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Wiener Morgenzeitung · 1925-09-30 · Heft 2372 (30.9.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2372 (30.9.1925)
Date
1925-09-30
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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t Seite 4 Wien, Mittwoch Wiener Morgenzeitung 30. September 102Ö Nr. 4?Ad Me Streikbewegung in der WerreWschen Industrie. Aussverrvng bei der Steurer Waffenfabrik» «<y. Postge.ivert'sch^'. nach G e >v ii 1) r u >r g eines dreizehnten Wie aus Steyr genietdet wird, .haben vorgestern die Arbeiter der österreichischen Wafsenfabriks-A.-G. das D i r e k r i o n s g e b ä u d e besetzt und nach I n f u lt i e r >u n g v o n J unkli o n ären von der Direktion die Rücknahme von Entlassungen von Arbeitern zu erzwingen versucht. Als Antwort darauf hat die Generaldirektiou der Waffcn-A.-G. die A u s f p e r r u n g s ä m tl i ch e r A r d e i r e r verfügt. .Zn einem Ermmunique teilt die Generaldirektion mir. daß sie im Februar dieses Jahres mit der Arbeiterfchalft einen Son'derarbeitsvertrag geschlossen habe. In einem Zusatzprorotoll habe die Arbeiter- Vertretung der Waf'ensabri-k erklärt, daß während des Jahres 1925 der Wirtschaftsfriedo in der Fabrik herrschen solle, mm während dieser Zeit dem Werke die Einführung der bekannten Serienerzenoung von Automobilen zn ermöglichen. Trotz dieses.Friedens sind dennoch Lohuvorstöße in einzelnen Werksabteilnnaen vorgekrmmen, die zu Arbeitse'.nsteilunaen im September dieses. Jahres führten. Als mn 28. September Beamte -des Werkes eine Demonstration zur Unierstützung der Lohnforderungen der Arbeiter veranstalteten und ein Teil der Beamten dazu von Arbeitern gezwungen worden ivar, drangen Arbeitergruppen in die BureanS. Bon diesen Arbeitern wurden zur Strafe einige entlassen. Als die anderen Arbeiter dies erfuhren, zogen sie vor das Tirekrionsgebäude und mißhandelten den Referenten der Werksdirekrion. Infolge dieser Erzesse gegen Derkssunktionäre wurde die 'Aussperrung der Arbeiter vevmgr. Wie die Linzer „Tagespost erfährt, traben Funktionäre des I n d u fr r i e l i e n v e r b a n d e s und der Bl e r a l l a r b c i t e r g e w e r k f ch a f t sich nach 2 t e y r begeben, um eine B eile g u n g des Konflikts herbeizunihren. Ler Streik bei Ser Alpine». Im Budgetausschuß brachte gestern Abgeordneter T r. E i s l e r die Sprache au f den Streik beider Ll l p i ne M o n t a n g e s c l l s ch a f r. Er gab der Meinung Ausdruck, daß eine längere Dauer des Streiks in Donawitz nichr nur eine Einstellung der übrigen Betriebe der Alpinen, sondern eine k a t a st r o p h a l e Beeinflussung aller Betriebe in Oesterreich, die mit Metall zu tun haben, ja sogar des ganzen Andels und Gewerbes mit sich bringen ncüßte. Tie Regierung habe ihre Pflicht, sich um die Verhältnisse der Arbeiterschaft der Alpinen zrt kümmern, voilständigt vernachlässigt. Es s.