Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2364 (21.9.1925)
- Date
- 1925-09-21
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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m. IXtöi . ' . Wen, MvG^ag neuen APilmMm'ltees liegt eine Möglichbeit, da>ß das Bestreben vorhanden ist, das Verfchlte gutzumachen. Soll die Bewegung ihre großen Aufgaben evWen Wnntzn, so muß die nächste Mionskomiteesitzung Klarheit in Der Hinsicht schaffen. Und sollten da Situationen entstehen, M deren Lösung dom Mions'komitee an 'Kompetenz mangelt, so schrecke man im äußersten Falle auch nicht davor zurück/ raschest einen außerordentlichen Kongreß emzMrusen, um nur die Krise restlos zu beseitigen. Das wäre allerdings die beste Lösung. Es ist schon zu weit gekommen; die Spannung ist zu groß. Mer: .nn!>n ix ' '; Gur Ar je. Set Keren Sajessod und das zionistische Budget. Aus London wird uns geschrieben: Der 14. Zionistenkongreß stand vor der erfreulichen Aufgabe einer durchgreifenden Erhöhung des Budgets für alle Zweige der zionistischen Ausbautätigkeit in Palästina. Diese Erhöhung war hervorgerusen durch die Tatsachen des Lebens selbst, durch die immer stärker wachsende Einwanderung und durch die immer mehr steigenden Bedürfnisse einer sich ständig vergrößernden Bevölkerung. Die Zionistische Exekutive hat aus diesem Grunde dem Kongreß die Annahme eines erhöhten Budgets vorgeschlagen, der Kongreß hat diesem Vorschlag zugestimmt, und es wird nun dafür zu sorgen sein, wie, diesem Budgetvoranschlage gemäß, die einzelnen Posten befriedigt und den Bedürfnissen Palästinas Rechnung getragen werden kann. Nur ein Teil der zionistischen Oeffentlichkeit aber ist sich desien bewußt, daß es der Keren Hajessod ist, der die Geldmittel zur Deckung dieses Budgets sammeln und bereitstellen muß. Jeder Redner, der auf dem Kongreß eine Erhöhung des landwirtschaftlichen Budgets und die Gründung neuer Siedlungen verlangte, verlangte damit eine Erhöhung der Einkünfte des Keren Hajessod und müßte nun als ersten Schritt zur Verwirklichung seiner Vorschläge einen Appell an das Judentum richten, dem Keren Hajessod seine Steuer zu entrichten. Wenn ferner diejenigen, denen die Pflege der hebräischen Sprache und Kultur in Palästina am Herzen liegt, fordern, daß das Schulbudget erhöht werde, dann ist es jetzt ihre Pflicht, den erziehenden Gedanken des Maassers in immer weitere Kreise zu wagen. Eine Verstärkung der Darlehen an die infolge der jüngsten Ein-! Wanderung ausblühenden Unternehmungen in Handel und Gewerbe ist weiter nicht nm eine Frage der zionistischen Kolorrisationspolitik, sondern in erster Reihe die Frage, wie die Einnahmen des Keren Hajeffod verdoppelt werden können. Wurde endlich der berechtigte Wunsch laut, unter den Tausenden van Einwanderern, die jetzt monatlich nach Palästina kommen, möglichst v i eleChaluzim zu sehen, die als ländliche und städtische Arbeiter das jüdische Heimland von seinen Fundamenten aus ausbauen sollen, so ist die Erfüllung des Wunsches nur dann möglich, wen» der Keren Hajessod der Zionistischen Exekutive Geldmittel zur Verfügung stellen kann, die nicht nur für die Reise der Einwanderer und ihre Aufnahme im Lande, sondern auch für ihre zweckentsprechende Vorbereitung in der Diaspora ausreichen. ES ist notwendig, daß diese organische Verbindung