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Wiener Morgenzeitung · 1925-07-06 · Heft 2289 (6.7.1925) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
7 (1925)
Issue
Heft 2289 (6.7.1925)
Date
1925-07-06
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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' Mm, Wta»G w&mit«u WMWM« tetoiipt vir tz«ft Mverhindern -so die ErkrankunHsmöM chkert«. Wo-ldbäume vermchven Äe ÄMtzchPatzS«enK in Hrr« U-MOdaW Mö rviMt 4N Beicher Zm ««aNevttch «af die Stettet*; twug des Dasitts im Beiden rin: In WälÄMcnden Mit deck nicht in HO W Wfifcm %\nn\ sondern \tm vom Evvbsden «ufgefogeit. A«.f diese Uri dient der Waid nnch «fr M BdMer? Mvn Brrhetzvangen, wie sie dir mit Wucht heraibskrsmenden Wassernüssen wchl angttrrchten vermögen. Äbgeschen von den obmr erwähnten Giaenschnften müssen wir dem Wald «sch einen heNMNWriNm wirtschaftlichen Wert für die nrenschl-rche -LiMung zufchveiben. Er stellt eine sich nie erschöpfende Vorratskammer für 'lebensnotwendige Bddürfttisie der Menschen dar; ja, je höher sich dieser materiell nnd ^Listig entwickelt, desto besser lernt er es. SLutzen «ck ftiEN Wachern M ziehen: in ÄkfiÄlt von HrWVffLn und Btzuftöffen. dann wn Industviesivffen aller Art. Und wa^ liehe sich Mirhtich mit der Ächörcheit vvMeichen. die «in Wald ein^n HtMn Erde verleiht; rr ist e6, der -deck erhadenr LandsGasckMd schafft, in bm der betrachtende MM Kraft und Stdtz miede rftndet. Auch Erez Israel besaß ehenwls ein WaMleid; stattliche Baumpracht ««Meidet« seine Höhen. Das Gebirge Ephraim ivar ein einziges großes Wa.K>Mlände, «mb den -Löhnen Josefs rief Iofun Zu: ,-Sertz wirst du besitzcn, der Wald ist; ihn sollst du lichten -und dir wird er ganz Zu eigen sein." In far Umgebung Bethels stand dichtes Gehölzmit viel Wild; dorther kamen die Bären, .^>ie Zweiundviergig Kinder zerrisidn*. Ganz Bast»« war Eichenwald: ,Mus Bafan stürzte der Löwe hervor? Jede LtM PMsWmck besaß Wald in ihrer Umgebuntz. Ns Israel aus AegkMn in fein Zand MÄckSchM, rmpftw-g es von Mose die Weisung: «Nur Bäume, von -denen du weißt, daß sie nicht Frucht geben, sollst du abhaucn." Biele Orts-lmmen bezeugen den einstigen Waldreichtum des Landes: -denken wir an »die Eichen Matnre", an ,Kivjach Iearin?» die Wälderstadt, an >Har Jsarinr", die Wakdhöhe und an andere mehr. Doch wahrend der Jahrtausende unserer Ber-banunritz brachten die Wechselfälle der Geschichte, Kriege, Besetzungen, Zeiten des Interregn-uvis, kS dahin, daß dÄtt Äarrde sein Schmuck verloren. ging und cs öde und kahl dalag, wie es sich noch haut« unseren Augen bietet. Wälder, die diese» Namen verdienen, gibt es nicht mehr. Unsere hochragenden Wäld- Lämne sind nu-r noch um ,Heilige>n"-Gräber und Orte, wo die HeKiMt des Tvdss sie UNttzibt, zu seherr, aber auch da sind sie an den Fingern zu Milieu. Nur geringfügige Neste sind der Vernichtung entgangen. Denn selbst dicheuigen Flachen, die das Handbuch für Palästina als ^chewaildete Mächen" in einer Ausdehnung von 62.287 WM anfüM> stellen -nur UvheMeilbsÄ bar. LeditzÄch MaNnshohL oder noch niedrige re Gträuches sind zu finden, und ihre Bez-olchnnng Fs „Wald" gilt Nicht für das, was heute vorhanden ist, sondern höchstens, als Hiniveis darauf, was in weiteren Zwei Jahrzehnten in Erscheinung treten wird; aber auch diese Gelände bMsn Mr -1,11 ProMt des -unbebauten Bodens PäWrttas, der heute 1,5-14.038 Hektar umfaßt, und nur 3,42 PrößeNt dSS gesamte» Fla-chentuhalts des Landes (1,820.000 Hektar). Braucht unser Land Wälder? Jedes Verstaftdtgen Antwort