Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1925-08-18 · Heft 2331 (18.8.1925) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2331 (18.8.1925)
Date
1925-08-18
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2979076-2981191-2981416--23660-3011201
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

•Seite 6 Dien, Dienstag Dttenrr MsrMnzert««s IS. August 1926 Sie vierte Alijah, da« wichtigste Problem de« Kongresses. Bon Dr. Leo Goldhammel, Vizepräsident dcs Zionistischen Latrdeskonritees für Oesterreich. Durch den die Ie-wisl, Agency betreffenden Beschluß 'Ott letzten Aktionskomiteesitzung wurde die, alle (Gemüter -bls zur Siedehitze «ufregende, «wie ein Alp auf aller Herren lastende Frage, wenn auch nicht vollständig beantwortet, so doch die Möglichkeit für eine tiefer gehende und nicht niehr, wie bisher ans bcii letzten beiden Kongressen, überstürzte Behandlung einer ganzen Reihe von Problemen des Landaufbaues geschaffen; davon ganz abgesehen, daß die Person Professor Weiztnanns, die von einigen aus tatsächlicher Besorgnis, daß ihn die Organisation verlieren konnte, von vielen aber, um ein geeignetes Schlagivort für die Konereßwahlen sich zu schaffen, in die Debatte gezerrt wurde, nicht mehr Gegenstand peinlicher Diskussionen, wenn auch einer sachlichen Kritik bilden dürfte. Jedenfalls wird wohl nunmehr das Problem der vierten Alijah und alle mit ihr zusammenhängenden Rebenfragen in den Vordergrund der Kongreßberatungen rücken, und alle Anzeichen sprechen dafür, daß ein Zusammenschluß aller Gruppen in zwei stark einander gegerrüberstehende Teile stattfinden wird. Zum besseren Verständnis wollen wir die tvichtigsten Argumente der beiden Hauptrichtungen anführen: Bis zum Ende des Jahres 1923 hasten wir es bei der Einwanderung nach Palästina fast ausschließlich mit den: Typus des Ehalus zu tun, jenes Typus des jungen Menschen, der im vollen Bewußtsein dessen, daß er sich von seinem kleinstädtischen, östlichen Heimatsort in Kälte und Krankheit durchyungern muß, bis er zunächst in die Stadt gelangt, wo sich ein Palästinaamt befindet, um dann nach Monaten bitterster Entbehrungen und heißester Sehnsucht das Zertifikat zu erringen und endlich nach Erez Israel zu kommen. Doch hier war sein Leidensweg noch nicht zu Ende; er mußte Jahre des Hungers, der Rot und Krankheit durchmachen, bis er auf die Liste derjenigen gesetzt werden konnte, die anzusiedeln sind. Ungefähr drei Viertel aller angesiedelten Ehaluzirn wurde auf den Böden des jüdischen Nationalfonds mit den. Mitteln des KerenHajefsod untergebracht. Seither ist ein vollständiger Wandel eingetreien; der gewöhnliche Typus des ChaluAm hat ausgchöri, das dominierende Element in der Einwanderung zu bilden. Die Ursachen: Der Jüdische Nationalfonds hatte nicht mehr genügende Mittel, um geeignete Böden zu erwerben, der Koren -Haseflod besaß nicht die erforderlichen Gelder zur Erfüllung der ihm obliegenden Aufgaben. Mrs an Chaluzim noch einwanderte, mußte in den Städten bleiben und versuchen, sich städtischen Bernsen zuzuwenden; es trat die Arbeitslosigkeit auf, die wieder abgesehen von dem Momente der Rückwanderung, einschränkend ans die Einwanderung wirkte. Die großen Bodenkäufe des Keren Kajemech im Jahre 1924 und 1925 haben Wohl belebend auf den Zustrom des Arbeiterelementes, das sich der Landwirtschaft zuwenden will, gewirkt. Aber zu gleicher Zeit trat ein neuer Typus von Einwanderern auf. Fast 90 Prozent der Palästinawanderer bestehen, .derzeit aus kleinbürgerlichen Familien aus Polen, die ihre Geschäfte im Golus liquidieren unb mit den erlösten geringfügigen Geldmitteln «sich nunmehr in Erez Israel niederlassen wollen. Zweifellos hat die vierte Alijah ihre fast unschätzbaren . Vorteile. Man halte sich nur folgende Umstände vor Augen: Auf 1000 Mäuner entfielen int Jahre 1922 bei den Juden mix 910 Frauen, bei den Mohammedanern 962 und bei den Christen 1031. Dieses Verhältnis dürfte sich bis zum Jahre 1964 für