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Wiener Morgenzeitung · 1925-09-29 · Heft 2371 (29.9.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2371 (29.9.1925)
Date
1925-09-29
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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m. Men, Dienstag 29. September 1925 Seite 5 der Die «Gienck MovgeNzebtiMg" nimmthonte . ftn Mai V. I.. hegoMcke allaematne u-fprach« über die F-aam M MWWen OMWa-ttm und de« AuGMavbeit in Eckz Israel wieder auf. Die DMuGonLartM werden . - von Mn an roaeLmäßia in unserer Montags-acis- . . vtrGenÄicht werden. Sur WM -er WWve. BE Senator Dr. Mchael KW, W «-ÄE mir / Der 14. Kongreß hat wohl das Budget votiert, aber den zweiten Teil seiner Hauptaufgabe nicht' gang erfüllt. Dve neue SWermvg ist vorläufig sin Torso: Die Spitze, der Kops ist vorhanden, der Best jedoch muß ,-per procura" dom Mions« ronckee hiMge—leimt — ob« um formell richtig zu sagen —, hiyWWM wechw. Gin DeÄe>gecheits<vuSwe.g der letzten Kongrehstmide,. der aber nicht Mn Präzedenzfall gchenipelt werden dach UeLrigenS Ht — affen gestanden — eine solche Verlegvnhöi,iSlÄsun.g vielleicht noch immer besser äls ' eim Oechastete Wahl in überreizter Abschie-dklstimmung, wo in der Hagel nicht die Würdtgsten, sondern w diejenigen gewühlt werden, deren KrcckionLlcher die groß! / Zntranftgenz, RücksichtSloftgleit und — Ungeniertheit an m Dag legen. Diechnail kann man sich wenigstens damit trösten, daß ,Leit gewonnen, alles gewonnen". DaS MronSkvmitse kann ruhig überlegen, ohne aus den Sekundenzeiger angstvoll hin« schienen zu müssen. CS hat die Pflicht, daS ihm bewiesene Per« trauen zu rechtsevttgen. Ein AdusuS soll,vor allem bei der Wchl wsggerLumt werden, nämlich der überwuchernde „FM« tioniSmuS", mit all seinen unliebsamen Nebenerscheinungen. Die EMtive soll auS den Tüchtigsten bestehen, ohne Rücksicht aus den FvattionSstempel. Der Versuch, de» ,Hvak« tionSschlüssel" als Prinzip mchustsllen, ist höchstenein jedenfalls oberflächliches Nachchmen von Einrichtungen alte« Parlamente der Westens, die auf unsere Verhältnisse absolut nicht passen. . tzn parlamntavisch regierten Staaten, wo daS Packa« ment d a u e r n d jaWantz t^gt, kann die Regierung bei jeder beliebigen Abstimmung gssMt wecksn-winn sie nicht die breite BastS einer PavlamewtSmasorrtLt hat, aus die sie sich, stützen bann, ge mehr Parteien ihre Bertvotsr — die so< zusagen auch Geisel für deren Wchlvecha>lten sind — in der Regierung haben, desto bestimmter bann dich auf die echeren rechnen. Bei ünS dauert aber die „PavlamentSsesston" höchstens 14 Tage; daS Parlament „votiert" das Budget, wählt auf «otznalett KlMöstch» die Leitung und — stickt.eines Wh lichen, natürlichen Todes. , SM /Mbesecke", das MlMÄorniteö, ist aber nur M Surrogat de» ParlaMMs mit stack, brschvünkten Rechten. InSörsondeve wttd sein Heorettsch eMftes Recht, die Leitung ^chtzM, wchl sehr lMys nur ein towr.BuchsW» Weihen. ■ Welchen pLartischchaPlüMentarischen MS soll bei Wn AchältnissM der MMMSschMsssl MNhabsn, gleich ob man ihn ÄS aÜstnW Prichtp aufsM oder aber eine Mischung schasst von tzachminWiM mit FMtwNSaufputz von rechts und IM. - M EMtive Mm doch vm dem Mn Kongreß in Fsvnr von BMMn und DMutiMen t\m Reihe von