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Wiener Morgenzeitung · 1925-08-14 · Heft 2328 (14.8.1925) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2328 (14.8.1925)
Date
1925-08-14
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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©fett, Freitag Wiener Morgenzettung. 14. August 1828 Seite- Aus dem Bericht der Exekutive. die Altiskelt des Arbettrdepartementr i« Krez Arael. Die verbesserte Lage erlaubt dem ArbeitSdepackeMstw seine friiher durch Nochilfe absorbiert« Energie tfer Sichfe kung von R^ervearbeit-möglichkeitett für eine «och KÄßert Einwanderung in der Zukunft zu widmen. Einige Zahlen werden den Fortschritt am besten ittfe silieren. Die Zahl der Arbeiter betr,lg 56M 800Ü, 5691 11.000 und Mitte 5685 16.000/ In den bedeutendsten ArbeitAzweigen voltzag ffG W» Entwicklung wie folgt: Dar Mitglied der Zionistischen Exekutive itt .Palästina, Herr Spriuzot. hatte die Liebend Würdigkeit, uns Einsicht rn den Tätigkeitsbericht des ihm unterstellten Ressorts — des Arbeitsdevartements — zu gewähren. Der genau detaillierte Gericht schildert ausführlich die Etap« pen der jüdischen Arbeit im Lande und läßt zu« gleich deren ungeheure Bedeutung für die Erschließung Palästinas erkennen. Im folgenden seien einige charakteristische Stellen im wesentlichen wiedergegeben: Das Jahr 5664 war, in Fortsetzung des vorangegangenen Jahves, ein Jahr einer schweren Krise i« der Lage der Arbeiter im Lande. Sie war die Folg« von verschiedenen Ursachen, unter welchen zu nennen sind: a) Die Einschränkung der Emigration, b) Der geringe Eingärig von Kapital aus dem Auslände, e) Das Aussetzen neuer Kolonisatioustätvgreit und die Beendigung von verschiedenen Ameliorationsarbeiten auf dem Boden des Keren Kajemeth l'Jffrael. d) Der Stillstand in der Jndustriebewegeung infolge Mangels an Mitteln und infolge der zu kleinen Anzahl von Konsumenten und deren schwachen Kaufkraft. e) Die Verminderung der an Juden übergebenen Regierungsavbeitzn. Während dieser Zeit betrug die Zahl der A rb e i tSlosen IS bis 13 Prozent der Gesamtzahl der Arbeiter. Der Ernst der Situation zeigte sich in der Anhäufung von Arbeitslosen und Noueinwanderern in den Städten. DieS verpflichtet« das AvbeitSdepartement, den allgemeinen Arbeiterinstitutionen bei ihren Bemühungen, die Verteilung der Arbeiterschaft auf Stadt und Kolonie, nach gefunden Prinzipien zu regulieren, zu Hilfe zu kommen. Der in dicisem Sinne ausgearbeitete Tätigkeitsplan war auf die wesentliche Vergrößerung des Budgets des Departements und auif die finanzielle Beteiligung anderer, vom Keren Hajessod unabhängiger Institutionen, wie der Pica, augewiesen. Die Hindernisse, welche einer Sicherung solcher finanzieller Grundlagen entgegentraten, veranlaßten das Arbeitsdepartement, seine Hauptbestrebungen auf die vorläufige Erleichterung der Lage durch Gewährung von Anleihen. zum Zwecke der Durchführung von öffentlichen Notstandsarbeiteu zu Konzentrieren. Die Einführung von Arbeitslosen und von neuen Immigranten in die Tabakarbeit und die Ueberfühvung der jüdischen Arbeiter in die Kolonien bildeten den Ansäng des Ausweges aus der Kriise von 5664. Wenn die Ueberführungs- und NsnernordnungSkosten vorerst auch vom Arbettsdepartement beigestellt werden mußten, fo war dies aus folgenden Gründen notwendig: Cs war nationale Pflicht, dem Mischen Arbeiter alle Wege zur Erschließung eines neuen LandwirtschaftszweigeS zu ebnen. Die Schar der Arbeitslosen in den Städten mußte liquidiert werden. ES lag ferner die Möglichkeit zutage, bei den neuen ArbeitStzweigen auch weitere Immigranten zu belfchüiftigen. Tatsächlich begann nun ■ der wirtschaftliche Aufstieg im Lande, der viele neue Arbeitsmögilichkeiten schuf und vor allem die Folge der stärker gewogenen Immigration breiter Massen des BolVeS bildete. Diese Masseneinwandemng