Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2305 (22.7.1925)
- Date
- 1925-07-22
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2979076-2981191-2981390--23412-3010927- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seilt « Wien, Mittwoch Wiener MornenHeltunn. SS. Juli 1925 Nr. 230B Ibit Tragweite der Verpflichtungen der eventuellen Signa- ^tarmächte eines wechselseitigen Garantiepakte-, namentlich bezüglich des im Fülle eines Konflikte« vorgesehenen Schiedsverfahrens, zn verhandeln. Wahrscheinlich wird "die französische Antwort in 'zwei Wochen fertiggestellt sein. Arsenttnleo tritt dem Mlkerbnnd Mied« tci. Buenos Aires, 31. Juli. (Tvl.-Komp.) Der Parlamentsausschuß für auswärtige Angelegenheiten.hat einen Bericht in der Frage des Wiedereintritts Argentiniens in den Völkerbund ausgearbeitet, worin teu Kammern der Wiedereintritt cmpfoGen wird. Man rechnet damit, daß Argen-tinien auf der nächsten Vollversammlung des Völkerbund«^ in; September bereits vertreten sein wird. AdgOMnterr «hat sich im Jahre IMS vom Völkerbund zurückgezogen, iveil damals sein Wunsch auf Universalität der Liga, ailso auch auf Eintritt Deutschlands, nicht berücksichtigt werden konnte. «n autibolschewlkischer Putsch in We!ß. knßlaa». Belagerungszustand im Gebiet von MinSk. London, 21. Juli. Der russische Korrespondent der „Morning Post" meldet, daß in Weißrußland der Belagerungszustand verhängt worden sei, tveil die sowjetfeindlichen Parteien bei .der Feier des fünften Jahrestages der Befreiung der weißrnss^cheu Sotvjetrepublik den Detsuch unternommen haben, die Sowjet- Behörden zu stürze n. Sie politische AtmosphLre in Stallen. Ueberfall auf den oppositionellen Abgeordneten Amendola. Mailand, 31. Juli. (Tel. Komp.) Wie das ,Muovo Giornale" meldet, wurde der oppositionelle Abgeordnete A m e n d o I a in Begleitung zweier Freunde auf der Fahrt von denr Kurort Montc-Gatmi nach Florenz überfallen. Die Angreifer brachten das Auto in der Dunkelheit zum Stehen, überfielen die Insassen und hieben mit Knütteln auf sie ein. Amendola und seine Freunde wurden erheblichvcrlctzt, konnten aber das Auto selbst noch in das Hospital voll Pistoja lenken, wo sie sich Notverbände anlegen ließen. Amendola kehrte darauf nach Rom zurück..Er dürfte nicht vor zehn Tagen wiederhergestellt sein. Beniczky soll enthaftet werden r Gegen Kaution. Budapest, 20. Juli. <Tel.-Karnp,) Gst" zchollge ist eine Mtion im Gange, um die Freilassung des wegen seiner Zeugenaussagen über die Beteiligung H -o r th h s an der Ermordung des sozialistischen Redakteurs seit fast acht Wochen in Hast befindlichen gewesenen Junenmmtsters Edmund v, Beniczlh gegen Kautiqn herbeiznMhren.. Die LegMmiistischen Politiker 'beabsichtigen, eine Kaution in der Hohe von etwa 130 Millionen Kronen für Beniczki zusammenzubringen, worauf der Verteidiger BenicFys an den Untersuchungsrichter den Antrag stellen wird, BemcKy auf freien Fuß zu fe^eit Die Staatsa-ntwältschaft dürfte sich, wie das Blatt wissen will, dom Antrag nicht widevsetzen. Los Expose der Pafir-RMe-Negiernng. Belgrad, 21. Juli. In der heutigen Sitzung -er Skupschtina wurde die Regierungserlklörurig verlosen, worin festgestellt wird, daß zwischen der radikalen Partei und der Ra die-Partei betreM der Grundlagen der staatlichen Einrichtungen volle Solidarität herrsche. Die Regierung betont weiters, daß sie an der integralen Durchführung der Vidovdan-Berfassung arbeiten werde, und hebt hervor, daß sie Sparsamkeit ansiröbe. Schließlich werden Reformen in der Verwaltung und eine Revision des Gesetzes über die Agrarreform angekündigt. Ler Konflikt zwischen Prag und dem Vatikan. Die Demission des Eisendahnministers angmommo«. Prag, 20. Juli. Der Präsident der Republik hat die Demission des Eisen'bahnmmisters Stribrnh angenommen und mit