Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2369 (26.9.1925)
- Date
- 1925-09-26
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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. dir. R6S - <&m, Samstag _,_Wiener MoLgenzeitung_ Reich su werden . Meiterfchvtzlongretz. , Bern,' 25. -September. (WM.) Aus dem gestrigen Bpchcmdlltwgstag der 13. Tel-egierteMersammlU'Ng der internationalen Vereinigung für gesetzlich en Arbst 1 coschutz erstattete Prof. Brentano München) den Bericht der Kommission für A r b e i t e r- HrlauLe und Ruhepausen und Legte dar, daß der Kamps um die Arbeitszeit' dadurch so unfruchtbar' verlaufe, daß unzureichende Forschungen und Erhebungen über die Wirkung von Arbeitszeitverkürzungen fehlen. Die Versammlung stimmte Brentano zu und nahm eine entsprechet Entschließung an, nachdem sich der deutsche Gewerkschaftsführer Umbreit für sie ausgesprochen hatte. Brentano selbst war mit einem gemeinsamen Zusatzantrag des schweizerischen Großindustriellen TMer und des Gewerkschaftsvertreters Umbreit einverstanden, der sich grundsätzlich fiir b e z a h l t e A r b e i t e r- «nd Angestellten Urlaube ausspricht. Auch dieser Antrag wurde angenommen. Die vierte Kommission der Delegierterwersammlung' beschäftigte sich unter dem. Vorsitz von Fangot (Frankreich) und Spliedt (Deutschland) mit der Frage der gesetz- ' lichen Einführung von paritätischen Lohnämtern für unter- ■ entlohnte Arbeiterkategorien, befon'ders für Heimarbeiter. Dem von dem englischen Delegierten Professor Eohen- Cambridge vertretenen Prinztp, ganz allgemein die Löhne unterentlohnter Arbeiter, besonders auch die Löhne der Landarbeiter, durch g e s r tz l i ch e L o h n ä m t e r festsetzen zu lassen, wurde von dem deutschen Delegierten widersprochen. Die Entschließung, die alsdann angenommen wurde, beschränkt sich ans die dringliche Enrpsehlung der baldigen Einführung gesetzlicher Lohnämter für die Heimarbeiter in allen Ländern. Sturm auf das persische Parlament. London, 25. September. (Tel.-Komp.) Zu den Unruhen in Teheran wird weiter gemeldet, daß bei dem Sturm auf das Parlament mehrere Abgeordnete verwundet und bei -bcrt Zusammenstößen der Demonstranten mit der Polizei ein Demonstrant getötet und 15 verwundet. wurden. Da -man hinter den Unruhen ausländische Einflüsse vermutet, wurde die Sowsetgesaudtschast unter militärische Bewachung gestellt. (Das persische Parlament sieht gänzlich unter russischem Einsfluß.) Ae Körnpse Irn englischen Kohlenbergban. London, 25. September. Der Premierminister Baldwin hat die 'beiden Forderungen der Bergarbeiter, die im Vorjahre geschlossenen provisorischen Lohnverträge zu vevlängernundden noch im Streik stehenden Arbeitern die - ArbeitsloseMnterstütznug zuzubrlligen, abgel-chnt. - Darauf hat die Bergarbeiterexekutive beschlossen, sich an den Arbeiten der von Sir Herbert Samuel geleiteten Unter such ungs komm ission für den .Bergbau nicht zu 'beteiligen, eine besondere Konferenz für den 9. Oktober einzuberufen und sich an die anderen Gewerkschaften mit der Bitte um Unterstützung zu wenden. Ae Liinderkmfereur m Wien. Gestern nachmittags fand unter Vorsitz des Bundeskanzlers Dr. Ramek eine Konferenz der Landeshauptleute und Landesfinanzrefereliten jener Länder statt, welche die Politische Verwaltung ab 1. Oktober übernehmen und für die hiefür im A b g a b e u t e i l u u g s g esetz ein Betrag von, 20 Millionen Schilling ausgesetzt ist. Die Konferenz währte bis 5 Uhr und beschäftigte sich ausschließlich mit der Aufteilung dieser Summe. ist heutzutage leichter, als früher. Das letzte Geheimnis des Erfolges der Milliardäre, der s i c h e r s t e Wegweiser zu Reichtum, Macht und Ansehen ist die Energie Dazu bedarf es stählerner Nerven, einer widerstandsfähigen und widerstandskräftigen Konstitution u. einer kampffreudigen Ausdauer. Wer von Kindheit auf