hat zwar die übertriebene Ansammlung in den Städten, die Steigerung der Boden- und Lebensmittelpretse mit sich gebracht, ohne jedoch dabei die Zionistische Organisation ihrer Wicht zu entheben, der EmdgratronS- Bewegung eine, produktive Richtung zu gaben. Aber der große Gegen, den sie mit sich brachte — die Arbeit für taufende Hände ist nicht zu verkennen. Obtzwar sich die Sl der Arbeiter stark vergrößerte, verminderte sich die l der Arbeitslosen im Jahre 5685 bis 5 Prozent gegen« : den 12 bis 13 Prozent des Vorjahres, und auch dieser kleine Rest errffAlt größtenteils auf Jerchailem, das ökonomisch Mii dem übrigen Lande nicht gleichen Schritt halt, sowie auf die eben angekommenen Immigranten, die sich gerade im Stadium de- Ueberganges zur Arbeit befinden. 1. Laudwirtschaft ............... 2400 60« 2. Oeffentltche und Btmarbeit«. 2484 4781 3. Transport ... « . 500 107k 4. Elektrotechniker, Maschinisten u. Metallarbeiter . 3S5 7« ö. Fabriksarbeiter i« Tel-Awiw und Haifa . . . 482 104# Die wirtschaftlich gesunde Arbeiterschaft hak -im Reihe von Produktrdgenossenschaften und Institutionen gegründet oder weiter auSgebildet, von denen manche eine große Roll« im Leben des Landes spielen, so Sole8 boneh, eine Genossenschaft für öffentliche und Bauavbeiten, hat 1028 Arbeiten für den Betrag von 186.006 Pfund Sterling, 1924 860.000 Pfund Sterling, Jänner bis Juni 1026 160.000 Pfund Sterling durchgeführt; H a« m a s ch b i r. eine kooperative Gesellschaft zur Versorgung der jüdischen Arbeiter, steigerte ihren Erlös von 640 Pfuntz Sterling im Gründungsjahr ans 126.000 Pfund.im Jahre ■ 5684. Die in den letzten Jahren ihm beigegebene Abtei« lung zum Verkaufe von Erzeugnissen der ütndwrrtfchaft. lichen und städtischen Arbeiterbetriebe steigerte ihren Absatz, von 24.636 Pfund Sterling im Jahre 5664auf bisher 40.000 Pfund Sterling im Jäher 5665. Die ArbeiterbaM (Bank Hapoalim) erhöhte chr eingezahltes Aktienbapital von 24.000 Pfund Sterling im Jahre ISA auf 58.006 Pfund Sterling im Jahve 1924. Deren Miva betrugen zu den gleichen Zeiten 64.467 und 175.062 Pfund Sterling, die Depositen 10.199 und 38.638 Pfund Sterling, dfe Nettoeinnahrnen 676 und 3100 Pfund Sterling. Als Allgemeiner Gewerkschastsbund der Arbeiter tritt die ,Histadvuch Haovdim" — die allgemeine Arbeiterorganisation — auf, die zirka 15.000 Mitglieder zählt. Außerhalb dieser steht nur ein Teil der orthodoxen Arbeiterschaft, ungefähr 600 Mann stark, der eigene Wale Institutionen unterhält. Die allgemeine Arbeiterorganisation entwickelt auch eine breite Kulturtätigkert, deren bedeutsamste Zweige die Abendkurse für Erwachsen« (2000 Schüller), 26 Schulen und Kindergärten für Kinder in den Arbeitersiedlungen mit 500 Kindern sowie eine ZentraMbktothtzk (40.000 Bände) mit ständigen und wandernden Malen darstellen. Herr Sprinzak hat die im erwähnten Bericht behandelten Verhältnisse näher erörtert und alyf spezielle Fragen, bezüglich der sozialen Bezichungm im Lande unter anderem folgendes erwidert: Der nationale Wert der Mschea WVett in .Palästina ist fo augenscheinlich, daß die Zionistische Exekutive stetig bemüht ist, alle sich mitunter ergebenden Unstimmigkeiten friedlich zu lösen. So tagt gegenwärtig 'eine zur Lösung des Konflikts zwischen Arbeiter» und Un- 'teruohmern in Tel-Awiw berufene Kommission, in der nebst den palästinensischen Vertretungen der beiden Gruppen, auch die Exekutive und dev Nationalbat vertreten find. Es werden dort gewisse Sicherungen gegen willkürliche Entlassung von Ardeitern aus den Betrieben sowie für das konstante Verhältnis der Löhne zu den Preis«» im Wege einer Jndexberechnung erwogen. Was dis Buchungen zwischen der allgemeinen Arbeiterorganisation und dem separierten Teil« des Hapoel Hamisvachi betrifft, so ist es natürlich, daß das spezifische Gewicht vott 8 Prozent der Arbeiterschaft gegenüber