Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2312 (29.7.1925)
- Date
- 1925-07-29
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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29. Juli 1925 ßtelt« 4 Men, Mittwoch — ■ -.-.. - . . Geschichte in der montägigen Pcsammlunq auf, voll Stolz, sich endlich einmal ans einen Kulturmenschen berufen zu können. Aber der Gesandte läßt sich nicht auf eine Stufe mit Hakeirkreilzlern stellen. Er erklärt der „Wiener Allgemeinen Zeitung", „daß an dieser Nachricht kein wahres Wort ist." In dcnrseWen Blatt protestiert ein Conlcnrstrrden! entrüstet dagegen, daß er bei der tschechischen Paßstelle gefragt wurde, ob er einer Hakenkreuzonmnisation airgchöre. „Einem AtadenliFcr wind zugemutet, Genosse Adler oder Jawurok zu spielen!" So eine Zumutung! VK Hakrakrruziuftir des atadrmMen Senat». Ein« Anfrage im Rationalrat. Wie berichtet, hat der akademische Senat der Universität die Philosophicstudentin Gertrude B e ch m a n n unter der Anschuldigung der Beteiligung an den letzten Krawallen vor der Mensa academica von allen österreichischen Hochschulen und einen kommunistischen Studenten von der Wiener Universität relegiert. Eine gestern int Nationalrat überreichte Anfrage des Abgeordneten G l ö ck e l greift dieses Urteil auf und bemerkt hiezu: Dieses Verfahren der akademischen Behörden muß die größte Beunruhigung Hervorrufen. Die ganzen Unruhen sind von den Hakenkrenzlerstndenten ausgegangen, die sowohl die sozialdemokratischen als auch die jüdischen L t u & c n t c n gewaltsam am Betreten der Hochschulgebäude gehindert, diejenigen, die im Gebäude waren, gewalttätig hinausgeworfen, eine Reihe von Vorlesungen gewaltsam gesprengt haben. Die Gegenbewegung der sozialdemokratischen und kommunistischen Studenten war nur eine Gegenwehr gegen die brutalen Gewalttätigkeiten der Hakenkreuzlcr. Unter solchen Umständen müßte es geradezu als eine Parteijustiz erscheinen, wenn die eigentlich Schuldigen, dje Hakenkreuzler, so wie bisher, auch in diesem Falle, straflos ausgehen, während die sozialistischen Studenten, die sich gegen die Hakenkreuzlergcwalttätigkeit zur Wchr gesetzt haben, zum Opfer Von-Disziplinarurteilen fallen, deren erstaunliche Strenge im auffallenden Widerspruch zur bisherigen, mehr als milden Praxis der akademischen Disziplinarbehörden steht. Es erscheint daher ganz unabweisbar, daß die Volksvertretung überprüft, ob die akademischen Disziplinarbehörden mit gleichem Maße messen, oder ob sie eine unerträgliche Parteijustiz zu etablieren im Begriffe sind. Der Unterrichtsminister wird aufgesordert, dem Nationalrate mitznteilen, gegen wieviele Hakenkreuz! erische Studenten wegen der von ihnen bei den letzten Universitätsunrrchen Verübten Gewalttätigkeiten die Strafe der Relegierung verhängt worden ist, dem Unterrichtsausschuß des Nationalrates sämtliche DiSziplinarakten über die wegen der letzten Hochschulunruhen durchgeführten Disziplmarverhandlungen gegen Hochschüler vorzulegen. * Hunde in öffentlichen Lokalen. Es wurde die Wahrnehmung gemacht, daß Hunde nicht nur in Gast- und Scharcklokalitäten, sondern in andere