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Wiener Morgenzeitung · 1925-07-21 · Heft 2304 (21.7.1925) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2304 (21.7.1925)
Date
1925-07-21
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 2304 _Wien, Dienstag_ von beit Mietern -aufgezchrt wird. Durch diese abnormalen Zustände wurde jede Basis für Hypothekarkredite beseitigt. Es sei dringend notwendig, das; der st n f c n w e i s e Abba u d e s M i e t e n g c s c tz e s dnrchgeführt wird und die Grundlagen für die Hypothekarkredite geschaffen werde». „Rm ruhig verleumden!" Die Hnkelikrerrzeiithüllitiigeir. Das Wiener Tagesorgan der Haken kreuzler >hatte am Freitag behauptet, Bewege dafür zu besitzen: _1. Daß di e Wiener Zionisten mit führenden politischen Kreist»; der Tschechen jert jeher zu antideutschen Zwecken in Berbindunc, stehen. 2. Dasz die Führer de: Wiener Zionisten anläßlich des kommenden Zionisteukongressts mit offiziellen tschechisch e n Kreisen neuerlich t it V e r I» i n d n >: g getreten sind und mit ihnen B :: e i n d a r a u gen getroffen haben, über deren Resultat nichts bekannt ist. 3. Daß der Zionismus, besoriders aber der Wiener Zioniistenkongreß, mit tschechi s ch e n Geldern unterstützt wird. 4. Daß führende Männer der Wiener zionistischen Kreise auch im Auftrag der Kongreßleirung vor kurzem i n P r a g weilten und mit den Tschechen verschiedene Abmachungen trafen. 6. Daß die K o n g r e ß l e i t n n g vor kurzem offiziell mit der Stadt Prag Fühlung genommen bat, um ein Anbot ans Ue'bersiedlnng des Kongresses von Wien nach Prag zu provozieren. Eilt Resultat ist noch tlicht bekannt. Diese „konkreten Behauptungen", die zu lächerlich sind, um ernst widerlegt zu werden, haben wir sofort als ein erfundenes unb erlogenes Gemisch von Lüge und Ignoranz erklärt. Das saubere Blatt führt nun einen Beweis. Es hat, Gott weis; auf welchem Wege, einen Brief erwischt, den die A b ministratio n der „W teuer M o rg c n; c it u n g" am 9. Juli an den Prager Stad trat gerichtet hat. Ter Inhalt dieses Briefes betraf eine feit zwei Wochen schwebende Verhandlung über einen Artikel, den die Prager Stadtgemeinde im Interesse des Frentidenverkehrs in eine der Kongreßnummern der „Wiener Morgenzeitung" einschalten sollte. Es ist ei« starkes Stück von Feigheit, dem Beweis für die behauptete politische und finanzielle Abhängigkeit des Zionismus und des Z ioir i st e n k o ng r e ss e s in solcher Weise aus dem Wege zu gehen. Wir werden diese Verdrehung der Tatsachen nicht dulden. Wir bleiben dabei, daß die anr Freitag von dem Hakenkreuzblatt ausgestellten fünf Behauptungen in ihrer Gesamtheit erstunken und erlogen sind und wir können dies heute um so eher feststellen, als sich diese Enthüllungen nunmehr auf einen von einem privaten Zeitungsnnternehmcn geschriebenen Brief reduzieren. , * Hiezu erhalten wir vom Bureau des 14. Zionistenkongresses die folgende Zuschrift: ,#» ihren Nummern vom 17. und 19. d. stellt die „Deutschösterreichische Tageszeitung" eine Reihe von Behauptungen auf. Wir erklären: Es ist u n w a h r, daß die Wiener Zionisten mit führenden Politischen Kreisen der Tschechen seit jeher zu antideutschen Zwecken in Verbindung stehen, daß die Me«, der jüdische Künstler. Der Künstler ist kein Lehrer. Multatuli. Drohobycz. Grane Landschaft, gratles, stickiges Leben, ln welchem ein eben erst erschlossener Goldqnell, das Erdöl, zu sprudeln beginnt und einige Bewohner dieser fahlen Oednis jäh reich rnacht. Nttr einige. Ztt ihnen gehört der Drechflevmeister Lilien nicht, dessen Scihn, vierzehnjährig, unter die vom Vater geträumte bessere Zukunft, die das Mittelischn'lstudinnl verheißt, einen Strich setzen rnnß, um — Schildermaler zu werdet:. Sei:: künstlerischer Drang treibt ihn nach Krakau an die Kunstschule, doch das graute Glerid stößt ihn in die Heimat z>tlvück; die schaffende Sehnsucht jagt ihlt nach Wien, doch die bittere Arnmt treibt ihn in die Vaterstadt ztrrück; gewaltsam