der Hvoßen Masse nicht immer entsprechend zum Ausdruck gelangen kann. Im übrigen aber wäre es durchaus möglich, eine leichte Verständigung zwischen beiden Gruppen her- Auch die Töchter der neuen Einwanderer, die sich kein beizusühren, wenn nicht gewisse Gemente bestrebt waren, Arbeitsfach angeöignet 'haben, sind teilweise darunter entdie vorhandenen ««bedeutenden Reibungssiächen im pavhalten.! teipolitffchen Interesse aufzubauschen. tu Wtener Ool)mingsw|f|n tm erstell 0«kb< Enffpannnng auf dem Wohnungsmarkt im Herbst? Der amMührende Stadtrat für das Wiener Wohnungswesen, Weber, teilt in einem ausführlichen Bericht Ger die Arbeit des Wiener Wohnungsamtes mit, daß die Zahl der Anforderungen im ersten Halbjahr 1985 stank zurü«gegangen fft. Es wurden 2134 Wohnungen und Wohn räume rechtskräftig angefordert, was gegenüber dem ersten Halbjahr 1924 eine Verringerung um 666 Wohnungen davstellt. Es wurden 1208 Kleinwohnungen («in bis zwei Räume), 296 kleinere Mittel- Wohnungen (drei Raume), 107 Mittelwohlrungen (vier Räume), 42 Großwohnungen (mehr als vier Rpnms) und 481 Einzelräume angsfordert. Ferner wurde« noch 76 Wohnungen, die das Wohnungsamt als Aoguivawnt Nr überzählige angeforderte Räume erhielt, verfügbar. Dazu kommen noch die Wohnungen in den städtischen Reubauten. Es wurden vom 1. Jänner bis 30. Juli 1#25 insgesamt 1100 Wohnungen in Gemeindenoubauten zugswiefen. Bis zum Herbst wird ein großer Teil der städtischen Wohnbauten fertiggeftellt fern und eS werden ungefähr 4000 bis 5000 Wohnungen zur Zuweisung kommen. Diese große Zahl von neuen Wohnurrgen wird eine starke Entspannung auf dem Wohnungsmavkt herbe ifühven. Die Hakenkreuzler beim Weigl. Kein Zwischenfall nach der Versammlung. An ider gestrigen Versammlung der Hakenkieuzler beim Weigl im Dreherpvvk uahmen etwa 2000 Personen teil. Außer den Leuten von der Parteileitu.ng der Nationalsozialisten sprach noch ein Monarchist und ein Vertreter des Alldeutschen Verbandes. Die Versa mm« lung dauerte bis nach 11 Uhr und verlief in vollkommener Ruhe. Erst beim Abzug der geMossenen Haikenkreuzformationen kam es zwischen Lobkowitzbrücke und Ullma-nnstraße zu einem Zus a m m e n st o ß mit einem Trupp Kommunisten, dem Wache ei» Ende bereitete. Zu einem zweiten Zwischenfall kam es dadurch, daß ein Auto angeblich den Hakenkvsuzlern nicht auSweicheu.wollte. GS wurde umringt und die Insassen bedroht. Wache schritt ein und schützte sie. ES wurden zehn bis zwölf Hakenkreuzler wogen polizeiwidrigen Verhaltens, einige davon wegen öffentlicher GewaMtigtzit verhaftet. In der Nahe des Wostbahnhofes kam eS neuerlich zu einem Radau. Ei» Hakenkreuzler rieft als der Zug vor dem Gürteloas« Palmhof vorbeikam: ^Haut'S die Fenster ein!" Tatsächlich wurden auch zwei große Spiegelscheiben durch Steinwüvfe zertrümmert. Nach dieser Heldentat löste sich der Zug auf. Die Bevttner Polizei gegen die Hakenkrreuzler.!. Die Zwischenfälle, die. sich in den letzten Tagen in Berlin durch Kundgebung«» und Ausschreitungen von Haken kreuz lern gegen Passanten ereignet haben, veranlaßten den Polizeipräsidenten zu einer neuerlichen Verordnung, nach «der alle Personen, die die Ordnung stören oder Unvw^en Hervorrufen, sofort tat Schutzhaft genommen und ms zum nächsten Tag bei der Polizei zurüMehalten werden. Gegebenenfalls werden PolizeiabteNungen ratschest einschreiten und alle Ruhestörer in Gewahrsavr bringen. Vorgefundene Waffen und Stücke werden konfisziert. , Blutige Kornrnrmifterikrmwalle ln Beelin^ Berlin, 18. August. Molff.) Heute abends ist es im Norden Berlins zu einem bürtiaen Zusammenstoß zwischen demonstrierenden Kommunisten und der S ch u tz- - o l i z e i gekommen. Die Kommunisten, die den Anordnungen der Polizei nicht Folge leisteten, gingen mit K n ü tieln und Pflastersteinen auf die Beamten los, die schließlich von der S ch u ß w a s s e Gebrauch