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Wiener Morgenzeitung · 1925-09-12 · Heft 2356 (12.9.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2356 (12.9.1925)
Date
1925-09-12
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Dien. Tittmstag Hollaadtir«ii« 14 sÄhlenden Methrvik sehr wertvolles Dokument verstellt. Herr ^eand. rer. pbl, Walter Eckstein schreibt »ns: »Ich dtn Montag den 7. d. auS Genf nach Wie« zurückpekehrt «ad ho-« erfahre«, -aß mit meine« Kamen gezeichnete PKckate angeschlagen tourte«, mit deren Inhalt ich «ich nie einverstanden erklärt habe. Di« Nennung meiner Person als der fllr den Wortlaut verantwortlichen ist also als ein Mißbrauch meines Namens zn betrachten. Die Nennung meines Namens erfolgte ohne mein Wissen «ud ohne meinen Willen." Bei diöser «Sachlage nahmen wir keinen Anstand, die ans ca>«. rer. pol. Eckstein bezüglichen Bemerkungen in unserer Masse zurückn,uziel>on. Es bleibt nun der Denwne Fred Hornik- '.Harten übrig, mir dein «sich Herr Eckstein wegen des NamntSmiffbrauches an-Zeinonderzilsetzeil hat. Italien in Wien. Der Cafe-Espresso hat einen Vorteil: daß er nun in Wien die durch iiianiliafaltiges 'Mißgeschick überzähligen Bankwechselstuben einer neuen Vertvendllng zufi'rhrt. Und einen Nachteil: daß er hier noch ziemlich unbekannt ist. Ter Cafe Espresso hat einen gefährlichen Feind — das Wiener Kaffeehaus. Was in anderen Ländern ziemlich usuell, daß man nämlich ins Kaffeehaus geht, unt Kaffee zu trinken, ist in Wien absurd. Man geht ins Kaffeehaus, uni zn telephonieren, um zn schreiben, um Briefe zu holen, um Zeitungen zn lesen, um stundenlang zu sitzen ... -Hat nun hier die wenig ortsübliche Einrichnmg der Cafe- Espresso-Bar, die sich hier und dort bereits — als Verlassenschaft des seligen Automatenbüfetts -— niedergelassen hot, eine solide Zukunft? .Hat sie die notlvendigen Eigenschaften, sich einznbürgern? .Har Wien zu solchen südlichen Plantagen das reifende Klima, das Temperament, das Publikum, den Breite-, Wärme- und Eigenschaftsgrad? Der Cafe Espresso, der aus den Wiener Kesseln fließt, ist vorläufig erst halbitalienisch, die in Wien entstandenen und entstehenden Bars sind ein Kompromiß, ein gemischter Typus, eine Kreuzung. Was man in Wien Bar nennt, ist ja überhaupt Leine amerikanische Wiskybar, ebensowenig wie die Cafe-Espresso-Bvr eine italienische Bar. Beide können sich von den wienheimi-schen Gewohnheiten, mag man sie nun Kaffeehaus oder Konditorei oder Kaffeesalon heißen, nicht befreien. Denn kein Barbesitzer kann der: Wienern, wenn er nicht im Entstehen zugrunde gehe»: will, zumuten, das Lokal als Steh-Trinkhatte zu benützen. In Italien umlagern die Straßenpassanten die siedenten Kessel, die blinkenden Mixturenapparate und Töpfe, schlürfen die Frnchtsäfte, trinken den Kaffee cspresso, stehend, im Mantel, den Huf auf dem Kopfe. In Wien klingt vor allem das Attribut „espresso" einigermaßen paradox. In Wien wird nichts espresso erlÄfigt, nicht einmal die Expreßbriefe. Und gerade der Kaffee