reißt ihn der Wille zur Kulttlft nach München itnb dort durchlebt er, ohne Mittel ztt systematischen: Stttdium, nur mtf sein zeichnerisches Talent angewiesen und ihn: vertrauertd, mühselige Jahre der Not, in denen jeder Augenblick den Strebenden in die Flut der arrNseligen Handwerklichkeit zu ziehen droht. Auch als die am Ende der Nennzigerjahrc begründete Müttchener „Jtlgetck" der: Zeichner Lilien an sich zieht, als die Blätter tu der „Jltgend" den Künstler bekannttna-cheu ttnd er ein gesuchter Jllttstrawr wird, ist das Schicksal noch iticht gebannt, irr der großer: Handwerkertttasse der Illustratoren, jerrer ftiestN'ütterlichsten Kunstgattung, die ansschließlich der Verlcgerränberei arrsgeliefert ist, tlnterztlgehetr. Lilien H illustrative Tätigkeit in dieser Zeit zeigt, detülich, wie schr dieser mit der Au- Passtrnigssähigkeit seiner 9iasse begabte Küttlstler mit unheimlicher Leichtigkeit alles zu zeichnet: 'mistande ist, tvas vou ihnt gefordert wird: archaistische Blätter in Hölzis-chn'ittmanier, intprcssionistische Zeichltungen, tändelnde Erotik, alles, was verlaltgt wird, wird gegeben, pur keine Eigenart; die erdrückt der Auftrag, den die Not austzusühren zwingt. Aber In der» wenigen Attgeublickeu, da der KantPf unls tägliche Brot dem Künstler eine Atempause gön>nt, verstlcht er seine»: Schaffensdrang ans großen Leinwarrdflächen ansznleben, will hu Porträt, den: großen Gehe iimns aller billdlercher: Kunst, die Löisttng dessen finden, tvas in ihm nach kürestlerischer Bvllertdnng ruft. Die Lösung gelingt nicht, zerschellt oft an grober U"w>^" q- LichM, lvelche an^ÄniMe UMruMs fchaG. Wiener MorstenzreituN«. dlvkir OESTERREICHER I. Wlppllng«rs(raAe 29 Steter Eingang betender» preiswerter Juwelen und Silberwaren Grt>*se» Uhrenlager 5112 Eigene» Atelier Führer der Wiener Zionisten anläßlich des kömmenden Zionistenkongresses mit offiziellen tschechischen Kreisen neuerlich in Verbindung getreten sind und mit ihnen Vereinbarllngen getroffen haben, daß der Zionismus, besonders aber der Wiener Zionistenkongreß, mit tschechischen Geldern unterstützt wird, daß führende Männer der Wiener zionistischen Kreise auch im Auftrag der Kongreßleitung vor kllrzem in Prag weilten und mit den Tschechen verschiedene Abmachungen trafen, daß die Kongreßleitung vor kurzem offiziell mit der Stadt Prag Fühlung genommen hat, um ein Anbot aus Uebersiedlung des Kongresses von Wien nach Prag zu provozieren. Zun: beweis" ihrer Behauptnngen druckt die „Deutschösterreichische Tageszeitung" am 19. d. einen Brief der Jnseratenabteilung der „W i e n e r M o rge n z e i t u n g" an einen Vizebürgermeister der Stadt Prag ab. Die Jnseratenäbteitung der „Wiener Morgenzeitung" hat niemals, weder von der Kongreßlejtnng noch von „führenden zionistischen Kreisen" hier oder anderstvo, die Ermächtigung verlangt oder erhalten, über „Stimmungen" oder „Absichten" zu berichten oder irgendwelche Verhandlungen zu führen. Derartige Schritte von ihrer Seite sind private Aenßerungen ohne offizielle Autorisation. Das Kongreßbureau betont, daß es den Plan einer Verlegung des Kongresses in eine an dereStadtnichterörterthat und weiterhin nicht erörtert und daß für die Finanzierung des Kongresses keinerlei Mittel von a u ße r z ionist i s ch e r S e i t e in Anspruch genommen werden." * Wieder ein Auflauf wegen der Hakenkreuzkolportage. Gestern, 3 Uhr nachmittags, kam es bei der Straßenbahnhaltestelle Ecke des Mariahilfergürtels und der Mariahilferstraßc, zu einem argen Krawall, der dadurch hervorgerusen wurde, daß sich ein Mann, der anscheinend dem Arbeiterstande angehörte, über die Art, wie ein Zeitungsverkäufer, die HakenkreuzleMätter Vertrieb, empörte. Der Passant stritt sich zunächst mit dem Zeitunaskolporteur herum. Es entstand ein Handgemenge. Die Polizei schritt ein und verhaftete den Pa s s a n t e n. 8t» neuer krdftoß in Kalifornien. San Franzisko, 19. Juli. (Reuter.) Heute vormittags wurde in einigen Teilen Kaliforniens ein starker Erdstoß