Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2303 (20.7.1925)
- Date
- 1925-07-20
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Ht. «OS Dkn. Monteg nv'v n» KEREN KAJEMETH L’ISRAEL (Jüdischer Nationalfonds) WIEN, Kämtnersfrasee 28. Tel. 77486, 77486. - Postsparkassenkonto 100.208. Ausweis Nr. 13. SclnUing Gesamtsumme -er Eingänge vom 1. biS 18. Juli . . 2.821.68 Summe der Eingänge von Rösch Haschanah 5688 . . 02.230.94 M i t heutigem Tage werden d i e S p e nd^rvonmindest^n^fünf^chi^tngnament^ l i ch angeführt. Zentrale: 661.32. Samuel Kern 6, EltaS Blumenfeld 9, Sregmund Reiß ö, Artur Schulz 5, Fritz Knöpfmacher 10, Hermine Spitzer 10. Bezirke: 1. Bezirk 105; Dr. S. Wassermann 50, Tr. O-tar Gold 50; 2. Bezirk 31; „Aschel Awrohom.. 31; Brater 25; 4-/5. Bezirk 10; Dr. Otto Kirschner 10; v. Bezirk 36; Dr. Nahnm Blauer 96; 86. Bezirk 5; Bernhard Steinklein 5. Vereine und Sonderverbände. Bae-Giora 11, Prinz 5, Liechawer 57. Minna Krön« fand 5, Dr. Joachim Grübl 11. T. Feuer v, B. Dornhelm 8, Ivrdania 6. Cbasch Boris 6. Jedldila 240. Ignaz Wiener 21. Th. Tropp 24, Blau-Wettz 468, Brandstädter 6, Max Schwarzwald 5. Bund jüdischer Tungwanderee 0, Eheruth 486, Frauenorganisation 262, Smlg. Frau Halper» b. Berlbg. Bernstein 76, Smlg. Frau Halver» b. Hochzeit Anna Bernstein- Alfred Raina: Toni Bernstein 20, Anna rmd Alfred Rain« 30, Mina und Leo Holpern 20, Rosa und Max Schur 10, Karl Buber 10. Dr. Roth 5. Betti Rosenthal 20. Horaz und Eva Eliasson 10, Herz und Selma Bernstein 10, Dr. O. Bernstein 10, Jacques 5. A. Lourie 10, Dr. Asriel 5, Jlta Raina 10, I. Wahl 5, «agibor 12, Kakvah 75, Rudolf Broll 75, «itachduth 134, Dr. Joachim Sterubach 100, Dr. Arie Birnbaum 10, Smlg. Arje Scherzer 24, Jüdisches vealgymnasium 35, Boale gio« 10, Dr. Saul Sokal 5. Dr. Eduard Bloch 5. Provinz. Bade« : 20 : Gustav Seidemann 20. gnnsdruek : 1ö8 : Ing. Josef Adler 5, Rosa Meisel 18, Ernst Schwarz 8, Fanny?r$et..5' ®- ^ranbart 5, Ing. Richard Berger 6. Marie Stiaßny 5, R. Glaser 5, Paula Bauer 6, A. Sternberg 15, Rich. Schwarz 6. Martha Schwarz 6, N. Löwy 5. Leoben: 5 r S. Gewing r Bußegeld 5. Selbstkontingentler: DQ Arje Birnbaum 10, Dr. Nähr,Ul Blauer 36, Dr. Eduard Bloch 5. Rudolf Broll 75, Leo Lhvmet 27, Dr. OSkar Gold 50, Dr. Minna Salpern 76, Anna Lorowitz 24, Dr. Otto Kirschner 10, Fritz Knöpsmacher 10, Giegmund Margulies 12. Chasch Poraes 6, MoseS Btthka jun. 18, Dr. Gaul Sokal 5, Arje Scherzer 24. Max Gchtvarzrvald 10. Bernhard Steinklem 5, Dr. S. Wassermann 50, Saul Weinreb 100, Simon Gewing, Leoben, 5. Neue Selbsttontingente. Bis jetzt haben 661 Personen Kontingente im Gesamtbeträge von 852 Millionen Kronen übernommen. Aufgebracht haben davon 378 Personen 330 Millionen Kronen (89»/0). An den Gesamteingängen der Keren Kajenrech l'Jsrael von Rosch Haschanah haben sich die Selbstkontingentler mit 36% beteiligt. Steingrubrr enthaftet. Wie der „Morgen" meldet, ist der bei den Krawallen fn M ö d l i n g durch einen Schliß schwer verletzte Roland V t e i n g r u b e r am Tumätag gegen eine Kaution von 2000 Schilling aus der Untersuchungshaft entlasten worden. Stephan Nadir. Belgrad, 19. Jtuili. (Avala.) Nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis