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Wiener Morgenzeitung · 1925-09-09 · Heft 2353 (9.9.1925) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2353 (9.9.1925)
Date
1925-09-09
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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;^r F-UMMW«ML>k/.-' Nr. 288S Wen, Mittwoch Wiener MnraettDeU«na 9. September 18S6 Seite 9 Ser Rumerur tlaufns in Ungarn. Eine Denkschrift der ungarischen Judenschaft. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Budapest, 8. September. Gestern fand eine Versammkuvg der Landeskanzlei der ungarischen Iu-denschaft statt, in der beschlossen wurde, an den Reichsverweser, die Regierung und die Nationalversammlung eine Denkschrift zu richten, welche die Aufhebung des in Ungarn bestehende» N u nt c r lt 8 clausus verlangt. In diesem Memorandum wird unter anderem darauf hingewresen, daß die Entvölkerung d e r U n i v e rfi täten gegen die Aufrechterhaltung des Numerus clausus spreche, durch diesen seien viele Studenten gezwungen worden, nach der« Ausland ansznwandern und die für ihr Studium notwendigen Milliarden seien der heimischen -Wirtschaft verloren gegangen. Bela Amts Wiener Gesandter aeftorbe». Vom magyarischen Liberalismus zum Antisemitismus und Bolschewismus. In Paris starb vor einigen Tagen der gewesene Volkskommissar für auswärtige Angelegenheiten, späterer Wiener Gesandte der ungarischen Räterepublik, Dr. Peter Agosto n, im Alter von 52 Jahren. Er gehörte zu jenen Bvlkskommissären, die nach dem Sturz des Kommunismus in Ungarn zum Tode verurteilt, später aber gegen die in Rußland gefangen gehaltenen Geisel a u s g e t a u s ch t wurden. Agoston, der ursprünglich Professor an der Rechtsakademie in Großwardein war, war eine politische Fregoli- Natur, die sich stets der jeweiligen an der Macht befindlichen Strömung anpaßtc. Agoston war deshalb besonders gefährlich, weil er seinen so häufig geänderten Anschauungen immer ein wissenschaftliches Mäntelchen umzuhängen verstand, so daß seine vielgestaltigen Arbeiten heute fast jeder denkbaren politischen und sozialen Richtung, vom Liberalismus über den A n t i s e m i t i sm u s bis zum extremen Bolschewismus, als Quelle dienen. Vor den: Krieg war Agoston in Wort und Schrift bürgerlich liberal; als aber während des Krieges die antisemitische Strömung stärker zu werden begann, schrieb er ein aufsehenerregendes Buch, „Der Weg der Juden", in welchem er die Juden heftig angriff, sogar, die Möglichkeit von Ritualmorden zugab und die gesamte ungarische Judenschaft unter Drohungen aufforderte, die Taufe zu nehmen. Dann war Agoston nach dem Zusammenbruch Staatssekretär des Innern unter Karolyi, Bolkskommissär für Aeußeres und Wiener Gesandter unter Bela Kun, wo er übrigens gegen die Räteregierung intrigierte und zur Beschleunigung des Sturzes Bela Kn ns in großem Maße beitrug. Er starb in Not. * Keren Kajemeth l'Jsrael. Die Leerung aller Sammelbüchsen des Keren Kajemellh l'Jsraol in Oesterreich nndet m der Zeit vom 21. bis 29. September statt. Sämtliche Bertraucnsleute sind mit einer Legitimation des Kevvu Kajemeth versahen und stellen Wer den Vorgefundenen Betrag eine fortlaufend numerierte Quittung ans. Beträge über 5 Schilling werden namentlich in der Montagnuminer der „Wiener Morgenzeitung" ausgowiesen. i Anglo-Danubian Lloyd Algemeitie Versicherungssktien-Ocsellschaft Direktion: Wien, Aapernplatx 1 Tel. £5-38, 20*61 Uebernimmt zu den kulantesten Bedingungen: M 1. Versicherung gegen Feuer-, Blitz-und 9 Explosionsschäden B 3. Chomage-( Betriebsstillstands- und ■ Gewinstentgang- Versicherung A 3. a) Land-, bee- und Fiuss-Transport- 19 Versicherung b) Land-, See* und FJuss-CaSco-Versicherung c) Valore-i-Versicherung 4. Automobilversicherungen aller Art Spezialität: Auto-Un versal-VcrsIcherung 5. Einbruchdiebstahl-Versicherung 6. Kautions-(Veruntreuungs-)Versicherung 7. Unfall-Versicherung 3173 8. Haftpflicht-Versicherung