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Wiener Morgenzeitung · 1925-07-09 · Heft 2292 (9.7.1925) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2292 (9.7.1925)
Date
1925-07-09
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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mk s Wien, VöMeMäH Wkener Morirenzettuna. 9. Jul! 1025 Nr. W- Vom höheren und mittleren Schulwesen. Ke4ne Sonfesftonellen Mittelschulklasfen. Sk« einigen Wiener Mittelschutcn, an welchen wogen der Schuleryahldi« Errichtung von Parallelklassen notwendig war, kam es wiederholt vor, daß die Aufteilung der Schüler in die Parallelklassen in der Weife vorgenom-rnen wurde, daß in der Klaffe A die Schüler katholischen, in der Klaffe B die Schüler mosaischen Glaübensbokenntnisses zusammengezogen wurden, so daß es eigentlich konfessionelle Mittelschulen gab. Der Stadtschulrat hat nun an die Mittelschul-direktionen die Weisung erteilt, die Austeilung der Schülerin die Parallelklassen nur nach rein äußerlichen Gesichtspunkten, zmn Beispiel nach dem Alphabet, vorzunchrnen, keineswegs dürfe oder eine Gruppierung nach Konfessionen vorgenommen werden. Aufnahmsbeschränkungen an der Lech» Nischen Hochschule. Infolge des andauernden Platzmangels an der Technischen Hochschule in Wien sind auch im kommenden Studienjahr Ausnahmsbeschränkungen m Geltung. Dsor Beurteilung der Ausnahmsbewerfrer werden die Erfolge des MtttÄschulstudnmrs zugrunde gelegt. Das Prosessorenkollegimn hat daher beschlossen, daß bei den Inskriptionen in Hinkunft außer Geburtsschein, Heimatschein, Sittenzeugnis (bei Studie nnni erbrechung) und Reifezeugnis auch sämtliche Halbjahrs- und Iahresabschlußzsugnisse der oberen MittelschuMassen vortzulegen sind. Einschränkung des Mädchenstudinms. Das Mmisteviunr für Unterricht hat kürzlich einen Erlaß Über die Zulassung von Mädchen an Bundes Mittelschule n für Knaben im Schuljahr 1926/26 herausgegeben. Der Erlaß verfügt unter anderem: Das BundesgymmasiMN im 9. Bezirk und die Zweite Bundesrealfchule im 2. Bezirk werden ans der Reihe jener Anstalten aus ge schied« n, die ermächtigt sind, Mädchen aufzunehmen. — Da es sich um zwei Wiener Mittelschulen handelt, irr denen Mädchen Mit telfchulftudien absolvieren konnten, ist durch diesen Minifterialerlaß dem Frauenstudium eine große Einschränkung anserlegt. Lrei Soldatenselbstmorde. A-Nt 3. d. hat sich der Zngssührer Karl D'olj.es der Drigadearti llerieabtettnn-g Nr. 1 in K a i s e r st ein b r u ch -mit feinem Dieivstgewehr erschossen. Am gleichen Tage hat in Graz der Kanonier Johann Völkert der Brigadeartillerieäbteilung Nr. 5 einen Selb st Mordversuch durch Erhänge.n unternommen; er wurde rechtzeitig gerettet. Am 4. d. hat sich in Graz der beim 5. Brigadekommando eingeteilte Dragoner Josef Brauchart mit seinem Dienstgewehr äuge schossen und ist wahrend der nachfolgenden -Operation gestorben. Das Heeresministerium hat zu-r amtlichen Untersuchung dieser Selbstmovdsalle nach Kaisersteinb r -u ch den Wasfemnspektor Oberst A n d e r l e und nach Graz den Wasseninfpettor Generalmajor Heß entsendet. Bezüglich des Zug'ssührers Doljes sind die Erhebungen