Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2354 (10.9.1925)
- Date
- 1925-09-10
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Gerte 4 Wien, Donnerstag Wiener Mvraeiizeiturr- Nr. «K 10. September 1906 fine Llifnnkataftrophe in Korea. Diele Todesopfer, grauenhafte Verwüstungen. Wie aus Tokio genreldet wird, hat auf Korea «in nutze r st ft a r k e r T a i f n n furchtbare Verheerungen angerichtet. Ungefähr 250 Häuser sind vollkommen z e r st ö r t, etwa 2000 G ebäude schwer beschädigt. Bisher konnten nur zehn Leichen geborgen werdendoch muß man annehmen, daß die Zahl der Todesopfer iveit größer ist. Im Innern de) Landes hat der Taifun einen großen E r n t eschaden verursacht. LorO und Lady Plumer im Wischen Mindeninftitnt in gerusaiem. Aus Jerusalem Nürid uns berichtet: Die erste Anstalt, welcher Lord und Ladv Plumer nach ihrer SJcfiiuft in Erez Israel einen Besuch a>bstatteten, ist die jüdische B li nd e n er; i e h u n g sa nst a I t im Jerusalem. Die Gäste besichtigten die nach europäischen Methoden geleitete Anstalt un<d wohnten auch in einzelnen Klassen dem Unterricht bei. Brzelnixgermerster H a f k, der den Qbevlouumssär und seine Gemahlin begrüßte, gab der Hoffnung Ausdruck, daß dieses sozialpolitisch segensreich wirkende Institut den Qbevkomnnssär und Gemahlin zu seinen Föwercrn wende zählen können. In seiner Antwort er-kinrte der Oberkommissär, daß er uns seine Gattir: von scher Anstalten, in denen Menschen mit körperlichen Gebrechen stutze und Erziehung genießen, mitfühlendes Interesse emgegengcvracht haben. Er sei von dem Gesehenen außerordentlich befriedig: und sowohl seine Gemahlin als auch er selbst werden das jüdische Blindeninstitnt gerne nach Kräften fördern. Der Kaddisch für 12.000 Gefallene. Bei der Rheinlandseier der jüdischen Frontsoldaten Deutschlands. Der Reichsbnud jüdischer Frontsoldaten veranstaltete wie I. T. A. l^erichret, feine diesjährige Hauptversammil-ung vorn 5. lüs 7. Deptempber 1925 in Worms und Köln. Die Tagung wurde mit einem feierlichen .Feftgotteedienst in der altchrwürdrgen Synagoge in Worms eröffnet, die, im Jahre 1036 erbaut, ein steinernes Monument für die alte Knlturtradiiion des rheinländischen Judentums darstellt. Das Gotteshaus, das von dem gleichen Baumeister erbaut ist, wie der Dom von Worms, konnte kaum die vielen Hunderte von Fostteilrrehmer fassen. Der Rabbiner der Wormser jüdischen Genreinde, Dr. Holzer, begrüßte die Delegierten, des Reichsbimdes jüdischer Frontsoldaten. Er gab dann einen kurzen Udbevblick über die leidensrcichc Geschichte der Inden am Rhein. Das gemeinsam gesprochene Kadd isch - Geb e t, die Totenklage für die 12.0 0 0 j ü d i s ch e u Gefallenen der deutschen Armeen int Weltkrieg, beschloß den Gottesdienst. Tagung der orthovoxen Rabbinerverbanves in Amerika. Aus New-Aork berichtet I. T. A.: In L-ackawaxen fBennsylvan-ia) wurde die Jahresversonrmlnng des Verbandes orthodoxer R a b b i n e: der Vereinigten Staaten und Kanadas abgchalten Erschienen waren mehrere hundert Rabbiner aus allen Staaten. Der Vorsitzende des Rabbinerverbanves, Rabbi S. M. Margolis (9ierv-Aork), cröfsneie die Tagung mit einem Gebet; über seinen Vorschlag beschloß die Versammlung -einstimmig, an den in Wien tagenden Zivnistenkongreß ein Begrüßurlgstelegramm zu senden, in tvolchem unter anderem die Forderung gestellt wird, daß der kommende 15. Zionist« nkon-greß in Jerusalem oder in Washington tagen solle. Hierauf wurden Danktclegramme an den Präsidenten Cooltdge und an den