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Wiener Morgenzeitung · 1925-09-14 · Heft 2358 (14.9.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2358 (14.9.1925)
Date
1925-09-14
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Skr. wm Men, Monkag Wiener Morgenzeitunq 14. September ISA Gelte» Gesäßen und Geschirr, ja auch zur Eisbereitung Verwendung findet. In solchen Füllen ist also immer das unifizierte Wasser die Qulle -er Ansteckung. Ebenso können Nahrungsmittel, Obst, Getränke, Geschirr auch durch die Hände von Typhuskrauken oder von Personen tnsiJiert werden, di« mit Typhuskrariken m Bevuhmng kommen. Nach übersiandener TyphuSinfoktion müssen, daher wieder« holte bakteriolagische Untersuchungen der Entleerungen vor» genommen werden, um die Dauerausscheider festzustellen und deren Umgebung M schützen. Denn daS bloße Zusammensein mit einem Typhuskvanken ist eigentlich ungefährlich. In den Spitälern werden ja auch oft Typhuskranke aruf die allgemeinen Krankenzimmer gelegt und es finden nie Haus Infektionen statt. Eine direkte Infektion ist stets das Zeichen unzureichender Sorgfalt bei der Pflege des Kranken und der Reinhaltung des eigenen Körpers. Zum sicheren Schutze vor einer Typhusinsektion wird man in Wien den Genuß roher Milch, roher Salate und anderer Gemüse meiden, weil Milch mit infiziertem Wasser verdünnt, Gemüse, die roh genossen werden, mit typhushältvger Jauche gedüngt sein können. Es tvird sich auch empfehlen, kein roheS Obst -u essen, wenn es auch mit infektionsfreiiem Wiener Wasser gereinigt wurde, da man ja nicht wissen kann, oh daS Obst nicht mit Händen von Bazillenträgvn in Berührung gekommen ist. Die Hauptgeftchr bilden Stuhl und Ham des Typhus» kranken. Diese müssen bis lies in die Rekonvaleszenz hinein mit Chlorkalk desinfiziert werden. Die Wäsche des Kranken wird zum Schutze der Wärterin in Scdalösung ausgekocht. 'Ansonsten findet die übliche Wohnun-gsdesinfektion statt. Das Pflegepersonal, das besonderer Schulung bedarf, hat insbesondere auis die. Wichtigkeit der HändedeSinsektlion nach jeder Be» vühvllng mit dem Kranken und den Entleerungen sowie vor den Mahlzeiten zu. achten. UebrigenS kann man auch von der im Kriege bewährten vorbeugenden, ganz ungefährilchen TyphuS-SchuPmpifun-g Gebrauch machen und so die Umgebung des Kranken schützen. Neben dem echten Bauchtyphus gibt es noch eine Reche von typhusähnlichen Erkrankungn, die unter den Namen Paratyphus, Gastrisches Fieber, Fleisch-, Wurst- und Fischvergfftungen allgemein bekannt sind, aber nicht durch einen lebenden Bazillus wie der BauchtyPhuS erregt werden, sondern durch Fäulnisbakteirien und hitzebeständige Bakterientoxine (Gifte) in den obengenannten nicht wahrnehmbar verdorbenen Nahrungsmitteln entstehen. Aerztlicher Fragekaften. I. C. Solche Bläschen entstehen bei sehr hautempsindkichen Personen und sind, wie Ihr Arzt richtig bemerkt hat, völlig harmlos. Häufiges Einfetten der betreffenden Stellen und Hcmtabhärtnng durch Waschungen büchte die Disposition zur Bläschenbildung beheben. — ThphuS. 1. Die TyphuSbaziillen zeichnen sich durch große Haltbavkett und Widerstandsfähigkeit aus. Sie können monatelang im Boden, im stehenden Wasser leben, vermehren sich aber nur im menschlichen Körper. 