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Wiener Morgenzeitung · 1925-08-23 · Heft 2336 (23.8.1925) · p. Seite 15

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2336 (23.8.1925)
Date
1925-08-23
Page
Seite 15 (sequence 15)
Language
German
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Nr. 2336 Bkt, Sonntag Grfindungijahr 1900 GrQndungtjahr 1900 BANKHAUS M. ROHATYN Wien. I. Maria Thercsienstr. IS empfiehlt sich zur Durchführung sämtlicher Banktransaktionen des In- und Auslandes Telephone r 11400, 11401 * Telegr.: „Rohatyneo" Fillätreprasentanz der „Viktoria zu Berlin", Allgemeine Lehens- und Versicherungs'A. /<?. Entgegennahme von Versicherungsanträgen auf Eru. Ableben zu den kulantesten Bedingungen i*n Volkswirt. Sie PaWinaausstellmrg auf der LeWller Meffe. Der Geudralvertreter des Leipziger Messeamtes irr Wien, Kommerzialrat Rotier, ist anläßlich i eines Besuches der Paläst'maausstellmdg auf den Gedanke»: gekomnle»», daß die Palästinaainsstcllnng ganz gut auch auf der Leipziger Messe vertreten fein könnte. Zu diesem Berufe fand heute nachmittags im Grand Hotel eine Pressekonferenz der Vertreter der jüdischen Zeitnlligell statt, in welcher Kommerzialrat Rätter seinen Plan auscinandevsetzte. In seiner Rede sichvie der Komnrechialrat aus/ Laß! os int' Interesse der Palästinaausstellung liegen würde, die Leipziger Mustermesse z.u beschicken, »volche zwelural im Jahre stattfmde. u»rd von' 400.000 Personen besucht »verde. Es würden sich auf diesem Woge die Beziehungen zwischen Palästina und der ganzen Welt enger knüpfe»». Eine solche Beschickung »väre sowohl für die wirtschaftliche Bedeutung Erez JsraÄS Äs auch für die Idee von großer Bedeutung, weil dadmch a»n besten die Erfolge der Palästinaacheck propagiert werde»» könnten. Hierauf galb Direktor S ch i e ß l e r Edler - v. Trouenhoim ein Bild über die Leipziger Mustermesse. Nach einer. Würdigung der historischen E»rtivicklun-g der Leipziger Mufternresse, die schon auf ein Alter von WO Jahren zurückblicke, erläuterte er, wie die Messe in den letzten Jghrcn immens an Umfang zugenommer» habe. Während »»och in» Jahre. 1010 r»ur 3-410 Besucher »varen, wurden bei der-'letzten Messe 220^M0 Besucher gezählt. Früher Ware»» nur Bude»», Möbelwagen und ähnliche Z»llfallssteloge»rheitett' 'als . AuAsfelliiuHtände. H^ute. feie»»,, über . hundert Pjessepaiöst-e, „vqrhch»^tz^.,^«o die Warenausgestellt »»»erden. Selbst ei»» großes Untergruncknessehalls, das sich unter den» Hauptplatz i»» Leipzig besi»»det, sei knapp vor der Vollendung. In äußerst übersichtlicher ru»d klar verständlicher, anziehender Werse gab der Dortragen>de ei»» Bild über die Organisation, der Messe,, . üher.pas Messeaint, iV6er den gewaltigen Verkehr, der zur Zeit der Messe zu bewältige»» sei. Er erläuterte die 'Aufgabe der Mustermesse . und schilderte die ungcheure Bedeutung der 'technischen Messe, die in kurzer Zeit eine»» so gewaltigen Uuvfattg