Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2371 (29.9.1925)
- Date
- 1925-09-29
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Mr. 937Ü! . flßtetf-, Mensiag ■*- l! - -- -.. .—.. ' .— Snslmdr Wirtschaftskrise. . Bon Z. Williams (Lvndort). London, GM September. Zum zweite Male nach dem Kriege hat England den Tlus'bvuch einer Revolution verschoben. Zum ersten Male geschah dies im Jahve 1921, als der sogenannte Arbeitsdreibund es unterließ, in den Sympachiesireik mit jden KohlenavbeüteM zu treten. Zum zweiten Male geschah dies in veMNgemr Woche, als durch BermMlung der englischen Regierung der Kohlenarbeiterstreik, der am Samstag den 1. August beginnen sollte, hinausgeschoben wurde. Beide Male wurde die Krisis nur verzögert, nicht vermieden; diesmal wurde sie sogar bestimmt, auf. neun Monate hinausgeschoben. Nach Ablauf dieses Frist, vielleicht sogar früher, mag die Krisis erneut auÄbrechen, denn die Kräfte, die sie verursachten, sind nicht unterworfen. Der Streik ist nur um diese Frist hinausgeschoben worden, weil man hofft, daß sich in der nächsten Zeit etwas ereignen wird, was eine wirkliche Erleichterung bedeutet. Bisher ist freilich noch keine Hilfe in Aussicht un-d das Land ist in einer genau so ernsten und kritischen Lage wie vorher. Ebenso, wie das erste Mal wurde die Krisis auch diesmal durch die Kohlenarbeiter verursacht. Cs ist ein Irrtum, zu glauben, daß ein Kohlenarbeitevstreik allein ElrMnd in eine solche kritische Lage 'bringen,könnte. Gewiß ist die Kohlenindu'strie eine der wichtigsten Industrien Englands und viele andere Industrien hängen direkt von ihr alb; aber das ist nicht der Grund, tveshvlb das ganze 1 Land einen Streik so sehr befürchtete, weshalb die Regierung, mit dem Premiernrittster an der Spitze, die Staatsgeschäste für eine ganze Woche ruhen ließ und Tag und Nacht mit beiden Parteien verhandelte, um eine Einigung zn erzielen, und weshalb die Regierung schließlich eiuwrlligte, die unbestimmte Summe von 50 bis 150 Millionen Dollar zu zahlen, um' die Krisis neun Monate yinauszuschieben. Em gewöhnlicher Avberterstveik würde in einem Lande wie England nicht eine solche' Panik Hervorrufen, Wie dies in letzter Woche geschah. Diese Erscheinung hat tiefere Ursachen. Ursachen'; die den drohenden Bergarbeitevstreik in eine -wahre nationale Krisis umwandelten, wahrscheinlich sogar in eine drohende Revolution. Es ist möglich, daß, wenn der jetzige Bergarbeiterstveik nicht vermieden worden, wäre, England einen nicht minder bedeutungsvollen Ausstand erlebt hätte als Rußland im Jahre 1917. Die englischen Staatsmänner wußten das und darum haben sie die Situation mit demjenigen Ernst behandelt, den sie verdiente,' Die 50 oder 160 MtlUonen Dollar, die die Regierung zu zahlen ein-- willigte, um die Krisis neun Monate zu vermeiden,' sind, wie Mr. Baldwin im Parlament feststellte, ein sehr billiger Preis im Vergleich zu den Verlusten, die.' daß Land bei Ausbruch einer solchen Krisis /durchzumachen gehabt 'hätte, denn ein Streik dieser Art -würde in England im gegenwärtigen Moment einer Revolution gleich-' kommen. Es ist ein großer Irrtumzu glauben, daß die Streikbewegung ihren Hauptstützpunkt in -beit 150 Abgeordneten der.Mbom Party fände! Nicht die Stärke der Arbeiter,' sondern die industrielle Schwäche des Landes im allgemeinen 'ist