Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 7 (1925)
- Issue
- Heft 2286 (3.7.1925)
- Date
- 1925-07-03
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Men, ftvctföfl Wiener S. n'uTi 1925 Seife 5 Set 14. Iionistenkonsreß. Zusicherungen Nameks und Schobers. Das Bureau des 14. Zionistenkongrcsses teilt mit: Angesichts -er Pressemeldungen über Drohungen -er H a k c u k r c u z l e r mit Bezug auf bcu vom 18. August bi'S 6. September d. I. in Wien stattfindenden Zionistenkongreß und einzelner Prcffeäußerungcn, die die Verlegung des Kongresses alt ctttcit anderen Ort empfehlen, lvo die W ü r d c des K o n g r e f s e s besser gewahrt lväre, sind wir in der Lage mitzuteilen, daß die Angriffe auf den Kongreß nur in ein'em geringfügigen Teil der Wiener Presse erfolgt sind, in dem Organ einer Gruppe, welcher keine der im österreichischen Parlament vertretenen 'Parteien nahesteht. Der weit überwiegende Großteil der Wiener Presse sowie der Bevölkerung stehen dem Kongreß mit Interesse und Sympathie gegenüber. Das Kongreßbureau hat mit der österreichischen Bundesregierung Fühlung genommen und vorn Bundeskanzler Dr. R a m e k ein Schreiben echalten, in welchem dieser der Versicherung Ausdruck gibt, „daß die Negierung die Abhaltung des 14. Zionistenkoltgresses im August 1926 in jeder Hinsicht zu fördern bereit ist und daß keinerlei Anlaß zu Besorgnissen besteht". Eine Erklärung gleichen Sinnes gab auch Herr Polizeipräsident Dr. Schober ab. Das Kongreßlbureau ist dllrch diese Aeußeruitgen vollständig befriedigt und setzt die Vorbereitungen zum Kongreß planmäßig fort. Auch alle übrigen, nach Wien einberufe neu Tagungen werden programnigemäß stattfinden. Besucher aus 21 Ländern bisher angemeldet. Am 2. d. wurde nach Ablauf des Bestellung'stermines die Aufteilung der Gastkarten auf die einzelnen Landcsnnd Sonderverbände vorgenommen. Mit Ausnahme von ganz wenigen Plätzen, die für Besucher aus den überseeischen Ländern reserviert bleilben müssen, sind sämtliche! Gastplätze vergeben. Gastkarten wurden von Kongreßbesuchern ans folgenden Ländern bestellt: Amerika, Beß- 'arabien, Bukowina, Bulgarien, Tschechoslowakei, Danzig- Dänemark, Deutschland, Fran-kreich, England, Holland, jJtalien, Jugoslawien, Litauen, Oesterreich, Palästina, <Polen, Rumänien, Schweden, Schweiz, Ungarn. Die Hitachduth-Konferenz. / Das Vorderettungsbureau der vierten Weltkonferenz der zionistischen Arbeitspartei H-itachdnth, Wien, 16. Bez., . Zwölfergasse 6, Telephon 39-8-63, teilt mit: Die Konferenz ‘ beginnt am 8. August im Saale des Riederösterveichifchen Gewestbevereins, 1. Bez., Eschenbachgasse 11, und wird 1 acht Tage dauern. Die Tagesordnung lautet: 1. Die Lage l in Palästina und in der Avbeiisbewegung (Josef Sprinzak), .2, Rechenschaftsbericht de's Hauptbureaus (Uriel Friedland). 3. Der konstruktive Sozialismus (Ehaim Arlosoroff). 4. Unsere Arbeit in der Galuth: Cchaluz i^und Wijah, die Tätigkeit zrlgunsten der Institutionen in Palästina, Jugendbewegung, kulturelle und erziehevtiche Arbeit, politische und lwirtschaftliche Arbeit. 6. Organrsa- 'tionsfragen (Uviel Friedland). 6, Rechenschaftsbericht der Vertreter in der Zionistischen Exekutive, Keren Kasemeth und Wirtschastsrat (S p r i n z a k, I. Wilkansky und Arlosoroff). 