Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2336 (23.8.1925)
- Date
- 1925-08-23
- Page
- Seite 16 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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speitc 16 Wien, Sonntag 23. August 1925 Nr. 2336 Wiener Morgenzeitung ■ * n o p i n r i c h t Sie toaaente gettfimtle, 1. Em elegantes C o m p l e t aus dunkellila Damentuch. Glockiger Paletot; darunter apartes Schneiderkleid, hoch geschlossen, mit fein plissiertem Fichu aus Hampagnersarbenem Georgette. 2. Distinguiertes Frauenkleid aus bordeaurotem Crepe Marocain. Tiefe, mit Guipurespitze besetzte Revers, spitzenbesetzte Aermel. Schöner, leicht glockiger Schürzenaffekt. 3. Schwarzes Kleid aus Crüpe de Chine mit eingesetzten SpitzenMockenleilen. Der GürtÄ unld die Bahn, die den Ausschnitt umrandet, wird aus schwarzen Gkasstiften gebildet. Borne als Fortsetzung der Ausschnittumrandung ein originelles Stickeroigchänge, das mit einer Perkquaste abgeschlossen wird. Das Dekollete wird durch Plauener Spitzen gedeckt, aus der auch die bauschigen Unterarmes verfertigt sind. - « Ua -i Bornehme HeHstmodelle aus dem Atelier Jda Reich u. Bruder, 6. Bez., Mariahilserstratze 39. M>W>WW>WWW^>WWBI^^W>MWW>>>W>M>WWW>W>>>WW>W>MMirH1L^MsL>>>W>W>W>>MW>WW>WW>WWWWW^WM>W>>WWWW>WWWWW>WWlW> » Ae Pelzmode im Kouzerthaur. Anläßlich des 14. Zionistenkongresses hat das Petzmodellhaus O. I. Pipersberg in Wien, Praterstraße Nr. 9-11, eine Ausstellung der auserlesensten und geschmackvollsten Modelle arrangiert, die sich durch feinste Ausführung und Qualität auszeichnen. Me Interessenten, die ihren Bedarf in Petzwaren noch vor Beginn der Wintersaison decken wollen, haben Gelegenheit, die Modelle in der Ausstellung selbst sowie in den Geschäftslokalitäten der Firma zu besichtigen. Bemerkenswert ist hiebei, daß trotz der niedrigen Preise für beste Qualität und Aiusführung gesorgt ist, wofür übrigens der Name des Mrenden Petzhauses Pipersberg, das seinen Ruf durch 25jährige Tätigkeit auf dem Wiener Platze begründet hat. einwandfreie Gewähr leistet. i Schmuck und Mode. Die Frage, ob es auch in der Jriwelenbranche einen Stil, bezw. eine Moderichtung gebe, wird weniger von den Fachleuten als vom kaufenden Publikum aufgeworfen. Die vornehme Dame, die auf die neueste Mode in ihrer Kleidung Wert legt, wird auch von ihrem Juwelier das Modernste, Stilvollste verlangen. Diesbezüglich tonnten uns die führenden Juweliere Mens, Lukacs u. Arany in der Kärntnerstraße Nr. 28, interessante Informationen geben, die wir zusammenfassen wollen: Der Stil des Schmuckes geht mit der neuen kunstgewerblichen Richtung, ohne ihre Extravaganzen rmchzuahmen. Bezüglich des sogonanntn modernen Schmuckes kann man sagen, daß die Perle noch immer stark im Vordergrund stohi und daß der Brillant nichts von seiner Beliebtheit eingebüßt hat. Die Fassonierung wird von Paris bestimmt, allerdings ist Paris vom Wiener Geschmack stark beeinflußt. so daß der exotische Charakter der Pariser Kreationen sich zum Teil abschwächt und dadurch etwas besonders Apartes entsteht. Zum großen Dekollete für den Abend trägt mau den Armreifen aus reinem Gold oder Platin, kombiniert mit farbigen Steinen. Der Ring erscheint in überaus aparter Fassonierung, mehr dem amerikanischen Geschmack sich nähernd, hoch gebaut, so daß die Steine zu ganz besonderer Favbenwirkung kommen. Die Armbanduhr ist noch immer di« große Mode, und zwar hauptsächlich aus Platin, in großem Format, entweder auf schwarzem Moireeband oder in Kettengliedern, reich mit Edelsteinen besetzt. Die B r o s ch e hat nichts an Aktualität verloren, ebenso wie der Anhänger, der zum großen Abendkleid entweder aus Perlm besteht oder aus den edlen, farbigen' Steinen, wie Topas, Aquamarin. Amethyst, in reichzisÄiertes A'ltgold gefaßt. Entgegen der semerzeitigen großen Konjunktur, in welcher der Wiener Juwelier darauf bedacht war, seine Stücke tunlichst zu erhalten, ist er jetzt schr Verkaufs lustig geworden, und zwar hauptsächlich deshalb, um seine älteren Stücke durch neue m erleben und leinen Kunden Abwechslung bieten zu können. Die Preise selbst liegen unter den Wel-nwrkwrpn-"' "»'> "'""-als war die Gelegenheit, in Wien Schmuck billig eiuzukaüfen, günstiger als Heutes JUWELEN- und PERLEN- OKKASION LUKACS L ARANY 1.. Kämtnerstrasse 28 99 Janke färbt selbst! Echt, natürlich, unschädlich, haltbar, jede