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Wiener Morgenzeitung · 1925-07-28 · Heft 2311 (28.7.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2311 (28.7.1925)
Date
1925-07-28
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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€Wfe 4 Wien, DienStag Renten Kurt Offen - erger, Wien. Wahl deS Präsidiums ^ind dcs Bureaus für den Konigveß. Bericht der Delegierten der einzelnen Länder. Montag den 17. Auguisl: 9 Uhr vormittags Referat über Arbeitsprogramm und Organisation: Dr. Jakob W e v n c rf Wien. Korreferat hiezu Vorbehalten für Brünn. Referat über Palästina und Jerusalemer Universität: Dr. Wolfga^ Weisl, Jerusalem. Korreferat Vorbehalten für Warschau. Er ziehungs- und Jrrgendreferat: Dr. Otto Lifschih, Wien. Ko-rrsfevat vo-ribehalten für Berlin. Finairzreftvat: Fritz Schmetterling, Wien. Korreferat Vorbehalten für Berlin. — 3 Uhr nachmittags Beginn der Generaldebatte. Abstimmung über Vorschläge »>rd Anträge des PcrmanenzauSschusses.?lbsolutori.um für die alte Exekutive und Neutvahlen. — Nach Schluß gemütliche Zusanmtcnkuufl der Delogierten. Dienstag den 18. August: 10 Uhr vormittags Besichtigung des Mischen Museums. Michmitdogs Ausflug in die Umgebung Wiens. Ae Koilgrrtzproblrme. Eine Zuschrift Dr. Emil Margnttes'. Herr Dr. Emil Ma rg u l i e s, Rechtsanwalt in Leitmeritz, sendet uns zu dem am 20. d. in 'der „Wiener Morgcnzcitung" veröffentlichten Artikel des Herrn Doktor -Julius Doha ny („Ein Vorschlag zur Lösung der politischen Probleme") die folgende Zuschrift: In Nummer 2303 Ihres Blattes vorn 20. d. zitiert Herr Dr. Julius Dohany in einem sehr interessanten Artikel als Betveis dafür, wie sich eine ..Art der Anschauung unseres brennendsten Problemes befestigt", „daß .zum Beispiel Dr. Margulies sogar in diesen Tagen in einem ernsten Artikel davor lvarute, das Problem des Verhältnisses zu den Arabern überhaupt auf dem Kongreß näher zu behandeln".' wobei er auf die „Tclbstlvohr" als das Blatt, irr welchem dieser Artikel erschienen sein soll, verwies. In der ,-Selbstwchr" «hat aber bisher nur cln einziger Dr. Margulies über Kongreß Probleme geschrieben: nämlich ich. Die von Herrn Dr. Julius Dohanh zitierte Acußerung aber habe ich nie g c t a n, eine solche Ansicht oder auch nur eine ähnliche niernals ausgesprochen; erstens darum nicht, weil ich über die A ra b e r f r a gc mich in dieser Dobatte vor diesem Kongreß überhaupt noch nicht-geäußert habe; dann aber auch schon darum nicht, weil diese Ansicht das ge radc Gegenteil von dem ist, lvas ich als meine Ueberzeugung schon feit längerer Zeit nachdrücklich vertrete; «und da ich nicht möchte, daß ich mit Ansichten identifiziert werde, die ich gerade von meinem Standpunkt aus als kompromittierend betrachten must und stets aus das lebhafteste bekämpfe, mochte ich Sie bitten, durch Albdruck dieser Zeiten in Ihrem Blatte konstatieren zu wollen, daß hier offenbar eine Ber w echflu ng vorliegt, daß ich solche Ansichten weder teile, noch jemals geäußert habe. Mit Zionsgrnß und vorzüglicher Hochachtung Ihr ergebener Rekordernte und Brotpreir. Genaue Uebevprüfung des Brotgewichtes und der Brotpreise. Nach Mtteilungen von kompetenter Stelle