Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2336 (23.8.1925)
- Date
- 1925-08-23
- Page
- Seite 14 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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- Haifa 1× ep/1047930
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Leite 14 SY ic»<: i;V. f.‘ 1925 Nr. 2336 Wien, coHHlaa U\ Bühne und Kunst. Festkonzert tat HÄ»ich-Orcheft«rz its IMsch«n GesaiiMxninS. Es mar ein überreiches Programm, mit tvÄchem die Wiener Mischen Mulsikverein« die Teilnehmer des Kongreffes bswillkommten. Ueberrsich und doch nicht durchaus gewählt: Auf die rythmisch verwackelten, klovievistisch verschwommenen Vorträge einer Ainateurpianistin hätte man gerne verzichtet. Warum sie in oin-em Mischen Konzerte gerade Liszt und Chopin spielte? Und warum bekommt man immer wieder Goldmarks »/Ländliche Hochzeit" vorgesetzt, wo es doch so viele. für das Judentum von heute weit charakteristischer« Werke gibt? Warum führt man nicht endlich einmal in einem Wiener jüdischen Konzerte einen der Psalmen von Ernest Bloch oder seine „Jüdischen Orchestergesänge", Blochs Symphonie „Israel" oder sein« berühmte Cello-Phantasie „Schelomo" auf? Und wie wäre es mit neuen Kammermusiikwerken von Gnessin und Engel, von Achron und Löwin? Gern« erkennen wir den Ehrgeiz BraslavÄys an, Nach historischen Kuriositäten Umschau zu halten, wie die G-Moll-Ouvertüre des Meistevgeigers Josef Joachim, der bekanntlich auch hebräische Melodien für Bratsche und Klavier schrieb. Doch die Ouvertüre, die von Mendelssohn und Schumann und anderen Romantikern beeinflußt ist, zeigt keine Spur jüdischen Weltgafühls. Ebenso unklar ist mir, was die Konzevtphantasie für Violine und Orchester ,Oe>sajah" mit Jasajah zu tun hat. Immerhin zeugt sie in der Anmut und Wärme, ihrer oberflächlich orientail-isierenden Melodik für den künstlerischen Ernst des Komponisten Dr. Jonas Feuer, des bewährten Mitgliedes des Hakaah-Orchesters, und ihre technische Brillanz bot dem allzubescheidenen Konzertmeister des Wiener Symphonieorchesters, Josef Zimbler, Gelegenheit, einmal aus seiner Reserve hervorzutreten und als virtuoser Solist voll und ganz seinen Mann zu stellen. Ueber das Problem der jüdischen MusA herrschen noch immer die unklarsten Vorstellungen. Weder auf die Wah^ eines jüdischen alttestamentarischen Stoffes allein kommt es an — sonst wäre ja G. F. Händel in seinen Oratorien einer der jüdischesten Komponisten — auch nicht ausschließlich aus die Verwendung jüdischer Motive — sonst müßte der Franzose Ravel in seinen „Hebräischen Melodien" ein jüdischer Tondichter sein —, sondern zur werdenden jüdischen KunstmusA gehört eben viel mehr, gehört Misches motivisches Baumaterial und Mische Konstruktwnstechnik, die beide durch den Willen zum Judentum zu einer höheren Einheit verschmelzen müssen. Fehlt das eine oder das andere, so kann nur Stück- und Flickwerk zustandekommen und darum ist heute Mische KunstmusÄ noch gleichbedeutend mit ferner ZuEunftsmusik. Besser ist es um die Volks- und volkstümliche Musik in den geschloffenen Mischen Siedlungen des Ostens bestellt, was die schönen klangsrischen Vorträge hebräischer und jüdischer Chöre und Chorbearbeitungen von Erdstein, Alman und Posuer durch den vortrefflichen Wiener Jüdischen Gesangverein neuerlich bestätigten. An große musikalische Kunstformen wagt sich, was nicht ungefähr ist, S. Braslaosky in seinen Psalmen. Sein neuer Psalm 137 — der Trauergesang an den Wafferströmen Babels — für Solo — Oberkwutor Gerson Margulies — Chor, Orchester und Orgel verwendet wieder traditionelle Shnagogalmelodien und versucht mit Aufbietung bedeutender Mittel zwischen Okzident und Orient, Zwischen weltlicher und religiöser Kunstmusik eine Brücke zu bauen. Am stärksten wirkt seine Musik dort, wo die synagogale Melodik möglichst schlackenfve: ausleuchten kann. Leider ist sie gar zu reich mit den verschiedensten harmonischen und ornamentalen