2. Der Typhus befällt interessantevweise mit Vorliebe junge, kräftige Personen, während er alte und schwächliche vechchont. — Wißbegieriger K. Theriak sind jene merkwürdigen Mixturen des Altertums und Mittelalters, die als Gegenmittel gegen Tievbisse zusammengebraut, alles Mögliche enthielten, waS die Phantasie auSdenken konnte. Auch der Talmud erwähnt dieses merkwürdige Heilmittel, daS als Geheimmittel galt. Ser Sup. Die drittletzte Runde brachte mit der empf: üblichen Niederlage der Hakoah gegen die Amateure eine große Ueberraschung. Aus die hohen Erfolge der Simmeringer gegen W. A. C. und der Admira gegen Weiße Els kamen unerwartet. Vienna feierte gegen Rudolshügel im Nachspiel einen glücklichen Sieg. Für dasSemifinale haben sich daher B'enna, Amateure, Admira und Simmering qualifiziert. Die Auslosung für die nächste Runde erfolgt heute. Ein empörender Vorfall aus dem Amateur-Platze, die Jnsultierung und schwere Mißhandlung des Hakoah-Spielers Schwarz, trug nicht zur PoPuilarisievung des Fußballsportes bei. Amateure—Hakoah 6:1 (3:1). Hakoah schießt daS erste Tor. versagt aber dann gänzlich. — Die Verteidigung der Blau-Weißen wieder ganz unzulanKlich. — Schlvarz" nach dem Spiel von Tandler ~2 schwer mißhandelt. Amateur-Platz. 22.000 Zuschauer. Schiedsrichter Professor Schmieger. , . Amateure: Lohvmaun; Tandler, Blieenec; Brno, Reiterer, Prochazka; Cutti, Rausch, Kalman Konrad, Wieser, Mlynorck. u Hakoah: Fabian^ Pollak, ^Wegner 2; ^Frred, Guttmann, Heß; "" " - Schwarz Neufeld, Häusler, Wortmann 2, Eisenhofer, Äe Hakoah hat noch nie einen solchen Zusammenbruch erlitten wie gestern. Nach den ersten Spielphasen war man auf eine derartige Niederlage nicht gefaßt. Man erwartete einen scharfen, aber offenen Kamps. Die Hakoah hat es bis nun verstanden, auch aussichtslose Wettspiele durch Kampfgeist und Aufopferung günstiger zu gestalten. Gestern war die grandiose n Slavia am Dienstag bald vergessen. Es ist sagt und hat sich mit einer Gleichgültigkeit geschlagen gegeben, wo sie bei etwas mehr Energie und Kampfeswillen die Situation vielleicht noch hätte ändern können, obwohl die Amateure einen glänzenden Tag hatten. FMan im Tor war gut, hätte jedoch trotzdem zumindest daS letzte Tor verhüten können. Die Verteidigung ist derzeit daS SchmentzenSkintz der SsktionSleitung. Der alte Scheuer mit Wegner 1 wären iimimarhin besser" gewesen als die gestrige. Fried war nur davauis bedacht, hiittsn zu bleiben, um ÄS dritter Back auHpcholfen. Nüberhaupt gab eS steitS eine große Lücke zwischen den Halbes und Stürmern, die nie in Fühlung miteinander waren. Guttmann war wohl etwas schwächer als K, versuchte alber doch die Mannschaft in Schwung zu gen, er fand jÄwch nicht den Anschluß, so daß er dann auch daS Spiel aufgab. Heß war noch der Beste, hätte aber von Haus aus als Zenterstürmer vielleicht viel Nützlicheres gckeistvt als Wortmann, der für ein schweres Spiel doch noch nicht der richtige AngriiffSsAhrer ist. Er ist auch behäbig und gab oft den uninteressierten Zuschauer ab. Schwarz war nicht bei Laune, Gksenbofer fleißig, die Dorr müßte man für ihn auch etwas vergrößern. Häusler „schonte*' sich. Neufckd war der erntzige Stürmer, der etwas Lüben in den Sturm brachte und einige vorzügliche Läufe und Flanken abgab, die aber das Jnnentrio nicht verwerten konnte. Die Stürmer waren gestern nicht imstande, schöne und günstige