angenomme»». hat. Auch die volkswirtschaftliche Bedeutung . der Leipziger Messe wurde gebührend erwähnt. PÄästina lömitic kolossale Vorteile von der Leipziger Miesse habe,». Er halbe Palästina früher ge- Inmity als cs noch ein ödes Land. und der Bode»» förmlich nur geritzt »var, u»»d habe erst jetzt bei der Ausstelluing die ge- »vältige Entwicklung dieses Landes mtt Staune»» beobachtet. Deswegen sei es auch für Palästina von gotvaltigom Vorteil, daß cs in die Weltwirtschaft emtrete und aus der größten Messe der Welt vertreten sei. Leipzig könnte nicht nur wir» wertvolles Absatzgebiet für die palästinensische Agrikultur bÄder». Auch die palästinensische Industrie könnte durch ihre Äkisstellmrg ihre »pachtende Bedeut»»ng der ganzen Welt, zeigen. Wen,» Palästina fchoi» auf der nächste»» Frühjahrsmesse vertreten sei, so werde bamtt auch die palästinensische Enttvicklmtg vor der ganze»» Welt dokumentiert »vevden. Dies sei - die beste Propaganda für die »verberlde Kraft des Palästinaansbanes. Nachdem hierauf der Vertreter der südamorikanischen jüdischen Zeitungen, Dr. Juris, n»»d der Vertreter der palästinensische-»» Presse, Dr. Bach aus Tel-Awiw, gesprochen halten, dankte Prof. Freud nainens der auswärtigen zionistischen Presse, indem er seiner Freude Ausdruck gab, daß'die maßgebendsten Vertreter der größten Weltmesse die Anregung, zur Beteiligung Paläfti»»as in Leipzig gegeben haben. Die Aufgabe deS. WiederanfbaneL Palästinas basiere auf seiner Funktim» als Mittler -»vischen Europa und Asien, und gerade die Leipziger Messe sei in dieser Hinsicht der beste Vermittler. Sie Wirtschaftslage Polens. Bon Senator Dr. Fisch! Rotenstreich. Herr Dr. Rote »»streich, Mitglied dcs polnischen Senates, der Spezialist"des jüdische»» Sejmklubs in Finarlzfragen, welcher gegenwärtig . als Delegierier beim Wierier Zionistenkongreß SMU, hatte die Freundlichkeit, sich einem unferer Mitarbeiter gegenüber über die Wirtschaftslage Polens wie folgt zu äußern: Knapp nach seiner Erstehung herrschte im polnischen Nationalstaate nur der politische Kurs vor. Um »virtschaftliche Rücksichten kümmerten sich die Parteien herzlich wenig. Alle sahen ihr Ideal nur in der Erreichung politischer Ziele. Die Folgeerscheinungen sind nur alltzu bekannt. Heillose Inflation, die die polnische Mark tot kürzester Zeit zu ßtnom Nollvaieur herabsilvken ließ. Erst der Premiermirlister Grabski brächte den Entwertungsprozetz. zum Stillsta»td und.suchte ha- Budget' des Staates durch ungcheure Steuer»» ins Gleichgewicht zu HzipM. Die tzoljtijche»» Parteien Tcvnlcu endlich einschen^ daß Wiener MorKeinMütta 23. Airgust 1025_15 das Heil dä Staates und fomit auch seiner Bürgcr nicht in' fruchtlosen politischen Debatten zu suchen sei» sondern, daß die KEIouen aller Pardeischa»tietn»»gen nur ei» einzige- Ziel vor Augen haben dürfenr eine gesunde Wirtschaft.' Die zünftigen Politiker erkanntem diesen einzig »nöglichen Weg zur Gesundung des Staates >»»»d