Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2294 (11.7.1925)
- Date
- 1925-07-11
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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9tc. 2294 Wien, Samstag Wiener Mernenzettunn. 11. Juli 1926 Ge«« 8 ACHTUNG! ACHTUNG! Wl R WlR i. verwalten Ihre Grundstücke mH prüfen sämtliche Aufwerhings- |. garantierten lieherschüssen fragen früherer Besitzer und i eventuell Bevorschussung Hypothekenglaubiger I WIR WIR! vermitteln den An* und Verkauf vergeben Hypotheken zu i von Orundstflcken günstigsten Bedingungen | Er nie Referenten im Inand Ausland »tehen xnr Verfügung HERBERT OTTO & Co. - B*r,,n w •» Unktlraise 11 1095 1 Schluß mit LSrm. Die ungarische Nationalversammlung vertagt. Budapest, 10. Juli. Vor Eingehen in die Tagesordnung besprach Abg. Josef P a k o t s (Demokrat) in der heutigen Sitzung der Nationalversammlung verschiedene -in der letzten Zeit im Iustizdienst vorgekommene Ungerechtigkeiten. Die ungarischen Richter stehen, so erklärte Pakots, heute nicht mehr aus dem Piedestal der Unparteilichkeit. P a r t e i g c h ä f f i g!k e i t und P o l >i t i k herrsche unter der Richterschaft, wenigstens bei einem Teile derselben. Pakots besprach den Fall des Redakteurs des liberalen Blattes „Esti Kurier", der wegen Nichterscheinens vor dem Gericht in einem Presseprozeß verhaftet worden sei und seit mehreren Tagen im Gefängnis schmachte, während die Journalisten der rechts gerichteten Blätter auch bei den ärgsten PreßdeMen ungestraft davon kämen. Nach Erledigung der dritten Lesung der gestern angenommenen Gesetzentwürfe ergriff Abg. Emmerich C s o n t o s in persönlicher Sache das Wort. Er wurde vom Abg Stephan D e n e s beschuldigt, Direktionsmitglied zur Zeit der Kommune gewesen zu sein und in dieser Eigenschaft verschiedene Hinrichtungen verfügt zu haben. Er verlas eine Erklärung des Magistrats seiner iHeimatsstadt, die besagt, daß er während der Kommune keinerlei politische Rolle gespielt habe. Darauf legt Abg. D e n e s auf den Tisch des Hauses einen Brief, tu den: ein gewisser Emmerich Kalman behäupatet, er sei seinerzeit von Esontos zum Tode verurteilt worden und habe sich nur durch die Flucht retten können. Während des Wortwechsels zwischen den beiden Abgeordneten entsteht großer Lärm und die Rechte und Die Linke wechseln erregte Zwischen rufe. t Jnncnminster Rakovsky beantwortet die Jnterl Ipellation des sozialdemokratischen Abgeordneten P e y e r! bezüglich der Organisation der nationalen Arbeitsvcrtoidigung und erklärte, daß diese Organisation unbedingt auflvechtz-ucvhalten sei, da ihre Aufgabe darin bestehe, im Falle von Streiks technische N o t h i I f c zu leisten. Um 1 Uhr mittags tvurde die Sitzung und damit die Sommersession der ungarischen Nationalversammlung g eschlossen. Die nächste Sitzung findet am 14. Oktober statt. ' _ Die Budavester Gemeindevertretung. Budapest, 10. Juli. (Uug. Tel.-Korr.-Bur.) Der Reichsverweser hat den Regiievung^konmiissär der.Hauptstadt, Dr. Franz R ipka, von diesem Posten enthoben. Die römische Börse. / Rom, 10. Juli. Auch cm der h enti g c n Börse hielt Die Besserung der italienischen Papiere an. während die Lira sich unter dom Druck der Pariser Börse stationär verhielt. Die SlaaiÄschnldschoine gewannen vier Punkte und stiegen 'Von 88 auf 02,20. In Mailand wurde ein Schweizer der h aste t, der als Berwckltnngsrat einer Gvnndvevkchrsgesellschaft in den letzten Tagen große Ankäufe von AnÄandsvalutett vorgearoMmen hatte. Er hatte an der B a l n t a s p ek n 1 o t i o u nach dom Kriege so Niel ge-wonnen, daß er einer der Haupt- 'aktiouärc einer der ältesten Mailänder Banken g'worden war. Der KonWt zwischen Prag und Rom. ' Mailand, 10. Juli. (Tel.