Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2353 (9.9.1925)
- Date
- 1925-09-09
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2979076-2981191-2981439--24019-3011521- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
«M-U Me n, Mtt tvöch i 1 - ■■ ■ ■■ --—... > fe» Keren Kajemeth widmen. Es ist die hohe Arygabe der .Prediger, auf die soziale und geschichtliche Bedeutung des '.Fonds hinMveiM. Es ist Ausgabe der Getvöhlten der Betergemeinde, der Mitglieder der Tempelvorstände, den Predigern, die der Idee des Keren Kajemeth positiv gegenüberstehen, bei der Verkündung ihrer Meinung zu helfen, und es ist schließlich Ausgabe aller Besucher eines Bethauses, darauf zu sehen, daß für den Keren Kajemeth gespendet werde. Eine Besorgnis, die im Zusammenhänge mit der Thoraspende für den Keren Kajemeth geäußert luird, soll hier zerstreut werden. Die hiesigen Wohlfahrtsinstitutionen werden durch ihn dann nicht geschädigt, wenn man dem Keren Kajemeth auch int Gotteshause den Platz an weist, der ihm gebührt. Niemand denkt daran, daß von nun an nur noch für Palästina und nichts mehr für Wiener Wohlsahrtseinrichtungen gespendet werden soll. Es .kommt mehr auf die Spende als auf die Höhe der Spende an. Keren Kajemeth als Dauereinrichtung in den Tempeln heißt, nicht nur an den hohen Feiertagen bei der Thora zu spenden. Der Kreislauf des Jahres bietet eine große und mannigfaltige Zahl von Möglichkeiten, die zu erschließen erst die eigentliche Aufgabe ist. In verschiedenen Länderrr haben sich bereits die verschiedensten Formen der Keren-Kajemeth-l'Jsrael-Spende in den Bethäusern eingebürgert: Von der Büchse im Vorsaal über die Tellersammlung an bestimmten Tagen des Jahres bis zu ganz großzügigen Aktionerr, die eine systematisch für den Keren Kajemeth vorbereitete jüdische Bevölkerung gerne auf sich nahm, um die Geulah Haarez zu fördern. Auch in Wien wird es unsere Aufgabe sein, alte Bahnen zu verbreiten und neue Wege einzuschlagen. L. F. * Donnerstag den 10. d. um halb 8 Uhr abends sindet »m Sitzungssaal der Kultstsgemeinde, 1. Bez., Seitenstettengasse, eine Konferenz sämtlicher Rabbiner und Wiener Tempelvorstände statt. Tagesordnung: Der Keren Kajemeth in den Tempeln und Bethäusern Wiens. Sprechen werden:- Dr. E. M. Zweig vom Hauptbureau, Jerusalem; Rabbiner Dr. Feuchtwang; Dr. Chaim Tartakower. Ae Berbrellung der Mel. Bor kurzem erschien in London das 121. Jahrbuch der ^British and Foreign Bible Society" („Britisch^ausländische Bibelgesellschaft"), die sich bekanntlich die Verbreitung der Bibel, -sowohl der Bibel der Inden als auch des Neuen Testaments, zum Ziel gesetzt hat. Dem Berichte sind die folgenden interessanten Daten entnommen: Die Bibelgesellschaft besteht seit 1801 und verausgabt jährlich mehr als 350.000 Pfund Sterling zum Zwecke der Verbreitung der Bibel. Die Bibel ist in ihrem Berlage im Jahre 1915 in 487 Sprachen erschienen; Heuer ist diese Zahl auf 572 Sprachen gestiegen. Es sind Sprachen, deren Namen wir noch nie gehört haben, ja sogar solche, die vor der Drucklegung der Bibel als Schriftsprache überhaupt nicht existierten. In aller Herren Ländern werden fast alle Dialekte der Umgangssprache berücksichtigt, so sind, um nur ein Beispiel zu nennen, :n Rußland 27 verschiedene