Staatssekretär Kellogg für deren Mitteilung, daß sie die nötigen schritte zur B eobachtung der Vorgänge in Wien unternommen haben, abgesandt. Die Versammlung nahm e i n st i m m i g die von: Vorsitzenden Rabbi Margolks imterstützte Resolution des Rabbiners Tr. Glaser an, die besagt, daß in Sachen der jüdischen Kolonisation Palästina jederzeit die Priorität e i n z u r Ö u m c n s c f. Die Konferenz erörterte sodann die Frage»: wogen Kaschruth, sabbatruhe und ReligionÄvZen. Angenommen wurde der Vorschlag des Rabbi Lew in (Cincinnati), eich« neue Irsch i )o a h fiir Erziehung von Rabbinern und anderen Kilttusdeanueu zu gründen. Qneckstlbrr an« Blei. Eine neue Elementumwandlung. -Ir: den „Naturwissenschaften" -berichtet S m i t s, vag es ih»n gelungen ist, Blei in Quecksilber und T h a l l i u m z u verwandeln. Schon viele Jahre beabsichtigte er, verschiedene Metalle in einer Vaknumlampe zu studieren. Die M ie t hes che n Berichte über die Umivandlnng von Quecksilber in Gold veranlaßten die sofortige Vornahnre der geplanten Versuche. Mit Blei wurde begonnen. Die Schwierigkeiten ivareit groß; denn Quarzgc-säße »vie die verwendete Quarzlampe, in denen geschmolzenes Blei einmal erstarrt ist, zerspringen beim Erhitzen. Endlich gelang es eine paffend« Blei lampe zu konstruieren und Sberrabdiner De. Maies über den 14. zinniftenkongreß. Heute Meeting in den Olympiasälen. -Hellte, 8 Uhr abends, spricht Oberratzblner Doktor CHajes in einem vom Zionistischen Landeskomitee für Oesterreich veranstalteten M a s-s e n m «e t i n g in den Olympiasälen (1. Bez., Notgaffe) über den 14. Zionistenkongreß. mmrntmmmiimmnmmmmmmmmmmKmmmaHmmmmmBmmimmmmmmmmnmmHmm» (TfBwfiTiifBfgBfigigBiigilMariitii>7BgTiBMflilliiriftTiWdlVilii^iBHBii8iig5iMii unter Ausschaltung aller Fehlerquellen in Betrieb zu setzen. Das Licht der Bleilampe wurde in einem Quarz- Spelt rographen beobachtet. Bei einer Belastung von 35 Ampere traten nach sechsstündigem Brennen auf einmal die charakteristischen Speltrallinien des Quecksilbers und Thalliums im Blcifpektrum aus. Das Bleiatom war in Thallium und Quecksilber zerfallen. Smits hofft, daß es ihm und seinem Mitarbeiter Karssen gelingen wird, auf dieselbe Mise auch das W i sm u t - A t o m zu zertrümmern. Der vierte Messetag. Das M e f s e g e i ch ä f r komm» in 2 ch >v it n ci. In fast sämtlichen Branchen wurden Abschlüsse erzielt uivd etae große Anzahl von Ausstellern zeigt sich schon nrit den bisher ergi«l:cn Resultaten führ zufric-dcu. Der Besuch der Herbstmesse ans dem Auslände ist der stärkst e,'den die Wiener Messe seit ihrem Bestände auffveift. Aus dem fernsten Ausland wie ..-mch aus den Nationalstaaten ituo ernste Käufer ausgetreten, deren Zahl durch Vertreter der österreichischen Bundesländer entsprechend ergänzt »vird. Zn: Messe pa last hcruschte gestern außewrdentticher Goschästsvcrkchr. Auch aus P a -l ästi n a erteilten Einkäufer größere Aufträge, namentlich in Toiiletteavtkkelm. In der R e >» e n B ur g hatten alle Abteilungen unablässig zu tun. In der Rotunde ist der Besuch andauernd sehr Mriedenstellend. Qasterreichische Schokolade, ebenso ätherische Oele und Essenzen für Znckerwarenllüd Likörerzenglirrg errvttten das Interesse vor: Einkäufern ans Palästina, die auch Aufträge besonders für antonr-atifche Schnellwagen gaben, Sehr lxdentcnd sind die Umsätze des Pavillons der Sowjetrepubliken. Die I n t e r e s s e n t e n w c i n k o st n d e r R o t u it b c wies gestern bereits einen außerordentlich rege»» Besuch ans