verantwortlich für die letzten Ereignisse. Cnglland ist nicht mehr das Land, das es war, weil feine, Industrie zerbrochen ist und-weil feit mehr denn sechs Jahren 1,25 Wllionen Menschen keine BeschästMng finden können und von der Regierung unterstützt werden müssen; England hat einen großen T>e>ill ferner Märkte verloren und kannsie nicht znvückgowinmn. Und die Situa-tion -vird -immler . schlimmer statt besser. Hierin liegt die tragische Seite der letzten Ereignisse; es gibt keine wiEiche Hilfe gegen, die Lage des Bergbaues, wie es keine -wahre Hilfe gegen Äe gesamte kranke englische Industrie mst ihrer Arbeitslosigkeit gibt. Beide Parteien scheinen recht zu haben. Die Bergarbeiter fordern keine Lohnechöhung, sie fordern nur, daß ihre Löhne und Arbeitsstunden dieselben bleiben -wie'vvvher. Der DsiriWiMs-I. lohn eines Bergarbeiters in Englarw beträgt'2-PsnÄ pro Woche für fiebensEndige Arbeit unter der Erde, chne Sonne und Licht,, in größter Gefchr für Leben und Gesundheit. In früheren Jahren konnte man -von solchem Lohn leben; aber jetzt, 'wo die Unterhaltskosten rasch steigen, wird es /schwerer und schwerer. Wenn man nun den Lohn vermindern wollte, so würde dies dem Zwang zum Berhungern gleichkommen. Andererseits G es aber auch richtig,' daß die Eigentümer der Kohlenbergwerke den jetzigen Lohn nicht bezahlen können. Zechen und Hunderte von Gruben mußten geschlossen werden, weil die Eigentümer nicht auf ihre Kosten kommen könnten, und wenn sie jetzt gezwungen ivorden wären, die bisherigen Löhne ohne Hilfe von außen weiter M zahlen, so hätten die Meisten onMchen Äohlengrüben schließen-müssen. Bor demKrvche kontrollierte. England -breit ganzen europäischen Kchlenmarkt, Italien, Frankreich, und Rußlandführten in großem Maße 'Kohle aus Engllmch ein und waren seine besten Kunden, aber der Versailler Vertrag vernichtete-alles das. Deutschland liefert^Frankr'eich auf . Reparationskynto jährlich 400(000 Tonnen Kohlen. Das , bedeutet, daß Frankreich nicht nur. a-ufgehövt -hat, Englands Kunde zu fein, sondern ganz GuÄ-pä mit Kohle überschwemmt. Da diese Kohle Frankreich nichts kostet, kann Ä sie zum halben Preise der englischen Kohle verkaufen, und auf dich Weise erobert FranWH M enKWn AycG Meyer MorüenMutttz 29. September 1925 Seite 9 Devisen < uti& SBnlutenlutfe vom 28. Wrmber 1926. Atnstetdtun- Belgrad. . Berlin . . Brüssel •« Budapest Bukarest . London * , Mailand , New*York. Paris . . . Prag - . . Velä 8» 264.50 42.5585 169.42 30.94 99.11 3.8625 •84.8780 88.76 707.16 v 33,46, . 20 9825 Ward . ,285.00 '12*6025' 188.92 81.06 90.41 8.4026 84.3760 28.86 709.66 33.61 21;0426 .Solln . Stockholm »« , »» Warschau . Zürich ....... Valuten Amerikanische -Noten Belgische Noten . . Bulgar. Not.- . . . Deutsche Noten . . Kngltsche. Noten . . dein 5.14 19C.10 110;— 136.65 712.— &!o9 188.20 84.22 War* 6.18 190.70 116.50 137.05 716.— 6.17 188.80. 