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Wiener Morgenzeitung · 1925-08-04 · Heft 2318 (4.8.1925) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2318 (4.8.1925)
Date
1925-08-04
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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» Leite 3 Dien, DienStag Wiener MnraenLetturist. Me Exzesse am Praterstern. Srmardan, Mohapels. - Nolportaaeverbot. Die Vorgänge, deren Schauplatz am SainLtLg nachmittag die Gegend um den Praterstern war, Hatzen die ganze Stadt in Erregung versetzt. Die schreckliche Tat wurde überall besprochen und in allen Kreisen wurde dke Fragegcstellt, die sich von selbst aufwirft, die nach den Urhebern dieser Vorfälle. Die Verhetzung, die seit mehr als einem Monat betrieben wird und von den Hakenkreuzlern ausgeht, hätte niemals zu solchen Dimensionen und zu solchen Folgen kommen können, wenn sie sich nicht des wohlwollenden Schutzes des ch r i st l i ch s o z i a l e n Z e n t r a l o r g a n e s hätte erfreuen dürfen. Was dieses Blatt, die „Re i ch sp oft", in den letzten Tagen geleistet hat, um auf dem Rücken der Juden den boshaften .Hampf gegen di? derzeitige Regierung auszutragen, grenzt ans Unglaubliche. Darüber wird noch einiges zu-sagen sein. Hier sei auf eine ganz besondere Fälschung dieses Zcntralorgans aufmerksam gemacht. .Wir Hatzen in unserem gestrigen Mittagsblatt den am Sonntag gebrachten Bericht in folgender Weife richtiggestellt: Den unmittelbaren Anlaß zu der schrecklichen Tat bildeten bekanntlich die Vorgänge vor dem Tegetchoff-Denkmal. Der ermordete Mohapel und sein Freund Hoffmann hatten sich in einer Gruppe befunden, aus der gegen einen Redner Pfui gerufen wurde. Die Umstehenden hielten nun.Mohapel, der das Ahze.ich.cn,des Deutschen TnrnerbundeS trug; für den Rufer und griffen ihn an. Er und sein Fveund liefen nach verschiedenen Richtungen davon und wurden verfolgt. Hoffmanu konnte sich retten, während Mohapel durch dre Novaragasse in die Wein- - traubengasse verfolgt rvurde. W ir n ehme n diese Konst atierung aus freie,l Stücken vor und bedauern, daß wir durch mehrere uns zugcgangene Berichte irregeführt wurden. Mohapel ist das unschuldige -Opfer einer tragischen Verwechslung geworden, me'auch damit nicht zu rechtfertigen wäre, wenn er einer der Hcckenkreuzorganisationen angehört hätte. Wir haben dies geschrieben, um einer Ehrcnpflichr zu genügen. Wir haben nicht erst auf Berichtigung von anderer Seite gewartet. In dem Abendblatt der „Reichspost" dom unser Artikel 'bestimmt Vorgelegen ist, finden wir nun, wohl verstanden, nach unserem freiwillig vorgenommenen Widerruf, eine Glosse, die wir hier. wiedevgeben, um den Tiefstand dieser führenden Journalistik zu zeigen, die alle Tage die. Reform des Preßgesetzes verlangt. Die „Reichspost" schreibt also: " „Das Organ der Zionisten, das, wenn es nicht vom letzten Funken politischer Klugheit verlassen wäre, eine strenge Scheidung zwischen den Mördern Mohapels und den zwnistrschen Parteianyangern vornehmen müßte, verleumdet den Erstochenen entgegen den polizeilichen Feststellungen als den „Führer der Hakenkreuzler", der am Praterstern einen Arbeiter schlug. Man wrecha uns nie wieder von Provokation! Wer. sich solche Frechheit erlauben konnte, hat ein für allemal