7. Der zukünftige Ausbau der Zionistischen Organisation (Helmann und A. Katzenelso n). 8. Die zionistische Politik (Wilkaus k h). 9. Die Stellung der Machdnth innerhalb der ZionHtifchen Organisation (E. Kaplan). Zl,Hörerkarten für diese Konferenz sind zu haben in der Hitachduth, 2. Bez., Glockengasse 30, jeden Dienstag von 7 bis 9 Uhr abends und jeden Sonntag von 10 bis 12 Uhr vormittags. Die PalMinaausstellUiig in Wien. Die Organisierung der allgemeinen Aufstellung und des Palästinapavillons inr Nahmen des 14. Zionistenkongresses im Konzerthan's schreitet erfolgreich vorwärts. Zahlreiche bedeutende Wiener aber auch reichsdentsche Firmen haben sich den erforderlichen Quadratmeterränm (von drei Quadratmeter aufwärts) für die Ausstellung ihrer Erzeugnisse und Handelsartikel rechtzeitig durch feste Miete gesichert. 4 . Der Ausstelluugsplan und dle gesamte Ra Umverteilung wurden vom Architekten Jug. Harts Sobelfohn ausgeavbeitet mrd vorgenommen, dein auch die mit der Ausstellung zusammenhängenden architektonischen Arbeiten sowie die künstlerische Kontrolle obliegen. Die mit der Organisierung bei den KöngreßaNSstellUNgen betraute Aüstro-Palestine Tradittg Ageney, Wiele, 1. Bez., Rndolssplatz 6, wird sich infolge der zahlreichert Anmeldungen bemüssigt sehen, schon in den nächstett Tagen die Anmeldefrist als beendet zu erklären, so daß Firmen, die sich später zur Teilnahme an der Költgreßmlsstellristg melden, nicht Mehr berücksichtigt werden können. Die bisherigen Anmeldungen wevderr der Reihe nach, aber auch gemäß der Bedeutiiiig der auszu stellen den Firma, berück- ^chtigt werden. * Der Schweizerische Zionistelttag. Wie uns ans Bern mitgöteilt wird, ist der Schweizerische Zian-istentag ans den 12. Jltli Verschoben worden. Er wind ml GrotzratSsaal tn Berik tagen. » Bon der tschechoslowakischen Gesandtschaft wird uns mitgetcilt.' Infolge des Htls-.Fe>mtages wird Montag btm 6. d, weder bei der Gesandtschaft Noch beim Generalkonsiillat und seinen Pasfftöllett amtiert'. * Richtigstellung. Fvl. Berta Menezer ans Gtorozvnee, deren Allstritt ans dem Judentum gemeldet lvnrde, gehört, wie vom Ncibbinat der Wiener K'.lltnsqemcstide liiitgeteilt wich, dem Jlidontum an. Mitteilungen utisjem Publikum. Wladar zu haben: f/*% D Bureau: Qrlg.frani.Zlgareltenpapier JwD wtnn.vtn.stigiisiis« 11/2 Jlene engl. Matjesheringe Seefische blutsrisch, täalicy frlfcfi aeriiuchetle Heringe uno gebratenee fiabeljau sSena,dtueu, Kihfieredhetinse, Saim-I ttact'S als Louristenproliiant preiswert/ In den Minien der ibkss" »entschen Snmpsfilcherei (,£ ErigroS-Verfand ab Zentrale r ur» W en. XX. Rordweftbahnhas — Setephon 44-5.18. 4 *r.22 Sie Süden und Das Schulwesen in Polen.*) Don I. GrUttbaum, Deputierter des polnischen Sejm. Unter den P r i v a t v 0 l k s s ch u l c n gibt cs setbst- 'vcvstätldlich auch jüdische Volksschulen mit hebräischer oder jüdischer Unterrichtssprache. Der Stand der Privatschulen am 1. Dezember 1923 ergibt sich aus Tabelle 19. g -Q » 2 S© L co G jET M 1 .'S ,4r d .A L d b O A SS K «§ (O G Bialvstok . 77 6 1 37 33 9.100 Krarlkau , 35 24 11 3.266 Lemberg . 136 40 26 — — 70 — poln.-jüd. 3.027 Lodz ... 