34.38 Französische'Noten . . Holländische Noten . . italienische, Noten . . . >n»ro5>Ltvls-he Noten . . Polnische Noten .... Rumänische Nöten . . . Knssische Noten Roman.) Schweizer. Noten . . . Tschecho-slow. Noten Türkische Pkmid.Nolen Ungarische' Noten 8. Oel: ‘ 33.39 ' 26^84 12154 ,116.75 3.38 20.92 99.50 l\ an- 33.69 28.84 12.60 116.76 8142 21.04 ooioo . Italien, das vor dem Kriege einer der -besten Kunden Englands war, kauft jetzt seine gesamte Kohle von Frankreich/ da, Frankreich dieMuhrkohle für 11 Schilling pro Tonne abgeben kann,' während England seine Kohle nicht billiger, als mit 34 Schilling pro Tonne verkaufen tat. -Das trifft für andere Kunden eibenfalls zu. Das Ergebnis ist, daß England seit dem Versailler Vertrag'Hunderte ,und tausende Tonnen Kohle jährlich verliert. Eine englische Grübe schließt nach der anderen und über 400.000 Bergarbeiter sind ständig unbeschäftigt. Es kömmt hinzu, daßchie Prödüktion der Kohle i-m'allgemeinen sich verteuert, denn ein großer Teil -der Ausgaben ble-ibt derselbe,, ganz gleich ob viel vdersivenigKchlegefärdertwird: Da die Aufträge geringer lverden, wird der Produktionspreis höher. Das ist die wirkliche Störung, in der Kohlenindustrie in England und der Hauptgrund der gegenwärtigen Krisis. Aber nicht allein die Kohlenindustrie leidet. Der hohe Preis der Kohlenproduktion wirkt auf alle anderen Industrien zurück, -der Eisenbahntarif steigt, ebenso, werden die Preise für Stahl, Eisen und andere schwerinduftrielle Erzeugnisse immer höher, die auf, den Bezug von Kohle angewiesen sind, und eine Konkurrenz mit den gleichen Industrien des Kontinents ist unmöglich, da diese mit billigerer Kohle, oder, wie Frankreich, mit kostenloser Kohle arbeiten. Die englischen Industriellen, die ein Absatzgebiet nach dem anderen verlieren, sehen kein anderes Heilmittel als eine Verminderung der Löhne. Gegenwärtig fordern auch die Eisenbahn- Und Schiffseigentümer eine Reduktion der Löhne. Die Textilarbeiter streiken, weil ein „Versuch gemacht wurde, auch ihre Löhne zu kürzen, und so geht es Z immer weiter. Es ist ein offenes Geheimnis, daß, wenn die Bergarbeiter den gegenwärtigen Kampf verloren hätten, die Löhne in allen englischen Industrien gekürzt worden wären. Das ist der Grund, weshalb die Arbeiter anderer Gewerbe sich so bereitwillig zeigten, die Bergarbeiter in, ihrem Kampf zu unterstützen; sie wußten, daß es ihr eigener Kamps so gut wie der Kampf den Bergarbeiter War. Es-ist der -Regierung gelungen, die Bergwerkkrisis auf neun Monate hinauszuschiebeu, aber was wird sie mit den anderen Industrien tun, die in derselben kritischen Lage sind? Kann die Regierung alle unterstützen? Was wird geschehen, wenn die neun Monate verflosien sind? Einmal müssen , alle diese Unterstützungen und Almosen aufhören. Früher , oder, später muß die.Krisis, die ständig hinausgeschobeü wird, zum Ausbruch' kommen. Wird es sich hie englische Arbeiterpartei, zivilisiert wie sie ist bewußt ihrer Rechte'als freie Menschen und Arbeiter, im Besitz der starken wirtschaftlichen und politischen Organisationgefallen lasten, daß ihr Lebensunterhalt vermindert wird, ohne daß. sie; zuvor blutig kämpfen wird? . Werden die, Arheiter Hungerlohne ohne. Revolution anüehmen? Das ist sehr Zweifel. . Haft, und die nächsten neun Monate werden hochbedeutsame Entwicklungen in England bringen. Bon der Banbewegmig 1« Lel-Miw. Dem „Doar Hajom" entnehmen wir folgende'Zahlen über die Baubewegung in Tel-Awiw während der Monate Juni, Juli und August: Im Juni ' wurden - 10l^' BanHewWignngen für 572 Zimmer mit 19.386 .Quadratmeter.erteilt, im. Juli 152 für 583 Zimmer mit 2-4.817 Quadratmeter und im August. 