Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2360 (16.9.1925)
- Date
- 1925-09-16
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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m. Zssv Wen, MMvoch Wiener Morgemeitunst 16. September 1926 Sette 6 * Das Wetter. Auch der gestrig Tag war vegmErsi. Gagen MÄdag wurde es tvärmer. Die Voraussage meldet heiteres und wärmer«- Wetter. * Mn vermißter Tourist. Der in der Thalliast'vabe 40 wchnhaste Anton Zahour zeigte bei der Polizei an, ratz sein Bruder, der LOjöhrtge TW.'evgMife Lecbold Zahour, seit deqn27. August vermißt w-vd. Er war nach Mariazell! Hehchrvn, um in der Gegend von Lunz Bergpartien zu unternehmen, und hätte am 6. «b. nach Wien zurückkehven sollen. Da er -iS heute nicht zurliciigeckehrt ist, jürchidt man, daß er einem Unfall zum Opfer gefallen ist. * Di« Lebensmüden. Gestern vormittags hat sich die OGahriige FabriLantenSgatttn Anna Kalter aus dich« unbedannteir Ursache a»S einem Fensber gestÜM und blieb tot liegen. Dt« 65jährige Wivtitchastevin Mri« Matzka hat sich geistern nachts in ihrer Wohnung durch Einatmen von Leuchtgas vergiftet. Sie wurde bereits tot aufgefunden. - Belm Abspringen tödlich verunglückt. Der kvmmerttell« 'Direktor der Körner-Werk«, Heinrich SHück, Mi am 10. d. aus bctm GelrelbemarA von einem Stratzenibchmug abgefprungen und derart ungliiÄlch gestürzt, daß «r drei Tage später seinen Verletzungen e r l e g e n ist. - Die Autosuggestion als Heilmittel. Nachdem durch die unbestreitbaren und oft gsradszu vevblWenden Erfolge der bewußten AutossuMstion das allgemeine Interesse an derselben und der Wunsch, sich mit ihr ganz vertraut zu machen, immer Waltere Kreise ergreift, dürft« die Mitteilung von Interesse sein, daß der zur^it in Berlin weilende Schweizer Gel ehrte Dr. Otto R. Haas, welcher sich nicht nur theoretisch mit der SeelenLund« auseina-nd-evsehte, sondern auch als Mitarbeiter Coues berufen ist. über Zweck und Ziele der Autainggestim m berichde-n. beabsichtigt tn kürzerer Zeit auch in Oesterreich. Ungarn und der Lschechchl-owatei eine Rtthe von Vorträgen über Wesen uch Wirken der AutcsuMsti-on sotivie CiinführungS* fiutfe in deren Meßbodick ab^tchatten. £>e«r Dr. R. 0. Haat erklärte in einem Interview unserem Berliner Vertreter unter anderem: „Die SuMostion und AutoluMstion, die unermeßlichen und unerschöipMchen Kraftquellen und ihr Wirdunasbereich, sind unüberschtar. Nicht nur verkleinern sie alle körperlichen und seelischen Leiden, sondern — da das ganze so- Me Leben, die gan-e Kultur in ktzter Linie aui Wechsel* Miger Beenvftussung -beruhen — sind auch diese durch Srm«* stion und Autof!ug>qeftio.n bedingt und von ihnen abhängig. Die richtig angewandten Kenntnisse von denselben bk'den also den einzig sicheren Weg zur Gesundheit, Wohlstand und Glück." * Die LebenSmkttelmiirkte. Die Großmarkthalle hatte gestern zwar nu-r schwache MeWmPopte, mSgesamt sind bloß sechs Waggons einaeilangt. allein trotz verminderten AngchoteS hielt sich der Bevkehr