80 71 8 1 6 6.451 Polesie . . 36 3 1 14 — 19 5.914 Pommern . 6 3 5 749 Posen . . 57 84 93 3.694 Warschau . 199 160 1 5 14 - 19 iüd.-hebr. 29.991 Wilna . . 135 51 1 1 33 20 8 11 poln.-hebt. 8.318 Wolhynien,, 31 3 rl. 1 13 2 1 3.274 Summe ^84! 384 2Ö 4 1 126 83 100 11 99 85.684 Schlesien . 15 3 13 1.829 gemischte Schulen Summe 799 337 28 4 1 138 33 100 11 99 87.513 Dazu kommen noch drei hebräische Schulen im Kreise Wilna, für die genauere Daten fehlen. Bon den insgesamt 799 Schulen sind 124 für Knaben, 80 für Mädchen und 596 Koeidukationsschulenz von den 87.513 Schulkindern sind 46.9S9 Knaben und 41.524 Mädchen. Diese t Tabelle gibt nicht die Zahl der , jüdischen Schüler in den Privaivol-ksschulen wieder. Für die jüdischen Privatvolksschulen haben wir die entsprechenden Ziffern in Von Berichten der Organisationen, welche sie erhalten. Hebräische Volksschulen gab es nach den Berichten des Zentralkomitees des Tarbutih 98 mit 499 Klassen und einer Schülerzahl von 16.979. Jüdische Schulen bestanden nach den Berichten der Z. S. O. 91 mit 456 Klassen und 16.364 Schülern; diese Schnlert bestehen hauptsächlich in den Randgebieten. Zusammen hatten also diese Schulen 33.343 Schüler, ivoraus sich, weml tvir bei der oben angeführten Gesamtzahl von 87.513 den Prozentsatz üehmelt, 36 Prozent jüdischer Schulen ergeben. Der Seimberichterstatt'er für das Untcrrichtsbudget Hai in seiner Tabelle, die ich oben allgeführt habe, etwas mehr Schulen beider Typen eingestellt. Das kolllMt wahrscheililich daher, >daß die Zifferlt des Referenten sich auf da's Jahr 1923 beziehen, während die unserer Unterrichtsovganisationell den Stand für das Schuljahr 1924-25 wiedergeben. Die finanzielle Lage 'der jüdischen Schulen beider Typen ist eine so schwierige, daß sie sich mit Mühe halten könnerl und oft geschlossen werden. Die Schüler tretet: dann in die staatlichen Volksschulen ein, wo kein Schulgeld ^bezahlt werdert muß. Der Staat gibt diesen Schnlett ebensowenig wie den privaten Unterrichtsorganisatianen Sltbventionerk, obwohl er private polnische Bildungsinstitutionen subvetttioniett. Solartge der Tavbnth und die Z. S. O. die Gelder des Joint zur Verfügung hatten, dank dem sie auch entstaanden sind, konnten sie sich entwickeln und vornlehren; als der Joint jedoch anfhörte, Subventionen zu geben und die Schulen atts ihre eigenen Mittel angewiesen waren, entstand eine schwierige Situation. Die Z. S. O. erhält noch Geld aus Amerika, der Tavbuth jedoch schon lange nicht mehr. So ist der Bestartd dieser Schttleu gefährde t. Ir: eiuigett Siädtett erhaltet: sie Subventionen vom Magistrat, in der letzten Zeit sogar in Warschau. Es ist jedoch klar, daß sich diese Schulerl ohjle staatliche Hilfe llicht werden ertt-- wickAu körlnen. Diese staatliche Hilfe ist jedoch vorläufig »och zweifelhaft, obwohl der Sejm oiue Resollttion angettommen hat, daß der Staat diese Hilfe leisten muß. Was die staatlkchsn Volksschulen für jüdische Schüler aitlangt, so reist jetzt im Ilnterrichtsministeriltm die Idee, daß in diesen Schulen für die jüdischer: Lehrgegenstände die hebräische oder Mische Unterrichtssprache einzusühreN wäre; doch ist die UnterrichtsverwaltilUg rroch weit errtserut von den» Gedaukeu. daß es nur gerecht wäre, alle Elementarchuleu für jüdische Kinder der jüdischert Miu- *) Siche „Wiener Morgenzeitting" vom 23.. 