den jüdischen Bevölkerungsteil noch verschlechtert «haben, weil ungefähr 95 Prozent der Ginlvan-derer männlichen Geschlechtes ivaren. Noch ungünstiger ist das Bild, wenn man das Filter der jüdischen Bevölkerung mit dem anderer Bevölkerungsteile vergleicht. Bei der nichtjüdischen Bevölkerung kommen durchschnittlich auf zwei erwachsene Personen drei Mnder, bei der jüdischen dagegen nicht ganz ein Kind. Die Alijah charakterisiert sich als Familienrvanderung, «die auch die Gewähr dafür bietet, daß der natürliche. Zuwachs dev jüdischen Bevölkerung in 'Palästina sich normalisieren wird. Soviel zur volkerpolitischen Seite dieser Frage. Aber auch vont nationalökonvmischen Standpunkt bildet die vierte Alijah sicherlich viele Borteile: Sie bringt (Mb ins Land, macht die Beschaffung von Wohngelegenheiten notwendig und eröffnet damit neue Arbeitsgelegenheiten für die Chaluzim; schließlich bedingt sie die Errichtung, beziehungsweise Erweitevung von Schulen mtb damit die Neueinstellung von Lehrkräften ufw. Nicht gering sind aber auch die mit ihr verbundenen illachteile: Hier soll nur die Zusammenpressung von mehr als drei Vierteln der in der letzten Zeit auf ungefähr 4000 Personen im Monat angewachsenen Einwanderung ut den Städten, die damit in Zusainmenhang stehende Bodenspekulation, der ohne gesetzgeberische Befugnis der einzelnen Stadtevenvaltungen wohl schwerlich zu steuern sein wird, Ueberfüllung des kleinen .HandelsbernfeS, tyefährdung der Hebräisicrung, Unmöglichkeit der Kontrolle der einwandernden Personen nsw. angeführt werden. ES ist zweifellos, daß für diese neue Art der Einiuanfoerun0 eine neue Form der Kotonisierung lim» gesunden tverden müssen, die alle mit ihr verbundenen Vorteile zu nützen und die Nachteile zu beseitigen in der Lage ILon^reßteAlnekiner Verkehret nur in jenen Lokalen (Kaffeehäusern und Restaurants), in denen die wWIENER MORGENZEITUNG” und die KONGRESS-ZEITUNG aufliegen! ist, wobei vor allent aus die Schaffung produktiver Belütigungsmöglichveiten für die mit der ganzen Familie eintvandernden Personen un-d da wieder aus die Sekbstarbeit zu achten ist. Für den alten Typus der Ehaluz wird auf die bei den letzten Kongressen speziell durch den Agronomen Soskin angeregte Form der Ansiedlung auf kleinen bewässerten Parzellen (Bcekkültur) zuvückgegriffen werden müssen. Die Vorkonferenzen aller Gruppen und Fraktionen, sowie die Weltkonftrenz des Jüdischen Nationalfonds werden sicherlich zu einer Klärung dieser das wichtigste Problem des Kongresses bildenden Frage führen und lassen hoffen, daß die diesbezüglichen Beratungen des Kongresses von der Wichtigkeit und dem Ernst denselben getragen sein werden. Ne Httachduth-Aonser-ur. Die Sitzungen von Samstag und Sonntag. Schmde-putierter Heller (Galizien) referierte über die p <o l i 11 ij d) c Tätigkeit i n der Galuth. Er bedauert das Fehlen einer Klavheit in dieser Hinsicht und betont die Notwendigkeit einer systematischen Tätigkeit zur.Politischen und Mturellen Entfaltung der jüdischen Minorität, die aus dem Grundsätze der sozialen Gerechtigkeit begründet sein soll. Schmdepntierter Professor Laser son (Riga) behandelt die Taktik der Hitachdukh in der Galnthavbeit. Kolter (Polen) wünscht eine regere soziale Betätigung und eilte» engeren Kontakt mit den arbeitenden Massen. Sejmdeputierter L e w i ns o n erläutert die Bedeutung der vereinigten jüdischen Sejmfra-ktion in Polen, deren nationaler Kantpf die Solidarität aller seiner Gruppen erheische. Ein Austritt der Hitachdnch-Berireter ans der Fraktion würde als Bruch der jüdischen Einheitsfront angesehen werden. In der Vormittagssitzung am 16. d. wird der Bericht des Delegierten Friediland mmtens der Mandatskommission, wonach die Konferenz von 66 stimmberechtigten Delegierten beschickt hft, zur Kenntnis geuomiuen. In der Fortsetzung der Debatte betont Delegierter Werlinsky (Rußland), daß das Primat der nationalen Nottvendlgkeit bei dem Kampfe der Arbeite rinteressen