zum größten Teil abgeschlossen. Sie halben keinen Anhaltspunkt geliefert, daß das SeMstmordmotiv in dienstlichen Angelegenheiten zu suchen sei. zahl antiker, prachtvoller Dhovaikleidor, welche die Iudengemeinde Rawitsch den nach Ereg Israel Ziehenden «mit aus den Weg gab. Angebaut -ist noch -nichts oder ist, gut wie .nichts. Vorläufig ist schwere, sehr schwere Erdarbeit zu leisten. Die Kühe werden mit PvetzheU gesüttovt, das aus Aegypten kommt und dementsprechend teuer ist. Ein Chabuz o-uS dem Emek, der uns begleitete, tvug sofort ein großes Quantum Hau seiner Kwuzah an. Ich bin kein Fachmann. Bielleicht ist meine Berwundevuny darüber rmangeibracht, Laß nicht (durch zweckmäßige Gvidenzshaltu-ng und Instradi-erung seitens der Zentva-lleitunig) im Lande van jüdischen Bauern gesechstes Hau nach Bne Berak dirigiert Wird, statt es aus Aegypten zu holen. Berufene Fachleute halben am AnsangSstadilvm dieser Fanrilienlkol-onie, die ein Städtchen mit Eigenwirtschaft werden soll, manches mrszusetzen. Aus die Fam'vl-ie kämen zehn, in ein» zclnen Fällen bloß fünf Dunam nicht sondeÄich geeigneten Bodens. Weiteren Grund in unmittelbarer Nähe zu erlangen, fei säst ausgeschlossen und den größten Teil des versüKaven Kapitals halbe man -in die Garackenlbauten, die Wassebletttmg und die erwähnte Aussichtstreppe gesteckt. Indessen sehe ich den B-Mbetrieb der Arbeit von Männer.» aller Altersklassen -und die svohen Augen der Neuangekommenen, mit denen -ich aus der ,/Vienna" reiste. Ein noch rüstiger Grwukops, der mit Kindern und KindeSkindevn Werfiedcil'te, wird eine Wäschekonsektion einvichben, die zahlreiche Mitglieder der Giedftmg beschäftigen kann. Im Grdgräben, der jetzt auSgehoben wird, aus den Zimmermannsplätzen und HolMvüsten schaffen Männer, die ihr bisheriges Leben im Kramladen verbrachten und eine junge Mutter, eine meiner Reisegefähvtiunen, die gestem erst auß der Quavantäne nach Bne Berak kam, führte Klage, -aß sie noch keine Arbeit zugewiesen erhiett. „Das Bieh statt un a Trink!" anltwortet ein halbwüchsiger Junge dem yvanbärtigen Zimmevmmm, der ihn mit einer Sondevmifsion betrauen wollte, treibt den Maulesel an -und eilt dem Stall zu. Seine rasche Entscheidung für das Wichtigere klingt mir beim Verlassen der Siedlung ins Ohr. Möge Bne Berak, von Sbrenggiläubitzen im Schweiße des Angesichtes und in Gottver- ZWM tzchaut, Mckttch gedeihen. MtteUunsea aus Dem Publikum. wi.a.r«. hab.fi. Bureau: OrlB. ffMII. .. JV/D Wlsg, IHl. Ikodigassi 11/2 Die herzlichsten Glückwünsche übersendet dem ZWI KIRSCH EN BAUM zu seiner Verlobung mit Fräulein SARA NUSSBAUM Juni 1925 H037 Adolph Engelsteln, Palestine Leopold Sihmann - 60 Jahre alt. Arn 1. d. vers-anmielte sich ein großer Freundeskreis, um die Feier der 60. Geburtstages des Gesinnungsgeuossen Herrrl Leopold S i tz m a n n zu begehen. Eine freudige Stimmung herrschte an diesem Abend, galt es doch ein Fest nicht bloß eines der ältesten, sondern auch eines der eifrigsten Gesinnungsgenossen zu feiern. Der Jubilar, der sich trotz seiner 60 Jahre einen jugendlichen Geist bewahrt hat und sich voller körperlicher Rüstigkeit erfreut, gehört zu den erste» Jüngern