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Wiener Morgenzeitung · 1925-09-04 · Heft 2348 (4.9.1925) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2348 (4.9.1925)
Date
1925-09-04
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. SM_ Wien, Freitag_ ( Äeitu-ng von Dr. Solowettschik, wird ihren Sitz in Bevlin hohen. Es wurde beschlossen, sofort durch die Presse und durch Versammlungen die aufklärende Arbeit iit Angriff zu nehmen und vor allem die Lehren des 14. Zionisten- . «Kongresse, wie sie die vadikalle Vereinigmig auffaht, öffentlich klarzulegen. Das neue Rationalfondshirektorium. Böhms und Wavburgs Rücktritt. Unmittelbar nach d-en: Zionistenkongreß hat sich ein Ereignis vollzogen, dessen Bedeutung von keinem um das Wohl der Bewegung besorgten Zionisten übersehen werden darf. Am 31. August um 6 Uhr morgens schloß -der Kongreß seine Pforten und um 5 Uhr nachmittags trat das mne Aktionskomitee zusammen. Eine seiner wichtigstet: Agenden :mn war die turnusmäßige Erneuerung des Nationalsondsdirektoriums. Von den neun Direktoren des Keren Kajemeth ^Israel waren diesmal bloß drei der Neuwahl nicht unterworfen, und zwar Israel Matz Wew-DorH, .Hermann Struck ('Haifa) und A. van Briesland (Jerusalem). Bon den sechs übrigen Direktoren wunden vier wiedergewählt: M. M. U s s i s ch k i n (Jerusalems Agr. I. Wilkansky (Tel-Awrw), Dr. Artur Hantke (Berlin) und S. Schocken jun. (Zwickau i. 'Sa.). Hingegen twten an Stelle der Herren Adolf Böhm (Men) und Prof. Dr. Otto Marburg (Tel-Awiw) nunmehr die Herren Berl Katz nelson (Tel-Awiw) und Rabbi Meier Berlin, bisher New-Gork, fortab Jerusalem. . Diese Neuwahl liegt in der Linie der natürlichen Entwicklung, welche im Herbst 1922 mit der Uebevsiedlung des Keren--Kal>emet-l'iIsrael-t>Hau'Ptibureaus vom «Haag nach Jerusalem eingesetzt hatte und seither auch das Schw e rge wicht des Direktoriums immer mehr nach Erez Israel zu verlegen sucht. Waren dort schon letzthin fünf Direktoren ansässig, so tverden es fortab sechs sein, und da .Herr Schocken einen großen Teil des Jahres drüben zübringen dürste, sogar ihrer sioben. Ausschlaggetbeivd für den Wechsel gerade dieser bestinrmten Personen war offenbar auch noch ein anderes Moment, welches zur Nachdenklichkeit stimmen muß. A n den Platz zweier Fachmänner treten zwei Politiker. Wer den Kongreßvechandlungen gefolgt war, hätte das nicht erwarten dürfen. Dieser Kongreß hatte, von den schtvachen Ansätzen in Karlsbad abgesehen, zum erstenmal den Willen des durch die Landsmannschaften repräsentierten Zentrums gezeigt, sich gegen die vorwiegend parteipolitischen Postnlaie der Fraktionen durchzusetzen. Gegen die sozialistischen Gruppen links und gegen den orthodoxer: Misvachi rechts. So wurde 'der Einheitsfchekel beschlossen, so waren Bestrebungen im Zuge, die neue Exekutive homogen, d. h. nur aus Vertretern des Zentrums zu bilden. Und kaum hat der Kongreß geendet, setzt sich das Prinzip parteimäßiger Vertretung — und dazu in recht extremer Weise — gerade bei einer Institution durch, die tote keine andere dem Parteigetriöbe entrückt sein sollte! Der erste FraktionLvertreter im Keren-Kajemethl'Isracl-Direktoriltm war der Misrachist Hevsch .Farbstein gewesen. Bei der Mtionskonriteesitzung in Wien vom Dezember 1921 wurde als Gegengewicht gegen rechts, dessen Vertreter fortab Prof. Struck wurde, von links Agr. Wilkanskh durchgefetzt. Gerade seine damalige Wahl bildet den Schlüssel zur Lage von heute. Um das Mandat der Linken haben sich uämlich die beiden rivalisierenden Arbeiterparteien Polae Zion und »Achsel Hazair beworben. Da nur: Mlbrnsky als Kandidat der letzteren (übrigens mit Hilfe der Misrachi) durchdrang, waren seither die Poale Zion nicht saturiert, also unzufrieden. Jetzt haben sie endlich ihren Mann, Katz nelson, durchgesetzt, der als ein Führer der Achduth Haawodah (das sind im Wesen die palästinensischen Poale Zion) bekannt ist ::nd zurzeit als Redakteur des neuen Arbeitertagblattes ,Hadawar" tätig ist. Wern: es aber zwei Linke in: Direktorium gibt, kam: und darf doch der Misrachi nicht ruhen, bi's es dort auch zweiRechte gibt! So toutfk denn Rabbi Berlin hinzugewäh'lt. Das ergibt znsanunenn: vier in Erez Israel wohnende Direktoren, welche s r a k t: o n s z n g e h ö r i g sind, so daß sie unter de» sechs bis sieben palästinensischen Direktoren die Mehrheit bilden. Bei dieser Sachlage wird es Wohl schwer zu vermeiden sein, daß sich bei -den Beratungen des Direktoriums das Parteimäßige stärker vordrängt als bisher. Gewiß ist es der: Mitgliedern des Aktionskomitees nicht leicht gefallen, so vortreffliche Männer wie Böhm und Marburg fallen zu lassen. Für B ö h w, der seit fünf Jahren als Direktor den: Nationalfonds diente, sprach seine hohe, besonders natioualö'konomische Bildung. Hat doch Böhm — von seiner stets regen Anteilnahme an der: lausenden Arbeiten des Direktoriums abgesehen — dr:rch eine Anzahl von Broschüren und unzählige Artikel, welche bei ge-meinveristäUdlicher Darstellung von ernster Sachlichkeit getragen waren, so vieles zum Verständnis des Nationalfonds und vor allem seiner sozialpolitische» Segnungen beigettagen! Prof. Marburg gar wirkte seit Gründung des Keren Kajemeth vor bald 25 Jahren als Direktor und war neben Wolffsohn der erste Governor, d. h. der Vertrauensmann der Zionistischen Exekutive im Direktorium. Ueberdies ist er als Leiter der Versuchsstation in Tel- Awiw ein Fachmann auf kolonisatorischem Gebiete +kiv exeellenee.. Und beide Männer sind Wege» ihrer vortreff- _Wiener Morgen-eituira_ lichen Charaktereigenschaften, nicht zuletzt tvegen ihrer Bescheidenheit, allgemein geschätzt und beliebt! Aber sie sind keine Politiker, für welche der Einfluß einer Fraktion oder einer starken Landsmannschaft entscheidend in die Wagschale siele. Böhm lebt im kleinen Oesterreich, dessen Zionistische Organisation überdies schwach und zerklüftet ist. Und Waröurg hat durch seine Uebersiedlung nach Palästina den engen Zusammenhang mit seinen .deutschen Landsleuten verloren. Gegen solche Gründe kommen Fachkenntnis, Arbeitsfreude und zionistische Hingabe nicht ans. Wahrlich, wir treiben Raubbau mit unseren besten Kräften! Zum Glück handelt es sich um Männer, die in ihrer Uneigennützigkeit dem Bolksschatz ihre Mitarbeit trotz allem nie versagen werden. Es ist kein Mund, über dieser Neuwahl den Kopf zu verlieren. Doch es bleibt ein ernstes Symptom, und unsere Freunde werden gut daran tun, zu ivachen, daß die Interessen des allen Zionisten gleich teuren Keren Ka.jemeth l'Jsmel nicht von parteimäßigen Bestrebungen überwuchert werden. ° Michael Frankreichs Kokaviakforgen. Reorganisierung der Kommanden. Paris, 3. September. (Havas.) Der Ministerrat hat die Entschließungen Painleves betressend das einheitliche Ko:nn:ando sür die militärischen Operationen in Marokko unter der Oberleitung des Marschalls P e t a i n genehmigt. Da sich die ganze militärische Aktion in Marokko vollständig der politischen Aktion anpassen muß, um die dem französischen Protektorat unterworfenen Stämme in der Hand zu behalten, wird P e 1 a i n die oberste Leitung der militärischen Operationen innehaben. Der Oberresident Marschall Lyautcy wird im Einvernehmen mit Petain und mit der Regierung die Mission haben, mit seiner ganzen Autorität einen entsprechenden Einfluß auf die Stämn:e auszuüben. Infolgedessen wird sich Lyautey am 12. d. wieder nach Marokko einschiffen. Der Ministerpräsident legte sodann die zur Pazifizierung Syriens zu treffenden Maßnahmen dar. General Micha:: d, der Gehilfe des Generals Sarrail, wird nach Frankreich zurückkehren. Er wird durch General Gamelin ersetzt werden. Die Ereignisse in Syrien. Paris,. 