den Kreisen der Gastwirte Wiens, Ni-ederöstcrceichs, der anderen Bundesländer uttb auch Gäste aus der Tschechoslowakei auf. Auch Bcrtretar des Womhandels waren erschicricn. Es wurden gestern 70 Sorten erprobt, die alle Rieden Nieder» östeveichs nrnfaßten, und eine Reihe von Känse»» getätigt. Die Wemkost »vird heute Donnerstag um 3 Uhr nachmirrags und Freitag um dieselbe Zeit in der Rotr'ndc fortgesetzt. Eintrittskarten zur Woin-kost sind im Messcbnrean der Landwirtschafrskammer (Westgclände der Rotunde, landivirtsdiaftlkchc Ninstorjchcm) erhältlich. Im redaktionellen Teile enthaltene entgeltliche Mitteilungen sind durch ein vorangesetztes E gekennzeichnet. W reu, 10. Zeprember. * Das Wetter. Auch gestern hielt die Besserung an. Tie Voraussage melden Wechselnde Bewölkung, tagsüber heiter und etwas wärmer. * Die Lebensmittelmärkte. In der Großmarttballe beliefen sich die Fleiischinrporte gestern aus 20 Waggons im Gewichte voi: 152 Tonnen. Angesichts des gasteigevten Angebotes ist mit einer Verbilligung der Preise zu rechnen. Gestern sind vorläufig nennenswerte Preisveränderungen nicht vorgokominen. Der Nafchinarkt »vnrde pvar gestern iir bezug auf Gärtnerprodukte schwächer dotiert, allein für den Bedarf vollständig ausreichend. Spinat und Paradeiser haben mäßig im Preise angezogen. Pilzlinge und Eierschwinnme wurden tu größeren Mengen aus die Märkte gebracht. Preise bei anhaltend reger Kauflust stabil. Aus den: öi'iftmar.fte begegneten Aepsel und Zwetschken guter Nachfrage. We'.nrrauben haben sich in: Preise ermäßig!.' * Silberne Hochzeit. A»n 13. d. feiert der Schujhavarenhändler Arnold S t e i n f e l d, 5. B-ez., Remprechtsdorferstraße, das Fest s«mer sibbernen Hochzeit mit seiner Iran Anna. Herr Steilrfeld, welcher dem Borstande des Teinpelvereines Margareten angehörl, erfreut sich »veil über seinen Bezirk hinaus kaufmännischen und persönlichen Asehens. Sein und feiner Gattin Wvhltätigteits.si»:n, der sich überall betätigt, wo es Dd^lsche Not zu lindern gilt, hat dem Jnbolpaare reiche Sympathien erworben, die wohl auch 'bei den: Feste zum Ausdr»:ck kommen »verden. E Aerztliche Nachricht. Primarius Dr. Kurt Tlschiassnh, Facharzt für Halsmvd Naseltkrarvkheiten, ist von seinen: Urlarvb zurückgekehrt. * Der Oberrabbiner von Moskau gestorben. Am 3. d. ist, wie I. T. A. berichtet, in Moskau iin Alter vor: 07 Jahrei: das Oberhaupt des orthodoxen Raibbi»:ats, Oberrabbiner Sauttiel Jakob Ra'binow i tz ch, verstorben. Rabinowitfch »vurde im Jahre 1857 in der Stadt Choln: geboren. In: Jahre 1887 wurde er Räbbüler in Jslose (Litauen), im nächsten Jahre Räbbiner in Alexoty und im Jahre 1000 Oberrabbirter in Älobodka. Er «ahn: an de->r: in: Jahre 1897 in Basel stattgefultdette»: e r st e n Z i o n i st e n r o n g r e ß als Delegierter - teil. Rabinowrtsch schrieb mehrere vielbeachtete Aufsätze :n der höbräische»: Tageszeirung „HauNleliz", die später unter dem Titel ,/Hadath Wtzlialeun:i>lch" (Religion „nd NatioiEtät) in Bllchfovn: erschienen. Der Bestattimg des Rabbi »vohirte fast die gesamte jüdi'che Bevölkerung von Moskau bei. * Erdbeben. Mch einer Ageuturnleldlong aus Konstantiinopel wurde:: in der Gegend von T i n: o r heftige E r d st ö ß e vevspürt, »vodnrch drei Dörfer v o l l st ä n d i a z e r st ö r 1 wurde::. Da die Einwohner rechtzeitig flüchten konnten, sind Mvnschen'lvben nicht zu beklagen. * Todesopfer eines »«towildllngS. Gestern früh kehrt« der städtische Straßenarbeiter Karl Wcichselbaumer am dem Kolowratring die Fahrbahn, alS