sollte in Eile zubereitet, in Eile getrunken werden? Ter Wiener, der sich Permanent ausruht, ständig im Zustande des Schlafens, Sitzens, Rauchens, vielleicht auch Träumens befindet, sollte sich danach sehnen, beim .idaffeegenuß eine beschleunigte Tätigkeit zu entfalten? Kein Zweifel, daß dem Wiener Zeitnraße Opiumkneipen besser entsprechen würden. Der Cafe espresso ist ein Getränt a la Minute, eine kurze Ruhepause im Vorbeigehen, der Wiener ruht sich gerne, auch im Vorbeigehen uitb vor allem auf seinen Geschäftsgängen, ausführlich aus. „Es muß ja nicht gleich sein» es hat ja noch Zeit!" Und gerade das Kaffeetrinken sollte nicht Zeit hoben? Kein Wunder also, daß sich der Barbesitzer vor allem benncht, möglichst viel Sessel beizustellen, in der richtigen Erkenntnis, daß erlauf mehr Besucher als Sitzgelegenheiten überhaupt nicht rechnen könne, loas den Massenbesuch der Bar, wie er in anderen Ländern üblich ist. überhaupt ousschließt . . . Die Wiener Straßen sind außerdem verkehrsnnd menschenarm, die Nacht beginnt nachmittags, was man in anderen Großstädten Korso. „Getriebe", .^reiben", Massenverkehr nsw. nennt, ist bei uns nur bei beunruhigenden Ereignissen zu verzeichnen. Trotz südlicher Einflüsse bläst in Wien der Nordwind häufiger als der Südwind, fällt im Winter bekanntlich Schnee, die Cafe-Espresso-Bar, die zur Straße gehört, sich sozusagen auf der Straße etabliert, scheint für unsere Windstärke. für unsere Wintertemperatur zu luftig, gegen den durch die Straßen fegenden Orkan nicht genügend geschützt. Der Wiener hat eine angeborene Abneigung gegen „Luftzug". Er wird, fürchterlich, finden, die italienische Bar „zieht". Dennoch zieht sie vorläufig — allerdings in den milderen Monaten — auch in des Wortes erfreulicherer Bedeutung: die wenigen Cafe-Espresso-Unternehmungen, die sich mutig vorgewagt haben, sind mehr als gut besucht.. Sie arbeiten mit ein oder zwei italienischen Kellnern, ein oder zwei italienischen Mixern, mit Kaffeekesselmasch'.ne, Frappeapparat, also mit Regien, um die sie jeder Cafetier beneiden könnte. Der Kaffee ist vorzüglich, billig, das Personal höflich, zuvorkommend, und tvären wir nicht iy Wien, man könnte mit Recht fragen: (Haft, was begehrst du Volt einem Kaffeelokal noch mehr? D—n. Wrentt Mvegenzenims •jrtsr -4 , Ker>M'«aikMth'Kouferenz der zionistischen Fnnktionöre und Mandatare. Tischri-Mtion. Das Präsidium der Lanteskommission des Keren Kajc- I nleth ftir Oesterreich beruft für Dienstag den 15. d. um halb 8 Uhr abends im mittleren Saal des Ingenieur- und Architaktewvereines. 1. Be;., EschcnbickMsse 9. eine Konferenz der z i o n i st i s ch c n F n u k t i o <u ä r c und Mandatare ein. Tagesordnung: I. Arbeitsziele des Keren Kojetneth. Referenten die Herren Adolf Böhm und Dr. E. M. Zweig. 