Ausgaben in Verkehr, vor allem die für die Angehörigen der russischen Kirche, dann für Kleinrussen, für die russischen Lappländer, Finnen, Letten, Samogiten, Tscheremissen, Transkaukasier us-w. Mit den meisten Idiomen ist selbstredend Afrika vertreten, wo nicht weniger als 176 Bibelausgaben für die Eingeborenen zirkulieren. Für die Malaien wurden 16 Ausgaben gedruckt, für China etwa 30, für die asiatischen Dprachidiome insgesamt 189. Bon den amerikanischen Sprachen wurden 44 berücksichtigt; dabei wendet die Gesellschaft ihr Augenmerk auch auf die kleinsten Inseln der Ozeane, ganz abgesehen davon, daß Neuseeland natürlich auch eine Bibel in der M a o r i s p r a ch e erhält.- Für die Papuast ä m m e wurden 27 Ausgaben der Bibel gedruckt. Hebräische Ausgaben gibt es bloß z w e die sogenannte massoretische Ausgabe und die Uebersetzung des Leipziger Universitätsprofessors und Hebraisten Franz D elitzsch, aber auch die verschiedensten jüdischen Idiome wurden in Betracht gezogen. Interessant ist die Tatsache, daß die Gesellschaft nicht nur für die Blinden der Kulturvölker sorgt, sondern auch besondere Bibelausgaben mit der Braille- und Moon- Schrist für die Blinden unter den .Halbwilden und Wilden Afrikas und Asiens in Verkehr bringt. Für die chinesischen Blinden sind etwa zehr: Bibelausgaben in verschiedenen Idiomen in Gebrauch. 180 Millionen Menschen sprechen die exotischen Sprachen. in denen die Bibel ediert wurde. Im Jahre '1924/25 wurden insgesamt 10,040.575 Bände verkauft, um anderthalb Millionen Exemplare mehr als im vorigen und vor zwei Jahren. Seit 1804 wurden 355 M' ll» onen Exemplare in der Welt umgesetzt, davon 104 Millionen in englischer Sprache. Sie blaue Kohle. Noch ist mar: erst daran, die „lveiße" Kohle oder das weiße Oel, wie man die Elektrizität in Frankreich nennt, auszubeuten, ohne nur im entferntesten die Grenzelt der möglichen Kraftgew'uliiung heute zu erkennen, urld schon hat man neue Quellen entdeckt, die das wertvolle Material in absehbarer Zeit nutzbar machen könnten. Schon berechnet man ja, daß schwarze Kohlen über kurz oder laug versagen werden, da sie ausgebraucht sind. Schon hat man die großen Pläne über die Verbauung der Ströme zu Kraftwerken ausgearbcilet. und nun soll auch _Mtener _ noch Las Meer seine Ducht zur G c w innung v o u Elektrizität hergeben. Der Gedanke kommt aus A m « r i ka, aber Frankreich hat ihn sofort anßzegriffen, und energische Studien werden betrieben, wie man aus Ebbe und Flut die Mögliches der Kraftgewinnung Herstellen könnte. Der frühere Eisenbahnminister, Le Trocqner, widmete sich speziell diesen Arbeiten. Und der Staat hat heute schon mehrere Millionen für die Errichtung des ersten Meerkrastrverkes bewilligt, das nun neben der Weißen die blaue Kohle erzeugen soll. Ein kleines Flüßchen in der Bretagne in der Nähe von Brest, l'Aber- Wrack, soll -die erste BersuchSstelle werden. Dort hat man besonders starke Wirkungen von Ebbe und Flut konstatiert. Das Master steigt zur Flutzeit bis aus die Höhe von 6 Kilometern ins Land hinein. Das 'Kraftwerk wird in der Nähe des kleinen Hafens Pa lu de n errichtet. Man rechnet mit einem Reservoir, das 2 -bis 3 Millionen Kubikmeter enthalten kann. Das Steigen und Sinken des Wassers wird durch seine Strömung