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Wiener Morgenzeitung · 1975-09-23 · Heft 2366 (23.9.1975) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2366 (23.9.1975)
Date
1975-09-23
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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(Gdite 4_ Men, Mittwoch Wiener MoLgenzeiLung 88. ««tz wegen geWMcher Werenzea. Der Mörder geflüchtet. GchLvn gegenhatb 11 illihr nachts wurde der Aijährige PavfümeriÄvarenhändler Ernst Backe, Ma-Mretenstraße Nr. 36 wohnhaft, in seiner Wohnung von dem 33jährigen Hauptman>ir Wilhelm- Rödl aus Elbogen (Tschecho- IflowaKvi), der -bei ihm wohnte und mit dem er g eschä if til'iche Differeuzen ha tte, i m Verlauf eines Streites durch einen Revolvers chu ß, der dem Backe durch den KehÄapf in das Rückenmark drang, lebensgefährlich .v e r l e tz t. Er wurde von der Rettungsgefellschaft in st e rbendem jAllstand in das Wiedner ^Krankenhaus geschaßt. Nach der Tat ist Rödl geflüchtet und hat noch den Hausbesorger, fccr auf die SchuHdeto-nativnen aus seiner Wohnung getreten war, echlcht, er solle chn rasch h i n a -usla -s f e n. Seither ist er nicht ausfindigzu machen gewesen. Die Nachforschungen sind, eingeleitet. m hÄMchrn Unterrichtewesen in Wie«. Der Verband hebräischer Akademiker „Tarbuch" schreibt uns: „Unter den bewährten Mitteln, die.geeignet sind unsere Nationale Bewegung in den Zcrstreiiungsländern ihrem Endziele näher zu bringen, gibt cs eines, dem in vielen Ländern und bei uns leider in' besonderem Maße nicht die gehörige Aufmerksamkeit geschenkt wird. Es ist dies das, Erlernen des Hebräischen sowohl als Sprache, die unenthÜhtlich ist, um unserem Geiste die unmittelbaren Quellen unserer seit Jahrtausenden bestehenden Kultur zu erschließen, als auch insbesondere als Sprache unseres alltäglichen Lebens. We groß dieses Bedürfnis eines großen Teiles der jüdischen Bevölkerung Mens ist, sich das Hebräische anzueignen, ist aus der großen Zahl jüdischer Lehrer und Studenten ersichtlich, die durch Erteilung von hebräischen Privatstunden ganz oder teilweise ihre Existenz bestreiten. Es . fehlt aber auch nicht an Fällen, wo die Lernenden sich die größten materiellen Opfer auferlegen der Liebe zur Sprache wegen. - Es ist nun selbstverständlich, daß dort, wo keine von einer Verantwortlichen nationalen Körperschaft durchgesührte Organisierung dieses Unterrichtswesens durch hebräische Privatstunden vorhanden ist, sich Zustände herausbilden, die von schädigender Wirkung für dieses schöne Ziel sein müssen. Und in Wirklichkeit ist es für die mit der hier besprochenen Angelegenheit Vertrauten kein Geheimnis, daß die Fälle nicht selten sind, wo Leute mit unzulänglicher Kenntnis der hebräischen Sprache als Privatlehrer des Hebräischen fungieren. Daß man diesem chaotischen Zustande, wo sich jeder erstbeste -zur Erteilung von hebräischen Stunden berufen fühlen darf, so passiv zuschaut, zeigt, wie wenig Verständnis für den Wert dieser Sprache als nationales Erziehungsmittel vorhanden ist. Dadurch ergibt sich aber eine große Beeinträchtigung der Interessen der Stundennehmer (es sind dies meistens Kinder, deren Eltern in. Unkenntnis, die Sprache leider nicht imstande sind, den Lehrer über seine diesbezügliche Fähigkeit zu kontrollieren). Um diesem Zustande abzuhelsen, geht der Verband hebräischer Akademiker „Tarbuth" daran) die Lehrkräfte der hebräischen Sprache im Rühmen der Möglichkeit zu o r g a n i s i