Di, Eden m aus den Mg. Sie hat dich durchzuführen mck> ansonsten die „ockeMchm Geschäfte" zu suhrM. Dcht .stch aber MigkMn nötig, keine ftaktionelle „AM SollM aber die FraEtionSvertveM als solche (ohne Rucksicht aus .bWb«L DeMfiKakionM^ mr. dazu dienen, um als eine Ack vpn Zerusoren, von Hütern (technisch ttenmt man dies bei rituellen Dingen ,Maschgiach").in der Exekutive zu sitzen, dann bilden sie erst recht nur eine-unnötige Belastung, unnötig schon auch deshalb, toe'it die Ko 11 troll ui 8 g 'l i ch ke it der Tätigkeit der Executive durch das Mtlonskomit.ee (als den Mikrokosmos der Fraktionen und Landsmannschaften) als genügend svschSiMN Mtz.. Es weckeN M MU^ unnötige Rei bungsslächen' geschaffen, noch dazu st der a ü s'f ü h r e n d e n Behörde, wo stö direkt schädlich wirken müssen. ' - .. . : 'V :,! Die früheren ExMWen (nicht nur. die letzte) bildeten abschrMnde BMvl?, wie eine Pvllzugsbchörde n i ch' t ar« MM soll. ,, .. , Die' Leiter der wichtigsten Ressorts (wie Politik, Organisation) war^n ■— um. mr eines zu erwähnen — von ihrem AMitz.abwäsend. /Die Gründe.der Abwesenheit mögen.noch so wichtig.ge« wesen, fein/ der Schaden für die KoutimM der AMt springt ist die Augen. Rächt nur passierte, es, daß mrwichtigen Momenten öfters kein/mit Autorität ausgerüsteter Vertreter der Leitung mit dem KolMiettministerium und anderen Fak« toren verhandeln konnte- und als Rcibenfolge dieses Zustandes trat immer ein das „U8 ablsents ont timjours .M" (die.. Ab« wesenden haben immer.'unrecht). Es konnten aber auch Wochen« und. monatelang Nicht einmal' Sitzungen der Ejskutive abge« hailten werden. Mer mit der Exekutive in Korrespondenz stand, weiß, daß die . Erledigung Wichtiger Briefe und Anregungen oft monatelang sich verzögerte, weil wir eine „Exekutive aus - RvifM haM< Wst wissen ja alles/ was man zur Rechtfertigung dieses kann. Aber der Zustand blecht trotzdem f ch ä d l t ch und ist für eine- Rogierun-g auf die Dauer undenkbar. '.. Die Mvesenden Minister müssen „VizerniiHer" hekoni« >nen, wie .es übrigens der Fall ist in .ejner ganzen Reihe größerer und kleinerer Staaten; BiEtnister, aber nicht Se« krciäre, denn es handelt sich darum, daß dieselben mit der enteN^'FdktoM, ME müssen Ae/ durch: MM - direkt.. vvm .KMch» bezichuMsweise diesmal 'vom''.UionA«nM beKÄst werden, ebenso wi'L die eigentlichen Minister/ ' , Run, .kMMt aberdie große' 'SchwiLvigkei-t: der Mangel an' geÄtznsten Kannten, der vor allem durch den „Kamps mit der GevMphk" heckovgevusen Wick, prosaisch gesprochen durch d^y Zwang, nach London, zu, übevsiMn und den bis« hersten -bürgerlichen BeLuf, vieÜsicht für immer, aufgeben zu müsson. Diesen doppMm Sprung ins Dunkle evschevert noch mehr die Tatsache, daß „London" in den letzten Jahren. — sagen " wir. es offen die sich MMrfügMg stellenden Kräfte schr ratsch VMbvauchte. Ohne auf die Ursachen hier eingu« gehen,' kam ÄsMckt . werden, Hatz bet dm immer mchr Mangel än str Leibung tauglichen Kräften in Lon«/ von (das gilt teAveise auch für JerusaliM) diesbezüglich die ,-Kraft des Abstoßens" im entgegengesetzten Verhältnis stand, zur „Kraft der Auziohung". st'.Luxus jedoch seiner „extensiven EWWitatiM" iu-M M Äüf lkitends 'Kckfta Hnmn Ar'uns Mt .NM, dies wäre Mähe iütat.. hier