-j jetzt wenigstens die dringendste Aufgabe der Regierung, die Alpine zu bestimme!;, den Frieden mit den Arbeitern -,u suchen. Bielleicht werde es sogar nützlich sein, einen parlamentarischen Untersuchungsausschuß ciuzu'.tzen. der die Berhält.risse der Arbeiterschaft sowie die Betriebsverhältnisse der Alpinen namentlich daraus nutersucheu soll, inwieweit ne mit Börsengeschäften und verunglückten S p e t u l a t i o n e n im Ausla u d-e zu sam nren hä ngeu. Bundeskanzler Dr. R a m e k erwiderte, der zuständige Ressortminister Tr. R e s ch habe die Vermittlung in dem K.onslikt übernominen und die Verhandlungen mit beiden Teilen getrennt ausgenommen. Tas Ergebnis dieser Verhandlungen sei, daß schon heute eine ge in einsame Beratung beider Teile stattsindon sann. Ter Christtichsoziale .Dr. Weidenhoffer suchte an der Band statistischer Taten nachzuweisen, daß die große Masse der Arbeiter der Alpinen sich in der Lohnsluf: zwischen 201 und 300 Schilling befinde. Die Statistik zeige, daß die Löhne, die die Alpine zahlt, nicht so ungeheuer weit hinter jenen Zurückbleiben, die in anderen ähn- ■’GBBCMcmarwrrataatrire.r'rmagm vCTru»r«TflfirvHCTr im ■rnutw— Mer» BuSgetreüe. Ter Futauzaussch'.iß begann gestern die Beratung des S : a a' s o o e a n; ch t a g e s siir IÜ20. T er lpeneralberichterstaucr Bein, l lestete die Geueraidobane ein. Er hob hervor, daß der Entwurf zwar mit einem Gesamtabgang von d.',tz Millionen Schilling aoschliegt, doch müsse beigesügt werden, daß in diestmi Gchannabaang auch Sir Ausgaben für Juvr'tinon.'tt von zusammen 120,9 Millionen Schilling mitinbeorirsen und, so daß nach Ausschaicnng dieser Investitionen der lansenae >äanshalt nicht nur im Gleichgewicht ist, sondern mit einem Ue der schuß von 35,ü Millionen Schilling abschließt. Finauzmitüster Dr. A h r e v bezeichnere den Voranschlag für 1 KO als das Budget eines st a a 1 s >s i n a n g ie l l g es n n d e n G entcin m; s c n s. (i-ewiß sei unsere Bolkswirtschast noch weit von der Blüte entfernt, „noch lange halben wir nicht den Stand der Volkswirtschaft vor dom Kriege erreicht, aber dafür die Sanierung der Slaatssinanzen verantwortlich zu machen, hieße das Probleni voilkoinmen verkennen. Wir sehen übrigens, daß nicht nur bei uns, sondern in allen europäischen Staaten Handel und Industrie ml; den größten Schww-r'gkeiten zn kämpfen haben. Bor allem muß unser Best. . b.-n aus die Erschließung g r ö ß a r e r Absatz m ö g l i chi -• i: c n g.richte; sein. Fm Innern wird es sich vor allem daran'. handeln, die heute noch vielfach kurzfristigen a u sl ä n d i s ch e n K r e. d i 1 e d e r I n d u st r i e in l a n gj ri st i o e nn-zttwcn'.re'n Wir könne;, nach den bisher provisoristh ccmn:. '.ten Gebarungsergebnissen des Jahres 1925 die Ecw. .a.m anssprechen. daß auch die Gebarung des Iahlichcu Betrieben gezahlt werben. Tic Alpine sei durch bie Zerschlagung bes alten Absatzgebietes in R o t gerate u. Ihr kleines Absatzgebiet t.verbe vo,r deui Ueberschrrß der Erzeugung der sehr potenten ausländischen Eisenindustrie überflutet. Diese brauchen nur eiu oder ).vei Prozent ihrer Erzeugung unter den Erzeugungslosten zu ulls hereinzutvevfeu und dies genügt schon, um den ganzen Inlandsbedarf 511 decket. Ter Eppvrl kann' nur mit ungeheuren Preisopfern erzielt werden und infolgedessen beeinträchtigt die große Exportquote naturgemäß die Leistungsfähigkeit >der Alpinen bezüglich der Löhne. Wir sind eiu kleines