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Wiener Morgenzeitung · 1925-09-19 · Heft 2363 (19.9.1925) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2363 (19.9.1925)
Date
1925-09-19
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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m Gelte € Wim, Samstag tyener Hornt Krauss juw.» l Avblmesserx.? gegenüber Hotel Metropole) Wiener Morgenzeitung 19. Septemher iW m Welthaus für . Saitoichais Okkasioiijvarkauf (Schüiteiiüctier) elfli EPZitiojing i 1 In FüttergeSdengtofgewI in Satin de Chine, Halbseidenbrokato (70 cm breit) N 4.80 la Ponglf (9ßcm breit) 0,00 Detailverkauf au Orlglnal-kngrospralsan I etue Anlethe vc^ucht werben soll, so vergißt -man, da,', er schon eine solche l-at. Eie bestcht darin, das; er die Texrains auf ilangjährige Abzahlung gekauft hat, und er kann daher zu d-estn großen Berpslichtungeu nicht noch eme neue tzon behütendem Umfang auf sich nehmen. Die Situation, in der sich der Keren Kajemeth l'Jsrael -besinnt — dadurch befindet, daß er eine ganzbedeutmde Leistung in 'bezug auf Geniach .Haarez vollbracht hat — daß er seine dringendsten Aufgaben zurückstellen muß, weil er finanziell erst quasi „verdauen" muß was er auf sich genommen hat, diese Situation zwingt .die, Zionisttsche Organisation) ihre Kräfte, wie stets dem toi Hafessod, nun auch dem Keren Kajometh l'Jsrael voll zur Verfügung zu stellen, um die Kampagne für ihn im weitesten Stil zu führen. Diese Mithilfe verlangt -die Wiener -Lammelstelle zunächst für die jetzt einsetzende Aktion für die Mischen Feiertage. Einer Institution, wie es der Keren Kajemeth i'Urael ist, dessen Aufgabe Palästinaboden in jüdischen! Vollbesitz zu bringen, an und für sich schon große Zug-, kraft ausübt, und der sich auf freiwilligen Spenden aufbaut, ist es viel leichter, als faim Keren .Hajeffod, der ein Steuerfonds ist und eine Erzichung der Juden zum staatlichen Denken fordert, die Popularität bei den Massen zu erlangen. Die Nationalfondsidee zu verbreiten, heißt hier schon, seine Eingänge steigern. Deshalb ■ ist kein Zweifel darüber möglich, daß eine Mithilfe aller zionistischen Kräfte, Wie sie sich bei den Drives für den Keren Hajes, od so sehr bewährt hat, auch bei der Campagne des Keren Kajemeth l'Jsrael die erwünschten Erfolge zeitiger Wird. ' Die jüdische Frau und... Bon Anitta Müller-Cohen. - Man kann auch durch Begriffe morden. -Jakob Klatzkin Weist einmal darauf hin, wie die Auffassung des Judentums durch den Zwinger der Begriffe gegangen, zu einem leblosen Schatten Wurde. Der Jude und: das ist der Ausdruck für die Veräußerlichung im Judentum im Zeitalter dcr Assimilation. "In dem Moment, wo eine lebendige Geistigkeit zum Begriff erstarrt, ist sie tot. Und jene, die solche BegriMWinger für Lebendiges erbauen, find nicht mit Unrecht Mördern zu vergleichen. Denn auch durch Begriffe kann man morden. Naive Leute Wundern sich darüber, Wenn ihre BegrMkonstmktionen als tote Gebilde sich erweisen. Sie meinen, ist einmal etwa's so mühevoll ausgetüftelt, so umfe es der höchsten' Vollkommenheit, also des Lebens teilhaftig sein. Es ist dies der große Irrtum aller Dheoretcker und schlechter Politiker. Die. zionistische Bewegung ist nicht so