Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2384 (12.10.1925)
- Date
- 1925-10-12
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2979076-2981191-2981470--24326-3011859- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
fette 1 Wien, Montag erklärt, hat sich als unwahr herausgestellt. Regenstreif hat nämlich damals nach seinen eigenen Aussagen eine m\ fand ausgesülle französische Granate „Z F" heimae-racht, wogegen die in der Waschküche gefundene kugelige Granate, in der Ueberreste desselben DYnamons, das in der Petarde vorgesunden wurde, enthalten waren, nach ihrer Form nnd Herstellungsart deutschen Ursprungs ist, gang verschieden von der französischen Handgranate „ZF". Die Voruntersuchung befaßte sich auch naturgemäß damit, welches Motiv bei Steiger für die Tat, deren er beschuldigt wird, maß« gehend gewesen sein könnte. Wie die Anklageschrift a»sführt, ist nicht fostgestellt worden, daß WladiSlatv Steiger einer nicht fostgestellt worden, daß Wladislaw Steiger einer vomytyr» Organisation mtt umsturzlerifchen Tendenzen angehört oder sich aktiv mit Politik beschäftigt Die Anklage findet Anhaltspunkte für die Motive Steigers zur Tat in Aussagen und Erklärungen, die Neiger vor dem Polizeiinspektor LukomSki und dem Unterinspektor Sawieki im Verhör qm 5. September 1934 abends abgegeben'habe. Als Steiger, der leugnete, dieses Attentat vollführt zu haben, vom Inspektor Lukomskj gefragt wurde, wer also in diesem Falle seiner Meinung nach dieses Attentat begehen konnte, antwortete Steiger, daß dies „nur ein Ukrainer vollführen konnte, um zu protestieren, daß die Polen hier keineswegs Hauswirte werdend Nach einer Weile antwortete er wiederum in der größten Aufregung folgendes: „Auch wir sind hier nach 600 Jahre Perweilens keine Gäste, sondern Hauswirte". Hierauf begann er Klage zu führen, daß auch er zu Stndstilzwecke nach Wien fahre» mutzte, weil man in Lemberg die Juden zu den Un iv ersitätSstudien nicht zulasse und ein Jude nach Beendigung seiner Studien ohnehin keiue Beschäftigung finden kann. Als er hierauf nach feiner politischen yeberzeugung gefragt wurde, antwortete er, daß er Mitglied der zionistischen Verbindung Makkaväa sei, jedoch an ihren Arbeiten n i ch t a k t i v te i! n e h m e; sein Kollege F i ch m a n n sei aus der Verbindung ausgeschlossen worden und andere Kollegen hätten die Absicht auSzutteten, darunter auch er, Steiger, da ihm die Arbeit der Makkabäa nicht entspreche. Er vertrete den Standpunkt, daß es am besten wäre, wenn alleNationalitäten verschwinden würden, weil die eine die andere unterdrücke. Me sich Unterinspektor Sawicki genau erinnern will, äußerte sich Steiger wie folgt: „Die idealste Zeit wird erst dann sein, wenn sämtliche nativ na lenund konfessionellen Unterschiede sowie sämtliche Staatsgrenze» verschwind e» werden." Die Anklage bemerkt dazu, daß die Aussagen der Zeugen Julius Friedrich und Roman Wercholh auf gewisse Beziehungen des beschuldigten Steiger mit Kommunisten Hinweise». Der Beschuldigte Steiger, hat m der Untersuchung entschieden in Abrede gestellt,, sich jemals in oben angeführtem Sinne vor dem Unterinspektor Sawicky geäußert zu haben, was jedoch die Anklage angesichts der Aussagen der obenerwähnten Zeugen als nicht glaubwürdig bezeichnet; sie findet vielmehr aus der ybenangeführten Erklärung des beschuldigten Steiger Grund zur Annahme, daß er mit den bestehenden staatlichen, nationalen und konfessionellen Verhältnissen unzufrieden war und sich deshalb veranlaßt sah, das Attentat zu vollführen, um gegen die Zustände durch eine gegen das Staatsoberhaupt gerichtete verbrecherische Tat Protest zu erheben. Die Anklage, welche an mehreren Stellen darauf hinweist, daß Steigers Angabe, die Bombe sei von einer anderenPersonundan einer a n d er e n S t e l l e geschleudert worden, , durch eine ganze Reihe von Zengen widerlegt werde, besaßt sich auch mit zwei Zeugen, die die Angaben Steigers im großen nnd ganzen bestätigen; es sind dies Frau