Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2342 (29.8.1925)
- Date
- 1925-08-29
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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'Uh' <» 'icit, c.amctai'i i £ V.?r' c •' o v \ c m U U »t 20. August 1925 Nr. 2342 Gegründet 1900 L. WEIN Telephon 75-1-35 Wien, I., Kärntnerstrasse Nr. 27 Eleganteste Herrengorderoben nach Mass aus nur teinsten englischen Stoffen Sämtliche Herrenmodeartikel in reichster Auswahl 236 J Aber Henriette Szvld braucht um ihre Hadassah nicht bange zu sein. Ter Kern ist gut — eine indische Mutter — im besten Sinne des Wortes hat dieses Erez Israel ein Kind geboren und cs wird treu behütet von jüdischen Frauen. So wird es seinen Weg gehen durch alle Fährnisse, die nun einmal keiner jüdischen Institution erspart bleiben. Jetzt in den Jahren ihrer intensiven Entwicklung gibt die Hadassah ihrer Mutter viel zu schaffen. „Ich weide mein ganzes Leben der Unit", schreibt Miß Szold an eine befreundete Dame. „Ich habe nie Zeit, eine Freundin zu besuchen, ein neu erschienenes Buch zu lesen. Pier bis fünf Stunden Schlaf ist alle Ruhe, die ich mir gönne". Nein, ich weiß es aus zuverlässiger Quelle besser — auch von diesen paar Stunden knausert sie trotz ernstlicher Ermahnung ihres Arztes immer noch etwas für ihre Hadassah ab. Ein amerikanischer Journalist prägte das Wort: „Die Arbeit ist nicht ein Teil von Henriette Szolds Wesen, ihre Person ist ein Teil ihrer Arbeit." Nun ist diese unermüdliche Frau wieder mitten drin in der Arbeit. Sie ist zum Kongreß gekommen, ausgerüstet mit einer ans Fabelhafte grenzenden minutiösen Kenntnis des ganzen großen Hadassahbetriebes. Und sie wird wieder Neues ersinnen, Altes verbessern, geduldig und mit feinster Witterung zuhören, und so still und eindringlich sprechen, daß alle sie hören werden. Und wenn ihre Arbeit in Wien getan sein wird, geht sic wieder zurück nach New-Zork, in ihre geliebte Qffice, taucht unter in Aktenstößen, bereitet sich für neue Meetings vor, rast, wenn es die Hadassah fordert, durch die United Staates, um Propaganda zu machen, schifft sich nach Palästina ein, um dort nach dem Rechten zu sehen. Nichts ist dieser Frau zu viel, nichts ist ihr zu schwer, wenn es gilt, ihr Werk zu fördern. „Und wenn du eine Arbeit tust, so tue sie ganz", so lehrte sie die Bibel._ Das Saiütiitswefen Palästinas. Von Dr. Jakob Rosenberg. Auf der ganzen Welt gilt als Wertmesser der Kultur die Zahl der zur Ausnahme von Kranken und Siechen bestimmten Anstalten und die allgemeine soziale Hygiene. Ein solcher Wertmesser ist von der Masse unbeachtet, ruhig und mit zäher Energie in Palästina erstanden. Er ist wohl das beste Zeichen der fortschreitenden Kultivierung und Kolonisation Palästinas. Ebenso wie auf der ganzen Welt die jüdischen Gemeinden mit ihren eigenen Mitteln und mit Hilfe der zahlreichen Spenden von arm und reich Spitäler und Versorgungshäuser errichten, ist auch in Palästina aus freiwilligen Beiträgen das Gesundheitswesen ausgebaut worden. Das jüdische Gesundheitswesen liegt in den Händen der -Hadassah und der Kupath CHo lim, der Krankenkasse der Arbeiterorganisation. Von der Hadassah werden Krankenhäuser in Jerusalem, Haifa, Jaffa, Liberias und Sased mit einem Belagraum von 328 Betten erhalten. Die von der Regierung erhaltenen Betten betragen nur 251. Schon beim Vergleich dieser Zahlen ergibt sich die umfassende Tätigkeit der -Hadassah. Abgesehen von den Spitälern sind in verschiedenen Städten, landwirtschaftlichen Siedlungen und Dörfern zahlreiche Ambulanzen ausgestellt, die der Bevölkerung Palästinas ohne Unterschied der. Konfession offen stehen. Sie werden auch ziemlich Häufig von Mohammedanern und Christen ausgesucht. Das einzige R ö n t g e u i n st i t u t Palästinas ist von der -Hadassah mit Hilfe von Zuschüssen, die ein amerikanisch-jüdisches Aerztekonritee spendete, errichtet worden. Für Palästina war die Eröffnung