zwischen Palästinabudget und Keren Hajeffod in das Bewußtsein eines jeden Zionisten so eindringt, daß es unnötig wird, diese grundlegenden Wahrheiten und Tatbestände zu wiederholen. Jeder Delegierte des Kongreffes, der zu irgend einem Punkte des Budgets seine Meinung geäußert und seine Wünsche vorgebracht hat, muß wissen, daß jeder Wunsch nach Vergrößerung des Budgets eine Verpflichtung darstellt, an der Aufbringung des Budgets durch den Keren Hajeffod mitzuarbeiten. DaS Jahr 5685 war in der Geschichte der Kolonisation Palästinas durch die Tatsache ausgezeichnet, daß es frei war von den Aengsten und Krisen, die sonst unsere Arbeit infolge eines steten Mangels der notwendigen Mittel begleitet und gefährdet haben. Der Keren Hajessod war infolge des Ausbaues seiner Organisation und der Intensivierung seiner Propaganda imstande, das volle vom Aktionskomitee der Zionistischen Organisation festgesetzte Budget nicht nur zu decken, sondern auch in einzelnen Fällen, wo die mit unerwarteter Stärke eingetretene Einwanderung den Rahmen des festgesetzten Budgets notwendigerweise sprengen mußte, Zuschüsse über das Budget hinaus zur Verfügung zu stellen. Diese Tatsache hat während des letzten Jahres eine Stimmung der Zuversicht und der Arbeitsfreudigkeit in Palästina zur Folge gehabt, die ihrerseits auch auf allen Gebieten der Privatinitiative und der neuer: Einwanderung sich fühlbar gemacht hat. Hätte der Keren Hajessod nicht das volle Budget zu decken vermocht, so hätte dies sowohl auf die Zahl der bemittelten Einwanderer wie auch aus die industrielle Entwicklung des Landes in hemmender Weise zurückgewirkt. Aber das vorjährige Budget war verhältnismäßig gering. Es war ausgestellt auf Grund der Erfahrungen des Jahres 6684, das heißt einer Einwanderung von 600 bis 600 Menschen' monatlich. Nun kommen 8000 im Monat an. Jedes Gebiet der palästinensischen Aufbautätigkeit, und das heißt jedes Gebiet, für das der Keren Hajeffod zu sorgen hat, Einwanderung und Schulwesen, Landwirtschaft und Industrie, öffentliche Arbeiten und Gesundheitspflege, erfordern ein proportionell gesteigertes Budget. Es gibt aber kein gesteigertes Budget, ohne daß der Kerw Hajessod proportionell gesteigerte Einnahmen erzielt. Das müssen sich, besonders nach den Beschlüssen des letzten Kongresses, alle Zionisten jetzt vor Augen halten. Wiener Morgenzeltttng Was hier für das Gesamtbudget ausgesührt wurde, soll nun im einzelnen für jeden Budgetposten nachgewiesen werden, damit jeder es sich ein für allemal einpräge, daß jede neue Schulklaffe und jeder neue Pflug, die Aufnahme jedes neuen Einwanderers und das Darlehen an jeden Kleingewerbetreibenden, der sich im Lande niederläßt, abhängig ist von den Ziffern in den monatlichen Ausweisen über die Eingänge des Keren Hajessod. Das vom Zionistenkongreß angenommene Budget, soweit es von der Palästinaexekutive verwaltet wird, enthält nicht alle Ausgaben, die der Keren Hajeffod für konstruktive Aufbauzwecke in Palästina macht. Außerhalb des von der Palästinaexekutive verwalteten Budgets steht die Beteiligung des Keren Hajeffod an Fonds und wirtschaftlichen Instituten, die für den Aufbau Palästinas von außerordentlicher Bedeutung sind, so.an dem Jüdischen Nationalfonds, dem der Keren Hajessod während der vier Jahre seiner Tätigkeit 26.677 Pfund