Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2353 (9.9.1925)
- Date
- 1925-09-09
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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m. SM Wien, Mittwoch Handelskammerwahlen. Anläßlich der Versendung der Ausweiskarten für die diesjährigen Wahlen in die Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie in Wien wird unter Hin« weis auf die bereits zur öffentlichen Publikation gelangte Wahl« auSschreibung nochmals zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß die Wahlen am 18. Oktober m der Zeit von 8 bis 16 Uhr und in dem in der Ausweiskarte angegebenen Lokale stattfinden. Insolvenzen. Das Ausgleichsverfahren wurde eröffnet über B & o l b f a r b. ö. Be,., Maraa.etenstraste cß lieber G. Hofftet Käsegroßhandluna. 15. Bez, Gebrüder- Lang-Gaffe 13. Ueber R. L a n g e t, Buchdruckerei. « Be».. Stumperqasfe 25. Ueoer Josef Lericher. Sotterei- und Delikatessenhandlung in Wewling, Hauvtstroße 11. Ueber H. K ar o m e I, Obst und Gemüse. 31. Bez.. W'mpfergafse 22. Ue'er G S t e i a n i. 10. Be»., Wielandqaffe 24. — Es wurde über nachfolgende Firmen das Ausgleichsverfahren, n t ch t a b e t, wie wir gestern infolge eines Druckfehlers meldeten der K o n k u r s eröffnet r Ueber TauSz 1 g u. C o.. 2. Bez.. Lil'enbrunngasse 3. Ueber S e t t n k a u. C o., 9 Bezttk, Techntkeistratze 5 Ueber Moritz Waktor. 1. Bez.. Wolfengasse 3. Ueder Josef Flaschner, Kaufmann. 2. Bez., Obere Tonanstraße v. Ueber Jrmgarde K r v o u n, Hu rwerksbesitzerin, 12. Bez.. Wtlbelmstraße 94 und Über Josef Lindenhofer, Kaufmann in Marta-Taferl Zusammenschluß der rheinisch-westfälischen Eisenindustrie. Aus Köln, 8. d., meldet Wolsf: Entgegen den Meldungen, wonach fünf rheinisch-westfälische Werke, nämlich K r u p v, Phönix, Rheinstahl, Thyssen und Rheinelbe- U n r o n, an eine Holding-Gesellschaft übergehen sollen, meldet die .^kölnische Zeitung", daß die Gründung einer vollkommen neuen Aktiengesellschaft beabsickigt ist, deren Aktien mit denen der Aktionäre der bisherigen Unternehmungen nach einem gewissen des A gleichen nicht vor, doch soll es sich nach 800 Millionen Mark bewegen der Importzölle in Polen. Warschau, '"e Nachrichten" melden: Das ökono- Erhöhuug 8. September. den weitere Ermäßigungen gewährt Eine neue Zuckerfabrik in Rumänien. Aus B u i a r e st wird gemeldet: Unter Mitwivkung der Banca Ramaneasca wurde in Arad mir einem Grundkapital von 150 Millionen Lei eine Zuckerfabrik gegründet. Die Fabrik wird eine Jahres- Produktion von 700 bis 800 Waggons Zucker hoben. Der Betrieb wird mit Beginn der ZuckovLamPagne 1926-27 aufaenommert werden. Eine jüdische Bolksbarck wird, wie aus Berlin berichtet wird, in wenigen Tagen in Memel errichtet werden, nachdem die dortigen Behörden ihre Zustmiurung hierzu gegeben haben. Das Kapital der Bank ist boreits ausgsüracht.' Berliner Börse. Realisationsabgaben drückten anfangs das Kursntpeau der meisten Papiere, Doch erholte sich em Tett derselben Im soäteren Verlaus de« Verkehrs, als Meldungen über einen Zusammenschluß in der westdeu scheu Montantndustr e einlangten. Es notierten: Oesterreich sche tttoueurente —.