Mutt Mb M dadurch Milse geschaffen werden, daß man erstens nicht einen sofortigen end« Mtigen DomiHwechsel von den. autzechalb Londons Woh« stenden verlangt; di«e Analogie mit her Form der Ämtssüh« rüng Äipskys bönute vielleicht als AnisaniMtadium eingeführt! werden,, bis sich zeigt, ab Kandidat und Exekutive dauernd zu« einander paffen wecken. - Sodann muß sich auch die Uckerzeu« Bahn btechen wir müssen aüch von dektkateu. Dingen einmal offen zu spreche» lernen 4~, daß jedes Mit« $tieb der zionistischen „Regierung" ein Schalt bevommen, äber Ach es üUSnrchMos annchmn muß. So wie. in der Welt von estsm Minister verlangt wird, daß er ehrenamtlich, in den Nckenstunden und unbesoldet, sein Amt LUSübt, so muß es auishören, als Line Art „capitis diminutio" zu gelten,-wenn vom Kongveß gewählte hohe und höchste Funk« tionäre der zionistischen Leitung in ein VettragsvechältM zur Organisation treten. In kestmi Parlament tut es einem ParlamentSmitgUed Abbruch in seiner Stellung oder seinem Einfluß in der Partei, wem er eine' Zeitlang besoldeter — Minister ist, was aber Hot uns zum Teil noch der Fall ist. LS muß — chne Zimper« lichkeft -- auch an diese Materie einmal hewMMgen werden, ein Gtam mit BvsoldungSsätzen chv.. muß geschaffen wecken und nach Analogie der st allen Staaten exWreNden. Bovschviiften auch die Frägr der eventuell in gewisstn Fällen Mwendtzen BersöMng der FamMnwHchörvgenj kurz ‘ das, was man RuhogchaNansprÜche uftv. nenM, gere>M werden, fpveche hier immer vm Standpunkt der Bisetzung der Lutiv», damit Hindevntsst — die nur scheinbar geringerer Art sind — aus dem Wege geräumt und der Organt« satAt dazu vechckfen -Ack, datz stü ANter dsn Düchtigsten wMn Nnn/' und nicht' nür unter solchen allein, die entweder bereits in London oder' JeruMm wohnen oder bet denen der Domizilwechsel md da» Ausgcken deS ASHertgen Berufes von mbensäWcher Bedsutung erscheint. '' ch '; ' ' i Mir erreichen aber noch etwas anderes, mnu dich M formen dovgenMMN werden. Aus den jeweMgen Ministern und ÄMinistern und aus den BesähigM auch außerhalb tiM wird rin Reservoir von. „Ministradlen" Die führenden Männer unserer Leitung müssen nämlich Nicht nur während ihrer zeitwechn Reisen in autoritativer Weise vertvchn wevden. können. Man muß auch daran denken, daß man nicht einmal Plötzlich vis-a-vis du rien sicht, wenn es enrom oder dem anderen unmöglich wird — zeitweise oder dauernd —, die Geschäfte weiterzuDhren ... Da müßten schon , fvüher — am bcsten von ihnen selbst — Mnner Hevangezogen und in die heute schon, sehr kompli« zierte Adaterie eingofÜhrt, mit der außWionistischM politischM Welt in Kontakt gebracht' werden, dauA die mösticherweiss •eintual eintretenden Ülicken ohne Erschütterungen auSgefullt werden rönnen, und zwar.nicht -durch Addition von so und so viel erhobenen Händen der „Abstimmungsmaschine" auf dem Kongreß, sondern durch die. aWmeine, jahrelang. reifende Überzeugung (quasi , per inspiratiomm Det, würde der .Mr« chenrechÄer sagen), daß dieser Mann und. kein anderer der Mcki'gste ist, um an Stelle dieses oder Ms-der. Abtretenden.