Schußaelegenheiten herausstuarberten, verließen sich auch aus eventuelle Fehler der gegnerischen Verteidigung, und waren aber auch dann nicht zur Stelle. Heß verwandelte in der ersten Hälfte einen Elfer, vergab aber in der zweiten die gleiche Chance, was auch deprimierend wirkte. Lohrmann arbeitete gestern vorzüglich, Hute aber auch ein« große Portton Glück. Tandler spielt sehr waghalsig. Er war schwächer aI8 sonst. Blicenec befriedigte, die HalveSreihc entschied das Match, da sie den Sturm immer wieder nach vorne warf. Gut war Cutti, der von Kalman gut yvmane-et wurde; Kalman erwies sich als ein guter Dirigent und auch MlynarÄ zeigte einig! oute Schüfe und war beim sechsten Tor geistesgegenwärtig zM Stell«. Schwächer Wirser und Rausch, der rin wenig zur derben Gangart neigt. DaS Spiel selbst war fair und nahm einen ruhigen Verlauf. Die Amateure geroinnen haS LoS, greifen sofort an, Möser verschießt. Hakoah ripastiert, Eisenhofer verschieß: hier. In der 2. Minute Foul TandlerS. Elfmeter, den Heß placiert einsendet. In der 4. Minute bringt Fried einen scharfem Patzball, an Fabian vorbei, im eigenen Tor unter. . . Cutti verschießt nach einem Fehler der gesamten Verteidigung knapp. Fabian hält «inen stark gefälschten Ball Wiesers m herrlicher Manier. In der 10. Minute erhöht Cutti nach grobem Fehler Wegners den Vorsprung auf 2:1. Haus . „u.v.v . Eis ' ' n selb patzt zu Eisenho^er,' der volley übernimmt, Lohrmann hält. Einen Freistoß von Schwarz hält er gleichfalls. Ein Vorstoß Neufelds bringt einen Korner, ohne Ergebnis. Cutti verschießt alleinstehend. Eisenhoser vergibt eine Chance durch Abgeben, statt selbst in aussichtsreicher Situation ... ,.r. , .r. .. -„.jt,.».. c.- v;. HgEoah die beritt schtetzt Wart aufs Tor, Löhrmann dreht den Schütz zum Korner. Ein schöner Patz Neufelds zu Häusler, dessen Ball scharf an der Stange vorbei geht, beschließt die erste Hälfte. Rausch verschießt dann in günsttger Situation. Fabian höbt einen Schuß KollmanS und zwei von Wieser. Die Amateur-Verteidigung leistet fich jetzt einige grobe Schnitzer, die nicht ausgenützt werden. Ein Tor der Amateure wird wegen Fouls an Fabian nicht anerkannt. Wortmann und Schwarz vergeben Einstige Chancen. In der 16. Minute legt Kalman am Dutti flach durch, der im Solo Punkt vier erzielt. Hakoah nimmt eine Umstellum mann, Eisenhofer, Heß, Häusler, Ei linker Läufer. Wortmann, der verletz Flügel. In der 22. Minute wird er Hakoah-Tor vom Kalman a und von Wieser scharf einges scharfen Schuß von Heß. I Zusammenstoß Tandler-Schwarz, wobei beide gleichzeitig nach dem Ball springen und beide zu Fall kommen. Tandler ist auf den Arm gefallen und wird hinausgetragen, er springt aber nach zwer Minuten wieder ein. Heß verschießt aus günsttger Position. In der 80. Minute geht Cutti unbehindert am Flügel aus und davon, Mt den Ball am Mlynarü? ab, der, rasch zur Stelle, daS übrige besorgt. Die letzten Phasen des Spieles flauen ab und ein Laufduell Kalman-Fabian bringt etwas Leiben, wobei MlynarÄ schwach auf das leere Tor schießt, wo noch Pollak rechtzettig austaucht, um rettend einzwgveffen, dam« Schluß. a. g. vor, und zwar: Wortbwarz und Neufeld als 1 'st, flattert am linken -reistoß gegen das Hakoah-Reserve tu Novisad erfolgreich. Di« Zweite Gar. nitur der Hakoah gasttertze gestern in Novilsad, und feierte gegen den dortigen S. C. 5ftlda-Makkabi einen überlegenen Sieg von 8:1 (6:0). Die Wiener ernteten >nrch ihr schönes Komibinat-ionsffpiel reichen Beifall der zahlreich erschien-nen Zuschauer. Hakoah (Graz) unterlag gestern im Meisterschaftsspiel gegen Sturm 0:8. Aus beiden Selten wurden je zwei Mann ausgeschlossen. Da die Spieler Fürst und Bursnm verletzt wurden, war der jüdische Verein gezwungen, den Kampf mit stoben Mann zu «streiten. Copyright 1924 by 8 Fortsetzung. Kurt Wolff Vtrbg A.