unterstützten GraöSki in set»»e»r Saniermrgsbestrebnngen, die ihn», hJcmt auch unter großen LPferu aller Bevölkerungsschichten, gelangen. Die polnische Wirtschaft. iv»»rde nicht mchr, wie z»»r Zeit der Inflation, von heftigen Fieberschauern geschüttelt. Ader die Nachwchen der eben überstandenen Krankheit »varen noch 'deutlich z»»' spüren. Die heimische Prodnkt.ion, die in den»'vvrwiegend Agra-rstaat Polen sehr stark! aufzdie Einstlhr dou Rohn»ater!alie»» angezvieseu ist, »var iu- \ folge der hohen Belastu»,g durch Sterrern, Zinsendienst für Anleihen, soziale Bclast»»»»g u»»Ä n»a»»ge!hüftcn Ausbaues der. tech»»ischen Einricht»r»»gcn gegenüber de»,! Ausla»»dc stark inS Hintertreffe»» geraten. Der Gegei»werl, ben Pole»» de»»» AuSi lande zu bieten gehabt hatte, »nar ausgoblieden, denn die vor-, J, jährige Ernte nr u ß t e als ausg es proche n e Miß-! ernte bczcichnet »verden. Die Kaufkraft der Massen war i»t-! folgedessen auf ein Minimum heMbgesnMu. Aus diesem!,' Gru»»de sah man sich veranlaßt, die Einfuhrzölle zu er-! mäßigen. Die Folge davo»» War ei»ts Uüberfttvtuttg des poln!-! scheu Marktes mit ansländischen Erzeugnissen, für derer» Be-; Zahlung »rra-l» große Merrgen auölä»tdi>scher Devise»» benötigte, \ die inan bei. der B a n k P o l S k i anfvrdsrte..! So kam cs, daß sich der Devisenstand dieser Bart'k um» rü»ld 40 Milliorrei» Dollar verminderte. Dazu künt noch, daß dw Regierung Ha^rtgold :it»»ib „Kassenscheine" emittierte, L ohne das Geld in e'in^ richtiges Verhältnis zUW Ban-lnotennmy lauf zu bringen. Der Umlauf des ,Hillo»»s" (Nickel- und Kltpsergeld sowie Kasser»schei»»e) betrug f a st 50 Prozent des .gesamten Banknotelrümlaufes. Ein UmstWd, der'der Bevölkerung zu diesem Hartgeld alles eher de»»n Vertrauen' einflößte-. Das Pnblik»»n» bestürmte die Bank pvlskt Mt Eitilüsung LeS Hartlgeldes in Banknoten, so daß sich diese veranlaßt sah, mtr 5 Prozent des eingezahlten Betrages fit Hartgeld Md Kassen- DOROTHEUM Versteigerungs-Einteilung '?«* TSeli'di, mit Ausnahme Mo den?4 und 59 de« 2^. VIII. f>e»Uv» «en, jMen Di Sildae jaden Mf Brilitnlin- und Periensehffluck im Pr»n**84al. öebf»och3ö89§nMfindö Ufl'loh Im Ludwiftstorn- und Kolowrat-Saal, ferner jeden DI, M*, Do und Sa, Im Hotm*SMl, jeden MilmOiashOf. ledenMö Uttd Fr Kuusluewerbe, Gemälde Luster, Anftquitftton nn HoohSaal. Büchart Geschichte. Literatur. Kunst, Bcllostrik. Var ä Dö, ddn bis Sa den 5. IX im Verstelf.erunusfaal. IX Währlftoerltr. 2, Musikinstrumente Vldfinen.VIfi* an. Zithern. Mnn otinen HoU- und BlecbbUsinstrumdhte, Har- Joden Di «ohöne Wfisoh«. Kleider. Anttlge, Stofic, Pelae. Felle; Jeden Ml Photoapearate, Objekiive, Mikroskope. Retssteuge. Opern* Jilser, Fetdstec'ier, Sohraibmaatiinen, Fahrrttder und Nthrttasohlnen m Luwlgstorff Saal. jeden Di, Ml und Fr Möbel, bildet,Haushaltungteegeoetaude im Blashof. Jsdan De sohünss Mdttlilar. FatsertapplOAd OetTtäice Lu ter,Kunstgewerbe, im Kranz-Josefs-Saal Monikas, mechanische