Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2337 (24.8.1925)
- Date
- 1925-08-24
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. mi l;Hußufi 19S5 Seite A Wien Montüg Ml ko lasch« Liköre! feinste Cremes und peinis4fte Schitüpse stammhaafti nmiira Zwlihiidmahbi: «5 fftti»? x¥ini) Ütfliidgs»«s Mt 1i f •Iftplfftiv Mr. OD.S-Hs 3äj habe elf Jahre lang redlich versucht, zusammen Mit meinen Arennden eine Art jüdische Staatskunst HerauszubiMn. Wik bitten Vtztstlcht, döü o « r v pä i s che n und amerikanischen Staatsmännern, besonders dem verstorbenen Präsidenten Wilson, dieses Gefühl des Rechtes, das in uns lebt und das treibende Motiv unseres ganzen Lebens ist, beizubringen. Es gab eine Ztzit, wo dieses Gefühl den Staatsmännern verständlicher war. Die vierzehn Punkte MtM Mittel rm §lrieg^ ich hoffe, büß diese vierzehn -Punkte anferstchett und ilt der Zitküttft weiterteben wet- Ästt. Dadurch tvckr es möglich, San Nemo, die Balsaur-Deklätation und all diese Dinge zu verlangen. Die vierzehn Punkte sind MöMtttä« mit deni Tode Wilsons vergesse«. Aber es wird eine Zeit konmwtt, wo dieses Rechtsgefühl wieder lebendig werden wird. Da«« werden wir wieder einen Vorstoß Machen können. Bis dahin müssen wir diesen harten Weg gehen. Wer einen leichten Weg vorzieht, der mag nach Uganda oder in die Krim oder sonstwohin gehen. Wir werde« diesen Kampf kämpfen müsse«. In Ettchem werden wir siegen, in inanchem unterliegen- Wir werden Stein sür Stein in Palästina aufbauen, bis eine Zeit konitttt, wo wieder ein Tribunal sitzen wird, vor dem man Forderungen in derselben Atmosphäre des Rechtsgefühls, ivenn ich auch nicht hoffe, aus' denselben Grundlagen, wird formulieren löttnen. Dann wird Ihr zukünftiger Führer vor dieses Tribunal tketen uud wird sich stütze tt können auf geleistete Arbeit, wohl klein, aber gesund und ehrlich und vollwertig. Auf diese Zeit müssen Sie warten. Mit Geduld, wie es einer alten Rasse und einem alte« Kultnrvolk Miemt. Drangen Sie nicht auf die. Minute «erfolge, die ein Bumerang sind, der sich gegen Ihre eigene Arbeit nachher weride« wird. Ich kann Nur diesen Weg gehen, denn er ist mir eingefleischt in meinen Glauben und in rnciner Erfahrung. Wem Oie einen rascheren wollen, dann werden Sie andere Führer erwählen müss-ii. (Stürmischer Beifall, das Haus erhebt jV' Schluß der SitzUlig L Nhr 1ö Min. Neunte MtzUhtg. Beginn halb 9 Ahr abends. Als erster Redner sprach Klaus ka,- ein Vertreter der jemenitischen Juden, hebräisch. Nach ihm erstattete Herr Schocken das Referat übe« das Palästinabudget. In der Debatte sprach Hart Meier Berlin (Misrachi). Die Sitzung wurde um 11 Uhr geschlossen. Nächste Sitzung heute, halb 11 Uhr vormittags. Es sind 16 neue Redner zum Wort gemeldet. Man wird heute Generalrebner toählen müssen. Ar Universität. Bon Leo Kohn, Selkretär des Universitätskomitees, Die Eröffnung der hebräischen Universität auf dem Har Hazosinr stellt in dom Wercke der letzten zwei Jahre, über das die Exekutive dom Kongreß wird berichten köniren, sicherlich einen der wertvollsten Aktivposten dar. Nicht so sehr wogen der Publizität, die dieses Ereignis erfahren hat, wenn die politische Bedeutung der Universttätsfeier, die