öffentliche Lokale, insbesondere in Lebensmittelgeschäfte, von Kunden mitgenommen werden. Zur Abstellung dieser -Uebelstände wurde die Sicherlieitswache angewiesen, ftwohl die Hundebesitzer als auch die Lotkallinhaber zur Anzeige zu bringen. Einige dieser Gelschosse hatten genügt, um in einer Stadt wie Wien in kurzer Zeit alles Leben zu vernichten. Der weiße Phosphor könnte (von seiner spezifischen Gistwirkung albgesehen), von einem Luftzeug aus gestreut, ganze Länder in mit Wasier unlöschbaren Brand setzen und sie i« ein einziges Flammenmeer verwandeln, dem die Bevölkerung, rettungslos preisgegeben wäre. Der Weltkrieg wurde MMcherwefle beendet, bevor di« Technik der chemischen Kriegsuvittel und die Aviatik eine genügend hohe Stufe erreicht haben. Aber schon jetzt können mittels Flugzeugen größere Lasten befördert werden und es ist vorauszuschen, daß sie künftighin, mit großen Gfftgasmengen beladen, die Front und die auch entfernten feindlichen Gebiete verheeren werden. Es sind im künftigen Kriege nicht nur die Frontsoldaten bedvoht, sondern — dies fei nachdrücklichst betont — in gleicher Weise auch das Hinterland. Die feindlichen Angriffe werden sich nicht nur gegen die Bewaffneten richten, sondern auch gegen die Z'wWevvlikemng, Ln erster Linie vielleicht gegen die Industrie- und Wirtschastszentren. Heute gibt es nach fachmännischer Ansicht keinen dauernd wirksamen Schutz gegen die chemischen Kriegswaffen und es ist sehr zu befürchten, daß auch künftighin die Abwehrtechnrk nicht gleichen Schritt mit der Entwicklung der Vernichtungsmittel halten wird. 1 Die aus vielen Sachverständigen zusammengesetzte Bölkerbundkommission, welche ttn vorigen Jahre die Frage-der künftigen Kriegsenk-rtungen zu prüfen hatte, sch die große erfahr ein, kam aber zu folgendem bezeichnenden Schluß: „Wenn wir daher einerseits die ftäu&Lg größere uttfc vielfältigere Kriegsführung und andererseits die Lebensgefahr in Betracht ziehen, der sich eine Nation ausfttzen würde, wenn sie sich durch großes Vertrauen in internationale Berrräge und Abmachungen in Sicherheit wiegen ließe urib sich dann plötzlich tvchrlos gegen eine neue Waffe fände, so ist nach Ansicht der Kommission wesentlich, daß alle Nationen sich über die schreckliche Gefahr, die sie bedroht. Völlig klar werden." Der Völkerbund hätte nun die Pflicht, nicht nur auf die (Gefahren künftiger kriegerischer Konflikte hinMveisen oder geradezu;n Gegenrüstungen auszumuntern, sondern vielmehr jeder: Krieg von vornherein unmöglich zn machen. Es fthlli ihm aber leider, an der hiezu nötigen Autorität und Tatkraft. _ Wiener Mo^ckenzeltunq. Mitteilungen aus dem Publikum. WMd(rnihab«iii Bureau: Brtg.ifwi,ajaraiungapur WP ii/r Tolore und Borette für Kultus und Justiz erhallen Sia vorrätig oder naen Mau in den manig* faltigsten Formen bei der bekannten dpesialfinnn RUDOLF GOLDSFEIN taborsträ'ssh b* Telephon 46-6-29. Gegründet IMS. Viele belobende Anerkettnoogseehreibon. — Lieferant vieler in* nnd ausländTpher Kultnegemeinden. 136 Relcli illngtrlerte gt^aloge O.&a Qroachen Wladtzslaw Steigir im Gefängnis. Ein Besuch der Verteidige?. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Lemberg, 28. Juli. Die Verteidiger der Angeklagten KorNhaber, Jäger, Mikitin und Glasermann in dem aus die Steiger-Affäre bezüglichen Prozeß, welcher jetzt in Lonckerg stattfindet und der für den zweiten Prozeß gegen den des Attentatsversuches auf den Präsidenten der polnischen Republik beschuldigten Steiger von großer Bedeutung ist, evhielten die Erlaubnis, Steiger, der sich seit Monaten in Untersuchungshaft befindet, zu besuchen. Sie fanden Steiger in sehr erschöpftem Zustande, durch die lange Untersuchungshaft arg zermürbt, vor. Er erhalt täglich die Äemberger Zeitungen mit den Berichten über den gegenwärtig stattfindenden Prozeß und verfolgt aufmerksam den Gang der Verhandlung. Steiger ist sehr denerviert und erwartet ungeduldig seinen zweiten Prryeß, um seine Unschuld vor Gericht dargutun. Im Anetten Prozeß wird neben Dr. G r e k auch Dr. Landau, welcher in dem jetzt stattfiudenden Prozeß den Angeklagten Korn Haber verteidigt, als Verteidiger fungieren. Ae jüdischen Farmer ln Nordamerika. 25 Jahre Jewish Agricultural Society. Die Jewish Agrioul-turnl Society (Jüdische ilandtvirtschaftliche Vereinigung) in den Beveinigten Maaten von Nordamerika gibt nach einer Täti^eit von 25 Jahren einen Bericht über ihre 'bisherigen Erfolge he raus. Dieser gewährt einen lehrreichen Einblick in dieses Unternehmen, das einen Erfolg praktischer Hilfe und einen großen Schritt vorwärts auf dem Gebiete der Be rufSumschichtung der Jude« in den Bereinigten Staaten darstellt. Als die Gesellschaft ihre TäWoit begann, gab es in den Vereinigten Staaten 200 jüdische Farmer-- familien, heute beträgt die jüdische landwrvtschaft- Ache BedoDermrg wehr als 75.000 Personen. Der Bodenbesitz stieg von 12.069 Acres Hl Acre gleich 4046 Quadratmeter) aus zirka 1,060.000 Acres, deren Wert sich einschließlich des persönlichen Eigentums ans hundert Millionen Dollar belauft. Die Jude n spielen in^r Äodenforschung «nV der landwirtschaftlichenEIfsenschaft eine gvoßa Rolle. GS gibt bedeutende E/fche Physiker, Chernrker, Wlanzenpathologen uftv. Besonders bemerkenswert sind diese Fortschritte in einer Zeit, wo das amerikanische Volk sich vorn landwirtschaftlichen Bovufe mehr und mehr zurü ckzo g. Die Gesellschaft kann sich rühmen, die Fühvsvi« dieser Bewegung zu sein. Es bestehen folgende Abtei'lungem 1. Die Darlehensabteilung (Farn: Poan Department). Sie gewahrt den Landfuchenden finanzielle Hilfe, die von den Banken und GeGvnstituten nicht bewilligt wurde, durch Beleihung von zwei, hm, vier und sogar fünf Hypotheken. Die Rückzahlung wird auf -eim große Reihe von Jahren verteilt, ohne Berechnung von Zinsen oder KomMissionsgebuhven. So wurde vielen geholfen, Boden zu erwerben oder die Bewirtschaftung zu erweitern und zu verbessern. Sott 1900 Wurden 7441 Farmern Darlehen tm Betrage von 4,726.000 Dollar bewilligt, ohne diese Hilft >rntt dem Odium der Wohltätigkeit zu stompeiln. Bezeichnend ist, daß die Verluste -in dieser Abteilung in den 26 Jahren nur 4 Prozent betrugen. 