Wie die zionistische Theorie, und unsere Theoretiker und schlechten Politiker •' dürften füglich nicht darob verwundert sein, Wenn allüberall die Begeisterung für ihre Schlagwörter fehlt. Zürückkehren zur lebendigen Bewegung ist die Panazce der zionistischen PolitN. In gesteigertem Maße gilt dies auch von der zionistischen Frauenokwegung. ' 'Kann man Männer manchmal zu Fanatikern einer Theorie erziehen, Frauen kann man bestimmt nicht. Die Mische Frau muß mit dem löbendigen Judentum verbunden werden, nicht mit dem „Judentum und". Die Mische Frau ist ohne Und. Unser ganzes Sehnen und Trachten muß bawmf gehen, sie Wirklich jüdisch zu rnmhen öder zu erhalten. Sonst' ist nichts, riötig. Die jüdische Frau weiß schon).was sie für bas Judentum zu leisten hat, wenn sie nur weife, was tote Judentum ist. Das I u o e n t u nt aber ist in der geg e n- - iv artigen P h a fe s e s nex GntWi ck-l.n n g g a n z? u nd ga r ti rt e tn.zige r > W>il(e zur He i mat.) Alles. Was an natiönalen und zionistischen Theorien inden letztett Jahrzehnten -produziert Wochen iß, — und diesist ivahrlich nicht wenig, — vermag nichts anderes als. diesen urkräftigen Willen in tote Worte zu zwingen. 2ct; Wille zur Heimat ist eine ungeheure Macht. Durch ihn Wird die Geschichte des Judentums bestimmt. Diese t- Wille u nd n ich t di e 'Theor i e, nicht di e P o*] Ii 1 ik b a u: P a l äst ina. ) D e x W i llez u r H e i >m a-t i st d e. r W i lle z u m Boden, zum Schutz des eigenen Dache'S, zur R n h e n n d z uNk Scha ff e.n , in Atu ß e. Nicht in deö Politik, nicht in irgendwelcher Organisation ist dieser^ existenziale Wille des jüdischen Volkes verkörpert, nicht in-, der zionistischen Partei als solcher, auch nicht in einem Teil von ihr, in einer Frauenorgani-sglion, sondern de r g roß e nationale Wille, der für uns üb pst das', Wort hinaus den Inhalt des Ztönismus' verkörpert: das ist der Jüdische National-' sond's, Land und Boden ist die Heimat. Land und Boden wird durch den Nationalst) n d s d e m jüd ifch e n V olke e r w oriben. Mit Land u u d B o d e n i st unser n a t i o n a 'l e r W i l l e zum Leben eins. Die jüdische Frau, ’Wcmt sie tvahchaft jüdisch ist, muß mehr und' intensiver fühlen, 'was die eigene Heimat, das eigene Heim für unser Volk bedeutet. Sie .darf sich nicht durch Parteienschlagwörter und Vereinsmeierei beirren lassen. E s gibt nur ein I u d e n t u m u n d n u> r einen Zionismus, der lebt: den Zionismus des Boden's. Seine Verkörperung, seine Verwirklichung ist der Jüdische Nationalfonds. Man höre ans, endlich von der „jüdischen Frau und" zu sprechen! Die Mische Frau ist nur in einer Form für den Zionismus zu haben, nur in der Form der Wen digen Wirklichkeit von Palästina! Die Wirklichkeit in Pa läftina ist mit 'dem Jüdischen Nationalfonds eng verbun den. Der Boden, an dem unsere Kolonien erbaut werden, ist der Boden des Nationalfonds. Das Land, das heute noch nicht uns ge-hört, ist das Land, dessen Erlösung noch auf den NationÄ'sonds .wartet. : Der Nationalfonds muß Wieder in das Zentrum unseres Denkens rücken. Hier ist die Quelle des Lebens für unser. Volk! Die jüdi.sche Frau.ist dem jüdischen Leben verbundeit, därunt*muß sie dem Nationalfönds tzerdunden' werden, Ein neues