ein Auto mit grauem Segeldach dcchcrgerast kam und ihn ntederwarf Während das Anw mit erhöhter Schnelligkeit davonflchr, blivb der Unglückliche mit schweren Wunden leblos liegen. Bei der fern* ttliffionellen Besichtigung des Uufallsortes wurden auf dem Bdden Glasscherbe n gefnnheü, die entweder von der bei den: Unfall zerbrochenen Windschutzscheibe oder von der Scheide des Scheinwerfers herrührten. Es wurden daher sämtliche Ga rageii und Gwsevmeister Wiens im Zirkularwoge aufmerksam gemacht, sie mögen einen Chauffeur, der mit zerorochsner Scherbe ankomme, anhalten. Tatsächlich »vurde durch diese Maßnahme in einer Garage >n Margareten der schuldige Chauffeur in der Person des 20jährigen Chauffeurs Franz Walla angehalten. Er gab an. an dem Unfall nicht schuldtragend z»l sein. Die Straße sei an der kritischen Stelle sehr schlecht beleuchtet gewesen und er sslbst habe infolge Derfogens des Mkumulators kein Licht gehabt. Er will n'cht gewußt haben, daß er einen Menschen überfahren habe, srmoevn gegläubt haben, daß er an einen Stein angefahren sei Eine amILärgtliche Un tersuchung ergab, daß der Chauffeur nicht betrunken war. * Tödliche Gasvergiftungen. Gestern früh wurde das Tischlerchepaar H e i ß i a in der Reinhardt,affe in Ottakring in denk mit Leuchtgas erfüllten Schlafzimmer, in dem der Hahn der Gasleitung gobffnet war, in den Buren bewußtlos aüfgef'Unden. Die Frau war schon tot. der Manu wurde ins Spital gebracht. Die beiden lebten ständig im Streit und hattar: noch gestern am frühen Morgen eine laute Auseinandersetzung geführt. — In der Hetzendorserstraßc wurde die 20jährige Modistin Mi-zzi Pichler m ocr mit Leuchtgas erfüllten Wohnung tot aufigchunden. Der Hahn der Gasleitung war geöffnet. -Ob cs sich nn: einen Unfall oder eilten Selbstmord handelt, ist noch nicht sestgcstellt. * Die Selbstmörder. An: 23. August wurde bei Hainburg die Leiche einer Frau aus dem Waffer gezogen. Sie wurde nach den Kleidern nun als die der 30jährigen Privaten Tberese Zsili'chowsky, Zirlusgasse 16 »vohahast, evkannt. Sie hatic s:ch am 20. Mai d. I. aus dom Geschäft ihrer Eltern nn der Scl)n:elzgasse 7 mit der ausgesprochenen Absicht entfernt, ins Waffer zu gehen. Ursache der Ta, ist Fanlilieu^vist. — Der Friseur Franz Bös au hat sich wog»n: KrarÄheu in seiner Wohnung, Landstraßer Hauptstraße, erilKngt. — Dienstag nachts wurde im Simmcrmger Pavk an einem Baume ein ettna lOjähr-iyer Mann erhärrgt aufgHmden. Der Selbstmörder ist der Pr wate I. Witzmann, Zippererstraße 15 wohnhaft. * Ein Wiener Mittelschullehrer in den Bergen tödlich verunglückt. Der Professor am Nealgym-nasium i>n Wien. 21. Bgz., Dr Adolf Wallner, unternahm am 6. d. mit seiner Gattin von Kaprun aus eine Tour zum Moserboden. Beiläufig 500 Meter vom Hotel Diosevboden entfcritt löste sich von der Hochbnrgwand infolge der vochergegangenen Rsgengüsje ein mindestens 300 Kilogramm schwerer Fclsblock los. Doktor Wallner, der seiner Gattm einige Schritte vorausging, konnte nicht ncchr rechtzeitig au sw eichen und wuvde von dam hevabstürzclliden Felsstück b u ch st ä d l i ch z e r m a l >m t. Die Leich.' winde nach Kaprun gebracht und dortselbst auf dem Ortsfried' Hof beerdigt. * Schifssunglück im Greiner Strudel. Das Fvachdschifs ,M ü n ch e n" des Bahriscke,: LlolH fuhr gestern mit drei Schleppori: donauabwärts ourch den Greiner Strudel, wo infolge eines SteueiÄefeikts am Frachtschiff einer der anaehäirgteu >Ä»s».over a.i»s den rückimärtiaen Teil des Schisses aumiu'br und ^Schlepper auf