- gewählt zu werden. , Also keine draeMWn Krisen in der Zukunft bezüglich der'.Löitungr sondern „Sicherung 'des Nachwuchses" auch für die exponirrticsten „Stellungen" iu der Exekutive muß unser Ziel M. ' Daran muß jetzt das AktionKkouckee deEn, und möge der erste -Fehltritt, den es bei der ,,schlÜssMäßigen" Besetzung des Rati-oMfondsdircktoriumS bögan>gen hat, istn zur WarmW diiellen, bei der, hoGnilich baldigen, Wahl - der h ö ch'st e st MMtratnr. des ZivniMus, - welche'der. Kongreß diesmal' in ' die der. 50 AktionSkomiteernitglieder gelegt hat. .. IlTIJMCI Hffpotheken, Anleihen, Pfandbriefe, Sparka&seftguihaben J Fäbkn/iäiiktseheM&atmg VERHimUNGS-a:EMTRAl.E BERLSNWD Elchhorti9tr&8se 3, Parterre iuia Telephon Kurfürst 5520—25 Spieclistunden von 4^-7 Uhr liaohiti., Sonnabend von 120^3 30 KoArch Md AMent. Von Dr. Nchum Gockmann. Der 14. Kyttgreß war/in seinem. Bevlauf und . seinem AuSgang eine Ueberraschung,. Man war allgemein überzeugt, sttß her Kongreß einen ruhigen, durch eine stacke Majorität geistcherten, harmonischen . Verlauf, nehmen wecke; man t/var. sicher,/.haß Dr. W e i z m a n n von. Anfang an eine große und sichere Mehrheit zur Ber- , fügung stehen würde.. SM. dessen war dieser Kongreß einer der dramatischesten , in. der. Geschichte der Kongresse und zeigte, daß bis zuletzt, keine feste, konsolidierst Majorität sich entwickeln konnte. Die Ursache dieses überraschenden. Verlaufes lag darin, daß andere Probleme, als man es vorher erwartet «hatte, im Zentrum des Interesses, und der Diskussionen des Kongresses standen. Man war vorher der Ansicht daß tzwet PrMemkveise in erster Reihe den Kongreß beschäftigen würden: der Gegensatz zjwischen der Arbeiterschaft und'der mittelständischen vierten Nvjah. aus der einen, und das' Problem der Jewish Agency aus der anderen Gelte. In Wirklichkeit aber waren nicht diese beiden Probleme die eigentlichen Brennpunkte des Kongresses. Mr die Annahme der Vorschläge der Exokutlive in der Frage bbt Jewish Ägeneh war von vornherein eine sehr große Majorität vorhanden, und da zu dem auch innerhalb dieser Majorität und innerhalb der Exekutive selbst, von einer BegetsLernng' für die Jewish Ageney nichts mehr zu Mren war, man : vielmehr, ans einer Stimmung' ilauer Konsequenz und der Angst vor dem Rückzug die Resolutionen vovschlüg und annahm, rückte der Kampf um diese Frage in deü Hintergrund. Auch die Gegensätze zu den sozialen Md ökonomischen AufbauPrMenven wurden zwar in der Debatte Mmer wieder gum Ausdruck gebracht, allein in dex^ praktischen Quintesserz dieser Probleme, in -den Fragen 'des Budgets, gelang es, allen Wünschen einigermaßen entgegenzukommen und so ein Budget autzustellen, daS einstimmig akzeptiert werden konnte. An Stelle dieser beiden Probleme tratenstatt dessen ~~ und dies war wiedemm. das Unerwartete und U-eiberraschende — zwei ganz andere Probleme in den . Vordergrund: das Problem unserer äußeren Pv'litik und — es gibt keinen anderen Ramen dafür — das Problem W elz man n. Dich Leiden Fragen waren es, die von dem ßlwstng der Generaldebatte an den Kongreß, aus das leidenschastuchste beschäftigen, seinen dramatischen, an Zlwischenfälstn so reichen Verlauf bestimmten und seinen abrupten Ausgang verschuldeten. Diese beiden Probleme waren es auch, um die eigentlich der Kampf dev Osposition gekämpft wurde, und es zeigte sich wiederum eine Ueberraschung daß in d!chn beiden Mtralen Fragen ein großer, wenn