die Turbinen in Betrieb setzen. Die Räder werden schäumen. Die Kraft des Meeres wird vom Menschen gewonnen und nutzbar gemacht werden! Man ertvarlet mit Erstaunen und Bewunderung diese neuesten Resultate der Technik. Nachdem sich -der Mensch die Flüsse dienstbar gemacht hat. wendet er sich nun ans utrendliche Meer, will auch dieses bezwingen, es unterjochen, es in seine Arbeit hinein befehlen und die Kraft 'beherrschen, die im ewigen Spiel der Wellen, im ewigen Wechsel von Ebbe und "Flut verborgen liegt. Es sind kühne Projekte, die uns trotzdem nicht allzu kühn erscheinen, fast selbstverständlich; uns, die wir in unserer ,goldenen Zeit" das Staunen vor den technischen Errungenschaften längst verloren haben. km Platz im Paradies gefällig? Wir berichteten vor einiger Zeit von dem Treiben des Arabers Abdul Said, der in Ausnützung der Leichtgläubigkeit seiner Landsleute in Syrien, Mesopotamien und zum Teil auch in Palästina einen schwunghaften Handel mit vorzüglichen Parzellen und Flächen im Paradies trieb, der ihn bald zum reichsten Mann der ganzen Gegend machte. Abdul Said, der früher ein armer Teufel war, erzählte eines Morgens, daß ihm Allllah erschienen sei und ihm das Geheimnis anvertraut habe, daß sich in Mekka an einem bestimmten Ort der genaue Situationsplan des Paradieses befinde^ Dann verschwand Said für einige Zeit aus seinem Wohnort, um schon nach wenigen Wochen mit der Heilsbotschaft zurückzukehren, daß er in Mekka den von Allah entworfenen Situationsplan des Paradieses gefunden und mitgebracht habe. Abdul Said erklärte sich bereit, auch seinen Mitmenschen, soferne sie gläubige Mohammedaner sind, soweit der Vorrat und die Mittel des Bewerbers dazu reichen, einen guten Platz in der Umgebung Allahs im Paradiese zu sichern. Das Geschäft florierte, die Leute entäußertcn sich ihrer Habe, trieben ihre Schafe und Rinder Abdul Said zu, nur um eines Platzes im Paradies teilhaftig zu werden. Bis eines Tages der Schwindel aufkam und ein Engländer namens James White, ein ehrsamer Dattellicferant, sich der beschwindelten arabischen Bevölkerung erbarmte und die Anzeige gegen Abdul Said erstattete. So kam es vor kurzem zur Verhandlung vor einem englisch-arabischen Schiedsgericht, vor welchem Abdul Said, der irdische Verwalter des Paradieses, sich zu verantworten hatte. „Was Sie hier angestellt haben, Abdul Said, ist gewöhnlicher Betrug und Verbrechen an der armen Bevölkerung" — hielt der Vorsitzende des Gerichtes dem Angeklagten vor. Abdul Said antwortete, sozusagen nachsichtig lächelnd: „Allah weiß, daß es nicht so ist, wie Ihr sagtet. Ich habe die Wahrheit gesprochen und recht gehandelt." Der Richter wollte ihm nun die Geschädigten gegenüberstellen, in der Erwartung, daß sie sich seiner Verfolgung anschließen würden. Aber da kam erst die rechte Ueberraschung. Sämtliche Zeugen ergriffen die Partei des Beschuldigten und verwahrten sich gegen seine Behelligung. „Abdul Said ist ein rechtgläubiger Mann", sagte zum Beispiel ein älteres, mohammedanisches Weib, „er hat niemanden betrogen. Gerade gestern ist mir mein Mann im Traume erschienen m:d sagte mir, daß er sich im Paradies sehr wohl fühle und daß der Platz, den ihm Abdul Said verkauft hat, ein sehr guter Platz ist, von dem aus man die ganze