dieses Instituts nicht rmr für diagnostische Zwecke notwendig. Vielen Hautkrankheiten kommt die moderne Therapie nur mit Röntenbeftrahlungen bei. Es sind dies Krankheiten, die bei den Kindern ziemlich verbreitet und auf anderem Wege nur schwer heilbar sind. Für die Heranbildung von Pflegepersonal sorgt die von der Hadassah gegründete A n sbildungssch'nle für Krankenschwestern. Die Schule wird ziemlich stark frequentiert und zeigt ihre ersprießliche Tätigkeit bei der Verwendung dieser Schwestern bei der Bekämpfung der endemischen Infektionskrankheiten. Mit dom Gesnndmachen von -Kranken ist es in einoni iahrundertelangen vernachlässigten Gebiet allein nicht getan. Fast ebenso wichtig ist die Bekämpfung der endemischen Epidemien. Ans diesen: Gebiet ist wohl in keinem Lande so viel getan worden wie in Palästina.. In das Kapitel der sozialen Hygiene gehören die Schulhygiene, die Säuglingspflege und das Pflegewerk für M ü t t e r. Systematisch werden die Schulkinder kontrolliert, um den Ausbruch von Krankheiten zu verhindern und schon erkrankte Kinder rechtzeitig von den anderen abzusondern. Besonderes Gewicht ist auf die T ra ch o m be tä mpfung gelegt worden. Im Lande selbst ist die Krankheit bei den Einheimischen sehr stark verbreitet und I>at bei den Jemeniten zirka 80 Prozent der Bevölkerung befallen. In den Städten und in den fand wirtschaftlichen Siedlungen sorgen Augenärzte und mehrere Schwestern für die Kranken. Ans Betreiben der Hadassah wurde im vorigen Jahre eine Gesundheitswoche organisiert. Es wurde im ganzen Lande, besonders aber in den Schulen und in öffentlichen Vorlesungen, Propagandavorträge über Hygiene gehalten. Auch eine Gesundheitsansstellnng hat dieses Werk unterstützt. Wohl das größte Gewicht wird aus die Bekämpfung der Malaria gelegt. Umfangreiche Drainagen durch Röhren und Regulierung der Quellen entwässern das Sumpfterraiu und halten das Wasser rein. Durchdas Austrvcknen der Sümsffe lvird den die Malaria übertragenden Stechmücken (Anopheles) die Möglichkeit zur Cutwickluttg genommen und damit auch die Krankheit verhindert. So ist es in einzelnen Distrikten gelungen, den Durchschnittsprozentsaatz der Malariafälle herabzudrücken, zum Teil auch ganz zum Verschwinden zu bringen. Es ist berechtigte Hoffnung vorhanden, daß in kurzer Zeit diese Krankheit, die infolge ihres wiederholt anftretendeil Fiebers den Kolonisten ziemlich viele Arbeitstage raubt, fast ganz aus Palästina verschwinden wird. Die zweitwichtige Organisation, die dem Sanitätslvcfen Palästinas ihre Hilfe verleiht, ist die Krankenkasse der Allgemeinen jüdischen Arbeiterorganisation, die Kupath Cholim. Die Mitgliedschaft dieser Kranken, kaffe ist im Zunehmen begriffen. Au allen Orten und allen Siedlungen werden Zweigniederlassungen von der Krankenkasse errichtet, welche für die sanitären Bedürfnisse der Kolonisten sorgen. Die Krankenhäuser, die diese Organisation erhält, sind nicht zahlreich, da die meisteu Kranken «ns Kosten der Kasse in derr von der Hadassah geleiteten Krankenhäusern Aufnahme finden. Doch ist sie bestrebt, bei kleineren Epidemien mobile Krankenhäuser in den betroffenem Kolonien zu errichten. Wichtig sind jedenfalls die Erholungsheime, in denen die von den verschiedenen Jnfektiouskrankheiteu geschwächterr Patienten Aufnahme und Gesundheit finden. Zwei Erholungsheime uenrrt die Krankenkasse ihr eigen. Zu diesen zwei Hauptorganisationeu kommen einzelne von den Inden Palästinas und der Diaspora erhaltenen Institute. So wird dort ein Pa st e u r i n st i t n t, ein Krankenhaus des S ch a a r e h - Z e d e k mit einer besonderen Abteilung für Infektionskrankheiten' und ein Institut für Geisteskranke von Privatmitteln erhalten. Das P a st e u r i n st i t u t, das einzige Institut für die Bereitung von Serum und die Behandlung von Tollwntkranken in Pvalästina, wurde vom Waad Habriuth, dem beratenden Organ der Zionistischen Exekutive, übernommen und wird