Theodor Herzls. Im Jahre 1890 kam er als junger Student nach Wien, schloß sich der damaligen Vortämpferin für die jüdifchrlati-onale Sache an der Wiener Universität, der A. B. Kodimah, an und blieb seither ununterbrochen einer der treuesten Diener der zionistischen Sache. Eine Unmenge von Aemtevn lastete während all dieser -Jahre auf ihm. Ueberall kam er den übcrnomnlenen Pflichten mit größter Gewissenhaftig-keit und Liebe nach. Sei es als Obmann der Zionistischen Bezirkssektion Ottakring-Hernals, sei es als Mitglied diverser Kommissionen der jüdischen Gemeinde, 'des Zionistischen Parteirates oder zuletzt als Delegierter aus d-e.m 13. Zi-onistenkongreß, überall war er, wie in seinen Iugendjahren, der arbeitssreudige, treue und eifrige Diener der großen jüdischen Sache. Herrn Leopold Sitzmann, der sich allgemeiner Beliebtheit in der Zionistischen Organisation erfreut, begleiten die wärmsten Glückwünsche seiner Gesinnungsgenossen für sein ferneres Leben. Au diesen Wunsch schließt sich die Hoffnung, daß ihn: noch viele Jahre vergönnt feiert, in denen er wie bisher an der: Arbeiten für das jüdische Volk wird teilnehmen können. KongreßaMou der Wiener Mischen Kaufmannschaft. Zugunsten des Keren Kajemeth. Der bevorstehende Zionistenkongreß in Wien, der zehntausende Menschen ans allen Ländern der Welt in Wien vereinigen wird, gibt der Wiener jüdischen Kaufmannschaft Gelegenheit, zu-m erstenmal eine Aktion im Dienste des Palästinawerkes durchznführen. Im Mittelpunkt der diversen Veranstaltungen während der Kongreßdauer wird der vom Keren Kajemeth arrangierte Basar stehen. In diesem Basar sollen nun die ivährend der angedeuteten Aktionen bei sämtlichen jüdischen Firmen Wiens eingehobenen Gegenstände teils «durch Verlosung, teils durch Lizitierung veräußert werden. Der Erlös dieser Mion wird zum Ankauf von Boden in Palästina verwendet werden, auf dem vor allem Mische junge Leute aus Oesterreich angesiedelt werden sollen. Die Aktion ist eben im Gange -begriffen und erfreut sich allgemeinen Interesses. Sämtliche Zuwendungen werden im Wege der Presse veröffentlicht. Uebrigens gibt der Basar die Gelegenheit einer billigen Reklame, >da die gespendeten Gegenstände während der ganzen Kongreßdauer ausgestellt bleiben und an jedem die spendende Firma ersichtlich ist. Firmen, die bereit sind, sich an dieser Aktion zu beteiligen und dem Basar eine Zuwendung zu machen, werden gebeten, dies dem Bureau des Keren Kajemeth, 1. Bez., Kärntnerstraße 28 (Telephon 77-4-86, 77-4-66), bekanntzuge'ben. Aus aller Wett. Moskau, 8. Juli. (Rufs. Tel.-Ag.) Die Gnadengesuch e der Eltern K t n d e r m a n n S, W o l s ch t 8 und des Verteidigers D i t t m a r s. der wegen Spionage und Vorbereitung von Terrorakten zum Tode verurteilten Mitglieder der Organisation .Consul", sind dem Zentralvollzugsausschuß der Sowjets zugegangen. K a l t n t n hat gestern verfügt, daß die V o l lstreckung des Todesurteiles vorläufig auSgesetzt werde, bis die Entscheidung des Präsidiums des Zentralvollzugsausschusses über die persönlichen Gnadengesuche KindermannS und WolschtS vorliegt. Belgrad, 8. Juli. (U. T.-K.