richtete Stephan Radie an den König ein Telegramm, worin ex dessen Weisheit und Edelsinn rühmt, die mit den Ueberlieferungen des Hauses Karag e o r g i e v i c in Einklang stehen. Der König habe den Abschluß des nationalen Einvernehmens gesichert, das ein großes Der söhn ungs werk auf Grundlage der redlichen Arbeit der Bauern im Rahmen der verfassungsmäßigen Gleichberechtigung und Freiheit bilde. Dieses Einvernehmen verwirkliche die Bestrebungen nach Frieden und Gerechtigkeit. Das Telegramm schließt mit den Worten: „Gott segne Eure Majestät und das ganze königliche Haus". Radie richtete ferner an den Ministerpräsidenten P o s i c ein Telegramm, worin er ihn dazu beglückwünscht, durch seine Weisheit die Errichtung eines slawischen Bauernstaates auf Grundlage der Ordnung und der Freiheit ermöglicht zu haben. König Alexander ist nach Veldes abgereift, wo den Blättern zufolge Stephan und Paul Radie ihm persönlich ihren Dank und ihre Huldigung davbringen werden. Beim Verlassen des Gesängnisses erklärte Stephan Radie Pressevertretern gegenüber, die national« Eintracht müsse sich auf die vier Ziele richten: Verwaltung, Finanzen, Agrarreform und maritim« Fragen. Sie Mummig des Ruhrgebieie«. Gelsenkirchen und Bochum frei. Bochum, 20. Juli. Güstern sind die französischen Truppen äuS G e l s e n k i r ch e n abmarschiert. Am Nachmittag hat die Räumung der S t a d t B o ch u m begonnen. Ein Luftmord in Hamburg. Hamburg. 20. Juli. Gestern früh wurde an ecc Kaimauer in einem Pack Leinwand eine verstümmelte Frauenleiche gefunden, welche alle Merkmale eines Lustmordes aufwies. Die Leiche war nur mit einer Bluse und einem weißen Hemd bekleidet. Der Unterkörper und der linke Arm fehlten. Wiener Mo«aestze<tuna. «.'Kckt'IÄSS Seite 6 8m Merlan» Schachturnier Rubmftein unterlegen. Breslau. iS. Juli. (W-Äff.) Erste Runde des Breslauer Schachmeisterturnier-: Bogoljubov—Blümich tstzilianisch) 1:0, Tarrasch—Maurice (Damen- Bauer) 1: 0, Wagner—Becker (Damen-Bauer) 0 r 1, Rubinftein — Gotschall (Damengambit) 0r 1, GrünSfeld~ Riemzowitsch (Damen-Bauer) V*: Reti—Sämisch (Zuckertort) 0:1. Rundenhauptturnier r Müller—Bergmann 0:1, Husseug— Urbach 1 r 0, Kiihl—Kalthenner 1: 0, Fuchs—Schmidt 0 :1, Holzhausen—Orbach 1 r 0, Gtlg—Schönmann 1 :0. .Die Sensation de- Lager bildete die Niederlage Rubin st eins gegen Gotschall. Sin »euer Lftizierrputsch in Portugal. London, 30. ftiuili. Nach Maldmigen aui Lissabon ist dort gestern ein Mvttiä raufst,rnd auSyebwchen, der von Offizieren geileitet wurde, die nachdem Staatsstreich vom 8. Apris verhafte; wurden, dann aber geflüchtet lvaren. Ter Kreuger „BaSco da Gama" hat sich den AnPstäMschen anHeschlofsen. Die ReyieruatgstrUlppen nwtevnahmen eine idberrascheitde Mion. Der A rrS«nah'Msg>usta nd wurde proklainicrt und die Kaserne, in der sich die Auifstänidi scheu mit cknagen htrrrdert Iachwterrsten befanden, um zinst e -l t. Ten Aufständischen lvurde ein Ülti m a t u m gestellt und mich dessen Ml-auf gcuügten einige K an o n e n s ch ü sse zur Mederbevsiellwng der Ordavu-ng. Im ganzen, gab eS einige Verletzte.. Getötet wurde mernand. Äirch die Mannschaft des Kreuzers hat sich e rg e b e >n. . Der Hausarzt. Redigiert von Dr.. San«! Beer. AeVlenhygrene. Die