eü» außerordentlich herzliche Synvpathiökundgrbuug der gesamte« Kulturmenschheit für unser Aufbauwerk ausgoAft hat, nicht unterschätzt werden sollte. Dte Bedeutung der Eröffnung der Universität für uns — und nur ulltex diesem Gesichtspunkte darf diese wie jede andere unserer Leistungen t» Palästina geavertet werden — Xiegt daran, daß hier zum ersten Male durch ein« große konkrete Tat das Endzivl der jüdischen nationalen RegeuerationSbswsgung über alle Kleinheit und Zerissenhett unserer Tagesarbeit hinweg und selbst als Richtlinie unseres Wollens zum Ausdruck gebracht worden ist. Es war vielleicht an der Zeit, viine solche innere Demonstration herboizuführen. Wir haben uns in schweren inneren Kämpfen zu der ErkenntiS durchgeruugen. daß so sehr wir uns auch in dem ovsterr rein politischen Stadium unserer Arbeit auf die jüdischen Kräfte der Diaspora berufen mußten und durften, die eigentliche Entscheidung über das Gelingen nuferer Bestrebungen doch nur von dem Fortschritt des realen Aufbauwerkes iu Palästin selbst abhängig sein kauu, daß dieses aber sich in organischer Entwicklung ohne daztvischenlretende politische Mirakel nach seiner 'eigewrn inneren Gesetzlichkeit entfalten muß. Und doch ist 'Zionismus nicht bloß auf Palästina konzentrierter Jtoismus nnd auch nicht bloß sozial oder sozialistisch orientierte Negeneraiionöbowegung eines seiner städtischen Existenz müden Mittilerpottes. Sinn des Zionismus ist di« Erlösung der jüdischen Seele, die Wiedergeburt ihrer geistigen Schaffenskräfte, der Neuaufbau einer innerlich jüdischen Geisteökultur. De/s lebendige Substrat für diesen geistigen Neubau zu schaffeit, ist der gestaltende Sinn unseres wirtschaftlichen Ausbau- Werkes, und nur in ruhiger organischer Entwicklung nach **"''?*ff *** ** •- ' »*<tzch seinem eiMintM inneren Gesetz kann es gelingen. Aber die Richtung Slff tzSs Ziel tzsvs NiS verlorst, tSichtzU, Rchses Md» das neue Gesellschaftsleben, nicht a!s eine unhistorifche, stlbstgenügsattte Neugründang, Ühtilrch den dos Leben 8er Mntternationsrt nicht wngienenden kolbnialen GeMfnschästsbiidnngen anderer Pöffer, sondern als die historische Fortsetzung des jüdischen nationalen Lebens in neiwu freieren Formen aufZnsaue«, diese AnWbe, bis für atfe Juvsti. die sich timmich ZN dem neuen Werke bekennen, seine letzte raison d'etre ist, sie muß Äs Intention auch in der kleinsten Zelle nnifereS AUifbanwerkes gestaltend tebendtg sein. Dafür ist die Universität heute AyMSNl. liNSolletibet uitd pEeMatifch wie sie ist, gleich dem neuen Leben selbst Trägem uralter Tradition und um enSlich gespannter Zttlmtstshoffnung, wie vre Berge ZvltzäaS und die Fluten Israels. Mt dieser $efiliiitolt ist die BMtttjM. mit ihr aber zugleich die ganze innere Problematik bür Universitätssrage bezÄchmt. Die innere ZtvieMtiKit des Ausbaues einer neuen Gesellschaft aus einer VolksMwtttschüst, vw sich ihrer Zerrissenheit tief bewußt und Erlösung durch das neue Laden er sehnenH, doch dieses nur ans der eigene tt ge ist igelt Substanz atrifbaiten kann, kömmt in keiner Phase des itduett Palästina so prägnant zur Geltung wie htzravö i,t dem Prabtsm btt Universltät. Daß der heutige Jischub lewe Univechtät