— Ungarische Äronenrente —Ungarische Goldrente — Türkenlose 22 Süddeutsche Lombarden alte —Oesterreich ticke SlaatSbabn 23.75. Darmstädter Bank 112.—, Deutsche Banr 113.—. Dresdner Bant 10125 vesttrr. ' Kredit 812- Oester. Länderbank Retchsbank 127.64. Wiener Bankverein 5.84 Unionbank 7.37. Daimler Motoren 49.—. Dynamit Nobel 78. Felten & Guilleaume 125.25 Sie Seöifenturle. Zürich» 8. September. (Devitetttnrie von 12 Udr.) Bcriiü 138 30 k 123 80-. .Holland 206 55 (208.50,. Neio-Bork 518 — (516 25). London 25.12 <25.13- Part- 24 90 <24.30,. Mailand 20.75 <20 75,, Brüssel 23 05 <23.05,. .UoDeitnaoett 129 50 '129.50), Stockholm 139 — 138.70,. Oslo 11150 (110.75) Madrid 73 90 <73 85,. Buenos Aires 208 50 (208 50, Prag 15.36 (15.85,, Budapest 0.007260 (0.007260,. söutaieft 2.60 (2.55), Belgrad 9.22'/, (9.2 Sosta 3.75 (9.75), Warschau 92 50 <92.50). Wien <3 05 (73 05) für 100 Schilling . ___Mkenee Morgenzettmtg___y September im Seite 7 MW« «kr Mm 1 irgtutilDi mmmammmmmmmmmmmmmmmmummmmmammSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSm Die Fußballsensation des Zahres. Hakoah schlügt Slavia ln gkandlo'em Finish v: 5. - Sie Tscheche» Wrten bereit« 5:1. Das internationale Doppelspiel in Sber-Zt. Beit. Hakoah-Slavia 6:5 (1:4). Amateur-Platz. 20.000 Zuifchauer. Schiodsrichter Werner. Slavia: Planiczka; Seiffert, Nytl; .Kuchavj, Plcticha, Ploudr; PodvaM. Stapel, Capek. Silnh. Kmtochwil. Ha ko ah: Fadian; Wcgttrr 1 (Wagner 2), Pollak; Fried, GuMnann, Heß: Schwarz, Häusler, Wortmann, Eisenhofer, Katz stSchivarz, 2). Die Geschichte des österreichischen Fußballsports ist seit gestern um ein denkwürdiges Ereignis reicher. Unvergeßlich wird jedem der 20.000 Zuschauer der Verlauf des gestrigen Zusammentreffens zwischen Hakoah und Slavia fein. Das war mehr als Spiel und Sport, das war ein erbittertes Ringen der jüdischen Mannschaft gegen das Glück, das auf seiten der Tschechen war, das war der Kampfgeist einer bis zur Ekstase dos Könnens und des Siegeswillens getriebenen jüdischen Elf, die in grandiosem/ auf Wiener Bodeit noch nicht gesehenen Finish den Endsieg an sich riß. Als die Tschechen zu Beginn der zweiten Spielhälfte infolge Schwächentomente der Hakoah- Berteidiger bereits mit 6:1 in Führung lagen, schien scholl eine Abwanderung der Zuschauer vom Platze einztlsetzen. Die 19. Minute verrirtgerte Slavias Vorsprung, als Heß einen Elfer verwandelen konnte. Das ziffernmäßig katastrophale Resultat schien wenigstens einigerntaßen frisiert. Niemand aber hätte geglaubt, daß die jüdische Mannschaft noch zu einer solchen Großtat fähig ist, die sich 'in den letzten 25 Minuten abspielte. In aufhaltsamem Elan stießen die Haköah-Stürmer, von der eigenen Hintermannschaft geradezu nach vorne geworfen,'immer wieder gegen das Slavia-Tor, in dem ein fabelhafter Tormänü stand. Und in geradezu dramatischer Weise folgte nun Schlag auf Schlag. 