3. September. „P e t i t Parisien" gibt auf Grund zuverlässiger Nachrichten über die letzten Ereignisse in Syrien folgende Schilderung: Eine hundertfünfzig Mann starke französische Kolonne, die auf der Suche nach zwei vermißten Fliegern war, wurde von den Drusen überrascht und in die Flucht geschlagen. Nur fünfzig Mann gelang es, S u e i d a zu erreichen. Daraus wurde die Kolonne Michaud, 3000 Mann stark, gegen die Dschebel-Drusen vorgeschickt. Auch diese Kolonne wurde vom Feinde überrascht und zersprengt. Ihr Rückzug ging unter sehr schwierigen Verhältnissen vor sich. Drei Bataillone konnten die feindlichen Linien durchbrechen und sich längs der Eisenbahnlinie festsetzen, wo sie sich bis jetzt noch befinden. Am 24. August erfolgte dann ein Vorstoß der Drusen auf Damaskus' in einer Stärke von 1500 Mann. Sie wurden 35 Kilometer südlich der Stadt durch Spahis zum Stehen gebracht und dann durch Flieger zersprengt. Außer diesen Vorfällen ereignete sich nichts. Die Garnison von Sueida, das noch immer belagert ist, hält sich noch. Es kommen dauernd Verstärkungen. In einem günstigen Augenblick wird ein Vorstoß zu ihrer Entsetzung unternommen werden. Offensive in Marokko? Paris, 3. September. (Tel.-Komp.) Blättermeldungen aus Tanger zufolge hat die allgemeine französisch-spanische Offensive gegen die Rifkabhlen begonnen. Die Süd- und Ostküste der Bucht von Alhucemas steht seit 48 Stunden unter schwerem Geschützfeuer der vereinigten französisch-spanischen Flotte. Zu Truppenlandungen ist es aber bisher noch nicht gekommen. Die Lptantenftage. Deutschlands Verhandlungsbereitschaft. Berlin, 3. September. (Wolfs.) Die Reichsregierung hat vor einiger Zeit nochmals durch den deutschen Gesandten in Warschau den Versuch gemacht, aus der Basis eines gegenseitigen Verzichtes neue Optantenausweisungen zu vermeiden. Die Polnische Regierung hat jedoch bisher aus den deutschen Vorschlag von: 21. August nicht geantwortet und Minister des Aeußern Skrzynski ist nach Paris und Genf abgereist, ohne ans die Donrarche zuvückzükommen. Letzte Kurse. Scptember (Te>.-Äomp.> Berlin23.80, London Kobel 4.85'/,8. London Scheck 4.81V»' Amsterdam 40.29. Patts 4.69' * Brüssel 4.48, Nom 9.98, Madrid 14.29. Zürich 19.9b. Stockholm 26.83. Oslo 20.50, Kopenhagen 25.15. Wien 14. Budapest 14. Prag 2.96V», Belgrad 1.79'/,. Athen 148, Buenos Aires 40'/.. Rio de Janeiro 19.85. Bukarest 498/» New»Bvrk, 3 September. ^Tel.-Komp.) Weizen rot Winter 16G8/«, Weizen harr Winter 169V« Mats 113V.. Hafer 48'/,. Roggen 102 Ehikugo. 3. September. (Tel.-Komp.) Weizen per September 154"/. Dezember 154V. Mai litS'/s; Mais per Sevremder 99V. Dezember 87V« M'a, 91'/,: Hafer uer September 39'/,, Dezember 43. Mar 40*,, Roggen per September 98, Dezember 96%, Mai 102»/«, 4. September 1925 Seite 3 Set WelisrievenMngreß. Paris, 3. September. (Tel.-Komp.) In der heutigen Sitzung des Friedenskongresses erinnerte Charles R i ch e t daran, daß Reichstagepräsident L 0 e b e in der Eröffnungssitzung wegen der Abwesenheit Herriots selbst nicht gewünscht habe zu sprechen, daß aber Richet als Vorsitzender glücklich sei, heute dem berufenen Vertreter der deutschen Demokratie das Wort erteilen zu können, der nach Paris gekommen sei, um zu der A n n ä h e r u n g der beiden Völker beizutragen, die für die Zivilisation eine unbedingte Notwendigkeit bedeute. Darauf ergriff Reichstagspräsident L 0 e b c das Wort zu seinen Ausführungen. Sodann wurden Begrüßungen von Mae Donald und Dr. B e n e s ch verlesen. tzaillaur' Budget. Paris, 3. September. (Wolfs.) Finanzministcr Eaill a u x hat in: heutigen Ministerrat über den Budget- Voranschlag pro 1925 berichtet und darauf hingcwiesen, daß die B u d g e t e i n h e i t durch diesen Voranschlag verwirklicht lverde. Darnach werde sich ein Anwachsett der Ausgaben um schätzungsweise 3460 Millionen ergeben. Der Voranschlag sieht unter anderem eine Erhöhung der Zettelsteuer, besonders bei gewissen Einkünften, vor. Vor allein soll unproduktives, mobiles Kapital davon erfaßt werden._ Sitte bayrische Lauderamneftie. München, 