Annette Fr a n z o s und der bereits durch seinen Prozeß bekannte ukrainische Student Nikolaj M j ki t i n. Die Anklageschrift führt zu diesem Punkte aus: Annette Franzos erklärte zu dem Protokoll ihrer polizeilichen Einvernahme am 17. September 1924, daß die Bombe ein Mann geworfen habe, der an einer anderen Stelle stand, als sie von. den übrigen Zeugen bezeichnet wurde. Es sei ein Mann gewesen, der ky der Legionenstraße in der Richtimg des Geschäftslokals Beyer in einer Entfernung von 17 Schritten von der Trottoirrunde vor denr Geschäfte Beyer stand. Als die Zeugin aber im Gerichte während der Untersuchung sowie bei der Verhandlung vor dem Kriegsgericht einvernommen wurde, korrigierte sie ihre Aussage dahin, daß sie im Augenblick, als der Wagen des Präsidenten sich bei der Biegung 'der Kopernilusgasse befand, die Handbewegung eines Mannes an der von ihr geschilderten Stelle in der Legionenstraße bemerkt hat. Einen Augenblick später, gerade als die Zeugin die schwacheDetonation unter fcem Balkon des Kaffeehauses de la Paix gehört hatte, wandte sich dieser Mann um und begann gegen die Legionenstraße zu fluchten; ihm folgte ein zweiter Mann in einem hellen Gummimantel. Beide bemühten sich, ans die rückwärtige Plattform eines vorbeifahrenden T r a m* way Wagens einzusteigen, lenkten aber dann ihre Wiener MorKenzeltuns _18. Oktober 1925 vr§. SW Schritte gegen das Tor Legionenftraße 1. Aus dem Benehmen dieses Mannes habe sie den Schluß gezogen, daß er die Bombe geworfen'habe. Sie könne jedoch in dieser Sachlage sowse ans Grund der gemachten Beobachtungen, diese' Behauptung nicht unbedingt ausrechthalten. Der zweite Zeuge Nikolaj Mikitin, der im Dezember 1924 verhört wurde, erklärte, als er auf dem Trottoir der Kopernikusgasse vor dem Kasseehans de la Paix in Gesellschaft eines gewissen Dimitr F h d y k stand, habe sein Bekannter Stephan PanezPzhn gegen den Wagen des Präsidenten ein Paket geworfen. Im weiteren Verlaufe der. Untersuchung — führt die Anklage ans — hat sich erwiesen, daß die Tatsache, die Mikitin in seinen Aussagen über Panczhszyn und Fydhk vorbrachte, erfunden seien und dem faktischen Sachverhalt nicht entsprachen. Mikitin hat später in der wegen ihn geführten Untersuchung wegen salscher Aussagen bekannt, daß seine gegen PanezySzyn und Fydyk gemachten Aussagen falsch seien, und wurde auch deshalb zur strafrechtlichen Verantwortung gezogen. Am Schlüsse ^mmt die Anklage auf einen bisher nicht völlig aufgeklärten Punkt in der ganzen War« zu sprechen, der auch in den dem Steige r?Prozeß vorangehenden P r o° zeß gegen K-ornhaber, Mikitin und Genossen eine wesentliche Rolle gespielt hat; es sind dies die anonymen Briefe. Dies« Angelegenheit erörtert die Anklageschrift in folgender Weise: Am 13- und j>6. September 1924 kamen zu den Men zwei von der Redaktion „Lhwlla" übergebene Schriftstücke in ukrainischer Sprache und mit der Stampiglie „Ukrainische militärische Organisation" und Unterschrift ,Merchownh Rovolucena Rada Ukrainski versehen. Das eine Aktenstück war vom 8., hqs andere vom 14. September 1934 datiert. Nach diesen Menstücken winde das am 6. September 1934 vorsuchte Attentat von einem Mitglied dieser ukrainischen Militärorganisation verübt, die in einem ihrer Briefe die Redaktion der „Chwila" hievon verständigt. 'Diese Verständigung erfolgte, damit die Redaktion „Chivsla" davon im Verlaufe des Strafverfahrens gegen Steiger Gebrauch wache zum Beweis, daß Steiger unschuldig sei. Die Schriftstücke be£ erwähnten ukrainischen revolutionären Rates enthalten Behauptungen, die unbegründet sind und sind nach Ansicht der Anklagebehyv-e als absichtlich verfertigte Schriftstücke zu betrachten, die nichts anderes bezwecken, als die Beweiskraft der gegen Steiger erhobenen Beschuldigungen abzuschwüchen. Nach den Berichten der Polizeibehörden existiere in der ganzen politischen Bewegung des Landes keine Organisation des erwähnten Namens. Auch in früheren Jahren haben die bestehenden geheimen