5:3, 5:4 und unter tosende m Beifall der b c g e i st e r t e n Menge, die, hingerissen von der Prachtleistung der Hakoahner, die, selbst fanatisiert, die jüdischeit Spieler auspeitschte, in der 36. Minute der Ausgleich durch Worunann 2. Das unerhörte Tempo steigerte sich noch, einstimmig schollen die Zurufe der durch den beispiellosen Endspurt der Hakoahner überwältigten Zuschauer. zur Krönung der gigantischen Leistung und 3 Minntett vor des Schiedsrichters Schlußpfiff .krachte eine Bombe Wortmanns abermals gegen den Slavia-Torrnann und landete int Netz. 6:5. Ein beispielloser Sieg war vollendet, ein einzigartiger Erfolg des österreichischen Fnßballsports und ein Triumph der Hakoah. Zwei' Minuten später verließen die Tschechen geschlagen das Feld und den strahlenden Hakoahnern jubelten 20.000 Zuschauer zu. * Mer gestern -auf den Sportplatz kam und sah, wie der Hakoah-Angriff mit prachtvollen Vorstößen und geschickten Kvmbinationszügen unausgesetzt gegen das Slavia-Tor Sturm lief und zahllose ernste Trefferchancen herausarbeitete, der konnte es gar nicht glauben, daß es schon 4:0 für die Tschechen stand. Der Slavia-Angriff mit seinem bewährten traöittoueHcit Stettungsspiel kam in die glückliche Lage, von schweren Entgleisungen der Hakoah-Berteidiger zu profitieren. Und Chancen auszunutzen haben ja die Slavia-Stürmer immer verstanden. So kam es, daß, während Hakoahs Stürmer das Spiel zumeist in die gegnerische Hälfte verlegten, die Tschechen bei ihren einzelnen Vorstößen die Tore erzielten. Und soitderbar, je schwerer die Niederlage zu w e r d e n schien, um so effektvoller und a it sopfcrnder spielten die Hakoahner. Das war keine geschlagene Mannschaft, die sich so in den Kampf warf. Es gab sogar Zuschauer, die noch bei einem Stand vor: 5:1 — das ist keine Prophezeiung nach dem Ausgang des Spieles — noch einen Erfolg der Hakoah laut zu äitßern wagten. Der Glaube an sich sich selbst hat die Hakoahner diesinal beseelt und sie zu einer beispiellosen Leistung emporgehoben. Auch lvenn sich der Endsieg nicht eingestellt hätte, die ungebrochene Kraft und die belvunderungswürdige Ausdauer der jüdischen Spieler hätte die Ehre des Tages gerettet. Alle leisteten ihr Bestes und gaben Zeugnis von einer Hingabe, die mit vielem versöhnen muß und trotz Mängel das Beste, für die Zukunft erhoffen läßt. Wenn wir einige Spieler besonders hervorheben — alle leisteten Hervorragendes —, dann ist es nur,' weil ihr Heroismus, gepaart mit Können, den Kitt darstellte, der die Mannschaft über die schwersten Situationenhinivegbrachte und ihr Halt und Zusammenhang verlieh. Das sind Eisenhofer, der gestern vielleicht seine beste Leistung im Leben bot, Guttmann, der Angelpunkt des ganzen Spieles, und der heldenmütig kämpfende Pollak. Diese drei waren die Träger des Kampfeswillens, der die änderet: begeisterte und, ihnen zum Siege verhalf. * Den ersten Angriff leitet Slavia ein. Hakoah erwidert, ein schütter Schuß Häuslers geht knapp daneben. Eilt Gedrättge vor dem Hakoah-Tor klärt Fabian. Nach schöner Aktion des Hcrk-occh-Stnrmes verschießt Katz, einen zweiten Ball Eisen- Hofers hält Planivzta, eine» Freistoß dirigiert Guttmann knapp ■ Copyright 1924 by Kurt Wölfl V«rl s AM3. München. 