Gewichten belastet und eine gewisse theatralische Unruhe stört das Gleichmaß des zu baroen Werkes. Braslavsky ist ein Schulbeispiel für musikalischen Eklektizismus und Beeinflussung durch die Wirtsvölker innerhalb des Judentums. Er stammt aus Rußland und bekennt sich darum ganz unbewußt zu den grellen Effekten Tschaikowskys, mit welchem der Theatermensch Meyerbeer hier irgendeine Stilkreuzung eingeht, an welcher auch der Symphonie-Kautaten-Stil Mendelssohns irgendwie teil hat. Doch vermag dies alles dem repräsentativen Charakter des neuen Psalmes und dem schönen Kunstidealismus Braslavskys, der als Dirigent wie als Komponist Gegenstand wohlverdienter Ovationen war, keinen Abbruch zu tun. Erwin Felder. Für dar Konservatorium in rel-Awiw. Um die kulturellen Forderungen der jüdischen Bevölkerung Palästinas zu befriedigen, hat sich di« unabweisbare Notwendigkeit ergeben, neben der Universität in Jerusalent und der Technik in Haifa auch für die Musik eine FortbildungSstätte zu schaffen. In dieser Erkenntnis haben die Behörden der jüdischen Stadt Tel-Awiw die daselbst seit mehr als 16 Jahren segens- und erfolgreich wirkende Musikschule „Shulamit", die mit ihrem geschulten Orchester auch die Gründung einer Oper in Palästina ermöglicht hat, m ein Konservatorium umgewandelt. In einem ausführlichen, von dem Bügermeisteramt Tel- Awiw, dem dortigen Schulkomitee und dom Musikdirektor gezeichneten Schreiben wurde Herr Professor Artm Wolf (Wien) gebeten, sich in diesem Sinne an die große Oeffentttchkeit zu wenden. Dir haben wiederholt einen Aufruf Professor Wolfs veröffentlicht, der von einer Reihe hervorragender jüdischer uytz KWtzfMvdtz mit unlersiMt D. Ktzxr Mafeffor Verlag „HA SEFER“ Wo» Der Atlas Redigiert von W. Jaboilniky und Dr. 5. Perlmann 48 Karten " 48 Seiten Text Gedruckt in 8 Farben Zu beziehen durch die Kongressbuchhandlung R. LSwit, Konzerthaus und /„ Roteniurmstrasse 22 47« Marek Szwarc.hat mit Vorliebe biblische Themen, gewählt: Adam und Eva, Abraham und die drei Engel, David und Bathseba, Simson und viele andere Gestalten der Bibel, die er lebendig vor uns hinstellt. Wenn er ein zeitgenössisches Porträt schafft, zeigt Marek Szwarc e-ine sehr moderne Auffassung in der Art, wie er den inneren Menschen wiedevgibt, das Gefühlsleben desselben verdeutlicht, und es ist interessant, zu sehen, wie diese psychologische Einstellung mit der weichen und doch strengen Art einer ivohl auch archaischen Technik im Einklang steht. Wenn die Wirkung eine so glückliche ist, farbenreich durch die Schatten des Reliefs, den Glanz der großen Flächen — von den Hammerschlägen hervorgebracht —, dem Blinken der kleinen Flächen — die Arbeit des Stichels —, wenn der Künstler sein Kupfer wie Ton zu meistern versteht, so führt ihn dabei die Tiefe seines visionären Erkennens und Fühlens. Wir haben hier oine Auferstehung der Kunst des Ghettos, bereichert durch die europäische Erfahrung. Adolphe Falgairolle, Paris. Wols richtet neuerdings an uns ein Schreiben, in welchem er alle, denen die Zukunft des Jlidenlums am Herzen liegt, insbesondere die Teilnehmer des Wiener Ziionistenkongresses, ersucht, die kulturell hochwichtige Aktion zu fördern. Bettrittserklärungen sind an Professor Artur Wolf, Wien, 1. Bez., Postgasse 16, Ein>;ahlnngen an die Unionbank in Wien mit dem Vermerk „Für das Konservatorium Del-Awiw" zu richten. Mischer Metallkuristhiuidwerk. Hie und da begegnet matt in Sammlungen volkstümlicher Kunst Metallgegenständen, die durch die Art ihrer Formgebung ans dem Rahmen einigermaßen herau'sfallen. Es sind dies die jüdischen Kultusgeräte. Von der Fachliteratur kaum beachtet, verdienten diese interessanten Blüten künstlerischen Metallhandwerkes Wohl eine eingehende Untersuchung. Vor allem sind es die verschiedenen Formen der Chanukaleuchter, die nicht nur durch ihren Zweck rein jüdisch, sondern auch in ihrer Gestaltung als eigenartig jüdisch zu bezeichnen sind. In ihren