politischen Vereinigungen einen Namen, wie er in den oberwähnten anonymen Schreiben und Stampiglien vor? kommt, nicht geführt. ^Fortsetzung im FviMatt.) Sin mißlungener FMWrniabfPknng. Unfall oder Verbrechen? In Wien hatte gestern im Lainzer Park ein K u n stflieg eg, verbunden mit einem Tromm elfen er, stattsinden sollen. Es waren an 20,000 Menschen zu der Veranstaltung erschienen, die jedoch wicht ganz auf ihre Rechnung kamen. Die Flugzeuge erschienen mit starker Verspätung und die Raketenbatterien arbeiteten >m sehr großen Zwischenräumen. Der Gipfel der BeraufMung war ein Fallschirmabsprung des Piloten Den-- Hardt, der jedoch nicht ganz gelang, angeblich deshalb, weil drei der Halteseile gerissen «waren. Der Fallschirmspringer glaubt, daß die Seile von fremder Hand zerschu i tten twurden. Wien, 12. September. * Schwerer Ansall beim Fußballspiel. Auf dem Sportplatz Viktoria, Floridsdorf, Koloniestraße, ist gestern der 17jährige Hilfsarbeiter Emil Se moral, Gudruustraße 6, beim Fußballspiel mit einem Gegenspieler derart heftig zusammenoestonen, daß er durch Sturz" einen Bruch des rechten Unterschenkels erlitt und von der Rettungsgesellschaft ms Spital der Barmherzigen Brüder gebracht werden muhte. * Der erste taubstumme Abiturient in Deutschland. Der Taubstumme W. Zeitlin, Zögling der einzigen Mischen AnWummeucmsMt in Deutschland, hat, wie I. T. A. berichtet, im Alter von I8V2 Jahren fein Mturientenexamen als erster Taubstummer in Deutschland und vermutlich in ganz Europa bestanden. Die -Prüfung wurde durch die hervorragenden Leistungen des Abiturienten im Schriftlichen wie im Mündlichen zu etttem Ereignis In nicht weniger als fünf Fächern schielt er das Prädikat „sehr gut".. Der junge, Mann will sich nunmehr denr?'".dium von Physik und Chemie widmen. - , Btteme. Dortriige und Versammlungen. S. V. de r Z. M. V. W i e n s. Morgen auf der Massadahude, 9. Bez., Servitengasse 8, um 7 Uhr abends S. C. Tagesordnung: Ehgrgmwchl. Zionistische Jugend gruppe L e-op oldst q dt. Heute um 7 Uhr abends Fortsetzung der Generalversammlung in der Scholle, 2. 'He-., LilieOrunngasse 1 (Diamhadhaus). * Eröffnung des Brigitteuamr VolkSheims, heute, Halb 7 Uhr abends, D Baz^ Strom,straße 78 füiuie O und 31 , der städtischen Straßenbahnen. Gäste willkommen. Redigiert von Dr. Sanel Beer. tteberernährung Lei Tuberkulose. Trotz der großen Fortschritte aus dem (Miete der Tubechulof-esorschrmg in den letzten Jahrzehnten hat man ÄS heute noch immer kein Allheilmittel gegen die verheerende Krankheit gefunden. Immer deutlicher wird es den Forschern klar, daß die Tuberkulose, inSbeiiondere die Lnngentuberkulose, eine heilbare Krankheit ist. Es kommt bei diesem meist viele Jahre sich hinziehenden Leiden aus die frühzeitige Erkennung des krankhaften Zustande- und des rechtzeitigen EIngreisens der modernen Behandlungsmethoden an. Deren gibt es eine große Menge, von denen einzelne nur bestimmte Synchtome (Kraukheitsäußernngen) zum Angriffspunkte haben, andere die Krankheit als solche in sogenanntem spezifischen Sinne zu beeiiHussen versuchen. Während die elfteren Mttel als Medikaments gegen Schlaflosigkeit, Hustenreiz, übermäßige Schweißabsonderung, Bevtvendung finden und dem Kranken vielfache Linderung gegen die mannigfachsten Bv',chwerden verschaiffen, wirken die verschiedenen Tuberkuline (die Stoffwechselprodukte der Luberkekbazillen, der Erreger der Krankheit) gewisisvmaßen als Gegengifte auf den Krankheitsherd. Wenn auch die Tuberkulinbehandlung eine neue Epoche in der Behandlung der Tuberkulose bedeutet, st hat sie doch die Erwartungen, die man in sie gesetzt hat, nicht erfüllt, ha sich nicht alle Fälle für ein« derartige Behandlung eignen. Die früher erprobten Heilmethoden blieben weiter im Vordergründe des Interesses. Die eine Behandlung bezog sich auf das erkrankte Organ, die Lunge, selbst und die andere auf die Kräftigung des Allgemsinzustandes des Krachen. Auch hellte legt man den größten Wert aus die Ruhigstellung