der Leitung des EfferMhmntuisteriums den Post- und Ernährungsmintster Dr. Franke betraut. In dem Handschreiben des Präsidenten heißt es: „Ich hoffe, daß ich n i ch> t a u f l a n g e vpn JhMg Abschied nehme." ' ' <•« Keine Setrettemindeströlle in Senschland. Mindestzoll auf Bieh als Kompromihv-rschlag. Berlin, 21. Juli. Wie das ,Berliner Tageblatt" wissen will, sei es in der Frage des Zollkompromisses dem Reichskanzler gelungen, eine Berstän-U gu ng zwischen den Regierungsparteien herzustellen. Die Parteienvertreter, einschließlich des Zentrums, sollen sich dahin geeinigt haben, den Mindest zoll für Getreide fallen zn lassen, aber für Vieh Mindestzölle einznMren. Im übrigen soll die Zollvorlage im großen und ganzen angenommen werden. Rach dam ,KMlanzeiger" wird der Unterausschuß nachmittags die Einzeffragen einer Regelung zuMrerr.' Sie Satztoner Affenkomödie beendet. 100 Dollar Geldstrafe für Ocopes. Rtw-Nork, 21. Juli. (Tel.-Kontp.) Wie aus T a y- I o n gemeldet wird, wurde der Affenprozcß heute zu Ende geführt. Profeffor Seopes wurde vom Schwurgericht für schuldig erklärt und zu einer G e l d st r a f c von 100 Dollar verurteilt. Ser Lemberger Sensationsprozeb. Die Zeugenschaft des Polizetkommiffürs Kajdan. (Liflendienst der ..Wiener Morgenzeitnng") Lemberg, 21. Jaili, In dem mit der Steiger-Affäre in tägiger Dauer die Vernehmung de« Angeklagten M i k i t i n im wesentlichen beendet. Nunmehr soll der Angeklagte Kor »Haber vernommen werden; seinen Aussagen sieht man mit um so größerer Spannung entgegen, als das Verhör Mikitins wesentliche Punkte der Angeklage gegen Kornhabcr und Genossen stark entkräftet hat. Der in d»m Prozeß vielgenannten Polizeikoiivmissär Ka jdo n, auf den sich Mikitin so häufig 'während seiner Aussagen berufen hat, in dem er erklärte, er habe Kajdan rechtzeitig über die Attentatsabsichten des Panczyszin und Fydik gegen den polnischen Staatspräsidenten unterrichtet, hat sich an das Innemninisteriulm mit dem Ansuchen getvendet. ihn von feiger Schweigepflicht zu befreien, .damit er in denr gegenwärtig zur Bechandlung siechenden Prozeß als Zeuge anssagen könne, «was von der Verteidigung der Angeklagten mehrfach verlangt 'wird. Das Jnnerrministethirnt ha t Kajdan seiner S ch w c i g e p f 1 i rf) t c n 1hoben und ihm die Erlaubn i s zu r Zc uge nanSfag e erteilt, Wie jedoch Ihr Korrespondent erfährt, ist Kommissär Kajdan erkrankt und es ist fraglich, ob er seiner Zeugenpflicht wird genügen können. Srdbeben in Yens. Genf, 21. Juli. (lTes.-iKomp.) Heute nachmitiags um 1 Uhr 2 Minuten wurde hier ein vechältnisinäßig starker Erdstoß verspürt, der in nordsüdlicher Richtung verlief. Besonders in den .Hänsern der höher gelegenen Stadtteiile über dem Genfer Sec 'machte sich das Erdbeben durch starke Erschüttomngen benierkbar. «aa Machtnntt« kn Vrerlan. Aus Breslau wird uns berichtet: In der zweiten Runde des internationalen Schachturniers gewannen Reti im Nachzug gegen Niemzowlisch, Bogoljubow gegen Dr. Tarrafch, Grün selb gegen Gott schall, Wagner gegen Maurice. Remis wurden die Partien Beck e x~-ßft ubin st e i n und Blümich-—Sämisch. Stand nach der zweiten Runde: Bogoljuhow 2, Becker, Grünfeld, Sämisch je 1»/,, Gottschall, Reti, Doktor Tarrafch je 1, Blümich, Niemzowitsch, Rubinslein, Wagner je V-, Maurice 0. rar hebrilische «chnvaese» in Karpathornbland. Pon I. Greidinger, Schuldirektor in Jasina. Karpathorußland ist in wirtschaftlicher, religiöser und kultureller Beziehung der zurückgebliebenste Teil des Judentums fast in ganz Europa. Bis zur Zeit der Revolution war der zionistische Gedanke in-Karpathorußland mit Ausnahme einiger Orte an der ehemaligen galizischen Grenze in diesem Gebiete unbekannt. Trotz dieser Indifferenz an der jüdischen Renaissance bestehen jetzt in Karpathorußland neun hebräische