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Wiener Morgenzeitung · 1925-08-03 · Heft 2317 (3.8.1925) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2317 (3.8.1925)
Date
1925-08-03
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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M SR7 ' Me«, Mnmsg *..... ■■■■■" ' —.. . I " .■' '»»■»" T'; der Umgestaltung jüdischer Mensche«. Zwei Jahre sind vergangen ' Mische« dem vorigen und diesem Kongreß, ohne daß irgend eine j der Erwartungen, die man an die Inaugurier,»ng der Erweite-! rungspolitik geknüpft hat, in ErMung gegangen tväre. Außer : ider Marfhall-Gruppe, deren Haltung schon früher feststand, und dem Board of Deputies haben wir keine wosenttichen Gruppen i gewonnen. Die Landeskonferenzen konnten nicht durchgeführt werden, eben wegen der Schwierigkeit der Formel des fifty-fifty. Die Veränderungen in Palästina, die sich vollzogen ' haben, find durch die Kraft der jüdischen BolkS-inassen erfolgt, durch die Kräfte, die nicht durch Jewish-Ageney-Politff wirksam gemacht wurden. Die Eingänge des Keren Hajessod zeigen dauernd ein Anwachsen des zionistischen Anteils. urrd die Eingänge des Keren Kajemeth verstärken das Bild. All dies sage ° ich, nicht um der Ansicht Ausdruck zu geben, daß man von den Nichtzionisten nichts Wesentliches erwarten kann, ich bin überzeugt, daß im Verlaufe der Zeit ihre Hilfe schr wertvoll werden kann, aber es zeigt sich, daß diese Wirkungen nicht von heute auf morgen aintreten können, sondern einer langsamen Entwicklung bedürfen, und daß daher kein sachlicher Grund be-! steht, einen Prozeß der Heranziehung, der, wenn er große Erfolge haben sollte, seine Krönung in der definitiven Erweiterung der Jüwish Agency haben könnte, mit dieser definitiven Erweiterung gu beginnen. Dieselben Voraussetzungen, von denen die innere jüdische Politik des Zionismus getragen fein müsse, müssen auch bestimmend sein für seine äußere Politik. Es dürste vielleicht hertte vielen, die vor zwei Jahren noch nicht so dachten, klar geworden sein, daß die Formel einer notwendigen Pause in unserer politilschen Aktivität und eine Konzentration aller Kräfte auf den wirtschaftlichen Aufbau falsch ist. Es soll für die politischen Mißerfolge der letzten Jahre, die als Fakta doch niemand bestreiten wird, niemand verantwortlich gemacht werden. Vielleicht ist es in einem hohen Maße richtig, was j Weizmann erklärt hat, daß die objektiven Umstände der Welt- Politik für unS ungünstiger geworden sind, als sie es zur .'Zeit der Balfour-Deklaration waren. Aber daraus kann sich nur eine Konsequenz ergeben: die Notwendigkeit, unsere politische Aktivität zu steigern. Ich gehöre gewiß nicht zu jenen, die die rein politische Arbeit überschätzen, und 'noch weniger zu jenen, die unter politischer Aktivität die Anwendung von Mitteln und Methoden sich vorstellen, die ihrem - Wesen nach unzionistisch sind, ihrer Wirkung nach uns höchstens diskreditieren könnten; ich meine damit Forderungen, wie sie j3tt« Teil etwa Jabotinski aufstellt. Aber diese Mittel abilehneu und die primäre Bedeutung der wirtschaftlichen und kkulturellen Arbeit in Palästina zugeben, muß noch nicht bedeuten den Verzicht auf politische Aktivität. Uns war die zionistische Außenpolitik stets in erster Reihe diktiert ivon der Notwendigkeit, die politischen Forderungen des jüdischen ^Palästina der nichtjüdischen Welt