bei späolicher Käuferbetettigung in dm bescherdensten Grenzen. Die Prets« blieben vorläusig stabil. — Der Nasch mar kt war in den meisten Gomüsesorten günstig Miel'«!, pr Kchl und Paradeiser herrscht« gestern bessere KaG-ust. Kartoffeln wurden zwar tn ausreichenden Mengen anf den Markt geibracht, alle n im Großhandel haben die Preise mäßig an Mögen. Auf dem Obstmarkte wurden die meisten Mtsovtein un -er dem Druck der gesteigerten Angebote unter, den Ge-stchungAkchen vevkauft. * Die deutsche Aufwertung. Der seit dem Jahve IW in Deutfch.and dauernde Kumpif um die Auijwertung hat durch d« am 16. Juli IW beischloss mm AuswertungS* vom Reic. . .. .. Metze seinen Abschluß gesunden. Die erfüllen zwar bei weitem nicht alle Hciffnultgen, die die Träger der Bevmste an daS Ergebnis der Beratungen geknüpft halben, immechin sind die FcstsetzunM der AufworttlnMuote für di« einzelnen Ansprüche aber doch so erhüblich, daß kein Gläubiger deS Reiches, der Staaten. der Gemeinde, des Grunddes-itzeS. der Sparkassen usw. verabsäumen darf, seine Rechte mitten in Pen Gesetzen gebotenen Mitteln zu verfechten. DaS Bovfahren zur Durchsetzung dieser Forderung ist jedoch so kompliziert, haß der Anspruchswerber ie>W unmöglich die Aussichten beurteilen fctatC EL hat sich daher sosovt in den ersten Tgaen nach Inkrafttreten der neuen Gesetze das Bedürfnis nach einer Stelle gsltend gemacht. bei der die Voranmeldungen der elnzelnen verwertungsfähigen Ansprüche Mamm-enlanfen, bei der sie gclpvüft und zur enLOltigen Ammlidung bei den zuständigen Stellen vorbereitet werden. Die VermittlungK'entrale G. m. b. H, Berlin W. S, Eichhornstraße 8, Teil. Kurfürst 5520*28, hat eine sülch« Dammelstelle eingerichtet. Di« Firma verendet einen Fragebogen, der bei Auftragserteilung entsprechend ausgsfüllt wich. Di« einzelnen Fälle werden aus Grund dieser Angaben gegen di« geringe Gebühr von 8 Mark in Bearbeitung genommen und auf Wunsch wird auch die Anmeldung bei den zuständigen Stellen sowie bi« Durchführung her einzelnen AuswevtunigSdn'sahreu bewirkt. Die VermittlungHzeutrale ühsrnimutt evfordevlichenfalls die Hecheijührung von Vergleichen zwischen Gläubigern und Schn'ibMrn. Nach Eingang des Fragebogens werden die einzelnen Antragsteller Der die Aussichten, die sich ihnen aus Grund der näheren Umstände und ihrer Angaben bisten. genau unterrichtet. Erst nach vollendeter DurMhrung cdex Ra-tertsvluitg werden die Kosten des BevlabrenS in etwaiger Höhe von 7 Promille der mu errechneten AutwertunMumnte erhoben. Der ante Ruf. dessen sich die Ver>nttt!!nngsoenwal''L G. m. b. H. in Berlin und in der Provinz erfreut, wird das V«rivatl-en, das der Firma enbMengelbvacht wird, in vollem Matz« 'Uw Ärrmer-ieuratze. der rrutzowstraße stahlen sie cret seidem Gcbetmäniel und zwei silberne Hände mit der Aufschrift .Mlwgoge Lütz-oitvstraße 1898", in der PestalMstraße Mi geLe Metalleucht-er und in der Arrilleriestraße ein ÄrlWamni BlalMb^rborte, die sie vom Altarschmuck crbr-issen. Ne zerrissen einen roten