ältesten Formen fast rein maurisch, weisen sie auf -das Zentrum des frühmittelalterlichen jüdischen Kulturlebens, ans Spanien. In der Ornamentierung der späteren Stücke haben sämtlich« Stilwandlungen «ihre Spuren hintevlaffen. So findet man gotische Menoren und insbesondere eine reiche Zahl von solchen in Renaissanceformen, die zum größten Teil noch spanisch-portugiesische Einflüsse aufweisen. Wie weit die reichlich verwendeten Löwen auf das Wappentier-Kastiliens zurückgehen, wäre zu untersuchen, jedenfalls hab?n bis zum Barock alle einen.orientalischen Einschlag, der sich in der Ueppigkeit ihrer Linienführung und in der Verwendung pflanzlicher Motive äußert. Die holländisch-jüdischen Mittelpunkte der beginnenden Neuzeit beeinflußten hauptsächlich die Sabbatleuchter und Tempelluster. Manche in der Kunstgeschichte als „Dinanderie" bekannte Form kehrt in den jüdischen Leuchtern wieder. Im Barock und spater finden sich hauptsächlich deutsche Einflüsse. Erzeugt wurden sie überall, wo größere' jüdische Gemeinden bestanden. Als das letzte Zentrum des jüdischen Metallhandwerkes ist Polen zu bezeichnen und macht dieses seinen Einfluß durch -häufige Verwendung des polnischen Adlers und von Polen übernommene italienische Forcen geltend. Immer aber sind die Gegenstände technisch hochinteressant. Fast durchgohends wird Flachguß verwendet) wobei es bewunderungswürdig ist, wie di« mit -den primitivsten Mitteln hergestellten Stücke so zusammengestellt sind, daß eine reiche festliche Wirkung entsteht. Einen'recht guten, wenn auch noch ausbau-bedürftigen Ueberblick über diese Kunst gibt -das Museum jüdischer Altertümer in Wien, 2. Bezirk. Reproduktionen erzepgt die Erzgießerei, Bronze- ^nd Metallwarenfalbriks-A,»G., Wien, 6. Bezirk. _ Marek Szwarr. Di« Ausstellungen Marek Szwarc' in Paris und Berlin bringen sehr eigenartige Skulpturen tot Kupfer. Skulpturen, da der Künstler in einem einzigen Material eine Gestalt, Personen oder Landschaften im Relief darstellt. Statt aber von dem rohen Material abzutragen — dsi übliche Arbeitsweise der Skulptur —, hämmert er die Pückseite der Kupferplatte, um die gewünschte Form hervortreten zu lassen. Dies ist eine Technik, die sich der einfachsten Mittel bedient: Schlägel, Hammer, Grabstichel. Die Kupferschmiede Cantals waren die ersten, die diese Kunst der Bearbeitung Kannten. Die heutige Sitberschmiedekunst Hollands und Spaniens hat sich vielleicht die besondere Technik der orientalischen Metallarbejt zum Muster genommen, die, sett Jahrhundert«« in Tunis, Aegypten und Marokko ausgeübt, sich zu einer bestimmten Art kristallisiert hat. Die Oirginalität Marek Szwarc' liegt darin, daß er sich von den rein dekorativen Themen abwendet, sowohl vom Stillleben der spanischen Silberarbeit und von der morgenländischen geometrischen Komposition als auch von der Wiedergabe antiker Figuren, ein Genre, das durch die unveränderliche Dartellungsweise auf die Medaille beschränkt fit. ' Marek Sßware hingegen macht das Kupfer zu einem llaftifchen Material und legt in dasselbe einen Empfindungsreichtum, welcher den Werken der Nordafrikaner abgeht und de« wir o»ch vergebens bei den Silberarboite« her HMnder und Spanier suchen. Das Sujet ist der Zweck; e» striegelt die Absicht des jüdischen Künstlers im Kupfer und seine Aufgabe fft: Dir MdMM rimr künstlerischen KrnAjchWst. Aus de» Mater«. Burggarten (bei ungünstiger Witterung im Festsaal der Hofburg). Heute. 