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Wiener Morgenzeitung · 1925-10-12 · Heft 2384 (12.10.1925) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2384 (12.10.1925)
Date
1925-10-12
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. AS1 Men, Montag bewe-gung nicht erstickt weichen darf, darüber sind sich alle ziouilstischen Faktoren ziemlich einig. Elementare Massenbewegungen waren eiwmol, etwa zur Zeit der Erschließung Amerikas, organisatorisch nicht zu erfassien und mußten sich in wildem Taumel. von Abenteurertum, Spekulation und Rechtlosigkeit aüswirken; die moderne Wirtschaft von heute bietet jedoch Handha-ben, um selbst eine mit elementarem Drange sich äußernde Wanderbewegung in geordnete Wege zu leiten. Hat doch schon Herzt in richtiger ökonomischer Voraussicht an volkswirtschaftliche Methoden und Institute zur Loslösung der Emigranten von: Wirtslande und zu ihrer Einfügung ins Land unserer Väter gedacht. Kam die nette Mjah auch überraschend, so ist es vielleicht doch nicht zu spät, derartige Methoden und Institute ins Leben zu rufen. Zunächst könnte daran gedacht werden, die Wanderbereitschaft von Massen wirtschaftlich -bemittelter Elemente zu stauen, nicht so sehr, um ihr Einbrechen in ein unvorbereitetes Gebiet aufzuhalten, als vielmehr, um den volkswirtschaftlich größten Effekt durch richtigen und vollen Einsatz der Monomischen Energien zu erzielen. Das heißt mit anderen Worten, es sollte den materiellen Mitteln der Mjah-Berei-ten Gelegenheit geboten werden, nach und nach aus dem Wirts-land in das neue Vaterland überzusließen derart, daß sie bis zur Niederlassung des Emigjvanten dort bereits als fertige Ausnahmsstation für ihn bereitstohen. Heute ergießen sich Emissäre auswanderungslustiger Gruppen über Evez Israel, die Boden, Pflanzungen, Unternehmungen ufw. sehr zum Schaden der Zionistischen Organisation und unter nutzloser Vergeudung von Mitteln akquirieren. Tausende von Menschen versäumen Monate und verbrauchen Unsummen, ehe 'sie nach vielerlei Irrtümern in einem provisorischen Metier ein Unterkommen finden. Dieses Metier, dieses von -den betreffenden Menschen erstrebte Unternehmen, Gewerbe, Haus und Feld aber könnte vollkommen vorbereitet und organisiert den Einwanderer empfangen, -besäßen Wirtin Institut, dazu geschaffen, die Intentionen der Immigranten zu verwirklichen, noch ehe diese selbst ihr Heim im Mrtsland abgebrochen haben. Ein ähnlich einer Versicherungsgesellschaft zu organisierendes Institut müßte zu diesem Behufs geschaffen -werden. Ihm könnte der Jude in Polen in jährlichen Raten zum Beispiel für eine zu erbauende Villa mit Garten aus Nationalfondsgrund, der in Erbpacht gegeben würde, den Kaufpreis aus Ersparnissen seiner Arbeit nach und nach einzahle n, bis ihn im Zeitpunkt seiner Uebevsied'lnng das fertige Landhaus erwartet. Avhnlich der von jüdischen Eltern einst so allgemein gepflegten Erleben'svevsicherung für ihre Kinder könnte der jüdische Vater für seinen Sohn beizeiten «in HauS, eine Bauernwirtschaft, eine Werkstätte in Erez Isral durch Versicherungsraten sichevstellen. Inzwischen aber vermöchte das Institut mit der Hervichuuiig der Wirtschaften und Häuser, ja