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Wiener Morgenzeitung · 1925-08-04 · Heft 2318 (4.8.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2318 (4.8.1925)
Date
1925-08-04
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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* Nt. S318 Wien, DienStag Ae Forderungen der Aktivisten. Paris, 1. August. (I. T. A.) Die Vereinigung der Z i on ist e n - R e v i s i o n i st e n (Aktivisten) veröffentlichte soeben ein Manifest, welches die folgenden Forderungen an den 14. Zionrstenkongreß enthält: 1. Erhaltung der vollkommenen Souverän itätdes Kongresses in Sachen des Aufbaues Palästinas und Verstärkung des nationalen Charakters d e r A n f b a n a r b e i t. 2. Durchführung einer politischen Offensive, nur die jüdischen Rechte auf Grund des P a l a st i n a m a n d a t s geltend zu machen. 3. Radikale wirtschaftliche Reformen in Palästina, beginnend mit einer Agrarreform '^icks Fö issenkol Basis des Gründungskapitals der j ü d i s ch^ .. Uw * vii ialbank (2 Millionen Pfund) und Ausgabe einer N a t i o n a l a n l e i h e für Palästinaaufbau. 5. Schaffung realer und organiisicrter Formen der Sicherung der i ü d t> iche n Siedlu » g in Palästina. Ein Wischer zweig de» gnternatkonalen Roten Kreuze». In Berlin hat sich vor kurzem eine Initiativgruppe zwecks Gründung eines Roten Mögen David (Mögen David Edom) als der jüdischen Abteilung des Internationalen Roten Kreuzes gebildet. Diese Initiativgruppe ist einerseits mit der Leitung des Internationalen Roten Kreuzes in Genf, andererseits mit dem I ü d ij chen Natio«alrat in Palästina (Waad Settmt) in Verbindung getreten. Der Waad Leumi hat während feiner letzten Tagung die Gründung eines „Mögen David Edom" beschlossen und an das Internationale Rote Kreuz in Genf das folgende Schreiben gerichtet: An die Oberste Leitung des Internationalen Roten Kreuzes, Genf. Sehr geehrte Herren! Der Waad Leumi, der von allen Juden Palästinas ertvählte Oberste Rat der palästinensischen Jüdenheit, hat in seiner Sitzung am 13. Juli 1925 beschlossen: „Der Vorschlag der Initiativgruppe zu Berlin, einen Mögen David Edom zu gründen, der ein Zweig des Internationalen Roten Kreuzes sein soll, wird begrüßt. Hiermit wird eine Liste jener unserer Freunde überreicht, die als Komitee bestimmt worden sind,- um mit dem Internationalen Roten Kreuz in der H i lf s-- tätigkeit für die jüdische Bevölkerung in allen Ländern zusammenzuarbeiten." Die Herren, die vom Waad Leumi als die Bevollmächtigten des jüdischen Volkes in Palästina erwählt und bestätigt wurden, sind: Dr. D. Brutzkus (Berlin), Baron Adolph Ginsburg (Paris), Oberrabbiner Prof. Chajes (Men), Prof. Albert E i n st e i n (Berlin), ehem. rusiischer Richter ttnb Staatsrat I. L. Teitel (Berlin), Saul Tschernichowsky (Tel-Awiw), Dr. M. Krainin (Berlin), Rabbiner Senator Rubinstein (Wilna), Abgeordneter des lettländischen Sejm Rabbiner Nurok (Riga), Prof. Simonsen (Kopenhagen), David Aellin (Jerusalem). Wien, 4. August. * Rückgang der Sterblichkeit in Men. Im Juni ist in Wien die Sterblichkeit abermals gesunken. Es starben insgesamt 1821 Personen. Im Mai 1926 sind in Wien 1920 und im Juni des vergangenen Jahres 2912 Personen gestorben. * Der Prater bekommt elektrische