Vorhang, drehten daraus einen Strick und ließen sich an ihm AM Altar hinab. Bon den Tätern fehlt jede Spur. * Mn Heine-Denkmal gegenüber dem Siebenaevlrq«. Wie I. T. A. aus Bonn Micktrr machen sich Besdrebungen ge.toiUb, Heinrich Heine anläßlich der rheinischen Iahvtauserbein Denkmal gegenicher dem Siebenigebi^o- .in errichten. Mitteilungen aus dem Publikum. ERNIRTiKEL für die feine Schuhpflege Wr.»Nemt&<lier diem. lnduitrle A,«G., Wten, t., Parkrlnä 4 v«r(r«l«i 0» AtM'Altct* «KQlÜlf - <b Der Verein der StanUlauer Freunde veranetiltct während de » oben Feier .*>ge in den geräumigen Olympiaden I., Rotgoese 3, einen GOTTESDIENST Betslüs arten Im Vj verk uk: An den Kaasen dys Cafe Ad.on, 1, Rptgas-e L und Cskä Residenz, l, Franz* Josefs-Kai 3i * Mer Kilogramm Gold gestohlen. Aus TMtz-Schönau wich' wlMavhiert: Bei einem hiesigen Goldschmied wuche am 13. d. eln RielsengolLdlMchl verübt. Dem GMchmich wurden gegen drei Kilogramm reines Gold, drei PiertvMogramm geschlagenes Golid, eine groß« Menge Abfall,M, ein MdeneS Lovgüon, ein« güldene Kette und vevschiedene Juwelen gestohlen. .Der Gesamtwert der Mohlensn Gegenständ« beträgt rymere Millionen tschechisch« Kronen. ren zu hoben. Aion'aü Matfn, ^ritz v. '.Inruh, Herbert Eulen« bevg, Swphan Zweig, Hermann Hess«, Karl Sternheim und andere haben sich zur Mitachelt bereit erklärt. DaS Komitee beübsichtigt, demnächst mii einem Aufvnf an die deutsche OesfmMchkeit. zu treten. * Der Schatz in der Matratze. In LeniiMad stach eine unter dem Namen „di« Norenberg" bekannt« Bettlerin. Bei der Durchsuchung ihrer HM-ligketten fanden die Behörden in einer Matratze viele goldene Armbänder mit Brillmuen. mehrere Broschen, goldene Uhvketten, Armbanduhren, silberne Gegenistättde, Textil-p Galanterie- und Konfektivnswaren, Schltlhwerk u. a. m. Da sich keine Erben gMefdst haben, wurden die Wertsachen der stinanzverwaitung und di« übrigen Sachen dem Kommissariat für sozial« Fürsorge übergeben. Radloprogramm. Heute Mittwoch den 16. September. 16 Wr 10 Mm. bis 17 Uhr b0 Mt-'.: Nenm ttagskonzer tv Ubr: tz-mnbe o Fr au 19 Uhr: Vortrag Hans Gastgeb: Der Jugendspielplatz und sein« Brveutu g für dar Kind. - 20 Uhr bis 21 Uhrr Gbner- Eschenboch-Feier. Gesprochen von Auguäe Wtlbrandt-BauoieuS. St Unr 1r> M n.t Wiener Abend. Mitmirlend r RiLard Waldemar, Ernst Arnold. Kammerguartett Lautenhayn. — 22 Uhr: Heitere Abendmusik (Kapelle Stlving). Bühne und Kunst. Las Kammermustiseft in Benedig. i. Gin neues Wevk von Schönbeng bleibt immer interessant, wi« inrmer man <mch zu Schvnbevgs Theorien und Praxis stehen mag. Sein« im.Wien noch unbekannte „Serenade", welche etwa an der Technik Md am „HMstonsystsm" seines Bläserquintetts und seiner Kbaviexsuit« festhLlt, ist außerordentlich in der ungewöhnlich komplizierten und doch stets logischen Motivis, mevliwurdig in der Klangmischung von .Speichern, Klarinetten und Singstimime mit Mandoline und Gitarre. Durch dies« neuartige JnstmMntenvechindMg erhält das Merck oft genng etwas