vielleicht ganzer Städte für künftige Generationen, schm heute Tausende von Cha-luzim zu beschäftigen; es könnten ferner durch die massenweise uüd großzügige Investition enorme Ersparnisse erzielt werden und die bedauerliche Vergeudung von materiellen und geilstigen Kräften der einwandernden Volksgenossen käme in Fortfall. Ein anderes Mittel, das geeignet «wäre, die einseitigen Wirkungen der gegenwärtigen Mlöjah anszugleichen, liegt darin, die bäuerliche Bevölkerung, zu stärken im Gegensatz zu der städtischen, die ans eigenem Drange in viel stärkerem Maße anwächst. Hier muß es gesagt werden, daß das Bauerntum der Idealisten nichts Echtes, Natürliches hat und sich darum darauf allem kein Bauernstand aufrichten läßt. Bei aller Bewunderung für das Opfer der Akademiker, der Stadtmenschen, die ohne Not zur rauhen Feldarbeit greifen und deren Eifer für den Aufbau des Landes der Väter nicht erlahmt, muß es gesagt werden, daß ihr Opfer trotz aller Grüße uns nicht den bleibenden Bauernstand schafft. Bon ihrer Front -werden immer -wieder 'wert mehr Deserteure in die bequemeren Siadtq-u-avtiere des Hinterlandes aMeßen, als Pioniere in ihre Kämpferreihen nachrücken. Hier könnte eine durchgreifende Organisation des jüdischen Waisenw-esens Wandel schaffen. Es^ ist bekannt, daß die meisten jüdischen Gemeinden für ihre Waisenkinder in weitgehender Weise sorgen; aber durchwegs werden Galuthexistenzen in ihnen großgezogen, vorwiegend Handwerker herangebildet, deren, die Gassen -unserer Galnthstädte nur allzu voll find. Warum wurde noch nicht daran gedacht, diese Waisenkinder, die in wahrem Sinne Kinder -des Volkes sind, in den Boden des Landes zu. verpflanzen, das wir aufb-auen müssen, und ftic Vaterlosen dem Lande unserer Väter zuzu führen? Aus den Wa-isenhäustrn der Galuth auf die Lehrfavmen der Zionistischen ÖMnisation diejenigen hemuszufühven, die nichts in der Galuth zurückhält, die aber in Erez Israel eine -wahre Heimat zu gewinnen haben, wäre eine gleich edle wie nützliche Ausgabe. Die Beiträge de-r Gemeinden zur Erziehung .ihrer Waisen in Erez Israel müßten der Zionistischen Organisation zugleich eine Erleichterung des Aufwandes für die Waisenchal-uzim bringen, aus. denen für unser Volk ein bodenständiger, bleibender Bauernstand -heran-wachsen würde. Den Gemeinden aber würden diese Waisenzuschüsse an den Keren Hajessod eine willkommenere Last sein als die vielfach übel angewandten Auslagen und die große .moralische Verantwortung für -ihre Waisenkinder in der Galuth. Die Entartung der A'lijah zu beklagen ist -recht leicht und wird in der Organisation nachgerade Mode. Tie Mittel, um sie zu wandeln aber können gefunden werden. Sind die hier ausgezeigten vielleicht auch nicht die richi gen oder die einzigen, so weisen sie doch immerhin die Wege, ans welchen diese zu finden wäre». Wiener Morgenzeitung IS. Oktober 1925 Heit» » AUFWERTUI¥G Hypotheken, Anleihen, Pfandbriefe, Sparkassenguthaben Fachmännische Beratung VERMITTLUNGS-ZENTRALE G.M.B.H., BERLIN W 9 Eichhornstrasse 3, Parterre mia Telephon Kurfürst 5520—23 Sprechstunden von4—7 Uhr nachm., Sonnabend von 130—3 30 Sie Muse Des Keren Kaiemrth im 8mek. Jerusalem, 80. September. Der Bodenbesitz