21., 26., 26., 27. Juni, 1. rrnd 2. d. dekheit zu überlassen, ivie es der Mirrderheitstrakt vor Versailles vorschreibt. Die Unterrichtsverwaltirng wil einen besonderen ntraqrristischen Typlts von Staatsvolk-' schulen für Juden schaffen und die übrigen. Schulen ali private tolerieren, die auf Kosten der Jrlden selbst erhalten werdet! müssen. Dieser Plan der Regierung laß sich jedoch nicht allzu leicht vcrtvirklichen. Die jüdischer Lchrgegenstände ntiiffcti in den vorhandenen Lehrpla, hineiugepreßt werden, da man nicht wünscht, daß du Bolkss'chnlett für Juderr mehr kosterr sollen als die an^ deren nr.d daß der Unterricht mehr tägliche Lehrstlind-e, rrmsasse. Die Last jedoch dcrr Eltcrrr oder den Gemeinde, aufznbürdeu, indenr sic dazu verhalten werden, die jüdischen Lehrgegcnstände separat zu bezahlen, ist anc! nicht gerecht. Aus diesem Problem ist bisher kcm Aueweg qesttndert und ungefähr 250.000 jüdische Kinder er- Halter! keine jüdische Schulbildung, sondern Mcrdeu in den staatlichen Bolksschnlert polomsiert. Im redaktionellen Teile enthaltene entgeltttche Mitteilrrnger, sind durch ein vorangesetztes E gekennzeichnet. * Das Wetter. Gestern setzte en-dlich wieder ein rror.ma.lcr Soinmertaa ein. Die Voraussage kündig warmes, bcsse' r c s Wetter, aber nur für knrzcDaner alt.f E ErhülungsbedÜrftige suchen mit Vorliebe d-e bcstrenommierte Pension Lehn er in Bad Ischl, Brennestraßc 19. aus. . * Dle Lebensmittelmötkte. Ju der Großmarkchalle smd qestern die meisten Jleischgattimgen bei lAastem Verkehr m Preise aesticgen. Namentlich Kälber und Kalbfleisch haben stch bis it 20 Groschen pro Kilogramm verteuert, da die Zufuhren aus Polen infolge der Ncberschwemnmngen. die große Verkehrsstörungen verursachten, merküch nachgelassen haben, stn St. Marx hingegen erlitten gestern Kälber einen Prewrückaana bis zu 20 Groschen pko Kilogramm. Der N a s chmarkt wurde gestern ans den mcistn GMeteu über Dcdars beliefert. Diele Gemüsesorton zeigten sinkende Teusteuz Ss'mat, Kraut, Kohl. KchlrWen. wie auch Kartoffeln inländischer Herkunft und italienische Zwiebeln, die in großen Mengen ein- Ä, wurden im Preise Yerabge etzt. «iedeware, sind abermals rm Prelle OeKegen- AU aiwe en FrüHobstsooten, die weniger begchr-t sind, ,eigtm keine strci-- Veränderungen. » Verhaftung eines Mikliardenbetriigers. Das Berliner Polizeipräsidium hatte vor einigen Tagen gegen den Wlchrigcn Kaufmann Jäkob Brodheim ans Przomysl einen Steckbrief erlassen, da er gemeinsa.m mrt einem Kompagnon in perlin ein Bankgeschäft gefi'chvt. und. nach Beonntreuung von 200.000 GoldmaUk, das find Aivka 3,6 Milliarden Kronen, fluchtig aewovden war. Gestern wurde nun hier ein Mann nameiis Jakob Wald angchalten, der schließlich eingestand, der gesuchte Brodheim zu sein. * Ein tragischer Zufall. Am letzten Sonntags gegen 6 llhr früh, lud der Tischlermeister Johann B a u s b ö ck, in Hietzing wohnhaft, den gerade des Weges kommenden Oberwachmann Johann Rosen, mit dem er beftenndet war, zum Besuche eines Kcvsfechaulses ein. Rosen folgte dieser Einladung und demonstrierte