DIANA Franzbranntwein mit Menthol gebraucht, stählt seine Nerven, macht die Konstitution widerstandsfähig, kraftvoll und schafft eine kamplfreudige Ausdauer Ueheraü erhältlich Diono-Franzbranntwein - Produktion - Ges. WIEN, 18, PRAts, Ml. Engerthstrasse 169 Lieben, Drahobeljova 1073 Ae Beamtenforderungen abgelehnt. Bun-des-kaltzler Dr. Ramek empfing gestern nachmittags den Steueramtsdirektor Hold'und erklärte ihm, -daß der Ministerrat nicht in der Lage sei, in eine Beratung der von der Beamtenversammlung am 10. d. beschlossenen Resolution einzutreteu, da die Regierung auf km Standpunkt stehe, daß der Fünfundzwanzigerausschuß in seiner heutigen Zusammensetzung nicht mehr, die Legitimation besitzt, im Namen der gesamten Bundesangesielltetl zu. sprechen. Renhebriiisch an der Prager tschechischen llniverfitöt. Die Prager „Selbstmchr" meldet: Mit Beginn des heurigen Semesters wird an der tschechischen- Karls-Universität in Prag, und zwar beim.. Seminar für semitische Philologie, dessen Direktor Prof. Dr. R. Ruztcka ist, ein Lektorat für Neuheibräisch errichtet. Zum Lektor wurde Rabbiner Prof. Dr. Isidor H i -r s ch bestellt. Lektor Dr. Hirsch wird im Wintersemester 1925-26 fÄgende Vorlestmgert und Teminarien abhalten: 1. Grammatik der nouhebräischeu Sprache, Lektüre und Sprachübungen. 2. Uebersicht über die Geschichte der neuhelbräischen Literatur: Die:Zesi, des -TcÄ-mud^deLi MittefaHers und die neueste Zeit (20. Jahrhundert). 3. Der ethische Mischnatraktat: Pirke Aboth. Letzte Kurie. Ncw-Aock, 25. September. (Tel.-Komp.) Berlin 23.80, London Kabel 4.840/,, London Scheck 4.8(?/., Amsterdmn 40.19, Paris 4.74, Brüssel 4.36*/,. Rom 4.13',„ Aiadrid 14.40. Zürich 19.33, Stockholm 26.86. Oslo 20.34. Kopenhagen 24.27, Wien 141/* Budapest 141/,. Prag 2961/,, Belgrad 177»/,. Athen 1.46, Buenos Aires 40'/,, Rio de Janeiro 14.10. Bukarest 48Vi Rew-Borl;>25. September. iTel.-Konw.) Weiten rot Winter 1543/t, Weizen Hart Winter 1543/*. Mais 94'/,, Hafer 45, Roggen 85^/g. Ehikogo,25. September. (Tel.-Komv.) Weizen per September. 142, Dezember l428/4, Mai 1447/8; Atais per September 797/8, Dezember 777/«, Mai 82; Hafer per September 35%, Dezember 391/.. Mai 43'/. Roggen per September 74^/„ Dezember 79'/,, Mai m% 26. September 1Ä25 Seite 8 Präinüikn zur UniverfitätrerUnnug. Mau schreibt uns aus -akademischen Kreisen: Erst drei Tage sind es her, seit die Wiener Universität ihre Pforten zur Inskription geöffnet . und schon hängt das sogenannt« „Kultnraint" der deutschen Studentenschaft in althergebrachter Weise in seinen Anschlagkasten Schimpfereien gegen Juden und Sozialisten aus , Aber auch in ihrer Presse 'beginnen die Völkischen Vorbereitungen 311 den, ans der Wiener- Aula schon traditionellen ' Krawallen zu treffen. Vor Monatsfrist brachte das Wiener Wochenorgan der Hakenkreuzler Schmähartikel gegen den bekannten Wiener Gelehrten Prof. Dr. Stephan Braßloss, der — ihrer Meinung nach — die Seelen deutscher Hörerinnen seiner römisch-rechtlichen Vorlesungen, durch Giftpfeile seiner ,Mdisch-asiatischen" Auffassung über geänderte Moralbegriffe verseuche. Heilte, vor SemMerbeginn, bringen sowohl die ,,Dentjchösterreichische Tageszeitung" als ackch das seit jüngster Zeit wider im Hakenkreuzfahrwasser sich befindende Regierungsorgan die „Reichspost" die Beschuldigung ihres Couleurwochenblattes wieder. Wer die Verhältnisse au der Universität fennt, sah diese Pressekampagne voraus, die eine ganz an-bere. Ursache hat als man glauben macht. - Nach Absolvierung des Ehrenjahres des berühmteil .Prof. Dr. Wlassak, der die Lehrkanzel für römisches Recht Ümchat, bleiben für diese Materie all der juridischen Fakultät zwei außerordentliche Professoren. Während die Vorlesungen des eilten, Professor Braßloss, nicht nur iimner überfüllt, fonderli auch die Aufnahme in seine Seminare frühzeitig Platzmangels halber