Volksschulen und ein hehräischer Kindergarten, an denen 15 hebräische Lehrer zirka 1000 jüdische Kinder unterrichten. Die jüdische Bevölkerung Karpathoruhlands war früher ganz und gar der ungarischen Assimilation preiSgegeben. Die jüdischen Einwohner sprachen und dachten, lasen und schrieben nur Ungarisch und sogar — waS merkwürdig ist — beim Rebbis Tisch sangen die Chassidim mit Ekstase ungarische Lieder. Als in der Revolution Karpathorußland tschechisch wurde, war das karpathorussische Judentum von jeder Kultur entblößt: das Ungarische wurde seitens der Behörden ungern gesehen, jüdische Kinder durften nicht mehr ungarische Schulen besuchen, die tschechische Kultur war ihnen ganz fremd. Da kamen einige Leute, die während der Kriegsjahre mit Zionisten in Berührung gekomnren sind, auf den Gedanken, hier jüdische Schulen mit hebräischer Unterrichtssprache zu gründen. Zufälligerweise war ein hebräischer Lehrer, der aus dem polnischen Wirrwarr geflüchtet war, zur Hand uttb die erste jüdische Volksschule mit hebräischer Unterrichtssprache konnte in Mukacevck eröffnet werden. Der Zudrang war groß, die Juden Karpathoruhlands —- bis auf wenige extreme Chassidim — schickten ihre Kinder in die Schule und waren mit ihr sehr zufrieden. Rasch wurde das Schulnetz über das ganze Land verbreitet und fast überall, wo ein größerer jüdischer Jischuw besteht, wurde eine Schule eröffnet. Der Staat war zu jener Zeit mit diesen Schulen sehr zufrieden, da er darin ein Mittel zur Verdrängung der ungarischen Kultur bei den Juden Karpathoruhlands sah; er erteilte ihnen das Oeffentlichkeitsrecht, gewährte ihnen Erleichterungen bezüglich der Anstellung von Lehrern, welche fremde Staatsbürger tvaren, und gewährte ihnen eine bedeutende Staatssubventiou. Seit einem Jahre hat sich jedoch die Lage sehr geändert: Die Schulen haben zwar glänzende Erfolge gezeigt und wurden von jüdischen wie auch von nichtjüdischen Persönlichkeiten bewundert und gepriesen, die finanzielle Loge aber wurde sehr schlecht. Die Schulen sind in eine kritische Lage geraten. Der Staat, welcher die Tschechisierung anstrebt, verweigert die Subvention uttb sucht — vorläufig noch indirekt — Schwierig leiten zn bereiten. Die Führet des sogenannten Schulvereines bringet nicht die Entschlußkraft aus, sich diesem Zustand zu Wider, setzen nnd von dem demokratischen Staat Abhilfe zu ver. langen. Das ganze Schulwerk ist in Gefahr. Das karpathornsfische Judentum ist ein unbeschrlebenei Blatt. Wehe uns, wenn wir die Gelegenheit nicht ausnütze» und andere das Blatt beschreiben werden. Mitteilungen des Bureaus des 11. zkoniftenkonsreffer. 1. Legitimationen. Jever Kougveßtollnchmer echälr aw Berlaregen von dem Bursau feines Landesver'banides (Landesbureau des Sonderverbandes) eine «tveiße und blaue Kongreß legitimation, die ihn berechtigt, die von der österrvich-ischen Bundesregierung gewährten Ermäßigungen <mif Bisagebühren und Eisenbahnfahrpreise «in Anspruch zu nehmen. Gegen Erlag von S öftert. Schilling (zirka 2 engl. Schilling; erhält er vom Landesbnroau eine Vdarke des WohnungSamtet des Kongresses, die auf die Kongrehleigiitimal'ion govwbt wird und den Inhaber berechtigt, das Wcchimngsamt des Kongresses in Anspruch zu nchnren und Eintrittskarte^ zu do» vevschiedeueu Veranstaltungen zu ermäßigten Preisen zu lösen. 2. Patzvisa. Die üsterreichi,scheu Bertretuttgsbehörden im Austande erteilen Besuchern des Kongresses Einreiscvlisia Nack Oesterreich gegen eine um 25 Prozent ermäßigte Gebühr. Au-! Intervention des jüdischen Nationalvates in Prag hat das AußenmiuDerium der sschechchlolwakilschen Repuiblik an allc tschechoslowakischen Konsulate und Paßstellen die Weisung gegeben, oHcu mit Ausweisen (»veiße Kongreßlegitimationen' versehenen Kongreßteölnchmern das Durchreisevisum für die Tschechoslotvakol ohne tveiteves gu erteilen. 