Jahr beginnt in der Mischen Geschichte.'Ein neues Jahr, das vielleicht Wieder Jahrtausende dauern Wird, fuhrt unser Volk von dem schattenhaften Dasein der Theorie in das Leben, Wie e's jedes VoA normalerweise haben muß, in das Leben auf eigenem'Boden. Dieses neue Jahr soll die Mische Fmu verbinden mit der WirMchkeit in Palästina und mit ihrer prägnantesten Ausdrncksform, mit dem Jüdischen Nationalfonds! Die „jüdische Frau und" gehört dlr Vergangenheit an, die Zukunft Wich die jüdische.Frau am Werke.sehen. * Das Wetter. Nach dem schönen Donnerstag hat der gestrige Tag wieder mit Regelt ^begonnen. temperatur 'betrug 15 trübes, unsicheres Wetter. ia yar oer ge- Die Durchschnitts-- Die" Voraussage meldet meist Man darf sie nicht ", V- Zur Tischri-Mtion. Jetzt, in diesen jüdischen Feiertagen, unmittelbar, nach den: 14. Zivntstenkongreß, geht eine Aktion des Jüdichen Nationalfonds vor sich, die Tischri-Aktion. Die der-, antwortlichen Organe der Wiener Nationalfondsleitung! und das Zionistische Landeskomttee haben sich der Mithilfe unserer Seelsorger versichert. Sie werden in den Gotteshäusern ihrer Gemeinde sagen, wie wichtig, wie dringlich dieses Werk ist. Eine große Zahl jüdischer Mitbürger hat sich in den Dienst der Sache gestellt. Die jüdische Jugend wird in der Woche nach dem Neujahrsfeste' in die jüdischen Häuser kommen, um die Nationalsondsbüchsen zu leeren, und sie wird bemüht sein, in einer möglichst großen Zahl von jüdischen Familien, die bisher unbeteiligt waren, neue Büchsen zurückzulassen. Ich will nicht von den Erfolgen der Arbeit des Jüdi. scheu Nationalfonds in Erez Israel sprechen, trotzdem ich sie im Lande selbst vor kurzen Wochen erst mit eigenen Angen gesehen habe. Ich will nicht von der Sorge sprechen, welche die Verwalter dieses Fonds in Palästina um die Zukunft hegen, wenn sich die Leistungsfähigkeit des Jüdischen Nationalfonds, dieses Bodenkaufsfonds, yicht noch im kommenden Jahrevervierfacht, trotzdem ich in Jerusalem mit Ussischkin und seinen führenden. Beamten darüber gesprochen habe. Ich will nicht nach ungezählten Appellen berufenerer Zionisten aus diesem Anlaß wieder an die Gefahren der Bodenspekulation erinnern, die, wie Ussischkin nachwies, beseitigt wären, wenn es gelänge, die Eingänge des Jüdischen Nationalfonds im neuen jüdischen Jahre auf 800.000 Pfund zu erhöhen. Und ich will nicht mahnen, daß die erfreulichen, großen, neuen Bodenkänfe des K. K. L. — im Nahalalkomplex allein sind 38.00b Dunant Neuland für neue Siedlungen erworben worden —, sofort in Kultur gezogen werden müssen. Ich denke jetzt nur an die Männer und Frauen und ganz besonders an die jungen Menschen, lvelche sich in der Arbeit für die Tischri-Aktion verbunden haben, und darauf brennen, durch ihre Mitwirkung Erfolge zu erzielen. Wissen unsere Menschm den Entschluß, hinzugehen und zu werben, daß man Geld spende, auch richtig einzuschätzen? Wissen sie, welcher Schaden an jungen-Seelen angerichtet wird (auch an denen älterer Menschen), wenn dieses Anklopfen an Türen, dieses Ansprechen des Ein- ' zelnen, dieses zermürbende Wiederholen von Worten» welche doch -denen, die sie aussprechen, so teuer sind, erfolglos bleiben? . Bei einem Besuch in Beth-Alpha sagte mir 'eine