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Wiener Morgenzeitung · 1925-10-03 · Heft 2375 (3.10.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2375 (3.10.1925)
Date
1925-10-03
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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■;■* * ••&*■*_ Men, SamÄag Wiener Morrgen-eitrma Das Neil gegen «einig bestätigt. Oradea-Mare, 1. Oktober.Nm 12-Uhr mittags das Urteil gefüllt. Die Einvernahme des Budapester Advokaten Dr. Berkes wurde abgelehnt. Das Tafelgevicht verwarf die Nichtigkeitsbeschwerde des Angeklagten Jakob Reinitz Mbestätigte das Urteil des Szatmarer Gedichtes. Jakob Reinitz wurde des Raubmordes an Hermann Groß schuldig erkannt und zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt. Reinitz hörte das Urteil ruhig an unbeteuerte weiter seine Unschuld. Der Verteidiger Dr. Simon e a meldete die MchtigDitsbeschwerde an. Aus Oradea-Mare wird uns berichtet: Der zweite Berhandlungstag begann unter ungeheurer Spannung des vollbesetzten Saales. Er wurde durch die Rede des Berteidigers Dr. Georg S i m o n c a aüsgesüllt, der von 10 Uhr vormittags bis 6 U>hr nachmittags sprach. Er machte die sensationelle Mitteilung, daß ein früherer Klausettburger Anwatt, der jetzt in Budapest lebt, namens Dr. Salonwn Berkes, an den Szatmarer Verteidiger des Reinitz schrieb, er sei im Besitze solcher Dokumente, welche vielleicht die Unschuld des Reinitz beweisen könnten. Dr. Simonca führte in seiner Rede aus, daß das bisherige Verfahren große Mangel aufweise. Man habe dem Angeklagten nicht die Möglichkeit gegeben, sich entsprechend gu verteidigen. Die Untersuchung sei nicht mit genügender Objektivität vor sich gegangen. Der Szatmarer Untersuchungsrichter habe die Protokolle seines Schriftführers mit Reinitz unterschrieben, ohne bei ihrer Aufnahme anwesend gewesen zu .sein. Der Schriftführer Habe Zeugen terrorisiert und alles getan, um eine dem Angeklagten Reinitz feindliche Lebeurlängiicher Zuchthaus. Atmosphäre zu schaffen. Die in diesem Prozesse vernommenen Zeugen sind unz uv erlaß! ich, sagte Dr. Simonca. Auf ihre Aussagen hat das Erstgericht das^ Urteil aufgebaut. Die Frau des toten Groß, betont der Verteidiger, ist voreingenommen. „Ich halte", schloß Dr. Sintonca, „Reinitz nicht für einen Gentleman, ich halte ihn für fähig, zu betrügen und zu unterschlagen, aber es ist ausgeschlossen, daß er gemordet hat." Hierauf werden dem Gerichtshöfe' zwei Briefe des Dr. Berkes übergcben. Der eine, der an den Szatmarer Berteidiger Dr. Borgida gerichtet ist, lautet: „Ich halte mich für verpflichtet, dem Anwalt des des Mordes beschuldigten Jakob Reinitz folgendes mitzuteileu: Ich war bis Mai dieses Jahres in Klausenburg, wo ich praktizierte. Zur Zeit, da Groß noch als vermißt galt, kam seine Frau in meine Kanzlei und erzählte mir die Umstände, unter denen ihr Gatte verschwand, sowie ihren Verdacht. Sie hat. mir solche Tatsachen erzählt, die möglicherweise in dem gegen Reinitz gemachten Prozeß zugunsten des Angeklagten sprechen könnten." Dr. BerkeS ersucht am Schlüsse seines Briefes, ihm zur Beruhigung seines Gewissens die Zeugenaussage zu ermöglichen und ihm hiezu die Einreise nach Rumänien durchzusetzen. Es folgt hierauf die Rede des Oberstaatsanwaltes Micu, der den Gerichtshof um Bestätigung des Urteiles der ersten Instanz ersucht. Franz Nemetsctike $ Sohn Klavier- und Harmonium- Etablissement und Lalhanstalt Wien, I. Bäckerstaße Nr. 7 G «gründet l B40 / Telephon 702U8WWW Bo« der Zerusalemer Wasserversorgung. Das „Commercial