kann nur . lauten: Unter alle» llmiständenl NUS dem Obengesagten gelht z-tvar schon die Notwendigkeit einer Aufforstung -mit aller Klarheit hervor, aber auch ohne jode Ueberlcgung tritt -uns diese Forderung gebieterisch genug entgegen angesichts jeder kahlen Höhe, jedes nacktfelsigen Bergrückens, angesichts dev ungeheure» Ern-öde, die große Teile de'Z Landes erfüllt. Und sollte das. Land selbst von Westen -nach Osten und von: äußersten DÜ-de» bis zutu äußersten Norden bis auf den letzten Platz von einer ho-chentwickelien Landwirtschaft ausgtznützt sein, sä würden auch dann noch Millionen von Dunam ihren nackten Kalkstein darbieten, den der Landwirt nicht ang-velfen könnte und -der uns überall als stummer Ankläger begleitet. Die sich von der Mdgke-nze an bis tief in den Norden des Landes Hin-Mhenden Ganddünen wie die felsigen Bevgzüge »Nit chren steilen MHÄngen -werden dom Landwirt nie eine Stätte für den. Erwerb seines Lebensunterhaltes bieten, -wenn sie uichd dochtzv mit Wäldörit iötzdsüt gewesen fein Mvdsn. Ein öwwör Vorwurf sind Ms diese Gegenden; sie warten förmlich, Md jetzt, nach zweitauscndjährtgem Verfall, mehr denn je, auf ihre Äuffovstung, die dank den heutigen Errungenschaften in diesem Mchs Großes zu Wiste» vermag. Wie tst das Zültdbvschüffen, das gehl-eterisch se-iue Auftovstung fördert? WneHalb der Grenzen des von der palÄstinensischen Aegieruttg beherrschten Territoriums befinden sich 1,514.086 HMav. Davon werden vsvaui oder sind bebauungsfähtg 800.550 Hektar. Dev Nest ist nicht kultivierbar und enthält Wäbder, Mm-pfe, Dünen, Felsen usw., und zwar Judäa und KWenebene 551.346 Hektar, -Lo-marta 44.M HMv, Untergaltläa 81.B00 Hektar, OberHüMa 77.147 Hektar, zusa-mmm 704.488 Hektar. Zwar brauö^ die Tatsache, daß ein Bode» heute für unbevaudar erklärt wird, -noch nicht zu 'besag«», daß er dies auch in aller Zukunft bleiben muß. In dem Maße, wie sich die jüdische Niederlassung im Lande vermehrt und sich dev Landwirtschaft Knwendet, lvird irnmer brillgonder der Zivang auftreten, jede einzeltt-e HShe und jede Terrasse für den Anbau von Fruchtbälmien aUSzunützStt. Ziehen wir die BodenbeschaffeNheit jedes dieser Bezirke in Betracht: die dürre Kustenebene, das ihr ittt Osten vorgelagerte Judaa ( mit seinen eherne» Bargen, das untere Galiläa mit stinen steil ausragetwen, falsigen Höhen und das Mre Galiläa, tu dom sich von Kapcha bis Rasch Pimh die Büste hinzitht. Berücksichtigen wir ferner aüte landwirtschaftlichen -Möglichkeit», die sich in der Zukunft tot Lande auswirken Minen, so ist cs eine sehr dtzscheidentz Ochätzuutz. MNN wir annehnren, daß in Judäa in der Ebene 40 Prozent, in Sanrarin 30 Prozent, in Uniergaliläa 50 Prozent und in Odergaliläa *50 Profnt des unbebauten Bodens ciiw Aufforstung vrrlangru. n adsol-uten Zahle» würdc dies Meuten: J-udäa und die Küstenebene 202.503 Hektar, Samaria 2360 Hektar, UntersarNSa 14.885 und Okergaliläa 28.888 Hektar, zusammen 248.645 Hektar. Rechne» wir noch die mit Walbresten bestandenen TttvMS und Dünen (112.410 Hektar) dazu, so beläuft sich die nur für Waldpflanzung geeignete Fläche auf 361.055 Hektar. Waldreste gib; es, wie oben angegeben, 62.287 Hektar. Außer den bereits mit Gehölz bestandenen TerrainS sind also 361.055 62.287 Hektar := 208.818 Hektar aufzuforsien. Zu die «m Zweck müßten pro Hektar i» der Ebene (tzafsa, Gaza, Berseba) 1200 Bäume, im Bergland 2500, in den Dünen 8380 angepflanzt werden, das heißt: Mene tztz.825 Hektar X 1260 * 118,590.600 Bäume Berglünd 149.820 . V 8860 -- 374,880.000 MMN.86.173 „ X 