überwiesen hat, an der Allgemeinen Hypothekenbank für Palästina, die vom Keren Hajessod gegründet wurde und der er bisher 63.493 Pfund überwiesen hat, an der nach den Plänen Ing.Ruthenbergs arbeitenden Palestine Electric Corporation, Ltd., an deren Aktienkapital der Keren Hajessod mit 60.000 Pfund beteiligt ist, und an der Palestine Land Development Company, die bisher vom Keren Hajeffod 20.578 Pfund erhalten hat. Andererseits aber erhält die Zionistische Exekutive in Palästina zur Deckung ihres Budgets auch, freilich nur in geringer Höhe, Beiträge, die nicht direkt aus den Sammlungen des Keren Hajeffod stammen. Es sind dies vor allem Rückzahlungen aus Darlehen, die die Palästinaexekutive in früheren Jahren an Siedler, an Gewerbetreibende und für öffentliche Arbeiten, größtenteils wieder aus den Mitteln des Keren Hajeffod, gewährt hat. Es ist nun bedeutsam, wie weit der Keren Hajeffod das Palästinabudget der Exekutive in den einzelnen Jahren decken konnte. Im Jahre 5683 betrug das vom Zionistischen Kongreß angenommene Budget 433.000 Pfund, der Keren Hajessod konnte aber nur 338.052 Pfund überweisen. Die Gesamtauslage der Zionistischen Exekutive auf Rechnung des Budgets betrug 356.738 Pfund, davon aber waren 52.576 Pfund für Deckung des Desizites vergangener Jahre, so daß nur 304.163 Pfund für neue Arbeit übrig blieben. Im nächsten Jahre, 5684, betrug das angenommene Budget 387.000 Pfund, die Ueberweisungen des Keren Hajeffod hielten sich auf derselben Höhe wie im vergangenen Jahre, sie betrugen 336.809 Pfund. Da aber von den Gesamtausgaben der Palästinaexekutive im Betrage von 351,943 Pfund nur 746 Pfund zur Deckung früherer Defizite bestimmt waren, verblieben für' neue Aufbauarbeit 351.197 Pfund, also ungefähr 50.000 Pfund mehr als im Vorjahre, und dies äußerte sich aus allen Gebieten der Aufbauarbeit. Vergleichen wir die Zahlen der drei vom wirtschaftlichen Standpunkt wichtigsten Aufbaugebiete, so ergeben sich folgende Zahlen, aus denen der Aufschwung deutlich erkennbar wird. 6688 5684 Pfund Pfund Landwirtschaft 80.906 - 114.808 , Öffentliche Arbeiten (tzikl. Sslekboneh * I und Handwerlerbany 22.804 43.920! Handel und Gewerbe 2.679 6.916 Dieser beachtenswerte Fortschritt in der wirtschaftlichen Aufbautätigkeit konnte erzielt werden, ohne daß das hebräische Kulturwerk Schaden erlitt. Dieses Verhältnis hat sich während des laufenden Budgetjahres 5685, für das gegenwärtig Zahlen nur für die ersten acht Monate bis zum 31. Mai 1925 gegeben werden können, noch entschieden gebessert. Das festgesetzte Budget betrug 370.400 Pfund, also ungefähr so viel wie das Budget für 5684. Aber während der Keren Hajessod im verflossenen Jahre das Budget nicht voll decken konnte, hat er diesmal in acht Monaten 248.907 Pfund überwiesen, während in der gleichen Zeit das Budget nur 246.932 Pfund betrug. Es war daher sogar möglich, gewisse Ueberschüffe über den Budgetvoranschlag zu erzielen, die freilich infolge des Anwachsens der Einwanderung zur Deckung der steigenden Bedürfnisse verwendet werden mußten. Die Voraussetzung aller Siedlungsarbeit in Palästina bleibt diejüdischeEin Wanderung. Ein Teil der Einwanderer, die sogenannte natürliche Einwanderung, das sind Angehörige des Mittelstandes und Verwandte von Personen, die bereits in Palästina ansässig find, kommt