Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1925-09-02 · Heft 2346 (2.9.1925) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2346 (2.9.1925)
Date
1925-09-02
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2979076-2981191-2981432--23944-3011439
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

6 entity mentions

«eite 2 Wien, Mittwoch M;1 uUil 9. September 1905 Rr. 2S46 Sie Arbeit der amerikanischen Zionisten für Palästina. Aus einem Gespräch mit Richter Rosenblalt (New-Iork). Die Arbeit der amerikanischen Juden unter der Führung der Zionisten für Palästina hat in den letzten zwei Jahren an Intensität außerordentlich zugenmlnnen. Die praktischen Erfolge ans wirtschaftlichem Gebiet, die der gesteigerten Anspannung des amerikanischen Judentums und dem wackrjendcn Interesse für das Aufbauwerk Palästinas zu verdanken sind, sind recht ansehnlich und »oerden in Zlckunift. wenn die zahlreichen Pläne verschiedener küdisch-ameri-kanischer Verbände und Organisationen verwirklicht sind, noch unvergleichlich größer sein. Die in Aussicht genommene K r i m kol o n isa t i o n wird dem Wohl wenig Abbruch tun, da die Stimmung für dieses sehr illusorische Unter n e h in c n nicht nur bei den Zionisten ablehnend ist. Bei der letzten zionistischen Konferenz in Washington wurde diese .Frage auch berührt — selbstverständlich nur eit passant, da doch eine zionistische Konferenz sich mit ganz anderen Fragen zu beschäftigen hat — und fand allgemeine Ablehnung. Wenn nicht Schritte unternommen lvurdcn, um gegell dieses Unternelpnen ilt entsprechender Weife crufzutreten, so geschah dies bloß, um die Verhandlungen über die zu erweiternde Iewislh Agency nicht zu störe,:. Ich persönlich halte das Krimuntcruchmen aus rein praktischen Gründen für nicht wünschenswert. Die Kolonisation in der Krim kann durch den von der russischen Regierung zur Verfügung gestellten Boden sich im besten Fall um 20 Prozent billiger stellen als in Palästina, was begreiflicherweise für keinen 'vernünftigen Metrischen ein Griurd sein kann, Sowjctrußland Palästina vorznzichcn, abgesehen davon, daß, wer sich 'hütet, sein Geld in der Krim zu investieren, uns nicht den Rat geben darf, jüdische Menschcnloben zu investieren. Die bis jetzt bedeutendste ökonomische Leistung des amerikanischen Judentums für 'Palästina hat die Zion Commonwealth durchgeführt. Sie ist vor ni ehre reu Jahren gegründet lvorden, hat aber erst in den letzten zwei Jahren bedeutende Arbeiten durchführen können. Sie ist keine Privatgesellschaft, sondern untersteht zur Gänze der Kontrolle der Z i o n i st i s che n Organe. Sie führt großzügige Geldsammlungen durch, die sie zum Landkaust verwendet; die erworbenen Bodenflüchen gibt sie nicht, wie der Nationalfonds, in Pacht, sondern verkauft sie, ohne auf Geivinn zu reflektieren. Ein ettvaiger kleiner Gewinn wird als Reserve für künftige L a n d k ä u f e verwendet. In der, letzten Jahren wurden von dieser Gesellschaft, deren Präsident in Palästina Herr Paßmanu ist, die vorbildlichen Kolonien B a l f o u r i a h und H e r z l i a h bei Tel-Awvw geschaffen, deren wirtschaftliche Basis durchaus gesund ist. Die Gesellschaft hat in den letzten sechs Monaten ihren L a.n dbesitz bedeutend erweitert. Ein große Fläche wurde zwischen Haifa und Akko erworben, anif der Industrieanlagen geschaffen werden