Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2310 (27.7.1925)
- Date
- 1925-07-27
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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-SW. Me<Montag {tagest der Gegenwart in selbständiger Wctsc so Stellung -u nchmen, wie es deren Lösung innev'haW seiner Heimstätte veÄviMichen will. Atißerdvm iväre es > wünschenswert, wenn zugleich für die Lösung dieser großen Aufgabe in d)issenschaftilich-ovgantsaior isch ex Weise Vorsorge getroffen würde, wofür sich bereits in Palästina gewisse Ansätze hevausgobrldet haben. Dadurch würde aber auch der Palästinaaufbau innerhalb und außerhalb des Judentums, besonders aber auch dem Völkerbünde, der Mandatarmacht und auch den Arabern gegenüber einen ganz anderen Charakter erlangen, so daß man wohl aufhören würde, eS den Juden als Gnade anzurechnen, daß sie imit einem aus^lwählten Menschenmaterial und mit einzigartiger Opfevwilligkeit eine Art Wüstenei in ein Land mit hoher .Kultur verwandeln wollen, man würde sich dann vielleicht schämen, nach Wuchererart Nutzen daraus zu ziehen, daß für die wahrhaft jüdische Seele Palästina — twtz seiner Verwahrlosung — war, ist und bleibt dar Land ihrer ewigen Trüum«, ihrer unvevgünKichM Sehnsucht, ihres umgerstörbaren Höffens: Erez Israel! ' ‘ " Otto La ng. Ae Balutareform l« Uogar«. Wie die .Korrespondenz Herzog von informierter Seite erfahrt, ist die Realisierung der Valutareform in Ungarn auf den Herbst verschoben worden. Die in Aussicht genommene Enquete von Finanyfachleuten wird vom Finxmzminister im September d. I. einberufen werden. Es ist keineswegs entschieden, ob die neue ungarische Währung sich den: österreichischen oder dom enMchttt, Shilling anpassen wird. * Lar Schachturnier in Breslau. Breslau, 95. Juli. (Wolff.) Internationales Schachmeister- Furnier: Sechste Runde: GotLschalil (Zuckertort) 1:0, Becker- NiemzowiLsch (franMsch), Mr Niomzowitlsch günstig stehend, abgebrochen. Moritz-Sämisch (spanisch) 0:1, Bogoljubow-Reti (sranizöjsösch) 1:0,'' Bogo «ljubow steht damit a n der Spitze. Tarrafch-Grünfold (Damen-Baner, mehr Bauern ifür Gvünfeld, abgebrochen. Wagner-Rubinstem (spanisch) remis <0,5:0,5). Spitzenstand: Bogoljubaw 4F, Reti, Wagner je -1, Ntem- -owiisch 3-5 Pilus Hängepartie. . Haupttuvnier. Siebente Runde: Holchausen-Bergnranu 1:0, FuchS-Kuchn 0:1, Gilg-Huffong 0^:0-5, Schönmann- Müller 0,5:0,5, Schmitt-Qrbach l.*0, Orbach-Kalcheurver 1:0. Spitze instand: Holzhausen 7, Kuchn 1,5, Gilg, Schmitt je 5, Orbach 4 plus Hängepartie. Grilippen-^Hauptturnier: SpitzerEerrte Gruppe 1: Hamburger (Wien) 5, Woog (Leipzig) 4h. Gruppe 2: Lutz (Stuttgart) op, Voigt (Lindau) 4,o. Gruppe 3: Berg (Riga) 6, Wohl (Hamburg) 4,5. Gruppe 4: Machate (Breslau) 4,5, Thelen (Breslau), Jdenson (Riga) je 3,5. Damenturnier: Bcruhagen (Stockholm) getvann alle Partien und sicherte sich mit 7 Punkten den ersten Preis und die Damenmeisterschaft des Deutschen Schachhunides. . Ae Beamten. Ter Präsident des Militärligmdierrkngsamtes, Doktor Hornik, hat einen Erlaß des Finanzministeriums provoziert, wonach in seinen: Amte die Dienststunden