Urlaubs- und Erholungszeit hat begonnen. Wem auch nur geringe Mittel zur Verfügung stehen, der versucht, die Ferien fern vorn aufreibenden Großstadtleben zu verbringen. Für gewisse Schichten, die. auch während der anderen Jahreszeit, sich nicht allzu sehr anstrengen und wenig oder gar nicht unter denr Kampf um das tägliche Brot leiden, bringt die Sommerszeit nur eine. Verschiebung ihrer Vergnügungs- und Unter- Haltungsstätten, an denen sie auch, um ein wenig Abwechslung in dafröhliche, monotone Leben zu bringen, ein wenig Badekur treiben. Für die meisten der Arbeitenden und Schaffenden soll aber die Ürlaubszeit eine geistige und körperliche Erholung mtb einen Ersatz für die anfgebranchten Reservevorräte bringen. Wie mau jedoch die Menschen während des ganzen Arbeitsjahres ihre arbeitsfreie Zeit meist unsinnig und unvernünftig ausnützen sicht, indem sitz die freie Zeit, während der sie die Lungen ausgiebig durchlüften, den Herzmuskel stärken sollten, in der seuchegcschwängerten Atmosphäre der Vergnügungsstätten, im Kaffee- und Wirtshaus bei Alkohol und Tabakqualm versitzen, anstatt sich einige Stunden Erholung in frischer Luft im Freien zu gönnen, ebenso wenig wissen viele, die oft ein großes materielles Opfer für einen Urlaub bringen, einen nützlichen und vernünftigen Gebrauch von den schwer erkauften Ferien zu machen. ' Wenn man auch das ganze Jahr hindurch scheinbar gesund war, wird es dessenungeachtet gut sein, vor Antritt des Urlaubes ärztlichen Rat cinzuholen, von welchen Rücksichten man sich, bei der Wahl der Sommerfrische leiten lasten soll. Das gilt, nicht nur für Erwachsene, die im Beruf alle ihre Kräfte ausnützen, bisweilen sogar, um eine verantwortungsvolle Stelle auszufüllen, alle Reserven an Arbeitskraft hergeben müssen, sondern in gleichem Maße für die Kinder, deren Wohl unter dem anstrengendem Schulbesuch stark gelitten hat. Bei dem »reist fünf- bis sechsstündigem Schulsitzen in beit überfüllten Schulräumen und bei der Ueberbürdung der Kinder mit den häuslichen Aufgaben und mit den Privatstunden , in den verschiedenen anderen.. Fächern (Musik,. Sine Bitte au die Mischeu »lirger Men«. Der jüdische Turn- und Sportverband Oesterreichs veranstaltet in der Zeit vom 18. bis 24. August ein großes Turn- und Sportfest, an dem Makkabim der ganzen Welt teilnehmen werden. Dieses Fest gehört zu den vornehmsten Veranstaltungen des zionistischen Kongrestes. Leider sind viele unserer Turner und Sportler ans denr Arrslande nicht bemittelt genug, um sich den kostspieligen Aufenthalt in Wien leisten zu können. Es müssen deshalb Wege und Mittel gefunden werden, unr unsere Brüder und Schwestern aus dem Auslande in Wien kostenlos unterzübringen. Wer nur die geringste Möglichkeit hat, der nehme daher einen jüdischen Turner oder Turnerin, einen Sportler oder eine Sportlerin für die Zeit des Kongreßfestes, das ist vom 18. bis 24. Arrgrrst, zu sich. Wir sind überzeugt, daß die jüdischen Familien Wiens durch ihre Gastlichkeit hier mithelfen werden. ' Wir bitten alle diejenigeu, welche unS auf diese Weise unterstützen wollen, die genauen Details sowie Adresse ehestens unserem Sekretariat, 2. Bez., Schiffamtsgasse 15, brkanntzugeben. Die