3. Eisenbahnfahrpreise. Die Genera-ldirektion der Oe,sterreichiischen Bundesbahnen hat unter G. D. Zl. 45.077 vom 2. Juli 1026 den Kongreßteiluehmern eine Ermäßigung der Evseirbahuifahrpreise in Oostierreich oingevämnt. Kongreßteilnehmer iösen in der Österreich Wen Grenzstation unter Pmloeisung der Legitiumtion, die im Fahrkartenschalter abgestempelt wird, wen» sic einen Schnellzug benützen, eine Personengugssahrkarte gleicher Wagonklasse, wen« sie einen Persoarenzug benützen, siir Hin- und Rückfahrt einoinhaLb PeUsonewzugssahrkartien. Jim letzteren Falle sind beide Fahrkarten, die ganze und die halbe, bis zur Ueberschrvitunig der österreichischen Grenze aus der Rückfahrt auszübewahren, Bei Lösung der Fahrkarte in einem Fahrkarten'burcau gelten dieselben Evnmßigunlgen. Bei Fahrt mit Schnellzügen kann für die Rückfahrt eine andere Route gckvählt werden als siir die Hinsichrt, doch wird der ermäßigte Preis siir die Rückfahrt nur gewährt, wenn die Lsgitimation des Korigreßteilnehmers schon aus der Fahrt nach Wien am Schalter der österreichischen Eintvittsstation abgestempelt wurde. Die Ermäßigung der Fahrpreise gilt nur in der Zei! vom 1. Sliugust bis 16. September 1626. 4. Dampffchiffahrt. Das Kongreß'burcau hat bei der Ersten Donau-Daanpsschiffahrtsgesellschaft >sur Kongreßteitnchmer am 14. Zionistenkongreß nachstchende Begünstigung erwirkt: a) aus der LokailschWrecke von Men nach Passau, b) aus der EAschWtrecke von Linz nach Wien, c) aus der PostschMrecke von «Paflau nach Linz» d) ans der Postjschiffstrecke von Linz nach Wien, c) auf der LokalschijMtrccke von Mett nach Krems, f) aus der PostschWtrecke von Wieu nach Buda - pest, g) auf der PersonenischiWtrecke von Budapest wach Mohacs: eine 60progentiige Ermäßigung des Fahrpreises für den betressenden Platz. Für den EzPreßschWverkchr Wien—Belgrad—Ralsse— Giurgiu wird eine Ermaßigurpg nur siir Reisende gewährt, die beide Fahrten <Hin- und Rückfahrt) mittels Schilfs gurücklegen. Diese zahlen den einfachen Fahrpreis siir die Laffahrt und erhalten dafür einen Fahrschein für die Hinmb Rückreise. Die Eisenbahulegitimation gilt gleichzeitig auch für die Schiffahrtslittien. Die Legitimation muß Datum und Stempel der MuSgaugSstatüm tragen. 5. Versicherung. DaS KolMoßhureau hat durch eine Abmachung mit der Vevsichevungsabteilu.nlg des Keren Kajemeth l'Israel Wien eine eigene Abteilung für Reisegepäckvettsicherung eingerichtet, worarif alle Kongreßteiluchmer besonders ausinerks'am gemacht werden mit dem Ersiichen, ihre Gepäcks- Versicherung durch die Bersicherungsaibteilulig des Keren Kajemech l'Jsvavl, Wien, 1. Bez., Kärntnerstraßo 28, ab? schlbießen zu wollen, da der erzielte Neingewinn ziouistischeu Zwecken zufließt. 6. Wohnungsbestellung. Kongreßteikrehnler fordern die nötigen Zimnrer unter der dldresse: ,-WohmlugsaiM>t des 14. Zionistenkongresses, Wien-, .1. Bez., Franz-Josefs-Ka! 5", an. In der Aruneliduug ist auzugeben: 1. Welcher Art und Preislage die Wchrmug sein soll. 2. Pon welchen: Tage an die Wohnung benützt wird. Da es in Oesterreich üblich ist, Sei Mchrahme eines Zim? nrers eine An-zaihlung -in der ALindesthöhe der Miete für einen Tag zu erlygen, werden die Kongreßteiluchmeu gclbeteu, bei Bestellung eines Zinvmers zugleich einen entsprechenden Betrag siir diese Wtzaihlung einzuseitdeu, bei Ueberweiijlung aber ausdrücklich zu bemevken, daß der Betrag als „Auzahlung für Wohirung" bestinlutt ist. 7. Korigreßpostamt. Im Kotrzerthaus wird anläßlich des 14. Ziouisteukongresses ein eigenes Kougreßpostautt zur BequeMlichkcit der Delegierten errichtet. Besondere Bochorge ist für die Tluifgalbe Pon Tülog-vainmen und rKournraudierteu Sendungen durch Errichtung von zwei nur für diesell Zweck foe* stimanten Schaltern getroffen. »