Musikinstrumente und Viusikallen. Fr den 4. IX. im Ludwlgstortf-Saal Technische Gegenstände: .Jeden Mt Meschinen, Werkzeuge, Armaturen, Altmaterial etc. VIII. Feldgasse 6. Täglich an Werktagen Schaustellungen von 1 Uhr an- Beginn der Versteigerungen, wenn nichts anders vermerkt, um 3 uhr nachmittags. Näheres durch die ..Mitteilungen" und „Nachrichtenblätter". fi&NnftBOMBHMIBMMMMHNn Das Doruthium gattfährt Darlehen ln Jeder Höhe m-.t luweien, ÖOld, Silber. Klinstkegenstäüde, Automobile, Bücher, 'Brdtmarken, Pelie,Teppiche, technische Artikel und Gegenstände aller Art. Vorwahrung von juwelsn, sonstigen' and Urkunden in der HauptdilalaU Dorotlldeigflsse 17, sowie in allen Zweigatutalten. scheinen anzunehmen. ' Sic Folge davor» War ein großer Dts-ag io in diesen ' XÄeldsorten, so' daß sich die Regierung ihvetfMs bemüßigt sah, Verhandlungen an»» der Bank polski einzUleiteu, düntit diese wieder nneingeschrärrikt der» „Billon"-'in Zahltiltg nehme, Die Regierung 'wußte' sich bereit erklären, dep Bank aus Sie »t-- ergeldern jenen Betrag zu r e f u »t d i e re n, den sie über 50"Millwnen Zlot») in „Billon" emlösdn' »Verde. Es ist das jener Betvag- M die Höhe der nach dei» Statuiten' zinsenlose»» Anleihe dcr'"BaiO' wn die 'Regierung' überstkigt.. Das Absließei» der Dovifen a»»s der Bank polski u»»d die starke Vcrn»ehrul»g des^B-illolts führte Masigslänfig zu einer Erschüttermtg der ÄMHin' auf' nicht allizn sta'tken Füße»» ste- 'hcridc»» Wah»!»»ng/ Man' kynn von der Schuld''data,» die^ Bank pöPk» nicht -ganz' frrsisprechei», denn sie hätte die. ElM»)ickl»l»»g der Dinge vvranss^e»t Aikssch» und dw Pflicht" gchM, ans die Regieru»»g dahin vätz diese vilM ökjke'''tteitör!iche Z o l l e i h ö h»»rt^Lie ^i»»st»hr fremder Ware»», n»»d somit auch, das ÄüsstrÄ»uen' srewd'di.' ^Devisen' drosselt, Der richtig!» fü»!'d'iöse Maßnahme »väre i-»n -Fobritcjr geweseit, als die" Passivität der Handelsbilanz bedeitklich. stieg. , Die Regierüng hoft-t"nü»l, 'daß -hi«" »reue Ernte, die/überaus günstig ausgefallen ist, einen netten Stroii» frömder Devise»» »ach Pvieii brüfstten wezde. Lecher teilt man »dicht In allen Kreisen 'diese»» Optimismus, »mit die, Exportmöglichkeiten für pvlnischen R o'-g ge'n u»ch »»nr diese-Uctroidefrucht rommt hauptsächlich - in Betracht keine allzu güitstigen sind. Das HMptabsatzgediet, die - u o r d i j ch e it Län d e t, können nicht allzu tzroße' OMitttläke»» güfnch'tüe»», Und'deü Wort nach Oesterreich und.4»» die Tschechoslolvakei »vird durch die ungarische Konkurrenz sehr stark beeinträchtigt, ^die Fracht ist nniülich gegeltü'ber Ungarn viel zu hoch. Dieser Staat ist auch in richtiger Erken»»tnis der Sachlage daran/gogange»», die Sätze für Getreide bedüttcnd zu ermäßigend Außerdem zählt die »iNgärische Regierung. noch hohe. Ä Ü 8 f»»h r p r ä n» i c n. Für Polen sollte das eine ^»ngerizeig'sein, diese»»» Beispiel Ungarns zu folgen. U»u die Einfuhr von Jndustrieartikel», »»tcht