braucht, daß eine Lehrnitivevsttät im eurvpätschtzii Kimte sogar eine röcht bedenkliche Gefahr M seine« wirtschksttichen und kultnreüen AtHült bedeuten Mrde, ist heute schott fast ein Genieittplatz in der Zionistischen Meittttitgsblldttttg Über Sie Uttlversttät gawörden. Kiö UnMrsität wird aus naturwissenschaftlichem Gebiete zunächst ü« lvesentlichen als Fotichangsstätte der Erkenntnis des Lartdes, der Anpassung der liöUM Menscheit au di« Gesetzlichkeit seines innerett Lebens, schließlich der Äürbtlduttg der zukünftigen Lehrkräfte im R-ahnietl dieser Forschungsarbeit gewidtttet schtti Ihr« eigentliche FuNktiou in dieser UebebgaNgsphase aber wird dte eines Fokus sein, der die zerstreuten Funken Mischer Geistigkeit, sammelt, um sw irr deri neuen Fornleit Mischen Äoffslöbenß zu schöpsevtlcher Wiedergeburt erstehe>l zu lassen. HiwLNs-t Mr ist für dieses Uebergangsstadtum ein doppelter Kampf ongesagt: der mit der Wissetlschast unl das Leben und der mit dem Leben NM die Wissenschaft. Bielleicht, daß der ersteve der hartnäckigere sein tvird, er birgt keine Gefahr, dmrn er ist Kampf Mit dem Geiste und sein Ausgang kann nicht zweifelhaft sein. Nur was an dom PrÜffteiu des »ttzurn jüdischen GdNwtNschastsbMußtfvins seitw JmntaNöttz im Mischen Geiste erwissen ha«, wird in das neu« Leben eitrgehelt können. Der Kanlps um die Wisseirschast und beit geistigen Gehalt der Universität cköer wird Ht Prüfstein unserer nationalen Reiife tverdsn. Roch herrscht bei >uns auf kultnrellern Gebiet die nationM Phrase die wir in der politischen tttrd wirtschaftlichen Sphäre brveits Überwanden haben. Dkr Uttivevsität wird entweder dte verMtwortliche geistige Repräsentanz des Gesarntjudsntnins sckn oder sie wird picht sein. Keine schnell nach europäischen.Mustern anfgebaute Lchrunivcrsität, wäre ihre Unterrichtssprache .auch die hebräische, würde dieses Mit, Trägerin der Wtedevgeiburt' des hebrütfchen Geistes zu fein, usurpieren könne«. In dwsem Gegensatz aber entbrennt der Kampf, der hmte fast in allen Phasen des neuen Anfbaues sich aiMkitudtgsn dsginnt: dar Kampf zwischen Palästina und der Diaspora. Dieser Konflikt ist unvormeidttch, so lange die Diaspora nicht nur im materiellen Sinne de« gebende Teil ist. Er ist sinnvoll, wenn er auf seiten Palästinas der Kampf um die Gewinnung des wenn auch in tausendfacher Zersetzung in der Diaspora lebeuhtgen jüdsschsn GeisteSgchaltes ist, der Kampf Jakobs mit dem Engel: ,^Jch lasst dich nicht, du segnetch mich denn". Noch ist Palästina nicht das geistige Zentrum, und jede Anmaßung in dieser Hinsicht ist nicht nur Selbstbetrug, sondern Devaubnng deS neuen Lebens «um wertvollen jüdischen OeisteSgehaiht. In der Herstellung dieser Wendigen Wechselbeziehung aber, die der Universität oinerstitS die Freiheit ihrer Entwicklung strn von dom Zwist des DageskamPfeL in Palüstim sichert und ihr das geistige Niveau wahrt, auf den« allein sie «nlt dom viel höher differenzierten Judentum der Diaspora sprechen kann, und die Hr andererseits doch den lebendigen Kontakt m-it dem wachsenden Leben der nenen Gesellschaft gotvährt, dessen sie zur' Lösung ihrer geistigen wie ihrer erzieherischen Ausgabe bedarf, darin liegt heute das