gesperrt werden müssen, sind die des zweiten Romanisten, des hakenkrelizlerifcheil Land'bündlers Prof. Schönbauer, nur von geistesverwandten Gesinnungsgenossen besucht. - Zu Ende der Vorlesungen des aUgcfaufcuen Studien-, jahres wurderi dem Prof. Braßloss, der als strenger, aber objektiver Prüfer bei seinen Hörern bekannt ist, große Ovationen bereitet, die scheinbar bas völkische Empfinden.verletzt haben. Mag die Hetze, voll der bekannten Professorencliqne, ,nag sie -aus Studentenkreisen kommen, ihr Motiv, und Endzweck ist imuier derselbe: Den kommenden Aulakmwall vorznbereiten. Wozu sich diesmal noch das Bestreben gesellt, dem Herrn Schönboner das Recht der Nachfolge zu sichern. 6in Hilfskomitee für notleidende russische Inden in Wien. Die in W i e n lebenden russischen Juden hielten vot einigen Tagen eine zahlreich besuchte Versammlung ab, in der die Gründung eines Hilfskomitees für notleiderr-e Juden aus Rußland 'beschlossen' wurde. Angesichts der schlechten Wirtschaftslage in Oesterreich sind zahlreiche in Wien lebende russisch-jüdische Familien in schwere N 0 t geraten. Es lwurde ein kleiner Unterst ü tz n n g sfonds bereits zustande gebracht, die jüdische Welthilf s z e n t r a l e versprach eine fortlansende^Stütz^ Auch wurde die Verbindung mit amerikanisch-jüdischen Kreisen ausgenommen. (I. T. A.) Lie Freande der Jerusalemer Nationalbibliothek. Ans Berlin meldet I. T. A.: Die Haupwersanunlnng der Gesellschaft der Freunde der Jerusalems bibliothek E. B., die mit Beginn des neuen jMfchen Jahres stattfand, wurde durch einen Bericht des Schrist- und Geschäftsführers der Gesellschaft, Professor Doktor Heinrich Loewe, eingeleitet. Aus chm gcht hervor, daß Bollstümliche Dichtung. Einiges Wer Opatoschus episches Werk. Der jüdische Dichter I. Opatoschu, welcher gegenwärtig zu kurzem Besuch iu W ie n weilt, ist nicht bloß aus der Erfolgsperspektive feines 1921 erschienenen großen Romans „In Polens Wäldern" zu 'beurteilen, der rasch über die Grenzen des Jiddischen hinaus den Weg in die WeWtevatur durch Uebevsetzungen ins Englische, Französische, Deutsche, Russische, Hebräische und Polnische fand. Denn Opatoschus künstlerischer Weg -ist schon in dem ersten größeren erzählenden Werk Aar gezeichnet, jener Novelle „Der Roman eines Pserdedielbe's", die der Fünfuudzlvanzigjährige im Jahre 1912 niederschrielb und die, bei ihrem Erscheinen sofort->die.. Aufmerksamkeit der literarischen Welt ans ihren Verfasserlenkte. Diese Geschichte vom Pferdedieb gestaltet >mit einer künstlerischen JntenMt, wie sie seit langem in den Bezirken der jiddischen Literatur nicht zu verzeichnen gewesen war, ein Motiv,'das die vitalste künstlerische Erscheinung dieser Literatur, S ch0 l e nr AI e j ch e m, in jenen zwei' großert Romanen ep'vfch zu.formen versucht hatte, deren-Helden der jüdische Musikant undZ>er „Singer" sind: das Schicksal ider jüdischen Meirschen, die außerhalb der jüdischen sozialen Ordnung stehen. Dieses Motiv, das nach Scholom Mejchenr von P e re g. und anderen teils, lyrisch, teils melodratM-Ufch abgehandelt wurde, hat Qpatolschus erstes größeres.Werk wieder auf seinen echten künstleriischett Wert znrückgesührt. Denn die Erschütternngen, denen die jüdische Masse feit drei Generationen nicht so sehr durch äußere Gewaltelt-, wie vor allein durch die Wirtfchaftsan-onlaliell, die dadurch bedingten sozialelt Verschiebungen sowie die großen geistigen Umwätznn-gen inder jüdischen Welt aüsgesetzt ist,, haben jenen-, u-o-ch la-nge nicht ahg-oschlossenen Prozeß der Mischen Entwicklung geschaffen, der echter Künstlerischer Gestaltnngskrast die joeitesteu Perspektiven öffnet: die Erfassung des jüdischen Schicksals nicht aus der M-ilieuvomantik, den: „Städtel"-Sen-tiM!ellt, sondern aus der echten blntvollen- (oft bis zur blutigen Tragik gesteigerten) scha-llriggrosten jüdischen Wirklichkeit. In