2. Die Niederlassu ng'sabteilung Damn Settlement Dept.) «beratet die Suchenden. In den letzten sieben Jahren iwurden hier 7587 Käufer eingeschrieben, von denen 666 den geeigneten Grund fanden Ml drrrch finanzielle Beihilfe). Zu diesem Zweck wurden von den. Sachverständigen der Gesellschaft 2301 Güter in den Staaten der Union 'begutachtet. 3. Die Arbeitsvermittlung (Farm Labour Department) hat seit '1608 15.355 jüdischen jungen Leuten Arbeit verschafft. Biele dieser Arbeiter ivaren von deur Ideal der „Zuvück-auss-LanL/^-Beivegung 'beseelt und sind dauernd dem landwirtschaftlichen Berufe erhalten, geblieben. 4. Die Cxtension Department hat einen Stäb von jüdischen landwirtschaftlichen Sachverständigen, ivelche den Farmern in jedem- Zive'ig des Gewerbes Belehrung bringen. Im Zeitraum 1980=#4 haben diese Sachverständigen 7510 Farmer -besucht, 674 Versammlungen, Denronstrationen, Feld tage und Unterricht abgehalten. Ihr Operationsfeld erstrecke sich auf jüdische Landge meinden in 42 Ländern. Ju: .Hauptbureau wurde 6748 Landlvirten Rat und Hilft gegeben. Diese Abteilung hat auch einen Korrespondenz tu r s -eingerichtet sowie im letzten Jahre eine la it d- >v i r t s cha ft lich e A b « u d sch u l e. Sic hat «den Söhnen und Töchtern der jüdisches Landwirte 268 Freistellen in den staatlichen landtvirtictElichen Hochschulen von elf Staaten verschafft. Zahlreichen Student« mukm WWd dien gewahrt. 5. Di« Gesellschaft besitzt auch 4m DerkanfO» abteilung, ivelche den Farmern lantMirtschaMHe Bedarfsartikel in erprobter Güte zu gelingen Preiftn verschafft. Diese Abteilung gibt auch die et«zig« füdtsch e landwirtschaftliche Zeitung der Welt 'heraus: „The Jewish Farmer" (in jüdischer Sprache), ebenso auch landwirtschaftliche Lehrbücher. Der Präsident der Gesellschaft ist Perch. S. St-rau ft Sin avgenehmer Sommertau. Bon Srkodi Awertschenko. In der Sommerfrische -der Frau Spandikow bog«« dtt Tag in gewohnter Weift. In aller Morgenfrühe verprügelte sie ihren Sohn Kolffa, schimpfte die Sonunevfrischleri« von nebenan eine „chronische Idiotin" und „rote Hexe" und brachte danach geraume Zeit vor dem Frlsterspieyeil zu. Mit dem Frisieren fertitz, probierte sie lartge ihren neuen Sommerhut und zankte sich mit dem Mädchen erbittert wegen einer grünen SchachtÄ. Ms die Schachtel endlich abgetan war, und das Mäd chen eine Reihe begründeter Klagen über das Benchnten Kolljkas vorbrachte, erinnerte sich Frau Spandikoiv Plötzlich der Stadt, nahm Koljka bei der einen, die Tochter Galotschka bei der anderen Hand und rannte mit ihmn wie besessen zum Bahnhof. In der Stadt kaufte sie zehn Pfund Streuzucker, eine Topfpflanze und verprügelte abermals KoljLa, der ihre Feindsettgkeiten scheinbar gelassen ansnahm, insgeheim jedoch schwor, sich bei der nächsten Gelegenheit zu rächen. Aus dem Bahrchof verguckte sich Frau Spa-ndiftiiv p.tu Ue-berfluß noch ht einen hübschen jungen Mann, seufzte, schoß verliebte Blicke und geriet nn Handuwdrohen unter eine Wagendeichsel. Der Kutscher erklärte auf das Bestimmteste, er betrachte sie als einen Satansbraten, während Frau Spandllow versicherte, er sei ein Lump, ein Schweinehund, und sie fühle sich moralisch verpflichtet, dem -OberstaatsaMvatt von seinem Betragen