Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2355 (11.9.1925)
- Date
- 1925-09-11
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 4 »■■■. Wien, Freitag Wiener Modenzeitung 11. September 1926 Nr. 2865 .. '»■■»V Sie Sitzung der Kuratoriums der hrbMchr« UniversttSt. Der Sitzwng des Kuratoriums der hebräischen Universität, welche, wie wir berichtet haben, am 23. d. in Aiünchen stattfinden wird, werden außer Prof. Ei nste in und So ko low, deren Teilnahme wir bereits melden konnten, wie I. T. A. berichtet, Prof. Dr. CH. Weizmann, Dr. I. L. Mag ne s (Jerusalem), Prof. Ehrmann (Berlin), Prof. Landau (Güttingen), Prof. H o r o w i tz (Berlin) beiwohnen. In der Sitzung werden Angelegenheiten des Lehrsystems und der weiteren Ausgestaltung der Universität (durch Vermehrung der Fakultäten) zur Sprache kommen. Sie Rabbiner und Tempelvorfteher Wiens für den Keren Kajemeth. Gestern abends fand im Sitzungssaal der Kultusgemeinde eine von der österreichischen Zentralstelle des Keren Kajemeth einderuscne Sitzung statt, zu der sämtliche Rabbiner und Tempclvorfteher Wiens geladen waren. Es ist ein Beweis der Sympathien und der Popularität, die der Kereu Kajemech in den jüdischen Kreisen Wiens genießt, daß an dieser Sitzung mit Ausnahme der dringend verhinderten Herren Rabbiner Doktor A >b e l e s und Mehrer, die sich entschuldigen ließen, sämtliche Rabbiner u n d Tempelvorq'teher Wiens teilncchmen und daß — „tu Ausnahme des Bevtrsters des orchodoxen und agudistischen Betzhausvereines Machsike-Hadach, Hofbauer — alle Anwesenden freudig zuftinvmten, den Gedanken des Keren Kajemeth bei jeder Gelegenheit, hauptsächlich aber während .der hohen Feiertage, in das Bewußtsein der Juden Wiens zu tragen. Die Sitzuirg wurde vom Vizepräsidenten des Zionistischen Landeskomütees, Dr. Leo Goldhammer, eröffnet, der die Anwesenden, besonders Herrn Oberralbbiner Doktor C h a j e s, begrüßte. Dr. Michael Zweig, Mitglied des Jerusalemer Direktoriums des Keren Kajeureth, hielt einen instruktiven Bortrag über Entwicklung, Zweck und Bedeutung des Keren Kajemeth. Herr Rabbiner Dr. Fenchtwang richtete einen warmen Appell an die DevsameAen, ihre Tatkraft und ihren rnoralischen Einfluß aufzubreten, um dom Keren Kajemeth jenen Platz im jüdischen Leiben Wions zu sichern, den er als einer der Hauptsaktoren im Aufbau Erez Israels verdient. Der Vizepräsident der Kultusgemeinde, Dr. L ö w e n h e rdrückt im Namen des Präsidiums seine Genugtuung über die bedeutungsvolle Sitzung aus, die ein Zeichen des Interesses für den Keren Kajemeth ist und dazu führen soll, daß der Gedanke des jüdischen Bodenfonds in Fleisch und Blut eines jeden Juden übergehe. Der Eindruck dieses Abends konnte durch die recht komischen Darlegungen des Agudahkänrpen Herrn Hofbauer nicht getrübt werden, die in die mit kreischenden! Pathos vorgebrachte Devise ausklangen: „Keinen Heller dem Keren Kajemech und dem apikorfischen Zionismus." Die humoristische Note, welche Hofbauer in die Besprechung gebracht hatte, nahm Herr Löbl Taubes aus, und erteilte dem Vorredner die gebührende Abstchr. Nachdem Vizepräsödenr der Kultusgemeinde Tr. Ornstein an die Versamnielten die Aufforderung gerichtet