von sieben auf neun verlängert werden, ohne daß für das Mehr von zwei Stunden die Angestellten materielle Entschädigungen erhalten. Wie die Korrespondenz Heriwei berichtet, hat diese Anordnung unter den mehr als 300 Bundesangestellten des Militärliqu'idievU'Ngsaintes eine sehr starke Erregung hevvorgevufen. - Me österreichische Po«. Wie die Korrespondenz Herwei berichtet, Wurde auf das Gutachten, das die beiden belgischen Postsachverftändigen De Smet und Choquarü über unser Post-, Telegraphen- und Fernsprechwesen erstatteten, von der Generaldirektion eine Antwort abgefaßt, die nunmehr an diese beiden Experten abgegangen ist. Bon -den Vorschlägen. welche die beiden belgischen Sachverständigen, die unser Postwesen studierten, machten, wurden einige durchgeführt. Wie jedoch von berufener Seite versichert wird, enthielt das Gutachten keine umwälzenden Rcformvor- Wäge. _ 4- / Die Stabilifierung des Brotpreiies. Im BundeÄkanzleravmt findet 'heute eine Sitzung der an der Brotfrage interessierten Funktionäre statt. Auch die Bäckergenossenschaift IHM honte eine Borstandssitzung ab. In beiden Beratungen handelt es sich um die Feststellung de- Brotpreises. Die großen Brotfabriken beantragen, den Preis in der Weise zu stabilisieren, daß die Verbilligung in der Form einer Erhöhung des Brotgowichtes zum Ausdruck kommt. *is; Wien. 27. Juli. * .stofrat Drawe gestorben. Sonntag uachntittaas ist in einenl hiesigen Sanatorium der bekannte Wiciter Richter Hofrar Drawe iim 57. Lebensjahre gestoriben. Er war chenla'lS Strafrichter in der Leopoldstadt und zuletzt Herausgeber des „Gerichtssaal". * Automobllmrskück. Der Inhaber der Grazer Kleiderfirma Js'idor Welisch ist gestern vormittags bei einer Autofahrt w der Nähe von Friesach, einige Kilometer von Bad Einöd, »Mich verunglückt. Seine beiden Söhne sind schwer, aer Chauffeur leicht verletzt. * Aktion der jüdische« Kaufmannschaft mgmlften des Keren Kajemeth. Die aus Anlaß debevorstehenden Zio- «iste nrongreIsfes von der Wiener jüdischen Kaufmannschaft imicntoiumcnc Aktion zugunsten des Keren Kajemeth ÜBleittt _ ist im ständigen Fortschreiten begriffen und erfreut sich einer großen Beteiligung seitens der jüdischen Firmen. Einer unserer Mitarbeiter hatte Gelegenheit, bio Raume, in denen die gespendeten Gegenstände aufgcstapclt sind, zu besichtigen. Schon jetzt macht das bunte Tnraieinander der vielen Sachen, dfe aus dem Wäret,lager i>vv verschiedensten Geschäftshäuser stamntett, einen starken Eindruck. Es ist mit Gewißheit anzunahmen, daß diese Aktion den Basar in jeder Hinsicht ,u einer der gelungensten Kongresse ranstaltuugen machen wird. SpendenamuelSittvgcn weid?n etttgegengeummnen: Bureau des Keren Kajemeth, 1. Kävntuerstraße 28, Telephon 77-4-S5, 77-4-86. * Zehn russische Mittelschulen Rigas unter südischer Kon-- trolle. Aus Riga wird gemeldet: Auf Grund des vor zwei Jahren angenommenen Schulgesetzes wonach Schnilen uni einer Mehrheit jüdischer Kinder unter die Kontrolle der südi . schen BildungSverwaltung kommen' müssen, si"d nunmebr zcbn i Mittelschulen «vt russischer Unterrichtssprache unter s>idt''che Kontrolle