2. Keren Kasem,c>:h und der jüdische Tempel. Referent Herr Tr. Chaim T a r 1 a k o w e r. Diese Konferenz ist im Hinblick ans die am 10. d. flott'- gebubte erfolgreiche Bersaunmnng der Rabbiner und Tempel» Vorstände Wiens von Wichtigkeit sowohl für die T ischn-Aktion als auch für die gesamten Arbeiten des Keren Kajenwch im neuen Jahre 5686. An alle Büchseninhaber des Keren-Kaiemetz. Die Leerung sämtlicher Keren-.Kajemcch-Büchsen in Oesterreich findet i>it der Zeit vom 21. bis 29. September 1925 statt. Die Bertrauens.nite stellen über die vorgesttndenen Bc^ träge fortlaufend nnmeriene O.ilittnngen ans. Beträge über 5 Schilling werden in der Mouta-gsiummrer der „Wiener Morgengcnung" uamenKich atrsigowicsen, Beträge ikber 10 Schilling werden überdies schriftlich bestätigt. Wir eusuchen alle sratioua'lfpuvskommissäre, das Material für die Büch-scirlcerung in den nächsten Tagen abprholcn, da wir sonst gezwungen sind, das Leerungsmaterial anderen (tzripwen Mitteilen. W i e n, 12. Septcuvber. * Das Wetter. Die Besfsruirg hat nicht lange gedauert. Güstern war es wieder trüb und f>;!)!■ Die Voraussage meldet Kälte und Regen. » Das goldene Ehrenzeichen der Universität für Poli;eipräsitentcn Schober. Ter akadenti'iche Senat der Wiener lim» vcrsität hat in feiner letzten Sitzung am 10. Inli dorrt Polizeipräfttenten von Wien, Altbundeskarrfter Hans Schober, wogen seiner 'Verdienste mn die Erhaltung der kulturellen Ltolluug Wiens, insbesondere der Wiener Universität, das große Ehrenze-ichen der Wiener Universität verliehen. Irr der alcichcn Sitzung wurde ferner deur Kcut-nrerstalrat Dr. Theodor Schnltdl in Wien und dorrr Fräulein Ellen v. Platerr in Stock- 'Holm rn danikbarer Würgt gut tg ihrer Verdienste unr die Wiener Ulüverfität die goldene Ehrenmcdaille verliehen. * Architekt Oberbaurat Ludwig Richter gestorben. Dienstag starb im 70. Lebensjahre der Wiener Architekt Oberibanrat Ludwig Richter, der als Erbauer des Hanfes der Gesellschaft der Aevk/te, vieler Sanatorien. svw-ie der österreichischen Botschaftsgebäude in Sofia, Bukarest. Haag und Konstantmopel bekarm't wurde. Auch der Umbau des großen MrvsNvereinssaales erfolgte rrach seinen Plänen. * Kantorwahl in Novisad.?lns Nvvisad (Jugoslawien) wird uns berichtet: Herr Israel Schächter wurde einstimmig als Obevkantvr gewählt. Der erstklassige Tenorist fand im Kreise -er hiesigen Gemeinde allgenieinen Bestall. * Die Vermißten. Seit b:m 14. ArMlst tvird der 18jcihriyc Wiener GlMnasiast Friedrich P a i k aus Hvchfilzen, wo er mit seinen Eltem zum Sommerausenthalt weilte, vermißt. Der junge Manti hat sich mn 14. ('lugtest mit dem Vorsatze, Edelweiß zu pflücken, über die Bürger- und Daitetalm aus das lSpiegelbergshorn begeben, wollte noch am Abend zurück sein, ist <cher nicht mehr zurückgekchrt. Er sprach in der Wiener Mundart, trug schwames Leiibck)en mit Frontkämpferabzeichcn und einen sogenannten Hwschknicker. — Seit dein 31. Anglist ist die am 12. August 1922 geborene Marie I en ul l, nach Trepllla im Bezivke Hermagor zuständig, unweit ihrer Behausung ans der Trendleralpc in der Gemeinde Gai im Bezirk Leoben veischwu>chen. Alan nimmt an, daß das Kind entweder entführt oder daß an ihm ein Verbrochen begangen loorden ist. * Eine Frauenleiche auf den Schiene,,. Gestern früh wurde, nachdem der Schn Ah,ug 7z u u s b x u rf—S a l z b n r g die Innbrücke passiert hatte, auf dem Geleise die furchtbar v c r st u m m e l t e Leiche einer jungen Frau gefrrnden. Kops und Glieder waren vom Rumpf getrennt und auf dem Bahnkörper verstreut. Es ist noch nicht festgestellt, ob es sich nm einen Selb st m o r d oder um ein Verbrechen handelt. .