nicht vergessen -Verden darf. Auch soll die' Partei die Interessen des Mittelstandes sich zu eigen machen und an den Arbeiten der entsprechcicken Institutionen, „Ort", „O;e" «sw., Anteil uchmen. Nach einem inhaltsreichen Referate von Dr. Arlosorosf über den konstruktiven Sozialismus und die Beziehungen zur internationalen Avbeiberkbcwegttng werden diese Problome in einer lebhaften Debatte erörtert. Union der Zionisten-Rovisionisten. Zufolge verspäteten Eintreffens mehrerer Delegierter wiro die Konferenz der Union der Zimrlsten-Revisionisten Montag den 24. d. eröffnet iverden. Ort und Zeit werden in der „Wiener MovgenMung" sowie in dem ab 19. d. täglich erscheinenden „Raßwjet" (deutsch) veröffentlicht werden. Die bereits auSgegeibenen Gcistkarten behalten chre Gültigkeit. Weitere Anmeldungen zur Konferenz loerden i>m Kltrbyimnter der Zionisten-.Revisionisten (Musikakademile, Zimmer 3, 2. Stock) cntgogenigonommeu. Delogierte und Gäste, die sich der revisionistischen Gruppe anschließen toollen, werden ersucht, Namen und Adresse im Klubzimmer bokaimtzugeiben. Permanen^lenst von 0 Uhr vormittags bis 10 Uhr abervds. „Raßwjet", das Zentralovgan der Union der Zioniften- Revffionisten, erscheint ivährend der Dauer des 14. Zionisten- Kongresses m Wien täglich in deutscher Sprache. Die Redaktion liegt in den Händen der Herren Wladimir JabotinSkY, Doktor Norbert Hoffmann und Dr. N. Schechtmann. Ne Mische WelthUfskoaferenj. Schlußsitzung des Zentralrates. K}u der Schlußsitzung «des Zentvalrate's «haben für die Kontmission für Kinderschuh und Jugendfü-vsorge Frau Anitta Müller - Cohe n, für den Berlband für jüdische soziale Hilft Herr Caspar! (Präsident der Zentralloohlsahrtsstelle der deutschen Juden, Berlm) und für die K'onvmisston der United Jews Peoples Bank .Herr Doktor Rach m>i l e w i e z die gefaßten Resolutionen vorgetragen, welche einstimmig angenommen wurden. Es wurde ferner u-nter anderein ^beschlossen, zuM allgetneineu Kongreß für das Kind, der am 24. d. in (Yens stattfindet, eine Delegation, bestehend aus Herrn Pros. Tr. Eis l e r (Wien). Z. A berson (Gons), Dr. Z. Tiomkin (Paris) und anderen Vertretern aus Deutschland, Polen, Ungarn, der Tschechoslowakei, zu entsendeu. Die Delegation wurde beaustragt, speziell in der Frage des l a u d s r e m d e u K inde 's zu intervenieren. Bezuglich des Verbandet für jüdische soziale Hilfe soll m drei Monaten eine Gründ u n g s k v n f e r e n z des Verbandes liu Berlin eiirbcrufen werden, zu ivelcher eine Reihe' territorialer Wohlfahrtsorganisatioueu, Gemein«deverbän«d<' wie auch FächtqoM-. fahrtsorganisationen und Gcnosscnschasts- und Sekdsthil-fS, Organisationen eingeladen iverden. Was die Vereinigte jüdische Volksbanl anlangt, so wurde eine Reihe von Anregungen gegeben, über deren Verwirklichung die Exekutive unter.Hemm ziehuug von Fachleuten beraten wird. Cs sind Aussichten vorhandeir, 'daß in der nächsten Zeit Aktien im Werte von 2 5.0 OG) P f u n d gezeichnet werden. Der Zentralrat billigt und bekräftigt die Forderung, die die Delegation der Welthilsskousercnz in der Konferenz vom 24. Mai 1926 in New-Aork unter Vorsitz von Stephen Wise wegen der Vertvenduug und Verteilung der in Amerika aufzubringenden Hilfsgcldcr vertreten hat und deren Standpunkt das Provisional American Cornnrittee os Relief for Eastern Jews zu denr ihrigen gemacht hat. Es wurden folgende neue Mitglieder in den Zentralrat gewählt: Rabbiner Dr. Funk (Bratislava), Mrs. F r e i m a nn (Ottada), Rabbiner H o r o w i tz (Frankfurt), Herr Kölker (Marschau), Dr. Aickre S p i r c (Paris), Dr. Z. T i o m l i n (Paris), Dr. Grknbe rg und Dr. He tw<t n n (Paris). Ne Snlhüllung der Herzl-Sedeoktafel. Das Haus in der Türkenstvaße 9, welches längst mit der Geschichte >des Zionismus verwachftn ist, erhielt am Sonntag arrch den äußeren Eindruck dessen durch die Anbringung einer Marmortafel mit enffprechender Inschrift an der HauSntauer. Zur Feier der Enthüllung sind mehrere