e r e n. Wir lenken insbesondere die Aufmerksamkeit der Eltern daraus, daß wir vorwiegend jetzt — zu Schulbeginn — gerne die Vermittlung von gewissenhaften und dem Zwecke entsprechenden Unterrichtskräften, wie auch die Erteilung einschlägiger Informationen übernehmen. Wir werden uns auch sehr freuen, wenn Vereine und Verbindungen, die Kurse einführen wöllen, sich' an uns zwecks Beistellung von Kursleitern wenden werden. Wir hoffen, daß es durch gemeinsame Züsamtnenarbeit all derjenigen, die für das Hebräische das ihm gebührende Interesse haben, möglich sein wird, Ordnung in das Wesen des Privatunterrichtes der hebräischen Sprache einzuführen. Anfragen können immer an den Verband hebräischer Akademiker „Tarbüth", 9/ Bez., Türkenstraße 9, gerichtet werden, wo auch Vormerkungen jeden-Mittwoch von 6 bis 8 Uhr abends vorgenommen werden." ' Arabische Bodenspekulante«. Die I a f f a e r arabische' Zeitung „El Gezerah" geht in hinein längeren Artikel mit Wen arabischen Bodenspekulanten sehr scharf ins Gericht. Die Zahl der arabischen Bodensensale — schreibt das Blatt nimmt von Tag zu Tag zu. Selbst in den Moscheen wird zwischen einem Gebet und dem anderen Bodenspekulation' getrieben. Bezeichnend ist die folgende Stelle des Artikels: „Es. gibt unter uns Leute, die der Meinung sind, daß es besser und, nützlicher,sei, Sandwüsten und schlechten Boden für teures Geld zu verkaufen und das so erworbene Geld zur Verbesserung und Instruierung der anderen arabischen Bodenflächen zu verwenden, als die brach liegenden Landgebiete unbebaut und unverwertet zu lassen. Diese Auffassung mag ja ihre Richtigkeit haben, aber erstens kann man den Bodenverkauf nicht immer in solchen Grenzen halten und zweitens, haben die meisten Araber gar nicht die Fähigkeit, das so leicht erworbene Vermögen apch rationell zu verwerten; denn wir besitzen keine Agrargesellschaften noch sonstige Bankorganisationen, mit deren Hilfe das Geld verwertet..werden könnte. Das böseste aber ist, das die arabischen. Besitzer guten Bodens auch von Arabern unerschwingliche Bodenvreise verlangen.... ." . , * Vierter österreichischer Philatelistentag, Vom 26. bis 27. d. findet der vierte österreichische PhilateWontag in Wien statt. Es sind neiden.-den Beratungen des Verbandes ein Rundgang durch das Postmuseu-m, Vorträge u.ild meselliae Veranstaltungen vorgesehen. Alle Auskünfte und Teilnehmerkarten durch den Schriftführer Dr. Karl' W i l >l e r,' 1. Bez., Audiongasse 5. (Tel. 26*2*37, 20*346.) Sie ziMMen Probleme. Die Diskussion in de«. „Wiener Morgen- , ' , ' zeitnng".;. j Die „Wiener Mörgenze-ttimg" hat in der Zeit Dom 4. Mai 'bis Mitte August eine Diskussion über die Fragen des 14. Kongresses - durchgeführt. Der zrun evfteumol von einer Tageszeitung unternommene Versuch, EirtzHherten der zionistischen Arbeit vor einem breiteren Publikum zu erörtern und die weiteste Oeffentlichkeit mit den nach Geltung ringenden Strömungen vertraut zu machen, hatdas vollste Verständnis und die Unterstützung aller zch-. nist-ischen Kreise gefunden, die vor einem größeren PuAikum sich auszufprecheu wünschen und sich hiezu gerne der freien «und unparteiischen Tribüne bedienen. Nach der Reihenfolge des Erscheinens geordnet sind bisher die folgenden Diskussionsartikol veröffentlicht worden: Robert Stricker: Zu den Verhandlungen mit der Agudah^rthodoxie; Wladimir Jabotinsky: Die Pol- -tischen Aufgaben der Zion-istcrEevisionistcn; Dr. med. W. Kohner (Karlsbad): Die