Welt überblicken kann. . ." Abdul Said richtete sich stolz auf und sprach salbungsvoll: „Allah verläßt die Gerechten nicht." Er verlor seine Geistesgegenwart auch dann nicht, als ihm der Gerichtspräsident nachwies, daß er eine und dieselbe Parzelle im Paradies zweimal verkauft hatte. „Das ist bald erklärt", antwortete Abdul Said. „Der Mann, dem ich diesen schönen Platz im Paradies zuerst verkauft hatte, hat sich im Himmelreich nicht schön betragen. Allah vertrieb ihn aus dem Paradies und der Platz war wieder unbelegt. Ich habe ihn daher berechtigterweise ein zweites Mal an den Mann gebracht." Da auch die übrigen Zeugen zun: größten Teile Abdul Said zu entlasten trachteten und überdies die «arabischen Gesetze keine genügende Handhabe für seine Verurteilung bieten, mußte er schließlich freigesprochen werden. Als der Gerichtspräsident die Verkündung des Freispruches mit der Bemerkung schloß, er hoffe, daß Abdul Said nunmehr dieses häßliche Gewerbe aufgeben werde, antwortete dieser mit einer majestätischen Handbcwegung: „Allah weiß, was er tut . . ßWerbetAbonnenten für-ie I I„Wlener Morgenzeitung" I \ _9 September 198g_Ux. UM Las Herz»erlauSisirtschaftlichr, «iMm, i« Srrz Israel. Nuris. Seit .den: Wiener 14. ZiorvisteMmgreß ist in den wertestem Kreisen das Interesse für die landwirtschaftliche Siedlung in Palästina lebendig gewogen. Soeben ist eine Schrift de- Keren Hcvfcssod erschienen, welche die Entwicklung von Nuris, dem Mittelprvnkt der neuen jüdischen Kolonisation Palästinas, schildert. Die Besiedlung von NuriS durch den Keren Hajesivd 'bildet das wichtigste und erfolgreichste Kapitel der Masten Geschichte der zionistischen Kolonisation in Palästina. Es ist ein Gebiet von ungefähr 2000 Hektar (29 000 Dmram) im östlichen Teile des Emek Jvsroel und die Art der Besiedbu^ dieses Bodens während der letzten drei Jahre mit Hilfe de- Keren Hajess-od ist beispielgebend für die Entwicklung der neuen landwirtschaftlichen Siedlungen in Palästina geworden. Im Altertum war dieses Gebiet infolge des Wasserreichtums «ine der -fruchtbarsten Gegenden Palästinas. Als dke jüdischen Pioniere im Jahre 1924 auf diesem von: Jüdischen Nationalson-dS erworbenen Boden zu arbeiten begannen, war es ein totbringervdeS Sumpfgebiet und noch im ersten Jahve nach der Entsmnpfmrg des Bodens betrugen die Ma-lariasälle 35 Prozent. Jetzt sind die Quellen eingefaßt und sine Reihe von Muftersiedlimgen treibt in der wasserreichen Ebene gemischte Wirt'chaft: Getreide und Futterpflanzen, Milchwirtschaft, Gemüsebau, Pflanzungen, Hühner und Bühnenzucht. Di« Arbeit zeigt immer mehr die Tendenz nach weiterer Intensivierung. Man hatte auf dem Wiener Kongreß Gelegenheit, -mit jüdischen Pflanzern aus Nuris, welche als Delegierte zum Kongreß entsendet worden waren, über die Gntwicklnn-gsstadien dieser Siedlungen zu sprechen. Es gibt zwei verschiedene Formen von Siedlungen, die Kleinbauernsiedlungen' (Moschwe Owdin) uüd bi«' Gemeinschastss iedlungon YKwuzoh). Beide Formen beruhen aus dem Prinzip der Selb starb-eit. In der reich illustrierten instruktiven Broschüre, die uns vorli-egt,*) sind die einzelnen Siedlungen lebensvoll geschildert. Man gewinnt «in Bild von der heroischen Arbeit, di« von den wertvollsten Kräften des neuen Judentums