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Wiener Morgenzeitung · 1925-10-01 · Heft 2373 (1.10.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2373 (1.10.1925)
Date
1925-10-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seile '4 Wien, Donnerstag Wiener Morzenzeitung (f. QMfet 4M Kt, WS Der Balkaumord vor den Veschwornen. Mencia Karnici« vor Gericht. Für den Einlaß Kl! der Verhandlung hatte das Präsidium des Landesgerichtes seftsanre Maßnahmen getroffen. Jeder Besucher mußte vom Cimrittstor dis juw Saal ein Spalier von Polizisten und JustiWldaten passieren, sich mit Eintritts« -karte und aurtlicher Logibimcvton austveifen und wurde, wenn er ivgendwie ausfiel, in einer beisonderen Zelle visitiert. Dies« in Oesterreich ungewohnte Newositä: ist ans verschiedene Ge« rüchte zurüctzuiführen, die von einem Attentatsplan der Feinde der Carniciu wissen lvvllten und sogar die Wiener Polizei« divüktion dazu veranlaßt hatten, von den Grenzbehörden eine sorgfältige Uebeckvachung der vom Balkan kommenden Züge zu -verlangen. Selbstvevständlich ist in Jugoslawien und Bulgarien das Interesse für diesen Prozeß schr stark. Es ist ja das erste Mal, daß die unglücklichen Zustände Mazedoniens vor einem zentraleuropaischen Gericht zur Besprechung kom« men. Das verleiht diesem Prozeß sein ganz'besonderes Gepräge. Es ist für den Gerichtshof und die Gefchwornen keine leichte Ausgabe, sich in diesem Wirrwarr von Politik und Mord, von verzerrter Leidenschaftlichkeit und trostlosem Unglück zuvechtznsinden. Die Angeklagte sitzt in einem Lehnsessel. Sie ist schwer krank und mau merkt dies josort nach den ersten Worten. ES ist eine Frau, die ihre schwere Tat zu verantworten hat und ihre letzte Lebenskraft fiti diese Stunden aufspart. Aus einem leichenblassen Gesicht starren große, brennende Augen in das Auditorium, in dem so diele LcnckAeute, Freunde, Feinde sitzen, Menschen, die der Tat dom 8. Mai doch ein ganz anderes Verständnis entgegenbnngen. Der politische Mord ist uns in Men leibet Nicht fremd und in wenigen Tagen wird ja Bettauers Mörder in demselben Saale stehen. Aber diese Dinge geben sich in der österreichischen Atmosphäre weniger kompliziert. Ursache, Antrieb und Tat sind leichter zu durchblicken. Die BManpolM, die ein jahrhundertelang gezüchteter Haß durchsetzt, hat aber ihre eigenen Nuancen. Eine davon ist der Mord, den die todkranke Meucia Carniciu an dem Mörder PaniM begangen hat, dessen Gastsrenudschast sie durch lange Zeit genossen hat, .mit dessen Gattin sie zärtlichste Jugendfreundschast verbunden hat. Bis in die Zeit der tückischen Herrschaft in Mazedonien reicht die Vorgeschichte des Prozesses hinein; BaWanmeldnugen, die man sonst gleichgültig üibeckiest, tragen ihr glühendes, brennendes Leben in den Wiener Gerichtssaal hinein. Als die Angeklagte ein Jahr alt war, mußte chr Vater aus Kruschewo, ihrem Heimatsort, flüchten. Ms sie vier Jahre alt war. brannten tückische Soldaten chr Elternhaus nieder. Das sind die ersten Eindrücke dieses Mädchens. Acht Jchre ist sie alt, da hört fte, daß Pa.nizza Kvei Feinde der Mazedonier niedergeschossen habe. Sie vergöttert den Helden der Freiheit.. Zehn Jahre, später findet der Traum ein Ende. Sie erfährt, daß PaniM das mazedonische