-Komp.) Die katholischen Organe haben bisher zu dem 'Konflikt zwischen Dem Vatikan und der tschechoslowakischen Regierung noch nicht Stellung genommen. Der offiziöse „Osservatore Romano" bestätigt nur die Tatsache der Abreise des päpstlichen Nuntius von Prag. Dem „Corriere della Sera" zufolge ist die Entscheidung des Kardinalstaalssekretärs über die weiteren Schritte des Vatikans noch nicht gefallen. Das Blatt fügt hinzu, es scheine, daß die früheren französischen Rechtsregiernnqen einen mäßigenden Einfluß auf die tschechoslowakische Regierung ausgeübt hätten und daß sich jetzt das Fehlen dieses mäßigenden Einflusses bemerkbar mache. Pallier rmch Prirg abgereist. Roln, 10. Juli. Der tschechoslowakische Gesandte beim 'Heiligen Stuhl, Pallier, ist heute von Rom nach ,Prag abgereist. Vorher stattete er dem Kardinal-! staatssekretär einen Besuch ab, um ihm deu tschecho-- | flolvakischen Geschäftsträger vorzustellen. Einige Blätter 1 fchließeu daraus, daß die B e z i e h u » g e n nicht abgebrochen seien, sondern daß der Nuntius nur zur jBerichtevstatiullg abberufen wurde. > „Popolo d'Jtalia" verweist demgegenüber auf die j gestrige Note des „Osservatore Romano", lvouach es der | Vatikan sei, der die Beziehungen abgebrochen habe. Dir Wahlreionn in der Tschechoslowakei. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Prag, 10. Juli. Das Abgesrd'neterrha.ns hat heute das Zu,satza>vkcn»men zmn Handelsvertrag zwischen der tschechoslowakischen Republik und der Repub 1t if Ocsterreich erledigt. Die Regierung hat heute im Abgeordnetenhaus die die W ah l r es o rm nov eIIe betrchfonden Gelfetze vorgelegt, die dem verfassungsrechtlichen Ausschuß mit der Berichte rsta tttmgsfvist bis Dienstag zugowiesen wurden. In der Novelle wird zunächst der Wahlkreis Teis chen aufgehoben und das der tschechoslowakischen Republik von diesem Gobiete durch seine Aufteilung zwischen Polen und der Dschechoislowaker verbliebene Landstück dom Wahlkreis Möhrisch-Ostran zugswiesen; dü nouin Mandate tverden auf die Wahlkreise Mährisch-Ostrau, Prag und Brünn aufgeteilt. Gleichzeitig wird der Wahlkreis Prag in zwei Hälften geteilt. Die Wahlkreise in der Slowakei werden den Gerichts- und Berwaltungsspreugelin angeipaßt. Die Novelle regelt weiters einige Wahlfriften, und zwar muß vaS Ministerium des Innern die Wahlen spätestens 28 Tage vorher ausschreiben und die Mandatslisten müssen 16 Tage vor dem Wahltage eingereicht sein. Um so weit a<ls möglich die Zersplitterung in viele kleine Gruppen zu verhindern, die sehr schwer auf ein gemeinsames Programm gebracht werden könnten, schlägt der Entwurf vor, daß beim zweiten Skru-tinium nur diejenige Partei in Betracht komme, die zwei Prozent aller in der Republik abgegebenen Stimmen erhalten hat. Die geänderte Art der Zuteilung im zweiten und dritten Skrn-tin i um, die nach Nationen getrennt erfolgt, soll Verschiebungen von nationaler Bedeutung verhindern. Bezüglich der nationalen Minderheiten ist fciuc Klarheit geischaffen. Es ist zu konstatieren, daß sich diese Wahlreform analog dem österreichischen Wahlgesetz gegen die kleinen Nationen wendet. Angerfteln vor Gericht. Limburg, 10. Juli. (Tel.-Komp.) Die Zeugeneinvernahme inr Prozeß A n g e rstei n soll heute zu Ende geführt werden. Eine Reche von Zangen berichteten über das Fant Nie n lebe n Anigerfteins. Dalbei ertvähnte der Bürgermeister von Haiger, Dick, man höbe sich in Haiger erzählt, daß Augevstvin in einer Brandvevsicherungsfache einen Meinelid geschworett hätte. Es fei auch das Gerücht verbreitet gewesen, Angerstein habe seine Frau .nach und nach vergiftet. Doch habe sich hierüber Sicheres nicht feststellen lassen. Während die meisten Zeugen bÄrmdeten, das Familienleben Angovstoins sei gut gewesen, meinte ein Zeuge, Angersteins Schwiegermutter, Frau Barth, sei ihm stets sehr gedrückt erschienen. Ein früheres Dienstmädchen