3350 ' -- ÄnSgtzsmUtÄ^.Slä^eklm 169.079 550 „ 6ol,819.550 Bäume Lies: SechShUtlderteinundsvchzig Millionen zweihundertneunzehntausend süufhundertundfünfzig Bäume. Dies bedeutet: Würden wir die Aufforstung in so schnellem Tempo betreiben, daß Jahr für Jahr eine Million Bäume zur Anpflanzung kämen, so würde doch noch eine ziemlich lange Epoche, nämlich 661 Jabre vergehen, bis Palästina den Durchschnitt dessen erreicht, was der Baumbestand in Kulturländern ausntacht. Und würden selbst die Äraber und die Regierung sich in gleichem Maße an der Aufforstung beteiligen, so würde jenes Ziel doch erst nach 220 Jahren erreicht werden, was schließlich auch keine kurze Zeitspanne darstellt. Was ist nun zu tun? ES kann nicht Aufgabe dieses Änfsahes sein, auf diese Frage eine erschöpfende Antlövrt zu geben. Meine Absicht bestand lediglich darin, das Problem auszurvllen und es den an der Wiederbelebung und am Äusban des Landes Interessierten nahezubringen. Sowohl diejenigen, die wohl nachsprechen: „Äufforstung", aber nicht mit dem Herzen bei der Sache sind, als auch jene anderen, die n,tr Spott für diese Sache übrig haben, Mögen sich bewußt werden, wie dringend dieses Werk ist E wie lange Zeit es dvfovd-ert. Werde» sinsi di>e LLber wrnschwer dastehen und die Hügelterrassen vvn Oel und Most triefen, vre Ebenen fruchtbeladen werden, über keine Bäume die Gipfel bedecken, sv wird auch dann der Eindruck der. Oed« Nicht schwinden. Die Aufso-Vstung des Landes ist keine bloße Phrafe; sie stellt eine der brennendsten Forderungen unserer Mederkassung dar. Und auch das ist klar, daß die Aufforstung nicht durch Individuen geschehen kann, sondern nur wlrch unsere nationalen Institutionen, so daß „Volkswälder" geschaffen werden. Wahrend der vterzig Fahre unserer landwirtschaftlichen. Tätigkeit im Lande Haben wir kaum etwas für di« Auftovstung getan; M-Mckl kam sie zu Mrlienr Ausdruck bet der Entsumpfung Chederas durch Eukalyptuspflanzungen; in geringem Matz befützreu sich die Deutschen mit Aufforstung der Höhen; und dankbar muß man ihre Erfolge auf dem KarMel anerkennen. Wir blieben diesem LätigkeltsaeLtöt fern, bis nach Kriegsende der Keren Kaje- Mtzth aus dem BaumsptzudöNfonbs an bergigen und sumpfigen Plätzen den Grund zu einer ÄufforstungMigkeit letzte. Zstn Laufe der letzten Jahre erwarb sich so der K. K. L. einen Bestand von etwa 300.006 Waldbäumen und einen wertvollen Schatz an Erfahmutzen tu bezng auf Anlage von Wäldern, Erfahrutttzen, die unter den hiesigen Umstanden besonderen Wert besitzen, weit es keine Tradition gab, die üllssageü koittltc, welche Baumärten, tvelche Forstmethoden Usw; die geeignotett seien. Gewiß ist das Erreichte vedeutötch im Vergleich zum früher Vorhandenen, über Wie winzig nimmt es sich aus gegenüber der vor uns liegenden Aufgabe! Wohl fällt sie Nicht ganz auf unsere Schultern, aber es ist unsere selbstverständliche Pflicht, die ersten Schritte zu tun. Bas Ziel besteht zunächst darin, alle Böden des Keren Käjemeth zu beforstett, die sich nicht für Landwirtschaft eignen; denn selbst heute schon machen, obgleich der Keren Ka-jenrech doch m der Hauptsache gute Böden kauft, jene Teile den relativ hohen Prozentsatz eines Zehntels seines Besitzes aus — Mit anderen Worten: es mllsien über drei Millionen Bä»nne gepflanzt werden, um dieses Gelände nlltzbar zu machen. Mögen sich daher die Fltnktionäre des Keren Kajemeth am „Herzl-Tage" bewußt fein, daß zur Schaffung unserer nationalen Wälder nicht Hunderte und nicht Tausende, sondern HUndorttausende von Bäumen gehören und