wird die heurige österreichische Ernte auch nach sehr vorsichtigen Schätzungen eine Rekordernte werden. Fast alle Getreidearten mit Ausnahme von Gerste werden eine» um 25 bis 30 Prozent höheren Ertrag liefern als im Bor« jahre. Auch in den Nachfolgestaaten und in den übrigen für Oesterreich als Zufuhrländer in Betracht kommenden Gebieten hat der Getreidebau durchwegs überaus g ü n st i g e Erträge geliefert. Seit Wochen find daher die Getreide- und Mehlpreise ständig gesunken, während der B r o t p r e i s in Oesterreich der gleiche geblieben ist. Die Wiener Broterzeuger sind auch jetzt noch nicht gewillt, den Brotpreis herabzusetzen, wollen aber eine mäßige Erhöhung des Gewichtes der Brotlaibe eintreten lassen. Für Freitag ist eine Konferenz ins Bundeskanzleramt einberufen worden, zu der auch die Broterzeuger eingeladen worden find. Gestern fand im Ministerium für soziale Verwaltung eine Besprechung über den Modus der Brotpreisermäßigung statt, vormittags beschäftigte sich auch im Bundeskanzleramt eine Referenteusitzung mit der gleichen Angelegenheit. Ueber die H a l t u n g d e r R e g i e r u n g zur Brotpreisfrage unterrichtet folgende amtliche M i t t e il u n g: Das Bundeskanzleramt ist der Meinung, daß im gegenwärtigen Zeitpunkt aus mehrfachen Erwägungen notiveudig und zweckmäßig ist, die durch den Rückgang der Getreidepreise aebotene Be rbillia u na des Brotes ziffernmäßig im Verkaufspreise, nicht aber indirekt durch Gewichtsvermehrung durchzuführen. Vorerst nimmt das Bundeskanzleramt noch davon Abstand, den Broterzeugern die erstere Borgangsweise zwingend v o r z u s ch r e i b e n, weil es in konsequentet Festhaltung des bisher eingenommenen grundsätzlichen Standpunktes in die Freiheit des Wettbewerbes nn im Falle unabweislicher Notwendigkeit eingreisen möchte. Das Bundeskanzleramt hat sich vorläufig darauf beschrärM, in Wahrnehmung des Konsumenteninteresses eine g e n a u e U e b e r p r ü f u n g d e r B rotgewichte und Verkaufspreise zu dem Behufe anzuordnen, damit von den einzelnen Broterzeugern der Wiener inftfertttfpHtttfft. beträchtlichen Mehlverbillrguug jeweils in ausreichendem Maße Rechnung getragen werde. Außerdem wurde der Wiener Magistrat eingeladen, die in anderen Bundesländern bereits geltende Anordnung auch in Wien zu verfügen, daß im Brotkleinverschleiß neben dem Verkaufspreise des Brotlaibes auch dessen A n s b a ckg e w i ch t deutlich und gut lesbar ersichtlich gemacht (angeschrieben) n>erde. Sie neueste Greuelvrovaganda oder: „Wie die Ostjnden zu uns hereinkawen". Die Methoden der Grcuelpropaganda, mit der wäh-' rerdd des Kriege's gegen alles Deutsche gehetzt wurde, gefallen inzwischen ihren eigenen, wieder zu gesunden: Verstand gekommenen Urhebern nicht mehr; nur noch den .Hakenkreuzlern; diesen aber sehr. Ihre Presse schränkt jeden anderen Text ein, um Raum für die täglichen Enthüllungen jüdischer Schand- und Missetaten zu gewinnen, ohne die ihren Lesern das Leben schal und öde erscheinen würde. Jetzt, gerade jetzt l)at das Tagesorgan der Wiener .Hakenkreuzter entdeckt nnd teilt es in seiner Ausgabe vom 25. d. mit, „wie die Ostjnden zu uns hereinkamen". Man sollte meinen, daß es noch Menschen genug gäbe, die sich