den rückivärti-gen Teil des Schiffes aufm'hr und dieses w»vic das Steuer stark beschädigte. Das Schiff -gvr-oet aus eine Sandbaick und wurde beschädigt. Ein Schleppor ist an: linken Donauuifer gleichfalls auf eine Sandbank crufgefahren und wurde ebenfalls beschädigt, »vahraud die beiden anderen Schlepper nnverschrt bl>i«!ben( E (Teppiche, selten so billig!) Vorhänge, Decken. Günstige Gelegenheit. Orendi, 1. Bez., Fleischmarkt 1. * Einführung eines Messeabonnements zur Hebung des Fremdenverkehrs. Anläßlich ider Wierter Herbstnresse habe,: die osterreichiMn Bundesvahnen ein besonders ermäßigtes Gel:eralabonnen:em ausgelogt. Dasselbe gelangt als Messeabonnement an Besucher der Wiener Herbstmeffe zur Arlsgabe, die sich mii einem zur Fahrt von einer Grenzstation nach' Wien benützten Ausweis der 9. Wiener internationalen Messe legitimieren. Der Preis dieses Abonnements beträgt 120 Schilling für die erste, 90 Schilling für die Mette und 60 Schilling für die dritte Wagenklaffe. Das Monnement hat für vie Zeit vom 6. bis einschließlich 30. d. Gültigkeit und berechtigt zu beliebigen Fahrten auf sämtlichen Linien der österreichischen SuildeSbahl^n mit allen fahrplanmäßigen Personen«. Schnell- und 2-Zngen. Msgenommen sind nur eimge auf der Abonltementskarte besonders ersichtlich .gemachte Lokalbabnen. Das Messeabonnemeut gelangt bei der Fahrkartenausgabestelle im Messepalast .und bei der Borverkaufsstelle der Generaldire-ktionen )cr österroichischen Bundesbahnen, Wien, 1. Bez., Schwarzenbergplatz 3, zur Ausgabe. * Wiener international« Hochschulvurse. Programm für heute: Vormittags: 11 Uhr 30 Mm. bis 1 Uhr: Sperl (Wien): Grundgodanken der islami'tischen Rechtsordnuivg (2). Nachmittags: Kris (Wien): Besuch der Liochwnstoinschen Galerie. Treffpunkt: 2 Uhr 45 Min. Aula (Umvsvsitat). -> Uhr 15 Mii«. bis 6 Uhr: M y e r S (London): Jntwdnetion w tbc Study of Industrial Fcttigue. (Z. Bocatioual Guidcmce of Seleetion.) Mtt Licht-bibder»:. 6 M)r 15 Min. bis 7 Uhr: Reisner (New-York): Origins an Present Denldencies of che Poliicy regardmg Ehurch Schools in che United States. 1 uhr 30 Min. bis 9 Uhr: Mercier (Difon): Sculpture boilr-gulgnonne du >noyell--age. Mit Lichtbildern. * Eine ideale UnterrichtSanstalt ist das israelitische Töchterpenfionat Martha Scligmann in Heidelbe-vg. In der Villenkolonie Rohvbach. Garteiustraße 3, mitten in Ivundewollen Wald- und Gartenanlaigen gelogen, bietet di« Anstalt jungen Mädchen aus gutem jüdischen Hause eine zeitgemäße wisscnchastlich und gesellschaftliche Ausbildung. Der Unterricht ertreckt sich ans folgende wahlfreie Fächer: Deutsch: Literatur, SrieW. Lvktü-re der Klassilker und moderner Schriftsteller. Äeogra.phie, Geschichte, Rechnen ufw. Französisch: Gvammaäk. Diktat, Aussatz, Literatur, Leiktüve, Konversation. Englisch: vie fvanzösisch. Italienisch auf Wunsch. Kunstgeschichte. Mustkteschlchte, Musik, Malen. Zeichnen. Handarbeit, Turnc»e Auf Wunsch Unterricht in Buchführung, Stenographie. HauSwirtchaft üsw. In der UniversitatstM Heidelberg bietet sich crutzerwn: Gelegenheit, Me Vorträge und wissenschaftliche Borräge zu hören solvie Theater und Konzerte zu besuchen. Die Äosim'cheit.der jungen Mädchen wird bekräftigt durch Spiel :nd Sport, tägliche Spaziergänge und Ausflüge in die lberriche Umgegend Heidelbergs. Wir können dies« tu jeder Baziesttng musterigUtige UnterrichtSanstalt jedem ausS wärmste Elegante Damen 1 5RÄTZER PEI IbZE Besichtigung der tragen ' HI.R0TENTURMSTR.22 telepho N71-4-30 Modelle zwanglos 1