das Recht verloren, sich herausgefordert zu fühlen. Wir rufen nicht gur Lynchjustiz. Im Gegenteil: wir warnen davor. Aber wir halten es dennoch für unerläßlich, den Hetzern, die solcher Beschimpfungen eines Todesopfers der . Verhetzung fähig waren, einmal deutlich zu machen, daß sie ihre ungestörte TätiOei-t in dieser Stadt lediglich der Langmut, der angeborenen Disziplin und der Kultur der Wiener verdanken, die über den alttestamentarrschen Satz „Aua' um Aua', Zähn um Zähn" moralisch hinausgewachsen sind. Wir halten es für unerläßlich, den Verleumdern einmal zu -eigen, wieviele, in dieser Stadt sich schützend vor die Bahre Mohapels zu stellen bereit sind. Wir sprechen im Namen der ganzen christlichen und deutschen Bevölkerung Wiens, wenn wir für den schuldlosen Blutzeugen die gleichen Ehren fordern, die sonst nur den verdienstvollen Männern der Stadt und der Landes erwiesen werden." Die Nachforschungen der Polizei, die gestern fortgesetzt wurden, bewegen sich in der Richtung, die eventuellen Mittäter des bereits des Mordes überwiesenen Zuhälters Seidl, zu eruieren. Die Leiche des unglücklichen Mohapel weist Stichwunden auf, die von mehreren Messern herrühren sollen. Die Obduktion ergab, daß Mohapel drei Wunden hatte, einen Stich in der Herzgegend, einen Stich am linken Oberarm und einen Stich an der linken Halsseite. Nur der Stich in der Herzgegend mußte unbedingt tätlich fein, wahrend die beiden anderen Stiche, die mehr oberflächlich sind, für sich "(fein den Tod nicht herbeigeführt hätten. Aus -der Boschaffenheit der Verletzungen kann der Schluß gezogen werden, daß die Stiche im Herzen und am Oberarm, von einem W erkzeug hervühven können, wahrend beim Stich an der linken Hal.Sseite die Möglichkeit vorliegt, daß ein anderes Instrument verwendet worden sein könnte, zumal da bei diesem Stich der Wnndkanal geringere Breite zeigt und auch die Wunde tiefer ist als bei den beiden anderen Stichen. Sie ist bei «den anderen etwa 9, 'beim HalSstich etwa N Zentimeter tief. Mevdings kommt es vor, daß auch bei kürzeren Instrumenten durch die Nachgiebigkest der Muskulatur der Stich tiefer gehen kann als das Instrument läng ist. Zum Vergleich mit der Beschaffenheit der Wunden wurde vom Sichecheitsbureou auch das Messer. das Seidl bei der Tat benützt hat, ins gerichllich-inedizinisch - Institut geschickt. An dem Messer konnten mit freiem Auge keine Blutflecke festgestellt werden; Seidl hat ja zugegeben, daß er das Messer in seinem Sacktuch abgewischt hat. Der Vergleich ergab die Möglichkeit, daß die Stiche in Heyz und Oberavnl mit diesem Mesier geführt worden sein können. Möglich ist es ümmechin, daß auch der dritte Stich von dem Messer Seidls herrührt. Er hat allerdings, wie schon betont wurde, in seinem Geständnis angegeben, daß er bloß zwei Stiche. geführt har. Sollt« diese seine Aussage wahr sein, so würde die Angabe des Stubenmädchens Jakfch an Bedeutung gewinnen, die angab, daß sich unter den Leuten, die sich auf Mohapel stürzten, ein Mann befunden hat, der die Kappe eine- Eisenbahners trug und ein langes Messer in der Hand gehalten haben soll. Sie Will au» seinem Munde den Ruf gehört haben: „Der ist erledigt! Geh'n wir!" Daß aber der Mann auch einen Stich geführt hat. kann die Jecksch nicht behaupten. Dem