iBBBBRBRBBBRBBBBRBBRBBBBBRBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBllBBBBRBBBMBflBBBftflBBBMBaBBBBBBB Der Keren Kajemeth im Lemsel und Mmu. Nach Perioden gesteigerten Mühens und Schaffens pflegen meist Perioden der Rtlhe und Besinnung zu folgen, eine Erscheinung, die sich auch an der Wellenlinie zionistischer Geschichte und zionistischen Schaffens aufzeigen läßt. Der zionistische Weltkongreß, der gewiß Ziel- und Sammelpunkt großer Energien des jüdischen Volkes ist, hat diesnral nen-e Energien, neue Arbeitsfreude erweckt undzu sofortiger Weiterarbeit a«gespornt. Während ans den letzten Kongressen, die noch mit einer kleinen Einwanderung nach Erez Israel zu rechnen hatten, dem Bodenpvoblem und dem wichtigsten Instrument seiner Lösung, dem Keren Kajemeth, relativ «keine besondere Bedeutung geschenkt wurde und dieser Fonds, der seine Entstehung nicht nur einem Organisationsbeschlnß, sondern dem Drange unseres Volkes nach Boden, nach neuem Leben auf eigeltem Land 51t verdanken hatte, allmählich in den Hintergrund trat, änderte sich aus dem 14. Kongreß die Situation mit einem Schlage. Sollte der Fonds auch jetzt, bei sprunghaft gesteigerter Einwanderung, seinen: obersten Prinzig, jedem Einwanderer seinen Anspruch auf Boden 31t erfüllen, treu bleiben können, so müßte er über wesentlich gesteigerte Mittel nicht allein an Geld, sondern mehr noch an potentiellen, ideellen Kräften verfügen. Der Kongreß befaßte sich daher eingehend mit dem Keren Kajemeth. Die Beschlüsse des Kongresses, den Keren Kajenleth betreffend, lassen sich in zwei Gruppen gliedern: solche, die sich auf die neu einzuschlagende Bodenpolitik beziehen, und andere, die nur die neuen Methoden der Geldbeschaffung zur Durchführung des Gesamtprogramms betreffen. Unter den ersteren verdienen besonderes Interesse diejenigen, die denFonds zum Träger der jüdischen Bodenpolitik im Letzte Kurse. New-Aork, 8 S vtember (Tel.-Komp.' Berlin.23.80, London Kabel 4.84, London Scheck 4.61'/,. . Amsterdam 40.27, Parts 4.89 Brüssel 4.44' ,. Nom 414, Madrid 14.22 Mich 19.22. Stockholm 26.81, Oslo 21.50. Kopenhagen 25.09 Wien 14 Budavest 14, Braq 2.96»/4, Belarad 1.78'/«, Athen 148»/», Buenos Aires 40S/1S Rio de Janeiro 13.50. Bukarest 49% New-Vork, 8 September 'Tel.-Komv.) Weiten rot Winter llV/6. Weizen hart Winter 1641/*. Mais lllVs Hafer 48. Roggen 983/t Chikaqv 8. Sevtember. ^Tel.-Komp.) Weizen ver Julil50'/„ Sevtember löü% Dezember 1543/«: Mats ver Juli 9'.*/,; Seo-- tember 863/8 Dezember 89Vs: Hafer ver Iu i 3^>V,, September 42»/z, Dezember 45V, - Roggen ver Juli 93^ September 95V« Derembe: 98°/^. Lande stempeln und die sich gemäß der starken städtffchen Einwanderung neben der ländlichen auch neuerdings mit der städtischen und besonders, vorstädtischen Bodenpolitik befassen. Wegen der Geldbeschaffung wurde noch einmal eine deutliche Scheidung zwischen dem Keren Hajessod, de«: S t e n e r f 0 n d s, und dem Keren Kajeinech, den: einzigen Spendenfonds der Organisation, gezogen. Soll der Keren Kajemeth auch weiter hoffen dürfen, daß hunderttausende kleiner Spettden die großen Summen ergeben werden, die ansreichen, nur nationale und soziale Bodenpolitik zu betreiben, muß er die Herzelt der großen Mischen Masse erobern und im Bewußtsein der jüdischen Oeffentlichkeit den breiten Platz einnehmcn, der ihn: gebührt. Der sozialen Schichtllng der Einwanderung gemäß stellt der Keren Kajemeth allen Teilen der Bevölkerung unentgeltlich Boden zur Verfügung, nicht nur mittellosen Chaluzim, sondern auch den bemittelten, sie so in den Stand setzend, ihr etwa mitgebrachtes Kapital sogleich produktiv zu verwenden. Oeffentliche Gebäude, wie vor allem die Universität, erheben sich gleichfalls auf Keren-Kajemeth- Boden. Für Tauseltde von Chaluzim wurden die Farmen des Keren Kajemeth zu landwirtschaftlichen Ausbildungsstätten und ihnen danken wir beit Typus des jüdischen Bauern. Zur Jntensivierung der Wirtschaft und um Leben und Gesundheit der Ansiedler zu schützen, ließ der Keren Kajemeth vorbildliche Entsumpsungs- und Bewässerungsanlagen