ohne jede Unterstützung der Regierung geführt. OTTO OTTO Tur Ausübung meiner Tätigkeit heb« ’-o.h mich >n Berlin nieclerrjelnsaen und behandle in dem amtlich geleitst-sn MWMM Tel. Bism. 3636 G. m. b. H. Tet. Btsm. 3035 Berlin, Kurf Urftendamm 62 Behandelt werden mit ärztlich nachejev/iesenen Erfolgen selbst anc-obhch huffnur-osloso Erkrankungen psychogener »irt, wie: Gemüts-Leiden Sprnch-Lelden Sexual stör nnge« irchias / Neuralgie Neuroien NervSie Koplfchmerzen Lähmungen t»w. Voruntersuchung durch äiul. Autorität täglicn von 10—i Uhr Mei|ne ßrosdiQrc »Die Heilung der Seele" >00 > ist zum Preise von M. 2 - bei obiger Adresse beziehbar Thomas 0. Masaryk über seine jüdischen Freunde. Von dem Begründer des tschechoslowakischen Staates rtnd Präsidenten der tschechoslowakischen Republik, Thomas G. i Masaryk, erschien soeben ein Memoirenwerk „Die Weltrevolu- ' tion, Erinnerungen und Betrachtungen", in welchem der berühmte Verfasser sich Rechenschaft über seinen bisherigen Lebensweg gibt und insbesondere die Vorgeschichte der Gründung des tschechoslowakischen Staates schildert. An mehreren Stellen des Buches sind die Zusammenkünfte des Präsidenten Masaryk mit j ü d i s ch e n P e r s ö n l i ch k e i t e n in verschiedenen Länder erwähnt. Präsident Masaryk stellt fest, daß ein großer Teil der Sympathie, die ihn: in den westeuropäischen und amerikanischen Ländern entgegengebracht worden ist, auf das Konto seiner „H i l s n e r i a d e" zu buchen sei. Damit spielt der Präsident auf den im Jahre 1899 in bem böhmischen Städtchen Kuttenberg stattgefnndenen Prozeß an, in dem Leopold Hilsner fälschlich des Nitnalnwrdes an einem christlichen Mädchen aus P o l n a angeklagt und verurteilt worden war. Masaryk trat der damals in Böhmen demagogisch hervorgernfenen antisemitischen Stinnnung entgegen, bekämpfte die Ritualmordlegende und nahm sich des Angeklagten an. Ueber seine Erlebnisse in den Vereinigten Staaten während des Krieges berichtet Präsident Masaryk unter andecem: „Wie überall unterstützten mich auch die I u d e n. Und gerade in Amerika „rentierte" sich mir, wenn ich so sagen darf, die Hilsncriade. Schon im Jahre 1907 hatten die Inden in New-Bork einen riesigen Empfang für mich veranstaltet; diesmal hatte ich viele persönliche Zusammenkünfte sowohl mit Vertretern der orthodoxen Richtung als auch mit Zionisten. Von diesen nenne ich Mr. Brand eis, Mitglied des Obersten Gerichts, seiner Herkunft nach aus Böhmen; er war gut mit dem Präsidenten Wilson bekannt und genoß fein Vertrauen. In New-York war Mr. Mack einer der führenden Zionisten. Auch mit So ko low, dem einflußreichen zionistischen Führer, wurde ich persönlich bekannt. In Amerika haben die Inden wie in Europa großen Einfluß in der Journalistik; es war sehr vorteilhaft für uns, diese Großmacht nicht gegen un8 zu haben. Auch diejenigen, die mit meiner Politik nicht übereinstimmten, benahmen sich zurückhaltend und unparteiisch." Sduard Bernstein erkrankt. Wie die I. T. A. aus B e r l i n meldet, ist der greise Führer der deutschen Sozialdemokratie, Eduard B e r n st e i n der im Frühling dieses Jahres fernen 7ö. Geburtstag begingt plötzlich erkrankt. Er ha; einen leichten Schlaganfall erlitten, der ihn zwingt, das Bett zu hüten. Die Aerzte glaubeir, daß eine u n in i t t e l b a r e G e f g h r u t ch 1 besteht. Die Lage des ZudeniAms ln Lettwnd. Herr Rabbiner Rurock, Führer der jüdischen Fraktion im lettländischett Sejm. Präsid-ent des Keren Hajessod in Lettland und Mitglied des Zionistischen Aktionskomitees, machte einem unserer Mitarbeiter folgende Milleiliingeri: Unter einer (>>esa»ttbevölkernnig non fast zwei Millionen zähl! die junge Republik Lettland zirka 110.000 jüdische Ein; wohner, Diese Zahl erscheint, «tu dein Borkt iegsstand der! glichen, um ein Beträchtliches gesunken, was vor allein ans i die nnfreiwilüge Auswanderung ins innere Rußland während! des Krieges zttrückzuiführen ist. So mußte