das; dem Andenken des Führers ein schönes und ewiges BenkMal erstehen tvird» wenn an seinem Todestage Bäume in einem Maße gespendet werden, das der Größe der Aufgabe entspricht. Sur Frage der Rtvtsh Agencg. Äon P. Hakler. Der Erfolg oder Miß«vföl-g ves 14. Kongrvsjcs der Zioubstiischeü' Wol-tmMMsatioil hätgst zweifellos von ver eutsprechendell Beantwort-uug der Frage der Evlvelterutt-g der Jowisih Agency ab. In der „Wiener Mor-ge,rzeitun-g" i-st diese Frage bis jetzt lediglich vom ovganisatorischeil Standpunkt aus betrachtet worden. lStricker, Sawlooitfchlk.) Man hat mit Recht darauf htngbwiesin, daß dl« Erweiterung der Iewis'h rl-gency auf der bis setzt vovgüschla-penett Basis «in organisaiorisches Unding sei unv daß die Erweiterung als solche sich mit der Zw- ' t. ms Nistifchen Cv.iiiitr.iiition nidit in Eucklang bringen läßt, daß. sie ihre Stoßknifr, die ocr Z'.oni-stischen Organisation, ab- -scl-iir'ächen miißte uNd zum nicht gerin.gcn T«A scharr geschwächt habe (Stricker), sie sogar gairz au-fhchc. hVölowe-vsichck.) Es wird nc-tweüdig sein, oiescr seidigen Frage eini.« psychologische Bem-erkungen zu widmen. Ist «s möglich, an Stelle der Zionisiiicherr Organisation eine andere als Pollstrecketru des Ercz-Fs-rael-Willens des jüdischen BolkeS zu setzen? Diese Frage -ist angesichts Ser häufig hörbaren Meinung, die Zionistisch« Or.mnisation habe ihre Aufgabe erfnit: nrw könne» ja, müsse einer Nmfassendercn, ihr überwertigxn, well alle Schichten des jüdischen Polles repräsentierenden Organisation Platz machen, berechtigt. Run ist ja die Zionistische Organisation nicht die MtPrasentaN; einer Partei im iüdischen Bolle, sondern vieler di-ve^ierenser Parteien, Sic nur da-' Eridzirl gemein haben, aber auch dies (-den Aufbau Erez Zsraelv als zMinaies politisches und kullurellos Zen-trnittt nicht iir völlig identischer Form. Die Misvachi will ein gesetzestreues, die NNken Grupj'en Wollen ein sozialistisches Palästina. Und den - koch wär die Zionistische Organisation der nicht nur inögliche. söttdttn nativenditzc, jedenfalls einzige Ausdruck des jüdische.,' Volles .zur palästirrenslschen .Hennstättc. Was außerhalb der Zimristischen Organisation stand, war und ist mit Beziehung auf die ipalästinenlsische Heiinstätte urachtlos und stfbst bei guten: Mllen dSstrrcktiv (Älgrrdah). ^i« Zionistische Organisation ist in der langer, Oialuth geschichtü der eirtzige gelungerie Versuch Ser -PereinheirUchnng und Ziolgabe des jüdischen politischen Willens. Sie ist Meifel los der „jüdische Staat unlertvegs" uut> nicht nur das „lüörfrfH Voll unt'eOvegS". Es -ist klar, Saß auch die Zioüi-stisckw Organi - sü-tion irr i-hter allzu abstrakten Fvrnr das toechseVk'lle Oie-schick dös als Abstrakt nur lebenden Volkes teilt, das sie lpolr-tisch verkörpert. Vbr allein rrnd m erster Linie ist sie, wie gesagt, der einzige politische Ausdruck der latent gewesenen jüdischen Sehn suchte. Daß sie das ist, beweist die Larsache, daß der Zionis- Mris, wie kaitnr eilte Vetveguilg im Zudeirtitrn, wann immer, bl« größte Suggestibilitä-t ausübt und verhältnismäßig im Latisichrltt die herrschende Tendenz im jüdischen Leben wurde. Der Zionismrls ist der errrzige Pr-0te>st gMN das bis zu 'feinem Anftrelen vorhanden geiveisene Ge-tvöhrerrlasseii dcsserr, was ist -im jüdischen Leben und ei-n-e -klare Forrnrrlli-erstng dessen, tvas -sein soll. Seirr-e Stärke ist sein katagorischer J-nc-perativ» wewr «man das sagen davf. Tadirrch un-terschoibet er sich einerseits radika'l Von dör Assi-rnilatiorrsiheoxie, die die