Bulletin" in Jerusalem schreibt: Die außergewöhnliche Trockenheit während des letzten Winters hatte den täglichen Wasservorrat der Stadt Jerusalem aus den Teichen Solomons aus 60.000 Gallonen herabgemindert; auch in den Zisternen waren keine Reserven vorhanden. Der tägliche Wasserbedarf Jerusalems beträgt aber mindestens 120.000 Gallonen. » Die Regierung sah sich infolgedessen veranlaßt, Schritte zu unternehmen, um der äußersten Safexnot entgegentzuarbeiten. Es wurde beschlossen, Wasser aus den U r t a s q u e l l e n mit der Eisenbahn aus Lydda nach Jerusalem zu transportieren, da die Bswchnerschasj des Dorfes Lhdda noch genügend Wasser übrig behalten würde. Leider ergab es sich, daß dieses Arrangement nicht auf freundschaftlichem Wege zwischen Dorf ud der Stadtgememde zustande kommen konnte, so daß kein anderer Weg übrig blieb, als eine spezielle Verfügung zu erlassen, die den Jerusalemer Water-Board ermächtigt, für eine Periode von nicht m e h r a l s e i n e m I a h r e Wasser aus den Urtasquellen zu entnehmen, tvoboi die täglichen Bedürfnisse der Dorfbewohner an Wasser berücksichtigt werden müssen. km neuer Schvlmmreiord der Haloahneri» Fritzi Liiwtz. 400 Meter in 7 Minuten beim gestrigen W. A. «.-Meeting. Der zweite Tag des W. A. S.Meelmgs brach:.' cbensalls eiüe Sensation. Ihre Heldin war wiederum die Hakochnerin Fritzi Löwy, die ihren eigenen Rekord über 400 Meter um 7 Sekunden unterbot. Sehr beachtenswert ist das Ablfchneiden der Hakoah-Staffel über 3 mal 100 Meter. Der Aufschwung der Hakoah-SchwiMl'>:t::on ist staunenswert, und es wäre an der Zeit, sie nunmehr regelmäßig in den Wettbewerb gegen internationale Konkurrenz treten zu lassen. Sonst brachte das Meeting die üblichen Erfolge der Ungarn, von denen sich B a r a n Y, wie erwartet, die 50 Meterholte. Im Masse r b a l siegte Hakoah üloer M. T. St. Die Ergebnisse waren: H erren- Lagenstaffel 3X100 Meter: I.N. S. C. (Jung, Barta und Gaborffy) 3:16; 2. M. T. K. 8:18,8; 3.. W.A.S. 4:11,2. Mädchen-Rückenschwimmen 66*/a Meter: 1. Banjar (Donau) 1:08,6; 2. Nennuth (Danubia) 1:11,4. Knaben-Freisttlschwimme n 66»/, M e t er: 1. Wastl (W. A. S.) 0:51; 2. Leopoldi (W. A. S.) 0:51,8; 3. Kornel (Hakoah) 0: 54,5. Damen-Freistilstaffel 4X100 Meter: 1. Danubia 6:18,6; 2. W. A. C. 6:85,8. Diese starten. Herren-Rü cke ns chwimmen 400 Meter: 1. Dworak (W. A. S.) 6:10; 2. Wenisch (1. W. S. K.) 6:33,6. H erren-Freistils ch wimm en 50 Meter: 1. B ar any (Eger) 0:37,4; 2. Gaborffy 0:27.8; 3. Magyar (M. T. St.) 0 :30. Damen-Jugend-Rückenschwimmen i 00 Met er: 1. Leupold (Danubia) 1:41,8; 2. Talmann 'H a k o a h) 1:54,5; 3. Kunert (2B. A. S.). H.erren-Fr e i st i l st affe 13X100 Meter: l. N. S. C. 3:31; 2. M. T. K 3:32,8; 3. Hakoch 3 :864. schönstes Rennen des Tages, hervorragende Leistung HakoayS, namentlich Liechtensteins, der sehr viel aufholt. K n ab en - B ru st sch w im tn e n 100 Meter: >. Ehrenstein (W. A. S.); 2. Wastl (W. A. S.). Herren-Frei st ilschwimmen200Meterr 1. Z. Bitskey (Eger) 2r 33,9; 2. Serenh (M. T. K.). Herren-Rückens chwimmen- 100 Meter: 1. Barta (N. S. C.) 1:18; 2. Dworak (W. A. S.) 1:18.6. Das Damen-Turmspringen gewann Frau B o r n e t t (W. A.S.) mit 60 Punkten. Im W a s s e r b a l l schlug Hakoah den M. T. K. 9:2 (1 r 2). Schönes Spiel. Tore für Hakoah: Flesch, Rosenblatt und Reich. Rekordversuch Fritzi LöwyS über 400Meter:7 Minuten (SsterreichischerRekord). Fritzi Löwv unterbietet ihre eigene Bestleistung um 7 Sekunden. Die Teilzeiten waren: 100 Meter: 1:35,2; 200 Meter: 3:23; 300 Meter: 