Fragen des 14. Zionistenkongresses; Dr. E. M. Zweig (Jerusalem): Die wirtschaftliche Gefahr der Bodenspekulation iit Ercz Israel; Dr. Jakob Ehrlich (Wien): Jüdisches Couleurstudenten« tum; Josef Hecht (Wien): Zionistische Couleurstudenten; Nathan Tartakower: Die Notwendigkeit einer Liquidationsbank; Ing. I. Wachs mann: Die Bedeutung der AtbeitevbaugesellHast Sdlckboneh; Menachem Kuol'l (Tel-Awvw): Die Bodenftage; Dr. Norbert Hoff mann (Wien): Rovistonismus und Jewish Agency; Dr. Oskar Karbach (Wien): Zionismus und jüdische Völkerbundl-igen; Dr. Isidor Klaber (Wen): Der Kongreß und unsere Jugend; Dr. Manfred Reife r (Eernauti): Zu den Problemen das Kongresses; Dr. M. S o l oweitschik (Berlin): Va banque (Grundsätzliches zur Agency-iFrage); Med. Meier Hammer: Ein Jahr isyste-. malischer Büchfenarbeit in Palästina; Benjamin Sew U s i e l (Jerusalem): Der Wahnsinn von Tel-Awiw; - Dr. Anselm Strom Wasser (Tol-Äiwiw): Schafzucht' in Erez Israel; Robert Stricker: Falsche Voraussetzungen (Zur Erweiterung der Jewish Agency); Doktor AÄur Ruppin: Die Ansiedlung bemittelter Elemente in der Landwirtschaft; B. Handl (Wien): Anleihe und Ausibauorganisatiou;, Ing. Efraim Kutzenvk (Tel- Awiw): Die Farmevbank; Nahum Gold manu (Berlin): Probleme und Aufgaben des 14. Kongresses; Dr. Konrad Prunner (Wien): Die ^Krisis im Zionismus; Benjamin Akzin (Won): Zur Stellung der Studentenschaft im Zionismus; Prof. Ernst B og es (Znaim): Zvonfftisches Couleurstudententum; Ing. Jizchak Wachs mann: Was will die Hitachduth? Dr. E. Usi et (Tel-Äwiw): Palästina vor einer neuen Wirbschastsphase; Dr. Georg Weiner (Wien): Für die Jewish Agency — für Ghaim Weizmann; Bruno RabinoWitz (Men): Ein ernstes Wort an die ,bereinigte Opposition"; Dr, Meier Ebner (Czernowitz): Zionisten und Non-Partisans; Dr. Manfred Reifer (C-ernowitz): Auf schiefer Bahn; Moljf Böhm (Men): Die organlsatorisch-finanzielle Basis der Kolonisation; Ing. agr. Hugo Zalosger (Haifa): Moschaw oder Kwuzah; Max Ki ewe (Wien): Studentenschaft und Kongreß; Deputierter Jizchak Grü nbaum (Warschau): Bor der Entscheidung; Dr. Oskar Epstein (Brünn): Kongreßreform von Grund ans; Benjamin Akzin: Grundgedanken des Revisionismus; Josef W a j z (Ben Porach): Die Aufforstung des Landes; P. Haller (Wien): Zur Frage Her Jewish Agency; Dr. I. S ch e chtma n n (Berlin): Tatsachen beweisen; Paul Brass (Biala): Wollen und Können; Dr. E. M. Zweig (Jerusalem): Wie stehen die /parteilosen" in Nordamerika zum Zionismus? Schaje Hor-owitz (Wien): Zu den Problemen des 14. Zionistenkongresses; Dr. A. S t r o m w a s s e r (Tel-Awiw): Die Hachschara-Frage vor dem Kongreß; Dr. O. H er'schdö rfer (Krakau): Gegen die Opposition; Dr. S. E. Soskin: Probleme der Kolonisation; Samuel Kantor: Ein Risiko auf gut Glück; Dr. Julius Dohany (Belgrad): Ein Vorschlag zur Lösung der politischen Probleme;. David Ha i m A fr i e l (Belgrad): Keren Magen David; Dr. Hugo Schachtel (Breslau): Der.Wandel der Zeiten; P. Haller (Wien): Der Kongreß und. die Amwertung der zionistischen Werte; Doktor I. B u ch m x I: Die praktischen Möglichkeiten der jüdischen Konzentration in Palästina; Josef Baraz (Dagania Ales): Ein Brief an die Chaluzim; Otto L a n g: Jüdische Volksvertretung und Jewish Agency; Dr. Nahum Goldma n'n: Zur Klärung; Ing. Hugo Zalo sz er (Nahalal): Parodie Zahlen; Leo Kaufmann (Tel-^Jofef): Mschaw oder 'Kwuzah; Kurt L evi (Reholboth): Das SoÄin- System als Familienwirtschast im