Zuweisungen erfolgen dann schriftlich durch unser Sekretariat. Für den Borstaüd des jüdischen Turn- und Sportverbandes Oesterreichs: Dr. Jakob Fischler m. p. Paul Földes m. p. Sprachen) bleibt für die geistige Erholung keine Zeit, an sportliche Betätigung des Körpers wird überhaupt nicht gedacht. Da müssen die Ferien all das Versäumte nachholen, iltbem die Kinder zu völligem geistigen AllSspannen angehalten werden und der Kräftigung und Stärkung des jugendlichen Körpers ein größerer Spielraum zugewiesen wird. Völlig« Gesundheit vorausgesetzt, sollen die Kinder den ganzen Tag leicht gekleidet oder noch besser mit möglichst unbedecktem Körper im Freien verbringen, laufen, schwimmen und radfahrcn. Alle diese sportliche Betätigung selbstverständlich mit Maß betrieben und stets unter genauer Kontrolle Erwachsener, da Jugendliche leicht zu Uebertrekbungen neigen, die körperlichen Schaden bringen können. Schwächlichen oder kranken Kindern muß der Arzt - genaue Vorschriften über die Lebensweise machen, wobei aber ans Körper, Geist und Gemüt Rücksicht zu nehmen ist, da der Mensch in der Erholunaszeit auch ein wenig Freude und BewegrtNgSfreiheit bedarf. Viel mehr als Kinder, die schließlich unter der Aufsicht der Eltern und der Aerzle stehen, sündigen Erwachsene, die sich das ganze Jahr geplagt haben, weil sie dem Körper nicht die ihm nötige Ruhe und Entspannung der sonst restlos tätigei: Organe gönnen. Ein großer Teil versitzt weiter die freie Zeit in den Kaffe- und Gasthäusern beim Kartenspiel bis in die Nacht hinein, anstatt größere Spaziergänge und Ausflüge 51t machen, um gerade die Organe, die sonst untätig sind, ein bißchen anzuregen. Das gilt gerade für einen Teil unserer jüdischen Volksgenossen, der meisten Kaufleutc, denen für ihre Gesundheit ein wenig sportliche Betätigung besser täte. Somanche Darmträgheit, Arterienverhärtung, mancher Lllngenkatarrh und Schmorbauch würden verschwinden und die UrlaubSzeit wäre mit Nlttzen verbracht. Unsere jugendlichen Volksgenossen verfallen hinwiederum leicht in das Gegenteil, indem sie an sportlicher Betätigung zuviel des Guten tun. Handelt es sich imt Sportgeübte, so ist ja dagegen nichts einzuwenden. Wir sehen aber blasse, schwächliche, oft mit Lungenspitzenkatarrhen und Herzfehlern behaftete Jünglinge und Mädchen des Handels und Gewerbes, die ihre kurze Urlaubszeit ganz ungeeignet, oft sogar zum Schade:: für ihren Gesundheitszustand ausnützen, indem sie tagelang den nackten Körper der Luft und Sonne aussetzen oder allzu anstrengende Bergpartien durchführen, die dem ohnehin arboitsmüden Organismus Leistungen zunntten, die er nicht schadlos auf sich nehmen kann. Wir scheu dann solche Menschen keineswegs erholt und gestärkt vom Urlaub heimkehren, sondern sie beschließen ihre Erholung mit einem Defizit an Arbeitsfähigkeit, weil sie nicht den Ratschlägen des Arztes, sondern den Torheiten der Mode gefolgt sind. In diesem Sinne gibt es eine Ferienhygiene, dir den Menschen ein durch Vernunft geregeltes Feiern und Ge nießen lehren soll. * Amtlicher SragÄuften. F. F. F. Dieser geschilderte Zustand ist in Ihrem Alle« vollkommen normal. Sie brauchen nichts zu unternehmen. Be treiben Sie leichten'Sport und tägliche Waschungen. — Katz 