sollen. Der Plan einer Stadtgründung in unmittelbarer Nähe des Rischon ist bereits fertiggestellt. Wir haben gerade jetzt während des Kongresses mit jüdischen Geschäftsleuten aus Bialystok und Lodz einen Vcrlrag abgeschlossen, der eine gemeinsame Tätigkeit für die von dieser Lodz-Bialyftoker Gruppe zu gründenden Textilunternchmungen dovsieht. In Amerika selbst erstreckt sich die Arbeit der Zion Commonwealth auf das Leihgeschäft, welches bei billigen Zinserl einen Gewinn ergibt, der dann Palästina zugute kommt. Vor kurzem haben wir auch die Palest ine Securities geschaffen, die obenfalls von der Zionistischen Organisation Amerikas kontrolliert wird. Ebenfalls während des Kongresses wurde ein sehr wichtiger Vertrag mit der palästinensischen Hypothelkenb a n k -abgeschlossen, der die Verpflichtung enthält, ihr eine halbe Million Dollar j ä h r l ich zur Verfügung zu stellen, eine Summe, die für das erste Jahr bereits zur Gänze bereitgestellt ist. Voraussichtlich wird der Verkauf -der Obligalionen weit großer sein als ihn dör Vertrag vovschrcibt, so daß eine neue bedeutende Geldquelle für Palästina erschlossen sein wird. Wir haben auch sonst eine Reche von großen Plänen ausgearbeitet, die in Zusammenarbeit mit anderen Ähnlichen Organisationen großzügigen Landkaus in Erez Israel eruröglichen werden. Alle diese Arbeiten werden in vollenr Einklang mit der Zionistischen Exekutive und dem Keren Kajemeth durchgeführt. Es tritt nie der Fall ein, daß etiva eine vom Nationalfonds beanspruchte Bodenfläche ihm von uns nicht ohne weiteres überlassen würde. Unsere Arbeit hat sehr viel dazu beigetrrgen, daß die Bodenspekulation in Palästina nicht schärfere Formen angenommen hat. Wir haben den jüdischen Bodenbesitz um 170.000 Dnnam vergrößert; das bedeutet, daß diese Fläche der Spekulation entzogen ivuvde. Die Bodenspekulation in Palästina kann meiner Ansicht nach, abgesehen von Maßnahmen der Gesetzgebung, die ja von anderen, von uns nicht zu bestimmenden Faktoren abhängen, nur durch eine solche produktive Bodenpolitik hlntarvgehalten werden. * Das hebräische Gymnasium in Miikaeevo wird gebaut. Ter msolge des Verbotes der Regierung vor einigen Monaten chifleftcllie Bau des Gebäudes für das hebräische GlM-nasium in Mukacevo wurde, wie I. T. dl. mefoet, nach einer Besprechung mit dem Unterrichtsministerium wieder äuifgenmnmeu. Ser jüdische Bodenkauf in SrerAraei Von Dr. I. Adler (Leipzig.) Die erste Voraussetzung für da- Gelingen des Siedlnngswerkes in Palästina ist der Erwerb voll Grllnd und Boden in einem Ausmaß, das auch weitesten Siedlungsabsichten genügt, zu Preisen, die eine vernünftige Rentabilität der auf den: Boden auszuübenden wirtschaftlichen Tätigkeit gestatten, in Qualitäten, die den tcchni. schen Ansprüchen der Siedlung Rechnung tragen, unter rechtlichen Bedingungen, die sichere Gewähr für eine allgemeine gesunde ivirtschaftlichc Entwicklung geben. Diesen Zusammenhang hat man schon vor bald drei Jahrzehnten, unmittelbar bei Beginn der praktischen zionistischen Arbeit in Palästina erkannt. Aus der Notwendigkeit heraus, eine einheitliche jüdische Bodenpolitik in Stadt und Land zu führen, hat matt als Instrument einer solchen Bodenpolitik den Jüdischen Nationalfonds (hebräisch: Keren Kajcmeth l'Jsrael) geschaffen. Das Werk des gemeinnützigen Bodenerwerbes, wie es vom Keren Kajemeth in