Beleuchtung. Im Herbst wird die elektrische Beleuchtung der Ausstellun gsstraß e eingeschaltet werden. Damit wird ein langgehegter Wunsch der Praterinteressenten erfüllt. Die Gemeinde Wien hat mit den Arbeiten bereits begonnen. — Bon der Kanalisierung des Praters hört man aber nach wie vor nichts. Während deS sonntägigen Unwetters waren ganze Partiell des Wurstelpraters vom „Ueberschwemmungsgebiet" nicht zu unterschoben. * Zwei neue städtische Mohlchaiisbauten. Die Gememde Wien wird in Hietzing in der Barchettigaffe einen Ergänzungs'bau zu der dort bereits bestehenden städtischen Wohnhauscmlage errichten. Er wird 41 Wohnungen und ein Geschäftslokäl enthalten. Die Baukosten sind mit 669.000 Schilling veranschlagt. In Döbling werden die Grundstücke längs der Billrothstratze-Felir Mottlstraße Und Lißbauevaasse von der Gemeinde verbaut. Es wird dort eine 114 Wohnungen umfassende Anlage errichtet werden, die auch einen Kinderausonchältsraum. eine Bädeanlage und mehrere Geschastslotale enthalten wird. Die Kosten dieser Wohnhausanlage sind mit anderthalb Millionen Schilling berechnet. Mit den Bauavbeiten wird in kurzer Zeit begonnen werden. * Das Reinlgungsaeld bleibt unverändert. Der Bürgermeister hat.in seiner Eigenschaft als Landeshauptmann von Wien verordnet, daß die gegenwärtig geltenden Reinigungsnnd Sperrgelder -der Hausbesorger bis 31. Jänner 1926 unverändert bleiben. * Die Lebensmittelmärkte. Der ohnehin schwane Verkehr auf den MontamnäÄten wuvde gestern von der ungünstigen Witterung llvch mehr beeinträchtigt. In der Großmarkthalle, wo gesterll 16 Waggons verschiedeüster Fleischarten einlangten, hielt sich der Besuch im engsten Rahmen. In den Preisen ist vorläufig gegen Samstag keine nennenswerte Beräildernng zu verzeichnen. — Der Naschmarkt wurde für den eingeschränkten Montagbedarf ausreichend beschickt. Auch hier erhielten sich die Preise der meisten Gemüsesorte,t mwf den: Vortägigerr Stande. Nllr grüne Fisolen, die von ländlichen Produzenten in größeren Mengen auf den Markt gebracht wurden, mutztell im Laufe des Verkehrs unter dem Druck des Ueberangelbotes im Preise herabgesetzt werden. Mit Kartoffeln inländischer Herkunft waren die Märkte bedarfdeckend versehen. Auch in Butter unb Giern entsprachen die Angebote der Nachfrage. * Ein tödlicher Biß? Mitte Juli wurde im Sonrlenbad auf dem Schafberg die ISjähnge RudoMne Bond r a scherzweise voll eillem jungen Mann, angeblich einem Tänzer, ut den linken Oberschenkel gebissen. Sie erkrankte danach und mußte ills Spital gebracht werden. Dort ist sie am 1. d. gestorben. Es ist nicht unmöglich, daß der Tod infolge dieses Bisses olnaetreten ist. Nach dem angeblichen Tänzer, de», mall als ,Heini" kannte, wird gefährdet. Die Bondra. hatte ihrer Mutter und auch ihrer Dftnstgoberin erzählt,, sie fei von einem Hunde gehWn Wochen., Nur Hre FreMdsttnett wzlßten das Mienen Moraeirsettunst. 4. 