des K. K. L. im Enwk hat durch seine ständigen Zukäufe einen Umfang von 109.000 Dunam erreicht, die fast ganz zusammeichän-gen and nm an drei Stellen durch Keine Zwischenräume unterbrochen sind. Diese Böden beginnen an der WHgre-nze von Nahalal -und reichen bis zur Qstgrenze von Nuris. Die dazwischen liegenden Teile, insgesamt nicht über 20.000 Dunam, teilen diese Zone in folgende Mschnitte: NuvisMmrie 83.426 Dunam), Merchavia-Tel-MasMub-el-Msra $32.718 Dunam), N-aha'lal-Knesis-Ichata-Waraikam-Deil-Dnrch (46.166 Dunam), Djindjar (4478 Dumm). Die im Cme-k Iesreel aus den Namen des Nationa-lfonds eingetragenen Böden machen demnach 106.781 Dunam ans. Nach Abschluß der Formalitäten für inzwischen beschlossen« neue Käufe werden dem Keren Kajem-ech allein in diesem Gebiet l'oO.OoO Dunam gehören. 100 Prozent Zuwachs an ftSdtischem Sodeu Jerusalem, 30. September. Nach dem Bericht, der dm 13. Zioniftenkongreß Vovla-g, besaß der Keren Kaj-emekj 1,149.20-1 Qnadratpic, das sind 718 Dunam, städiiisches Boden. Ende Mai d. I. hatten die auf dm Namen des Fondl eingetragenen städtischen Böden 1,602.830 Qu-adratpie oder 1014 Dunam erreicht. Hierzu kommt der künzliche Beschluß weitere 360 Dunam zur Vergrößerung der Schechunatsk Borochow in der Nachbarschaft von TÄ-Mviw zu evwerbm, Md 97 Dunamfür eine Arbeiterkolonie bei Tiibevias. Mt der Ueberivagung dieser für städtische oder vorstädtische Besied-luch bestimmten Erwerbungen wächst der Gchamt'besitz des Fonds ar städtischem Boden Ms 2,886.030 Qnadratpic oder 1461 Dunam Das bedeutet eine m-chr als hnnldertprozentiige Steigerung feit 6663. StSdtischer Bodmbefih des Keren Kajemrth i'gjrael hei Lel'Awiw und Umgebung. Jemsalem, 30. September. Am Rande der Schechuna-th Borochow hat der K. K. L. neuerdings 50 Dunam Land gekauft, um dem Bodenmangel der dortigen Mädchenfavm abzuhchen. — 5846 Quadmtpie wurden bei Nordia zugekauft, da» jcht zur Stadtgemeinde Tel-Awiw gehört. Der Mette Steiger-Prozeß. Steigen Verantwortung in der Voruntersuchung?) Tatort die Stelle, auf der er im Augenblick -der Vorbei« fahrt des Präsidenten gestanden iit, etwas näher zur Eck¬ Die Anklage gegen Steiger stützt fafi außer auf die (-b-ekcrts gestern ausführlich wiedergegeben. — Die Red.) Zeugenaussagen auf die Aussage von 28 Zeugen, die -Wohl die Person des Attentäters nicht genau -beobachtet, jedoch den Flug der Bombe gesehen Hatten. Aus den Aussagen der Zeugen gelangt die Anklageschrift zur Feststellung, daß der Bombenwurf vom Trottoir der Legi-onenstraße aus der nächsten NäHe der Laterne gegenüber, dem Geschästslokal Beyer, und zwar von der Stelle zwischen dieser Laterne unddemGeschäftslokalBeyer, e rfolgt sei. Der Angeklagte Wladislaw Steiger -bekennt sich nicht schuldig. Er schilderte in der Untersuchung den Gang der Ereignisse dahin, daß er aus dem Wege in sein Bureau knapp vor 3 Uhr aus dem Trottoir der Legionenstraße gegenüber dem Eingang ins Geschäft der Köimmerzialbank seinem Bekannten Tychmann begegnet sei, mit ihm eine kurze Welle gesprochen und sodann weiter in sein Bureau in der Richtung der Shkstuslagas.se gegangen ist. Als er sich in dev -Richtttng de'8 Blumengeschäftes Stark befand, bemerkte er, -daß