Ideal verlassen und in den Dienst der bulgarischen Regierung getreten sei. Er muß nach dem blutigen Sturz der Bauerndiktatur Stambuliiskis flüchten, vertraut sich der Carniciu an. „Er hat mir vertraut," sagt sie, „und ich habe sein Dertrauen me mißbraucht." Sie haßt ihn, verachtet ihn; bleibt chm und seiner Familie aber nahe, lebt mit ihnen in Men fast ein Jahr lang zusammen. Und dann tm sie, was er dem Sarasow getan. Sie schießt den Ahnungslosen in der Theaterloge von rückwärts in den Kops. Sie hat mit dem Leben abgeschlossen und nur der Durst nach Rache hat sie in dieser letzten Zeit ausrecht gehalten. Wo sind die Wurzeln dieses Verbrechens? Sicht nicht hinter dem Lehnstuhl der tubecknlösen Sültderin der blutige Schatten der europäischen Gesamtheit, die den Balkan und die Menschen auf diesem Stück Erde verkommen läßt und in ein Jntrigeunetz verwickelt hat, das den Verzweifelten ituv mehr den Mock, die inappellable Tat als rettendes Mittel, erscheinen läßt. Diese Gesamtheit hat es verschuldet, daß auch unser politisches Leiben von dieser HH'ttrie verseucht wird. Ganz Europa ist heute Mazedonien, so schtvindsiiichtig wie das 26 Jahre alte Mädchen, das die Mordanklage ruhig anhört, den: die jähe Tat des Revolvers zeitlebens vertraute Sache war. * Das Verhör mit der Angeklagten, die gebrochen deutsch spricht, wird mit Hilfe eines bulgarischen Dolmetsch geführt. Die C a r n i c i u, die in der Frühe aus dem Jnguisitenspital auf einer Tragbahre ins Laudesgericht gebrach: wurde, sitzt in einem Lchustuhl vor der Barre. Um halb 11 Uhr erscheint der Gerichtshof. Den Vorsitz führt Hofrat Dr. Schneeweiß. OeffenÄicher Ankläger ist Erster Staatsanwalt Dr. Schwa rtz. Verteidiger sind Dr. Richard Preßburger und Dr. Ignaz Kurt Rosenseld. Vertreter der Privatbsbiligten, und zwar der Gattin des erschossenen Panizza und des verletzten Bulgaren Bogatinow sind Dr. Alftck Maril und Doktor Cnril Maurer. MS Dolmetsch fungiert Svetoflaw Toschew. Als Zeugen sind vorgsladen: Polizeirat Dr. Karl Müller, der Logenschließer Alois Ha mal, die Wohunngsgeberin der Angeklagten Theresia Welkhammer, die Frau des getöteten PaniM Ekaterina Panizza, dessen ständiger Begleiter, der Bulgare Jane Bogatinow, das Ehepaar Boris und Mügdalena B umbarow. Frau Bumbarow,*die mit ihrem Mädchennamen Jsmierliewa heißt, war die Freundin der Angeklagten. Mencia Carniciu ist elegant gekleidet. Die trägt ein hellgraues modernes ManieMeid, hoch geschlossen. Das dunkle Haar lastet mit den schwarzen Wellen schwer auf dem kleinen Kopf. Auf dem Gerichtstisch liegt ein kleiner brauner Rei.sekofier und eine Autolacktasche, ein Gepäck, das bei der Tat eine Rolle spielte. Hofvat Dr. Schneeweiß eröffnet die Sitzung und richtet nun' an die Angeklagte die üblichen Fragen, die ihre Personaldaten betreffen. Mencia Carniaeiu gibt ihre Antworten stehend und nimmt die Hilfe des Dolmetsch nur wenig in Anspruch. Sie verficht Deutsch, und weiß sich, wenn auch stockend,, ganz gut auszudrücken. Sie ist am 16. Marz 1899 in Kruschewo geboren, griechisch-orthodoxer Religion. Der. Nationalität nach ist sie Aromunin. Aus die Frage, ob sie Verband der Zionisten-Revisionisten . Donnerstag den 1. Oktober 1925, präzise 8 Uhr abends VERSAMMLUNG im