verspürt. Der Stoß erfolgte gerade zur Zeit des Gottesdienstes. Die kirchlichen Zeremonien wurden unterbrochen und die Kirchenbesucher stürzten auf die Straße. Sachschaden ist nicht entstanden. Da weckt die eben erst entstandene zionistische Bewegung eine Reihe junger Geister, formt Lieder und Gesänge, schöpft — erst romantisch unklar, dann immer sicherer und kenntnisreicher — jüdisches Wesen in neue Formen. Und an dieser Bewegung, an dem neuen Klang, bcu sie schafft, dem neuen Jnipuils, den sie der jüdischen Geistigkeit gilbt, vollendet sich der Künstler Lilien. Aus dem Epigonenschaffen, das seine Ansänge beherrscht, da es die ganze damalige Kunst beherrscht, konzentriert sich Wien znm bewußten jüdischen Schaffen. Den ersten Versuchen in der damals gegründeten, so nnendlich wertvollen Zeitschrift „Ost und West" folgt das Buchschmuckmaterial zu den jüdischen Balladen des Börries Freiherrn v. Münchhausen, jenes Buch „Jn>da", das von der ersten bis zur letzte:: Seite Lilie:: ist mit erläuternden Textworten in gebtlr:der:er Forn:, die ein Dutzetidballadendichter beigestenert hat. Dieser Buchischm>uÄ zum Ballaidenbuche ,^Jüda", besser diafes LWienische Schmuckbuch, das damals erschien, hatte elementar — wie jene plötzlich durch Naturgä.valten ausansschießender Erdölguellen in Dro/Hvbycz — die künstlerische BestimmmH des jüdischen Zeichners Gfraim Mosche Lilien aufschießen lassen. Das Schwarz-Weiß dieser Zeichnungen — die Schwarz-Weiß-Man ier blieb Ltliens plastischeste Kunstmethode trotz seiner vielen Versuche mit der Radiernadel oder dem Stift — gewann plötzlich Leben, Plastik, Blut. Die Litiensche Arbeit für das Balladenbuch „Juda" kann vielleicht als des Künstlers lvesentlichstes Werk angesehen werdet:; beim von der dekorativen Randleist« und der kleinsten Bignette an bis zur zeichnerisch erfüllten Buchseite atmet jeder Strich die Freude des künstlerischen Sichsindens, des .Hirigegebeiffems an eine Sendung. Dor Buchschmuck zu Morris Rosenselds „Lie-der des Ghetto", den Liliens Hand kurz nachher schuf, ist viel weniger einheitlich in der Durchführung als das vorher erwähnte Werk. Dasiir aber hat sich der jüdische Blick des Künstlers inzwischen gereift und so ward ihm die Gabe verliehen, jüdische Augen und jüdische Kirrder mit tvenigen Strichen und Punkten in chrer ganzen Schicksalswesenheit zu erfassen und wiederzugeben. Das Stück Geschichte, das aus jedem jüdischen Auge spricht und es aus Tausenden kenntlich »llacht, die Erlöstlngsschnsucht. welche die Linie jüdischer Kindevlippen schwillgt, sie sind in dem Kopf des jüdischen Arbeiters aus den „Ghetwliedern", in dem A. Mk 18S5 Seite S Protokolle und Miefe. Mikitin km Kreuzverhör. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Lemberg, 20. Juli. Zir Begin:: des nennten Verhandlungstages erklärte der Angeklagte Mikitin, er sei zu erschöpft, um auch he::te den Anstrengungen der Gerichtsverhandlung gewachsen zu sein und bitte um eine eintägige Pause. Nach Einholung eines Gutachtens des Gerichtsarztes beschloß der Gerichtshof die Ablehnung dieses Wunsches des Angeklagten. Die Verlesung der mit Mikitin während ' der Untersuchung aufgenommencn Protokolle wurde sodann fortgesetzt. Dabei kamen auch die verschiedenen Briefe, die an Lemberger Persönlichkeiten im Zusamnunhang mit dem Attentat gerichtet wurden, zur Besprechung. Mikitin erklärte, daß das G e st ä n d n i s p r o t o k o l l, in welchem er sich als Schreiber eines Briefes an den Gerichtspräsidenten H a w e l und söinen Mitangeklagten K o r n h a b e r als den Anstifter hierfür bezeichnet, vollkommen falsch sei, er habe nie eine solche Behauptung ailfgestellt; der Untecsuchnngsrichter Rudka^ habe beim Diktat dieser Stelle erklärt, dadurch werde die jüdische Spitzfindigkeit erwiesen, und hinzugesetzt, die Juden hätten ihn, Mikitin, nur deshalb zur Polizei geschickt, weil sie der Ueberzeugung gewesen seien, Mikitin sei der Attentäter. Jnl weiteren Vcrlaitfe des Verhöres erklärte Mikitin, der