gewünschte Haarfarbe in zwei Stunden nach vereinfachter Methode, vollkommen naturgetreu mit eigenem präparierten Original-Henn6. Zivile Preise 135 Sämtliche Haararbeiten werden billigst ausgeführt Nur im CENTRALBAD selbst Wien, I.» Weihburggasse 20 fAvis für Kongregbefudier Das bestbekannte Wiener Modenhaus zur Blusenkönigin (Inhaber M. Weirotodc) Wien, IX. Alserstrassc 32 empfiehlt die letzten Wiener und Pariser Herbst- und Wintermodelle ln eleganten Kleidern, Mänteln, Kostümen und Blusen teder Art Eigene Magabicilung Solideste Ausführung 1 Pelzhaus 0. J.Pipersberg WIEN Praterstrasse Nr. 9 Telephon Nr. 46-2-66, 49-6-30 Export-Abteilung: 11., Grosse Mohrengasse 2-6 V Auswahl in nur erstklassigen Pelzmodellen * LONDON LEIPZIG * GEGRÜNDET IM JAHRE 1898 Sie österreichische Strickwarenindustrie. Unter den Industrie», die nach dem Kriege den größten Aufschwung genommen haben, stcht an erster Stelle die Stricks wcrremndustrie, deren Erzeugnisse dank dem guten Geschmack der Metropole besondere Vollendung erlang: haben. Diese sowohl für Straße als auch für Reise, Heim und. Sport so ungemein praktische und oa-bei sehr schick? Beikleidung erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit in allen Länder» und ist die Nachfrage.nach diesen. Waren ganz enorm. In dieser Branche erfreut sich besonders die Firma ,-E n k a", Wien, 7. Bez., Se'denqassr 35, des besten Rufes und ist als führend in Mode- und Dportstrickwaren aller Art anerkannt. Besonders der im Auslände so beliebte Wiener Genre findet in diesem Betriebe seine Vollendung und wird daselbst von allen Interessenten gesucht. Die Modelle der Frrma „Cnta" zeichnen sich durch besonderen Geschmack hinsichtlich Dessinierung, Farbe,lkombination und Fasson aus und sind auch infolge der besten Qualität der verwendeten Mater.ck/en und der soliden, sorgfältigen Ausarbeitung in allen einschlägigen Geschäften sehr geschätzt. Hauptsächlich Kostüme, Jumper, Mäntel, Westen, Pullovers und Sportstrumpfwaren aller Art erlreuon sich besonderer Beliebtheit und werden in zahllosen Modellen, die den einzelnen Landeswünschen angevaßt lind, erzeugt. - Der Kunde, der die Vorige der „Enka^-Strickwareu langst erkannt hat, verlangt immer wieder diese Marke, die sich bereits Weltruf erworben hat und in alle Länder exportiert wird. Der Kaufmann, der feinen Kunden mit wirklich verläßlich guter Ware in stets moderner Ausführung bedienen will, sdi ans diese Firma besonders aufmerksam gemacht. Sie Kongretzbesucher, weilche den 2. Bezirk passieren, werden Gelegenheit halben, das führende Leopoldstädter Warenhaus Brüder Schiffmann in der Taborstraße 48 zu besuchen und sich von der Devise dieses Hauses „Erstklassige Qualität — billige Preise" zu überzeugen. Noch ist der Sommer nicht zu Ende und deshalb ist es ratsam, sich die besonderen Geklegenheitskäufe in leichten Sonnnerstoffen, wie Crepe de Chine und Crepe Mavooaine zunutze zu machen, sowie sich Meidervorle in allen Farben und Dessins zum Sensationspreis von nur W Groschen pro Meter anzuschaffen. Ueberaus preiswert find auch Leinen, Gradel, Wöben, Haus- und Leibwäsche sowie Textilwaren aller Art. Für. die Wohnung liegen zu allerbilligsten Preisen Vor-, hänge, Teppiche und Steppdecken auf. Zmn bevorstehenden Herbst haben die Brüder Schiffmann alle nur erdenklichen Neuheiten vorbereitet, davurlter in erster Linie prima Regenmäntel in allen ■ Größen zum außerordentlichen Preise von 19.80 Schilling. Infolge der geringen Regie ist es dem genannten Hause möglich, auch dem Mittelstände überaus billige Waren zu liefet», um so mehr, als es sich hier um ein reich assortiertes, von Fachleuten zusammengeistellt.es Fabvikser allergrößten Stils handelt. Die zahlreichen Schaufenster 2en ein Bild von der Gediegenheit der Auswahl und die mswerte Innendekoration ist ein Beweis für den Geschmack dieses Mrenden Leopoldstädter Warenhauses, das sich täglich zahlreicher Besucher aus allen Schichten der Wiyner Bevölkerung erfreut. E Modistenschule, i. Bez., Mahlerstraße 13, 2. Stock. Schon heute werden täglich Einschreibungen für die 16-Monats-Kurse zur Fachausbildung vorgenommen. Daneben gibt es auch Unterricht i» der Dauer eines Monates sowie Eiuzolstunden für Damen der Gesellschaft, die ohne fremde Beihilfe allein ihre Hüte schick und billig anfertigen wollen. KAUFEN SIE Ull-llCir BE, SILBER uTABORVTRIB non t,r