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Wiener Morgenzeitung · 1925-08-27 · Heft 2340 (27.8.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2340 (27.8.1925)
Date
1925-08-27
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Wien, TonncrStag I L, WEIN T»-sh» Wien, I., Kärntnersiro*se Nr. 27 Eleganteste Herrengarderoben nach Mass aus nur teinsten englischen Stötten Sämtliche Herrenmodeartikel in reichster Auswahl »3« Sie Arbeit Des Keren -aiefsod. Der Bericht des Hauptbureaus an den Kongreß. — Stabilisierung der Eingänge. — Gemeinsame Konferenz mit dem Keren Kajemeth. Das .Hailptbnrean d-es Keren Hajeffed legt den De-, legierten des 14. Zionistenkongresseeinen gedruckten Rechenschaftsbericht über d i c l e tz t e n zwei Jahre vor. Es ist ein stattlicher Band von 170 Druckseiten, dnrch eine Anzahl statistischer Tabellen und Bilanzen ergänzt. In der Einleitung hebt das.Hauptbureau hervor, dag es nur über seine Rolle als Sammelfonds berichten könne. Es drückt sein Bedauern darüber aus, daß der Bericht über die B e r w c n d u n g der Kercn-Hajessod-Gelder sowie über die E i n st e l l u n g des Keren Haje s's o d in das Gesa m r s y ste ni s i n a n z w irtschaftl: che r P alä st i napo l i ti k anderen I n st a n z e n nute rst e h c. Diese starre Abgrenzung sei deshalb nachtei-lig, weil es doch von größter Bedeutung wäre, im Rahmen des Berichtes über die Tätigkeit des Keren .Hasessod allen Interessenten die konkreten Schöpfungen in Palästina vorznführen, welche dem Keren Hajessod zu danken sind. Der erste Abschnitt des Berichtes behandelt die Durchführung der Beschlüsse des 13. Zionistenkongrefses. Wohl der wichtigste dieser Beschlüsse war, daß der 13. Zionistenkongreß erklärte, der Keren .Hasessod sei auch in Zukunft in den Mittelpunkt der z i o n i st i s ch e n A rbe i t und der Be m ü h it n ge n u m die M o bi l isierung de's Gesamtjudentums für den Aufbau der jüdischen u a t i o n a l e n H e i mst ä t t e in P a l ä st i n a zu st e l l e n. Nur ein .schnelles Fortschreiten der Keren-Hajessod-Aobeit könne die Grundlage für den Ausbau und die Vergrößerung der jüdischen Position in Erez Israel schaffen. Nach Darlegung der Maßnahmen, welche die Durchfühung dieses Beschlusses bezweckter'., stellt der Bericht fest, daß es gelang, die Eingänge zu stabilisieren und die Gefahren von Rückschlägen auszuschalten sowie die Folgen sehr starker wirtschaftlicher Depression zu paralysieren, daß es aber nicht gelang, die Einnahmen in einem solchen Maße zu erhöhen, wie es die wachsenden Erfordernisse der Entwicklung in Palästina verlangt hätten. Im Sinne der Beschlüsse des 13. Kongresses, welche sich auf die Durchführung des M a a s s e r - P r i n z i p s beziehen, hat die Exekutive die Schekelquittungen mit dem Hinweis darauf versehen, daß die A u s ü b u n g des passiven Wahlrechtes an die Erfüllung der Kere n-Ha jessod- Ve r p fl i chi u na gebunden ist. Da der Keren Hajessod auf der Grundlage der Sel'bstbesteuerung cmsgebaut ist, bestand — insbesondere den Nichtzionisten gegenüber, für welche die Maasserverpftichtung nicht als Gesetz gilt — die Notwendigkeit, -den Minimum beitrag als Norm innezuhalten. Der Rechenschaftsbericht höbt hervor, daß jeder I ude zur Erkenntnis gebracht werden muß, er e r s ü l l e seine Pflicht nur dann, -wenn er für das Aufbauwerk durch den 'Keren Hajessod ein wirkliches O ps e r bringt. Gegenwärtig ist der Keren .Hajessod auf Jahresleistungen aufgebaut und der 13. Kongreß Hat die Exekutive «beauftragt, dem Direktorium regelmäßige Mitteilungen über die Verwendung der Keren-Hajessod-Gelder zukommen zu lassen. Der Rechenschaftsbericht gibt Auskunft, was im Sinne dieser Beschlüsse veranlaßt wurde. Es hat sich tatsächlich außerordentlich bewährt, daß bis in die weitesten Schichten der Ke re u-Ha-je ss o d-Z e i chne