Untersuchungsrichter R n b f a habe ihn: aufgetragen, er möge über seinen Warnbrief au den Polizeikommissär Kardan, in den: er ihn über ein bevorstehendes Attentat verständigt, nichts erzählen, da dies für die Verteidigung Steigers günstig wäre. Am Tage, da' Mikitin verhaftet wurde, erklärte ihm der 11 it t e r f u ch u n g sr i ch t e r, selbst wenn Mikitin gestehen würde, daß er an: Attentat teilgenommcn habe, würde ihm keiner glauben, dem: das Attentat habe Steiger ausgeführt. Bei der Abfassung des Protokolles über die Briefe der ickrainischen Militärorganisation an die Redaktion der „Chwila" und über andere Briefe hat, wie Mikitin weiter angibt, der Untersuchungsrichter Rudka ihm aufgetragen, zu erklären, daß er, Mikitin, selbst diese Briefe geschrieben habe; redigiert habe sie der jüdische Deputierte Rosmarin, und er, Mikitin, habe sie auf dessen Verlangen und gegen Entgelt von seiten seiner Mitangeklagten Kornhaber rmd Genossen übersetzt. Nach der Verlesung der Briefe wurde die Berhandluna geschlossen. Am nächsten Verhandlungstage wurde Mikitin ins Kreuzverhör genomnnn. Dabei gab er bezüglich der beim Untersuchungsrichter aufgenommcnen Protokolle an, daß sie ihm nicht zum Durchlesen gegeben wurden. Im Kreuzverhör blieb er auch dabei, daß nach den Eindrücken, die er als Augenzeuge des Attentates auf den Staatspräsidenten hatte, soweit er in seiner Erregung sich ein klares Bild machen könne, Panczyszin und Fydik an dem Attentat beteiligt geweferr seien. Das Kreuzverhör wird in der nächsten Sitzttng fo'tgesetzt. ——UPWIWIF! Ij—irw—u Kinde, das mit der Frage „Wo ist Pa?" entschläft, in dem Ausdruck des jungen Isaak, der von seinen: Vater zum Opfevstein geführt wird und in dem Haupt des jungen Moses, dessen Linien Geschichte niachen, zum geradezu einmaligen Ausdruck des Lilienschen Schaffens, zum Funidamentalmotiv seiner Kunst geworden. In diesen Augenblicken des Schaffens erhob sich der Zeichner mit seinem geometrisch geschulten Blick, welcher jeden QuadratmilliMeter der Fläche, selbst wenn sie weiß Wieb, wirksam zu gestalten verstand, darin technische Meisterschaft bekundend — erhob sich dieser Kiinstler dekorativer Erläuterung zu der Wesenheit, die in ihm steckte: der Begnadung, von jüdischem Wesen zu sprechen, es aus sich zu gestalten. Solcher Augenblicke hat die Kunst wertige, insonderheit in der Begren-jung an eine bestirnmte Technik. Es konnte Äa^her nicht ausöleiben, daß den: Künstler Lilien in den Stunden 'her nicht immer bereiten Vision der Behelf der Manier Ersatz bieten mußte. Dies geschah dann, wenn die Aufgabe, die er sich stellte, über die Grenzen seiner Technik, welche er in eigenartiger Selbstironie oft durch vier Randstriche auf seinen Blättern symbolisierte, hinauöging. So mag es auch in seinem nunmehr unvollendet gebliebenen Jllustrationsloerk zr:r Bibel gewesen sein, 'das trotz mancher herrlicher Eiitgebung (wie der schon genannte Kops des junger: Moses) oft ungleichntäßig und unruhig erscheint. Kaum über die Fünfzig gelangt, ist dieser jüdische Künstler ins Grab gesunken. Er stand am Anfang, am bewußten Beginn einer Bewegung, die auch dern küilstlerrschen Ausdruck des Inden neue Bahtten ebnen soll. Die Frerrde darüber, daß ein freier Weg für jüdische Schaffenssehnsucht gewiesen war, hat Liliens Künstlerschaft zur Blüte und Reift gebracht, seinem Werk den Jn:- pnls gegeben, aber auch viel Impuls aus feinem Werk strömen lassen. Zeitlebrns war er der Linie seiner Kurfft, die ihm die neue jüdische Bewegung getoiese:: hatte, treu ergeben und seine Radierungen und Zeichnnngeu aus Erez Israel legen Zeugnis davon ab, mit wieviel Freude der Künstler bas Land sah, welches das vollenden wird, lvas zu zeichnen ihn immer wieder geradezu visionär ftin künstlerisches Schicksal trieb: glückliche So:u:e über einem glücklichen Volk. Diese hoffende Vision ist das Wesen des Lilienschen Werkes und mit ihr grüßen wir sein Grab. E. G. Fried .

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