nahezubringen. Die ungünstige Wirkung unserer politischen Passivität in den letzten -Jahre» äußert sich darin, daß weite Kreise der nichtjüdischen Deffentlichkekt unsere Forderungen nicht kennen, geschweige ^derm billigen und daß selbst im Lager unserer Freunde die r.Lendez sich bemerkbar macht, unsere Ansprüche, in Palästina gu beschränken, den Begriff des nationalen .Heims immer mehr pinzuengen. Cs läßt sich nicht verkennen, daß die englische Politik bewußt oder unbewußt von einer solchen Tendenz beherrscht ' wird. Eine solche Konzeption, wie sie in den Reden des Ko- 'lonialministerS AmerhS in Palästina und in dem in seiner Offenheit menschlich schr sympathischen Bericht Gir Herbert Samuels zum Ausdruck kommt, bedeutet die Gefährdung des Begriffes eines jüdisch-nationalen Heimes. Wenn die Berückjsichtigung der gerechten Forderungen der Arbeiter bedeuten -fall, daß man uns Staatsländereien nicht geben kann, weil es die Araber irritieren könnte, daß man geeignete jüdische Beamte nicht anstellen kann, daß man arabische Schulen baut auf Kosten jüdischer Steuerträger und unser Schulwerk unberücksichtigt lassen muß, dann beginnt hier eine Interpretation der Balfour-Deklaration, die nichts mehr mit Interpretation zu tun hat, sondern Abänderung ist. Dagegen müssen wir uns wehren: durch Proklamierung unserer Forderungen, durch Propaganda großen Stils, durch Aufklärungsarbeit und durch den entschlossenen Willen, nichts von dem integralen Begriff eines nationalen Heimes preiszugeben. Dies verstehe ich unter der Forderung einer Erhöhung unserer politischen Aktivität, der Einleitung einer neuen Phase zionistischer Außenpolitik. Diese Forderungen haben zur gemeinsamen Voraussetzung eine Neubelebung des zionistischen Willens, eine Stärkung der Position der zionistischen Bewegung. Nirgendwo ist die Durchsetzung dieser Voraussetzung notwendiger als in der Gestaltung des eigentlichen Anfba »Prozess es. Die Probleme des Aufbaues sind heute von zentraler Bedeutung geworden, und jede neue MonatSquote an Immigranten steigert ihre Aktualität. Wir stehen vor der Gefahr, daß die Palästinabewegung nicht mehr identisch ist mit dem Zionismus und nicht mehr kontrolliert wird durch die zioilistischeu Prinzipien. Hier liegt das Problem des Palästinawerkes. Wenn der Zionismus Erziehungswerk für das jüdische Volk ist, ist er eS doppelt und dreifach für die Juden, die nach Palästina gehen. Die Einwanderung jüdischer Menschen in Palästina ist Voraussetzung unseres Werkes, sie ist nicht das - Entscheidende an diesem Werke. Das Gestaltende an diesem Aufbau ist die bewußte, zionistische Leitung, die Durchsetzung der zionistischen Prinzipien. Die Durchführung einer gesunden beruflichen und sozialen Schichtung, die Schaffung einer gerechten sozialen Ordnung, die Eroberung des Landes und des Arbeitsprozesses durch die Juden im Lande, die Sicherung der hebräischen Sprache und Kultur als Denk- und Lebensform des Judentums in Palästina, die Autonomie des palästinensischen Judentums in der Gestaltung ihres Lebens bedürfen zu ihrer Durchsetzung eines radikalen Willens, einer unerschütterlichen Energie. Jeder, der die Entwicklung verfolgt hat, weiß, daß diese entscheidenden Komponenten immer mehr gefährdet werden und außerordentlicher Stärkung bedürfen. Mfeiter Sparen ül«iu mitst nichts gegen die Weciiselfllid des Leber«. Wes "wird aus Ihrer Familie, wenn Sie vorzeitig sterben? 