Absatzgebiet, das namentlich, rvas die Produkte der Alpinen betrifft, sehr wenig z0 l lg e s chütz t ist. Äbg. Dr. Bauer erklärte, die entscheidende Macht in der Bcrivalluttg der Alpinen liege bei einer reichsdeutsch e u G r u p p e und das Tik'.a: darüber, ob man mit deu Arbeitern verhandeln, ob und inwieweit man ihnen entgegenkommen dürfe, wird von B e r l i n aus geübt. Es ist drr Geist der deutschen Schwerindustrie, es handelt sich hier um ein Unternehmen, dessen Privatinkeresftn in absolutem Widerspruch zn denen des österreichischen Staates, der österreichischen Volkswirtschaft und des österreichi'chen Volkes stehen. Deshalb ist nichr damit gedient, wenn die Regierung vermittelt. Wir verlangen von der Regierung ein aktives Eingreifen mir den Mitteln, die der Regierung zur Verfügung stehen, und. wenn diese nicht genügen, mit d e n M i l t e l n d e r G e s e tz g e b lt n g. Niemand vou uns har ein Bedürfnis, zu leugnen, daß es der Alpinen momentan schlecht geht. Die Zeiten des Eiseukartells sind vorüber und daß mau unter der wohlwollenden Patronanz des Finanzministeriums einigen Banditen erlaubt hat, die Alpine zu plündern, rächt sich eben. Tie EiniMngsvertzandlunpete. Gestern nachmittags begannen im Ministerium für soziale Venvaltung unter Bo Zitz des Ministers Tr. R es ch die bereits angekündigten Verhandlungen mit den Vertretern der in dem Hüttenwerk Donawitz beschäftigten Arbeiter. Generaldirektor Dr. Apold envwarf an der Hand anssübrlicher statistischer Taten ein Bild der Wirtschaftslage der Alpinen Montangesellschaft, die es ihr mit Rücksicht aus die gegenwärtige ungünstige Konjunktur n i ch t a e sta t t e, d e r F 0 rde r u n g d e r A r b e i t e rschafr nach Lohnerhöhung Rechnung zu trag e n, lvenn er auch nicht leugnen wolle, haß die Lohne in den untevsten Kategorien die Bestreitung des Lebensunterhaltes nur sehr schwer ermöglichen. Landeshauptmann Dr. N i n t e l e n betonte die große Bedeutung der Verhandlungen für das ganze Wirtschaftsleben und schlug vor, die nächsten gemeinsamen Verhandlungen Freitag um 10 Uhr in Graz abzuhallen, welchem Vorschlag zugestimmt wltrde. Aussverrung bei Siemens «. Halrie. Wie berichtet, find in der Fabrik der Elektrizitäts-A." G. Siemens u. H a l s k e 1200 Arbeiterinnen in den Streik getreten. Ta alle Benmhungen zur Beilegring des Lohnkonflikts gescheitert sind und die Firma infolge des Ausstandes der Arbeiterinnen den Betrieb nicht aufrecht evhalten kann, wurde gestern nachmittags die Aussperrung 'und E n t l a s s u n g sämtlicher 2600 im Betriebe angestellten Arbeiter und Angestellten verfügt. res 1920 im Gleichgewicht sein wird. Der Boranischlag entsprich; auch den Vereinbarungen mit dem Volkeübund. In diesem Zusammenhang muß jodoch neuerlich betont werden, daß die Einhaltung dieser Ansgabengrenzen nur durch die sparsamste Gebarung möglich sein wird". Ser Konflitt mit den Veamten. Trotz der von den Beamtenov^irisaüoneu für den tz. St 1 ober an,gesagten Uraibslrmmung über die Frage „Anweiwun.g der schärssten Fewechschastlichen Kampfmittel" scheint sich lan-MNl eine Entspannung vorznibereiten. In der christlichsozialen Gewervschast 'haben der Präsident