Vereinsheim, VIII., Bennoplatz Nr. 1 Thema: Die Krise im Zionismus Diskussion Vermögen besitzt, erklärt sie: Ich selbst nicht, Man meckt der Angeklagten keine Erregung an. Beim Ausruf der Zeugen tvick konstatiert, daß die Witwe Todor Panizzas. nicht erschienen ist. Staatsanwalt Dr. Schwär tz be» richtet, daß Frau Panizza eben infolge der in der Burgtheaterloge erlittenen Verletzung i n e i n e m S a u a t o r i u m schwer krank damiedeckiegt; sie wurde vor einigen Tagen oper-tert Trotzdem wick sie zur Verhandlung erscheinen. Rach Verlesung der Anklageschrift, die den bekannten Hergang des Mordes am 8. Mai b. I. schildert, erhebt sich die Angeklagte noch vor dem Aufruf des Vorsitzenden. Mit lauter Stimme beantwortet sie die SchNldfragc mit ja. Das Verhör betrifft zunächst die Klärung der politischen Frage. Die Angeklagte gibt stockend Antwort, versteht jedoch jede Frage. Sie erzählt, daß sie die Bekanntschaft mit PaniM im Sommer IM in einem Bad gemacht habe, wo er mit seiner Frau war. — Vors.: Waren Sie noch'seine An» hängerm? — Angekl.: Roch. Er hat sich dort versteckt, weil ihn die StambuliiskiHlegierung suchte wegen ungerechtfertigter Bereicherung. — Vors.: Bon wem haben Sie das erfahren? — Angekl.: Bon der Familie. — Vors.: Wann und wo hat er sich ungerechtsertigt bereichert? — Der Vorsitzende muß die Frage mehrmals stellen, da die Angeklagte teils unverständlich, teils unklar antwortet. Sie bchauptet schließlich, daß die Angehörigen Pairihzas ihr erzählt haben, daß er sich während des Krieges ungerechtfertigt bereichert habe. Sie wußte, daß eine Untersuchung gegen ihn lies. — Vors.: Was haben Sie sich da gedacht? — Angekl.: Im Moment, wo ich das erfahren habe, hat sein Bild eingebüßt. — Vor s.: -Also, Sie haben ihn nicht mehr so als Held gaschen. Zlber das hat sich wieder geändert. — Angekl.: Ein Fleck ist zurückgeblieben. — Vors.: Wo war Panizza dann später? — Angekl.: In Sofia, aber dort konnte er sich nicht zeigen. Das war ihm lästig, und eines Tages hörte ich, daß er beim Innenminister D i m i t r o w einen Besuch, gemacht habe, und das ist mir ausgefallen, weil er ja bisher verfolgt wurde. — Vors.: Haben Sid Aufklärung bekommen? — Angekl.: Der Zustand war ihm lästig, und da hat er sich entschlossen, die Sache mit dem Minister persönlich auszutragen. — Bors.: Wer hat Ihnen das erzählt? — Angekl.: Jsmierliewa. (Die Frau Bumbarows.) Die Angeklagte erzählt nun. daß sich PaniM mit der Regierung Stambuliiski aussöhnte und sogar in ihre Dienste trat. Er bewaffnete Kommunisten und zog mit dieser Bande nach Bulgarisch-Mazedonien, um hier im Sinne Stambuliiskis Ocknung zu schaffen und mit seinen Gegnern aufßuräumen. — Vors.: Waren Sie mit diesem seinem neuen Wicknngskreis zufrieden? — Angekl.: Ich nicht und auch niemand iw den Kreisen, in denen ich verkchrte. Die vielen Angriffe, die -ich gegen Panizza hörte, raubten mir die ganze. Sympathie, die ich für ihn empfunden hatte. — Bor s.: Es soll aber noch etwas dazugekommen sein, was Sie gegen ihn beeinflußte. —- Angekl.: Jawohl, seine Frau hat mir versichert, daß er sich jetzt von der Politik ganz zuvückzichen will. Das hat er aber nicht getan. Nach dem Sturz Stambuliiskis flüchtete er nach Serbien, weil er Angst hatte, daß jetzt das dom mazedonischen Komitee Wer ihn verhängte Todesurteil zur Ausführung gebracht werden wick. — Bors.: Sie sind aber trotzdem mit ihm noch zufawmengeko>mmen? — An gekl.: In Zaribrod hatten wir eine Begegnung, und da bat er Ein vierjähriger Bestand — was ist da Großes dabei? Nur wer in Erez Israel lebt, wer miterlebt, welche ungeheure Summe von Arbeit geleistet werden mutz, ehe sich Jahresring an Jahresring schließt in einer neuen Siedlung, weiß um die Bedeutung dieser Feier. 