Vergleich zur extensiven Ackerbaulwirüschast; Dr. Chaim Tartakower: Der KerenKajemech und der 14.Kongreß; Dr. E. M. Zweig . (Jerusalem): Was können die Azionisten in der erweiterten Agench schaden? E. L i w n i: Die Stellung der Z. S. P. (Zeire Ziou) zum Ovganisations- und Kolonisationsproblem; Z. Poppers (Wien): Bor dem Kongreß; A. M. Brachjahn: BMMdnng und BolMildung; Benjamin Akzin: Gmndgedanken 'des Revisionismus; Salvmon Fried mann (Wien): Sprich wenig und tue viel! Wir -setzen die Debatte -über die Probleme der zio-. nistischen Bewegung fort und werden selbstverständlich < so wie bisher jede Strömung gerne zu Wort kommen, lassen. ' * Der BlindensammeltaH. Am 3. und 4. Oktober, findet, wie alljährlich in Wien, ein allaenleiner Sammeltag für Blinde statt. Aus dem Erträanisse sollen Schnlen und Heime errichtet und. die Fonds für Me Kranken« und Altersversicherung gestärkt werden» ~ i« Berliw 22, Septeinber. (I. T. A.) Am10. d. sanid in den Sophiensälen zu Berlin eine zahlreich 'besuchte Versammlung der ZionistenkReviftoni'st'en statt, in'der die Gründung eines prövisorischeu Z-entrallbureaus der Zwnisten-Revisionvsten in Deutschland beschlossen worden ist. Es iwu-vde ferner eine. Mion zwecks Schaffung einer revisionistischen Organisation in Deutschland beschlossen. ' Mische Paffagiere aas einem Laietzkdamtzser von Panditen angegriffen. Der Polizoichrf von Homel, ein Jude, getötch. Riga,, M. Septvuvber. (I. T. «A) Laut einer. Meldung der jidd!Isch«kamnmniis1ischen Moskauer Tageszeitung „E m e s" fpielte sich dieser Tage auf «inent zwischen Tsche t-s cher s k und Homel derkchrenden Dnjchrdampfer ein scharfer KaMf zwischen einer Räuberbande und dön-jüdischen Passagieren ab. Die Banditen hielten 'den Dampfer an, 'begaben sich an Bord und machten sich daran, die jüdischen Passagiere zu berauben. Es entspann sich oin heftiger Kampf zjioffchen den Juden und den Banditen. Inzwischen hatte der Kapitän des Dampfers die Honteler Polizei verständigt. Der Chef der Homeler M-itärpostzei, Herr Hindin, ein Jude, ffarn müt einer Abteilung Militä r« Polizei an den Dampfer heran. Es entstand eine heftige Schießerei zwischen den Banditen und der Polizei, in deren Verlauf Herr Hindin erschossen wurde. Hindin war bei der Ärbcrterschast Hömels sehr populär. Er war früher einfacher Arbeiter in einer Homeler Fabrik. Nach der Revolution wtlrde er zum Chef der Homeler M i 14 t ä r p o l i z e i ernannt. 9|||i mittp ■* ** wlv Cl|lv ||WWiipUni9vTgv« Ein Mtarbeiter der „Tabvettes" hat in einem Archiv bk angeblich erste Anzeige, die durch Zeitungen verbreitet Worden ist, entdeckt. In Frankreich existierte schon in den elften Jahren des 17. Jahchu-nderts eine richtige Zeitung mit politischen nnd aMren Nachrichten, der ,Mercure Fraucais", aber Anzeigen, wie wir sie heute verstehen, brachte diese Zeitung nie-. mals. FünUg Jahre später erst, und Kvar i m Jahr« •1652, ve-röffenVichte der,Mercurius Milieus" zum erstm Male eine Antzeigse; sie lautete: ,/Jrenodia gr-atulatoria (Be- Mckwunschrmgsodc),. heroisches Gedicht, geschmÄben zu Ehren der Mckkchr des Lord-Generails, und welches von seinen Siegen in schr beredter Weise erzählt, Zn verkaufen bei John HÄden, an der Neuen Börse, London. Dvuckevoi New Eouvt, 1682." Es sollte in diesem Falle durch Anzeigen von öffentlichem Charakter ein zum Preise Cromwells Mchriebenes Buch verbreitet werden; die Buchhändler waren also die ersten, -die sich der Zeitung bedienten, um