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Auf diese Entschlossenheit, wenigstens in den entscheidenden Punkten, kommt es an, und wenn zionistische Führer und Gruppen sich heute zu einzelnen Programmpunkten äußern und Stellung nehmen, sollen sie auch klar sagen, wie weit sie entschlossen sind, ihre Durchführung zu erkämpfen. Man verlangt Klarheit von uns, man ist berechtigt und verpflichtet, auch Klarheit von anderen zu verlangen. Programmpunkte und Proklamationen, mit den Vorbehalten, sie nur unter bestimmten taktischen Konstellationen zu vertreten unb sie eventuell preiszugeben, bedeuten nichts, machen die Situation unklar und demoralisieren die Bewegung. Man kann sich stellen wie immer man will, eine Forderung sollte aber gelten: unabhängig von taktischen Momenten und persönlichen Rücksichtnahmen seine Stellung zu nehmen und seine Entscheidung zu treffen auf Grund sachlicher Prüfung unter Ausschaltung aller anderen Gesichtspunkte. Paradoxe Sohlen. T Don Ingenieur Hugo ZaloSeer, Nahalal. Wir haben im Lande den bereits erwähnten Hamaschbir, welcher eine von der Arbeiterschaft noch vor dem Kriege gegrünide-t« Berkaufsgenossenschaft ist. Seinem Zwecke nach sollte er eine sehr wichtige und mitzenbrintzende Institution sein und sowohl den Interessen der Kolonisten als auch denje,eigen der Arbeiter dienen. Leider stehen wir hier vor einer paradoxen Tatsache. Die Verkaufspreise der verschiedenen Warenartikel im Hamaschbir sollten doch billiger sein als bei einem privaten Kaufmann. In Wirklichkeit ist der Hamaschbir in keinem Warenartitel billiger ajs der private Verkäufer, «n vielen Artikeln jedoch um 15 bis 20 Prozent, teurer! Einige Beispiele: Kartoffel!« kosten im Hainaschdir (0,5 Rotel) 1.7 Piaster, beim privaten Kaufmann 1.3, dieselbe Marke Kon'servenfleifch 4L (4), Quaker Oats 6.6 (6), Fisolen 3.3 (2.7), gedörrte Pflaumen 6 (6), Maschinenöl 6,6 (10) ufw. Andererseits: Während der Hamaschbir die Milch in Haifa zu 3 bis 3.6 Piaster pro Liter verkauft, erhalten die Kolonisterr im Emek, die die Milch liefern, nut 1.6 bis 1.8 Piaster. Durch die Bursrrrrg an die Arbeiterorganisation sind die Kolonisten gezwungen, ihre Produkte an den Hamaschbir zu liefern, Obwohl sie sie anderweitig besser verkaufen könnten. Es hat fast den Anschein, als ob die Arbeiter und Kolonisten für den Hamaschbir da sind (und nicht umgekehrt). Nun aber noch eine Zahl: Der Hamaschbir hatte, obwohl or teurer als der private Kauiflimnn ist, im vorigen Jahre ein Defizit von zirka 1600 ägyipt. Pfund. Hier würden wirtatsächlich vor einem Rätsel stehen, wemt uns, die wir längere Zeit im Lande sind, eines nicht bekannt Wäre: Nicht die Fähigkeit bringt den Mann an den richtigen Platz, nein, nur die führende Partei stellt ihre Leute auf die wichtigen Posten, ohne die Gewißheit zu haben, ob sie diesen gewachsen sind oder nicht. Leider fehlen mir genaue Zahlen pom Solelboneh, doch halbe ich den untrüglichen Eindruck, daß es auch hier nicht nabers stcht. Einige Worte über die Arbeit der Mahlekat lMtzaschwut (Kolonisationsabteiluug). Die Zahl „100 Dunam pro Familie* scheint hier als die Lösung aller Probleme der landwirtschaftlichen Kolonisation zu gelten. Ob der Stedlungsort vom Markte 28 Kilometer (Nahalal) oder 50 Kilometer (En Tivou) entfernt liegt, ob gute Wege vorhanden find oder nicht, ob Malaria oder nicht, ob Wasser oder