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Wiener Morgenzeitung · 1925-08-31 · Heft 2344 (31.8.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2344 (31.8.1925)
Date
1925-08-31
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wiener Morgenzeitnng 31. August 1886 Nr. 2844 Wien, Montag außerhalb Palästinas befinde; sei« ausfüh. render Verwaltungsausschutz soll in Palästina verbleiben. 3. Der Kongreß fordert: die hebräisch« Universität in Jerusalem soll in allen ihre« Abteilungen und Instituten aus dem Prinzip der unbeschränkten Lehrfreiheit aufgebaut werden, wobei -ke verschiedenen geistigen Strömungen im jüdischen Volk ihren vollen Ausdruck finden müssen. Auf der Basis dieses Prinzips soll der Ausbau des judaistischeu Instituts, welches die Gesamtheit des jüdischen Lebens in Vergangenheit und Gegenwart zu umfassen hat, entscheidend bestimmt sein von dem Bestreben, das Institut unter Wahrung seines wissenschaftlichen Charakters zu einem vollen Ausdruck des jüdischen Geistes zu gestalten, wie er sich in den großen Kulturbüchern der jüdischen Vergangenheit und de» schöpferischen Kräften der Gegenwart manifestiert. Punkt 2 und 3 entspreche« den von Herrn Stricker auf der Londoner Sitzung des Aktionskomitees gestellten Anträgen. & Es war fast 3 lUjr morgens, als der Kongreß in die Beratung des Budgets ointrat. Es wurde ein Budget von 608.000 Pfund Sterling angenommen. Zum ersten Male in der Geschichte -es politischen Zionismus wurde der Zionistischen Exekutive ein eigenes Budget (von 40.000 Pfund) bewilligt. Um halb 4 Uhr morgens erteilte der Vorsitzende Motzkin dem Präsidenten -es Aktionskomitees, , Dr. Chajes, das Wort. Dieser stellte im Namen des Permanenzausschusses einen Mirag folgenden Inhalts: Der Kongreß hat durch seine Entschließung vom 89. d. die Herren Prof. Weizmann und Nahum Sokolow mit der Leitung der Organisation wieder betrau-t und die Herren Weidmann und Sokolow haben ihre Bereitwilligkeit erklärt, diesen Auftrag zu übernehmen. Der Kongreß lädt nmvnehr die Herren Prof. Weizmann und Sokolow ein, die ARnng oer neuen Exekutive in die Wege zu leiten und bevollmächtigt das Exekutivkomitee, innerhalb von drei Monaten die Wahl der Exekutive vorzunehmen. Die bisherige Exekutive sowie der Finanz- und Wirtschaftsrat werden ausgesordert, bis dahin die Geschäfte zu führen. Del. Ben G u r i o n wendet sich gegen diesen Antrag und beantragt, daß der Kongreß selbst die Wahl einer Exekutive vornehmen solle. Er verlangt zu diesem Zwecke die Vertagung der Sitzung. Dieser Antrag wird abgelohnt und der Vorschlag d'es Permanenzausschusses mit 142 gegen 25 S i m m e n angenommen. Hierauf erklärt Herr Van Vriesland im Namen von Weizmann und Sokolow, daß sie das beschlossene Budget mit den dazugehörigen Resolutionen zur Kenntnis nehmen, sich jedoch Vorbehalten, das Budget nur soweit in Anspruch zu nehmen, als es sich innerhalb der Mittel des Keren .Haje ssod hält. Ueber Vorschlag des Pernianerucms'chusses wird sodann in zwei Lesungen folgendes Aktionskomitee gewählt: Dr. B e r n a r d (Bukarest), Blumenfeld (Wien), Do'tor Chajes (Wien), Dr. Farchy (Sofia), F i s h m a n lNew- York). Ab. G o l d b e r g (New-York). G