8 Uhr abends, „Ein Sommern a ch t s t r a u m" von W. Shakespeare, Musik von Mendelsohn- Bartboldy. Morgen Symvboniekonzert, Dirigent Dr. Richard E h r m a n n. Mitwirkend: Opernsängerin Wally R i a n a. Schönbrunner Schloßth eater. MS Erstaufführung für die kommende Woche ist AuberS komische Oper „F r a D i a v o 1 o“ in Borbereitung. Johann-Strauß-Theater. Freitag den 4. September Premiere der Operette „Cloelo" von B6la Jenbach, Musik von Franz Lehär. Carl-Theater. Dienstag den 26. und Mittwoch den 26. d. Festaufführungen der Volkstragödie „M o s e". Theater in der Josef st adt. Ab Donnerstag den 27. d. werden „Gesellschaft" und „Juarez und Maximilian" wieder in den Spielplan ausgenommen. Roland-Bühne. Morgen findet die Erstaufführung von „H e r b st g e i g e n" von Surguttchew statt. In den Haupttollen: Dr. Paul Baratoff (Ben-Zwi) Lydie P o t o 8 k a j a, Dolly M a r k o w e und Emanuel S e r ebroff. _ Festaufführungen im Carl-Theater. Wie bereits ittrtgeteilt. finden am 25. und 26. d. im Carl-Theater um halb 8 Uhr abends zwei Festaufführungen der Volkstragödre „Mose" von Israel Auerbach statt. Folgende Künstler wirken mit: Die Damen Jenny Reinaruber, Jda Ehre, Herta Pauli, die Herren Hans M a r r, Paul Askonas, Otto Soltau, gakob Feldhammer, Franz Scharwenka, Hans Ströhm, ans Rodenberg, Hans Raabe, Josef Strahl, Alfred Schreiber, Emil Feldmar, Paul Hardtmut. Shnagogales Konzert. Ein Konzert «ganz eigenar Charakters findet am Donnerstag den 27. d. um halb 8 bracht werden. Es wirken mit: als Solisten der Oberkantor Gerson Margulies und Herr Israel Grünberg sowie ein Männerchor des Synagogensäng-erverbanides. E Ausstellung Vesser Ury im Graphischen Kabinett der Bukum A.-G. (Hugo Heller u. Cie.). Radierungen, Handzoichnungen. Ferner Graphik von Jakoh Steinhart, Sttuck ufw. 1. Bez., Bauernmarkt 3. Gerichtssaal. Der Liebesfriihling des Ururgroßvaters. Ein durch seine seltsamen Begletterschsmiungen bemerkenswerter Chrenbeleidigungsprozeß kam kürzlich vor dom Landesgevrchtsvat Dr. Donau zur Austragung. Im Mittelpunkt stand ein altes Ehepaar, die 73jährige Schneiderin Marie H. und ihr Gatte, der 76 Jahre zählt. Seit mehreren Monaten ist das Paar Ur- .. ‘ “ die einhalb Jahren die 49jährige Hilfsarb nen und — lieben gelernt. Er vernachlW emssarbeiterin Anna P. kenlieben gelernt. Er vernachlässigte seine Gattin, hielt sich stets bei seiner neuen Liebe auf. Es kam so weit, daß seine Ehe geschieden wurde. Im März dieses Jahres traf Fvrn H. die Anna P. mit ihrem Gatten in einer Parkanlage. Di« H. gerieten furchtbare Aufregnng und sagte don beiden ihre Meinung.' Aber die P. war über die Entrüstung der betrogenen Ururgroßmutter auch empört und beschinlpft« diese in gemeinster Weise. Frau H. klagte wegen Ghreübeleidigung. Die P. erschien zur Berha-nolnng in einem Seidenkleid und einem auffallend hübsch geschn-ittenen Bubikopf. Sie ist, wie sie angibt, von ihrem. Gatten geschieden und Mutter von sechs Kindern. Landesgerichtsrat Dr. Donau: ,Mo haben Sie den H. kennen gelernt?" — „Auf einer Tanzuntechaltung." — ,Mtt wem war -er dort?" — „Mit seiner Urenkelin." — Nun wird H. als Zeuge in -den Saal gerufen. Ein großer, starker Mann, der wie 60 bis 60 Jahre aussieht. Er gibt an, daß -seine Geliebte, mit der er im. gemeinsamen Haushalt lebt, seine geschiedene Gattin tatsächlich bosch-impft hat. Die Beleidigte wollte eine Ehrenerklärung von der^Beschuldigten nicht annchmen, weil sie ihr " " " '" ter machte t 42.^ Soge Vorgehen müsse. Klägerin (furchtbar erregt und s^uchzend): „Hoher, Oberster Gerichtshof voll Favoriten: Wenn diese Frar mußte Wreßli esger . .... _ . -die Beschuldigte wegen Verjährung frei-sprechen. Ein« 19köpsige Betrügerbande. Die seit Montag laufende Verhandlung gegen die 19 Kreditbetrüger wurde gestern, spät abends, zu Ende geführt. Bor Schluß des Beweisvevfahrens ratte der Gerrchtshof das Verfahren gegen di« AngEagten l^Hysnm^ Georgs Mahrandevl, Franz Koh . y zur tim» . ..,. . . _ __ tnion, Fürst, Dulsberg. Papadatos und Baranv in engem Ittfam-meiÄottfl stehen. Nach längerer Beratmva vemindete der erichtShof den Freispruch der A»MeSlagt«n Wilhelm Aufvicht uud Alsous Baumamr. Der Angeklagte Wfred Austerlitz wurde in acht Monaten, die Augeklagteu HilaviuS Drwald -"HANS bedingt m vier Monaten strengen?lrrcsts verrrrteilt. Bei Htlarl-us Delvald wnr-de die ausgespr-.'chcne Strafe als dM Pie. jlnte-rsllchilngshnft verbüßt erklärt.