der Familie sagt aus, A-rrgerstoin hübe einmal seine Schwiegermütter 'bedroht nnd die Absicht geäußert, sie zu erschießen. Der Methodistenprediger'Eckard gibt an, daß ihm der u nru!hig e Blick Angersteins ausgefallen fei. Angerstein habe ihm nicht ins Gesicht schiaiuen können. Ter Bruder der Frau Angerstein, der Elielktviker Barth, bezeichnet das Verhältnis der ^Eheleute, als gut, doch habe es mit seiner Mutter ernste Unstimmigkeiten gegeben. Acht Tage vor der Tat habe Angerstcin seiner Mutter erzählt, seine Stellung sei gefährdet, da ein Teil der Aktien des Unternehmens in andere Hände übergegangen sei. Professor Secibeer, der Frau Angerstent int Jahve 1902 behandelte, stellte damals fest, daß sie geschlechtlich infiziert war. Angerstein hatte dem Arzt damals erklärt, er sei von seiner Fran i nifiziert worden. Dieise Beschttildigtmg ist Äant Arzt so nnlgciheiuerlich erschienen, daß er verntntete, daß in Angetsteins Ehe doch nicht alles im Ordnung sei. Kreisarzt Dr. Tenbanm erstattete mm das gerichtsärzttiche Gutachten. Danach liegt eilte geistige Mmdevtverttgkert bei dcnt Angeklagten nicht vor, fedoch körperliche Belastung mit Dnberkulvse. Attffallend ist die Furcht Angersteins vor Diebstählen nnd Einbvüchert, die. an Berfoilgungswähn denken läßt. Der Angeklagte hat dem Gevichtsarzt erzählt, ex habe seine Frau aus reinem Mitleid erstochen. Erst dann sei Zorn rnüd Blutrattsch über ihit gckkomutett. Doch sei Angevstem bet allen st inert Mordtaten so <kl>ug vorgogangen, daß Dälinmerzustand attsgeschlossen erscheine. Auch krankhafte Störung des Geisteszustandes oder BwttßiseinstrübulNg liegt nicht vor. Die freie Willcnsibestimmitmg war aber durch Angst wagen der Evkranikttttg seiner Frau beeinfllittßt. Sadismus liegt nicht vor. Ob Angerstoins R elig i ositä t echt -ist, konnte der Arzt nicht feststellen. Letzte Kurse. New'Aorker Devisen. New-Nork, 10, Juli. (Tel.-Komvl Berlin 33.80. London Kabel 4.86h,London Scheck 4.86h,„ Amsterdam 40.04, Paris 4.68'/,, Brüssel 4.62, Nom 3.S8, Madrid 14.62. Zürich 19.41. Stockholm 26.83, Oslo 17.54, Kopenhagm 18. Wien 0.14, Budapest 0.14, Prag 2.96'/.. Belgrad 176, Athen 162'/,. Buenos Aires 0.40h„ Rio de Janeiro 11.—, Bukarest 0.46h,. Amerikanische GetreidemLrkte. New-Dorkt, 10. Juli. lTel.-Komp.) Welzen rot Winter 170h,. Weizen hart Winter 163'/., Mais 119, Hafer 54, Roggen 110. Ehikago, 10. Juli. (Tel.-Komp.) Weizen per Juli 146h„ September 142'/., Dezember 143"/,; Mais per Juli 1083/„ September 105, Dezember 87h,; Hafer per Juli 4bh„ September 46. Dezember 47h,; Roggen per Juli vb'/„ September 97'/,. Dezember 99*/,. OTTO OTTO Zur Ausübung meiner Tätigkeit habe ich mioh in Berlin niedergelassen und behandle in dem ärztlich geleiteten Tel. Bilm. 3030 Q. m. b. H. Tel. Bltm. 30,5 Berlin, Kurf Uritendamm 62 Behandelt werden mit ärztlich nachgewinsenen Erfolgen selbst angeblich hoffnungslose Erkrankungen psychogener Art, wie: GemOift'Leiden Ifdiias / Neuralgie Spradi>Lelden Neurosen Sexualstüruttgen Nervöse Kopffdimerzen Platzangst Lähmungen usw. Voruntersuchung durch ärtzl. Autorität täglich von 10—1 Uhr Meine Broschflre „Die Heilung der Seele" 1094 ist zum Preise von M. 2— bei obiger Adresse beziehbar Der größte landwirtschaftliche Komplex Sefterrelch«. Die Stadt Wien mit 9V Prozent beteiligt. Im Wiener Gemeiatdevai restrierle gestern Stadtr>a>t B r e i t n e r über den Gesellschafts- und Pachtvertrag der Land- und forstw ir t scha f t>li ch c n Belr i eb sges e s l s ch a s t. Die Regel,ung der Verhältnisse in der -Betriebsgesellschaft ist »vunimehr.notwendig geworden. Zu Kriegsende sind ihr große Kont.plexe z-nr Verfügutrg gestanden, die weit über den Übllichen Rahmen von Gütern hinausgeihen. Da>zu siud noch die Komplexe der Dr ehersch en Besi tz u ngen gekommen, die überihaupt zu