o l d b l o o m (New- York), G o l d st e t n Amerika), Dr G o t t l i e b (Warschau), Dr. H a n t k e (Berlin). H i n d e s (New-York), Dr. Iacobs o h n (Genf), St marjaku L e v i n (Tel-Awiw), Dr. L e v i t e (Warschau. Dr. M o s s i n s o h n (Jaffa). M o tz k i n (Paris), N e w m a n n (Amerika), Dr. Leon Reich (Lemberg), Rosenb l a t t (New-York) R o t t e n b e r g (Amerika), Dr. Rufeisen (Mä risch-Ostrou) Dr. R u p p i n (Berlin), Doktor S ch m o r all (Warschau), R bbi Silber (L incirmati). S u p r a s k i (Jeru'altm), Frau S z o l d (New-York), Doktor O. T h o n (Krakau), M. U s s t s ch t i n (Jerusalem), Rabbi Ströhen Wise (New-York), Rabbi Me er Berlin (New-York). Rabbi B r o d t ^Amerika). F a r b st e i n (Warschau), Rabbi F i s ch m a n n, Oberrabbiner Landau (Johannesburg), L e v i n - E v ü e i v, Rabbiner Nurok (Riga), Rabbi R u b i n st e i n. Rabbi U s i e l (Jaffa). Dr. A r l o s o r o f f (Palästina). Elieser Kaplan, Dr. K a tz e n e l s o n (Palästina), Lebensohn, Sprinzak (Palästina). T w e r 8 k y, I d e l s o n. Locker, M e r e m t n s k y, Rubaichow, Grünbaum (Warschau), Stricker (Wien). . , t Nach den Wahlen folgen die Schlußreden. Schluß der Sitzung um 6 Uhr früh. Sin Vertreter der englischen Gesandtschaft bei Weizmann. Am Freitag stattete ein leitender Beamter der englischen Gesandtsc^lft dem Präsidenten Weizmann einen längeren Besuch ab. In der Unterredung wurden alle zionistischen Fragen erörtert. Gin Artikel der „Times". (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung*.) London, 31. August. Anläßlich des ZionistenkMgresses veröffentlichen die ,Mmes" einen Leitartikel, worm sie auf den freundlicher, Empfang des neuen Oberkommissäes für Palästina Lord Plumer in Jerusalem und Jaffa Hinweisen. Di« Zeitung schreibt: „Dre Hauptschwierigkeit für den Zionismus liegt be, den Extremen. die sich als die Führer der Bewegung aufspielen möchten. Das Prestige der Richtung Wetzmann könne durch die Vertreter dieser Extremen nur leiden. Mitteilungen aus dem Publikum. WMdwnMM*' (OB Bare««: ,rt|.frnL2iiantti!pnHtr JwD m.>»«,,««ii-i ERI-ARTIKEL für die feine Schuhpflege Wr.*Neoif4df« ehern. Indtutrle A.-CL, Wien, l., Parkrlng 4 Vertrete» <n Amlande -entclii! ,02» Sine SrNSrnug der Ankevarteie». Die Poale Zon-Zeire Zion hat gestern im PeunanenzauSschuß d t folgende ErklSrrrna abgegeben r Die sozialistische Fraktion Pale Zion-Zeire Zion hat ihre Zustimmung zu der DertrauenSkundgebmg für Weizmann und Sokolow unter der ausdrücklichen Beding mg gegeben, daß der Sprecher des PermanenzfuSschuffeS von der Aongreßtribüne m tle'lt. daß alle Parteien, welche bei Erteilung des Absolutortum« Deklarationen abgegebm haben des- Restlutionen vollinhaltlich aufrecht halten. Der Sprecher des PermanenznuSschu^eS . Dr. R e i ch, bat d'ese Mitteil in unterlassen. Dadurch bat er verhindert, daß sich die Fraktion Poae Zion Zeire Zion au der Abstimmung octeiltgt. Sie erlangen Gesundheit, Erfolg, Oiück, Heilung seelischer und organischer Leiden durch bew« -te Autciuggestfon Einführung in deren Methodik and Kossuttatlonen durch Dr. Otto R. Haas, Mltarbaitar Coiid*. zurzeit Oer.In W, Ba - bereeeeatrOese 451. 