etgenNche Problem der Umverfität. Sie wird diese Beziehung aber nur finden können, wenn sie, underühvt von den ideologischen Fordermigen ihrer Freunde m Palästina «und der Diaspora, den lebendigen Kontakt mit den tiefen Fovdevungen sucht, di« ihr das neu« Leben selbst entgegsnbringt. Unter diesen find es Ms, die heute bereits akuten Charakter angenommen haben: Der Schrei nach einem jüdischen Bildungsidoal für die hebräischen BoAS- und Mitteilschule uud die geistige Not nnserer avbsitenden Merffchm. Immer klarer tritt heut« zutage, daß eine organffche, der Willkür nachahmender Evperimente entzogen« Enttvicklung eines den inneren Bedürfnissen deS Landes angchaßton Schulwesens erst darnr möglich sein wird, wenn die letzten Wfgaben und Ziele des allgemeinen BildungKsYstsms durch eine höhere geistige Forschung gecklärt worden sirch. Diesem Uuvstande, daß heute dem einzelnen Lchrer nicht nur die Entscheidung Wer die Methoden der Eichung, smvdern auch über ihr« letzten Ziele anserlegt wird, ohne daß ih«n wie in anderen Kuktuvkreifen, der Rückhalt eirrer erzicherischen Tradition geboten wird, ist das jetzt von allen Seiten kritisiert« Chaos des hebräischen Schulwesens zugnischreilbön, mtto mix eine Forschung, die auf lebendige Durchdringung der geistigen Elemente der nationalen Tradition gerichiet ist, kann allmählich zur Evolution neuer Bildungsideale und Er^ichungsnormen hinsührs». Nicht minder bedeutsam und aktuell aber ist das PrMem der Befriedigung der tlöfeven geistigen Bedürfnisse der neuen Pionierarbeiter unserer Siedlung. Mancherlei ist in dieser Hinsicht in den letzten Jghren begWWn Mtzen, aber tzkS Geleistete entspricht L. «5 C. HARDTMUTH’8 KOH I NOOR BLEISTIFTE ZEICHEN- ONO FARBSTIFTE ANERKANNT UNERREICHTE FABRIKATE ZU HABEN IN ALLEN BESSEREN PAPIERHANDLUNGEN JM weder den subjektiven Bcdürfmssen der Arbeitenden noch den objektiven FöMrMtge«, W vom Gesichtspunkt des Neuaufbüitcs eitter lebe ns umfasse ich« n Volkskultttr an dieses Werk zu stellen slitd. Eine Valkshochschtlle Im weitesten Sinne des Wortes, d. h. ein die Pvlksgesamt'heit tu der Totalität ihres Bildungsstrebens erfassendes Lehr- und Erzichuugsinftitut, muß den lebenbigeu Unterbau der Universität bilden, sie gehört organisch vom Änfang an in ihren Plan. Nicht aber in den flachen, rein lehrhaften Bahnen so inancher Volkshochschulen darf dieses Bolkßerziehungswerk versanden. Tief klafft herrte die tragische Diskrepanz zwischen deni überlieferten jüdischen Kulturgut mW den revolntionärru Mvufchrn, in denen die clenientaren religiösen und echischen Ideen, die jenes gestaltet haben, wieder lebetchig wirken. Aber nur durch die Ueberbruckuug dieser Polarität, nur durch die Nonersorschuttg des jüdischen Kulturgutes im Lichte feiner im-maneuten lobendigen Tendenzen und durch die Verwurzelung der so gewonnenen Erkenlltttisst durch bas Minium der Volkshochschule im Bolksbcwußlsein wird es gelingen, in den schöpferischesten Schichten unseres Volkes den lebendigen Zusanmienhang mit den Wurzeln unserer Kultur wieder herzustellen und ihnen die Inspiration zuzuiführvll, ans der allein das von ihnen ständig geforderte Lpser letzter persönlicher Hiitgabe fließen kann. So