2tiifliift 1925 Seite » Mitteilungen nur dem Publikum. Wieder in haben' JOB 11/2 Ludwig und Vally Haller zeigen ihren Freunden und Bekannten die Geburt eines Söhnleins an u Kongress- * Besucher * müssen unbedingt das grösste Spezial -Modellhaus für Damenkonfektion QL, Mhiiferstrasse 50 besuchen. Herbst und Wintermodelle in Mänteln, Kostümen * Aparteste Wiener Mode, wie auch ori~ * (final Pariser Modelle * Riesenauswahl * Sehr massige Preise 518 * Opfer der Badezeit» Aon 28. Juli wurde bei Deutsch- Mterlburg die bloß mit einer roten Trdtotschwimnrhose bekleidete Leiche eines 12- bis 14jährigen Knaben aus der Donau gezogen. Seine Identität konnte noch nicht festgestellt werden. * Selbstmord. Die 30jährige HausgchiMn Hedwig D. in der Sechshausevstkaße wohtchaft, hat sich am Sonntag in der Küche Mit Leuchtgas verOftet. * AuS der jüdischen ÄelehrtenweU. Geheimer Sanitätsrat Dr. OSkar Rosenthal (Berlin), Ehrenvorsitzender der Berliner dermatologischen Gesellschaft, feiert am 11. d. das 30jährige Doktorjubuäum. — Geh. Justtzrat Dr. Frankenburger, der stellvertretende. Vorsitzende der Israelitischen Kultnsaemeinde München, wurde stmr Honorarprofessor an der Technischen Hochschule München ernannt. — Der Direktor des Pharmakologischen Instituts in Münster, Prof. Hermann Freund, bat einen Ruf nach Heidelberg als Nachfolger von Prof. R. Gott lieb abgelehnt. * Gin Jude wird nicht gerettet. Aus Kowno meldet I. T. A.: Di« jüdische und di« nichtjüdische Presse beschäftigen sich mit dem tragischen Tod wes jungen Juden Strimling, der in Schaulen oe,m Baden ertrank, obwohl er nach den Umständen sehr leicht hätte aerettet werden können. Am Ufer stand eine antisemitische Menge, die sich über den mit dern Tode ringendeir Juden belustigte. Sogar die antisemitischen Blätter tadeln dieses Benehmen und weisen darauf hin, daß man auch den Feind, wenn er in Todesgefahr schwebt, retten müsse. * Der Gesinnüngsumschwung auf Borkum. Das Wolfssche Telegvcvphenbureau melket aus Borkum, 31. Juli: Auf Grund der Pressenotizen über die Reden des völkischen Pastors Münch me her hat die gesamte Einwohnerschaft sowie Bad und Gemeinde Borkum öffentlich erneut dagegen Stellring genommen und jede politische und ko ufessio nelle Hetze verurtM. ,* Sine Rathenau-Straße in Leidig. Laut Beschluß der Sziger Stodtverordnetenversantmluttg wird die jetzige Bahnratze in dem soeben an die Stadt Leipzia ang^liederten ort Leutzsch vom 1. Jänner 1926 an Walter-Rathenau- Stvatze heißen. *. Die älteste Drogerie der Welt. Die älteste und zweifellos berühmteste aller DrogenhaMnugeu ist sicher diejenige, die die Fimva Dung-Je-Dang i-n Peking führt. Sie besteht nämlich bereits seit dem Javhe 1600. Der Laden liegt außerhalb der Tatarenmalter, die den Nordteill Pekings von dem Südteil trennt. Das Geschäft erfreut sich seit jeher großer Blüte. Der gegenwärtige Eigentümer ist ein gradliniger Nachkomme des Mannes, der nn Jahre 1500 das Geschäft gegründet hatte. Der Inhabern fabriziert noch heute nach einem uralten Rezept eine besondere Art vor, Pillen. Sie hüben die Größe einer Walnuß, sind von einer Wachshütte umgeben, und der geduldige Patient muß sid) ails beit Riesenpillen 50 oder 100 Keine Pillen drehen, die er dann nach Bedarf .einzeln einninmi. Im redaktionellen Teile enthaltene entgeltliche Mitteilungen find durch «in vorangesetztes E gekennzeichnet. r Lar Urteil der zahlreichen Kunden des bestbekannten Warenhauses Brüder S ch i f f m a n », 2. Bez.. Taborstraße 46, lautet übereinstimmend r »Verläßlich gute Qualitätsware — außerordentlich billige Preise." Den besten Beweis für die besondere Leistungsfähigkeit und Konkurrenzlofigkeit dieses