hatte, während der Feiertage auch der viÄen nolleiden-- den jirdischen Institutionen Wiens hilfreich zu gedenken, schloß Tr. Goldhammer die Besprechung, die geeignet ist, denn Keren Kajemeth viele neue Freunde zu erwev'ben. Erhöhung der studiengebühren an den Hochschule«. In den nächsten Tagen wird eine Verordnung verlautwerden, mit welcher die S t u d i e n g e b ü h r e u an Hochschulen vom Wintersemester 1925/26 angefangen erhöht werden. Die Studiengebühren werden durch die bevorsiehende Neuregelurtg im Durchschnitt auf ein Ausmaß von ungefähr 35 Prozent der valorisierten Ansätze des Jahres 1914 gebracht werden. Da der Eingang an Auditoriengeldern normgemäß zum größten Teil den Zwecken der Hochschutinstzitute gewidmet wird, erscheint die Erhöhung dieser Gebühren unabweislich notwendig, um die Bedürfnisse der wissenschaftlichen Inst i tute der inländischen hohen Schulen befriedigen zu \ können. Der aus den gegenwärtigen wirtschaftlichen Verhältnissen entspringenden Notlage breitester Kreise der Studentenschaft wird durch eine weitgehende Liberalität bei Handhabung der geltenden Befreiungövorschriften und durch eine sorgfältige Mirdigung der Besonderheiten jedes berücksichtigungswerten EinzelfalleZ Rechnung getragen werden. In dieser Hinsicht werden alle Rektorate aufgefordrrt, die bisher in Kraft gestandenen genauen Richtl.nien für die Gewährung von Kollegiengeldbefreiungen zu revidieren und dieselben erforderlichenfalls den Bestimmungen der neuen Verordnungen über die Studiengebühren unp den gemachten Erfahrungen anzupassen. Außerdem werden die Rektorate aller Hochschulen ermächtigt, allen Studierenden, die ein entsprechendes Verlangen stellen, die Entrichtung der Studiengebühren für das Wintersemester 1925/26 in zwei Raten zu gestatten, deren Höhe und Einzahlungstermin der Bestimmung des Rektorats überlassen wird. A n s l ä n d i s ch e Studierende werde» nach der Neuregelung dos D r e ifache der für Inländer festgesetzten Gebühren zu entrichten haben, ivährend sie bisher das Fünffache der in Kraft gestandenen Ansätze zu zahlen hatten; hierbei werden auch den Ausländern in rücksichtsivürdigeu Fällen weitgehende Erleichterungen (teilweise oder ganze Befreiungen vom Kollegien-, beziehungsweise Unterrichtsgeld) getvahrt werden, namentlich wenn die sich selbst erhalt-nden ausländischen Studenten oder die für den Unterhalt aufkommenden Personen in Oesterreich ihren dauernden Wohnsitz haben und hier ihrem Erwerb nachgehen, so daß sie ihr Einkommen nur in inländischer Währung beziehen. Ser Demonstrationsftreik der Bundesangestellten. Die Massenversammlung im Rathaus. Entsprechend der Weisung des FünfundAvanzigeransis<.,ujses der Bundesangeistetttcn wurde gestern um 10 Uhr vormittags in den meiste» staatliche» Aeintern der Betrieb cingestcllt. J»l Handelsministerium, iin Unterrichts-, Ackerbau-, Finanz- und Hceresrninistcrium sowie im BnndeSikanizlcramt machte sich der dreistündige Streik wenig bemerkbar, da nur ein geringer Teil der Beamten der Aufforderung des Fünfundgiwauizigerausschusses gefolgt war. Um viertel 11 Uhr vormittags begann der Aufmarsch der Beamten auf dem Rathausplatz. Insgesamt dürsten gegen 11 Uhr etwa 12.000 