5:15; 400 Meter: 7 Minuten. Wien, 4. Oktober. * Das Wetter. Cnunt gab es endlich wieder einmal einen klaren warmen Tag. Die Mittagstvmperatur erreichte 24 Grad. Die Voraussage kündigt herbstlich mildes Schönwetter an. * Verlobung. Fräulein Tina Groß, Tochter des verstovbenen rumäniischen Großgrundbesitzers I. I. Groß, Banilla a. Serech, hat sich mit Dr. Bruno Werner, Eigentümer und Chefredakteur der .Jmport-ExporEevue", Wien, verlobt. * Die Mensa. Die Leitung der Mensa aoademica judaica, Wien, 9. Bez., ZimmermaMplah 8, teilt uns mit, daß die Mensa Montag den 5. d. wieder eröffnet wird. * Am Neuen Wiener Konservatorium finden Ausnahmspru.ingen und Einschreibungen täglich van 9 bis 42 Uhr und von 3 bis 0 Uhr in der Schnlkanzlei, 1. Bez., Himmelpsartgasse 11. statt. * Die Lebensmüden. Der 23jährige Straßenlbahnschchsner Johann Weber hat sich in seiner Wohnung mit Leuchtgas vergiftet. Seine Diensttajche mit dem gÄölsten Fahrgeld und den Fahrschvinen wurde in der Obkirchengasse geijuntdvn. Weiber hat sie augenscheinlich weggeworfen. — Der 60sjährige Fleischhauer Ludwig Gabler hat sich gestern nachts in seiner Wohnung erhängt. * Selbstmord des Hofrates Lamezan. Der Pensionierte Hofrat der vormaligen niederöisterreichischen Statthaltereii und später der niedervsterreichlschen Landesregierung Leo (vormals Gras) Lamezan hat sich gchern früh in seiner Wohnung erlhängt. Er war der Ätere Sohn des vormaligen Landesgerichispräsidenten nnd späteren Senatsprälsidenten Eduard Grasen Lamezan, der sin Jahre IM gestorben iist. Hofrat Lamezan, der Junggeselle war, lebte allein. Bestem wollte ihn seine Schwester. besuchen, fand aber die Wohnung verslperrt. Man mußte sie gewaltsam öffnen und fand Hüsvat Lamezan am Fensterkreuz hängend. Es heißt, daß ihn einer schweres Nervenleiden in den Tod getrieben habe. * Auto und Straßenbahn. Das Auto A 6 W. das der Cshauffeur Ferdinand Walten lenkte, fuhr gestern geigen dreiviertel 6 Uhr früh durch die Sümmermger Hauptstraße. An der Ecke der Lorystvaße stieß das Auto mit dem Triebwagen eines Straßenbahnzuges der Linie 6 zusammen. Das Auto wurde zertrümmert, die fünf Insassen wurden auf das Pflaster geschleudert und verletzt. Die Feuerwchr mußte ausrücke-n, um die Trümmer des Autos vom Straßenbichngemse weMischaffen. * Ein betrügerischer Ingenieur. Der 37jHhvige Ms dem Burgenland stammende Ingenieur Matthias Olschanetzky hat die Firma Johann Kremenezkh in Men und Budapest, die ihn in ihrer Vertretung nach Rumänien sandte, durch betrügerische Machenschaften, wie er selbst, zugibt, um 36.000 Schilling geschädigt. Er hat in Bukarest ein luxuriöses Leiben geführt 'und namhafte Beträge im Hasardspiel verloren. Er wurde dem Landesgerichte eingeliesevt. * Luftverkehr zur Innsbrucker Messe. Wie aus Innsbruck gemeldet wird, wird von der Ossterreich'lschen Lustvevkchrs- A.-G am 4. und 6. d. von Men nach Innsbruck und am 5. und 7. d. von Innsbruck nach Wien ein Wuigverkchr, mit Junkers-MugMgen organisiert. werden. Während der gleichen Tage wird Mch für eine VeMnduny auf dem Luftwege zwischen Innsbruck und München mit Junkers-Flugzeugen vorgesorgt sein. Die normale Reisedauer von Wien nach Innsbruck von über 11 Stunden wird auf eine Zeitspanne von nur 8 Stunden 'beschränkt sein. * Die Lohnbewegung bei den Kaffeehausangestellten. Donnerstag um 1 Uhr nachts hielten die Kaiftechausangestellten in der Volikshalle des Rathauses eine Versammlung ab, um zu. dem schweibenden Lohnkampf im Kaffeehausgewevbe Stellung zu nehmen. Die Angestellten, die eine LOProzentige Lohnerhöhung verlangen, beschlossen ein bis 6. d., 6 Uhr abends, /befristetes Ultimatum. GOern fanden bereits BechaindluWen mit den Unternehmern statt, die aber ergöbnislos abgelbrochen wurden. Heute. findet eine Sitzung der Ovganisationsleiiung statt, um über die weiteren Schritte zu beraten. * 13. österreichische Klassenlotterie. Die Erneuer.unMri.st für die 5. -Klasse endet am Abend des 6. Oktober IM. Die Ziehungen dieser Klasse werden am 12., 14., 16., 19., 21., 23., 36., 28., 30. Oktober. 