z»t einer Katastrophe für die politische Jndttstviü »ve»ide»» zu lassen, »vill man jetzt' daran gehe»», eine R e g l e nt c»t t i e r u »t g des MareNintpörts' vorzluichmen.' Dabei droht aber die Gefahr, daß die Hreise für solche Artikel InS U»»err»»etzllche ftel^n, Man müßte sich eben entschließen, iv-eun man schon die Reglementierung-als AllStveg aus der - tristen SUllation beschreiten »vill, nur Halb- oder GanzluxitZat'tikel lint-er diese Bestimmungen z>» sttbsmitmieren." ' Wie verhält es sich n»t» »im die wirtschaftliche Lage der Juden in Polen? Durch das Falle»! des Zlott) ivitvde vor alle»»» die Mische Be-, völkerung hart bctroffeu, »veil sie es hauptsächlich ist, die. Waren aus dem-Ausla»»de in größeren Meihgen imiportkerte, die ln freu »der. Währung zu bezahlen -sind. Bei Abschl»»ß des Geschäftes iv»»rDe ein Dollar mit 5,8 Zlott) gehandelt, heute kostet er scho»» 0 Zloty, tiufe diese Differenz »nitß die Ka»rs>»»äunschaft tragen- Pflicht, der Negierung »väre cs, der jüdischen KqMmalinschaft die Devisen, die'sie für Ware»! schuldig ist, zu eineck annchmbareu Preise zu.üeschasfen, um den Warenikvedit, den Po^n besitzt,. zu echalten. Die' sorciertv KreVitrestriktiM der ' Bchlka polski hat. .die wirtschaftliche Kols» der jüdische'»» Kauismännschaft verschärft.. . M I n d e n sind es hauptsächlich, die an einer günstigen Ha»M-bilcm-z Polens interessiert sind pud sie mit allen chneu zu Gähnte steheniden Mitteln fördern. Es muß ihnen aber die MögliWrlit dazu durch eins völliges ol t t ische und wt risch a f t l i ch e. G l e i ch st e l l u »»g mit der übrigen BevüAer»mg grdottn Dichßn. ftöbn fit in Polen der vökW wtrfichafrliche Friede,' der die erste Voraussetzung für eme gesunde Whrund und eine aktive Handelsbilanz ist, noch nicht eingetreten. Solange die Negiernng den Getveideexport der K o ö p r o l n a (Perbaud der polnischen Großgrundbesitzer) und den JndustriecKpokt dem Leviathan (Verband christlicher Industrieller) als ausschließliches Monopol überläßt und den erfahrenen j Ü d! s ch c n ’ Kauf nt a n »t e l i m i »t t c r t, , ist es a»»sgeschlossen, speziell bei der jetzt herrschenden Ueber-! Produktion an Getreide für Polen günstige Absatzgebiete zi» schassen. Die jüdische K»lufit»aunschaft war immer uitiö überall das treibende Elrmeut für Handel uud Jndnstrie. Wo dioses i airsgeschaltet »vurdc, vevdorvte das Wirtschaftsleben. Auch in Polen sollte man aus dieser alteu Erfahrung Nutzen ziehen. , Der gestrige PklVatvekkehr. In» gestrige»» Esfekienhairdel von Geschäft zu Geschäft luavciw SMmhuprioritäte» wieder gesucht. Bon den'übri-Kit Werte» ' wurde»/ nur' Bankaktien gehandelt. Bei geringe»» llmjäjjeu erhöhten die Südbahnprioritäten' »t'ivb. ei»»zeli»e Bankwertc ihr K-urs»»-ivea-u. Insolvenzen. Das Ausgleichsversähren »vurde eröffnet, über Heinrich D 0 i e z a l, Zuckerbäcker, A. Bvz., Matzleins-' dorferplatz, »tnb Alois He vt' nt a Ult, Gdiliis chtware NhäNdle r