dessen entsinnen können, w i e sie wirklich zum größten Teil „zu uns herein" gekommen sind; in endlosen Flüchtlingsziigen, von Haus und Heim und Existenz vertrieben dilrch die Schrecken d.'s Krieges. Die Schreiber der Haken kreuzlerpresfc aber haben ein viel zu Praktisch für ihre Zwecke eingerichtetes Gedächtnis, als daß sie sich solcher Tatsachen noch entsinnen sollten; nein: Die ganze Nacht Habe ich darüber nachgedacht, Uns gegen Morgen fiel es mir ein . . Wie es in einem Rideam ns-Gedicht heißt; durch ein „Loch int Ost eil" sind sie l:erc ingeschloffen; das ist das Resultat dieser nächtlichen Nachforschungen, das nun den Lesern in detailliertester Breite vorge'cüt wird. Also: in der Nähe von Preßbnrg ist eine Schiuuggler-- ze.ntrale, von dort aus werden Transporte mittelst Lastauto über die tschechisch-österreichische Grenze gebracht; so lautet die Onintessenz der Informationen dieser Zeitung. Ob daran etwas Mahres ist, was Mahres daran ist. können wir iin Äugend lick nicht seststellen. In den letzten Jahren ist voll dcutschvölkischen Persönlichkeiten ein so lebhafter Gebrauch von falschen Pässen und auderell illegalen Grenzüber.schreitungsmöglichkeiten gemacht worden, daß ihre Presse naturgemäß viel mehr Erfahrung kn Ausspüren derartiger Gelegenheiten hat als wir. .Für einen, immerhin eine Biertellseite -umfassenden Artikel ist eine solche Entdeckung allein natürlich viel zu harmlos. Bon einem immerhin eine Viertelseite umfassenden. Artikel kann das .Hakenkreuzpublikum aber berechtigterweif« mehr verlangen, als eine solche, vergleichsweise hcrvmlofe Entdeckung; deshalb wird als Zugäbe auch noch rasch das währe Entfiel des Zionisnyrs — nicht etwa nur des 14. Zionvstenkongresses, sondern der ganzen zionistischen Bewegung — enthüllt. Palästina ist nur ein Borwand; in Wirklichkeit — so weist dieses Blatt zu -melden — geht man darauf aus, die Ostjudenschaft in Men, -bezichu-nKweise Oesterreich anzusiedeln. Wer es nicht glaubt, zählt einen Taler. Ihr Defizit wird .die Zeitung, mit diesen Einkünften nicht decken können, denn ihre Leser glauben, was man ihnen vorfetzt. Sie glauben auch, daß diese Einwanderung sich „als Wirtschastshhänen" von der österreichischen Volkswirtschaft nähren wird, obwohl diese Volkswirtschaft längst von Leuten, die dem .HakenkreuMatt näher stehen als 'der: eirttvanderuden Ostjnden, so ziemlich .mit Haut und Haar verspeist worden ist. Man braucht sich nicht zu wundern, daß Zeitungsschreibern, die so in der Dinge geheimste Tiefen gedrungen find, ein paar ganz einfache, obenauf liegende Tatsachen unbekannt geblieben sind, -deren Kenntnis notwendig wäre, nm Bosheiten über.die Palästina-Wanderung mit einem Anschein von Sachverständnis losloffen zu können. Wir werden uns natürlich hüten, dem . informiert tuenden Gefasel von Palästinakomitee und ähnlichem die Ehre einer Berichtigung angedeihen ju lassen, damit die Herren das nächste Mal ihre Unwissenheit hinter unseren Belehrungen verstecken können. Kanu man sich schließlich wundern, daß sich die Helden vom Hakenkreuz die Hilflosesten und Schwächsten, die Wandernden, Ruhesuchenden, als Angriffs-ziel aüssuchen? Kann man sich wundern, daß es ihnen gar nicht darauf