diese künstlerische Perspektive i-st Opatoschus -erstes Werk gestellt und das hebt es sofort scharf von der im ersten .Jahrzehnt des zwanzigsten .Jahrhundert's die jüdische Literatur beherrschenden- Asch- und Reisens Melodie ab, eberlso von den psychologischen Analyselt des jüdichen Ueberganges, die Bergelson, Weißeniberg und Jona Ros.enfeld in ihren Werken gefchaissen hatten. Es ist — um ein leider kompromittiertes Wort zu ge brauche lt — das „geballte" jüdische Weltbild, das Opatoschus Werke geben. Das erste Werk, der Roiman des Pferdediebes, so un-mittelbar wirksam, als wäre es in ei-nM Zug geschrieben, hat in Konzeptiou und Aufbau noch Berührungspn-nk-te mit den bisherigelt OnsA-eris-chen F-ornden der erzählenden jiddisMr Literatur (die Assoziation, die es zu Schalem Lllejchems — übrigens in der Konzeption miMick-tetl — zwei großen Romanen erweckt, iberuht. nicht nur auf den Motiven, sondern auch ihrer Berknüpfu-ltg mit dem sogeuaunten „Einzelsall"). Aber schon ' die kleinen Erzählnitgeit und Skizzen, mit denen die Pfevdediebgoschichte in der Buchform vereilügt wurde, zeigen die Las dichterische Werk Opatoschus bestimmende Form, aus de nt „geiballten" Phänomen ■eiu-ei: in unaufhörlicher Bewegung befindlichenjüdischen Welt Schicksale und ihre Träger heraustreten zu lassen, deren Bewegungv-on der einen Form der jüdifchetl Entwicklung -i-n die llächste, imin-er tm-ter schulerzlichett -Konvulsionelt verlaufetld, den Stoff der Gestaltung für den Dichter und —, was das Entscheidende für Opatoschus Kunst ist — stir den Leser gibt, der diese ihrn so nahen Schicksale wiehergestalten muß. Deshalb sind Opatoschus Werke das, was man „fpannende Lektüre" nennt, tticht int Sinne des Kitsches, soud>ertl der schöpserischeil Kraft, die sich vom. Dichter anj den Loser überträgt, - Lluf diesen Grundlagen baut sich der starke Erfolg des Romans „In- Polens Wäldern" aus, welcher das erste Werk einer Romantrilogie bildet (von der inzwischen >das zweite Buch „1863" erschienen ist). Dieser Roman gestaltet in we-i-tge-spauntem epischen Bogen die Leben'siphase des polnischen Judentums -in jener Zeit, da 'der polnische Aufstand jenen- Eintritt der Judenheit Polens in die Umwelt schuf, aus der der geistige und soziale Prozeß des jüdischen Lelbens in Polen mit all seinen Einzetqerscheinungen den Anfang nahm. Die Romantrilogie Opatoschlls will die Schicksale des polnischen Juden-tums bis zulNr Beginn des Weltkrieges sühren, also bis in jene Zeit, da die letzte Phase des Prozesses, die der neuen jüdischschöpferischen Entwicklung, bereits in mächtigem Schwung abrollte, den selbst eilt Weltkrieg utld die mit -ihm verbundene neue Dissoziievung der jüdischen Masse nicht hemmen konnte. Der erste Roman der Trilogie hat mit den aus -intensivster künstlerischer Gestaltungskraft geschöpften Mitteln der SpatMung (wieder muß der Ausdruck gebraucht werden) das Fundament für den epsschett Batt gelegt, in den der Dichter den lebendigen Prozeß Judentum saß-t. Ohne Sentimen-tal-ität und ohne romantisierende Lyrik ^'bringt der Dichter an diesem Bau eine reiche Ornamentik lokaler, historischer, kultureller Zn- 'sammenhänge mit fernsten und nächsten Erjscheinungetr und Gestalten des jüdischen Lebens <ut: Mystik und Ratiollal'i'smus, Glaube und Abergtaube, Wald und Fürstensitz, der Hojf des chassrdischen Rabbi und die Marienprozession/ all das ersaßt aus einem Brennplinkt jene Wende Welt, die für die Polnischen Bauern und die Juden -in ^de-n Wäldertt Polens aus Jahrzehnte hinaus EnMckltmgsschicksal, -Schicksal der gewaltsam hervorbrechenÄen schüpserischen Kraft werden soll, jener 'Kraft, die gleich dem Wachstlmr iil den Urwäldern so latige unbemevkt bleibt, bis ein Wille, ein schöpferischer Lebenswille ihr Wege lveist. (In dieser Fassntlg des Problems liegt wohl auch die mrs gMmeichDex Dankbarkeit stammende gute MH-