1H5 Sine Anfchinbknndgebnng in Wien. In der Volkshalle des Rathauses fanden gestern vormittags Anschlußkundgebungen statt, die vom Oeisterveichrfch-deutschen BolkSbund veranstaltet wurden. Die Hauptrede hielt der Präsident des deutschen Reichstages, Herr Paul Loebe; nach ihm sprach der Hakenkreuzler Mittermann aus Krems. Ern Äörungsverfuch der Kommunisten wurde leicht abgewehrt. Di« Versammlung sang das Deutschlandlied, die Kommunisten das Lied vom Sowjetstern. _ Im redaktionellen Teile enthaltene entgeltliche Mitteilungen sind durch ein vorangesetzteS E gekennzeichnet. * Was kostet die Schönheit? Nach einer amerikanischen Statistik wurden im letzten Jahre von amerikanischen Frauen 2195 Millionen Dollar für Verschönerungsmittel aufaewendet. Ein kosmetisches Institut in Ghckaqo schätzt den täglichen Bedarf an Farben, Lippenstiisten. Puder und Apparatur für Massage, Dauerwellen usto. auf 8 Millionen Dollar/Für Haarfävben werden im Jahve sieben Millionen Dollar ausgegeben. E Zu der schicken und reizvollen Um- und Ausgestaltung der Damenmooe der letzten Zeit hat nicht zum mindesten die Strickwarenmode beigetragen. Unter den führenden Markenfirmen dieser Branche am Wiener Platze sei an erster Stelle die „Enka", Strickwarenfabrik, Wien, 7. Bez, Seidcngasse 35. hervorgehoben, deren Modelle in Jumpers, Mänteln, Kostümen, Westen, Pullovers und Sportstrumpfwaren sich durch erstklaffige Ausführung sowie künstlerische Farbendessins auszeichnen und in geschmackvollster Form sich den einzelnen Landeswünschen anpassen. E Kleider- und Gummimantelfabrik Georg Mayer, Wien, 2. Bez., Taborstraße 39. Tel. 40-0-46. Eng ros-Export. Grundlagen des Aufbauwerks. # Bon Davis Trktsth. Herzl sagte einmal in ungefähren Worten: Die volkswirtschaftlichen Dinge sind einfach genug, bis die Professoren der Nationalökonomie kommen und sie uns mit komplizierten Worten zu erklären versuchen. In der Tat. Für die großen Einfachheiten genügen Köpfe, die nicht durch den üblichen Wissenschastsbetrieb verbildet sind. Köpfe freilich müssen es sein. So war auch der Nicht-Nationalökonom Herzl imstande, einen Plan der Besiedlung Palästinas zu zeichnen, der turmhoch über den Planchen steht, wie sie von unseren „Professionellen" jetzt nach dem Weltkriege, nach der Balfour-Erllärung, nach der Entscheidung des Völkerbundes usw. vorgetragen werden. Freilich: die zünftige Nationalökonomie versagt, wo es sich um so anormale Verhältnisse handelt wie die der Juden und Palästinas. Bisher hat diese Wissenschaft sich fast nur mit den bequemeren und wichtigeren Gebieten befaßt, und auch die jüdischen Nationalökonomen stecken viel zu sehr in der „Welt" und in dm Menschheits- Problemen, als daß sie die Eigenart ihres, eigenen Falles soweit auf sich hätten wirken lassen, nm aus ihrem Spezialfall ein Spezialstudium zu machen. Die Judm sind ein ausgesprochener Spezialfall. Verstreut in alle Welt und verwoben mit den Geschicken und mit der Wirtschaft unzähliger Völker haben sie Eigenarten der örtlichen Verteilung und der beruflichen Betätigung m entwickelt, die der gründlichen und allseitigen Bearbeitung ein dankbares Feld bieten: Jüdische Nationalökonomie! Palästina ist a u ch ein