Itasienisch^ß, Sevenadenhaftes für denjenigen, der fähig ist, die einzelnen Stimmen in ihrem horiMtalen Verlause zu verfolgen nrrd von dem harten ver-tikalen Zusammenklange äbzusehen oder wegzuhören. Daß Publhkum des Musikfestes war dies ja kaum imstande, immechin ahnte es die Genialität des Werkes •*- ganz wundervoll ist datz Sonett von Potrarka,. der Bariationensatz und das ,Med ohne Worte" und bsrebtete dem dirigierenden Komponisten stürmische Ovationen. WrniHrr Erfolg hatte SchönbevgS Gegenpol Igör Strawinski mit seiner neuen Klaviersonate, welche die verschiedensten Bach-Idiome durcheinander schüttest, ohne auch nur zu einer besonders interessanten Nachahmung Bachs Zu gelangen. Der musikalische Weltbürger verfällt hier dem Glatten, Spielerischen und redet ein« durchaus tonale, stets geistvolle, aber wenig bedeutende Tonsprache. Ein« Klaviersonat« des Misterpmnisten Artur Schnabel, welch« von Mißklang strotzt, vomeni über daS Experimentieren nicht hinaus und scheint mir in den Proportionen vergriffen. Hingegen' ist daS Streichquartett von Carol S zymanowSki, der hier weniger im Bann« Rogers als der Jungfvanzosen sicht und auch dort, tvo «r MchsMig in vier perschiodenen Tonarten komponiert, stets wchUlinigend und vevstüMich bleibt, eines der schönsten Quartett« dar Moderne. Eines freunidliche»! Erfolges darf sich das von italienischer LebendiMit durchpulste Streichquartett von Mario Labroea vichmen, dessen Landsmann Franeesco Malipiero m seinen national empfundenen „stagioni italische" mit ganz ungewöhnlichem Pathos blutleere rezitierend« Ge sänge mit einem überdimensionierten Klaviersatz zu gleichsam melodramatischer Wirkung vereinigt. Louis Grünberg schildert als echter Amervkamr, dem es weniger aus alte Musikkultur als vicl-ntchr auf die neueste Mte mckomntt, die Empfindungen „Daniels in der LAvengrM" durch mustk aus der Perfektive eines Negers. Mögen hier auch die Mittel der ckmHlerifchen Davstellnug ins Gsschmacklofe überspannt sein, das Publikum sagt« Ja und Amen zu diesem fröhlichen AuSklaug eines , recht problsmati,scheu Mnsikscfdes. Sein« Festlichkeit lag weniger in den aufgeführten Wer ken, Äs vielmchr in dem einzig schönen WsaÄe des „Thea tro Fenice" und in der Persönlichkeit der mittvirckenden Künstler: Anwlld Schönberg und Hermann Scherchen ÄS Dirigenten, ferner Strawinski als Pianist, die Pa^ riser Bläfervereinigung, das Wiener Streichquartett Kolifch, das venötianische und das Z i k a - Quartett waren daS erlesenste Ensemble. Und es ist vielleicht kein Zu fall, datz daS schönste Fest im Msikssste das von Alftedo C asel'la geleitet« historische Konzert bot. In aller Feierlichkott zelebrierte «r im- Dogenpalast« Werke von Vwaldi, von Benedtztto Marrello und von Monteverdi, während das „Para dies" von Tintorelto und die otvigen MeisteMevke von Bassano Palma und Bicentmo von der Decke und den Wänden des ,-Saales der großen Rates" den Hörer herabbttckten. - ' Ettvin Felbsr/.' Begküßungsabend iür Reuben Brainin. Die Vereinigung der