gegenüber liegt die Aussage eine- Soldaten vor, der auch beim Hotel Dresden war, der gehört hat, wie Seidl, als er aus dem Hotel stürmte, ausgerufen hat: „Dem Hab' ichs gezeigt! Ich Hab' ihm das Mandl dreimal hineingerannt ...!" Der Soldat bekräftigt, daß seinerseits ein Irrtum bezüglich der Zahl „drei" a u sg eschl osse n ist. Diesen Punkt aufznklären» ist nun die polizeiliche Untersuchung bemüht. Unter den Lntten. die in Verwahrungshast genommen wurden, weil sie-in der Menge -waren, die ins Hotel gcftüvmt ist, befand sich auch der Eisenbahner Franz Sokolom. Da die Eglichkeit nicht ausgeschlossen, schien, daß er der Mann mit der Eisenbahnerkoppe ist, den die Jaksch gemeint hat, wurde er ihr gegenübergestellt; sie hat ihn aber nicht als den Mann erkannt, der das lange Messer trug und den Ruf ausstieß.' Sokolom wurde befragt, ob nicht noch andere- Eisenbahner mit ihm beim oder im Hotel waren. Sokolom machte widersprechende Angaben und nannte hintereinander drei Eisenbahner, von denen er behauptete, sic seien mit ihm gewesen. Bezüglich zlveier konnte einwandfrei erwiesen werden, daß sie überhaupt nicht im Hotel waren. Festgestellt ist ferner, daß der dritte wohl beim Hotel war, sich aber nur in dem Sinne bemüht hat, die Menge von den: Eindringen in das Hotel abzuhalien. Infolge dieser widersprechenden Angaben des Sokolom ist der Verdacht auf* getaucht, daß er vielleicht einem Arbeitskollegen, der' unmittelbar beteiligt war, Vorschub leisten wollte. Er wurde deshalb in Haft behalten. Außer ihn sind noch zwei junge Leute, Paul Löbl und Leopold Pa rer, die den Mohapel bis in das Hotel verfolgt hatten, in B e r w a h r ü n g s.h a f t. Ueber den, Mann mit dem Höcker, der nach Angabe des zweiten, von der Menge Verfolgten, des Ernst Hoffmann, die Menge aufgereizt haben soll, gibt Hoffmanu jetzt an, daß dieser Mann, der noch gesucht wird, keinen ausgesprochenen-Höcker hatte, sondern nur von gedrungener Gestalt war und hochgezogetre Schultern hatte, daß er etwa 40 Jahre zählte, mittelgroß ist, und einen blonden, ungepflegten Schnurrbart hat, der ins Rötliche spielt.-- Er dürfte keine Kopfbedeckung gehabt haben. Nach Aussage der Mutter des ermordeten Mohapel sind aus dem Besitze ihres Sohnes bei dem Tlinluft Brieftasche mrd Zigürettendose abhanden gekommen. Ob sie gestohlen wurden oder sonstwie verschwunden sind, konnte bisher nicht festgestellt werden. Die Brieftasche soll 80 bi- 90 Schilling enthalten haben, die Dose war aus Alpakka mit Emailverzierung. Der Zuhälter Seidl ist ein bekannter Praterraufbvld. Er istwegen 'verschiedener Raushändel bereits achtmal vorbestraft, das letzte Mal.wegen Mißhandlung feiner Geliebten, einer früheren Prostituierten, mit drei Monaten Kerker. Er schildert seine Tat derart, daß er in einer Kaschemme in der Franzensbvückenstraße mit drei Kutschern und zwei Mädchen ,-schnapste". Während des Spieles hörten sie den Lärm vom Praterstern. Seidl rannte hinaus, sah einen Mann laufen und schloß sich den Verfolgern an. Mit drei oder vier ihm angeblich Unbekannten lief er Mohapel in- Hotel nach und versetzte ihm mit dem bereitgehaltenen Vexiermesser zwei Stiche. Er lief dann in die Heinestraße und konnte im Tumult e n tkomm e n. Er suchte'dann seine Freunde, kam in em Pratergasthaus, wo, er in