di-e versammelte Menge gegen die Ecke der Legionenstraße und Kopornikusgasse lief, woraus er schloß, daß der Präsident bereits tatsächlich ankomme. Er drehte sich um und blieb hinter einer kleinen Menschengruppe an der Ecke des Trottoirs KoPernikusgasse-Legionenstvaße stehen. Als den Ort, aus.dem er im Augenblick der Borbeisa-Hrt -des Präsidenten gestanden .war, bezeichnete er am 9. September 1924, bei seiner Einvernahme durch die Polizei auf dem Tatorte, die Ecke des Trottoirs von der Richtung der Kopernikusgasse drei Schritte vor der Ecklaterne, die gegenüber dem G'öschäftsilokal Beyer steht. Ms er auf diesem Orte stand, bemerkte Steiger, wie im Augenblick der Bovbeifahrt des Präsidenten irgend jemand, der auf dem Trottoir der Kopernikusgasse zu seiner (Steigers) rechten Seite, links von der Invalidenbude in der Kopernikusgasse, stand, gegen den Wagen ein lvalzenförmiges, in Zeitungspapier gewickeltes Paket schleuderte. Dieses Paket wurde nach den ausdrücklichen Aussagen des Angeklagten vo>m Trottoir der Kopernikusgasse aus und nicht vom Trottoir der Legionen st raßeaus geworfen. Wer keine Aussicht aus die Kopernikusgasse hatte, konnte nach Ansicht des Beschuldigten keineswegs den Beginn des Fluges 'des erwähnten Pakets beobachten. Steiger selbst bemerkte das Paket in dem Augenblick, als es sich bereits in der Luft in -einer Höhe von ungefähr einer Handlange befunden hatte; damals -glaubte der Beschuldigte, daß dies eine Bombe sei, und da er die Explosion befürchtete, drehte er sich u-m und begann als einer der ersten davonzulaufen. Er stürzte in das Tor des Hauses Legionenstraße 1 a, wohin ihm mehrere Personen folgten. Damals hörte er die Ruse einer.Frau, -daß dies ein Durchgangstor sei und.daß „jemand nach -er anderen Seite gegangen sei" sowie Ruse einer anderen Frau: „Er war in einem ' hellen Mantel! Suchet den im hellen Mantel!" Steiger blieb, als er bis zur Hälfte des Durchgangshaufes gekommen war, einige Sekunden dort sichen. Er befürchtete, daß die Worte, die gerufen wurden, sich auf ihn beziehen könnten, wei-l er auch einen hellen Gummimantel auhatte. Er nahm hierauf feinen Hut ab und ging' auf die Straße, wo er verhaftet wurde. In dem Augenblick, als er. auf -er Straße stehen blieb, erfaßte ihn große Augst, weil er -daran dachte, daß jemand den Verdacht auf ihn lenke. Damals habe er auch die Rufe der Pasternak: ,^Im hellen Mantel!" -wiederholt. Das Moment der Wiederholung dieses Rufes betrachtet der Beschuldigte Steiger als ihn an: meisten belastend, -obwohl er, .wie er -beständig erklärt, die Bombe nicht geworfen hat und nicht weiß, -wer der Attentäter war. Im Verlauf der Untersuchung hat Steiger ^während stilles Verhörs durch den Untersuchungsrichter auf -dem *) Siche Mener MorMl-eittms" voM 11. Oktober. laterne gegenüber dem Geschäft Beyer bezeichnet, jedenfalls aber v o r der Laterne, von der Seite der Biegung, der Kopernikusgasse beim Kaffeehaus de la Paix gerechnet. Gegen die Angaben Steigers, sowohl seine nachdrüMche Erklärung, -daß er nicht der Attentäter fei, strner die Behauptung, daß er auf einer anderen Stelle gestanden sei, als es aus den Aussagen der Pasternak ersichtlich ist, sowie daß di-e Bombe