hebräischen und Mischen Pvefseherichtevstalter in, Wien ließ es sich nicht nehmen, de« aus Anlaß des H. Zionistenkongresses nach Wien gekommenen bekannten und verdienstvollen heb rätschen Schriftsteller Rauben Brainin zu ehren. Die verunstaltet« Mintog ab«M ei>ne schlichte und würdige Empfangsfeier, der alle in Wien wedLnden Vertreter der ausländischen jüdischen Presse sowie di« Msichon und heMi'chen Publizisten und Wissenschaftler' beiwohnten. Die Herren S ilberbusch, Prof. Dr. Kr auS, Ta ubeS, Doktor Ks.minka, Dr. Schwarz aus Nsw-Nork und S. Stnet* b ach MMgten das jahrzchntelanoe Wirken Bvairüns für die Renaissance der hebräischen Sprach« und Literatur, der er ein Wegbereiter war und ist, und übermittelten ihm dm Dmrk für seine dem jüdischen Volke gewidmet« Erzichungs- M> AufklävWgSaMt ÄS Vorkämpfer des echten und verinnerlichten Zionismus. Hilda D u l i tz k a j a gab der Feier durch dm Dortrag wunderschöner hebrÄcher und jüdischer Lieder' die gewünscht« gemütliche Gttmmung. Der Gast daufte für di« ihm KUteil geworden« Ehm durch einen schönen und iustvukiiven Bortvag über das geistige Loben der Inden Amerikas. Aus dm Theatern. Burgth«at«r. Morgen, y# Uhr, „Fenster". Ackademietheater. Morgen, */,8 Uhr. „Der Lieb- Hab er". Operntheater. Morgen, 7 Mr, ,/Don Iuaw'. Am 29 September wird Donizeltis Oper ,Pneia von Lammermoor", nach mehrjähriger Pause neu einsIMerk, wieder in daS Repertoire ausgenommen. Lucia: Frau Kurz, Gdgardo: Herr Piccaver. Cs folgt hinauf eine Neubesetzung >er „Aida" mit Herrn Picoaver als Radames Außerdem ind die Proben zu „Boris Godunow" in vollem Gange. Theater in der Josesstadt. Montag den LI. d. Premiere deS Lustspiels „Monsieur Brotouneau" von Robert de Flers und G. A. -de Beillavet mit Richard R o m an o v s k h in der Titelrolle. Raimund-Theater. Haute, */»8 Uhr, Erstausführung von Klaibunds „Der Kreidekreis". Schönbrunner Schloßtheater. Morgen Evstaufführung von „Waffenschmied". Theater an der Wien. Für die Konzerteinlage der am Mittwoch den 23. d. anläßlich des 100. Gebur»stagLs Johann Strauß' stattfindenden Festvorstellung der Opevctte „Wiener Blut" mit Luise Kartousch, Bttth Fischer, Ernst Tautetthatzn und Hubert Marischka wurde Frau Kammersängerin Selma Kurz und Herr Kammersänger Alfred Picea der gewomen. Hans Moser hat die Episode des Figke-r- Lutschers übemomrmen. Für Sonntag nachmittags wird eine Keueinstudvrrung der Operette ^ollandweibchen" vorbereitet. Roland bühne. Freitag, 8 Uhr abends Erstanffuh-- rung von „F r a n t e § c a" von Benno Bignh unter Reg" Friedrich Foyers. ___ Vereine. Borttögr und Vers ammlnugr». B e r e i n i g u n q I ü d i s ch e IR o d e r v a HeMv» yfi Ubr im nxo| n Saale des Cafö Josestnum. n. Bez., Mbn. gersttaße 33. VortragSaoene. Oberbaur.it Robert S t r r d e r: Pie Bilanz des Ztonist-nkonareffes". Mit Diskussion. Gästv willmommen. — I ü d t i Ä e TiichaesellsckastLLNdst r a ß e, 3. Bez., Löwengasse 36 (Cass Lovrana. Somer.'