-B.) Aus Monastir wird gemeldeti DaS GvrichtSgebäude und die Gendarmeriekaserne sind vollständig niedergebrannt. Die Untersuchung hat festgestellt, daß Brandstiftung vorltegt. Der Schaden beträgt eine Million Dinar. Die Brandstifter sollen imGertchtsgebände gefangengehaltene Sträflinge sein. Glasgow, 7. Juli. (Neuter.) Ein gwßer Brand hat das leere Gebäude der K e l w i n h a l l. das zu Ä u s st e l lungszwecken verwendet wird, und eine Kirche vollständig z e r st V r t. Da» Feuer «breitete sich durch Funkenflug an sechs Stellen auf mehrere Blocks von Arbeiterhäusern au». Hunderte von Familien mußten raschest die Wohnungen räumen. Stach den bisherigen Meldungen ist' n t e m a n d verletzt. London, 8. Juli. Wie „Times" aus Tokio melden, erfolgte gestem um 1 Uhr 4& Min. nachts in Nagaya ein schwerer Erdstoß, der in ganz W e st j a p a n fühlbar ivar. Meldungen Über Schäden oder Menschenverluste liegen noch nicht vor. Rom» 8. Juli. In B r i n d i s i wurde gestern um 13 Uhr 12. Minuten ein st a r k e r E r d st o ß in der Dauer von sechs Sekunden verspürt. Das Zentrum dürfte in der Nähe der Ionischen Inseln liege». Mit dem Revolver gegen den Satte«.- I-m Uu'i-versiu-mstmße 40 gevvetien gestev» d<E 4vjäh»'.i<sü Hvffsapbeite'r Pa-ul Lestinsky und feiinL Gattin in Streit. Lestiüsky gtti>g MttxMätiH gegen die Frau los, als diese plötzlich einen Revolver zog und aus den Manu einen Revolver schuß nb feuerte, der ihn in der linken Brustfelle schiver verletzte. Lestiuskt) -tmtvde in b-ewußtilioscim Zustande ams die Unsallstatioll gebracht. Tie Frau wurde in .Haft genumiucu. Hierzu erfahren wir noch: Das Ehepaar Lesiinsly ist seit einent Jahre geschieden. Gestern mitta,gs war Lestiusky bei seiner geschiedenen Frau erschienen nnd hatte von ihr 50.000 Kronen verlangt, die sie ihm auch ausfolgte. Gegen 5 Uhr nachmittags kam er wieder und verla-ngte neuerlich Geld. Als sie ihn abwics, zog er ein Messer mtö wollte zu,stechen. Die Fra-lt sprang zur Seite nnd da,s Messer traf den Hund, der hcrbeige sprangen war. Iinzwischen hatte die Fvan einen Revolvor, den sic in der Schürzentasche verwahrt halte, gezogen und feuerte gegen den Mann -zwei Schirssc ab, von denen einer den Mann traf. Schwere Unwetterkatoftrophe in Steiermart. Graz ohne Licht. Graz, 8. Juli. (Vigeudienft der „Wiener Awrgenzoitu-lig".) Hertl-e -nachnvittags ist über Graz und die weitere Umgebung ein schweres Gewitter mit wolkenbruchavtligem Regen n.iedergegangen. Es sind mehrere solgettschwere Blitzschläge erfolgt, u. a. in das Hau-ptkrastwerk Arnstein -der Tc i gi ts chw e r k c sowie in die Je-rnlc-ittuig des Pettaner Werkes, die beide zusammen die Stadt Graz mit Licht und Kraft verseherr. Dadurch wurde die ganze Lichtn nd Krastst r omznsinhr für Graz unterbrochen, mit Ausnahme >der Straßenbahn, welche -durch ihr eigerlies Krasiiwerk mit Strom v-ersorg.t tvivd. Die Stadt war aberrds ohne L i ch t, in sämtlichen Theatern-, Kinos nsw. -mußten die bereits beg-onneneu Vorstellungen unterbracherr werden. In den Straßen brannten bis halb 9 Uhr abends nur vereinzelte Gasflammen, ebenso mußte man sich irr den Restaurants nnd Cafes mit Kerzen- und Petroleumbelenchttlug bchelfen. Um halb 9 Uhr abends war die Stro,mzusuhr wieder zur Gänze ausgenommen und der Defekt voMommen behoben, _ Der Massenmord in Hakger. Limburg, 8. Juli. (Tel.