14.000 Dunam Natwnalfon'dsboden mußten erschlossen werden in diesen vier Jahren. Nachdem die Trockenlegung der Sümpfe beendet war, wurde mit den Baumpflanzungen 'begonnen, und heute gibt es ein anmutiges Eukalyptuswäldchen an der Quelle, ein -wahres Buen Retiro nach dem erfrischenden Bade, das jeder Siedler mindestens zweimal täglich nimmt. In diesem Wäldchen lagern an einer besonderen Stelle die schönen Susannen, die unbehelligt von zudringlichen Blicken chne Hülle dem Quell entsteigen — find auch die alten Susannen dabei, die in gleicher Freiheit den Körper baden, dessen welke Formen den Zwang des Mieders und das Fehlen freier Entwicklung in den Jugendjahren verraten. Wunder'bar die aufrechten, schönen Gestalten der jungen Ehaluzoth — in diesen gesunden Körpern muß auch die Seele gesunden. Vom Wäldchen aus gcht unser Weg zum Goren, dem Stotz der Kwuzcch. Es war ein gesegnetes Jahr —' das Gold der Ernte leuchtet uns entgegen, die gute Mutter Ecke füllt die Scheuem, befreit diese selbstbewußten Manschen von dem ihnen sio peinlichen und ungerechten Vorwurf, daß sie ,Fostkinder des jüdischen Voltes" sind. Sie haben dem Volke weitaus mehr gegeben, als,sie von ihm entgegennähmen als Anleihe für ihre Zukunft, die identisch ist mit der Zutunst des ganzen jüdischen Volkes. Nach vier Jahren scholl können sie den odiosen „Takziw" für Lebensmittel entraten, stehen wirtschaftlich auf eigenen Füßen. Ihre täglichen Bedürfnisse befriedigen sie aus eigenen Mitteln, und nur für den Ausbau der Siedlung und für die Neuen, die sie bereit und fähig sind, in ihren Kreis aufzunehmen, werden sie Hilfe seitens' des Aufbaufonds verlangen und bekommen. Der bedeutungsvolle Zeitpunkt des Freiwerdens von fremder Hilfe mag wchl der innere Impuls gewesen sein zu dem einzigartigen Fest von Ain Eharod. Aus allen Teilen des Landes kamen Gäste zu dieser Feier. Der Freitag-Nachmittag brachte die Genossen aus Schomron und Judäa, die Emeker kamen am Sabbat; alle in Weihsstimmung, in der Vorahnung köstlicher Stunden. Aber so schön, als es in Wirklichkeit kam, hat es keiner von uns vorausgeahnt. In musterhafter.Reihe zogen nach Sonnenuntergang etwa 2000 Menschen hinaus zum Steinbruch vor den Toren der Kolonie und lagerten auf den Felsblöcken, großartigen Logen, wie es wohl nirgends aus der Welt Schöneres geben kann. Das Parterre eine weite Fläche von zerhauenen Steinen und gang oben die Galerie dieses Amphitheaters, aus mächtigen Felsreihen gebildet. Für die Bühne hatte man eine Plattform aus regelmäßig geformten Quadern zusammengesetzt und mit Steinblöcken begrenzt. Zwischen den Blöcken am Rande der Bühne, „im Zuschauerraum" spärlich verteilt, lodernde Fackeln. Die Muht war dunkel, kein Mondstvahl durchbrach mit seiner blassen Neugier das