-Q. MQncfaen Nachdruck verböte». Herr Fettwanst. Eine amerikanische Autobiographie von Samuel Ornitz. Awrum starrt mach der Decke» faSzimert durch die spimnwebencn Schatten, den die Ker^enflammen lwevsen. Er hat sich kaum Mühe gegeben, auch nur so zu tun, als ob llese. Das Tillim liegt geöffnet auf seinen Knien. Davie aber, der sich gegen seine Schultern lohnt, hat leidenschaftlich, ehrfürchtig gebetet. Awrnm ist kalter Gottesleugner, Wähwnd Davie unbedingt an das Gesetz des Gottes der Rache glaubt. Und doch sind sie unzertrennlich, die beiden, und nmn nonnt sie „die anderthalb Zwillinge", weil Davie, wiewohl er mit Awrnm gleichaltrig ist, klein und' schnml erscheint, während Awrum langbeinig, kräftig Uind gltt entlvickelt ist. Sie gehören zu einer Clique von Bücheywürmern — unbekümmerte Bewohner eines elfenbeinernen Turnus — und werden von der Bande als weibisch und feige verachtet. Awrum mit seinen schwarzen Haaren, glühenden Augen und der ol'idensarbenen Haut erinnert an einen 'Spanier. Davie dagegen» mit seinem weißen De>imt, seinen blauen Augen und dem goldenen Haar, an einen jungen Polen von etwa neun Jahren, trotzdem er tatsächlich schon fünfzehn zählt . . . Awrum ist eine neue Älrt Jude rm Ghetto. Er kam mit seinen Leuten dom Balkan. Zuerst dachten die Nachbarn,.sie seien gar keine Juden, da sie nicht jiddisch sprechen konnten. Ihre Umgangssprache war das Ladino, melodiöses ÄlltkastUianisch mit Hebräisch und Brocken der Universalsprache der Levante verbrämt. Das ivar dereinst die Sprache der großen jüdischen Bevölkerung Spaniens, die, durch die Inquisition vertrieben, ihre Mundart mit nach dem Balkan und in verschiedene mittelländische Häsen trug, wo sie sich bis zum heutigen Tag erhalten hat. . . Awrum Toledo ist vollkomlmu reif . . . ein seidiger Flaum zeigt sich bereits als Schalten aus seiner Oberlippe und auf den Wangen. Jahve später, als ich vor Rembrandts ,/Bildnis eines Juden" stand, dachte ich am meinen ladiuischen Freund mit dsr hellen, hohen Gttvn, den großen, braunen Augen, dem regoünäßigen, intelligenten Gesicht, der langen, schöngeformlen Nase mit den breiten, dünnen Nüstern uUd den reifen, gewölbten Lippen, den Lippen eines Liebhabers... Awrum vertraut sich Onkeil Philipp an. Sie haben nur eines gemeinsam: herzliche Verachtung für Gott und alle Religion. Und doch ist er der Sohn eines Mannes, den Philipp „einen doppelt genähten Juden" nennt und der so .fromm ist, daß er zwei Gebetriemen braucht. Awrum nennt die feinen, langen Lederriemen, die sein Vater um die Arme und den Kopf schlingt, fesseln des Aberglaubens". Er ist aber trotzdem dem häßlichen, verwachsenen alten Manne mit dem speckigen Gesicht und .dem merkwürdigen wolligen Barte sehr zugetan. Nach der Schäle sitzt Awrum viele Stunden bei seiner Mutter und hilft ihr und den Schwestern Kinwnos