* Tr^durch Schwammevergiftung? Die 51jährige HilsSarvoiterin Mbline Lang ist am Mittwoch in das 'Spital ge* bracht wovdetl .und dort am Nachmittag unter Anzeichen einer Schwarmnovevgifiung gestorben. Zur Feststetttlng der Todesursache wurde die sanitätspolizciliche Oeffnung der Leiche beantragt. * Der Tote aus dem Geleise. Gestern früh tun balb 7 Uhr sah der am Stellwerk des MeidUngn Südbähnbofes den .Dienst versehende Beamte aus einem Geleise, das soeben ein 'Zug der Verbindungsbahn passiert hatte, die Leiche eitres jungen Mannes aus den Schienen liegen. Durch einen bei dem Toten gefundenen Fahrtausweis ivnrve fcstiaestellt daß der Tote der 17sähr!ge Klaviermacherlehrling Friedrich Schoppe, aus St. Louis in?lmerika gebürtig, war. Es dürste sich um binen Unfall handeln. * Bären im Waagtale. Ans Preß b u r g wi,d gemeldet: In einem Walde bei Tuto c \ S t. M nrtin itöevMetct, därwi eiüe Knhherde und zerfleischten eine Kuh. Tagsdarauf zerrissen sie wieder eine Kuh. Rirhrere Jäger flüchteten, als sie die Baren erblickten, aus die Bäume. * Großfeuer kn Dürnstein. In der Nacht von Mitttvoch auf Donnerstag brach in Dürnstein in der Wachau ein großer Brand aus. der sieben Häufe r. darunter auch vaS Rathaus, veruichieic. Das Feuer währte drei Viertesstunden und konnte nur mit Mühe dtrrch die freiwilligen Feucttvebren der nnvlie-aendmt Ortschaften gelöscht werden. Eine große Anzahl von Familien ist obdachlos. In Dürrrstein ereigneten sich in der letzten Zeit häufiger Brände, so daß die beunruhigte Bevölkerung au Brandlegungen glaubt. * Das Krematorium im August. Vom 1. bis 31. August 1925 wurden im Krematorium t>u Stadt Wien an A Einäscherungstageil insgesamt 183 Lrscheu eingeäschert, davon waren,88 männlich und 45 weidlich. Nach dem Glaubensbekenntnis waren römisch-katholisch 87, proieslantrsch 12 und mosaisch 13 sowie «rtechisch-orietttalilsch 1 und konfessionslos 31. Außerdem wurde» auch sechs Kmberleichen singeaschert. Van »m Soc». ttcrlin ttarctendesgstr 37 jDUutiillu Ddi Direktion: N. von Benedito der Fremdenwett Berlins Soup r prlx fix * Exqilitte KOAe Treifpunkt S.Uhf'Tee * X»-eil Morl au Touralalre ll 7 Komponttt Pfi«r Kr uder am larler * Ein neues Museum in der Hofburg. Der seit langem vielsach erwogene Plan, die Abteilungen, die die Entwicklungsgeschichte des Menschen darstellen, ans dent Verbände des Natuchistorvschen Museums herauszulüseu und zu einem eigenen Museum der M e n s ch h e i t s k u l t u r zu vereinigen, beginnt nunmehr festere Formen awzunehmen. Durch diese Herausnahme der prähistorischen, ethnographischen und anthropologischen Sammlung ans dem genannten Museum. wird