Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2377 (5.10.1925)
- Date
- 1925-10-05
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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beite 4 Wien, Montag sich an Wood, Lubbock und Brohm und er sprach faltige und bewundernd über das geheimnisvolle Leben der Ameise, Wer die böscheidene Weisheit des russischen Volles und die beredte Genauigkeit seiner Sprache. Als wir in den Wald kamen, nahm Peter seine Mütze vom Kopf, bekreuzigte sich und sagte: „Da beginnt der Wald!" Zuerst gingen wir einen Weg zwischen den Stämmen riesiger Fichten. Ihre Wurzeln durchkreuzten den tiefen Sand, der von Wagenrädern durchfurcht war, und lagen in phantastischen Verschlingungen wie tote graue Schlangen am Weg. Als wir eine halbe Werst, gegangen tvaren, bliob unser Führer stehen, schaute zum Himmel empor, Köpfte mit seinem Stock an einen Baumstamm und betrat dann schweigend einen Pfad, der unter dem Moose und ganz kleinen Tannen fast unsichtbar "war. Unter den Füßen krachten die trockenen Fichtenzapfen und störten das großartige Schweigen: dieses erinnerte sehr an die eindrucksvolle Lautlosigkeit alter Kirchen, in denen schon fange kein Gottesdienst abgehalten wird und der Duft des warmen Weihrauchs und des Wachses sich noch nicht verflüchtigt fyte. In der grünen Dämmerung, die ab und zu von grollen Sonnenstrahlen durchbrochen wurde, standen wie in goldenen Bändern die bronzenen Rispen der Fichten, die mit grünen Flechten und grauen Moosbüscheln bedeckt Ivaren. Zwischen Men zottigen Pfoten 'blinkte in bläulichem Meander.der Samt des Himmels. Als wir immer tiefer und tiefer in den Wald eindrangen, schien es mir, als ob er sich ganz plötzlich und wunderbar belebe. Statt der Nachtigall pfiffen die Drosseln. Es gab viele purpurne Kreuzschnäbel, die unermüdlich die Fichtenzapfen pickten. Wie eine graue Maus lief der unhaschbare Kleiber über die Baumstämme, gleichmäßig klopfte der Specht an die Rinde, die geschäftigen Meisen Mitscherten, die roten Eichhörnchen sprangen von Krone zu Krone durch die Luft, indem sie ihre Schwänze streckten. Und doch war es Iso still, daß es sogar dem Doktor Pollanow klar wurde: in diesem Schwergen wären auch die klügsten Worte nicht am Platze. ,Mn Hase," sagte unser Führer und seufzte: „Ach.. Ich hatte den Hasen nicht bemerkt. Der Pfad — wenn es überhaupt ein Pfad war — ncchm mich durch seinen kapriziösen Charakter wunder. Manchmal machte er dort, wo er eigentlich gerade sein sollte, die seltsamsten Wendungen und ringelte sich um eine Baumgruppe, dort aber, wo sich ihm die Bäume wie eine dichte Wand entgegenstellten und an ihren Wurzeln ganze Büschel von Blaubeeren wuchsen, ging er mit einer Geradlinigkeit, die mir ganz Überflüssig schien, durch die Fichten und schnitt, ürt sichtbar, tief in das Gehölz. Wiener MorgenzeitNns 8. 