durchführen. Er ermöglichte die Gründung von Tel-Awiw. Zur Fortsetzung des bisherigen Tätigkeitskreises und zur Erreichung der neuen Aufgaben sind große Geldmittel erforderlich. Sie werden sich nur aufbringen lassen, wen:: die Spendenformen des Keren Kajemeth ihre intensivste Ausnützung finden. Die bevorstehenden Feiertage bieterr eine günstige Gelegenheit, den Keren Kajemeth mit einem wesentlichen Teil jüdischer Traditio:: zu verbinden. Seit dem Bestehen des Keren Kajemeth ist es zur gern geübten Pflicht geworden, für ihn im Tempel zu spenden. Diese Opferleistung aber erreicht ihren höchsten Wert erst, wenn sie sich in das Betvußtsein jedes einzelnen Inden als hehre jüdische Pflicht eingeprägt hat. Das Aufbauwerk Palästi::as durch die jüdische Gemeinschaft gründet sich vor allem auf die Einsetzung der geistigen und materiellen Energien aller, die an ihm Anteil nehmen. Es erfordert nun eine Tat vieler, die helfen wollen, den Keren Kajemeth zu einer Dauereinrichtung in den Tempeln Wiens zu niachen. In einer Zeit, wo in gewissen Tempeln und Bet- «häusern Wiens der Spende für den Keren Kajemeth noch Schwierigkeiten in den Weg gelegt werden, genügt es nicht, tvenn die, die es bisher schon getan haben, ihre Spenden Statt! „Atheismus der Faden". Bon Fritz Mauthners groß angelegtem Werk „Der Atheismus und seine Geschichte in: Abendlande"*) ist der zweite Band vom jüdischen Standpunkt von besonderer Wichtigkeit. Altan muß das Werk als eine Geschichte der Aufklärung ansehcn, dann gewinnt ntan den richtigen Standpunkt dazu. Ter vorliegende Band behandelt den Zeitraum vom 16. bis 18. Jahrhundert, und es kommen vorwiegend Italiener, Franzosen und Engländer zum Wort. Für uns Juden haben die hier geschilderten geistigen Strömungerl aus einem besonderen Grunde lebhaftes Interesse. Es ist in der neuester: Zeit üblich geworden, die gegen die Inden erhobene Anklage des politischen Radikalismus auch auf das Gebiet der Religion und Philosophie zu übertragen und sie als die vornehmlichsten Träger oder gar Urheber aller negierenden Lehren hiuznstellen; sie wirken zersetzend nicht nur im Staat, sondern auch in der Welt- und Lebensarr-schau«u.ng der wohlgesitteten gläubig-demütigen christlichen Böller und verführen sie in die Hölle. Das Hübscheste aus diesem Gebiet dürfte wohl die Entdeckung sein, daß die Jrrden die Begründer des —- Atheismus feien. Ganz im Ernst. Ein Franzose, namens Comte de Soissons, beweist das haarklein in einer grundgelehrten Abhandlung, abgedruckt in einer der vornehmsten «englischen Zeitschriften, der „Qnarterly Review" unter der Ueberschnft ,Ihe Jewtz as a revolutionär^) leaverr". Geger: den Atheismus an sich hätte der fromme Graf wohl weniger einzuwenden, wer::: der Atheismus nicht in gerader Stute zum — Bolschewismus führte. Der.Urheber des Atheismus aber ist — Spinoza, und von diesem führt eine ununterbrochene Linie über Heine, Herzen, Marx und Lassalle zu — Trotz!:. Der russische Nihilist und Revolutionär Alexander Herzen, Sproß eines der ältesten und reichsten russischen Adelsgeschlechter Jakowlew (Herzen war ein Deckname), mütterlicherseits von deutscher Abstammung, wird zum Juden gestempelt. Trotzki und Lenin als Jünger Spinozas ist auch keine üble Leistung. Wir wissen nicht, ob Trotzki jemals eine Zeile von Spinoza gelesen hat, aber sein Meister Lenin hat *) Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart. tatsächlich ein Buch über die „bürgerlich-reaktionäre Philosophie" geschrieben, in dem alle Philosophen von Descartes bis Hermann Cohen abgeschlachtet werden. Lenins Jünger Schuljanikow hat unter dem Philosophenvolk alter und neuer Zeit ein wahres Blutbad angerichtet. Diese beiden bolschewistischen Denker betrachten die ganze Philosophie vom — kommunistischen Standpunkt. Spinoza kommt dabei womöglich noch schlimmer fort als Descartes. Die Weltanschauung Spinozas ist eine Hymne auf das triumphierende Kapital, das Kapital, das alles verschlingt und zentralisiert . . . Als Spinoza gestorben