ankommt, zehntaufende, hunderttau,sende ihrer eigenen Stammesgenossen im Bild des Inden zu verhöhnen, -wenn sie nur an diesem ihr Mütchen kühlen können? Hunderttausende von deutschen und österreichischen Arbeitern, Beamten, Kaufleuten, Akademikern, durch die iKriegsifolgen brotlos gemacht; fehlten sich ebenso wie Zehn tausende von Juden nach einer neuen Heimat, nach neuen Erwerbsmöglichkeiten, nach einem Land, wo man ihre unverbrauchte Kraft, ihre Intelligenz und Arbeitswilligkeit brauchen kamt. Ueberalj, aber versperrt man ihnen die Tür. Nirgends hat man Verwendung für ihren Arbeftswillen. Das ist eine der Massentragödien urtserer Zeit. Schließlich können doch nicht all diese Leute ihr Brot durch Ausstreuen von Verleumdungen und Verdächtigungen verdienen — und den meisten von ihnen würde ein solches Brot auch nicht schmecken. Aber Menschen, die sich »licht scheuen, Sätze zu schreiben, wie „Bei den Tschechen sind die Oftjuden natürlich ebenso unerwünschte Gäste wie überall, -wohin sie kommen", brauchen nicht an Austvanderung zu denken; sie finbeu immer noch in Oesterreich ihr Brot. Sie brauchen sich nicht zu den huikderttansen-d-on eckt deutschen Männern 28. Juli ISSd Ar. «« . I———Willi ■mm I « NM—l— und Frauen zu zählen, die von diesem PeiHhenhiab Mit», getroffen werden, die gleichfalls „unerwünschte $ÄfteÄ' sind, „überall, wohin sie kommen..." Man braucht sich, nicht zu wundern, daß ganz nebenher auch «och der tschechisch« Nachbarstaat beschuldigt wird, eine „Menschenfchmuggelci" ,/auf jede Weise zu fördern", das heißt also, sich selbst an einem Grenzvergohen zu beteiligen. Das alles arff einem Raum von achtzig Druckzeilen. Mehr au hetzerischer Verleumdung auf so geringem Platz fontt nicht «iw» mal ein. hakenkreuzlevifcheS Leserpublikum beanspruchen. Würdelose Krieche«!. von der «ftimilantenpshche. Aus Köln am Rhein wird uns geschrieben: Bei der vok der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität zu Bonn veranstalteten Jahrtausendfeier sollten sämtliche Couleurkorporationen zum Chargieren zusammentreten. Die Bertreterversammlung der studentischen Korporationen lehnte es aber ab, gemeinsam mit der jüdischen Verbindung im K. C. Rheno-Silesia zu chargieren. Daraufhin machte die Rheno-Srlefia dem Rektor gegenüber von sich aus den in weiten Kreisen peinlich empfundenen Vorschlag, in Abstand von den anderen Coulerkorporationen chargieren zu dürfen. In dieser Weise fand auch Annnd Abmarsch zu den Feierlichkeiten statt. Angesichts dieses befremdenden Nachgebens gegenüber der antisemitischen Forderung hielt es die Bonner V. I. St. K ad im ah im Kartell jüdischer Verbindungen für ihre Pflicht, sich mit den Vertretern der Rheno-Silesia in Verbindung zu setzen und in Verfolg einer diesbezüglichen Verhandlung nachstehendes Schreiben an die Rheno-Silesia zu richten: „Die Vorkommnisse anläßlich der Jahrtausendfeier der Universität und die nachfolgende zwischen uns gepflogene Besprechung geben uns Veranlassung zu nachstehenden Ausführungen: Die V. I. St. Kadimah teilt nicht die von Ihnen dargelegte Ansicht, daß die Stellungnahme bei der Chargierung zu der Universitätsfeier lediglich eine Sie betreffende korporative Angelegenheit sei; da eine Trennung zwischen jüdischen