nach Palästina ohne direkte finanzielle Hilfe des Keren Hajessod, obwohl die vom Keren Hajessod erhaltenen Palästin-aämter und die Immigrations- Vorkehrungen der Palästinaexekutive auch für diese Einwanderer von großer Bedeutung sind. Es muß also das Hauptbestreben der Zionistischen Organisation sein, neben dieser Einwanderung eine möglichst starke Einwanderung von Chaluzim zu erzielen, die der jüdischen Siedlung teils als Amdarbester und Siedler, teils als Arbeiter in den Städten eine gesunde Grundlage und eine normale Gliederung verbürgen. Eine solche Einwanderung wird überall von großen nattonalen Fonds unterstützt. So hat die britische Regierung nach dem Kriege, um die Auswanderung englischer landwirtschaftlicher und städtischer Siedler in die britischen Kolonien, besonders nach Australien, zu fördern, ein Overseas Settlement Committee eingesetzt und große Beträge für die Transportkosten und die ersten Bedürfnisse dieser Auswanderer bewilligt. In dem palästinensischen Ausbauwerk hat der Keren Hajeffod die Stelle der Regierung zu vertreten. Jede Erhöhung der Einwanderung bedeutet die Notwendigkeit einer Erhöhung der Keren-Hajessod-Emgänge. Im U. Schlember MS...1 Gette 9 Jahre 5683 kamen 10.490 Einwanderer nach Palästina, Die Arbeitslosigkeit, die damals im Lande herrschte, verursachte dem Keren Hajeffod große Ausgaben für ihre» Unterhalt und für Notstandsarbeiten. Gleichzeitig ab« wurden neue Einwanderungshäuser in Jaffa für 4600 Pfund und mit ihnen 8,5 Dunam Land De 1160 Pfund durch den Keren Hageulah gekauft und dem Keren Hajessod in sein Eigentum übergeben. Der Keren Hajessod selbst trug dazu 2600 Pfund bei. Im nächsten Jahre, 6684, betrug die Zahl der Einwanderer bereits 14.100. Das vorgesehene Budget für Einwanderung betrug nur 30.000 Pfund. Aber infolge der plötzlichen Steigerung der Zahl der Einwanderer seit Juni 1924 mußte dieses Budget überschritten werden, und der Keren Hajessod hatte für Einwanderung faktisch eine Summe von 34.764 Pfund ausgegeben. Noch größere Ansprüche an das Budget des Keren Hajessod seitens der vergrößerten Einwanderung wurden im Jahre 5685 gestellt. Während der ersten acht Monate dieses Jahres wänderten 17.500 Personen ein, und das autorisierte Budget von 27.800 Pfund, das für das ganze Jahr galt, war bereits in den ersten acht Monaten erschöpft, in denen der Keren Hajeffod 27.667 Pfund für Einwanderung auszugeben hatte. Der Keren Hajessod vermochte durch zwei Sondersendungen seines amerikanischen Komitees den erhöhten Anforderungen zu genügen, aber er wird für das ganze Jahr 6685 statt der 27.800 Pfund eine Summe von 41.500 Pfund für die Einwanderung zu überweisen haben. Eine erhöhte Einwanderung im Jahre 5686, auf die alle Anzeichen hindeuten, hat eine starke Erhöhung der Keren- Hajessod-Eingänge zur absoluten Voraussetzung. Grundlage des palästinensischen Aufbauwerkes bildet die Landwirtschaft. Sie nimmt auch den größten Posten unter den Verwendungszwecken des Keren Hajessod ein, der für Landwirtschaft im allgemeinen im Laufe von vier Jahren 614.157 Pfund in Palästina investiert hat. Wieder können wir auch auf diesem Gebiet feststellen, wie mit jedem Jahre der Keren Hajeffod den einzelnen konstruktiven Zweigen der Ausbautäti^keit mehr Geld zuzuzuführen imstande war. Im Jahre 5683 mußte das landwirtschaftliche