erwächst aus der inneren Dappelstellung der Universität chr Ausgabenkrcis uud ihr Charakter. Ihre Aufgabe ist der Auifbl^. «ines neuen jüdD^n Kulturlebens aus den immt« neniten Tetidenzsn der jüdischen Geistestradition und mit den gestaltenden Kräften der neuen jüdischen Gegenwart. Stfitf getsteswissenschaft'licheni Gebiete ist ihre erste Aufgabe die geistig« Neu erforsch ung des Müschen Kulturgutes, nicht iur Sinne einer bloß vücktvärts schauenden Wissenschast des Judentums, sondern iui Dienste der Wiedergeburt ihres geistigen Lebensgehaltes; nicht auf dem Wege analysierender Buchwissenschast, sondern durch die Wicbergowinnung der Mischen Wissenschaststradition der NtliMichen Lchre und durch die Wiederherstellung jener tieferen Bezichung zwischen Wissen un.d Leben, die den Sinn der alten Mischen Wissenschaftsidee ausmachte, die ein vom Willen zur Verwirklichung abgetrenntes Forschen nie kannte. Aus dieser Forschung aber werden sich die Elemente eines neuen geistigen Weltbildes.ausbauen, das die Gesamtheit menschlichen Forschons nein anregen und neu gliedern wird. Aus dem Erlebnis letzter geistiger Zersplitterunig und Re-lativistik, an dem kein Volk so tiescn Anteil genommen und so tiaf golitten hat wie wir, wird dort ein neuer Sinn des Lebens erstehen. So ist geistige Synthese das letzte Ziel dieser Universität. Sywcheso zwischen der hochdisferenziorten und zerrissenen Geistigkeit der Diaspora und dem aus der Scholle Palästinas evwachsenden Geiste eines neuen wirklichkeitsgebundenen Lebms, zwischen der überreichen Statik der jüdischen Tradition und der revolutionären Dynamik des ihr im tiefsten seelvnvevwandten nenen Berwirklichungsstrebens. Und weil ihr Sinn Synthese, ist honte ihr Leibon -der Kampf. Wir stehen heute, veranbwortnngsvolle Wächter an der Schicksalsbrücke, die uns aus dem Chaos des Galuth in ein neues geistiges Leben hinübersühren soll. Ueber den Sinn dieser Rückkehr ist kein Zweifel: Den Wanderern aus tausendjähriger Wüstenvorbannnng mag nianche Schlackanhasten, in ihrem Herzen tragen sie ein Heiligtum. Me Mum der polnischen Landsmannschaft. In der auswärtigen Presse ist ein Gerücht verzeichnet worden, wonach die polnische Landsmannschaft die Herren Dr. Gottlieb und Dr. Hindes in die Exekutive, und zwar als Leiter des Jnimigrationsdepartements zu entsenden beabsichtigt. Seitens der polnischen Landsmannschaft wie auch seitens der beiden erwähnten Herren wird uns mitgteütt, baß <m dieser Nachricht kein wahres Wort ist. Konferenz der Union der Jionisten-Revisionisten. Heute 8 Uhr abends Eröffnungssitzung im Lokale der Wiener Ortsgruppe 8. Be-, Aueispergftraße 31 (Souterrain). Tagesordnung r Begrüßung, Bericht des Zentralkomitees. Berichte aus den Ländern, OtgantfatiMtNtfW- Sie StratzeakimdgeblNM». Wie bi« Korrefponbong Herzog meldet, sind seitens des Vollzugsausschusses des Bevbanbes deutschvölkischer Vereine nunmck^r keine weiteren Straßenkundgebun- 0«n gegen den Zionist«nkongreß geplant. Ter deutsche VoWtag am Samstag war ausschließlich von Anhängern der nationalsozialistischen Partei und der völikischen reine beschickt, während die C h r i st l i ch s o z i a l e n der Kun-bge-bung ferne blieben. 77 ÜM77.WW