'Oktober IM M. 2077 uns. . ist der Abgrund? ,Mahvschemlich bin ich etwas mehr seitwärts gegangen," sagte der. Alte, blickte zum HrmmÄ.empor und fügte hinzu: „Ja, dieser Hase..." * Dr. Poltcmow erkundigte sich: „Haben wir uns verirrt?" ,Marum glauben Sie das?" fragte der Führer. Als es aber dunkler zu werden begann und wir schr müde waren, da wurde es uns Aar: wir hatten uns verirrt. Der Doktor deutete dies dem Alten abermals höflich an und bekam die sichere Antwort: ,/Jch bin schon bierzigmal hier gewesen. Noch eine Wevst, daun kommt ein Ho^- weg, der zu einem Aschenhaufen führt. Wenn wir den umgehen und wieder in den Wald kommen, dann se^n wir schon Murom vor Ms." Er sagte das ruhig und ging weiter, ohne sichen zu bleiben, wich irgend welchen unsichtbaren Hindernissen aus Md beachtete die wirklich vorhandenen kaum. Die von ihm angegebene Strecke zog sich eine ganze Stunde lang hin. Der, Holzweg und der Äschenhaufen waren scheinbar auch etwas „seitwärts gegangen", denn sie blieben unsichtbar. Aber.nun kamen wir auf eine Keine Wisse, der silberne Mond hing über ihr und beleuchtete einen Hausen verbrannter Balken, zwischen denen ein schwerzes, zerbrochenes Rohr eines halbzertrümmerten Ofens lag. Dies alles sah einer sorgfältig und emsig entworfenen Zeichnung eines talentlosen Künstlers ähnlich. ,Zch war, schon hier," sagte der Führer und sah sich! um. „Das ist ein Mrter'haus — hier wohnte der Förster. Ein Trunkenbold!" ■■■-'■ Der Doktor sagte unsroh, aber fest: .Mer'irrt." „Ja, es scheint so," stimmte der Me vorsichtig bei.' Er nahm die Mütze ab und blickte nach dem Mond. „Der Hase ist uns über den Weg gelaufen und hat uns auf falsche Fährte gebracht," klagte er. „Zu sehr nach links haben wir uns gehalten. Am Tage ist der 'Himmel leer." Er stocherte mit dem Stock in dem verbrannten Holz umher, seufzte und sagte: „Auf einem kahlen Kops gibt es keine Läuse." , . Diese seltsame Bemerkung schien mir überflüssig. Wir entschlossen uns, auszurichen, etwas zu essen und setzten uns auf die schwarzen, vom Regen gjlattgescheuerten Balken. Der vorsorgliche Doktor entnahm seinem Rucksack Brot, Wurst, Eier, schraubte ein ziemlich umfangreiches Glas vom. Hals feiner Feldflasche, die in Leder eingenäht war, goß Branntwein ein und bot es dem Führer an. , Der Alte bekreuzigte sich auf dem Munde, trank und sagte verwundert: „Ein starkes Getränk! Woraus ist, es gemacht?", ' Dann kaute er lang, schweigsam und eifrig an der Wurst und aß Eier. Nach dem dritten Becher aber erzählte er uns: „Es ist nicht zu verheimlichen, meine liebenswürdigen Herren: wir haben uns verirrt. Wohin jetzt gehen, weiß ich nicht. Sie sehen selbst, wie dieser langweilige Wald beschaffen äst: eine Fichte naben der anderen, kein Raum dazwischen, nichts, wodurch sie sich unterscheiden würden, Daß, ich aber in. dtzn Ruf kam, der beste Kellner des Waldes zu sein, daS haben sie sich auSgodacht, um mich zu verspotten, .aus Schamlosigkeit und Frechheit. Das ist alles nur böse Absicht! Und der Anfang von allem war der Affe. Hier, müssen Sie wissen, bei Glatjima, wohnte in einer Sommerwohnung. eine Witwe aus Moskau. Sie hatte einen Affen- und dies verfluchte Tierchen lief einst auf und davon. Sie verstehen: dies Tier des Waldes sah Bäume und dachte: „Herrgott, da hat inan, mich zurück nach Australien gebracht! Rasch zum Fenster hinaus und in den Wald!" Die Frau weinte und schreit: ,Mer' ihn sängt, der bekommt zehn -Rubel!" Das ist schon lauge her und -damals waren zehn Rubel — eine Kuh und nicht einfach ein Asse! Nun meldete ich mich mit anderen, um ihn zu suchen. Bier Tage und Nächte irrte ich wegen dieses Luders umher. Eigensinnig war ich, und auch die Armut zwang mich dazu. Wieviel ich damals in diesem Wald herumgegangen bin, weiß ich