und nichtjüdischen Korporationen vorgenommen wurde, ist diese Angelegenheit von Interesse auch für außerhM Ihrer Verbindung sichende jüdische Kreijse. Wir halten uns daher für verpflichtet — worauf schon uniscrc Vertreter hmümesen —, Ihnen zu sagear, daß tvir als jüdische Studenten eine Chargierung im Abstand für unvereinbar mit der Würde eines jüdischen Studenten halten; dies um so mehr, als dieser Vorschlag, wie Sie unseren Vertretern erklärten, von Ihnen aus ging. Daran ändert nichts die Tatsache, daß der Rektor korrekterweise der Verlreterversammlung die Anerkemmng versagte. Jcdenifalls wurde durch fttefen Abstand tatsächlich eine Deklassierung Ihrer Korporation und damit der gesamten jüdischen Studentenschaft zum Ausdruck gebracht. Wir möchten betonen, daß unsere dargelegte Einstellung sich mit der eines großen Teiles der jüdischen Studentenschaft und darüber hinaus w.oiter jüdischer Kreise deckt, die unserer sonstigen Ideologie durchaus fernstehen. Unter diesen Umständen können wir nur wiederholen, daß ein gemeinsames Vorgehen in dieser Angelegenheit, welches von uns gerne beabsichtigt war, drtrch Ihre Haltung illusorisch geworden ist. Ihre Stellungnahme verdient es, der Kritik eines breiteren jüdischen Forums unterzogen zn werden. Wir behalten uns in dieser Hinsicht weitere Schritte vor. Hingegen verkennen wir nicht die schwierige Lage, in der sich die jüdische Studentenschaft befindet und die eine geschlossene Haltung der gesamten jüdischen Studentenschaft erfordert. Aus diesem Grunde sind wir rrach wie vor gerne bereit, falls, wie wir nicht hoffen, sich unlkiebsE« Vorfälle wiederholen sollten, in würdiger Abwehr geschlossen mit Ihnen zu gehen. Mit jüdischem Gruß - B. I. St. Kadimah, Bonn. Auf dieses .Schreiiben hatte die Rhetw-Silvsia nott folgende Antwort zu geben: „Unterfertigte bestätigt den Empfang des Briefes vom 8. Juli und bedauert, auf den Inhalt nicht naher eingehen zn können. Die Verbindung im K. C. Rheno-Silesia. Wir Liberlbassen es der jüdischon Ochfentlichikeit, zn entscheiden, ob dieses Verhalten bei der Feier der Universität den BegrWen von jüdischer Würde und Ehre entspricht. B. I. St. Kadimah, im Kartell jüdischer Verbindung an der Universität Bonn. PaIM«a im London« Radio. Anr 21. d. gab die Londoner Rodiostatlon eine Radio» stunde über Palästina. Diese wurde durch einen Vortrag des Kommissärs des Pa-lästinapavillotrs zu Wembley, Major R. T. ÖitHc, über Palästina eingeleilet. Es folgten die von den jüdischen Kolonisten in Palästina gesungenen hebräischen Lieder sowie Lieder von Mohammed Mufsa und „Der Ruf dom Mnavet" von Hamed Add u-Nah. Beim Empfang «der Gäste ans den Kolonien im Bü-rgermeisteramt der .Hafenstadt Hüll hielt üllajor L i t t l e eine Ansprache, in der er die große Entwicklmtg PalMnas durch die Arbeit der jüdische« Einwanderer würdigte. Der Exports palästinensischer Waren, sagte er, nehme iinnrer zu. In diesem Jahve wurden 1,500.000 Orangenkisten aus Palästina exportiert, varr diesen ging ein Drittel durch den Hafen von Hüll. Man sicht also, schloß Major Little, daß Großdrttümnen feine großen Kräfte nicht fiir eine ungewisse Sache verschwendet.!ismt

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