schwer arbeitende Frau: „Unser Tagwerk hier scheint nicht nur erquicklicher, sondern weit leichter zu sein, als die Werbe- und Sammeltätigkeit der Arbeiter für unsere Fonds. Ich könnte nicht in die Wohnungen der Juden gehewund von ihnen Geld fordern." Ermesset die Ueberwindung innerer Widerstände, die nötig ist, die Kraft der Begeisterung, die wirken muß, bevor sich der Einzelne entschließt, stundenlang, tagelang seine ganze freie Zeit» der — täuschen wir uns nicht — von den Mitbürgern gar nicht geschätzten, gar nicht gewürdigten „Sammeltätigkeit" zu opfern. Die stets vorhergehende Erwägung, wie das Anliegen, für die jüdische Gemeinschaft Geld herzugeben, von dem Angegangenen ausgenommen werden wird, verursacht, meine Verehrten, auch sonst mutigen Rosch-HManaki-Karten. -. Dieser Tage hörte ich, wie ein junger Brieftr^er -sich über eine Anzahl Mischer Rosch-Haschanah-Karten' lustig machte, die er an die Mressaten zuznstellen hatte. Bei dem grünen PastznsteMeamten mochte auch ein klein wenig Mneigung gegen die vorübergehende Mehrarbeit mitgespielt haben, die Hm die Juden durch ihren Rosch-.Haschanah verursachen. Ich muß aber gestehen, daß ich beim Anblick der Leschanah-Towah-Karten, die in den letzten Wochen in den Schaufenstern Mischer Papier- und Buchhandlungen angepriesen Wurden, auch nur schwer ein Lachen überwinden konnte und >daß ich es nur deshalb tat, Weil meine Lust zum Lachen vom Schmerz darüber besiegt Wurde, daß' 'das an sich so erhabene* Fest des Gedenkens zur Zeit der Jahreswende zum Anlaß genommen Wird, Kitsch und Geschmacklosigkeit gedankenlos zu fordern und das.Judentum in Verruf zu bringen, daß es' selbst für seine Hohen Feiertage" nur ganz niedere Kunst zu vertreiben lhat. Es ist gewiß sehr schön, und berührt uns Wohltuend, .wenn uns am Neujährstag jemand, den wir sonst, niemals begegnen, mit dem uns keinerlei innere Beziehung verbindet, mit einer Glückvunschkarte aufsucht.' Wir kramen in unseren Erin'nerungeü, um auf eine Ursache für dieses liebevolle Gedencen zu stoßen, finden aber keine plausible. Höchstens die, daß wir dem Gratulanten vielleicht vor Jahrett irgend einett belanglosen Dienst erwiesen, den er uns jetzt Jahr um Jahr mit einer elend bemalten, und Merhast textierten LeschanahUrtWah-Karte. he imzählt. Ich empfinde es jedesmal, Wenn mich ein Menfch, der mich einmal bei guter Laune ertappt 'hat, mit einem Wechsel des als alten Mann dargestellten lieben, Gottes auf 365 glückliche Tage (im Schaltjahr defraudiert,er mir noch den 366. Tag) ,/aussucht", als eine Heimsuchung und verdiente Strafe für eine einmalige Schwäche. Oder: wie komme ich dazu, mich für die Nosch-Haschanah-Karte mit den sechs hebräischen Worten und vierzehn niederträchtigen Druckfehlern noch bedanken zu müssen? „Es vergehe das Jahr mit seinen Flüchen und, es komme das Jahr mit seinem Segen" — soll der. Texteiner solchen New jahrskarte 'bedeuten und ich Weiß nicht recht, Wohin ich den Fluch dieses verballhornten Glückwunschtextes.. einreihen sosi: in das alte oder das neue Jahr? Sicher ist, bah «es ein Wuch, ein Mißbrauch und ein.,trauriges Zeichen, von; schablonenhafter Geschmacklosigkeit ist, wenn Wir all.diesen Rosch-Haschanäh-Schund unterstützen. Ein Freund, der