der Lunge, genau st, wie man ein verletzte- Bein durch Schienung in Ruhe bringt. Gewiß kann man die Tätigkeit der Lungen nicht völlig einstellen, aber man kann das kranke Organ von der Neberlastung befreien und so die Heilung fördern. Hierzu dient die Liegekur im Freien in guter, staubfreier, windstiller Lust. Die oft viele Monate dauernden Kuren, wie sie heute in gut geleiteten LungeichesMtten durchgeführt werden, gestatten auch eine genauere ärztliche Beobachtung der Kranken, dst neuerdings bei Lrichtkrachen aus eine abwechslungsreichere Arbeitstherapie hinzielt, um feen Patienten langsam und allmählich in seine ftühere Berufs - tätigkeit zurückzusühren . Man hat eingeisehen, daß dem Krachen mit einer allzu starken Gewichtszunahme, die bald wieder bei dem Einritt in das Me Milieu verloren geht, nicht gedient ist. Ueberernährnng gilt heute noch als wichtigstes Gegengewicht gegen die Zchrkranlheit, als welche die Tuberkulose bekannt ist. Und st muß man SS ÄS sin Verdienst anrechnen, wenn erfahrene DBerikuloseärzle >immer wieder daraus Hinweisen, daß selbst die modernste Therapie, die PneMnothorapbehanMng, die Einblasung von Lust zwischen die Schutzhüllen der Lunge zur Ruhigstellung des evkrarckten Herdes, und die vielfach geübte natürlich« und künstliche Sonnenbestrahlung bei Lungenkrankheiten weit hinter dem Prinzip zuvücksteht, die Widerstandsfähigkeit des Kranken durch Hebung mb' Kräftigung des Allgemeinzustandes, insbesondere, durch reichliche Ernähruug, zu stärken. Die Tuherbu>lose ist nicht st gefährlich durch die langsame Zerstörung der Lunge als durch di« Zerstörung der Körperkräste aus dem Wage des GewchschwundeS. Diese Zell- Zerstörung ist sogar chemisch durch «ine bestimmte Pathologische Reaktion im Harn nachweisbar, Je größer Nest Schlackenausscheiduug dos EiweißstoffwechselS ist, um st rascher vollzicht sich der körperliche Verfall. Diesem kann nur durch überreichliche Zufuhr neuer Rchrungsstoffe Einhalt geboten werden. Es fragt sich nur, welche Nährstoffe sinh für den Tuberkulösen di« tzeeiMelsten. Dr. Weiß weist mit Recht in erster Linie aus die Eiweiß- und Fettnahrung hin, die dem Kranken die besten Ersatzstoffe zu bieten veMvgen. Untertstchungen an Tieren haben iuSbestndere den großen Vorzug deS rohen Fleisches erwiesen. Da aber der Mensch große Mengen solchen Eiweißes nicht verträgt, hat man recht gute Erfahrungen mit dem Preßsaft rohen Fleisches gemacht, den mau sich selbst Herstellen oder fertig in Form des Zomin beziehen kann. Don den tzetten kommt das Bubterfett hauptsächlich in Betracht, da es die Vitcmnne, die sogenannten notwendigen Zusatzstoffe, am reichlichsten enthält, während das Schweinefett als vitaminarm gilt. Gleich empfehlenswert ist der Lebertran, der als ein altes Mttel bei der Bekämpfung der Tuberkulose beküMt ist, aber leider von vielen Kranken nicht vertragen wird. Es stllte setder ÄMgenkvanke täglich wenigstens 60 Gramm Lebertran nchmen, die günstige 'Wirkung auf den Mgemein-- zustand wird nicht ausbleiben. Weniger wertvoll ist die KohlchydvatüberstHlwrung, ja manche treten sogar für eine Beschränkung dieser Nährstoffe ein, indem man sie auf die große Za>hl der Tuberkulösen bei den ärnleren Schichten mit starkem Erdäpftlverbrauch Hinweisen. Amtlicher FragMen. Sentmer'mg 18. Das chemische Putzen des Kleides ist nicht gleichwertig mit der Desinfektion, die etjoas ganz anderes ist. — »688. Der mitgeteilte Attest besagt doch nichts über die aelstiae Abnormität, sondern bedeutet nur einen körperlichen Schwäche^lstaud, der durch entsprechende Behandlung leicht z>l beheben rst. Burgenländer. Eine Ohrfeige kann bisweilen eine Trommelfellderletzung herbeisühren, aber auch bei einen! ■ schon kranken Ohr unter Umständen eine neuerliche Entzündung verursachen. Entscheidend ist das Gutachten eines Sachverständigen^. — Braun. Der geühMevte Zustand ist völlig harmlos. Es enchfichlt sich sedenfalls, sich vor der Heirat einer gründlichen Untersuchung M Mterzie'hen.