eine Rauferei verwickelt wurde. Ein Mann wurde verhaftet, Seidl schloß sich der (Morte an ,und wurde dabei selbst verhaftet Er ist nirgends organisiert. Im Zuge der Räumung bc5 Pratersterns wurden am Samstag abends im ganzen neun Personen wegen Auf-' l a u f e S verhaftet. Der Sonntag verlief in voller Muhe. Gestern wurde für alle Fälle ein allgemeines Kolportagrverbot für die Gegend des PratersterneS erlassen. Die Hakenkreuzler behaupten, daß sie den Verkauf ihrer Blätter am SamStag schon zu Mittag eingestellt haben. Ihr Organ «macht die feine Alibianmerkung, daß der Verkauf .Ffsizlell" eingestellt wurde. Wir können feststellen, daß dies« Blätter noch um 4 Uhr angopriescn wurden, und die „Arbeiterzeitung" hebt dies ausdrücklich hervor. Mit welchen Mitteln die Hetzer arbeiten, beweisen die hier im Wortlaut zitierten Zettel. die gestern in der Gegend zwischen Novdwestbchn und Nordbahn an -die Mauevn geklebt wurden: .Minden! Fürchtet euch nicht! Der republikanische Schutzbund sicht! an eurer Seite, unser Kongreß ist ge'chützt! Zionistischer Dandesverband." „Sozialdemokraten!. Erweist euch dankbar! Die Hakenkreu-mördetbaude bedroht jene Juden, die euch die Freiheit gebracht. Helft unS We Hakenrreuzlechrut vernichten! Das Zionistische Landeskomltee." „Arbeiter! 1 Euch ist die Freiheit geuwrden! immer die Freunde der Arbeiterschaft! F;eunde beim Zionistenkongreß! Die Juden - Seid auch waren unfexe Keren StzajWech,'«, 4. August 1925 - Nr. 1818 mvmmm-.. ■■ ...n—■ . i\ > rmmmm i .. Das ist ein.Hakenkreuzschwindel. Diese Zettel sind falsch, ebenso wie die gleichartigen, auf denen ,Mationakra:, Bureau für Wien" unterzeichnet ist. Ein junger Mischer Handelsrngestellter, der einen solchen Zettel ab riß, wurde deshalb verhaftet uitb dem Kommissär mit der Angabe vorgeführt, t\ habe sie an geklebt. Er konnte rasch volle Aufklärung üb»' den Unsinn geben und wurde wieder fteigegeben. Das „AnttfasMenkomilee". Die poliMicheik Erhebungen haben ergeben,, -daß de» Wercheugschlosser Franz Ja kl, der Führer der jugendlichen Kommunisten des zweiten Bezirkes, die mit der Aufschrift ^oopoldstädter Antifaszisteittonritec" versehenen hoktographie-rten Flugzeltel mit der Aufforderung, am 1. August 102? auf dam Praterstern zu demonstrieren, horgesteNt und am 1. August 1985 naännittagS zur Verteilung gebracht hat. Jakl gchört einer kleinen Gruppe kommunist-ischer, bc ziehuugsweise -d c n K o «t m u n i st e n u ahe st ehender Jugendlicher an, die sich vor einiger Zeit zu einem sogenannten ,,Ant>ifaszistenlkomitee" zchammmigetolr haben, um den Kampf gegen die Reaktion zu organisieren. Ms Mitglied -dieses Antifaszistenkonritees wurde auch der absolvierte Mittelschüler Otto Kadmon auc-gejovscht, der -in einen:- nengegründeten, gänzlich mrter kommunrisirschom Einflüsse sichenden „Verbände der unabhängigen sozialistische Arbeiterjlbgend" eine führende Rolle spielt. Die Ausfovschuns der übrigen Mitglieder des antifaszistifchen Komitees ist im Inge. Hausdurchfuchuntten bei den kommuniftiichev Verbänden Die Polizeidirekkion hat nnmnehr im Sekretariat« der kommunistischen Partei Oesterreichs, sowie in den Lokalen deS „Verbandes der kommunistischen Prolotarievjugend" und des „Verbandes der unabhängigen so- Kia-listtschen Arbeiterjugend" Hausdurchsuchungen