meine Ansichten in dieser Frage steift, erzählte mir, daß'er eine Karte erhielt, die — ausgerechnet zu.Rosch-Haschanah — die Opferung Jsaks darstellen sollte, Sein vierjähriges Töchterchen, 'das die Karte znm Spielen erhielt,-zeigte sie einer Freundin mit der Erläuterung: ,Mchst du, Trudi, dieser Bubi War Wimm, muß jetzt knieen .und bekommt von seinem Papa Pracker." Und in. der Tat, das Kind 'Hatte recht. Der ,Mube" auf dem Bilde twar in einer Stellung abgebildet, die keine andere Deutung zül-ieß . . . Dabei 'haben Wir es gar nicht nötig, uns solchen Schundes zu bedienen, durch den das Fest nur entweiht und die Freude ay des Freundes Gedenken bloß vergällt wird. Es gibt heute schon eine ansehnliche Serie von Karten mit Wirklichen Kunstdrucken aus der' Geschichte des Judentums, aus dem Leben der Inden in der Galuth und in Erez Israel,,die erquickend, erhebend wirken und wenn man will, auch nachdeMich stimmen , und zur Einkehr anregen, daß es als eine Versündigung an der Mischen Kultur und der Erhabenheit unserer Feste angesehen Werden muß, wenn Wir durch den Ankauf und Verbreitung von Verzerrungen edler Motive, dem gewerbsmäßigen Schund Vorschub leisten. „Es vergehe das Jahr mit seinem Fluch der -Lächerlichkeit und es komme das Jahr des guten Geschmackes!" .Das ist meine Rosch-Haschanah-Karte an alle,-die mich bereits „mit schönen Wünschen' aufhäßlichen Ansichtslartcn ausgesucht haben oder, Gott behüte, noch anfsuchen sollten. I a k o b Ä r a n s z.' Ser „Israelit Von I. Opatsschn. a .Mit 16 Jahren War Buckert, ein ,Asraelit", der den Sabbat Mt, M Chanffem zu Schchrra gekommen. In dessen Metrmto Mhrte. er Passagiere nach den verstrm-ten Farmen oder nach Netv-Dork. Buckert ivar- -rührig; selten fuhr er mit leerem Wagen vom Bahnhof. Die NögechäMchkeit seiner ausgoWorfenen Lippen-, der plattten Nase und dev olfenboinsweißen Augäpfel machte sein .Gesicht doppelt antzichend. '"Die Pasianten sahen ihn «gierig an; und wenn dam Buckerts Augen lächelten, so mußten die Vorübergehenden — ob sie Wollten oder nicht — in bessere Laune kommen. Buckert liebte Bessie, die Tochter seines Dienstgebers. Ihre jungen, Weißen Schultern/ ihr biegsamer, tveicher Nacketr, Besstes Zugehörigkeit zum „alten Glaiuben" — all das übte einen eigemvtigen Neiz aus Buckert, und das rote Mut, das in Beffies Wangen pulste, ließ ihn nicht ruhen. Er Wagte jedoch nicht, seine Wünsche über seine Lippen zu bringen, denn «r wußte: Schapira ist ein schlimmer Jude, er duldet nicht, daß seine Tochter mit den christlichen Burschen der Stadt spricht. Da Wird er einen Neger schon gar nicht tölerieren. So verging Jahr um Jahr. Buckert tat seine Arbejt und War glücklich, daß Bestie mit chm unter >e>inem Dache Weilte, daß sie chm dann und Wann zulächelte, ein paar Worte ntit chm sprach; das öffnete alle Pforten in Bnckerts Innern und gab chm die Hoffnung, sein Mick sei noch nicht verspielt. Eines Tages, wurde SchapirahaMot heimgebvacht. Sein Automobil ivar in tausend Trümmern auf der Strahs liegen geblieben, Buckert arbeitete jetzt für Mi; er erhielt -das Haus und achtete darauf,' daß es an nichts fehle. Am frühen Morgen fuhr er mit der „Maschine" > V i

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