nicht, dies alles scheinen Mauglche Umstände zu sein. Der Siedler bekomnvt maximal 160 Dunam. wenn es auch klar ersichtlich sein sollte, daß der Siedler mchr benötigt. Es wirb hier nach einer Schablone gearbeitet, was eben in Wirtschaft-fragen absolut Unzulässig ist. Noch einige Zahle,», die irr jeder Hinsicht paradox sind und noch immer der Aufklärung harren. Der Keren Kajemeth, der unter anderem die Ausgabe hat, das Äarb wieder zu besvrsten, arbeitet anscheinend schr fleißig auf diesem Gebiete. Leider wurde durch den Krieg ein großer Teil dieser Arbeit vernichtet und erst 1016 begann die Arbeit von neuern. Seit dieser Zeit ton,den nicht weniger als 36.000 ägypt. Pfund für die Aufforstung verweiset und mit dieser S-umme zirka 2200 Dunam Boden bepflanzt. - Die Aufforstung eitles Dunams kostet da,rach zivka 16 ägypt. Pfund, den Bodenpreis nicht eingerechnet. In Ghcbera, iw die -schönsten Forsthestände des Landes zu sehen siild, kostet durchschnittlich di« Bepflanzung eines Duuams vier bis fünf ägl-pt. Wund und ungefähr' daS- . §. froptt _ gsfli*» selbe in En Ganim und Petach Tikwah. Hiebei muß noch bd merkt werden, daß stellenweise 80 Vis 00 Prozent der durch die Fachleute des Keren Kajemeth gepflanzten Bestände einge-gangen sind (Mahlst Jchuda, Beer Towia), so daß sich eigentlich pro Dunam ein viel höherer Betrag ergibt. Aus solche Weese wird Palästina nie ausgesorstet lverden! Ich arbeite auf den Demonstrationsfeldern von Nahalal. Die Ernte ist gui, wie es die Druschproben erwiesen haben. In den Feldern steckt eine übermenschliche Arbeit, doch der Erfolg ist ersichtlich. Die Stimmung der Kolonisten blieb dennoch eine gedrückte. Sie sehen deutlich, daß die Lage nach wie vor ernst ist, und ein großer Teil der Kolonisten ist von der Arbeit übermüdet. Es fehlen noch sehr viele primitivste Wvrtschastsoinrichtun'gen, welcher Mangel nur durch die schwere, aufreibende Arbeit der Kolonisten ersetzt werden kann. ES fehlt znm Beispiel ein Milchkühler, so daß die Kolonisten nie frei von Sorge sind, ob die Milch noch in gutem Zustande nach Haifa kommen wird. Ein Gegenwasserstrom-Milchkühler ist keine zu große Investierung, die etwa aus Sparsamkeitsgründen unterbleiben dürfte. Laut Aeußerung eines der ältesten und besten Kolonisten in Nahalal könnten alle Fragen mit zirka 7000 bis 8000 ägypt. Pfund in barenr Gelbe bc hoben werden. Der Moschaw wäre dann gut fundiert, fähig i»nd bereit, den Abzahl,rngSverpflichtungen gegenüber dem Keren Kajemeth und Keren Hajeffod nachzukommen. Mit dibser Summe könnten 70 Familien von vielen Sorgen und Plagen befreit werden. Ich frage: Wird das geschehen, oder wird es. aus „Sparsamkeitsgründen“ wieder auf ein oder gar mehrere Jahre verschoben? Was sagen uns diese Zahlen? Sie sind der beste Beweis, daß bei den Wirtschaftsinstitutionen ein Chaos herrscht, so daß dadurch der normale Gang des Aufbaues nur erschwert wird. Ich weiß, daß am Kongreß die Jewish Agency die Hauptfrage sein und daß darüber in, Plenum sehr viel gesprochen werden wird. Dies ist eben ein dankbareres und leichteres Thema für einen großen Teil der Delegierten, welche den schwierigen und oft trockenen Problemen des Aufbaues weniger Verständnis entgegenbringen. Es wird viel debattiert und beraten werden, wie das Budget für das nächste Jahr aufzubringen ist. Auch ein sehr interessantes und schwieriges Problem! Wie aber die Gelder