2., 4. und 9 November IM, jeweils um 8 Uhr früh, im KchungsMle, Wibn, 3. Bez., Marxergasse Rr, 1, ebenerdig, öffentlich stattfinden. 'V 3. Oktober 1905 Nr. Mö am Zoo, Berlin, Hardenbergstr. 27 Direktionj N. von Benedito Treffpunkt der Fremdenwelt Berlins J-Uhr-Tee * Souper ptix fix * Exquisite KQcfae Kooelie i Scala-Sonr-Baitd, Milano Ul7 Ferner der Wiener Humorist Charlie Woeber * Eduard-Horn-Zrntenarseier. Die Pariser Academie des Sciences Morales et Poliiiques wird gelegentlich ihrer EröffmmMitzung in diesem Jahre dem Gedächtnisse Eduard Horns eine chrende Feier weihen. Horn war ein Jude aus Ungar n. Er wurde am 35. September 1835 in Waayneustadtl gciboren. Als NabbinatSkandidat trat er 1A6 in bte Honvedarmee ein und nahm am Freiheitskamps teils als FeDseelsorger, teils als Kombattant teil. Nach der Wassinstreckung bei Bilagos floh er ins Ausland, wo er an deutschen und französischen Zeitungen mitaribeitete. ISA erschien sein erstes Werk über Kossuth. Stach seinem Aufenthalt in Leipzig und Brüssel übevsiedelte er nach Paris, wo er eine iutrnjsive schriftstellerische und publizistische Tätigkeit entfaltete. Später verfaßte er zahlreiche Werike in deutscher und sranM'cher Sprache über Außenpolitik und VoMvirtschaft. Nach den: Ausgleich kehrte er nach Ungarn heinr. wurde Anhä-nger des Kolomau Tisza, Abgeordneter .der Stadt Preßburg und 1875 Staatsjokrotär i„r Haiidelsminilstertum. Er war der erste jüdische Staatssekretär in Ungarn. Nach kurzer Amtstätigkeit, am 2. November Mo, starb er. * Die beste Strafe für Rohlinge und Trunkenbolde. In England häufen sich in erschreckendem Maße die Desttchungeu für Rohlinge und Lvunlksnibolde, die meist auf Veranlassuug der Familie dem Gericht zugasichrt werden. Eine Parlamentsrommissiou. die .unlänMt die englischen Gefängnisse besucht hat, regt nunmehr an. diase Gruppe von Vergehen nach einem besonderen System zu bestrafen. Die augoMickliche Strafart, sie einige Wochen oder Monate einzusperren, trifft die Faintilio, derentwegen sie schon bestraft sind, doppelt, da chr dadurch der Ernährer entzogen wird. Infolgedessen soll vorgeschlagen werden, diese Leute nur über die Sonn- und Feiertage einzusperren und ihren normalen Wochenlohn durch besondere Maßnahmen der Familie vorher, zum größten Teile wenigstens, sicherzustellen. * Unverbrennbares Zelluloid. Das PrMem, unbrennbrres Zelluloid herzustellen, ist bisher trotz jahrelanger Versuche ungelöst gMidben. Es gelang zwar, einen fast unbrennbaren Film herzustellen, doch stellte sich dieser im Preise so hoch, daß dieses Verfahren für eine Massenvcoduktion nicht in Frage kam. Nun soll cs vor kurzem dem Würzburaer Chemiker Segmidt gelungen sein, einen Stoff hrrzusteilen, der die gleichen Eigenschaften wie Zelluloid besitzt und Temperaturen >bis zu 75 Grad widersteht. Dabei soll n n^cf) um 40 bis 50 Prozent billiger sein als das siuergefährliche Zelluloid. Es handelt sich hierbei um einen kolloiden Füllkörper, dessen Ausgangsmaterial in großen Mengen als Aibsauprodukt in der Großindustrie anfällt uud dessen Verarbeitung bis zum gebrauchsfertigen Füllstoff keine sehr höhen Prödnktionskosten erfordert. _ ^«rdioprogramm. Heute Samstag. 