in Wolfsbach. ' ...... Erholung des Zloty. Rach den Rückgängei» -an den letzten Tagen erftihr der Zlo/Y gestern eine kräftige Erholung. Diese Steigerung iv!r-d n»it eilten» uerle»» Einsetzen der Ju-reoveutiottstütigkcit der Pank Polski und einer Befseru.ng der Ha»»delsbi lang im Zusagimeuha iig gebracht. Während diese Ärästligung an. allen DMiseitPlätzen zu verzeichne-!» war, notierte der Zlöky gestern ii», Zürich 85 nach 00,50. Diese Berspätung der- Kurs- Ichwankungei't!»» Zürich sind darairf znrückzuführen, daß dort der Zloty sehr spärlich geh nudelt »vird u»»d diese. Notieriutg erst nach den Kurse», a» de» Übrige»! iitternationalen Devisen- Plätzen festgesetzt »vird. si»r dentsche Ware»» erzielte Ersparnis »Uh etwa 20 Ätillionen Zckt»» monatlich. Die Aushebung der beanustigtei» Zölle für dre Ett».f>l»!hr aller Arten vvt» Ware»» »Verde die Eiitfuhr nur uwitatlich 15 Millionen Zloty herabmin-deru Die insgesamt sich ergebenden Ersparnttgen »vttrden -m-vilatlich 55 bis 00 Millionen Zwty ausuiachen. eine Suurule, die -in» Interesse bet WähnNlgMabilität »,ud der Lat»desprod»tktwi» eine»» Ausgleich in der Handelsbilanz herbeisühren wevde. ' Wiener Prddulltettvörse. Die Preise notierten gestern tote folgt: W e i z e »t» Ziktälkdischer neu 38.— bis 40.—, Uttgä« rischer Theiß -79/80 Kilogramm 48.50 bis .. 46.50; Ungarischer 40.— bis 42.—, Jugoslawischer 76 Kilo« , Ingoslatvischet 77/78 Kilogramm ttcu Theiß gramn» bis;mgona»v»iaier ii/iv »rnogramm — bis —. R ü g g e IN Jnlättdischer »tvn 39.— bis 80.—. Poster 8i- bis 81.50. Gerstor Inländische 33.- mährilche —bis —. Mats» Unga- . C t n a u a n t i»» 49.— bis 44. — Hafer: JnlSlidtschor 88.50 bis 80 —. Re i sr Italienischer 83.— bis 84.—. Burma 04.— bis 64.50. Mal» l v r o d u C t et Grloß inländischer 78.- bis 81-, Weizenmehl 0 inländisches 77.— bis 81.—. hl ortjmein 2 iitlänblfdjod 71. — bis 74..—, Brot» melil '„ländischeprima 58.— vis V0.—. — Lsndenzr Lebhaft. Boden »tsit bi« 49.-. böhmische rischer —bis Di« Devisenkurse. - flüfirl), 32. Aug«s», iD-otsenkitrie bou 13 Uhr.) BerU« Mion 1^,70 1133.70-, Holland 307.85 (307.86-, Ae!v.?)ort —V II * i V 'l/VUltllV dVUUU \JBV 9tUKß/f 516.50 (516,50), London 85.04'/. (35.04»/,). Part» 34.20 (34.20). Mailand 18.80 <18.70,, Brüssel 23.42»/, (23.45), Kopenhagen ,120.50 (119.-) Stockholm 138.75 (138.65), Oslo 97.35 ' (96.50), Madrid 74.86 (74.30;, Buenos Aires 208.- (306.—). Prag 15.277, (15.25), Bndapeü 0,007355 (0.007255), Bukarest 2.65 (2,65), Belgrad 0.22'/, (0.22'/,). Sofia 8.75 (3.75). 'Warschau 85— (90.50), Wien 72.55 (73.05/ jÜr roö Schilling.. " ' rn' n dlugtlst. (Devisenkurse — Eigenbericht.) Berlin. 16.875. Amsterdam 28.020. Kopenliagen 16.525. Stockholm 19.075. p.'e»v.?wrk 7'o.u-jo. rwndon 845.000. Part» 63401 Brüssel 3226; Prag 21 OK, rce.rab 1369,' Bukarest 869.-* Warschau 11.150, Wien 9987, Sofia 515, Mailand 2569, »klh 14. f 74. 91

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