den größten österreichischen zählen. Der Kviegslbeschädigtenfonds hat die ehomaligen habsbuvgischen Güter in sein Verwaltungsgeibiet bokommen und so vereinigt die Betrisbsgcstllschaft die größten Komplexe. Der Bund ist durch die amtliche Hebernahmsstelle vertreten. Es gilt uunmehr, eine beispielgeibende Form zu finden. Als. Gesellschaft mit beschränkter Haftung enscheinen also die Gemeinde Wien, als Toilhäber des Bundes die llc'b.evnahmsstelle amd der Kriogsbeschädigtenfonds. Es ist klar, daß diese Betriobslform eine nicht e n t s p r e ch e n d c ist, da die drei Teikhckber all zn Verschiedene Interessensphären haben. Die Verwaltuug soll n n n m e h r in e i n e Han d, «und zwar in die Hand der Gemeinde Wien, gelegt werden. Mit der amtlichen Uckbernalhmsstelle selbst wurden keine Verhängungen geführt, sondern durch den Kriegsbeschädigtenfonds die Zustimmung zur Heraibsetzung des Anteiles von 33^/» Prozent ans 10 Prozent erwirkt. Die Gemeiiüde. ist nunmehr mit 90 Prozent beteiligt. Wir werden nunmehr den größten landwirtschaftlichen Komplex itt Oesterreich in einer Hand vereinigen. Viole Jahre hindurch werdett wir große Geldmittel zur Verfügung stellen müssen für den Boden nnd die maschinelle Einrichtung und wir hoffen, eine Musterwirtschaft zu schaffen. Die Frage freilich ist,. ob sich ein materieller Erfolg am Ende bei der Abrechnung ergeben wird. Der Zinsfuß a«uf das Leihkapital wurde in der Höhe der UNternohmringen geigeben, aGo drei Prozent über der Ban!rate. Das Gesa-mtersordernis wird etwa 45.000 Schilling betraigen. Der Bertraig Wurde, nachdem Gememdert Knnschak darauf aufmerksam gemacht hatte, daß der Betrieb nur buchmäßig aktiv, in WirMichkkeit aber passiv ist, mit den Stimmen der Mchvheit genehmigt. 8i« politischer Mord in Tirol? Die Korr. Herzog meldet aus Partisan am Acheuseet ZW'iischen .Pevtisau nnd Gaisalm tvurde die Leiche eines zirka 30jährigen Mannes, dessen Hände nnd Füße mit Draht znsammeugebun>den waren, ans dem Wasser gezogen. Man nimmt an, daß es sich um einen sott 14 Tagen ans Innsbruck verschwundenen bulgarischen Studenten handelt. Aus Schwaz ist eine Gerichtskommisfsion eingetrofsen, -um Erhebungen zu plflcigen, ob es sich um einen Selbstmord oder um einen pölitischen Mord handelt. Adalbert Sternberg ausgewiesen. Wie die Korr. WilhÄm mitteilt, ist Herr AKaHberl' Sternberg gestern ans Oesterreich ausgewiesen tvorden. Er tvar bereits kn März 1923 int Zuge seiner Konflikte mit dam JockeiElnb abgeschafft worden und wandte sich nach Karlsbad. Jm>Septomber 1924 dttvfte ec wieder zurückkehrett, da er bet eitrigen gegen ihn schwebenden Prozessen anwcsfend sein mnßte. Entgegen seiner Zusage, jede politische Stellungnalhme vor der Oeffentlichkeit zu vermoiden, trat Herr S t e r n b e r g in vielen Versantimlnngen als Redner aus. Da er sich zu schaden Ausdrücken gegen die repuAikantsche Staatsform hinreißen ließ, erregte er den Zorn der Sozialdomokratert und wohl auf.den gestern itt >der „Arboitorzaitung" erschieuonen Artikel «ist feine endgültige düuswaifuug erfolgt. Der Dammbruch bei Bromberg. Berttn, 10. Juli. (Tel.-iKomP.) Erst heute liegen näher- Nachrichten über den Dammbruch bei Bvamlberg vor, die allerdings noch sehr unvollständig sind und ein genattes Bild von dem Umfauge der Katastrophe noch nicht gelben. Wie aus Warschau gemöLdet wirb, entstand der Durchbruch .etwa 20 Kilometer unterhalb Thorn durch ein über 50 Meter breites Loch im Woichseldamm, dem in der Nähe von Schamau ein ztveiter und später nach ein dritter Durchbruch folgten. Durch dieise Dammbvüche tvurde die ganze Niederung von Graudenz ü >b e rs ch w e m m t. Wie viele Dörfer unter Wasser gefetzt worden siüd, wurde noch nicht bekanntgegeben. Desgleichen konnte die Zahl der Opfer noch nicht festgestellt werden. •' 7929219^517^8011