Bundesangestellle in der Bolkshalle und vor dem Rathaus Aufstellung genommen haben, zu denen sich noch zahlreiche Pensionisten gesellten. In der Bolkshalle sprach zunächst der Vorsitzende des -FünsundManzigevausschussts, Direktor Hold, der darüber Klage führte, daß Vizekanzler Dr. Waber durch ein spezielles Schreiben die Beamten von der Teilnahme an der Versammlung habe abhcrlten wollen. Diese Mitteilung wurde mit Pf n i r u f c n a us Waber ausgenommen. Direktor Hold und der folgerte Redner, Janitzky, versicherten, die Beamtenschaft werde es bei der heutigen Aktion nicht bewenden lassen. Die Beamtenschaft tverde in dem Kanrpfe um ihre Existenz ganz andere Mittel anwenden als bisher. Vor dem Rathaus sprachen die Hofräte Lasch und L u tz, für die Sicherhertsexskutive Schab es, ferner Vertreter der Staatsarbeiter und der Pensionisten. Es wurde eine Resolution beschlossen, in der betont wird, die Beamtenschaft habe die schwersten Opfer im Dienste des Wiederaufbaues der Staats- Wirtschaft getragen. Der letzte Mschnitt des Wiederauslbaues stelle jedoch an die Beamtenschaft Anforderungen, die sie weder wirtschaftlich noch moralisch zu vertreten vmstand^ ist. Sie sei am Ende ihrer Krast angelangt und nicht mchr fähig und willens, ihre dermalige, die schwersten Entbehrungen bedingende wirtschaftliche Lage weiter zu ertragen. Alle Versuche, eine Verbesserung der Lebenshaltung zu erwirken, seien am Normalbudget gescheitert. Die Beamtenschaft verlange daher von der Regierung, daß sie alles nnternchme, um eine Erweiterung des Rahmens des Normalbudgets in Genf zu erlangen. Die Versammlung gibt Ihren unbeugsamen Willen kund, für die Erreichung dieses Zieles m i t a 11 c n, auchden schärssten Mitteln, zu kämpfen. Nach der Versammlung marschierten die Beamten in geschlossenem Zuge über die Ringstraße bis zu den Museen und begaben sich von dort in ihre Dienststellen, wo um 1 Uhr mittags der Betrieb allgemein wieder ausgenommen w u rd e. Eine Operettenszene im Landesgerichte. Im Straflandesgericht kam es zu einem lebhaften Auftritt zwischen der Streikleitung und dem Hofrat Ra m sau er, der einem Schöffenfmat vorsaß. Die Streikleitung hatte die Weisung hmausgegeben, Anordnungen der Vorsitzenden ans Vorführung von Häftlingen nach 10 Uhr nicht Folge zu leistem. Hofrat Namsauer konnte bis 10 Uhr vormittags die Verhandlung gegen den Hilfsarbeiter Wanicek ungestört durchführen. Punkt 10 Uhr erhoib sich plötzlich der neben dem Häftling sitzende Juftizwachbeamte und erstattete Hosrat Ramsauer die Meldung, er m üsse je tz t seinen Dienst" nnterbrechen u nd d e n Häftling absühren. Hosrat Ra ms an er erslävte diesen Vorgang für ungesetzlich, daraufhin verließ der Justißwachbeamte den Saal und gleichzeitig zogen ungefähr 26 Justiz» wachbemnte in den BerhaiMungssaäl ein und f ü h r t e n d e n Häftling wortlos mit s i ch f o r 1. Der Vorsitzende rief den Juftizwachleuten nach, daß ihr Vorgehen ein Verbrechen sei, da sie ihren Diensteid vevletzen. Die Justizwachlente reagierten aber auf diese Ansprache nicht. Das LandeSgerichlsgebäude wurde bald darauf geschloffen und niemand in das Haus eingelassen. Erst nach 1 Uhr konnten die Strasberhandlungen fortgesi'chrt