Mitteiluntz 0W machen. Inzwischen war der Kutscher natürlich ftrtgefthrett, und so Packte dann Frau Spandilkow abemnals Kolfta bei der einen, Galotschka bei der anderen Hand -und lief wie ein Wiössl zum Bahnhof. Koljka, der Zucker, Frau Spandckow und die Topjpstanzr verstauten sich mit Gottes Hilfe j« oiMM Abteil, Galotschka jedoch war plötzlich abhanden gekommen. Da es indessen ohnehin zu spät war, sie noch zu suchen, ft tröstete sich Frau Stzanbikow, als der Zug anzog, iydsm sie sich sagte: „Ach, was, daS dumme Balg wird in dft Swdt-yphnpng zurückkehven und bei der Nachbavju NahjMm übernachten." Der Zug ftuste dahi«, Frau Spandikow stand auf der Pl-attftrm des Wagens, schwatzte mit einer dicken Frau und lftß dabei Koljka für kume Zeit aus den Augen. Döeftr aber zog sein Taschenmesser hervor und ritzte lmauffSllig ein Loch ttr die Zuckertüte MS der Zug auf der Zwffchenftation hielt, fiel es Frau Gpandiww auf, daß die -Düte so meckwürdilg leicht geworden war,- zuech stevi» sie sich, olS sie jedoch hinter di« wahre Ursache kam, schlug sie di- Hände zusammen und sprang aus dem Wagen, um, wen« irgend möglich, den Zucker auszulesen. Der Zug ftiverftstS tat einen Pfiff, prustete einige Male und dampfte -unerwartet m?t Kokjka davon; die mit Sand unitevnrjschten Zuckerspuren aber liefen wett über «inen Kilometer und herlovm sich dann irgvndwo ür der blauen Ferne. Mh, «ag ch« der Teufel hoftu,^ dachte Frau Span-di-- kow, nachdem sie bm Zucker eine gute halbe Stunde nachgelauftn, warf die leere Düte ftrt und beMoß, zu Fuß heimzugehm. Bon Galotschka. hm Zucker, der Topfpflanze, Kolftä nnd Frau Spcmdckow waren nur zwei übrig geblieben: Frau Spandikow und die Topfpflanze, deren Topf nach einer Weile auf Pie Schienen fiel «nd zerbrach, da die Besitzerin nicht den Topf, sondern die Pflanze angeftßt hielt. Frau SpandAow langte in ihrer SommrÄviohnnng mit einem griesgrämig dreinschauenden Gewächs an und verprügelte «cks erste« Kblska — natürlich nicht wegen der Zuckertüte, sondern weil der Zug obgchchren ww, «he sie den Zucker hatte auflesen können ,,, Bor dem Mittagessen ging Fvau Spandikow in dos Flußbad, und da sie N'Ngewöhnlich lange auMieb, wurde ihr Mann unruhig, ftetfte allem und zog auS, sie zu suchen. Gr fand st« angekleidet, in Trüns» aufgelöst, auf der Mtevsten Stufe der Treppe sitzen, die in das Wasser HÜnabführt. „Nanu, was ist denn losr^ ,>Jch habe beim Baden neeiuen Trauring verloren," schluchzte Frau Spandckow. ,^o, ft. Schr peinlich. Aber fchileßlich was ist da zu machen? — Wenn du ch« verloren hast, ist er holt weg. Also konmi!" Mas heißt das — fomrn?!" brauste Frau StzWdidow auf. „So kann nur ein alter Esel sprechen!" „Wozu de»tn das Geschimpfe?" erwiderte Herr Spaudi« kow richig. „Wer ist denn Schuld daran, daß du de, Ring verloren hast?" , Da sie ihn ftinerzeit von ihrem Manne erhalten hatte, ft dachte Frau Spandttosv eine WeAe nach und ontzvovtetz' dann im Brrlsttone der llebevzeuguny: ' „Du!" „Na, also gut — ich .. . Nun fonttn ä'ber, meine Liebet* „Was heißt denn das — komm? Zuerst muß ich de» Ring tvieder haben!" «Ich kauft dir einen anderen. Mft,