hundert Mvnfthen gekonMen, die den kleinen Hof vor der» historisch denkwürdigen Teil des Gebäudes, in dem sich früher das Aktionskomitee und die Redaktion der „Seit", jetzt die Rede-- und Leisehalle jüdischer Hochschüler befindet, bis auf den letzten Platz füllten. Um halb 12 Uhr vormittags wurde die Feier durch einen Vortrag des jüdischen Gesangvereines unter der Leitung des Herrn Prof. Braslavskh eingeleitet. Sodann bestieg der Präsident des Weltverbaudes zionistischer Hochschüler, der die Tafel anbringen ließ, .Herr Kurt Offenberger, die Tribüne und erörterte die Beden kl ng dieses .Hauses für die zionistische Studentenschaft. Voll hier aus sei die Bewegung von wenigen Männern entfacht 'worden um ills Große zu wachsen. Pflicht der Skldentenschast fti cs, ebenso an der Verwirklichung des Zionismus mitzuwirkell, wie sie an dessen Schaffung ntitbeteiligt waren. .Hierauf sprach der Präsident des AktionskonriteeS, Oberrabbiner Dr. C h a j e s (hebräisch): „Wir sind den Studenten All Donk dafür verpflichtet, daß sie das Heili^um dieses Hauses ge-lvahrt haben, in dem H e rzl die Bewegung schuf. Ihr habt dieses .Haus der Lektüre von jüdischen Zeitungen gowidlnet und so tverdet Ihr in den Blattern, die aus allen Weltteilen kommen, die Kunde von der Größe der zionistischen Bewegllng vernehmen, die sie im Lattse der Jahre crrrlngen hat. An einer Stelle seines Tagebuches sagt Herzl, das .Haus, in dem er geboren ivurde, werde noch einmal eine Gedenktafel tragen. In diesem Hause ist er nicht geboretr, seine Wiege stand in Budapest. Auch der zionistische Geldanke ist in ihm nicht hier, sondern i n Pari s zum ersten Male erwacht, doch die Organisation, das Wevkßeug unserer nationalen Befreiung, hat er hier geschaffen, und an diesem Hause gillg auch seine Prophezeiung in Erfüllung. Die Tafel sott uns zur Erinnerung dienen an den gwßen Führer und Ml das Gebot, sein Werk fortzusetzen. Jetzt wandern jährlich am Sterbetage Herzls Lausende und Abertausende zur Stätte, wo sein Leib begraben liegt. Doch hoffen wir in nicht allzufcrnev Zeit die irdische Hülle unseres großen Führers nach Ercg Israel zu überführen, dann werden die Tausende zu diesem .Hause ziehen, in dem noch sein Geist lebt. I m Namen der- Zionistischen Weltorganisation enthülle ich in dieser Hoffnung die Tafel!" Beim Fallen des Vorhanges kommt die rote Marnroriasel gum Vorschein, die eine gleichlautende goldene Jnlschrvft in hebräischer und deutscher Sprache trägt. Der deutsche Text lautet: ,Jn diesem Hause begrülldete Dr. Theodor Herzl im Jahre 1896 die zionistische Weltorganisation. — Weltverband zionistischer Hochschüler zum 14. Zionisten, Kongreß. 1925." Nach einem evhobende.lv hebräischen CHorgesang hält Herr Dr. S ch a l i t die Festrede. Er stihrt ungefähr folgendes aus: „Was Herzl über die anderen jüdischen Studenten erhob, tvar, daß er 'bic unklare nationale Sehnsucht durch ein klares Ziel ersetzte — den Judenstaat. Aus der derrtscheit Kultur ist er zu uns gekommen; auch nicht als erster sprach er die Worte der Rückürhr zum eigene» Lande — denn imnter begleitete diese Hoffnung unser Volk aus seinem LeidenStvege — aber seit seiner Zeit kenuen tvir den Weg zur B e f r e i u n g. Hell ist es feitbem am jüdischen Himmel, die Sonne leuchtet uns nnd weist den Weg nach Zion. Aus seinen Schriften, da er allein mit sich und seinen Gedanken war, lernen wir die Größe diefts Mannes aur besten kennen. Und da sehen wir, daß seine Konzeption des Zionismus, weit über nationale Grenzen hinatisgehend, Mr ihn nicht allein die Lösung der Jüdenfrage, sondern auch einen Fortz». schritt in «der Zivilisation des Menschengeschlechtes bedeutete. So träumte Herzl feinen großen Traum von der Erschließung des verödeten Küstenstriches an der großen vöMvverbindetvdetl Sttaße von Hamburg nach Bagdad, das dem Judetltumo eine rmtionale Heimstätte, der Airenschheit ein not,es Kulturzentrum «sein soll.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.