verwendet werden, darüber sollte man sprechen, und dann wird sich von selbst die zweite Frage ergeben: Wie die Gelder in Zukunft produktiv und zweckmäßig 8» investieren sind? Die Erfahrung, welche ' uns die letzten Jahre beigebracht haben, hat genügend Geld gekostet. * Auf unser Ersuchen sendet uns Herr Dr. E. M. Z w c i z die folgende Aeußerung: Geehrte Redaktion! Gerne komme ich Ihrer Aufforderung nach, mich zur Kritik zu äußern, welche Ing. Zaloscer in vorstehendem Artikel an den Pflanzungsarb eiten des Keren Kajemeth übt. Das Kereu-Kajemech-L'Jsrael-DirMorium hat sich die von Ing. Zaloscer gewünschte Aufklärung dadurch zu verschaffen gesucht, daß es im Frühsommer 1924 eine unparteiische Untersuchungskommission einsetzte mit dem Aufträge zu einem Gutachten über die bisherige Bau-mpflanzungsmethode des Keren Kajemet l'Jsrael, über den Wert seines jetzigen Baumbestandes und über die für künftig empfehlenswerte Pflanzungsmethode. Durch das im Spätsommer 1924 erstattete Gutachten sah sich das Direktorium veranlaßt, die nötigen Reformmaßnahmen altzuordnen. Mit Zirkular vom 17. April 1933 hat dann das Keren-Kajeinethl'Jsrael-Hauptbureau — vor der HerA-Jahrzert, an der man bekanntlich für die Baumspende sammelt — den Succns jenes Gutachtens allen Keren-Kajemeth-l'Jsrael- La ndesst rillen .mit der Ermächtigung mitgeteilt, diesen Bericht zu veröffentlichen. Zaloscers Angabe, daß die Aufforstung eines Dnnams den, Keren Kajemeth l'Jsrael (den Bodeirpreis nicht eingerechnet) aus zivka 16 ägypt. Pfund kommt, entspricht dem Gutachten, wonach sich die Durchschni'btskosten int vierten Pflanzungsjahr aus 16,5 Pfund stellen. Das Gutachten betont die Kostspieligkeit, die mit den hohen Arbeitslöhnen in den Jahren 5680 bis 6682 in Zusammenhang gebracht wird, und spricht die Erwartung aus, daß fortab, da die Löhne stark gesunken sind, auch die Kosten sich mindern werden. Aus den, Gutachten, welches sich mit jeder einzelnen der seit 5660 vom Keren Kajemeth l'Jsrael neu angelegten nenn Waldbaumplflanzun'gen genau besaßt, geht hervor, daß dir Pflanzung «kosten an jedem Punkt, je nach der geographischen Lage, der Art des bepflanzten Bodens, der derwendeten Baumarten und -Sorten sowie der WknMngsart (Setzen oder Säen), sehr verschieden sind. Wenn daher Ing. Zaloscer für Chedera, wo die schöifften Forstbestände des Landes zu sehen seien, die PflalMngskosten pro Dunau, nur mit 4 bis 6 ägypt. Pfund und ähnlich für En Ganim und Petach Tikwah angibt, so mögen diese Ziffern, deren Richtigkeit ich dem Kritiker Alaüber, will, auf besonders günstigen Pflcm zungsbedingungon gerade dieser Punkte beruhen. Falls in Chedera der EukaltMlAvald Baron Rothschilds gemeint ist, so handelt es sich z. B. um eine weit zurückliegende Zeit, als noch die Arbeitslöhne unverhältnismäßig niedrig tvaren. Jene Gegenüberstellurog der Kostensätze scheint mir also, ohne Nachprüfung der Details, wenig schlüssig. Wenn Ing. Zaloscer weiter bemerkt, daß stellenweise 80 bis 90 Prozent des durch die Fachleute des Keren Kajenrech l'.Jsraes gepflanzten Bestandes eingegaugen sind, so trifft dies, wie vorn Hauptb>,reau Vevlcmtbart wurde, tatsächlich fiir einen der nelt.r PflaiMirgspunkte, nämlich Nachlath Jehuda, zu, wo laut Feststellung der Kommission 90 Prozent der Bäume eingegaikgen sirch oder doch als nicht lelbensMig befunden

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