gekonnnen. Andere russische Mittelschulen mit einer Mchvheit Mischer Kinder sind a\tsf (Stint* eines Kvmpromiffes I S7 A»N 198fi_ ~ 8tft« 8 , noch unter Kontrolle der russischen Bildungsabteitung 9tV blieben. * Ci«« Tolengräberausstellung. In London ist eine Ausstellung für Totengräber eröfner tvordcn, Sie wohl die erste rn der Welt sein dürste. Aus dieser Ausstellung iverden nicht nur die bei der Beschäftigung des Totengräbers verwendeten Geräte gezeigt werden, wobei im übrigen auch Propaganda für eine maschinelle Vorrichtung zum Begraben gemacht wird, sondern an.'chließend daran mich einige tausend Särge. * Wieviel wiegt eine Milliarde? Eine Milliarde tviegt nach einer Ausstellung, die wir in einem italienischen Blatte finden: in Silber fünf Millionen .Kilogramm, in Gols 32.580 Kilogramm, in Tansendcrnoten 1800 Kilogramm, in Hnndcrtcrnotcn wiegt sie 11.500 Kilogramm. Um eine Milliarde zu transportieren, sind, wofern eiv Mann ein Ge« ivicht von tOO Kilogramnr tragen kann, 18 Männer nötig st'rr die Tausendernoten, 115 Männer für die .hunderter, für da? Gold 3225 Männer und für das Silber 50.000 Männer. Und endlich bildet eine Milliarde in Tausendern eine Bibliothek von 2000 Bänden, deren jeder 500 Seiten enthält. 6MUi fltr Mh »öf sjcilii Deutschland Sieger im Fünfländerkampf. Ungarn zweiter. Lschechoslowalet Dritter. Lesterreich vierter, gusoilawie« Muster. Der gestern beendete Länderkampf brachte, obwohl sich Ungarn, am Samstag in der Führung befand, doch 'den Deutschen den erwarteten Endsieg.. Sie erreichten 69 Punkte. Ungarn besetzte mit 65,5 Punkten den zweiten. Platz; dann folgten Dschechos'lowäkei (38,5) an dritter, Oesterreich (15) an vierter und Jugoslawien (7) att .fünfter Stelle. Rachstchonld die Evgobnisse: Lausen 1YV Meter: Büchner (Deutschland) 10,7, Schüller (Deutschland, 2 Meter.zurück), Gero (Ungarn, einen halben Meter zurück), Vitougi (Tschechoslowakei), Rocsahegyi (Ungarn) Ein prachwoller Start, der zuerst die Ungarn in Front sah, bei 70 Metern kommen die Deutschen unwiderstehlich auf. und Büchner wirst sich als klarer Sieger durchs AiÄ. Die Zeit ist fabelhaft, alleMngs mit Rückenwind, erzielt. Hochfpmng: GaSpar (Unigarn, 1,86), Machan (Dschechoflowakei) und Orban (Ungarn) im toten Rennen 1,80. Stanislah (Tschechoflatvakei) und Huhn (Deutschland) nn toten Rennen 1,75. Ferner: Jakübic (Jugoslawien), Umfahrer und Kellner (Oe-sterreich), Umsahrer kommt nicht über die Höhe 1.75. Den zwoiten Oesterröicher hier' starten zu lassen, war vollends überslüfsig. Laufen 1500 Meter: Wollmer (Deutschland, 4.06,1), Drozda (Tschechoslowakei, 4,07), Jenulvein (Deutschland, 4.07,1), . Bettoni (Unigarn, 4.11,8), Dahralik (Tschechoslowakei, 4.12,8). Ferner: Friede (Oesterreich), Bejczy (Ungarn), Dekart (Oesterreich) a ufgeg eben. Das Tempo ist von Haus aus mörderisch schavf, in der letzten Runde gehen die Deutschen vor, an die der junge Tscheche überraschendeviveise Anschluß findet.. Laufen 400 Meter: Dr. Peltzer (Deutschland, 48,8), Gertz (Deutschland, 5 Meter zurück), VikmtpU. (Tschechoslowakei). Baxfzi (Ungarn),. Juhasz (Ungarn). Dr. Peltzer, dessen