4 Uhr 10 Mn.: NachnMagAonjzert. Alb Wiener Komponfftenthpen. — ö Uhr 30 Min.: Doncmsage in Wort und Dichtung. Franz Staude uitb Dora Miklosich. — 8 Uhr: OperettenMffÜhrungr ^Frühlingsluft". Musik nach Mottven von Josef Sttauß md Ernst Reiterer. — 10 Uhr r Heitere Abendnmsik (Kapelle Silving). Setetae, Bortrage und Bersammlunge«. Leopoildstädter VoLLShHiw, S. Betz., Zirkus! jaffe 4L. 7 Uhr: Dr. IM Deutsch: Grundsätzliches als Em- GrMg in die naturwissenschaMichen. Kurse. Eiintritt ftei, Außerdem zahlreiche Kurse. — Brigitteuauer Boliks- »erm. 20. Bez., Stromgalse 7L. Einischveilb-mgen für das am Le. d. beginnende WinterhcMfahr faden Dienstag, DonmrSag und Freitag von halb,7 bis 9 Uhr abends. —Jüdischer Schulder ein. Im Anfang des Wintersemesters (Mitte Okdber) eröffnen rni neue Hebräischknrse für Erwach ene, Anänger und Fortgeschrittene. Tag und Stunde nach Bereiu- >arung. Sämtliche Kurse stehen unter Leitung des Herrn Dr. A. Birnbaum. SchrMiche Anmeldungen sind zu eichten an: Helbrützsches Pädagogium, 1. Bez., Drahtgasse 4. — Hebräische Schule, 2. Bez., Große Mohren gasse llr. 16M. Mnschreilbungen für Kinder und Erwachsme, An- Mger und Borgchchvittene täglich von 4 bis 6 Uhr nachmitlagz. — Zionistische Kulturgruppe Briaiitleniu, iKarl-Meißl-Stratze 5. Morgen um halb 8 Uhr aioends sin Saale der Toyübechalle, 20. Bez., Demsgasse 33^ Festversammlung anlöMich der Abreise Mferer Kwmch Har Zion nach Evez Israel. Zutritt halben nur Mittreder und geladene _ Zionistische Sektion Zwischenbrücken. Montag den 1L. d. beamnt der regelmäßtze Unterricht in der helbräischen Sprache für Anjfänger Md BoWschrittene, Kinder und Erwachsme. Einschreibungen vom 5. vis 12. d. von 7 bis 9 Uhr äbends im nMMchvvgen Vereinslokal, 20. Bez., Leystraße 81 (Souterrain). m m* An die Wische Studenienschaft! Die wirtschafUche und kulturelle Not der jüdischen Studentenschaft muß aus eine geschlossene Abwehr stoßen. Der einzelne ist außerstande, die sich sin mWenstellenden Hindernisse zu überwinden, und nur eine disMmverte Gewechchaft sämtlicher jüdischer Studenten kauu in der Lage sein, ihre bedrohte ^8ert"iJchven^ arbeiten die p^ch-aSadsmischen Fachvereine, die unpolitischen Organisationen der jüdischen Studentenschaft, mit Erfolg in dieser Hinsicht und bei ihnen fanden Mische Hörer und HöreriMen Unterstütznug und Eure Notlage, Kollegen, hat die tzachverelme gegründet; eurem Interesse liegt es, daß Msche Fachdewne auch nerhin ihren Wirkungslkreis bchcmpten und erweitern. Eme msa. KvanlkenMrsovge, langfristige JniMptionsdarlchen und le andere WoWahrtsinstitutionen stehen zu eurer Vereng; euren Kulturbeduvfniffen wird dmch reichhalsige bliothoken, durch Beranstalsimg von Kursen, Seminaren, .rträgen. ExlSurssionen, AusMgen u. dK RochnMg getvaM.!r echaltet sämtliche Lchrbchelfe Wikvostche, chemische aSgerate usw.). Jr „. Tretet alle unseren Vereinen bei und werlbet iMiWeder euren Bekannbenlkreisen. . . Jüdisch-akademischer Philoschhenverein, 9. Bez., Zrmmerlnnplatz 8; Jüdisch-akademischer MediMerdeve-rn, 9. Bez., ährmgerstraße Iß; Jüdisch-akademischer Juristenverein, Bez., Daborstraße 1; Jüdisch-akademWr Techmkerverlband, Bez., Neisnerstraße 33; Verband jüdischer Hvrer an der chschule siir WelhandÄ, 2. Bez., Daborstvche 1; Verband oischer Hör--. an der Hochschule für Bodenkultur, S. Bez., mmermännplatz 8. __

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