Spezialfall. Die Volkswirtschaft hat sich meist mit den Aktiven" Ländern befaßt und allenfalls mit den Kolonialgehieten. Palästina war weder sehr aktiv noch kolonial. Im übrigen find nicht so sehr die Zustände des Landes unser Interessengebiet, als diejenigen Möglichkeiten, die sich auS einer jüdischen Einwanderung dorthin ergeben. Gar kein Zweifel, daß ein genaues Duplikat Palästinas, das wir uns meinetwegen irgendwo in der Süds« denken können, nach einem Menschenaltey ganz anders aussehen wird als das richtige Palästina — vorausgesetzt, daß die jüdische Wanderung eben nach dem richtigen Palästina geht. An ganz spezieller volkSwiiWetztticher Spezialfall wird aber daraus, wenn die Besonderheit der Juden sich mit der B«sg»dertzett PalästnaS zu einer neuen Volkswirtschaft eint. ftfc« winkt uns M neuer , Wissenschaftszweig — die „zionistische Nationalökonomie". Mögen sich recht viele ihrer annehmen. Es ist ein wundervolles Gebiet. Dazu gehört jüdische und palästinensisch« Wirtschaftslchre, moderne und orientalische Produktionsweisen, Kenntnis der Nachbarländer und zahlreicher klimatisch ähnlicher Länder, Studium der besten Formen von Berufsschichtung und Berufsvereinigung, von Volkskredit, von Konsumwesen, von Kooperativen, Methoden, Vorbildern ustv. Einstweilen haben wir all das noch nicht, mtb so wollen wir versuchen, mit den Einfachheiten zu operieren und in einer ganz Neinen Skizze zu zeigen, inwiefern wir es vermeiden müssen, nach üblichen Voraussetzungen aufzubauen. Hierbei stellen wir eine Anzahl von Sätzen auf, die so primitiv sind, daß wir nicht wagen würden, ft« nochmals und nochmals zu wi^erholen, wenn wir nicht sähen, daß unsere berufenen Kolonisatoren bis heute noch fortwährend gegen sie verstoßen. Palästina ist ein kleines Land. Millionen Juden wollen dorthin. Geld steht uns wenig zur Verfügung. Eine starke soziale Welle beherrscht die 26elt. Aus diesen paar Primitivitäten geht eine ganze Menge I von Erkenntnissen zwingend hervor. Zum Beispiel: Um möglichst viele Juden in Palästina ansässig mache« zu können, müssen wir von vornherein mit kleinen Bodenmaßen per Parzelle rechnen, auch deshalb schon, weil unsere Geldmittel beschränkt sind. Der soziale Zug der Zeit weist übrigens in der Richtung eines möglichst gleichen odev doch nicht zu ungleichen Landmaßes für alle. Bei wenig Land und wenig Geld brauchen wir eine» Ausweg: intensive Arbeit. Diese haben wir zur! Verfügung. Es gibt kein arbeitssameres Menschenelement als! das jüdische — zum Beispiel in Amerika. Diese jüdische Arbeitsamkeit müssen wir nach Palästina verpflanzen. Bisher ist sie hier noch nicht so überwältigend in die Erscheinung getreten. Das hatte seinen Grund! darin, daß in Palästina der jüdische Arbeiter kein festes Ziel vor Augen hatte, keinen festen, persönlichen Zweck seiner! Anstrengung. Wenn wir aber dem jüdischen Arbeiter kn einem neue» System der Kolonisation zeigen, daß seine Arbeit in hohem Maße den materiellen Mitteln der anderen gleichgesetzt wird — daß niemand auf Grund von Geld wesentlich mehr Boden erhalten kann als der Arbeiter auf Grund seiner Arbeit, dann hat er einen llaren und großen Zweck vor Augen. Wenn ihm ferner ein System der