-Komp.) Der heutige dritke Berlhandlungs-tag in Lean Prozeß Angerstein bmchte die Vernehmung der als Zeugen geladenen Angehörigen der Ermordeten. Viele dieser Zeugen -bm-chten ihre Aussagen nur mlt Mühe und mit vor Tränen erstickter Stimme vor. Der Vater des ermordeten Bnreaugehilscn Kiel gab au, in Haiger habe Angerstein als frommer Mann gegolten. Aber was Angertste-in sagte, 4va,r L ü g c, er glaube weder an Gott noch an Menschen. Der Arbeiter Schnautz, der am Morgen nach -der Mordtat in die Woihnung Ang-orsteins kanr, von diesem aber wieder wegges!ch,ickt wurde, erzählte, Airgersteln soi bei der Arbeiterschaft beliebt gewoferr. Aus den we-iteren Zeugenaussagen geht hervor, daß Angerstsvn am Montag nach der M o r d n a ch t, an denn er in der Stadt verschiedene Besorgningerl machte, überall volle N u h e zur Schau trug. Nur in einem Geschäftsladen, in dem er sine Taschenlampe lauste, ließ er die Bemerkung fallen: „Es ist so unheimlich." Der Hausarzt AlMvsteins, Dr. Hose >r, gibt an, daß Llngersteiin aus einer tuiberkulös belasteten Familie stamme rmd schwer n -e r v e n l e i d e -n d s e i. Die Blutu!nte.rsuchung ließ nicht einiivandfroi erkennenob Angevstoin an einer Goschlechtskrantheit gelitten hat. Die Zeugeminvevnahme wird morgen sovtg>e>setzt. Die europöische Radiolonserenz. Aus Genf wivd gemeldet: Die europäische Konferenz von technischen Experten, welche vorn tntevnationalen Amte für Radiotelephonie oinberuseu wurde, beendete honte ihre Boravbeiten. Bezüglich der Well e nlänge beschloß sie, gewisse Aonderungen eintretcn zu lassen, jedoch lvurde für die ältesten n,nd wichtigsten Stationen die g e g e u w ä r t i g e W e l it e n l ä n g e bei behalten. Zu bemerkeir ist, da>ß sich die Zahl der gegenwärtig in Europa betriebenen Stationen, die sich der Wellenlänge zwischen .600 und 200 M etcr bedienen, ans neunzig beläuft, wozu noch 40 Projektierte Stationen kommen werden. Außerdem bedienen sich etwa drei ß t g Stallone n einer größeren Wellenlänge. Ein neuer Verteilungsplan für die Wellenlängen wurde anfgesteltt. * Das Präsidium des Weltverbandes der jüdischen Studentenschaft. Wie das Bulr'eau des Wettverbaudes der jüdischen Studentenschaft meldet, liat Prof. Felix Frankfurter - von der Harvard-Universität dem Londoner Bureau nritgeteilt. daß er in das Präsidium des Weltverbandes elntrete. Das Präsidium besteht demnach in seiner endgültigen Zllsammensetzung aus folgenden Persönlichkeiten: Prof. Albert E i n st e i n (Präsident), Prof. S. Alexander, Ch. N. B i a l t k. Prof. Georg Brandes, Prof. H. P. C h a j e S, Prof. S. D u b n o w, Prof. Felix Frankfurter, Prof. Steanmnd Freud, Prof. Max L i e b e r m a n n, Prof. Ät. S ch o v x, Rabbiner S. Wise. * Naturhistorisches Museum. Wegen baulicher Reparaturen bleibt die ethnographische Sanuulung des 9taturMtorip^«n Museunls in der Zeit vom 9. bis 31. d. für den 4 Besuch -e sch la sse«. 92062499

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