6. Für Sie käme Bad Tatzmannsdorf im Buraenland in Betracht, das gleichwertige Bader wie Franzensbad besitzt, nur weniger fashionabel ist. — F. G. 10. Bei Drüsenerkramungeu der Kinder wird meistens ein Aufenthalt an der Adria (Gradv) oder Höhenluft (Semmering, Fusch, Toblach) empfohlen. Der Hausarzt hat die letzte Entscheldung. — Haarschwund. Der johließliwe Erfolg bei all diesen Kuren scheitert meist an der .Ungeould des Patienten. Dre Behandlung mit Haarwässern,! Salden, Höhensonne mrd dem neuen innerlich verabreichten Mittel (Humigsolen) dauert viele Monate, wenn sie Erfolg haben soll. — Sudar. Gegen den Achselschweitz verwenden Sie tägliche Einreibungen mit verdünnter essigsaurer Tonerde oder lOprozentigem Formalinspiritus. * Die Wiener jüdische Handel-Welt für den Aufbau Palästina-. Im Mitteilipmckt der gchelvschchllichen Berairstaltuugen ' während des bevorstehenden Ziowiistenkongresses in Wien wird wohl der wähverck» der ganzen Kongreßdauer im Knrisalon der Stadt Wien statffindende Kongreßbasar sichen. Das Reinevträgnis dieses Basars fließt den: Keren Kajmneth , zu. Die Höhe des Reinevträgnisses ist anhängig von dein Erfolg der eben jetzt im Gange bagriffenon Aktion der Wiener jüdffchcn Firmen für den KongreßDaisar. Es liegt daher im Interesse eines würdigen Ergebnisses dieser Aktion der Wiener jüdischen KauUeute, daß sich sämtliche -Firmen ausnahmslos cm dichrr Mion durch Siperrden aus Hrenr Warenlager beteiligen. SpendenanmÄdungen werden entgegengenommen: Bureau des Keren Kajemsth, 1. Bez., Kärntnerstraße 28, Telephon 77-4-85, 77-4-86. * Das »Lodzer Tagblatt" eingestellt. Wie uns ans Lodz mitgetöilt wird, hat das feit achtzehn Jahren bestehende, jü« bische .^Lodzer Tagbilabt" tnifolge fin>mrzieüvr Schwierigkeiten sein Erscheinen eingestellt. Das Blakt,, eine der motzten ProvinMituingen Polens, war stets ausgezeichnet geleitet und Dchräsentierte den vovnehmsten jüdischen. Zvitungstypus; die Nachricht, daß es nunrnehr söin Gvscheinen einsbellen muß, ' wird givlß in den Kreisen der jüdischen PM-izistiik und der jüdischen Lesevschost mit llebhastem Bedcuiern aufgenommen werden. * Froschnefter sind jedenfalls etwas ganz Besonderes, haben die Frösche doch sonst eine recht geringfügige Brutpflege. In Brasilien lebt nun ein Laubwosch, der Nester baut. Er ist auch durch eine besonders starke Mtimme ausgezeichnet, denn sein Quacken klingt wie ein Hammerschlag auf ein Messingbecken. Im Februar baut das Weibchen an seichten Stellen des Sumpfes mit Schlamm einen Ring, der 13 bis 15 Zentirneter hoch ist, und der schön geglättet wird. Dadurch entsteht eine Schussel mit Wasser, in die das Weibchen die Eier legt. Aus letzteren schlüpfen nach vier bis fünf Tagen die jungen Kaulquappen. Das Nest ist aber nur für die ersten Tage berechnet, in denen die Tierchen noch sehr zart und schutzbedürftig, sind. Würde es länger dauern, so könnte es zu einsnr verhängnisvollen GefängrüS werden, da die Tierchen dann tvegen Nahrungsmangel zugrunde gehen müßten. Der SchlamnUvall hat aber von vornherein nur ein vorübergehendes Dasein: der Regen zerstört rhn bald, urch die Eltern nnterwühlen ihn auch. Darm werderr die gekräftigten Quappen zur rechten Zeit befreit. .