die gesamte jüdische? Bevölrerung Kurlands auf Befehl des Höchstkontutandie-; renden Nikolai N! kol a j e w i! s ch ihre angestammten | Wohnorte innerhalb 21 Stunden räumen. In den übrigen I Gebieten des heutigen Lettland verloren viele Juden bei der! Z w ang s w e i f e n Eva! u : t v n n g zahlreicher Jndilstriej Unternehmungen, mit denen ihre wirtschaftliche Eristeirz verbunden war, ihren Halt und mußten die erwerbslos gc wordenen Geburtsorte verlassen. Bon all diesen ist nur ein Teil nach Lettland heimgekehrt; viele Taufende sind in den Bürg e r lv i r r e n u n d P v g r o nt iv eile u R n ß land s zugrunde gegangen; vvn den übrig Gebliebenen wird maitchelt die Rückkehr verwehrt. Int engen Zufanintenhange mit der Frage der Rückkehr der Flüchtlinge steht die Staalsbürgerschaftsfrage. In dieser Hinsicht gilt gegenwärtig ein Gesetz, wonach nur Personen, die ihre Ansässigkeit ans dein Gebiete des heutigen Lettland im L a n fe von 2 0 I a h re n vor de in Ke r ie g e dokumentarisch beweisen können, die lettische Staatsbürger, fchafr beanspruchen können. Da nun der größere Teil des heutigen Lettland außerhalb des russischen „Ansiedlungsrayons" sich befand, und die dort jahrelang lebenden Juden gezwungen waren, ihre Pässe von anderen, tili Ansiedlnngsrayon gelegenen Gemeinden zu beziehen, lvird ein solcher Nachweis für die jüdische Bevölkerung ungemein ers ch w e r t. Im Verein mit Seit Vertretern anderer Minderkeilen bemüht sich die jüdische Parlamentsfraktion seit langem, eine Abhilfe zu bewirken, bisher ohne Erfolg. Auch sonst ist eine wirkliche Autonomie der nationalen Minderheiten noch keineswegs erreicht, deren wichtigster Bestandteil — das Recht ans Zwangsbcsteneruug der NcKionscmgehörigen — uns verweigert wird. Dagegen kann die Lage unseres 2 ch u f iu c f c n -5 ziemlich befriedigen. Der Staat sowie die Kommunalverwaltunigen unterhalten Minoritätenischulen mit einem Betrage, der dem zahlenmäßigen Verhältnisse der einzelnen Nationen entspricht. In administrativer Beziehung unterstehen die Minderheitsschulen besonderen Minoritätendepartements int Bildungsministerium. Unter diesen Uniständen hat sich ein ziemlich großes indisches Schnlitetz eutinnclelt, welches nteistens in hebräischer oder jüdischer Unterrichtssprache geführt wird und neben den Staats- und Kommunalschulen auch private und gesellschaftliche Anstalten umfaßt. Augenblicklich steht das Fndentiim Lettlands in: Zeichen der Neuwahlen zum Parlament, die die Frage einer zielbewußten, würdigen Vertretung unserer nationalen Interessen wieder akut macht. Im gegenwärtigen Sejm zählen, bei einer Gosainkvertr-etung voil 100 Abgeordneten, die Inden ö Vertreter neben 0Deutsche!!, Ü Nassen und 1 Pole». Außer dom gehört dem Parlamente ein mit den Stimmen der letti scheu Sozialdemokratie gewählter Bund ist an. Das it a t i o n a l e Leben der Juden in Lettland wird intlner stärker. Int Mittelpunkte des allgemeinen Interesses steht Palästina und so wurde iw Laufe des letzten Jahres für mehr als 20.000 Pfund Boden in Palästina gelaust, bei der chroltiischen Wirtschaftskrise ein ganz überraschendes Ereignis. Fast in jedem Flecken wirken die zionistischen Parteien, vom Misrachi bis zu den Zeire Zion, und auch die Institutionen des Keren Hajessod und des Keren Kajomelh weisen ein auffteigendes Resultat auf. Eine spezifisch zionistische Ausgabe fällt unserem Lande infolge seiner Greuzlage an Rußland zu; zahlreiche E h a l u- Z i m entfliehen vor de» Verfolgungen ans Nußland n,ld suchen mit unserer Hilfe nach Palästina;n gelangen. Es ist anzumerkekl, daß die lettische Regierung, dank den Jntervett tionen der jüdischen Abgeordneten, in sehr entgegenkommender Weise, die Legalisierung dieser Flüchtlinge ermöglicht.? - . , ' J-m großen nnaan;e» führt das kleine. Judentum Lettlands ein sehr uuensi'oes nationales Lebeit und nimmt an den Ereignissen der jüdischen Wüt lvarmen Wuteil. all 010001010002250001