3 Fonfetz >ng. Nachdruck verboten. Herr Fettwanst. Witte awerikimische Autobiographie von Samuel Ornitz. „Zehn Tag, eh du .bist geboren geworn, hot man dein Bater gerufen zum Militär... für dein .Zaren... un er hot baschlossen, awezulaufen nach Amerika un ich hob ihm n-rt gewollt lasset: geh'« allein... Drei Tag von Hamburg... inmitten von a Segelschiff... wie mir hoben geglaubt aveinge,fallen zu sein in a tiefen Abgrund, biistu geboren goworn... Mehre (Angst) un Seekrankheit... un Zoves... Ich hob nit gehabt kein Milch für mein Baby. Un mir hoben geiveint über dich un mir hoben angezunden Licht wie für a Toten... Bis a Wunder iS geschehen... a Wunder... A Zieg mit volle Euter is von die Matrosen von ihr Stall arausgesprungen itn is aruntergekummen m Zwischendeck... Un die Zieg hat gesäugt mei Ba>Ly, un afo,j -bistu gekommen zu feh'n-das versprochene Land... Un nu bistu do, mei Zigele." Und Mutter drückt mich in Aerquellendenr Glück an dre Brust -und wi^gt mich in den Schlaf, während sie mit zitternder Stimme ein oft gesungenes, aber -diesntal zum letzten Male gehörtes Wiegenlied summt: Untevm Wigele Schteit a weiß' Zigele, Hm, hm, hm . . . Zweite Periode. Beider für ihn noch für seine Brüder und Schwestern galt in Wimlichkeit die Religion, hatte Religion «inen Sinn. Henry MatnS. 1. Drei Jahre... schlechte Zeiten... Hungevjahre... And doch hält der große Ansturm wie eine. BöMrwanderung an. Horden hungriger, eingeschüchterter und verzweifelter Mnschen aus Ost- und Südeuropa drängen sich in einem muen Ghetto von Mietkasernen und Fabri- «tat zu ja-mmen. Jede kleinste Wohnung ist mit Aftermietern über- Mt — Männer, di« Frau und Kind zurückgelasse-n haben, um ihr Glück tm Lande der Becheihung zu finden. Krämer, Fleischer, Händler und Knopflochmacher tverdep über Nacht Bankiers und Schiffskarkcuv-erkäufer. Ein jeder, spart, um eine Schifsskarte für Frau oder Kind, oder Bruder oder Liebste laust'it ztl köttnen. Und all diese Neuatckömmlinge, Männer, Weiter, Junten und Mädchen, werden sofort in das Schneidereigewerbe eingereiht und werden, wie sich Onkel Philipp ansdrüÄ, Sklaven -der deutschen Juden, die die gesamte Kleiderfabrikation in Händen haben. Nacht für Nacht sitzt Philipp über seinen Büct-ern, leidenschaftlich -wie ein Verliebter, tmermüdlich wie ein Äschimist, der das Geheinmis des Goldes sucht. Und jeden Tag, je drückender unsere Armut wird, dasto nachdrücklicher versichert er, daß er uns bald, -bald erlösen werde, daß er im Begriffe sei, dem Geheimnis des Reichtums -der deutschen Juden auf die Spur ztl kommen. Älir aber erscheint das heute schotl ebenso uttwahrscheiultch und chinlävenhast wie die tägliche Legende, die ich im Eheder lerne —7 die unmittelbar bevorstehende Befreiung Israels und seine Heimkehr in das Land, -wo Milch und Honig fließt... Atutter ist wohl durch das ewige Fehlen des „Tischgel'des" oben-fo unglältbig geivorden, Vater aber hofft und hofft. Es bleibt ja -ttichts anderes übrig als zu hoffen, sagt er. Er ist ein gebrochener Mann, schweigsam und in sich gekehrt, und scheinbar wird das Leben in ihni nur