für das ganze Bott ans palästinensischer Erde ge-leistet wird, und alle diejenigen, welche an dom wichtigsten Finanzinstrunrent des Aufbaues, dem Ke-ren Hajest-oÄ, durch regelmäßige materielle Leistungen Mitwirken, haben die Gervuigtuung, daß dieser Mittelpunkt der neuen Siedlung, welche eine Kraftquelle für den Jischuw geworden ist, aus den Mitteln deS Keren Hajesfod geschaffen wurde. Dar 14. Ziomistenkongreß hat mit einer Ansprache Sokolows geschlossen, in welcher der Präsident der Zionistischen Exekutive die Parole ausgab. daß im kommenden Jahre für don Keren Hajesscd ein Betrag von einer Million Pfund Sterling aufzubringen sei. Die günsti-ge Entwicklung der Siedlungen im Emek und insbesondere die Leistung des Keren Hajestod in Nuris sind oin Ansporn sür alle Palästinasreunde, an der Erhöhung des Keren Hajeflod von ungefähr 500 Pfund jährlich auf eine -Million Pfund!hinzuw'nken. __ Set dritte Mess-tag. Die Messe stcht im Zeichen steigenden Verkehrs. Der Be« such wird stärker und die GeschästsalbschVüste nehmen in erfreulicher Weise zu. Im Messepalast ist gestern eine überraschend große Anzahl vor: Einkäufern aus den Sukzessionsstaaten ausgetreten. Alle Branchen tvaren lebhaft gefragt. In der Neuen Burg herrschte insbesondere in der Schuh- und Konftktionsbranche großer Geschäftsverkchr. In der Rotunde gab es starken Zustrom von Einkäusern vor allem aus dem flachen Lande. Allgemein wird über die Zollschwierigkeiten als Exporthindernis geklagt. In der Lebensrrnttekribteilun-g herrschte ein reger Verkehr von Interessenten und Besuchern. Besonders die großangelegte Weinkost entwickelt sich immer mehr zum wirkkichen HandelSmaM. Das frei« Gelände vor der Rotunde mit seinen landwirtschafttichen Abteilungen ist der Anzichungspnnkt ernster Käivfer aus dem Auslande. Das Modenhaus Krmpnik auf dev Messe. Wie bei jeder' Messe, hat auch diesmal das Modenhaus Julius Krupnik durch seinen Messepavillon in der Hofburg bewiese»:, daß der Name KrupnÄ zu den angsschenisten der Wiener Modebranche gehört. Schon die Aufmachung des in dunklem Rot gehaltenen, von diskretem Parfüm durchtränkten Salons bürgt für den Geschmack des HauseS. In herrlichen Schaukästen sind di« neuesten Pariser Modelle zu scher». Wendende Abendkleider mit echten Spitzen und Perlenstickereien neben neuesten Wintermänteln, die alle di« neue Glockenlinie aufweis«»», und reizende Complets in alle»» Farben wechseln mit einfachen Straßenumb Hauskleidern ab. Die große Modefarbe ist heuer ein Blau-«lila, das an -die Farbe reifer Pflaumen gemahnt. Besondere Bewultdermrg erregt ein Goldspltzenkleid mit Goldumhang und Pelzvevbrämung. DaS erhöhte Podium wurde zu einer kleinen Bühne -umgestaltet, auf der täglich von 11 bis halb 1 Uhr vormittags und von HM 4 bis halib 6 Uhr nachmittags reizende Mannequins die neuesten Modedreationer» vorführen. Unter ihnen bietet eine besonder« Attraktion sür das zahlre'iche Publikum die ebenso charmante wie hübsche Schauspielerin Ria Thiele, die unter der Regie des Direktors der Firma Krupnik, Herrn P ö s ch m a n n, in prächtigen Toiletter» ihre Anmut und Grazie zur Schau stellt. *) „N u r i s", Neubesiedlung geschichtlicher Stätte« durch den Keren Hajessod in Palästina. 1985. Hauptbureau der Keren Hajestod. London.