heilige Dunkel des Weckens, das diese Nacht erfüllte, die, eingchüllt m dem demantbeisetzten Mantel der Sterne, uns das keusche Wunder neu ersprießenden Lebens schauen ließ. Mendelsohns Weisen trugen auf den Flügeln der Melodie einen Dankpsalm gen Himmel. Dann fangen Geigen, die tiefe Stimme des Cello rührte an unsere Herzen, die Hirtenflöte der Bäter sandte den Neuerstandenen, den Wiedevgeborenen aus zweitausendjähriger, verschüttet geglaubter Gruft ihren Gruß und ihren Sogen. Und dann kam das Gunderhaftö dieses'Abends..Droben auf der Felsbühne ein elfjähriger Knabe und sprach in daS Dunkel hinein die Worte des Propheten Ezechiel (Kap.. 37). „Und des Herrn Hand kam über wich und führte mich hinaus auf ein weites Feld, das voller Totenbeine lag, und er sprach zu mir: „Du Menschenkind, meinst du auch, daß diese Gebeine loben wecken? Weissage und sprich: Ihr verdorrten Gebeine höret Gottes Wort. Ich will Odem sin euch bringen, daß. ihr lebendig werden sollt. Ich will euch Adern geben und Fleisch über euch wachsen , lassen und ihr sollt lebendig wecken und ersahren, daß ich der Herr bin." Und Me, es rauschte rznd es regte sich, und die Gebe-ne kaMn wieder zusammen, jedes zu seinem Gebein. Mer es war noch kein Odem in ihnen. Und Gott befahl dem Winde, er möge aus den vier Windrichtungen Hervorkommen und den Gebeinen Leben einblasen. Und der Herr sprach: „Siehe, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel. Jetzt sprechen sie: Unsere Gebeine sind veckorrt, unsere Hoffnung ist dahin, darum weissage und sprich zu ihnen: Siehe, der Herr wird ihre Gräber auftun, sein Volk aus den Gräbern holen und es in das Land Israel bringen. Und ich will meinen Geist in euch geben, daß ihr wieder leben sollt. Und ich will euch in euer Land setzen und ihr sollt erfahren, daß ich der Herr bin," Ich rede es und tue es auch. So spricht der Herr." Minutenlange, atemlosse Stille. Droben stand das Kind, ab und zu goß eine aufflackernde Fackel ihr Licht über dieses lebendig gewordene Symbol des Festes. Dann löste sich die Erregung von 2000 Seelen und eine Begeisterung brach los, die, im Felsgestein tausendfach widerhallend, wie der Schlachtruf jener hundert Männer klang, die Gideon vor dem Lager der Feinde ihr Schlachtgeschrei erhoben ließ und dessen Stacke das große Heer der Mlister in die Flucht trieb. Während einer der Festordner die Begrüßungsschreiben Md Telegramme verlas und den Gasten Aras elArafsden Gruß des anwesenden Gouver-! neurs von Beth Schaan in hebräischer Sprache vermittelte,\ ließ ich meinen Blick über die wunderbare ^enerie ßchwei- .! fen und meine Gedanken suchten den großen Dichter, den > Maler, dessen göttliche Kunst das Erlebnis, dieser Stunde zu verewigen wüßte. Und sie flogen nach Haifa, zum Krankenbett unseres Dichters Achad Haam, dessen schönes Wort, das er an der Klagemauer zu Jerusalem sprach, hier sin Mn Charod zu lebendiger Wahcheit. wucke:. ,Menn ein Land zugrunde gegangen ist, Knn es wieder ausgebaut Wecken, wenn nur die Merkchen, denen es gehörte, noch leben." Sie leben und bauen es wieder auf, das Land, das einst ihneri gehörte und wieder ihnen gehören wird, weil die Zukunft-Israels in seinem Schoße ruht. 4

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