und die ztvei Biizopräsrdenten ihre Stellen niedergelegt. Sohin ist es möglich, daß die christlichs.oziale.n Beamten wieder ihre Vertreter in den Fi'nchundzwanzigeransschntz entsenden, sodaß die Regierung dann wieder mit der Gesamwertretung der Beamtenschaft verhandeln könnte. Die christl'ichsoziale BcwncteN'gewerkschaft hat bereits beschlossen, an der Urabstimmung teilzunehmen nnd es fi'ndet a'Uch eine Aussprache ihrer Vertreter mit dem FünöslUndztvawzigeransschuß statt. Gestern nachmittags ließ Bundeskanzler Dr. Ramek den Qbmaun des Füufuudziwanzigerausfchusses zu sich kmn^ men und informierte sich bei ihm über die Situation in den BeamtenorgauisaHoncu. Das ist seit dem Abbruch der Berhandlnugeu die e r st c F ü h ln u g-n ah me de r R egier u n g mit den; Fünfnndzwan;igeransschuß. Im Finanzausschuß fragte Gestern Dr. Bauer den Bundeskanzler, ob die Regierung in der Lage sei, die FordoMNig der christli-chm M 0 n a 1 s g e h alles zu be>viltigeu. Die cha-istliche Postgewerkschaft ist eine Organisation, die der Regierung sehr nahe steht lind eS ist daher bei der Beancteistchaft der Gedanke anfgetaucht, daß diese Forderung ein Versuchsballon sei, der eigentlich vou der Regiarung ausgehe. Bundeskautzler Dr. Ramek wird in der heutigen Sitzung des Finanzausschusses die Antwort erteilen. Lie Brunnenvergifter. Die ,/ReichSlwst" hat eine geschmacklose Witzelei der „Ar* beirerzcilung" über den Goldhäudler Bäudler dazu benützl, au die freck>en Lügen vou der jüdischen Hostienjchäuduug und die jüdische Talnvudmvral gegeirüber den Gojim zu erinnern. Sie hal die Aeußermrg der „Arbeiterzeitung", daß dieser Bäudler, der christlichen Dwbeir gestohlenen K'lostevschmuck abkauste, ein fwnuner Mann sei, als ein Dokument zeichnet. Wir haben dieses Untevfangen des chriftticheu Regierungsblattes angeuagelr. Die „Reichspost" antrvortei nun: „Dieses Verhalten des jüdischnationateu Organs spricht Bänb>e und legt, indem es zu einem Dok nnre n l ein zweites jügr, eine ganz b e st i m m t c 2 ch l u ßf0 lge rrl il g nahe, die wir für objekiivc Be urteiler gar nicht ausznsprechen brauchen." Jetzt ist auch schon die jüdische Abwchr einer Lumperei für die „ReichSpost" ein Dokument. Weshalb sagt dieses christliche Blatt nicht heraus, welche bestiinmte Schlaßfotgerung ihm mchcgelegt wird? Welche Silberer-Geschichte soll da wieder aufgesühri werden? Au» der Wiener polnischen Gesandtschaft. Der polnische Gesandte in Wien, Professor W i e r u s z- K 0 w a l S k i, hat sich auf U r l a u b nach Polen begeben. Während seiner Abwesenheit wird Legat ionsrat Graf Rainer als Geschäftsträger fungieren. Der internationale Stödtekongrep in Pari». Difengoff als Vertreter von Tel°Awi1v. Aus Paris wird uns berichtet: Der gestern eröfsuete internationale Städtekongreß, der bis zum 4. Oktober dauern soll, ist ber d r i t t e dieser Art. Der erste fand im Jahre 191U in G e n t statt, der zweite, dessen für 1916 in Paus vorgeschene Abhaltung durch den Krieg vechindert wurde, tagte erst im Jahre 1924 in Amsterdam. Aus dom jetzt tagenden dritten Kongreß in Paris vertreteir 100 Städtebezivke 94 ^Staaten der Welt, darunter 24 Hauptstädte. Zum erster: Male rverrde