nicht, sicher habe ich mehr als hum dert Werst gemacht. Das Luder, den Assen, fand ich bald, lief hinter ihm her, ries: „Kß, kß, Maschfa, Maschka!" Aber er hatte seinen Charakter, ersprang von einem Baum zum anderen, neckte mich, schnitt Grimassen und quietschte wie ein junger Fuchs. Die Vögel interessierten ihn, diesen Niederträchtigen! Den Vögeln jagte er nach, aber selbstverständlich sickd unsere russischen Vogel nicht zu fassen! Trotz meinem Eigensinn wurde ich der Sache überdrüssig und auch der Hunger quälte mich: von Beeren wird man nicht satt, und ich hatte ihn doch Tag und Nacht verfolgt - das ist kein Spaß! Den lieben Herrgott bat iA - „Schick ihm den Tod!" Nun endlich ermüdete auch er, -ch lauerte ihn: auf, diesem garstigen Geschöpf, und als er auf einem Zweige saß, und zwar nicht zu hoch, warf ich einen Stock auf ihn. Er siel herunter, kroch ein Stück weiter. Ich fürchtete mich, ihn m die .Hand zu nehmen, schlug noch einmal nach ihm, er quietschte — und ivar tot! Nun gut, hol' dich der Teufel, dachte ich, hob ihn aus. und trug ihn fort. Mit der Frau war die Sache dann nicht so einfach. Sie gab mir statt der zehn Rubel 70 Kopeken: Mnen krepierten Affen brauche ich nicht," sagte sie. — In diesem Augenblick begann meine Levdenszeit. War die Kirche beraubt worden, sofort kam man zu mir, sofort plagte man mich: ,Gch, Peter, du kennst den Wald, suche die Diebe!" Zeigt sich ein Entlaufener, werden.' Pferde gesichten — so jagt man mich: „Suche!" Kommen Jäger, so muß ich sie begleiten. Und das geht so im Winter 'wie im Sommer. Aber ich habe doch Haus und Wirtschaft! Und immer sagt man, der Polizeichef und alle anderen sagen: „Du kennst den Wald, du Dummkops!" Sie halben es dazu gebracht, daß ich es ftilber glaubte, mich selbst betrog, selber dachte: ich kenne den Wald. Ich gehe 'auch.tapfer -drauf los'. Wenn ich aber in 'den.8Md komme, daun sehe ich, daß ich nichts kenne. A-ber den Leuten zu sagen, daß ich ihn nicht temte, wäre unangenchm. Und w'e viele ich schon geführt habe, ich weiß ihre Zahl gar nicht mehr! Da kam einmal ein Gelehrter aus Moskau und man bestimmte mich dazu, Hm den WM zu zeigen. Für mich war'er, der Gelehrte, etwas, ähnliches wie der Affe. Trotzdem er ein ernster Mensch war mit einem Bart.. Er ging und ging,, aber was er eigentlich wollte, war nicht $n begreifen. Er roch an den Gräsern und brüllte. Mit Mühe habe ich ihn zum Dorfe Karatscharow gebracht, -wo Jbja Mmometz geboren wurde. Drei Tage sind Ww herumgeirrt. Er schimpfte und fluchte. Und ich hätte ihm auch gern eins über den Schädel gehauen, so überdrüssig war ich seiner schon. Ach, ich hasse diesen Wald! Nur große Unannehmlichkeiten habe?ch immer durch ihn ..." , Unser Führer sah semdselig den schwarzen Ring der Bäume an, in dem wir — wie aus dom Gmud. eines tiefen Loches — saßen, und ergänzte seine anekdotische Erzählung: . Und 'ch bin noch dazu von Fugend auf weitsichtig. In die Ferne sehe ich gutaber in der Nähe ist alles wie in Nebel gehüllt. Und weil.ich mich schäme, schiebe ich die Schuld auf dte Hasen, als ob die Hasen mich vom Wege abbrächten!" Und später, schon etwas trunken, lächcklte er gutmütig -mit seinen grauen Angen, schälte sein Ei und sagte, mit dem -Kopfe nickend: ,Aor den Hasen freilich, da fühle ich mich schuld-g!" (Deutsch von Olga Holpern; aus