war, wurde sein Leichenwagen mit großem Pomp von der Blüte der holländischen Bourgeoisie begleitet, lind wenn wir den Kreitz seiner Freunde und Korrespondenten näher betrachten, finden wir die Blüte -der Bourgeoisie nicht nur der Niederlande, sondern der ganzen Welt. Die Bourgeoisie schätze iu Spinoza ihren Barden. „Hermann Cohen geht so weit," sagt Lenin, „die Einführung der höheren Mathematik in den «Gymnasien 31t fordern, um die Gymnasiasten mit dem idealistischen «Geist zu erfüllen, von dem sie in unserer materialistischen Epoche entblößt sind. Gewiß, das ist der absurde Traun: eines Reaktionärs . . . Aber es ist äußerst merkwürdig, zu sehen, mit welch raffinierten Mitteln die Vertreter der gelehrten Boilrgeoisie dem in den Niederungen der Bolksmassen durch Unwissenheit, Knechtschaft und dllrch die alberne Rohheit der kapitalistischen Widersprüche erzeugten Fideismus**) einen 'kleinen Platz zu erhalten oder zu verschaffen suchen." Der „russische" Physiker Chwolson — in dessen Adern kein Tröpfchen russischen Blutes fließt, beide Eltern waren jüdisch — ist auch außerhalb der Fachkreise durch seine scharfe Polemik gegen Haeckel bekannt geworden; er zieht sich den besonderen Haß Lenins zu, den:: „er ist nach Deutschland gegangen, um dort eine feige Broschüre im Sinne der Schwarzen Hundert gegen Haeckel zu veröfentlichen". Es ist bezeichnend, daß in unserer Zeit einige der schärfsten Bostreiter des Materialismus und Atheismus unter den Philosophen Inden sind: Hermann Cohen, Henri Bergson, Karl Joel, Wilhelm Jerusalem. **) Ein von den bolschowikischeu Philosophen geprägter Terminus, welcher den Gegensatz zu Glaübeuslosigkeit bezeichnen soll. Der Moskauer Physikprofessor Tinnrijasew hielt in: Sonimer 1922 einen Vortrag über Einsteins Relativitätstheorie, in welchem er ansführte, daß diese Theorie, da sie den Geist als das Primär« im Erkenntnisprozeß ansehe, eine schwere Instanz gegen den Materialismus «und Atheismus bilde und darum als erzreaktionär zu verwerfen und zu bekämpfen sei, obgleich ihr Urheber oftmals warme Sympathien für das Proletariat an «den Tag gelegt habe. Der englisch schreibende französische „Gelehrte" aber «versichert, der Bolschewismus sei die geistige Frucht der jüdischen Philosophie Spinozas, den Juden liege das Leugnen Gottes, datz Zersetzende und Negierende allen: Glauiben gegenüber im Blut, in der Rasse. Dem Manne wäre zu empfehlen, gründlich sich in Mauthners Buch umzusehen. Er würde «daraus erfahren, wie unendlich viel gerade Franzosen und Engländer zur Begründung und Verbreitung des Atheismus und Materialismus seit den: 16. Jahrhundert «beigetragen haben, als Philosophen, als Naturforscher, als Historiker und Politiker; die einen mit feierlichen: Ernst, die anderen m«it zynischem Hohn, die einen offen und gerade heraus, die anderen unter der Maske des Konservatismus, sogar einer erheuchelten kirchlicher: Frömmigkeit. Sicher hat, wie Mauthner unter umfassender Beherrschung der gesamten Literatur in glärizender Beweisführung darlegt, seit dorn 16. Jahrhundert den: Atheismus und Materialismus als metaphysischer Doktrin keiner so weitgehend gehuldigt, wie die führender: Geister der französischen und der englischen Nation, bis hoch in die Reihen der kirchlicher: und staatlichen Würdenträger hinauf. Betrachtet mau die vor: Manthnors Meisterhand gezeichneten geistigen Bildnisse der Gassendi, Pierre Bayle» Le Bayer, Montaigne, Foucher, Chervon; dann die der Bacon, Cherburg, Cudworth, Toland, Chubb, Bolingbroke, Hobbetz, Locke, so m«öchte man fast meinen, Sensualismus, Materialismus, schroffe Negation, zersetzende Zweifel feien rrrtegrierende Bestandteile des srauz-östschen und englischen Nationalcharakters. Neben den Genannten erscheint Spinoza als eine Seele voll tiefer Fvömmigkeij und gläubiger Gottergebenheit, politisch als ein strenger Konservativer, der von: Staate nur Tol«erar:z gegenüber den religiösen Lehrmeinungen forderte. S i g m a. .

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