dem Bausböck. über dessen Verlangen.die Handhabuiig seiner Dienstpistole. Plötzlich ging ein Schuß los, der den Bausböck in den Unterleib traf. Der Schwerverletzte ist vorgestern seinen Verletzungen erlegen. Der Oberwachmann * Ein Kindesmord in Döblirrg. Die in der Hartäckerstraße 68 in Döbling bei Hren Pstegeeltern lvchnhaftc 19jährige Leopoldine Cajic hat ihr Kind, das sie am 20. Juni, .frühmorgens, .zur Welt brachte, eine Stunde nach der Geburt erwürg t. Sie legte die Leiche zuerst ln den Kasten des Zimmers, warf sie über dann, da sie die Entdeckung der Tat fürchtete, in die im Haujse befindliche Senkgrube. Ter Körper kam wieder an die Oberfläche, woraus die Mutter das tote Kind mit einar M i st gäbe l wieder ans der Grube fischte. Sie reinigte es und legte es wieder in den Kasten. Am Mittag des kommenden Tages trug sie es in eine Parkanlage gegenüber dem Kanfmännischon H>ital und vergrub cs dort. Die Kindesleiche wurde unter einem Hügel gefunden. Die Casie wurde gestern .dem Jnquisttenspital eingeliefcrt. Die Staatsawvaltschast wurde verständigt. * Die Selbstmörder. Mittwoch nachts hat sich die Obevstensgattin Emma Putsch-Nerabrnck ans Lcbensübcrdruß durch Leuchtgas vergiftet. — Der Hoteldirektor Hugo Kirchner ans Ängarto, der wegen eines Rückenmarklei'dens in einemhiesigen Sanatorium in Pflege stand, hat sich mit seinem Näsiermcsser, Mlgejrsche-inlich in einem Anfall von Raserei, insgesamt 33 schwöre Schnittwnnden cnu ganzen Körper zugesügt, denen er erlag. — Der 66jährige Weinhändler Jtzhann Jandl hat sich hier erhängt. * Völkischer Eid. Der frühere Geschäftsführer des „Völkischen Kurier", Ehrenberger, der in einem Beleidigungs- Prozeß unter E i b bestritten hatte, ein gegen Hitler gerichtetes Flugblatt versaßt zn haben, wurde, nachdem ihm die Unrichtigkeit seiner Aussage nachgewiesen worden war. vom Schwurgericht wegen dieses Vergchens und wegen eines a 1! deren Meineides zn dreieinhalb Jahren Zuchthaus rrnd fünf Jahren Eihwerlnst verurteilt. Vereine, Bortrüge und Bersammtungen. Z t 0 n i st t s ch e' S e k t t 0 n Prater. Samstag den 4. d., 9 Uhr abends, im Heim. 2. Bez., Jungstraße 8. Plenarversammlung. zn welcher alle SektionSmitglieder auf diesem Wege eingeladen werden. Separate Einladungen ergeben nicht. Erscheinen Pflicht. — B u k 0 w i n a r Z e n t r a l v e r b a u d. Sonntag Versammlung im Cafö Edison, Alserstraße. Stellungnahme zur Heimatsrechtssrage und Mietengesetzreform. Elisabethheim-Lotterie. Die Ziehung der zugitnsten des EltsabethheimeS für Krlegertvaisen, Lehrmädchen und Arbeiterinnen, 3. Bez., Wtalzgasse 7. veranstalteten Esfektenlotterie mit Treffern inr Werte von insgesamt 600 Millionen Kronen findet ttnwiderrnflich anr 14. d. statt. Der Vorstand des Bundes jüdischer Frauen teilt mit, daß. zentr ale für jüdische Kinder und jüdische Pfltgeeltern errichtet hat, geleitet von den Damen Frau Fränze Bischofswerder, Frau Rat Seidler und Frau Selma Klaär. Rur schriftliche Atitteilungen erbeten an Frau Fränze BischofSlverder, 1. Bez., Neiltorgasse 15/8. Nadiopronramm. ••'otilc Freitag den 3. Juli. 4 Uhr: diowmiltogskonzer. — 6 bis 7 Uhr: Dichter der Heide. — 7 bis Uhr: Bienenzucht. — 8 Uhr: «Der Richter von Zalamea".