dem soeben erschienenen Oktoberheft der im Verlage „Der neue Geist" Leipzig, erscheinenden Monatsschrift „Europäische Revue") Zer Hausarzt. Redigiert von Dr. Samt Beer. Die Bedeutung der Waffermann-Probe. Bei der jetzt Üblichen Popularisierung der Medizin und den ausklärenden Vorträgen - über Geschlechtskrankheiten hört der Laie eine Reihe von Fachausdvücken, mit denen er aber mangels näheren Verständnisses nichts anzuisangen weiß. Ein solch unkte rer Begriff ist die sogenannte Wassermannsche Reaktion. .Was versteht man darunter? Der jüngst verstorbene jüdische Geifchrte Professor Wassermann, der Mitarbeiter des bekannten, ebenfalls jüdischen Professors Ehrlich, des Erfinders des Syphilicheilmit-tels /Dalvcrrsan" (Ehrlich 606), hat uns in Gestalt der nach ihm benannten -Roaktion ein tzBerbet Abonnenten sördie I l'Mkm Morgeuzeituug" I Hilfsmittel % die Hand gegeben, welches das' Erkennen einer verstandenen SyPhiMnfMon ermWcht. Die Reaktion ist außerordentlich fein und empfindlich, und erfordert eine Reihe von Blutseren und EMakten von si-philitischen Organen, so daß sie nicht einfach von jedem Praktiken sondern nur in besonders zuverlässig eingerichteten Laboratorien vorgenomMn wecken kann. Der Arzt entniumt nun ein* kleine Menge Blut steril einer Bene und übermittelt dieses dem Laboratorium. Das Wesen der Wassermannsche« Blutprobe besteht darin, zu untersuchen, ob sich spezifische MMische Körper im Blute Men. Diese Tatsache ist deshalb so wichtig, weil der Mensch keinerlei KranGeitSsympteme von St-phMs aufweisen muß und doch syphilitisch infiziert sein kann. Man könnte mm meinen, daß es ja dom Menschen gleichgültig sein dann, wie sein Blut nach dieser Probe reagiert, wenn er sich nur., nicht krank Mt und nicht krank -ist. Dem ist aber insofern nicht so, als der syphilitische Krankheitszusdand eben 'bei sogenannter positiver BfatreaVtion nur latent, das heißt verborgen ist und augenblicklich nur keine Krankheit ssyniptame aufweist, diese aber dann nrit Sicherheit früher oder später in verschiedenen Formen auftreten. Die Probe kann je nach ihrem Anssall — derselbe wird als -positiv oder negativ bezeichnet — auch darüber auMren, ob ein vorliegendes Kvancheitsbild etwa, als Folge einer früher überstandeuen, längst vergessenen oder überhaupt nicht erkannten syphiMischen Infektion anzuschen und daher mit den Heilmitteln geigen eine solche Infektion zu bekänrpsen ist. So kam, um nur ein Beispiel anzusAhren, bei einer bestehenden Leberschwellung der Verdacht <mf eine bösartige Lebergeschwulst oder eine Lebersyphilis entstehen. Die Wassermannsche Reaktion, die selbstverständlich nie allein als solche, sondern nur zusammen mit den klinischen Erscheinungen einer Krankheit, dem KranU-eitsverteüs nnd der Anamnese gewertet werben darf, gäbe in einem solchen Falle bei positiver Blutreaktion die Bestätigung für die Annahme einer Lobersyphklis und danut auch den Weg für die einzuschfagende Therapie, die dann keine operative, sondern eine gegen die Syphilis gerichtete wäre. Die Wassermannsche Probe hat derzeit insbesondere eine große Bedeutung im ersten Stadium der Syphilisnrfektion erlangt. Bekanntlich tritt erst 14 Tage bis Vier Wochen nach einemverdächtigen Berkchr der SyphillZvnoten, der sogenannte PrimäraffM, ans. Bis zum Austreten des sekundären