führenden Unternehinens der Leopoldstadt liefert die unumstrittene Tatsache, daß trotz der immer schwächer werdenden Kaufkraft deS konsumierende» Publikums täglich viele neue Käufer de» Weg zu Brüder Schiffmann finden. Wer einmal kauft, koinnlt i,nmer wieder niid enlpfiehlt diese gute uud billige Bezugsquelle seinen Freunden. Besonders reißenden Absatz finden Meider-Boile in allen DWns und Farben zum SensationSpreiS von nur 98 Grosche n pro Meter. Wegen vorgerückter Saison besondere Gelegenheitskäufe in sämtlichen Badeartikeln, Erepe de Chine, Crepe marocaine und sonstigen Sommerwaren. Prima Regenmäntel iu reich- XMgster Auswahl nur Schilling 19.60. Leine», Grabt, WebeL ' ' Haus- und Leibwäsche aus nur allerfeinsten Lelnenwaren z», beispiellos billigen Preisen. Niemand versäume die Besichtigung! der zahlreichen Schaufenster sowie die an jedem Sonntag zu> sehende Innendekoration, welche besonders bei starker Abenvbeleuchtung sehr schön wirkt. Oesterrekchische Artisten-Arbeiisgemeinfchast. Bet der am am 91. Juli stattfindenden Versammlung wurde Rechtsanwalt Tr. Leopold Popper einstimmig zum Ehrenpräsidenten dieser neu ins Leben gerufenen Vereinrgung .der notleidenden Artisten gewählt. Den provisorischen Ausschuß bilden die Herren Adolf Hopp (Ob-lnann), Moritz Mayer, Josef B u a n t r (Stellvertreter). Rudolf Ireiberg (Schriftführer), Robert Endlicher, Hans G r ö b n e r (Stellvertreter), Emanuel Schulhof (Kassier), Ena Lessen (Stewertreter), HeNny Del B e r r o und Hans B n ch e r (Ausschußmitgliedcr). Als erste Berairstaltung wird Ende August ein großes Artistenfest veranstaltet. Bühne und Kunst. Soktor und Apotheker. Erstaufführung im Schönbrunner Schloßtheater. Richard Wagner nreinte gelegentlich, ment solle die öei schiede neu Etappen der Entwicklung der deutschen Oper durch die Aufführung des „Doktor und Apotheker", des „Zar und Ziukmermantr" und der „Meistersinger" zeigen. In der Tat bedeutet Karl Ditters v. Dittersdorf (1739 bis 1799), der zu Lebzeiten ebenso überschätzt wurde — er hatte zeitweilig größere Erfolge als Mozart, und Kaiser Josef rühmte Dittersdorfs meisterliche Jnftrumentatiotr gegenüber jener Mozarts, die zu voll fci und die Sänger übertäube — wie er heute unterschätzt wird, eilten Markstein in der Geschichte der deutschen Oper. Zu seinem naiven Humor verbindet er das deittsche Singspiel mit der italienischen Opera buffa, das deutsche Lied .mit der italienischen Arie, er hat von Pergolefi wie von Muck ltnd Mozart gelernt, an: Ausbau des Opernsinales initgearbeitet und Weber und Lortzing vorgearbeitet. Künstlerischetr Ehrgeiz hatte er nur wenig: so lehnte er es ab, als Nachfolger Florian Gaßntatllts Hofkapellmeister in Wien zu iverden. Er blieb Amtshattplmmut in Freiwaldau, „stopelte", wie er selbst in feiner -bescheidenen Weise schreibt, „noch -mchr Opern zusammen" und bezeichnet als „die wichtigste Epoche seines Lebens" sein« Erhebung in bcu Adelsstand. „In der Tat lebte iu dies ent Fürstendiener und ungeirteiu fruchtbaren Tondichter, der mehr als 40 Opern — bavuuicr auch eine „Hochzeit .des Figaro" uitd „Lustige Weiber von Windsor" — und viele Dutzende von Symphonien und Kammer-, intufikwerken schuf, ein Schätzer des Diesseits, ja, ein Philister des Wohllebens. Seine Neigung zum