r der Informationsdienst über die Gelderverwendung in Erez Israel getragen wurde. Der Beschluß des vorigen Kongresses, eine Liga von K e r e n - H a j e s s o d -Z e i c(> n e r n zu organisieren, welche auf der vertragsmäßigen Verpflichtung jedes Mitgliedes begründet ist, zehn Prozent seiner .Hinterlassenschaft dem Keren Hajessod zuzuweuden, gelangte bisher nicht zur Durchführung. Ter Bericht enthält weiterhin eine ausführliche Schilderung der Arbeit seitens der Zentrale, welche ihre Delegierten in zahlreiche Länder entsandte. Sehr interessant sind die Sonderberichte der Keren-.Hajessod-cKomitees in den einzelnen Ländern. Mas Oesterreich anlangt, ist die Widmung der Israelitischen Kultusgemeinde Wien aus Aulaß der UniversitätSeröffnung und der österreichischen Keren-Hajessod-Aktion 1925 herhervorzüheben. Die Kultnsgemeiuden Graz, Linz, Innsbruck, St. Pölten, Krems, K l a g e n f u r t, Leoben sind dem Beispiele der Wiener Knltüsgemeiude gefolgt. Der Durchschnitt der Zeichnungen in Oesterreich betrag: 2 Pfund pro Jahr. Bei Errechnung dieses Mittels wurden besonders hohe Leistungen nicht einbezogen. In ' '_Wiener Msraenzeitung _ der Zeit vom 1. April 1923 bis 31. März 1924 wurden rund 40 0 0 P f n n d, in der Zeit vom l. April 1924 bis 31. Aiärz 1926 tvnrden rund 4785 Pfund an die Londoner Zentrale überwiesen. Außerordentliche Fortschritte sind in Polen zu verzeichnen. Dort M'en sich die letzter: Monatseiunahmen im Bcrliältttis;nm Jahre 1923 verfünffacht. Unter den europäischen Ländern ist nach wie vor die K e r c n -> H a j e s s o d - A r b c i t i n Deutschland ü bcrragen d. Die Bereinigten Staatei: von Nordamerika haben nach einigen schwächeren Awnaten in: März 1925 wieder rund 3 3.5 0 0 Pfund aufgebracht nnd leistetet! bis 1. Juni 1925 insgesamt 1,162.222 Pfund für den Keren -Hajessod, also weit mehr als die Hälfte der gesamte n Ke r c n - H a j c s s o d - E i ngäuge, deren Gesamtsumme sich bis 1. Just 1925 mit 1,919.311 Pfund bezifferte. Der Finanz b e r i ch t des .Hauptbureaus gibt über die Eingänge, über ihre Verwendung und Verteilung uitt> über die Ausgaben des Hauptbureaus erschöpfende Auskunft. Wie wir bereits berichtet haben, trat einige Tage vor Beginn des Kongresses die K e r e n - H a j e f s o d - K v nferenz zusammen, au welcher die in Wien anwesenden Mitglieder der Ke re n -.Hajessod--Koln i te e s aller Länder sowie die hervorragendsten Propagandisten des Keren Hajessod teiluahmen. Nach 'mehrtägiger Anssprache, über deren Ergebnisse unsere Leser unterrichtet sind, traten Delegierte der K e r e u - H a j e s s o d - K o n f c r e lt z mit Delegierten der K e r c n - Ka j e m c t h- Konferenz zu einer B e r a t u n g znsamlnen. Ztveck dieser Beratung war die die Festlegung der beiderseitigen Arbeitspläne und die Beseitigung aller R e i b u n g s f l ä ch e n, welche sich in der Praxis bei der Arbeit dieser zrvei für die Enttvicklnng der nationalen jüdischen Heimstätte gleich wichtigen Fonds ergeben -halben. Wie uns mitgeteilt wird, gelangten die Vertreter beider Fonds zu einem vollen Uebereinkommen, Ivelches die ungehinderte und fruchtbare Arbeit deine: Ivife für die Zukunft gewährleistet. Sie landwirtschaftliche Kolonisation der zionistischen Lrganisation in Palästina. Ein Büch von Artur Ruppin. Bon Adolf Böhn:. Nur lvenige'MeNischen in der Zionistischen Organisatioü denken heute noch daran, wie das jüdische Palästina beschaffen war, bevor Dr. Ruppin 1908 das Palästinaamt einrichtete. Die landwirtschaftliche Kolonisation seitens der I. C. A. ivar so gut wie eingestellt worden. Die Kolonien -waren, wie Dr. Ruppin einmal sagte, „überaltert", alle -Versuche, die jüdische Arbeit einznführen, gescheitert und die kleinen Reformen, welche die I. C. A. seit 1900 angebahnt hatte, brachten unter schmerzhaften Eingriffen, wie zum Beispiel