119 für 73ß Zimmer mit 24.769 Quadratmeter. Im Monats Juli wurden 197 Pläne eingereicht, von denen 190 bestätigt und 7 noch unerledigt sind, und i>m August 119 (83 noch unerledigt). Die Aussichten für September sind ifolZende: Es verbleiben poch diese 90. Gesuche zur Bestätigung,- -während 137 mH M'der Rechnuügsäbteilung liegen außer den im Laufe tzes September noch zu überreichenden Baugefuchen. Im Mru befinden sich 334 Bauten, während 21, für die BewilligWgeü bereits,Uorliegen, noch nicht in Angriff genommen worden sind; also werden -im September ins-, gesaust 355 Basten in Äussührnng sichen. Weiterer Rückgang des Wechselpovtefouilles der Oesterreichischen Nationalbank. Trotz des gesteigerten Geüdbedarses infolge^der Erste hatsich das E.s>k o mp-t eP ortef eu ill e der Oast-erreichffchxn Nattönalbank in'' der Zeit, vom 115. bis bis 33.'sd. um weitere - 1>67ü.M- Schilling verringert, und he-, trägt jetzt 69MZ.881 Schilling. Die Steigevung der Dollar- -Wt«n in der-.-'BerichtÄvvche hat -die Leitung ^der Natroualha-nk zur foreier-ten^'Ä!hg.W^.-VölstDollarnotien aus ihrem Baar-- s ch a tz veranlaßt, wodurch derselbe eine Abnahme mn 10,527.380 Schilling erfahren und sich ans 487M1.000 Schilling gesenkt..'hat..Auch her Notenumlauf ist um 24,420.006 auf 75Ö,8o1.000 Schilling zür ü ck g e g a >n g e n. Der Notenrünlauii's. deoWs^rreichstcheU''NativmrLbcmik' ist somit mit 64 Prozent gedeckt., ' : . yBaiDldHbBD9DiDBqiBI^D|D^ bis füdische Haust "as jüdische Blatt! Rudolfshütte A.-G. GPern fand, die bereits anciekündigte Genevalvers-Lmmlnng her Rndolfshütts A.-G. statt. ..Es wurde der Antrag des. Vertreters der kleinen Gläubiger angenommen. demzusolge. eine F u s i o n der Rndolsshütte - mit der deutschen Firma Zar»ba und eine Zusammenlegung.-der Aktien im Verhältnis von 5:1 büschlossen wurde. N-achvider Wahl des neuen..Verwaltnngsrates wurde «die Versammlung geschlossen. Insolvenzen. Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über Adolf Freiwillig in Oberla-nKendovs. Passiven 300.000 Schilling. Aktiven 160.000 Schilling. Au-sgl-eichscmbot 60 Prozent in 24 Monatsraten. Ueber die iKomimanditgesellschaft Rubinfeld u. Co., 2. Bez., Praterstraße 54 und Äspernhrückengasse 6, und über David Rubinfeld, persönlich . haftender Gesellschafter, 2. Bez., Leopoldsgasse 3. Paffipen 90.000 Schilling, Aktiven 40.000 -Schilling. Ausgleichsasibot 50Prozent in 16 Monatsraten. Uber die Hertha Gä r a g e, Inhaber E. H u p p e r t, 17. Bez., LeitermayerMsse 24'. Passiven 50.000 Schilling. Ansgleichsanbot. 50 Prozent in' 22 'MstiMf raten. Ueber K. Berner, 1Z. Bez., Breitenseerstr-aße 86. Passiven 280.000 Schilling. Aktiven 120.000 Schilling. Mtsgleichsanbot 50 Prozent in 20 Monatsraten. Ueber dia Zucker- Warenerzeugung Alfred Fan.to u. Co., 12. Bez., Köffergasse 4. Passiven 6000 Sch-illing. Ueber Ant. S'w oboda,MaschinenbauaiOalt, 20. Bez., Traisengasse 18. Uclber Hans Schön, 15. Bez., Maria vom Siege 2. Ueiber Geza Reinh o-ld, Textilhändler, 31. Bez., Pragerstraße 0, und über Fräst Wilhelm Hoch! ei tu er. Anstreichermeister in Pötten stein an der Trieisting. r.