Nachrichten oder A^eigeu in die OeffeMchkeit zu bringen. Erst sieiben Jahre später, im Jahre 1689, erschien eine Kvoite Anzeige von derselben Art; sie galt einem kleinen Wert! des großen Milton, der ,Ms verlorene Paradies" gedichtet hat, und lautete: Betrachtungen über die beste Art, die Kirche von Simonie (Schacher .mit geistlichen Aemtern) zu befreien. Verfasser I. M." In dems-elben Jahve . begannen in >den ZMmgen die ersten Kaufs- und Verkauss an zeigen zu erscheinen, und bald darauf erschienen auch schon die ersten SteMeugasuche und S'be^>smanxgebwte. Wien, L3. September." * Johann Strauß in der Amtssprache. Die Herren von -er hohen RMeruW haben die. BedMormig px patriotischen Feier des schgen Jchann Strauß 'begeistert. Der zu diesem Zweck veÄautbarte ..Aufruf an die Bevölkerung" soll etwas „sürs G'müt, Mrs goldene Wiener föea» sein, auf das die hwroMtlich Michen. Verlautbarungen (GeMstszah'l 12— 5840) nicht wirken. Es würde aber ein feuilletonisüscher politischer Mt — ^dichtet, aiua Kvemuna' Mischen Beust und Gnllparzer, der 'selige Beust würde sich allerdings mehrere Male im Grave umdreyen, wüßte er, daß sem Nachfolger als AmtsstMt die Bevölkeru-M in fügender Weise aufrmt: ,^Jm Kino beigleiie an diesem Tiage s«W die MutrünstiMe Schreckensstzene ein lächelnder WMer -von Strauß Äs aügenPällige Demvustvation des Sieges der heiteren Dduse über die Gemeinhelit der Welt. Der Besucher des Konzerwafes schalte gleichzeitig mit seinem Mokka Strauß servirt. Und wenn sich rn der schwulen Par ein „Mäzen" beim Pianisten evotWe Tänze bestM, so antworte dieser lieber 'M der blauen Donau" «der den ,-GWywn aus dem Wimerwald". Das Wiener Lied draußen beim Wsten Heurigen mache den Urwiener Weisen unseres unsterblichen Schani Platz. Auf. der TanzordnMg oer Bälle und Kränzchen prange ausschließlich her Name Seiner königlichen WalzeMarestät, ja, sogar me Herren Tanzmsister mögen in ihren PerfMonen die FvenMultur der Negertänze zugunsten des Straußschen Walzers auf einen Dag zurückschieben." .. . Und wer Woß' einen Radioapparat besitzt, der Wiste: Selbst der Aecher führt chm heute durch se-lnen KopMrer Strauß, Strauß' und nichts Äs Strauß Ur. Lmt Ausruf Wird also die blutrünstigste Kinoszene,' wie' etwa der Massenmord im Londoner Chmesenviivrtel, vom. Fledermaus- Watzer beiflügM werden, der Stveiik der Kinvumsilker war, laut Aufruf, „eine augenfällige Demonstration des'Sieges der heiteren Muse übet die Gemeinheit der Welt", , zum Mokka wird Johann Strauß Und zur echebenden Vorfeier der zitierte beyeistevnde Aufruf seMvrt, für dessen -Geist und' Woetschmuck oer N n t erri ch t s min\ft ex . Sch n eid er,^. sämtliche Landeshauptmänner, inklusive Seitz, zeichnen. D—n. * Das Wetler. Das Schönwetter hak auch gestern angehakten. Die Mittagstemperatur Weg bis 26 Grad. Die Boransfaige mchdet voriwiegeud hoitM, M lsicht-enBtömngen geneigtes Wetter. * Die ' LebensmittelmiilMe. ^Jn de? Großmarkthalle wickellte sich auch gestern der Vevkehr in flaUer Stimmung ab. Süwohl rm Großwie'auch im KletinharM sind voMuftg Hreisveränderungen von Belang nicht zu konstatieren. Fettstoffe dürften sich abermals infollge der ÄufiwärtÄbewe>gung kür Fettischwein-e ans dem Lebendmarkte im Preise verteuern, hm- .gegen ist für JnngschWuernes-ein Pr-eisMganä qu erwart^ Der Naschmapkt wies M .allen, (Mdm MMMcheude 2m« llieisiemnaen M. KM. KMvüben uck> FiWen stnv mäßig Kr

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