die Ausrodung vieler Weinberge, nur. wenig Besserung. Die von ihr anfangs des Jahrhunderts angelegten Getreidekolonien mit großen Flächen für den einzelnen Siedler (250 Dunam) hatten schwer zu kämpfen, litten unter Einseitigkeit der Kultur, geringen Erträgen und wieisen auch wieder arabische Arbeiter auf. Die Kolonistensöhne lvanderten aus. I:: den Städten bestand die überwiegende Mehrheit der jüdischen Bewohner aus Chalukkajnden, nur ein kleines Häuftein produktiver Elemente gab es in Jaffa und -Haifa. Im Moment, wo Ruppin die Abbeit der Zionistischen Organisation übernahm, begann jene grundlegende Wandlung, die den Eharakter des jüdischen Palästina vollständig geändert hat. Wenn Ruppin daii^ls auch nicht nach einem ins einzelne klar ausgearbeiteten Programm arbeiten konnte, da ja erst die nötigen Erfahrungen gesam-melt werden mußten, so zeigt fein Rechenschaftsbericht — und als solchen muß mau sein eben erschienenes Buch ansehen —, daß ex instinktiv von: ersten Anfang an den richtigen Weg eingeschlagen hat und daß viele Fehler, die gemacht wnr-! den, unvermeidlich waren. Ruppin war zum Beispiel nicht verantwortlich dafür, daß ihm zu den kolonisatorischen Versuchen nur ungenügende Bodenflächen vorn Keren Kajemeth zur Verfügung gestellt wurden, er hatte vielmehr gerade die Aufgabe,- aus diesen ektvas zu machen, sie als die Experimentvbjekte zu benützen. Er ist auch nicht dafür verantwortlich/ daß ihm nur ein lächerliches Budget von einigen tausend Pfund in: Jahr zur Verfügung stand un& daß die zionistische Oeffentlichkeit,. wenn ex an sie appellierte, wie zun: Beispiel bei der Geldanfbringung für die Palestine Land Development Company, kein Verständnis für die Erfordernisse zeigte und ihn im Stiche ließ. Ebenso erging es ihm, als er for- Die „Kongresszeitung" das Organ des XIV. Zionistenkongresses, die während des Kongresses täglich erscheint, enthält die wortgetreue Wiedergabe der Kongressverhandlungen 1 Zu beziehen durdi eile Tr »üben, Kolporteure und die Verwaltung der „Wiener Morgeozeliung* 601 27. August 1925 Nr. 2840 Exportartikel für Kontinent und Uebersce tind unsere Stempelwaren-Erzeugnlsse lilngefiilirt bei Papier- und Spielwarengeschäften, sowie Graveuren und Stempel erzeugen: Für drosntnten Hohen Kobalt Tüchtige brancliekutuiii^e Vertreter mit prima Referenzen qesuent Stempelwarenfabrik M. Hammer, Oe*.m.b.H. Wien, II. Laaiinfllctthncrplat» 2 derie, daß ein Kolonisationsfonds geschaffen werden müsse, da mit den: Bodenkauf durch den Keren Kajemeth allein nichts getan sei. Ruppin hat aber trotz aller Henunnisse vom^lnfaidg an diejenigen Gesichtspunkte zu Leitsternen seiner Tätigkeit gemacht, die zu bofolgen notwendig waren, um eine radikale Besserung der Verhältnisse zu erzielen: Systemisiernng des Bodenkauses (Gründung der P. L. D. C.), Anlernling jü. bischer Arbeiter, Einführung der gemischten Wirtschaft, die vor allem der Eigenversorgung des Siedlers dienen soll, um ihn von: Markte uwglichst unabhängig zu rnachen, Eigenarbeit der Siedler, ihre Gleichberechtigung mit dem Kolonisator, um ihr Selbstgefühl und Berantwortnngsboivnßtsein zu stärken, Ansrcdlnng von Apbeitergenossenschastrn (Dagania, 1909), Ameliorisierung des Bodens vor der Kolonisation, vorheriger Plan der Anlage und anderes mehr. So erkennt inan, daß all die Prinzipien, nach denen wir heute die Kolonisation führen, im Keime schon von Anfang an von Ruppin vorgebildet waren, teils ans klarer Erkenntnis der Äkotivendigkeiten, teils ans einer stannenstverten Intuition heraus. Wenn er immer betont hat, daß wir die Form unserer Kolonisation dem Menschenmaterial, 'das uns zur Verfügung steht, und den Gegebenheiten der palästinensischen Landwirtschaft anpassen nmssen, so hat er diesen grundlegenden Gesichtspunkt von allen: Anfang an befolgt. In seinen: Buche erörtert er in den einzelnen