Uhr abends, wichttge Mttgliederversammlung. Montag, 19. d.. 7 Uhr abends, Beginn der hebräischen Kurse in der hebräi'chen Schule,, 20 Bez., Othmargasse 46, Saal 2. Mittwoch, 21. d.. 7 Uhr abends, im Vereinslokal Beginn der Milchen Geschichtskürie. - - B r i g i 11 e n a u e r V o l k S h e i m, 20. Bez.. Sttomsttaße 78. Beginn neuer Kurse Dienstag, Donnerstag und Frettag. Jüdische Akademische VeEndung Umtas. Die Chavgenwahlen für das Wintevsemsster chatten folgendes Ergvbnis: X Max Kiwe, XX Franz Rosenberg, XXX Saul I e c i e s. Heute Beginn des normalen BudeNbot-vrelbes nach den Ferien: 8 Uhr abends, 8. Bez., Lllrerispergstraße 21. Wiener Bethchamidrasch. 2. Bez., Ferdinandsstraße 2Ü. Heute, 4 Udr nachmittags, feierttche Eröffnung des Winter,emesters 1925/26. Den Festvonrag halt Lektor Dr. S. R u b t n über ..Die kulturelle Bedeumng der Bibel und der literarische Antisemitismus". — V o r l e s un g e n im W i n t er i e m ester 1925/2 6: Sonntag von 5 bts 6 Uhr: R.'bbiner Lektor Dr. GelbhauS Swhre; von 6 bis 7 Uhr: Rabbiner Lektor Dr. R u b i n: Midraich. Montag von 7 bis 8 Uhr: Rabbiner Lektor Dr Rubin: Talmud. Dienstag von 7 bis 8Uhri Lektor Dr. G e l b h a n 8 r Historische Pi'almen Mittwoch von 6 bis 7 U hrr L> ttor Dr. G e l b h a u s - Liturgie (besonders geeignet für Lehramtskandidaten und Kantoren); von 7 bis 8 Uhr: Rabbiner Lekwr Dr. R u b i nr More Nebuchim. Donnerstag von 7 bis 8 Uhr: Rabbiner Lektor Dr. GelbhauS: Historische Psalmen. Samstag von 4 bis 5 Mr: Rabbiner Lektor R u b i n r Parafcha der Woche. Die Vorträge beginnen morgen Samstag um 4 Uhr nachmittags, sind öffentlich und unentgelliich. Genchtbsaal. Ter Mordprozeß Pruscha. Urtellssällung heute abends. Der Prozeß gcht seinem Ende entgegen. Heute werden die Pbaidvyers stattisinden, für abends ist das Urteil zu erwarten. Gestern wuvde das Zougenvechör beendet und das Beweisverfahren geischlossen. Die Episode mit dem Bettler, mir de-vi M eich e nach Angabe der Zmgin Fürickranz wenig». Tage vor Auffindung der Leiche der Eberl im Hanssim KöMgasse 26 gesprochen hat, kam gestern zur Sprache. In dieser Sache wurde der Hiffsavbeiter Schneider, ein Deutscher, über feine BeHanntschaft mit einem gewissen Oskar Geyer einvernommen. Dieser Geyer soll nämlich einmal, als vom Prozeß Pruscha die Rede war, erzählt haben/er sei mit einen! Manne in Verbindung, der sich von zwei alten Frauen aushalten lasse. Geyer habe noch hinzugchügt, er ninsse sich mnischanen, daß « auch so etwas bekomme. .Ueber eine BÄannffchaft dieses Getzer

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