Philifterinm der Biedermeierzeit kommt oft genug schon in der Wähl seiner trivialcit ungeschicktetr Texte znnr Ausdruck, in denen meist int Einklang ' mit der Zeit die gleichen Typen des feschen und-des verschüch terten Liebespaares, die keifende -Alte, eilt Possenreißer, Zauberkün,stier, Verkleidungen und Verwechslungen wiedcvkehrett. So auch im „Doktor und Apotheker", der gegen Ende des 18. Jahrhunderts einen ähnlichen europäischen Bom'belterfolg hatte, wie heute die ,-Cavalleria" oder die „Mariza". Auch hier die keffende Alte, welche den Dottovsohn und die Aipothokertochter um des verkrüppelten, verliebten Hauptntannes willen voit einander fernhält, doch fast unvermittelt aus ihrer Rolle fällt und wie ein ,Meus exmachina" die beiden zufamntenführt. Auch hier allerlei Possenreißerei und eine wahre Prachtgestalt —wie aus einem Lortzing-Lustspiel — der wisstlffchaiftelude Apotheker quackfalber. Auch in der Musik findet sich manches Philisterhafte, so gleich das erste biedermeierffche Quintett. Doch welche Fülle von Melodik in allen den Ensembles und Finales, in dom Gekeife der Alten, in beit ZaMuetten und schelmischen Koloraturelt, welcher Reichtum an technischer Brillanz und an Instrumentai - effektert: Die Werbung des unermüdlich polternden Hauptman-nes fällt mit Pauken und Trompeten durch und krachende Bässe bogletten sein faules Schnarchen. Oft denkt man an Figaro, schon in der lustigen D-Dur-Oubertüre, doch im Grunde hört man nicht den Geist Figaros, sondern nur den fvoheit rtnd freien -Musikgeist jener Zeit, der sich zur Natur zurücksehnt. Einfach, ungekünstelt, wenn auch manchmal trivial ist die muntere Melodik, die Freude an kleinen Notengruppen, die in blitzschnellem Parlando wiederholt und gesteigert toeiben —- etwa in der Schilderung des Herzklopfens im ersten Finale. Wie ja überhaupt Dittersdorf — in feinen Symphonien nach Ovids Metamorphosen schildert er Sonnenwagen uud Quelle, malt er Froschquaken und Hundegebell — mchr prograumiatische Schilderung als .Ausdruck der Empfindung sucht. * ES ist bezeichnend für unser Publikum, daß Rainer S im o n ö feinen ersten großen uud wchlverdienten Erfolg mit einem 109 Jahre alten, durchaus heiteren, naiven Werke errungen hat. Die iKüustler waren ja nicht durchwegs auf der Hohe — wie würde das reizende Werk erst im Redoutensaal ntit der Schumann und Mahr einfchlagen! —, doch Frau Perard- De-Mmer unddieHerrenDegon, Beer und Wohlmuth wahrten gute Halttmg, Fräulein Krauß und Herr Hey sattgen vorzüglich und Frau Pola und namentlich Herr Hille sorgten für Humor. Mit viel Effer half das von dent trofflichett Kapellmeister Meirich geleitete Orchester mit. So wäre der alte Herr v. Dittersdorf mit den Wiener Musikern wchl zufrieden gelvefen und hätte sie nicht, wie seine Gvoßwardeiner Kapelle, mit den strengen Worten abgeurteilt: „Die Musiker pflegen nicht seltett übermütig, unruhig twb querulierend zu sein, und machet: sich gerne gegen ihre Vorgesetzten aus." Erwin F e.lb e r. Da» arische Aeater. Aue Kritik Fritz Engels. Der Kritiker des „Be-rlimr Tageblattes", Fritz Enge!, beschäftigt sich in der letzrett Nummer der „C.-W.-Zeitung" mit der geplanten Gvünduttg der „Dou 1 sche tt NationalhH.hne", Kr «MK W W

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