klarster Ausprägung einer großen volkswirtschaftlichen Idee dnrchgeführt wird, ist derart volkstümlich geworden, daß man über das Wesen des Nationalfonds selbst heute tvohl kaurn längere erläuternde Ausführungen zu geben braucht. Um so mehr kommt cs darairs an, sich rnit den neuesten Fortschritten der praktischen NativnalftndSarbeit zu beschäftigen und die Richtlitlien zu erörtern, die für die künftige Tätigkeit gelten. Dabei kommt es vor allem auf das Wort „Bodenpolitik" an. Der Bodcnerwerb des Jüdischen Nationalfonds erfüllt, indem er Sicdlnngsgeländc für die nationalen Kolonisten — die Ansehung einer selbstarbeitendcn jüdischen Landbevölkerung in Palästina — beschafft, gleichzeitig auch die Aufgabe eines P r e i s r e g u l a t o r s auf dem Bodenmarkt Palästinas. Das heißt, im Prinzip. Denn um in dieser Hinsicht tatsächlich wirksame Arbeit zu leisten, dazu bewirf es einer Bode n k a u f s t ä t i g k e i t, die zu bestinuuten Zeiten, ivcnn der Markt es erfordert, auch wirklich ein starkes Gewicht in die Wagschale zu Wersen vermag. Ob dies möglich ist oder nicht, hängt in erster Linie von den baren Mitteln ab, über die der Nationalfonds für Bodenkcmsszweckc verfügt. Bon den bisherigen Ergebnissen unterrichtet uns ein sehr ins Einzelne gehender, dabei aber doch die wesentlichen Tatsachen klar hcrvorhebender Tätigkeitsbericht, den das Hauptbureau des Jüdischen Nationalsonds, das nunmehr seit zwei Jahren in Jerusalem residiert, dem 14. Zionistenkongreß in Wien vorgelcgt hat. Im Vergleich zu den Ergebnissen früherer Jahre lassen Einnahmen und Bodenorllwrb des Jüdischen Nationalfonds seit dem 13,, (Karlsbader) Zionistenkungreß eine gewaltige Steigerung erkennen. Während in dem Jahr vom 1. Oktober 1923 bis 30. September 1924 insgesamt 167.664 äghpt. Pfund eingenommen wurden, betrug die Einnahme bereits in den ersten acht Monaten des laufenden Regicrungsjahres nicht weniger als 162.486 ägypt. Pfund, so daß nran für das laufende Jahr — das jüdische Kalenderjahr 5685 — eine Gesamtcinnahme von 250.000 ägypt. Pfund erwartet, da auch in den kommenden Monaten sich weitere Sieigcrnugsmomentc geltend machen dürften. Diese Einnahmen beruhen bekanntlich nur auf freiwilligen Spenden, und zwar durchwegs auf Gclegenheitsspcnden ans den verschiedensten Anlässen, wobei kleine und kleinste Beträge das wichtigste Kontigent stellen. Charakteristisch dafür ist die Sammelbüchse des Jüdischen Nationalfonds, die kleine, blaue Keren-Kajemeth-Büchsc, die heute bereits in etwa 800.000 jüdischen Wohnungen in der ganzen Welt anzutreffen ist, eine Zahl, die binnen kurzem bereits die volle Million erreicht haben dürfte. Der Struktur des Jüdischen Nationalfonds entspricht cs, daß mit steigenden Einnahmen auch die Dimensionen des Bodenkaufes sich ausdehnen können. Bor knapp zwei Jahren betrug der Bodenbesitz des Jüdischen Nationalsonds 98.101 Dnnam (1 Dunam gleich ein elftel Hektar); heute sind es 18 3.903 Dnnam; für den Erwerb von weiteren 62.700 Dunanl sind bereits die ersten Schritte eingeleitet. An der Vermehrung der Einnahmen des Keren Kajemeth sind alle großen Länder der Erde — der ganzen jüdischen Welt — mehr oder minder beteiligt. Sehr wesentlich ist es, daß die Inflation, die in den letzten Jahren die Sammlung der kleinen Beträge äußerst erschwerte, heute gerade in den für die Juden so wichtigen Ländern — Polen, Deutschland, Oesterreich — im wesentlichen überwunden ist. Wie der Nationalfonds das Geld verivendet, darüber informiert der Bericht in so anschaulicher Weise, daß man schnell ein Bild der Situation, zumal im Emek Jesr e e l, gewinnt, wo heute ein großer z u f ci m m enhä ngender Konrplex jüdischen Bodenbesitzes auf genieinnütziger Grundlage bereits er¬ Letzte Kurse. New-Vork, 1. September. (Tel.