un- ' heimlich großer und raumgreifender Schvitt den Mangel an; Stil vollauf ersetzt, ist beroits 100 Meter vor dem Ziel in Front und siegt unangefochten in.dieser blendenden Zeit. Gertz hat sich des Tschechen Vikoupil hart , zu erwehren uud stürzt im Ziel kraftlos zusaMmen. - ' Laufen 5000-Metcr: W iperr (Deutschland, 15,43), Bruhnen (Oesterreich, 15,46), Dickmamr (Deutschlalch, 15,49), Kantor (Oesterreich, 16,02), Gyulay (Ungarn), ferner Koosiak (Dschechoflowakei), Stefanowie und Zemiak (Jugoslawien). Eines der schö lösten Rer nen des Tag'.s, bei dem sich Bruhnen der wiederh'-lten, mitunter ein wenig rücksich.s-l>ll.'M Angriffe der rou:inierten Deutschen durch taps^.c' Energie zu wehren weiß. Kantor machte einen etwas müden Eindruck, h>'el: aber dennoch bwv durch. Als Brulhrren im Finish den Deutschen Dickmann absangen komzte, errühw ^ie B.'gListernng ihren Höhepunkt. Hürdeulaufen 110 Meter: Tr:.s,lach (Deutschlan'»,-15, besser als deutscher R e k o rd!), Jandera^ (Tfchechoflowakei, 3 Meter zurück), Muskat (Un&atn, 2 Meter zurück!, Lip cif (Tschechoslowakei). Der fünfte Platz wurde schon nach den Borläusen dem Deutschen Parllns zugefprochen. Mieder ein wunderschönes Rennen, das der Deutsche in souveräner Manier gewinnt, übervaschend das -gute Abschueideu der Tschechen. Diskuswerfen: Dr. Görog (Tschechoslowakei, 41,40), Somfay (llngarn, 40,35), Hofmeister (Deutschland, 39.45), Egri - (Ungarn, 38,88), Klanunbauer (Oesterreich/ 38,61). Ferner: Jira (Dschcchoslowakei), Juughchn (Deutschland), .Aurbrofi (Jugoslawien), Hasscmeirfel (Oesterreich). Die Leistung Doktor Görögs.ist besser als der tschechische Rekord. Das Versagen Ambrosis erweckt Kopfschütteln. ' Weitfpruttg: Somsay (Ungarn 7,07), Bako (Ungarn 6,89), Hoffmann. (Deutschland) und Machhan-(Tschechoslowakei 6,85), Ranch (Oesterreich 6,73), ferner Linka lTschechosioivakei), Dobermann (De»ltschland), Telesni und Ferkovic (Jugoslatvien), Dzino (Oesterreich). Somsay, der prachtvolle ungarische Mehrkämpfer, erreicht bei zwei „übertretenen" Sprüngen die respektablen Weiten von 7,33 und 7,19!'. Auch Ranch hat das Pech, von seinen sechs Sprüngen vier zu übertreten. Olympische Stafette: Deutschland (Dr. Peltzer, Feist, Büchner, Schüller in 3:18), Ungarn (Aezel, Gerö 1, Gero 2, Jluck in 3 : 3ßL), Tschechoslowakei (Strniste, Fleischer,, Jahn, Bikoupil), Oesterreich (Friede, Kleinowitz, Ritter, Kolüdl), Jugoslawien (Berkovic, Baltric, Perber und Perte). Durch Dr. Peltzer hat Deutschland vom Haus aus einen sicheren Vorsprung, der sich von Läufer zu Läufer noch vergrößert. Durch das gute Laufen ihrer Mittelstreckler liegen die Tschechen bis zum Einlauf auf dem zweiten Platz, sie vergeben aber durch Stortverlust die große Chance, Ungarn zu besiegen. Das Gesamtergebnis des Fsinfländerkampfes geben wir im Titel der Resultate wieder. Getvertet wurde jeder erste Platz mit fünf, jeder ztveite mit vier ilsw. und jeder fünfte Platz mit einem Punkt. Der Landerkampf Oesterreich—Ungarn, der int Fünfländerkampf inbegriffen war, endete natürlich mit einem überlegenen Sieg der Ungarn. Nebeir den angeführten Wettbewerben