nähen, die sein Vater dann von Haus zu Haus verhandelt . . . Und der zarte und hübsche Davie Solomon hängt an dem kräftigen Träumer wie eine zarte Glieme am Stamme eiues dunklen Baumes. Er ist der Liebling des alten Mordechai, denn in Davie siudet der Mela.med reichen und tiefen Widerhall. Auch Davies Vater ist an der gefürchteten Fabrikskrankheit gestorben, nud er ist der einzige Sohn der kleinen Meervettichlvitwe", einer znsanrmeugeschrunrpften noch jungen Frau mit grauem, verfilztem Haar, das unter ihrenr verwaschenen Kopftuch hervorquillt. Sie hat einen kleine» Staub an der Hefter Street nahe der Ludlow Street, wo sie aus einer Meerrettichmi'chle eine jamnierliche Weise spielt und den geriebenen Meerrettich in kleinen Papiertüten verkauft. Ost kann man Davie neben ihr sitzen sehen, seinen schönen Kopf an .ihre Brust gelehnt; während sie den Handgriff der jammernden Drehorgel dreht, singt Davie leise die Nagertden Gesänge des vertriebenen Volkes, das innerhalb der polnischen Grenzen eingekerkert ist. . . Archie Wotin wird unruhig. Schon lange zupft er Jkey hinten aiu Rock, und Jkey ist ganz verwirrt, dreht sich um, weiß aber nicht, wer es war. Archie fühlt sich schon bedeutend Wähler, da er jemanden necken kann» wenn eS auch mt ein Halbidiot ist. Seine Finger find lang, schlank «und geschickt. Generationen von Nadelarbeitern häben ihm einen Daumen hintevlassen, der ihn bei fernem erwählten Berufe, denk AuSpMndern von Taschen, nicht mehr hindert, sondern unterstützt. Archie ist ein wundervoller Taschendieb. Und ist außerdem ein gewandter Lugner, ei« Lügner um des Lügens willen, der auch dann lügt, wenn die Wahrheit ebenso gut wäre. Er hat unruhige, Weine Augen, die in einem gelbliche«, schmalen Gesichte stecken, und sieht aus wie ein kränkliches Kind, während er in Wahrheit kräftig, beweglich und ausdauernd ist. Gr scheint sich nur vor einem zu fürchten — feig zu erscheinen. Furchtlosigkeit ist .sein Ideal. Sein Baker arbeitet in der Fabrik und sicht seinen Sohn nur, wenn er außer Arbeit ist. Wie Philipp richtig sagt, sind sich ein Arbiter und sein Kind wie Fremde. Er geht zur Arbeit, während seine Kinder noch schlafen, und abenÄ ist er zu müde, um irgend etwas anderes zu tum, als wieder schlafen zu gehen, um am anderen Morgen frisch zur Arbeit zu sein. So wird Archie von Boolkie erzogen, da seine Mutter fich um vier kleinere Kinder zu kümmern hat. . . BvoMe macht ,Jkeys Verwirrung viel Spaß. Er.beschuldigt Davie, der seine verwunderten Augen vom Tillim losreißt und sieht, daß ihn Jkey wirtend anstarrt. „Mach' das nicht noch einmal, du Waschweib," zischt BooMe Davie an. Aber im gleichen Augenblick wird Jkey van anderer Seite wieder belästigt und wird wütend . . . Harry Wotin, Archies Bruder, der bis jetzt verbissen an der Wand gekauert hat, steht auf und bittet Archie, auszuhören. ,M ist schlecht und eine Siinde, ein Waisenkind zu quälen." Archie ist erst vierzehn und sein Bruder ist zwei Jahre älter als er. Archie versetzt wütend: „5>u kannst doch nicht verlangen, daß ich noch länger diesonr Blödsinn guhöve." Aber Jkey macht dem drohenden Streit ein Ende, indem er Harry, auch einen der verachteten Büchernarren, ansährt: „Was zur Hölle mischt denn du dich ein..." Awrum lacht. GMjetzung |4$.)

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