-Komp.l Berlin 33.80. London Kabel 4,85t», London Scheck 4.8!»/.,. Amsterdam 45.29. Paris 470. Brüssel 4.50. Rom 8.87% Madrid 14.33, Zürich 19.35. Stockholm 20.85, Oslo 30.66, Kopenhagen 24.66. Wien 14. Budapest 14, Brag 2.68*/,, Belgrad 1.79, Athen 148'/,. Buenos Aires 89"7„, Rio de Janeiro 18.06. Bukarest 60. Nsw-Bvust' 1- September. kTel.-Komv.) Wetzen rot Winter 166'/,. Weizen hart Winter lÖ9*/„ Mais 106*/*. Hafer 47'/,. Roggen 68'/,. Ehikago. 1. September. (Tel.-Komp.) Weizen per September 154»/,. Dezember 153'/«. Mai lb7%* Mais per September 92'/, Dezember 63»/„ Mat 87»/«; Hafer ver September 88»/,; Dezember 4,1*/,. Mat W}4\ Roggen per September 88»/,. Dezember 84*^ Mai Wl» freuliche Realität ist. Das ist ein Stück praktischer Bodenpolitik im besten Sinne jüdischer Ueberlieftrung. Gemessen aber an der allgemeinen Entwicklung in Palästina, an der enormen Bewegung des privaten Bodeukaltfes mit all seinen verschiedenartigen Begleiterscheinungen, bleibt noch gewaltig viel zu tun, um dein Jüdischen Nationalfonds zur Führung ans dem palästinensischen Bodenmarkt zu verhelfen, um einer von aller Spekulation freien, gesunden jüdischen Bodenpolitik zum Durchbruch zu verhelfen. Erkenntnis dieser Situation und Tatkraft zur Meisterung auch einer schwierigen Lage ist bei den leitenden Stellen des Jüdischen Nationalfonds in erfreulichem Grade vorhanden. Um das zu verwirklichen, was der Jüdische Nationalfonds will, dazu gehört aber auch der Wille der jüdischen Massen. Schwere Opfer kommen nicht in Betracht, nur ein guter Wille, nur eine glückliche Einsicht, nur ein vernünftiger Entschluß zur rechten Zeit. Die Hauptsache ist. daß all dies rechtzeitig geschieht, denn in Palästina sind die Dinge in Bewegung, und wenn Politik, insbesondere jüdische Bodenpolitik, tatkräftiges Handeln bedeutet, so sei auch daS gesagt, daß es <iuf den rechten Moment ankommt, daß cs sich nicht mehr um Jahre und Jahrzehnte, sondern um Monate, ja um Wochen handelt. Was wir heute versäumen, wie würden wir es vor der Zukunft zu verantworten wissen? Ser Keren Kajemeth in Bnlsamn. Von P. Romano (Philippopcl), Oberkommissär des Jüdischen Nationalfonds in Bulgarien. Der .Keren Kajcmeth l'Jsraol lvard gleich bej feinem Erscheinen aufs beste begrüßt. Nach der Deklaration Lord Balsours ist er das Schoßkind des ganzen bulgarischen Judentums, die Gemeinden und Logen des B'nai B'rith inbegriffen, geworden. Seine Einnahmen haben dieses Jahr, trotzdem dasselbe vom politischen und Monomischen Standpunkt als sehr ungünstig bezeichnet werden nluß, ihren Höhepunkt erreicht. Unser Kontingent von 2000 Livres ist während der ersten nemr Monate des Jahres erreicht worden, obwohl unser Geld in derselben Periode um 150 Punkte zumckgegangen war. (NnglüMch-orivekse ist die Uetze vweisuug in das Ausland jederzeit sehr schwer möglich.) Dieser Erfolg ist den guten-, aus Palästina zugekommellen Nachrichten znzuschreiben, die wir von nnfeveu