zählte zum österreichisch-ungarischen Duell noch eine 4 mal 100 Meter-Stafette, die Ungarn mit der Mannschaft Gerö, Haydn, Somsay, Fluck trotz schlechter Ablöse in 43,5 vor Oesterreich (Rauch, Jandl, Bürger, Kaindl) gewann. Die Zeit der Oesterreicher war 43,8 und ist besser als der österreichische Rekord. Eilt D ü m e n l a u f c n ü b e r 10 0 Meter endete mit dem Siege des Frl. Perkaus in 12,9 (besser als ö st e r r e i ch r s ch e r Rekord, aber Rückenwind!) vor Frl. Schurinek und Pollak. Frl. Schurinek leistete harte» Widerstand. Ae Hakoah in Riga. Wieder ein hoher Sieg. Die Hakoah setzte gestern ihren Siegeszug fort. Sie spielte gegen den Rigaer F. C. und hatte einen überlegenen Erfolg von 7:0 (3:0) Toren. Die Torschützen waren Eisenhofer (2), Häusler, Schwarz, Grün Wald und Nienfeld. 5000 Znschauer. _ Die Amateure in Agram. Zwei Siege gegen Eoneordia. Die Amateure spielten gestern und Samstag im Rahmen ihrer jugoslawischen Tournee gegen die spielstarke Concovdia. Samstag gewanneit di« Wiener 2:0 (1:0). Im gestrigen Kampfe gelang es den Amateuren, die Concovdia 5:0 (0 :0) abzufevtigen. Trotz des hohen Sieges der Gäste war aber der Kampf wenig interessaitt, da beide Mannschaften baut Spiele des Vortages ermüdet schienen. Es war ein Spiel der Hintevntannschaften, die An-gviffsreihen taten sich nur wenig hervor. Die erste Spielhälifte war alusgesprochen langtveilig, erst nach der Pause kanr ein wenig Bewegung m die Spieler. Die Antateure gewannen hmtptsächlich durch die Persönliche Initiative Wieser, der jedoch gegen Ende des Kampfes bei erneut Zusaunnenftoß mit dem gegnerischen Tormartn ' eine blutende Kopfverletzung davontrug und vom Platze getvagen werden mußte. Die Reihenfolge der Tore war: 1?. Minute Wieser, dann der Ersatzntann Schrötter, 20. Minute Wieser, 30. Mirrute Cutti, 33. Minute Wieser, 36. Arinute Hierländer Simmering in Lenlberg. Ein Sieg und eine Niederlage. Die Simmeringer trugen gestern ein Wettspiel gegen Pogon aus, das sie nach überlegettem Kautps 2 :0 geivaitnen. Der Sieg, den die mit großer Aufopferung spielenden Srinnteringer errangen, war gleichzeitig eine Revanche für die Niederlage, vom Vortage, da die Wiener, die von der Reise ermüdet waren, am Samstag von Pogoit 3:1 (2:1) geschlagen wurden. Admira in Gzombathelh. Ein« Niederlage gegen Ungarns Provinzmeister. Die Admira trug gestern in Sgombachely einen Kautps gegen den Szombathelh A. K. aus, der an Spielstarke der. österreichischen und ungarischen ersten Klasse um nichts nachstht. Wie hoch die Spielstarke des ungarischen Provinzmeisters in Blldapest eingeschätzt wird, gcht ant besten daraus hervor, daß der M. T. K. einer Begegnung mit ihm konstant ausweicht. Die Wiener Mannschaft lieferte ein sehr hübsches Spiel, wurde aber von der durchaus ebenbürtigen' Provinznrannschaft 2 :1 (1:0) geschlagen. Das Sportfest auf dem Hertha-Piah. Dieses Fest, das anläßlich des Wiederaufstieges in bk erste Klaffe veranstaltet wurde, nahm einen sehr anregendeit Verlauf. Ungefähr 2000 Zuschauer iiiitsäumteu dort Sportplatz ^rr wieder Erstklassigen. Eingeleitet wurde die Veranstaltung