nicht sogar der größte Teil des Kongresses sehr viel mehr mit Standpunkt der Opposition shmpathlsierte, Hn bewußt oder unbewußt unteMtzte, als man es vor dem.Kongreß! erwarten konnte. Nachdem hinsichtlich dieser beiden Fragen ' der Kongreß keine elyeniftche Entscheidung, gebracht hat, die AttSeinandersttzung vielmehr rpeitergohen wird, und es geradezu zu einer Lebensfrage ftir den Zionismus geworden ist, in der nächsten Zukunft zu einer Entscheidung in diesen Fragen M gelangen, ist es.notwendig, sie jetzt in aller Klarheit und Offenheit zu poaUÜsieren und die vorhandenen Differeitzen klarzusMn. Es ist überaus schwer, den Gegensatz in der Form ünftrer äußeren Politik, der zwischen Dr. Weizmann und einem großen, wenn nicht dem größeren Teil des, Kongresses bestcht, in klaren, begrifflichen Formckn äuszudrücken. Denn eS ist zu einem großen Teil nickt so schr ein Gegensatz des Systems als ein solcher der Stvmmung, des Temperaments, des Glaubens an die eigene Kraft, alles Äuge, die sich sehr schwer begrifflich formulieren lassen, Dennoch ist es von entscheidender Wichtigkeit, diese DifftMzen auch begriMich daMftellen, um so mehr, als Dr. WeiKrnann in seiner großen- Rche dm Versuch gemacht hat, sie völlig zu verzerren und einen Gegensatz der Shsielne zu konstruieren in einer Form, die die Dinge völlig aus den Kopf stellen. Dr. Weizmann suchte nämlich diese DifferMM dahin zu formulieren, daß er für sich in Anspruch nahm, eine Mische Staatskuttst inauguriert zu.haben, die mit den Methoden Mischer Politik, also mit dm Mitteln des Glaubens an unser Recht, mit der sittlichen Begründung unse- ' rer Ansprüche operiere, während seine Gegner dce Methoden und machtpolitischen Mittel der anderen Völker zu übernehmen versuchten unh daher Repräsentanten eines assimilierten Mnschiums Niaver:. Von den vielen falschen Antithesen, mit denen Dr. Weizmann argumentierte,, ist keine, falscher als diese. Wenn jüdische Staatskunst,, wie ich durchaus zugcbe, ihr spezifisches Kriterstun -a.rin M'''Ncht^ mit Mitteln europäischer Machtpolitik zu arbeiten,sondern mit.den immanenten sittlichen Kräften^ der jüdischen Geschichte (eine StaatSkunft, die beiläufig bemerft, '..'nicht Dr. Weizmaun als erster geschaffen hat. sondern. die von > Theodor He rzl in. klassischer Weist bereits .verkörpert j. worden ist), >daun .gibt es in dieser prinzipiellm Auffassung keine Differettz zivischen ihm und. der Opposition. Niemand von.ZabotinAky vielleicht abgesehm, der aber auch nur dm Anschein erweckt, daß er es. tut — hat verlangt, daß unsere. Politik in der Forst „ europäischer MachtpolitK geführt werde, und ein.Kampf gegen eine solche Forderung ist in der Tat ein Kampf gegen Windmühlm. Der Gegensatz ist ein gacrz anderer. . Zionistische Politik» wurzelt — und darin liegt das »Neue, ^Revolutionäre, das sie dem jüdischen »Volk gebracht hgt> — in. der' Ucberzeügyng,' .da.^ es möglich sein müsse, Ackerungen des Rechtes, Kräfte'det J'dee ilttd dev Sittlichkeit zn realpolrtischeri Faktoren zu gk>c stastm; daß es m.ögl-ich sein musst, mit Mitteln, des Rechtes und des Geistes einem-scheinbar machtlosen Volke die Anev< - kenmmg seiner Forderungen durchzusttzen, und zwar nicht

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