Arbeit gezeigt wird, das auf einem sehr schnellen Wege zur Selbständigkeit führt, das den dauernden Zwang der Lohnarbeit für Fremde! vermeidet und überflüssig macht, so haben wir hier wiederj um ein Ziel der Arbeit, das gerade auf den Jude» r sehr stark wirken wird — viel stärker noch als die materiel-! len Lockungen Amerikas, ohne daß dabei das nraterielle Rej sultat der jüdischen Arbeit in Palästina geringer zn sei« braucht als in Amerika oder anderwärts. Der menschliche Faktor ist in beiden Fällen derselbe, der Boden und vas Klima sind denen der besten Teile Nordamerikas, zum! Beispiel denen Kaliforniens, sehr ähnlich und auch die Welte und Verkehrslage Palästinas ist außerordentlich günstig, : Pb er Arbeit muß sein. Sie muß an der erste» S t e l l e unseres Aufbauwerkes stehen. Gevade weil wir vo» Boden und von Geld so wenig haben Und Sache unsere» Arbeiter sollte es sein, die Wege ausfindig zu mache», auf denen aus der Arbeit heraus das neue Gemeinwesen entsteht. Eines ist klar. Die Machte der Erde haben uns! Palästina nicht zu dem Zwecke angeöoten, daß wir Fest« deswegen feiern und dabei unsere Auswanderung nach anderen Zielen lenken. Palästina wurde uns gegeben fÜV Einwanderung und für Aufbau. Unterbleibe» diese, so muß unser neues Recht sehr bald wieder verfalle«. Eine Millionenskedlung steht bevor. Schon in ihrem Vorbereitungsstadium erfordert sie die Arbeit Hnnderttausender. Warum geschieht diese Arbeit nicht? Warum öffnen sich nicht breit die Tore des Landes? Man sagt uns, weil wir kein Geld haben. In Wirklichkeit fehlt uns vielmehr der P l a n. Ein Plan der Arbeit und des wirtschaftlichen Aufbaues würde uns das Gelbi sehr schnell bringen. Aber der Plan muß viel mehrj auf Arbeit aufgebaut sein als auf Geld, während bisher viel zu sehr „auf Geld gebaut" wurde. Nun war der Wert des Geldes — selbst in be» Siegerstaaten — niemals so gering wie jetzt, und gleichzeitig „die Valuta der Arbeit" nie so hoch. Wep kmn da zweifeln, daß wir unseren Aufbau viel, viel mehr auf die Arbeit gründen müssen, deren Herren wir selbst sind, als auf das Geld der anderen, das uns in viel minderem Maße zur Verfügung steht! U s s i s ch k i n kam auf die Londoner Konferenz von 1930 mit dem Plane, hundert Arbeiter anzusiedeln, und das mit einem Kostenaufwand von rund fünf Millionen Goldfranken — sünfzigtausend Goldfranken für jeden!... Philanthropie mag so denken und so kolonisieren wollen. ES ist nicht durchführbar und so brauchten uns solche Pläne nicht sehr aufzuregen. Aber daß auch Vertreter der palästinensischen Arbeiterschaft diesen Plan guthießen und daß sie bis heute ähnliche Forderungen vertteten — baS ist „die zweite Chaluka", das ist nicht Aufbau, sondern Untergang. Mit einem Maximum an Geld und einem Minimum an Arbeit werden wir Palästina nie aufbauen und niemals eine Judenhilfe großen Stiles durchführen. Ganz ohne Geld geht es freilich nicht, aber je mehr wir unsere Pläne darauf einrichten, ein Maxim«« ß« erzielen mit möglichst wenig Geld und mit möglichst viel Arbeit — um so mehr Geld werden wir auch bekommen. Dmn auch für die Geldgeber ist es die größte Ermutigung,

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