Kapiteln ansftchrlich die verschiedenen Richtlinien seiner KolonisatiottStätigkeit nach ihrer prinzipiellen Seite und ihrer historischen Entwicklung. Scharf betont er, daß der Enthnsiasn:us der Siedler das kostbarste Gut ist, ,-das wir in den anderthakb Jahrzehnten der zionistischen Kolonisationstäitgkeit geschaffen habe::". Wenn Ruppin hier sagt, daß dieser Enchusiasnlus von uns (respektive seiner Kolonisationstätigkeit) „geschaffen" lvnrde, so wird dies inanchen befremden. Man gilanbt, daß der Enthusiasmus der Cha- -luzim bloß den sozialen und nationalen Idealen, die sie ‘ beseelen, zu verdanken ist. Aber die Erfahrungen nnt der Alijah voi: 1882 und jener von 1904—1905, die aus ebenso begeisterten Pionieren bestand wie die heutige, belehrt 'uns, daß die Begeisterung vollständig abflante und keine 'weiteren Kreise zog, als /die Pioniere in Erez Israel praktisch gescheitert waren. Nur der Umstand, 'daß Ruppin den -Weg e-inschlug, der der Arbeiterschaft die Hoffnung gab, -angesiodelt zu werden und unter eigener Verantwortung, nach gswählten sozialen Forrnen arlbejten zu können, hat die Flamme der Begeisterung wach erhalten. Hätte Ruppin nicht die tiefe Einsicht gehabt, daß die jü-dilsche Kolonisation Palästinas keine bloß landwirtschaftlich-technische Frage ist, sondern daß es in erster Linie aus psychische Faktoren ankommt, so hätten wir heute auch keine Chaluzim. Ruppin ist ferner — das hat man heute auch schon vergessen — der Schöpfer von T e l - A w i w. Er lvgr es, der die Gründung befürloortete, den Kredit von: Keren Kajemeth dafür durchsetzte, wodurch die Gründung erst ermögilicht wurde. Wenn auch einzelne von uns sich dagegen wehrten, daß der Keren Kajomct-H Geld leihe, um privaten Ansiedlern den Bodenerlverb zu ennöglichen, so haben wir doch damals (1908) eingesehen, daß auf andere Weise der Kein: zur ersten jüdischen Stadt nicht gelegt werden könne. In einem eigenen Abschnitt behandelt Ruppin die ' aktuellen Streitfragen. Uober die Frage Ai o s ch a w oder Kwuzah äußert er sich sehr eingehend. Er weift nach, daß es in: Anfang nicht möglich war — vor allen: wegen des Mangels an Mitteln und an geeigneten AusiedlnngSkandidatei: —, eine andere Form als die der genossenschaftlichen Siedlung zu wählen. Diese ist auch die trefflichste Ausbildungsstätte für neue Elemente und es findet in ihr eine getsunde Auslese statt. Durch diese lverden sehr bald untüchtige Mitglieder ansgeschieden, wodurch der Ein wand, daß die Genossen wenig wirtschaftlich arb>'iten, widerlegt wird. Die „Defizite" sind hauptsächlich als Anlernnngskosteu nicht ausgebl'ldeter Arbeiter zu betrachtet:. Auch das stete Wechseln der Mitglieder hat sehr nachgelassen. Die Hoffnung, daß die Kwuzah eine bessere soziale Lebensform bedeute als die der Einzelsiedlnng, ist ein nrächliger Ansporn für die Gerlossen, ihr Bestes zu leisten. In Summa hält Ruppin die Kwuzah für ebenso lebenssähig tvie den Moschaw. Eine zweite Streitfrage ist die, ob die von T o s k i n etnpfohlene Forn: der intensiv e u K nltu r auf ganz kleinen Flächen den Vorzug vor alle,: anderen Wirtschaftslveisen Vevdieni. Ruppin sagt, daß Palästina kein Som:enmonopol hat. Alle Mittellneerländer lveisel: denselben Vorzug auf und tu ihnen werden ungeheure. Mengen Genüise produziert. Dabei sind zun: Beispiel in Aegypten die Flächen glänzend bewässert, die Arbeitslöhne und andere Produkt ivuskosten viel niedriger. (In Aegypten bau: sich zum Beispiel ein' Fellache eine Lehmhütte für 30 Piaster.) Die Verkaufspreise sich daher in Aegypten viel niedriger als in Palästina, und ägyptische Gemüse, Kartoffeln nsw. lrerden in erheiblicheitl Maße nach Palästina eiugefiihrt. Auf dem Weltmarkt ist Aegypten Palästina jedenfalls voraus. Ruppin spricht ferner von der NvUvendigwit, große

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