-,:;;. Die Wiener Frühjahrsmesse. Die Wiener Frühjahrsmesse IM, weiche wieder in umnittelibarem Anschluß an die Leipziger Messe in der Zeit vom 7. bis 13. März 1926 stattfindet, loirid als'zehnte -der Wiener Messen den Charakter einer Jubilänmsveranstaltuvg träger: und demgemäß auch unter gewissen festlichen Aeußerlichkeiten verlaufen. Die Aussen-dung der Anmel-dungsformnlarieu bvginst bereits in den nächsten Tagen. Aussteller, welche sich' an der JnMä unsmesse ^beteiligen, erhalten ein Erinneru-ugsdiplom, f-olche, wplche bei -allen bisherigen Messen, und auch bei der zehnten Messe Msgestellk haben, erhalten ein besonderes, künsileräsch -ausgestattetes Diplom zuerkannt. Merbrauerei in Tel-Awiw. In Tel-Mwvw wurde eine Bierbrauerei erös>s-net, die täglich tausend Waschen Bier produziert. Die polnische Regienmg für Beteiligung an der Messe von Tel-Awiw. Warschau, 38. September. (I. T. A.) Der Minister fiir Handel und Industrie vechmidte sin ZiÄular an alle verantwortlichen industriellen Organisationen in Polen, in welchem ein aussWhrlicher Bericht über das Wesen der än Tel-Mviw statitfindenden Messe des mittleren Ostens gegeben und den polnischen Industriellen eine BeteMgimg empfohlen wird. BirischaftSnachrite» aus Polen. Warschau, 2-8. -September. ' Doln. Tel.Äg.) Die L a n d e s w i r t sch a f t s b ä n f Hat bisher 634 Tvrlchen für Nenbanten im GesamGetrage von 36M5H40 Zloty gewahrt. —In der Generalversammlung der Gesellschaft Polnisches Radio ist beschlossen wovden, gemäß der erlangten KasteMn zwei MienMellschasten zu bllden, und zwar die RadiophoNische Gesellschasi mit einem Mtienkapital von 1,350.000 Zloty Md die G efe l l sch af/t' zur Erzengunö von Radioapparaten mit einem. Kapital.von einer Million Zloty. ' Wieder Abfuhrpflicht für E^portvaluten in Polen. Aus Warlschau wird gemeldet: Seinerzeit hat die polnische Bank die Exportfirmen von -der Verpflichtung für Abfchr von Export-- Valuten an die Bank Polski befreit. Die Bank hat nun alle ihre Abteilungen angewiesen-, diase Befreiung zurüchuziehen. nachdem vom 25. d. ab dieso Befreiung von der Mstchr der Eoportvaluten wiederum aufgehoben ist. Die, Exportvalnten müssen von nun ab wieder ay die Bank Pvlski oder an eine der Devisenbanken abgeführt werden. Berliner Börse. 28. Schtemiber. Bei großer GöschDsstille bliebendie Kurse wenig verändert. Es notierten: ' Oest. Kronemente . Nng. Kronenrente Ung Gotdrente —Türkenlose 20.75. Süd. Lombarden alte 10.35. Oesterr. Staat'sbabn 23.-, Darmstädter Bank 108.87, Deutscke Bank 109.-. Dresdner Ban! 100.25. Oesterr. Kxedit^7.k0/ Oesterr. Landerbank Reichsbank 136.75, Wiener Bankverein 5.50 Unionbank 7.12. Daimler Mowrei' 41.10, Dvnamit Nobel 78.26. Felten L Guilleaume 11» .-k- Ae Leviseuturlr. 'Zürich» 28. September. (Devisenkurse von. 12;ün. ciu.. 123.30 1123.20). Holland 208.35 (208.30-, ->^>»-Äori 518.10 (518.10), itondon 25.10 (25.101/*), Paris 24.50 (24.52l/3), Mailand 21.11 '21.12-, Brüste! 22.65 (22.65,. Konen nagen. 125.25 <125.75) Stockholm 139:20 (139.20;, Oslo 105.26 SchMng. ' k Dü-apkst, 28. September. ^Devisenkurse — Eigenbericht.) BMn 16.970. Amsterdam 28.655. Kopenyaqen 17.238 Stockholm 19.1)5, Rew-York 71.350. London 345.500, Parts 337^ Brüllei 8117, Prag 2113, Belgrad 1276, Bukarest 344.—u Warschau 11695 Wien 10.049, Sofia 520. Mailand 2908, Zürich 19.765. . Warschau» 28. September. (Deuiiett^ Belgieu bis —.—,, Berlin bis Holland 240 80 bts 241 87. Londow 39-bis 29.14° New« 596.-M 600.- Baris 28.33) bis 28.47, Schweiz 115.54 bis 116.12, Budapest - - bis — — Praa ^73 bis 17.82. Wien 84.39 brs 84 dl für- 100 Schilling, Italien 24.44 bis 24.56 Stockholmbis _nUtCAMn__ tits — —