auch die erste jüdische Stadt, Tel-Awiw in Erez Israel, zum Srädtebongreß geladen und hat ihren Bürgernieister Disengofs delegiert. Das Hauptthema der Korrgreßtvevhaudlrmgerr st die Frage des Verhältnisses der autonomen Kommunakb e h ö r d e n zu der zentralen Staatsgewalt irr den verschiedenen Ländern. Also: Zentralisation oder Dezerrzeniralisation der Staatsallmacht. Auch Fragen des i n t e rnationalen Lebens dürsten auf dem Kongreß zur Erörterung gelangen, und zwar in Form der Besprechung des Verhältnisses der internationalen StädtemviM zum Völkerbund, zum internationalen Arbeitsamt sotvie zu den internationalen Bereinigungen zur Bekämpfung der Arbeits lotsiglkeit, der Tuberkulose, 'der venerischen .Krankheiten ustv. Eines der wichtigsten Pvoblanre, das ebenfalls diesmal bereinigt werden soll, ist die Grundb es itzp olrt iik der Städte und deren Beziehungen zur Wohnungsfrage. Außerdem dürste auch die Gründung einer internationalen Ar ch iv zeitschr ist beischlossen werden, worin für das Städteleben wichtige Errungenschaften und munizipale Erfahrungen durch ein ständiges Bureau veröffentlicht tverden sotten. Die Eröffnung des Kongresses gestaltete sich sehr feierlich. Nach den Begrüßrmgen der 'franzöisischerr Gastgeber ergriff als erster unter den Städtevertretern der Wiener Dizobürgermeister Emmerling das Wort. Er wies daraus hin, daß die österreichischen Städte die Beratungen des internationalen Verbandes mit großem Interesse verfolgen, da sie trotz der schlechten wirtschastlicherr Verhältnisse ihre korrrmunalerr Aus gaben mit größtem Ernste erfassen. An der; in der zweiten Sitzurrg erstatteterr Bericht des Sekretariats des Städteverbandes knüpfte sich eine Debatte über das Verhältnis des Städteverbandes gu dem Völkerbund. Es wurde der Beschluß der Vollversammlung des Völkerbundes zur Kenntnis gebracht, der daraus hinweist, welche Bedeutung dem nationalen und internationalen Zusammenarbeiten der Gemeindeverwaltungen im Hinblick arlif die vom Völkerbund verfolgten Ziele zukomme. Es wurde felftgestelli, baß sich der internationale Stüdteberband diese vom Völkerbund angeregte gemeinsame Arbeit zur Ausgabe stelle. _ W ü e n, 30. September, * Das Wetter. Es herrscht wieder schr schlechtes Wetter'. Mlie urrd Regen. Die Voraussage will von einer Besserung vorläufig nichts wissen. * Die Lebensmittelmärkte. Der Verkehr auf den gestrigen Märkten stand im Zeichen des eirpgeschränkten Bedarfes, der sich wie gelvöhnlich am Monatsende bemerkbar macht. Irr der GroßmarVthalle, wo gestern 12 Waggons diveriex Fleischarten einlangten, hielt sich der Absatz infolge spärlichen Besuches im engsten Rahmen. Der Naschmarkt verfügte über günstige Aulioftrungen in allen GemüseerzerMissen. Bet Marktlbeginn kam relativ lebhafte Nachfrage zum Vorschein, allein im Laufe des Verkehrs trat eine Verstauung ein. Irr der Preislage hat eure Veränderung von Belang nich: stattgeftindeir. Ans dciir Obstmarkte waren 'die emgolangien Zwetschkenseudungeu bei steigenden Preisen bald vergriffen. Auch Welntranbeir habe» sich im Presse verteuert. Mer rMd Butter langterr in ansreichenden Mengen ein,

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