machten. EM Polizeibeamter und ein Kommunist wurden verwundet. Dieser ist nach seiner Giuliefernng tat- Krankenhaus feinen VeMtzungen erlegen. Die jüdische «atiouaMliothek. Die Sammlung Hye einverllibt. Ans Js rusalem wird uns Mchrisbsn: Der Jüdischen National, und UniversitätsdMiothck in Jerusalmn ist es ge« Ungon, die aus 8827 Büchern (zirka 10Ö0 Bänden) bestehende BMiochek des österreichischen Recht-gelehrten Anten Frrcherrn o. H y e zu erwerben^ Freiherr v. Hhtz, der 1807 bi» 1894 &KM hat. war einer der prominentesten Jrkvisten der altösMreichischen Zeit. Test 1898 Professor der Wiener Umvechität, war Hhe in hervorragender Weise an der Schchfung der Swcchgessttzgvbuug in da» ersten RsgievumMahren des Kaiftrs Franz Josff brdstNgt. Hy« war Minister her RWstttNg v e nst mn 1867. Ssiu Mine steht unter den StsatÄgrnWgesetzbn, wdlchs IM die vfft»». reichifch-u-ngaMche Monarchist gchchssistu hat. Et mt Her. »usgdbsr der Sammlung der ,^Mnn-tuisse des ReichsgeUichtt»" und der Zeitschrift „GerichtStznal". Seit 1869 gchSrtt ör dem öfterveichischen Herrenhaust an. Mm rsichbewdgtes wisservschastliches und politisches Leben spiegelt sich in der großen Bibliothük, die er während. ssines Lebens gesannnelt hat und die nunm-chr in den Besitz der Jstrusalemstr Bibliothek übergegangeu fft. Die Sammlnnkt stnWt auch die Handschrtsk'tt von Hhes eigeitön MrkstN. Die KostW der Mchchcvffung der VAivthstk tottwett znt Hälfte vom Wsltvstrband dstr jüdischen Otudentenschas't und zur HAfta vom judaistischen Institut d.'r Jeruij!a.lemer llniverfität getragen. Ae Süden in Finnland. AnS einom Gespräch mit Herrn M. de Schallt, Ditekwr des Keren Hojessod in den büttischrn Ländern. Dir drei jüdische« Gemeinden in Finnland, H e ksingfors, Abo und WiSötg, beherbergen tnsgefamt 318 jüdische Familien, deren Entwicklung infolge der Absperr« n g s p o l i 1 i k der Regierung sehr eigenartig verlaufen ist. Sänltlichst jüdischen Bewohner des Landes sind Nachkommen von a u s g e d i e n t e n S o l d a t e n im Heere des russischen Zaren Nikolaus des Ersten, die das SfUdft der Anpöblung im „Großfnrstentum" erhielten. Später verbot die autonome Regierurrg die Einreise russischer Inden; nach dem Kriege wurde, obwohl die gegründete detnokvatische Republik keine Gpezialgesetzs gegen die Inden kstitNt, die EinivaNderuNg Vs« Juden durch die überttiebtzn vorsichtige üdmiutstrative Praxis unmöglich gemacht, welche für A 'tt s l ä n d e r düs Land fast hermetisch gesperrt hat. Di«se Lage hat zu einer derartigen Inzucht innerhalb der jüdischen Bevölkern,rg geführt, daß fast alle Juden de- Landes unterenwnder verwandt sind untz sich bereits bedauerliche Anzeichen einer beginnenden Degenevatton Mehren. Die jüdische Gemeinde in Helsingfors hat sich auch bereits an die Regierung mit dem Ersuchen gewendet, Mehreren Mische« FamAen bi« Einreise ins Mb aus wflenhygienffchon Gründen zur Auffrischung des VluteS der ottsansiissigen Juden zu gestatten. Unter diese» Umstanden wandern jüdische Mädchen oful die Minner schließen zahlreiche Mischehen. Bei alledem ist von einem boivnßten AssinrilationSprogeß fast gar keine Rsde. Wenn auch die Jnd«» sich allgemein -er schwedische» Sprache (der Sprache der Städte, der Bildung und des Verkehrs, wahrend das Finnische im Dorfe und irr der Arbeiterschaft gesprochen wird) Mienen in Wiborg, nahe Petersburg, auch noch der russischen —, beifuchen deren Kinder MM größten Teile jüdische Schulen, die von den Gemeinden mtd von den TmdtvrrwalMNtzeu gemeinsam finanziert werden. Die Moderne Erziehung in diesen Schutz« ist durchaus national ortzntiert und insbesondere die hebräische Spmche fft den Metsten jüdischen SchuLindem geläufig. Di« Autorität der jüdischen Gemeinden ist gesetzlich anerkannt; so besitzen sie das Recht der Steuereinhobung von der Mi-

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