zahlreichen Auswanderern erhielten. Dcr Keren Kaijemeth tvird dllrch ein Oberkvnmrissariat des Jüdischen Nativllalsonds dirigiert, die Idee der Gvünditng und der Organisation desselben gebührt dem Oberkonnnissär des Jüdischen Nationalfonds, Herrn P. Rornano, selbst. Letzterer, ehemaliger Präsident der Zionisüschen Organisation in Bulgarien, dirigiert das Komlnissariat zwei aufeinander folgende Jahre hindurch, und zwar laut zivei N-cglements, deren eines das Korninissariat ^betrilfft, die Regelung der Autonomie desselben, dessen Organisation, dessen Organe und ihren Wirkungskreis, während sich das zweite mit der Buchhaltung ltnb der Fiiranzkontrolle sämtlicher zionistischer Zentralinstitutioneir befaßt. Nach dieser Organisation fauu unser Kommissariat mit einem Miniaäurfinanzministormm verglichen lverden. Dasselbe leitet sämtliche Fonds, wie: den Keren Kajemech, den Fonds der Chal-nzim, den Auswarlderungsifonds, den Fonds der Zilfnnfiskolonie und deil -Nest des Fonds Gelääh, das Ko-rnnüssariat kassiert die Schekel, die Einnahmeir unsevor Organisation, ein imb finanziert alle unsere Institutionen laut den vorhergesehenen Budgets. Unser Kommiffariat beschäftigt als Inkassanten fast alle jüdischen Banken Bulgariens. Jeder gültige Evlag nucß von -dem Samniler selbst bei einer der -hiezu bevollmächtigten Bankelt erfolgen,' während jede ans Gültigkeit Slnspruch habende Ausgabe von denselben Banken gegen einen vom Konrmissariat unterschriebenen Scheck ausbezahlt wird. Die Kontrolle wird sehr streng von -llltserem Kommissariat ausgeübt. Die Propaganda für de»; Kerelt Kajenuth erfolgt nicht wie in an-dereit Ländern dllrch periodisch abgehaltene Versaiilniillllgen der Konlinissariate, Herausgabe von Zeitschriften, Allfrllfe tlnd Entselldllng voll Propagandisten, tveil diese Älrten kostspieliger Propagallda von allen unseren Beteiligten nicht gntgeheißen werden. All Spenden lllangoft es llicht llnd der ganze Erfolg beruht auf der tadellosen Funktiolüernllg der lokalelt Kolnntissariate und der zeitgemäßell Veröffentlichung der Eiilliahmen. Dies ist die Meinung ltnseres Oberkollmr-issärs, und das Resultat des laufenden Jahres, innerhalb ivelcheil cs unmöglich -war, auch nllr die geringste Propaganda zll entfalten, geben ihln recht. Das Oberkolnmissariat, welches jährlich mit einer Summe von 5 bis 6 Millionen Leva »lanipnliert und alle finanziellen Trallsakt-ionelr der Zelltralorganisatioll dirigiert, kostet rlicht mehr als 100.000 Leva, zirka 150 Livres, in welchem Betrage sämtliche Spesell inbegriffen sind. »V_ 81« Pavillon skr Literatur in der Ausstellung de» Srlents. Wir berichteten wiederholt über die Ausstellung von Erez Israel und de»n nahen Orient, die nunlnehr endgültig am 4. Oktober in Tel-Awiw cväffitei werden wird. Wie man aus Tel-Awiw meldet, ivird die Ausstellung eilten c'genen Pavillon für hebräische Literqtllr haben, dessen Einrichtung und Leitung dem Dichter Dhaim Nachilian Bialik anvertraut wurde. In dieser Abteilung werderr sänltliche hebräischen Bücher, Journale, Broschüren, Flugschriften uitd sonstigen Druckwerke ansgestellt sein, die m Erez Israel und in allen Läudern der Galuth gedruckt wurden, so daß der Besucher dieses Pavillons einen allschaltlichen Ueberölick über dkt MM des hebriiischelt Drlickwprtes. DM .

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.