Budget von 100.000 Pfund aus 80.000 Pfund gekürzt werden, im nächsten Jahre, 5684, konnte das erhöhte Budget von 115.000 Pfund fast vollständig durch den Keren Hajeffod gedeckt werden, der in diesem Jahre 114.608 Pfund für Zwecke der Landwirtschaft überweisen konnte. Im Jahre 5686 wurde das landwirtschaftliche Budget wiederum erhöht auf 125.000 Pfund, und bereits in den ersten acht Monaten wurden aus den Geldern des Keren Hajeffod 119.808 Pfund zur Deckung dieses Budgets ausgegeben. Der Keren Hajeffod hilft der landwirtschaftlichen Kolonisation in jeder erdenklichen Weise. Er gewährt Darlehen an die Moschwe Owdim und an die großen und kleinen Kwuzoth und ermöglicht dadurch die Anschaffung des toten und lebenden Inventars, den Bau der Häuser und Stalle und die Ernährung und Aussaat in der ersten Zeit. Daneben gewährt das Budget aus den Mitteln des Keren Hajeffod Darlehen an einzelne Farmer und insbesondere auch an Jemeniten zur Verbesserung, ihrer Lage, erhält die landwirtschaftlichen Versuchsstationen und ermöglicht die Ueberführung der Chaluzim in die Kolonien. Auf allen diesen Gebieten ist eine stetige fortschreitende Zunahme der Investierungen des Keren HäMod ftstzustellen. Während der drei letzten Jahre hat der Keren Hajessod ckks Anleihen an die Siedler in den neuen, von ihm erhaltenen Kolonien folgende Summen ausgegeben: Kwvzoch Große Kwuzoth Moschwe Owdim NeberfÜhrmtg von Chaluzim 5883 5684 5685 Pstmd Pfund Pfund nm 15.107 19.848 17.084 28.911 &;300 80.457 60.213 68.440 2.629 3.673 6.600 ' Eine ähnliche Propovttorr läßt sich auf allen anderen 1 Gebieten der landwirtschaftlichen Siedlungstätigkeit seststellen. Die Ansiedlung einer arbeitenden Familie erfordert seitens des Keren Hajeffod ein Darlehen von 700 Pfund. Am 30. September 1924 erhielt der Keren Hajeffod 44 landwirtschaftliche Siedlungen (gegen 35 im Jahre vorher) mit 2932 Siedlern (gegen 1521 im Jahre vorher) und 4487 Bewohnern (gegen 2197 im Jahre vorher). In diesen Dörfern gab es 1950 Hauser und Ställe, 882 Zugtiere, 3050 Milche, 600 Schafe, 48.704 Hühner und 997 Bienenstöcke. Die bebaute Fläche betrug -98.402 Dunam. Soll diese erfolgreich wachsende Tätigtest des Keren Hajeffod und der Zionistischen Exekutive auf landwirtschaftlichem Gebiete erhöht werden, sollen alle Siedlungen konsolidiert und neue gegründet werden, so ist es notwendig, den Keren Hajeffod in die Lage zu versetzen, immer größere Summen in die Landwirtschaft investieren zu können. Die Gesanstinvestierungen des Keren Hajessod betrugen am 30. September 1924 621.670 Pfund als bleibende Anlagen und rückzahlbare Darlehen auf dem Gebiet der landwirtschaftlichen Kolonisation. Die Schaffung eines eigenen Kolomsationsfonds wird die Bedeutung dieser Investitionen noch stärker hervortreten lassen. Den gleichen Fortschritt wie die landwirtschaftliche weist auch die städtische Siedlungsarbeit des Keren Hajeffod auf. Es ist bekannt, welchen Aufschwung die jüdische Stadt in Palästina in dem letzten Jahre dank der vermehrten Einwanderung genommen hat. Der Keren Hajessod hat durch die Gründung der Mgemeinen Hypothekenbank und durch seine Beteiligung am Kapital des Solelboneh wie auch durch seine großen Darlehen mt diese kooperative Arbesterbaugenosfenschaft den Hüuserbau unb die Entwicklung eines jüdischen Bori ha ird-