durch den Sauerstoff der Versprechungen Philipps erhalten. Arbeit gibt's nur wetlig. Das Angebot an Arbeitskräften ist zu groß. Die Fabrikantett wissen das und drücken die „Corttraclors" — die Lieferanten —, und die wieder drücken das ohnehin schon ausgequelschte Ding, -den täglichen Lohn. Und dabei wissen die Arbeiter nur eines: man muß leben! Und stecken alles ein, Philipp aber ist immer beschäftigt — Mdliotheken, Vorträge, Rnndgäng-e durch die Stadt, um alles kennen zu lernen, allen Leuten züzuhören.... Wenn es in den Fabriken Arbeit gibt, zur Zeit der Saisonarbeit, zur Zeit der nervenzerrüttenden Hast, sitzt er an seiner Nähniaschinü ne^ben Vater zwölf Stunden, vierzehn Stunden und macht sich auch aus vierundzwanzig Stundetl ununterbrochener Arbeit nichts Wetter... Kehrt aber stets hungrig zu seinen Büchern zurück... Büchern, die ihn verzweifelt machen und entsetzt. Ich habe gesehen, wie er Bücher an die Brust drückte und stöhnte: Jb, wie dumm ich bin..." Er ist wahnsinnig, -wahnsinnig vor Neid und Gier... und wie er die deutschen Juden haßt, die auf die russischen Juden herunterschauen wie auf ein ekelhaftes Tier! Die stolz sind, machtvoll und reich... Und täglich warnt mich Philipp: ,Meyer, Meyer, denke dratt, ein Arbeiter ist verloren, ist ein Hund. Werde niemals ein Arbeiter. Laß andere für ■ dich arbeiten — das ist das Geheimnis — das ist Kopfarbeit, das ttenne ich schlau sein..Und Vater wiederho-lt feierlich, als ob er sich selbst als ein warnendes Bei- . spiel hinstellen wolle: „Werde kein Arbeiter — irgend etwas —, aber kein Hund von einem Arbeiter...^ Mutter jedoch wünscht mir etwas Schreckliches: -rveil ich im Eheder gm sart-kontme, hat sie einett glühenden Ehr- < geiz für mich — ich soll Rabbi werden! Gott sei Dankaber lacht Philipp über den Gedanken... Vater und Philipp - sind f^briksar-beiter, und Vater ist schon bucklig von den vielen -Jahren, -die er -über die Maschine gebückt gesessen und in trübem Lichte Nähte gestichelt hat; Philipp dageg-ön hält sich aufrecht und erklärt, daß er seinen Rückeit vor keilletn Dlenscheu, geschweige detm vor einer Maschine beugen werde... Er brummt und flucht über die Bedürftigkeit unseres Lebens: zwei kleine dunkle Zimmer in einem Hiriterhaus, stinkige Petroleumlampen, Wasser aus der Pumpe im Hof, Aborte im Hinterhof... kaum ibesser als Kakerlaken... und dabei noch Sorgen wegett des täglichen Brotes, Schlaf ans einem, ver-lauisten Sofa... nicht einmal getlug Goschirr, um daraus essen zu können. Zwei Suppenteller müssen für uns vier ausreichen. Mutter ist der Ansicht, es sei nur anständig, daß wir alle zusammen essen. So essen also Pater und Mutter aus einem Teller, tiub Philipp und ich teilen uns in den andern. Mutter ißt intiner langsamer aß der Bater — ein kleiner Betrtrg von ihr, damit Bater etwas mehr zu essen 'bekommt. Philipp und ich dagegen haben die Hatchhabung unserer Löffel so reguliert, daß wir gleich viel bekommen... „Meyer", sagt er. „dtl hast den Appetit eines Bären, und ich habe das Auge eines Falken, versuch' nicht, mich zu betrügen!" lFortzsetzuny folgt.)