dem Raummangel int Naturhistorischen Museum abgeholfen und überdies eine neue Einrichtung geschaffen, die des größten Interesses der Fachkreise und des breiteren Publikums gewiß sein darf. Es sollen dabei die Schätze, die diese Sammlungen mit zu den reichsten ihrer Art in der Welt machen, die jedoch bei der jetzige-n übermäßig bcdränAlen Unterbringung nicht recht zur Geltung kommen, nicht nur in systematischer Form ausgestellt, sonoern es soll auch der Versuch einer k ul t u rv e r gl eich e u >d e n A u s st e l l u n g unternommen werden, die dü' Entwicklung verschiedener Beiätigimgen und Einrichtungen inn-er.ha!b verschiedener Kul'tuvkrcise und Kultursticfcn in anschanlicher Weise zeigen soll. Als Stätte.dieses neuen Museums ist der Ri n g ft r a ß e n 1 r a k t der Neuen H of 'b u r g gedacht, wo Vorarbeiten bereits begonnen wurden. * Der Lenchtbrunnen. Wegen einer unLochergeseheiren Störung konnte am Donnerstaig abends der Lenchtbrunnen am Schwarzenbcvgplatz nicht in Betrieb gesetzt werden.. Der Scheiden wutzde behoibcn, so daß der Lenchtbrunnen heute und morgen von halb 6 llhr bis halb 9 Uhr bei güiirstiger Witte rnn.g ioidber strahlen wird. * Nnveränberte Kanalräumuttgogebühren. Die Kanal räimlungö-gebühren erfahren für den Rtonar September 1925 lkeinc Verändermilg gegenüber den Vormonaten. Sie betragen daher das 25fache des Atrguist-Mottatszinses im Jahre 1914. * Die Exportschlvierigkeiten mit Polen haben eine außer» ordentliche Steigerung der Briespost zufolge. Dies trifft insbesondere bei der Luftpost zu, welche in Polen mit Eilboten zuacstellt wird, ohne daß eine Expreßgebühr entrichtet werden tuuß. Ein Luftpostbrief nach Polen, der bis 7 Uhr früh bei der Hanptpcist aufgegoben wird, kann anr Nachmittag in Polen zugsstellt uxerben; kostet insgesamt 60 Groschen, während ein gewöhnlicher Eppreßbrief 1 Schilling 10 Groschen frankiert wenden muß. Die Luftpost wird also rascher zugestellt und rst billiger. * Der Sammeltag für Blinde. Wie in teil Vorjahren wurde dem Verband der Blindenvereine Oesterreichs auch Heuer die Bewilligung zur Vornahme einer Sammlung erteilt. Sie wird am 3. und 4. Oktober durchgesichrt. Ihr Ergebnis dient zur SlusMsta'ltuug der vom Verband bereits errichteten Wohlfahrtseinrichtungen für freAebente Blinde, soivie zur Gründung neuer wivtschaftlicher Betriebe, wobei in erster Linie billnde Frauen und Mädchen berücksichtigt werten >ollen. Sammler sind erwünscht. Meldungen über Mitwirkung seder Art werden in der Kanzllei des Beübandes, 7. Bez., Hermanngafle 24, entgegengervommen. -mkv »yrrmoenoerreyr im Augu,r. itfm August l. I. haben insgesamt 5 8.9 88 Fvvaide (gegen 51.57 9 im I.üli) m Wien «eweilt. Davon waren 14.084 Oesterreicher, 214 Afrikaner, 70 Albaner. W12 Amerikaner, 636 Asiaten, 17 Australier, 90 Belgier, 545 Bulgare^ 75 Dänen, 10.304 Deutsche, 391 Frau .zosen, 325 Griechen, 1027 Großbritannier, 933 Italiener, 1 Luxembllvger, 234 Niste-rländer, 41 Norweger. 8584 Polen, 9 Portugiesen, 1763 Rumänen, 605 Russen tzund Randstaaton), 139 Schweden. 