werden. Auch bei den übrigen Gerichten ereigneten sich ähnliche Szenen. In G ra z, wo ebenfalls eine Demonftralionsverfammlung der Bundesangestellten ivährend der Amtsstunden äbgehalten wurde, wollte eine Abordnung dein Landeshauptmann- Stellvertreter Prifching die in der Versammlung beschlossene Resolution überreichen. Das Landhaus war jedoch geschlossen und Prifching ließ der Abordnung Mitteilen, er sei nichr in der Lage, Beamte zu empfangen, die sich km Streik befinden. Zum Protest gegen dieses Vorgehen Pris ch i n g s dehnten die Beamten ihren D e m o n st rationsstreik bis 2 Uhr nachmittags aus. Sir Wintersaison der „Ravag". In einer gestern abgehaltenen Pressekonferenz machte der technische Leiter der „Ravag", Professor Dr. Schwaiger, Mitteilungen über beit Ban der neuen Scndeanlage auf dem Rosenhügel, die in drei Wochen aufmontiert werden wird. Auch der neue Aufnahmeraum in der Johannesgaffe wird in Bälde fertiggestellt sein. Dr. Nüchtern berichtete sodann über das literarische Programm, das in moderner Richtung gehalten werden soll. Unter anderem sollen Wildgans' ,Irmut" und Stephan Zweigs „Der wandelnde Komödiant" ausgeführt werden. Neu ist der zweite literarische Mend, an dem hervorragende Schauspieler Rezitationen halten werden. Me der Leiter der musikalischen Vorträge, Musikdirektor A st, ausführte, sollen Opern und Operetten einen ständigen Progrannnpunkt bilden; durch den Anschluß d e r S t a a 1 s o P e r wird ferner Gelegenheit gegeben sein, auch größere moderne Opernwerke dem Radiopublikum vorzuführen. A-:ch der Anschluß des K o n z e r t h a u s e s wird eine willkommene Abwechslung in das Programm bringen. Sodaun gab der Leiter der wissenschaftlichen Abteilung, Prof. Dr. Ri cht e r a, Aufklärungen über die Errichtung der Radiovolkshochschule, die am 5. Oktober eröffnet wird. Es sollen vier Sprachkurse (Englisch für Anfänger, Englisch für Fortgeschrittene, Französisch für Anfänger. Esperanto für Anfänger, nach der direkten Lehrmethode, da die in der vovigen Saison geübte, mehr grammatikalische Methode sich nicht bewährte) abgehalten werden, ferner Kurse über Kunstgeschichte, Elektrotechnik, ein nrusiktheoretischer Kurs und Einzelvortväge über verschiedene wissenschaftliche Themata. Wien, 1>1. September. * Das Wetter. Auch gestern hielt das gute Weller bei entsprechender Temperatur an. Die Boraussage meldet: Besseres Wetter in Sicht, etwas wärmer. * Ein Laib Brot — 70 Groschen. Infolge der stärkenden Tendenz auf dem Getreidemarkt hat die Ankerbrotfabrrk eine neuerliche Redu-ziiemna 'der Brotpreise dovgenonvrnen. Der Laib Brot, der bisher 76 Groschen kostete, wird jetzt um 70 Groschen abgegeben. * Lebensmittelmärkte. In der Gmßncairkthalle. wo gestern zwölf Waggons diverser Fleischsorten im Gewichte von 91 Tonnen emlangten, wurden Kälber angesichts des gesteigerten An- 'ge'botes im Preise herabgesetzt. In: Großhandel war der Berkehr in An'bciracht der 'besseren Känseobeteiligung lebhafter als in den Vortagen. Der Zentva!l>gemnsemarkt, der Naschmavkt, tvurde gestern aus den inoisten Gebieten günstiger beliefert. Die Gemüseproilse zeigten in vielen Fällen steigende Tendenz.1 Namentlich Kohl. Kohlrüben, Spmat