vom Trottoir der ' Kopernikusgasse und nicht der Legionenstraße geworfen wurde, sieht die Anklage -durch die Aussagen «der .Zeugen Pasternak, Meistruk, Marsamer, Großnas, Reiß, Lewitzki und der übrigen Zeugen als widerlegt an. Die Voruntersuchung über die Herkunft der Explosivstoffe, welche zur Fertigstellung der am 8. September 1924 geschleuderten Petarde benützt wurden, fand folgendes für. Wladislaw Steiger belastende Moment: Aus den Aussagen zweier Zeuginnen, Maria K a l o u s e k und Klara P i d e r e r, geht hervor, daß Steiger im Jahre 1923 ein D a ch b o d e n z i m m e r im Hause Kochanowskigasse 14, gemietet hat, in welchem die Familie Steiger wohnt. Im Juni 1923 zog in dieses Zimmer der Beamte der Lemherger Finanzkammer Eduard Doofe ein. Dieser fand im Herbst 1923, als er aus der Waschküche mit Erlaubnis der Hausbesitzerin einen Ofey in sein Zimmer schassen ließ, in dieser Waschküche, deren Schlüssel nach den Aussagen der Hausbesitzerin jedem Einwohner des Hauses zugänglich war, unter den dort befindlichen alten Gegenständen eine Handgranate. Doose und der Fuhrmann Hornung benachrichtigten von ihrem Fund erst EndeIänner1925 (also mehr als vier Monate nach der Verhaftung des Steiger) die Hausbesitzerin Klara P i d e r e r, über deren Auftrag dann der Hausbesorger Kupinski die Waschküche durchsuchte. Er fand tatsächlich unter dem Gerümpel an verschiedenen Stellen zwei Handgranaten. Diese wurden in dem Zustand, in welchem sie vorgefunden worden waren, militärischen Sachverständigen zur Untersuchung übergeben. Die Untersuchung der militärischen Sachverständigen hat ergeben, daß beide Handgranaten aus Explosivstoffen deutscher Provenienz hergestellt wurden. Die eine kleinere, eine sogenannte Eier» Handgranate, war mit dem Explosivstoff T, die. andere, in der Form einer Kugel, war ausschließlich mit Dynamo n gefüllt. Die chemische Untersuchung der zurückgebliebenen Ueberreste des Dynamon in der kugeligen Handgranate und dieses Dhnamons der Petarde, die am 5. September 1924 in den Wagen des Präsidenten geschleudert wurde, ergab die quantitative und qualitative Identität beider Explosivstoffe. Die Sachverständigen sagten aus, daß beide Materialien aus einer und derselben Partie stammen und daß sie mit einer fast präzisen Genauigkeit seststellen könnten, daß das Dynamon, welches die Füllung der Handgranate bildete, zur Herstellung der Petarde gedient hat. Nach diesen Tatsachen, sowie mit Rücksicht darauf, daß der beschuldigte Steiger als Einwohner des er- - wähnten Hauses zur Waschküche Zutritt haben konnte und sogar vor Doose das Dachbodenzimmer bewohnt hatte, ist der Verdacht begründet, daß Steiger den Inhalt der, kugeligen Handgranate für die Herstellung der Petarde verwendet hat. Steiger leugnet, irgendwelche Kenntnis von den Granaten gehabt zu haben. Die Annahme, daß sich aus den Aussagen des Zeugen Leon Regen st reif ergibt, daß die in der Waschküche gefundene kugelige. Handgranate eine Uevungsgranate sei, die Regenstreif, als er im Jahre 1921 beim Militär diente und damals bei Klara Piderer wohnte, von einer .Uebung nach Kaust mitgebracht tzgtte, wie die Anklage

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