Än). Heute V»9 Uhr aberuß, Bortrag Dr. I. S a d g e r: „P s Ych ea n a l y j e u n d I «d e n t u m". Ablesekurse für Schwerhörige und Taube in der WieurL Urania ztw Erlernung des Aolesens der Lautsprache vom Btunoe a> für Anfänger. b> für Borgeichritlene (Fortietzung oes ku letz > om Zommer emrster). Einschreibungen ab 1 >. d an der lttirSkaffe m Ura-'tagebäude am Asvernvlatz. KurLbeginn mn S. Oktober InSö (6 bis 8 Ubr ab nds. Verein für unentgeltlichen Arbeitsnachweis, 2. Bez., Taborstraße 89. Tel. 10-9-16. In der Zeit vom 30. August bis 5. d. waren angemeldet 1009 männliche und 686 weibnche Stellensuchende aus den verschiedensten Branchen. Männliche offene Stellen: 4 Vertreter, 1 Schlosser, 4 Lehrburschen, 4 Laufburschen, 2 Verkäufer, 1 Anstreicher, 1 Monteur, 1 Tischler, 27 Praktikanten, 3 Schneider, 1 Schuster. Weibliche offene Stellen: 4 Stenotypistinnen. 2 Wirtschafterinnen, 7 Hausgehilfinnen, 2 Kinderfräulein, 4 Lehrmädchen, 3 Köchinnen, 1 Modistin, 1 Hilfsarbeiterin, 1 Praktikantin, 1 Schneiderin, 1 Verkäuferin. In derselben Zeit wurden vermittelt: Männliche Stellen: 3 Vertreter, 1 Schlosser, 2 Lehrburschen, $ Laufburschen, 4 Praktikanten, 2 Schneider. Weibliche Stollen: 4 Stenotypistinnen, 2 Wirtschafterinnen, 2 Hausgebilfinnen, 1 Kinderfräulein, 1 Lehrmädchen, 1 Köchin, 1 Modistin, 1 Hilfsarbeiterin. . ‘ Mafsada. Letzten Samstag fanden die Wahlen in das Präsidium des A. H. V. M a s s a d a statt und hatten folgendes Ergebnis: Präsident Ing. Friedrich Sieh8, Vizepräsident Ing. Fritz Hahn, Schriftführer Alfred Braun, Wien, 19. Bez., Crotkagasse 18. Tel. 18-3-74. Alle Zuschriften sind an die Adresse des Schriftführers zu senden. Zirsammenkünfte jeden Mittwoch um 8 Uhr abends im Cafe Stadtpark. An Sie Wische Aevöikeeung Wien»! Das PrWdimn des Mdtscheu Fvauenvereines für den S. Bezirk wendet sich mit solgenöem Ausruf an uruseve Leser: Der Jüdische Frauenverein für den 2. Bezirk steht vor leeren Kassen. Nom Jahre bat der Verew im Dienste der Armen des 2. Bezirkes redlich« Arbei-r geleistet- Unser Bezirk ist an jüdischen Bewohnern und zugleich an. Irschen Armen der reichst«, an sM chen Reichen der ärmste Wiens. Trotzdem wurde Unzähligen durch uns gehoben. Mm schafft« ihnen B-vch, Kleidimg, Heizung, Kurbeiträae, bewahrte fie vor Tvlog-ierung usw. Von Jahr #u Jahr wuchsen di« AnfordevulMn an ucheren Verein. D:« 'Spenden flössen Hm aber nicht rm gleichen Maße zu. Jetzt halben sie so gut wie^ausgehört. Wir müssen unsere Arbeit einstellen, wenn uns nicht chostens größere Beiträge zur Verfügung ftel>eu, Darnnr bitten wir alle,- die für das jüdische Elend im 2. Bezirk ein Herz.haben, uns ans Anlaß der Feieirrgg«' Spenden zuwein'den zu wollen und unser' Mtalied zu Nt^drnl Die mindeste jährliche Mitgliedleistung beträgt nür.3 S ch i l l i n g. Geldsendungen nehmen en'tflvgm: Natalie Be ran, 1. Bez., Burgring 1: - Fi sch e r,. Scmitätsha^^ 2. Bez., Taborstraße 28. Postzcheckkonty des Vereines Nr. 138 517. **amaBsaKaamBBaKBsmsamBmsmssSBBItmnmsasimammiiemaSBBlSBaBBKBSBISBSSSSBSSSSSSS^S ammssasrnm wss