wie auch Paradeiser haben sich nläßig verteuert. Schwämme langten auch geste-rn in größeren Mengen ein. Sowohl für Pilze wie auch Eievichwämnve herrscht konstant rege Nachfrage. Auf dom Obstmarkte sind Zwetschken im Preise gestiegen, hingegen wurden Weintrauben billiger verkauft. Eier werter steigend, bis 21 Groschen pro Stüch * Die Selbstmörder. In seiner Wohnung hat sich Mittwoch nachts der 22jährige Schuh mache raehilfe Oswald Buchinger ans einem Fenster in die Diese gestürmt. Er blieb leblos liegen. In einem Hotel am Alsergrund hat sich gestern vormittags der 23jährige Schmidevgeihilse Wenzel W: l u aus Kränkung durch einen Revolverschuß in die Schläfe getötet. — Jni Hause Pratevstraße 1L hat sich gestern die äSjährige Private Marie Binder durch einen Revolverschuß getötet. * Plötzlicher Tod im Ordinationszimmer. Ans Ebreichsdovf wird uns berichtet: Dieser Tage begab sich der Fabriksdirektor Ignaz Lobl um 10 Mr albenos zu seinem behandelnden Arzt Dr. E ck st e i n, um ihn wegen eines Herzanifalles zu konsultieren. Kaum hatte der Arzt den, Patienten untersucht und khin eine JujMlE gogeiben, stürzte dieser infolge -Herzschlages tot zusammen. * Die Exvortschwierjgkeiten mit Polen hüben eine außerordentliche Stobgevung der Briefpost zufolge. Dies trifft rnsbe-sondere bei der Luftpost zu. welche in Polen mit Ellboten zugostellt wird, ohne daß eine Expreßgebühr entrichtet wevden rnuß. Ein Luftpostbrief nach Polen, der bis 7 llhr früh bei der Hauptpost aufgog^ben wird, kann am Nachmittag in Polen zu.gastellt werden; kostet insgei'aint 60 Gwschen. während ein geiM-nlicher Erpreßbries 1 Schilling 10 Gvoschen svan'kievt werden rnuß. Die Luftpost wird allso rascher zugestellt und ist billiger. * Keren Kajemeth l'Jsrael. Alle Mitarbeiter werden nochinals dringend um sofortige Bekanntgabe der Bet Häuser, die si« ivährend der 'bevorstehenden Feiertage besuchen werden, ersucht. Wenn niögl'ich per Rohrpostkarte. * Unentgeltliche italienische Sprach- und Literaturkurse. Der Verein Dante Alighteri' veranstaltet unentgeltliche italienische Sprach- und Ltteraturkurse. Einschreibungen am. > 16., 16. und 17. d. von 6 bis 8 Uhr abends in der Schule. 3. Bez., Henslerstvaße 3, 2. Stock Kein! Büvgercheater). Beginn des Unterrichtes und Stundenplan werden ln der Kanzle-' be» kanutgegeben. * Jüdisches Realgymnasium. Mifnahmspvüsiungen Sonntag den 13. d. nin 9 Uhr Vovurittags. Nadioprogramvt. Heute Freitag den U. September. 11 Uhr bis 18 Uhr 60 Minuten: Vormittagsmustk. — 4 Uhr 10 Minuten bis 6 Uhr: Nachmittagskouzert. — 6 Uhr 90 Minuten bis 7 Uhr: Ludwig Schnagl: Historische Spaziergänge durch Wiens alte Vorstädte. — 8 Uhr bis d Uhr: Bolksliederabend des Deutschen Bolksgesangsvereins. -- 9 Uhr 16 Minuten: Orchesterkonzert der Kapelle I. W. Ganglverger: Ouvertürenabend. aus-Anzeige 11111111111111111111 Du Zionistische Bezirkssektion Loopoldstodt veranstaltet während der hohon PolortOBO ein mit vorzüglichem ffn in den Sälen des Control-Kellers, ll.v TaborstraBe 8 Kortin von 8 Scliillliig aufwärts Im Central’Keller, II., Taboi8tr«ße 8, Jowf SUigtr. II., Tuborsir. V5, Or(IU«r Sciiifftuouii, II., Tubort.tr. 18, ». Int SeKtlonshelm,!(., Zlrkuigass« 83