Stadiums, das durch Haut- Md Schleimhautausschläge gekennzeichnet ist, dauert e8 gewöhnlich acht Wochen, während welcher Zeit die AllgememerscheinNngen, wie Kopfschmevzeir, MattiKeft, Fieber und Dvüsenfchwellung, sich einstellen. Während dieses primären Stadtems ist die Blutprobe meist noch negativ, das heißt, die syphllsiische Infektion ist noch ans die JnfMonsstelle und die Nachbarschaft beschränkt und hat noch nicht den gangen Körper ergriffen. Es besteht daher die Möglichkeit, wenn tu diesem Stadium sofort mit der Behandlung energisch angefangen wick, die Krankheit völlig und sicher zu heilen und den Kranken vor den schweren Fohgezuständen der Syphilis, als welche insbesondere die RüüenMckkserkrankung und die Gehirnparalyse bekannt sind, zu bewahren. Die Bte-tuntevsuchnng wick auch notwendig, wenn es sich um ein verdächtiges Geschwür handelt, bei dessen Untersuchung Mm keim Spirochäten, die ShMiserreger, gesunden hat, weil die kleine, offene Stelle mit verschiedenen Medikamenten behandelt und so der Nachweis der Erreger unmöglich gemacht wurde. Erst weM mchr als acht Wochen nach dem verdächtigen Berkchr verstrichen sind, kann die Blutprobe bei ne-galtivM Ausfälle besagen, daß die verdächtige Blase keine syphilitische war. Im sekundären Stadium reagiert das Blut des Syphilitikers stets positiv, im tertiären (dritten) Stadium nur in 80 Prozent der Fülle. Eine positive Reaktion des Blutes bedeutet aber nur, daß der Betreffende einmal eine syphilitische Infektion durchgemacht hat, aber keinesfalls daß etwa gerade die vorliegende Krankheit eine Folge dsr ShPhilisinMw sein muß. Der Luetiker (ShMiMer) soll im allgemeinen so lange behandelt wecken — die Kuren erstrecken sich ja. meist aus drei bis vier Jahve — Vis das Blut negativ reagiert.. Leider ist dies trotz intensiver Behandlung nicht immer erreichbar. Die negativ Reagierenden sind günstigere Fälle, als die mit schwankenden Reccktionen. Neuerdings hat man erkannt, daß die Mutprobe negativ sein kann, die RückenmarkssNssigkeit hingeigen noch Positiv reagiert, das sind jew Fälle, die zur Nervensyphilis neigen - zu ben gefurchtetsten Krankheiten der Tabes und Paralyse, Obgleich in seltenen Fällen auch bei aMren Krankheiten, wie Schlaikvankheit, Malaria,, Scharlach, ja Tuberkulose, das Mut des Menschen eine positive Reaktion auft weism kann, so kann man doch sagen, daß bei Blutentnahme im gesunden, fieberfreien Zustande der -positive Ausfall der Probe der Beweis ist, daß wir es mit einem Syphilitiker zu tlin haben. Auch Sei Johlen eines jeden Verdachtes sollte sich jeder Mensch mehrmals im Men das Blut für eine solche Probe; abnehmen lassen. Man bedenke, daß heute die Syphilis beifrüh- und rechtzeitige-r Erkennrng heilbar ist. Die älteste Grabstätte der Welt. Der Professor de« Petersburger Unwersität, Gontfch-Asmolowski-, dev seit m'chreren Jahren Äusgr-abu-nigen -m der Krim leitet, hat in der Nähe von Simferopo'l in der großen Höhle Ki-ik-Köbe .^nochenrefte entdeckt, die er als die U-eberreste eines Menschen :r Neandertalperio.oe teststellte. In derselben Höhlewurden "" ...«--.Je..r-.-fc..< r. (.!. cn.fl«. K außerdem Mammutknochen gefunden und ebenso di>e Reste eines N-aHovns der UMt. Der Gelchrte ist der Meinung, daß er die wchrschei-nlich älteste Graibstätte der Welt entdeckt hat.