vorgenommen. Das be.i diesen Hausdurchsuchungen faisicrtt Materia-l wird gegenwärtig noch gesichtet. Das LoichonVegängnis Mohapels. wird voraussichtlich Sanlstag nachmittags stattfindcn; die (öfter« des Ermordeten haben gewünscht, daß es von der Wohnung in der DaÄvi'Ngasse aus erfolge. Die Leiche soll in der Loüpoldskirche cingeseguet werden. Die sogeuanntcn vöMschen Vereinigungon, deren schamlose Hetzerevvir es dazu gebracht haben, daß die Zuhälter und Messerstecher ihre .Heldentaten nicht Mehr bloß unter ihresgleichen verüberr sondern dem Bdispick der völkischen -,MMurträger."- folgend und ihren Hetzaufmfen Folge leistend ihren TäÄichkeitsdrang politisch verbrämen zu dürfen glauben —, dieselben Völkischen haben beschlossen, das Leichenbegängnis des durch ich r t Schuld ums Leben gekommenen Mohapel zum Zltveck«. einer Kundgebung, auSzunlützen. Sie wollen, wie die Chvistlichsozialle Nachrichtenstelle berichtet, beim L-eicheiMgängnis erwn DemonstrationSzug mit Faihnen und dergleichen von dar Praterstvaße über die Aspernbrücke uind den Ring >bis zum Schwarzenbevgpilatz veranstalten. Monarchisten gegen Hakenkveuzler. Gelegentlich einer Feier der kaisertreuen Bolkspartei kam der Parteipräsident Oberst Wolfs auf die Haltung der Christlichsozialeu in Angelegenheit des Mordes an Mohapel zu sprechen und sagte u. a.: Die Ehristlichsoziälen, führender Glätter sind sich Noch immer nicht der großen Gefahr bewußt, welche die gegenwärtige Hakenkpeuzlerbewegung in Wien und Otzsterreich für jeden währen Patrioten bedeutet. Jeder halbwegs vernünftig Denkende muß heute bereits einschen, daß der in den letzten Wochen sich stetig steigernde RadauantisemitiSmus der Hakenkreuzler nur die Maske bildet, die Stimmung für den bedingungslosen Anschluß an Deutschland vorznbereiten. Jeder bodenstündige Jude ist dicher ein besserer Patriot alz di« im S o ld e v o n Berlin stehenden Hakenkreuzler. JUWELIER MORIZ OESTERREICHER I« WIppllnBaratralta 39 Steter Bingens besondere preiswerter Juwelen und Silberwsren OfoeMt UbMulager 5U2 Eigones AUIier ftntenegen trab Stürme. 10 Grad im August. Der sprunghafte Wettercharakter des heurigen Jahres ist reich an Uebetraschungen. Nach dem schwülen, hochsommerlichen SamStag, an dem sich die Quecksilbersäule wieder einmal um 3g Grad bowegre, setzte Sonntag fritl) ein heftiger Landregen ein, der ungeschwächt bis in die Abendstunden andauerte. In der Nacht auf Montag war ein kräftiger Stuxm aufgetreten und der Regen hörte nicht auf. Gchern früh morgens zeigte das Dhermometer 10 G r a d R e a u m u r. In den Nachmittagsstunden hörten die Niederschläge endlich arrf, Der graue Himmel heiterte sich auf, aber es blieb kühl. Die Voraussage meldet veränderliches und kühles Wetter. Der Stuvm hat vielfache Schäden augerichtet. Feicherflügel losgerisien, Blumentöpfe auf die Srvaße geworfen. Die Feuerwehr mußte fehzehnmal auörüävn. In Park-« anlagen wurden auch Bäume entwurzelt. Auch aus Graz und Untgebung werden große Schäden durch Regen und Stürme gemeldet. Folder und Wiesen stehen unter Waffer. In K a m b a ch bei Graz geriet ein E r d h a » g i nS R u tsch e n. Das AuSmaß der noch in Bewegung befindlichen Erdmasien dürste MM) Quadratmeter betrage^

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