Passivität, das Srcha-rrfsarr>gerrlasien m absoluter Trägheit ) proklamiert hatte, akvererserts vorn unfr.rlchtbarerr Nrir-Gallührratiokailis- - MUs, dör ein Verharren mit eingeschränkter Aktivität zur Losurrg hat, der also auch be-saht-e, was vorhauderi ist. lind de-n- Noch Hai Vas aw -iveitesten gesteckte Zie-l, das eine schier über- MNschl-iche A-rristkc-nguNg der Kräfte erfordert, Wunder gewirkt. Alles, -Ms iw siidiischen Lc-ben au Positivem -rrnd KorrsirrlktiveM hetite M berUrevken ist, ist voitr Ziorrisrnus rrn-mittePbar ober MittMar bödinflußi. Die einzig -möglich: Fonn des Ausdrucks des Zionis-nl-us ist die Zio-ili-stische ^rganisativu. Z)as totkd niemand bestreiten. Sie -aUfgeben, heißt den Zrorr ti s -m ns a-rlfgeben. . > Nnd die ertveiterte Jewifh Agency? Ist cs richtig, daß die erweiterte Zewish Agency die Macht der Ziorrrstischeri Organisütion VerikloiNert oder gar au-shobt, dann bederttet sic den Tod dessen, was die Zionistische Organisation Uttd der Zionismus will, Dem scheint auch so.zu sein. Denn es -ist eine pisychol-ogische Datfache, daß rroch ule ein politisches Korrzcht seinen Sieg erlebt hat, MM es rlicht mit klarer und radiikälsitzr Taktik versvchien wurde. Für die Mänrrcr-, die irr die erweiterte .Fe-lvish Agerrcy eiutreten wollen, ist Platz in der Zionistischen Orgairisation. Si-ö -ist, wie gesagt/ nicht «ine Partei, -sondern die Znsautuienstellrurg vi-e-ler Parteien im Mischelt Völle. A-kjePtiett uraü das politische Bätssler PröigtarUM ütid das jüdische hcbtäisth-krtliUreüe Zentrrmt in Patlästina mit äüew, was -in sozialer Hinsicht dazu -gehört, so ist uran Zionist -rrnd hat die Zionilstrische Orgartisation aUZnerkenrren. Wer aber rmt her Teüdeniz, Palästina auf das Niveau philauchropsicher EMevint-sut« ihLVabstldrücken, irt die JvwIG A-llörrcy eiNtritt, ist für deri Aufbau Eres Israels im stoilistischen Sinne eine Gefahr. Was die J-Ävifh-Agency-Pol-itll als Schwächnrrg der zionistischen Positionen M den Galuihländern bedeutet, mithin auch als Schwächrmg der Kraft, die sich in Erez Israel ent« lädt, gehört wicht -nwhr in den R-ühM-en .dieses Atifsatzes.' Ler Hausarzt. Redigiert von Dr. Sanel Beer. Der Schlnganfall. Mic dein Worte „Schlagarrfall" verbindet -der Late meist di-lttu lnM-ü-ren P-egriff. Er lv-vrß -NN all-gernc-iMn nur so viel, daß nrau dabei plötzlich, oft -aus voller Gesllindhe-it horarts, znsantMeltistüvzt, das Botvußtseln für kürzer« oder län-gere Zeit verliert und sich nachher rn-ölst LähNtit-tt-gserschoirr-nrrgeii oinstellen. Es stellt j ede ri salls ein solcher Schlagans-all «im schreckllchss Ereignis Im Leben «irres Menschen dar, derrn der Kvauke ist nreisterrs da»t-e>rrtd ans ideNt Evtverbsl-ckben orlsgeijchcvl-tet, falls er -dürr Anfall Überlebt. Hie wöttk-gsteii a-ber wissen, ivorarts oirt sokchor Schl-agairfall zurückzrrführerr ist. Man derllt fast -immer an einen Herzschlag rr-n-d doch ist drlr Schlagansall, uredizilliisch gedacht, 0MNkl-rch -iimNer «tri Gehirrrschl-a-g, das ihrkißt, es liegt die Ursache irr einer Gchiruschädigung, diedrrrch ein« plötzlich errtstanderre Gest i r n b l u t n n g herbciigeführt ivrrvde. Die Ge-hlvn-blMuug bericht auf einer Zerreißung der Ge- Hirii-gefäße, di« sich wieder als Ansdvllck oinvr arteriofklevotischen (stofäßverhärtendeil) Erkrankung der Güjaße davstellt. Denn vm« «normale Arterie Wutgefäß) zorreißt auch bei erhöhterrr Glutbnrck -nicht u-nd auch bai schr verlangsamter Blutzirkul-ation bindet sich kein Thrombose Oludgeri-unM).

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