4 86 Schweizer, 1970 vom Staate S. H. S., 62 Spanier. 9274 Tschechoflowaken, 257 Türken und 9525 Ungarn. * Berscharste Vorschriften fiir die Stratzeurcinhaltuug. Der Wiener Magistrat hat eine neue Kundgebung yeraus- Ä, die alle Bestinimungen über die Reinhaltung der i zusarmnensaßl. Danach ist das We-Averfen von Papieren, Speiseresten und Obstabfällen verboten. Dasselbe Verbot gilt auch ftir allgemein zugänaltcke, dem öffentticheu Verkehr dienende Privatgrundstücke (Wiesen, Waldungen) innechakb des Gemeindegebietes. Der Transport von Zement. Söstespänen oder anderen leicht verstautenteti Gegenstandeu ist nur rn gut schließenden Behältern gestattet. Der Transport von leicht zerflatternden Gegenstänten, wie insbesondere Papierabfällen, ist nur in Ballen und aus mit Machen überdeckten Wagen gestattet. Es ist untersagt, in die öffentlichen AbsaMammoMübe andere Abfälle als Papier und Obstreste zu hmterlegen; Hauskchricht. Küchen- und Metallabfälle dürfen in diese Korbe nicht geworfen werden. DU Verordnung tritt sofort in Kraft. Uebertretungen der BestMvmungen dieser Bevordnung werden mit Geldstrafen bis zu 200 Schilling oder Arrest st rasen bis zu 14 Tagen gecchndet * Wiener Internationale Hochschulknrs«. Programm für SamStag. Vormittags: 10 Uhr 15 Min. bis 11 Uhr: Tietze (Wien)-Buschbeck (Wien): Emsührungsvortrag „Das Wiener Barock" (deutsch, engüssch). 11 Uhr 15 Min. bis 12 Uhr: Salvioli (Triest): La Cour permanente de Iustice internationale (2). Nachntittags: 3 bis 5 Uhr: Grtmschütz- Buschbeck (Wien): Barockführung (teutssch. englisch). Treiffpunkt: 2 Uhr 45 Min., Aula der Universität. 5 Uhr 30 Min. bis 7 Uhr: Jieisner (Nolv-Uork): The Development of Federal Povtieipation in Education in the United States. 7 Uhr 80 Min. bis 9 Uhr: Halm (Wien-IrkutSk): Dosto- 'jewskij in der ftbirischen Verbanntlng (mit Lichtlbildern). — Morgen Sonntag: Ausflug in die Wachau. Führung Pr. Trctze. Troffpunkt: 7 Uhr 80 Min.. Mbfahrtseite Westbahnhos. Anmeiidmigeu bis längstens heute, 12 Uhr, in der Auskunftei an der Universität. * New-Aork und die New-Uorker. Die Urania bringt Montag den 14. d. um halb 8 Uhr abends im großen Saa« Zum ersteumal den neuesten Uraniafilm Mew-Uork -und die New-Aorker" zur Vorführung. Dieser gigantische KuÄurfilm, von dem bekannten Reiseschriftsteller Andreas R e i s ch e k eingerichtet, gewährt in das fieborhaft Pulsierende Leben der Achtmillionenstadt in einer Art Einblick, wie man ihn bisher nur durch persönlich« Beobachtung gewinnen ftwntc. Radioproaramm. Heute Samstag den 12. September. 11 bi- 18 Uhr 50 Min.: Aoimittag-ttttusir. •- 4 Uttr 10 Min bis o Ubr: RackmtttagS-- kon-ert. — 8 Ubrr ^Die Schützenltesel". Operette von Leo Sie n und Karl Lindau. Musik von Edmund EvSler. Mitwirkeno : Otto Langer. Lva Bayer. Han» Sltlp, Einst Arnold. Litint Ärtbl. Jose Haulchvlz. Elly Kreith. Ioirf Schütz. Richard Wa demar, Oskar Oldtngen. — 10 U-rr Heitere Abendmusik (Kapelle Kriinek).

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