3. September. Der Aeltesteurat des bayrischer: Landtages hat sich in seiner heutigen Sitzung mit der Frage der bayrischen La nd e sa m n e st i e befaßt. Es bestand allgemeine Uebereinstimmung, daß eine Amnestie nur durch Gesetz vom Landtag beschlossen werden könne. Der Justizministcr erklärte, daß auch Vorsorge getroffen werde, daß Straftaten, die in der Reichsainnestie nicht enthalten sind, voraussichtlich in die Landcsamnestie ausgenommen tverden. Ratifizierung des Handelsvertrages mit Jugoslawien. In «der gestrigen Sitzung des Ha-rchtMsschusses getaugte zunächst die Verordnung betreffend Jnlkraftsetzuug der materiellen Bestimmungen des Ha n >d eIsvertr >a g e s mit I u g 0s l a w i en zur Beratung. Die VewrdmMg wurde nach längerer Debatte bei Sttmmenenchaltnng der soziMemvkratifchen Mitglieder des Hauptcvusschusfes genehmigt. Im Lause der De-!batte urgierte Abgeordneter Dr. Bauer die endliche Akt i- Vierung 'des Z 0 l ll>b e i r a t e s u>nd die Erlassung der Verordnung über die Außerkraftsetzung von Zöllen für Arzne>imiitel, die in Oesterreich nicht erzeugt werden. Bundeskanzler Dr. Ramek erklärte, die Verordnung über den Zollbeirat sei bereits den zuständigen Körperschaften übermittelt worden und werde nach Ginlangen der Gutachten baldmöglichst erlassen werden. Hinlsichtlich der Außerkraftsetzung der Zölle für Heilmittel, die in Oesterreich nicht erzeugt werden, eMärte Handeilsminifter Dr. Schürff, der Entwurf der bezüMchen Vevordniung fei vom Finanzministerium im Einvernehmen mit dem Handelsminffterrnin fertiggestellt und iden interessierten IKörperschasten zur Stellung- :nchme übermittelt worden. Hierauf wurde die Verordnung betvesferbd Jnkraftsetzitvng der materiellen Beftimnrungen des zweiten Zusatzalbkommens zum Handelsübereinkommen mit der Tschechoslowakei einstimmiig genehmigt. Der Handelsvertrag mit Jugoslawien Wurde gestern Mittags im Bundeskanzleramt den beiderseitigen Bevollmächtigten unterzeichnet. Er soll noch im Lause dieises Monats im Kraft treten. Sreiftfindiger Semonstrationrftre» der Staatsbeamten. Der Fünfundzwanziger-Ausschuß hat sich gesterll mit der im Regierungscommtmique enthaltenen Antwort auf die Forderungen der Bundesangestellten beschäftigt. Die Antwort wurde als u nbefriedigend befunden und beschlossen, an den gestellten Forderungen r Die Regierung soll in Genf für die Wünsche der Beamtenschaft nachdrücklichst eintreten, f e st z u h a l t e n. Diesen Willen wird die Beamtenscheft aller Organisationen durch eine d r e i st ü n d i g e d e m 0 « st r a t i v e A r b e i t s r u h e am Donnerstag den 10. d. zum Ausdruck bringen. Hakentreuzier und Muarchifteu. Die kaisertreue Volkspartei des Obersten Wolf veranstaltete gestern eine Versammlung in Wimbergers Saal unter der Devise „Hakenkreuz ist kein Chriftenkreuz. — Der Anschluß an Deutschland ist Habsbnrgs Tod." Die Nationalsozialisten bildeten jedoch die Mehrheit in der Versammlung und empfingen den Obersten Wolf u:it Pfuirufen. Ein Hakenkreuzler, der sich besonders ungebärdig benahm, n:ußte aus dem Saal entfernt werden. Wolf konnte sich nur schwer verständlich machen, da die Hakenkreuzler ständig Heilrufe auf Hitler ausbrachterl. Als Wolf unter anderem erklärte: „Wer den Anschluß will, der sott nach München oder Berlin gehen. Hier hat er nichts zu suchen!" setzte das Geschrei der Hakenkreuzler in verstärktem Maße ein. Die Wolf-Anhänger antworteten mit den Rufen: „Wir wollen einen Kaiser! Hoch Wolf!" Nunmehr ergriff Oberst Wolf drohend die auf den: Tische stehende Wasserflasche und rief den Hakenkreuzlern zu: „Ihr Rotzbuben!" Daraufhin entstand ein ungeheurer Tumult, dem erst das Einschreiten der Wache ein Ende machte, die den Saal räumte. Die Hakenkreuzler krawallierten dann noch eine Weile auf der Straße, während die Anhänger Wolfs in: kleinen Gartenfaale eine Versammlung abhielten.

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